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Genevo Assist ist der revolutionärer Festeinbau Radarwarner zur unsichtbaren Montage in der Fahrzeugfront. Ortet mobile Radarfallen, feste Radarfallen und stationäre rotlicht Blitzer in ganz Europa. Kein Laserschutz. Laser-Erweiterung: Genevo FF, FF2, FF3 oder FF4.
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Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 240
Hersteller:Genevo
Gewicht: 1.600 Kg.

Genevo Assist Radarwarner

Wenn Sie hohen Wert auf Geheimhaltung legen, sowie eine High End Komplettlösung gegen Geschwindigkeitsmessungen suchen, ist das Assist System sogar für den anspruchsvollen Kfz-Fahrer, die Beste Wahl. Durch den skalierbaren Aufbau kann diese Lösung entsprechend der gewünschten Sicherheit gestaltet werden - vergleichbar mit einem Konfigurator der Fahrzeughersteller zur Sonderausstattung des Automobils.

Diskret ist das Schlagwort - Alles wurde für eine feste und völlig unsichbare Installation im Fahrzeug entwickelt. Auf augenfällige Bildschirme, wie es bei anderen Festeinbau Radarwarnern zutrifft, wird in voller Absicht verzichtet. Warnungen erfolgen klar und deutlich mittels einer Sprachausgabe in Deutsch. Mit nur einer Taste im Fahrzeug, und den durchgängigen Verzicht auf unnötige und auffällige Bildschirme, ist das System vollständig unsichtbar. Genevo Assist ist aktuell eines der modularsten All-In-One Lösungen überhaupt.

Die einzigartige  Konfiguration von Genevo Assist erfolgt über eine SD Karte, auf der sich auch das Konfigurations Tool befindet. Die Vorteile sind im Vergleich zu herkömmlichen Systemen enorm. Eine einfache und intuitive Einstellung in deutsch ermöglicht eine schnelle Inbetriebnahme des Genevo Assists. Die Einstellung und Anpassung im PKW selbst, geschieht durch ein einfaches “One Button” Prinzip und nur einem beleuchteten Bedienknopf. Der Schalter ist wiederum an das Fahrzeug bei Bedarf anpassbar, zum Beispiel wenn Sie eine original Bedientaste Ihres PKWs, mit der Funktion von Genevo Assist belegen möchten.

Für die zulässige Nutzung in Ländern, in dem ausdrücklich die Verwendung von Radarfallenwarngeräten untersagt ist, kann die Radarerkennung auf Tastendruck dauerhaft deaktiviert werden, so wie es die StVO zum Beispiel in der Bundesrepublik Deutschland, Österreich und der Schweiz reglementiert. Eine Reaktivierung des Radarwarnsystems ist lediglich über einen Computer und eine SD-Speicherkarte möglich.

Der Genevo Assist wurde speziell für den Betrieb in Deutschland, Österreich, Schweiz und andere EU Länder optimiert. Das Ortungssystem besteht aus hochwertigen Bauteilen des Herstellers Beltronics (Typ: BEL STiR Plus) mit GPS-Modul. Komponeneten basieren auf Warngeräten der marktführenden Hersteller von Radarwarnsystemen. So wird die Radarwarner-Technologie umgesetzt durch Beltronics und die Laserabwehr FF durch Antilaser ALP. Antilaser hat sich mit Blick auf Laserschutz mittlerweile zum Marktführer entwickelt. Die Blitzer-Datenbank des Genevo Assist ist kostenfrei und von einem deutschen Branchenführer.

Laserstörer FF (optional)
Der neue Genevo FF Laserstörer bietet einerseits eine lasergestützte Einparkhilfe mit exklusiv höhenverstellbaren Laserstörern. Zum anderen wurde das Design der Störer so gestaltet, dass diese für einen unsichtbaren Einbau in die spezielle Genevo-Kennzeichen-Halterung angepasst sind. Somit wird erstmals ein vollständig unsichtbarer und gleichzeitig einfacher Einbau der Parksensoren samt Laserstörer möglich. Der Laserschutz ist außerdem auf Wunsch per Tastendruck deaktivierbar, und entsprechend der Straßenverkehrsordnung unwiderruflich deaktiviert. Eine Reaktivierung kann nur über einen PC Computer erfolgen. Das wichtigste: Ihr Auto bleibt frei von Montagelöchern oder Beschädigungen, welche sonst bei einer Montage üblich sind. Der Einbau ist nicht nur mehr als 2 Stunden schneller als bei anderen Parking- oder Laserjammern, sondern auch erheblich preiswerter. 

Antenne Ultra HD (optional)
Optional kann die Assist Radarantenne auch durch eine kabellose Ultra HD Radarantenne erweitert werden. Hierdurch wird die Installation erheblich schneller, unkomplizierter und günstiger. Ultra Radar-Antennen bietet mehr Reichweite und eine spezielle Radarfilterung von Distronic, ACC, Toter Winkel Assistent oder ähnlichen radarbasierten Assistenz-Systemen. Die Ultra-HD-Antenne kann das Assist, Assist FF, Assist FF2, Assist FF3 oder dem Assist FF4 System optional erweitern.

Radar-Antenne "PLUS" oder "PLUS M" (optional)
Sollten Sie den Festeinbau Radarwarner unter anderem in Regionen einsetzen, in denen Radar Warner elektronisch detektiert werden (z. B. Schweiz), empfehlen wir die nicht detektierbare Version, Radarschutz PLUS. Diese ist ebenso in der M Version zu haben, für Staaten (u. a. Schweiz) in denen die neue Multaradar CD für bewegliche Radarfallen eingesetzt wird.

Besonderheiten
- High-End Festeinbau Radarwarner für Deutschland, Österreich und Schweiz
- Modulares und erweiterbares Ortungssystem (optionaler Laserstörer)
- Legaler Betrieb möglich (auf Knopfdruck Funktionen abschaltbar)
- Schutz vor Radar, feste Blitzer,  Ampel Blitzer und Section Control
- Absolut unsichtbarer, da keine Systemkomponenten im Cockpit sichtbar
- PLUS Version elektronisch nicht Ortbar (optional)
- FF Version mit Laserstörer (optional)
- Warnmeldungen akustisch und in deutscher Sprache
- Bedienungselement sehr klein und unauffällig
- Komfortable Konfiguration in deutsch über PC
- Zentrale Steuerung durch intelligente Software 
- Lebenslang kostenlose Datenbankupdates auf mitgelieferte SD-karte
- inklusive 1 Jahres Updates für EU
- neueste EU Datenbank ist vorinstalliert
- Sprachwarnungen und Bedienung auf Deutsch
- Hochauflösendes Vollmatrix Display
- Kinderleichte Bedienung
- Anschluß über 12V Bordelektronik

Technische Daten
Radarbänder
- X-band 10.525 GHz ± 25 MHz
- K-band 24.150 GHz ± 100 MHz
- Ka-band 34.700 GHz ± 1300 MHz
- Ka Narrow 34.0, 34.3, 34.7 a 35.5 GHz ± 80 MHz
Laser
- keine Laserortung ( ab Assist FF erhältlich)

Lieferumfang:
- Assist Radar Empfänger zum unsichtbaren Einbau (wasserdicht)
- Montagesatz sowie Kabel zur Befestigung aller Bauteile
- Zentrale Steuereinheit
- GPS Empfänger (SIRFIII)
- SD-Karte für Steuerung und Software
- Genevo Control Schalter/LED Einheit
- Genevo Karte mit Code zur Reaktivierung des Systems bei Reset

Genevo Assist Festeinbau Radarwarner

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Genevo Festeinbau Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.


 

Infos rund um die Verkehrsüberwachung

Wenn man zu lange im Bett gelegen hat und es deswegen knapp wird, dann drückt fast jeder Fahrer freudig mal aufs Gas, um in letzter Sekunde den gewünschten Ort zu erreichen. Wenn man kein Glück hat, kann es geradewegs zu einem kostenintensiven Amüsement werden, sofern ein Blitzerkasten den Fahrzeuglenker während der Fahrt erwischt. Und dann heißt es, dem Bussgeldbescheid samt Blitzer-Buße entgegen zu sehen.

Der folgende Text informiert Sie nicht bloß über Bußgeld, Punkte und Fahrverbote, die Sie nach neuem Punktekatalog bei einer Geschwindigkeitsübertretung entgegensehen müssen, wenn Sie von einem Blitzerkasten erwischt wurden. Er bietet Ihnen auch umfassende Infos in Hinblick auf das Funktionsprinzip von einem Starenkasten.

Welche Regelungen finden sich entsprechend der Geschwindigkeitsüberprüfung in der Bundesrepublik? Was für Starenkasten- Typen sind gängig? Wie zuverlässig ist eigentlich ein Geschwindigkeitskontrollgerät und wann rechnet sich ein „Blitzer-Einspruch beim Blitzer-Jurist“? Ab wann schnappt ein Blitzer zu und wie groß ist die Toleranz beim Blitzen? Und abschließend: Welche Blitzer Warner existieren für den Fahrzeuglenker und welche davon sind erlaubt und welche verboten?

Folgende Blitzertypen sind verbreitet:

Radaranlagen:   

TRAFFIPAX Micro-Speed 09, TRAFFIPAX Speedoguard, Multanova 6F Digital, TRAFFIPAX Speedophot, M5 Radar, Mesta 208

Lichtschrankenmessgeräte:

ESO ES 3.0, ESO µP80, ESO ES 1.0

Videonachfahrsysteme:

CG P50e (Videostoppuhr), VKS 3.0, Police-Pilot, Provida Vidista, Provida 2000, VIDIT VKS 3.01

Induktionskontakt Geschwindigkeitsüberwachungen:

TRAFFIPAX TraffiStar S 330, Truvelo M4², VDS M5 Speed, Traffipax TraffiStar S 540. TRAFFIPAX TraffiPhot S

- Section Control

Laserkontrollen   

Laser Patrol, LAVEG, LTI 20.20 TS/KM, LR90-235/P, Riegl FG21-P, TraffiPatrol, Leivtec XV2, Leictec XV3, PoliScan Speed

Rotlicht Blitzerkasten   

Multanova, Multastar C

Abstandskontrolle   

VSTP, Brückenabstandsmessung, VAMA

Generell

Portable Blitzerkasten, Schwarzlichtblitzer, Feste Blitzer,

Wissenswertes zu Blitzer und Radaranlagen:

Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) erklärt in §3 mit Nachdruck: „Wer ein Gefährt fährt, darf bloß so schnell fahren, dass der Wagen ständig beherrscht wird“. Die Geschwindigkeitsüberwachung mittels Blitzer soll hier effektiv eingreifen.Intention sei es, die Verkehrsbeteiligten auf das Einhalten der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit zu prüfen und im Notfall zu sanktionieren, um in Folge dessen die Sicherheit im Verkehr sicherzustellen und eine Straßenverkehrsgefährdung aufgrund einer erhöhten Fahrgeschwindigkeit zu reduzieren.

In der Tat zählt ein Geschwindigkeitsverstoß in Deutschland laut Statistischen Bundesamt zu dem häufigsten Unfallgrund (fünfzig Prozent der Unfallopfer aufgrund unangepasster Geschwindigkeit sind auf Fernverkehrsstraßen zu Tode gekommen) und gemäß der Statistik des Kraftfahrbundesamtes (KBA) zu der am häufigsten begangenen Ordnungswidrigkeit. Im Jahr 2012 haben Blitzer auf den innerdeutschen Verkehrswegen etwa 2,9 Mio. Mal zugeschlagen. Eine erstaunliche Menge, wenn mit einbezogen wird, dass die Bußgeldtabelle für Geschwindigkeitsverstöße aufgrund des massiven Gefährdungspotentials darüber hinaus drastische Strafen vorschreibt. In diesem Fall muss berücksichtigt werden, dass gemäß der Punktereform das Punktekonto in Flensburg in der Summe auf maximal 8 Punkte klettern kann und damit jeder Punkt erheblich schwerwiegender ist.

Blitzen Innerhalb geschlossener Ortschaft und außerhalb der Ortschaft – Diesen „Blitzer-Bußen“ müssen Sie erwarten

Haben Sie einen Blitzerkasten nicht gesehen oder sind zu schnell gefahren? Regelungen missachtet? Welche Strafe für schnelles Fahren kommt auf den Halter zu? Ist ein „Autobahn Blitzer“ weniger teuer als ein „Blitzer innerhalb der geschlossenen Ortschaft“?

Erstmal ist es obligat festzuhalten, dass Bußgeld, Punkte und Ausmaß der Fahrverbote wegen Geschwindigkeitsübertretungen innerhalb von Ortschaften härter ausfallen als außerhalb der Ortschaft. Argumentiert wird dies mit der größeren Gefahr, die innerhalb von Ortschaften gegeben ist. So sehen die Blitzer Kosten aus für:

Tempoüberschreitung in einer geschlossenen Ortschaft

Wer innerhalb von Ortschaften geblitzt wurde, dessen Punktekonto in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei wie auch das Girokonto werden schwerer in Mitleidenschaft gezogen. In einer geschlossenen Ortschaft erlaubt die StVO eine Geschwindigkeit von 50 km/h. Werden Fahrzeugführer dabei geblitzt, so wird die Verärgerung nach dem Anblick vom Bussgeldbescheid extrem groß sein. Sind Sie mit über 20 Stundenkilometern über der höchstzulässigen Geschwindigkeit vom Blitzerkasten geblitzt worden, haben Sie schon mit Blitzer-Saktionen von 80  Euro Bußgeld und einem Punkt zu rechnen. Bei mehr als 30 Stundenkilometer sind es nicht nur zwei Punkte im Zentralregister, hier wird des Weiteren das erste Fahrverbot von einem Monat angeordnet. Die Höchststrafe, welche die Blitzer-Tabelle vorsieht, entsteht somit, wenn sie innerorts mehr als 70 km/h zu flott gefahren sind. Das Resultat sind 2 Punkte, 680€ Verwarngeld sowie ein Fahrverbot für drei Monate.

Tempoüberschreitung außerorts

Außerhalb der Ortschaft ist für ein Wagen nach der Straßenverkehrsordnung eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h zulässig, auf Schnellstrassen ist eine so genannte Richtgeschwindigkeit von 130 km/h angedacht, wenn Beschilderung, Wetter- und Straßenverhältnisse oder ähnliches dem Fahrzeugführer nichts anderes nahe legen.

Wer hier mit mehr als 20 km/h bis 25 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von einem der diversen Blitzer-Bauarten gemessen wird, kann hier schon dem ersten Punkt im Flensburger Zentralregister entgegensehen wie auch einem Verwarnungsgeld von 70€. Bei mehr als 40 Stundenkilometern tritt neben dem Bußgeld von 160 € und 2 Punkten auch das erste Fahrverbot von einem Monat noch dazu. Ein teurer schneller Spaß wird es für Verkehrsrowdys, die über 70 Stundenkilometer auf Reise sind. Die Blitzer-Sanktionen sind in diesem Fall: Zwei Flensburger Punkte, 600EU Verwarnungsgeld und ein Fahrverbot für drei Monate.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist jederzeit sogar von formalen Gegebenheiten abhängig. So erklärt man in Absatz 3 der StVO: „Die Fahrzeuggeschwindigkeit ist insbesondere den Strecken-, Verkehrs-, Wetter- und Sichtverhältnissen sowie dem persönlichen Vermögen und den Eigenschaften von Fahrzeug und Beladung anzupassen“. Ist z. B. die Sicht bei schlechter Wetterbedingung lediglich 50 Meter, so darf der Fahrer nicht schneller als 50 km/h fahren. Es darf generell nur so ein Tempo gefahren werden, dass der KFZ-Fahrer fähig ist, im Bereich der übersehbaren Route anzuhalten. Sogar hier müssen sonst Verwarnungsgeld, Fahrverbote und Punkte erwartet werden.

Nach der Radarkontrolle: Punkte und Fahrverbot im Genauen

Wer zu schnell gefahren ist und erwischt wird, muss allerlei Bußen erwarten. Welche genau das sind, sehen Sie in unserer kompakten Zusammenfassung über alle Blitzer-Sanktionen in Gestalt von Fahrverboten und Punkten aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen:

- 1 Punkt: innerhalb von Ortschaften und außerhalb geschlossener Ortschaften ab 21 Stundenkilometer

- 2 Punkte: innerhalb der geschlossenen Ortschaft ab 31 km/h und außerhalb geschlossener Ortschaft ab 41 Stundenkilometer

- 1 Monat Fahrverbot: Innerorts ab 31 km/h und außerhalb der Ortschaft ab 41 km/h

- 2 monstiges Fahrverbot: Innerhalb geschlossener Ortschaft ab 51 km/h und außerorts ab 61 km/h

- 3 monstiges Fahrverbot: innerhalb von Ortschaften ab 61 km/h und außerhalb von Ortschaften ab 70 km/h

Erstes Tempolimit bei 140 km/h

Zwischen den Städten Hannover und Braunschweig auf der Bundesautobahn 2 wurde vorübergehend ein Testlauf gestartet, eine Beschränkung der Fahrzeuggeschwindigkeit auf 140 km/h festzulegen. Diese Reiseroute gilt als die erste Strecke, die eine Geschwindigkeitsbegrenzung einräumte, die höher als die eigentliche Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern ist.

Geblitzt – Näheres zu Blitzgeräten in der Bundesrepublik Deutschland

Es war das Jahr 1959, als in der Bundesrepublik Deutschland das erste Mal das Tempo auf den Straßen mithilfe von technischen Hilfsmitteln kontrolliert und sanktioniert wurde. Seither haben sich diverse Blitzer-Bauarten zur Geschwindigkeitsmessung etabliert. Welches Geschwindigkeitsmessgerät lässt sich im Blitzer Repertoire der Ordnungshüter finden? Im weiteren führen wir Ihnen die diversen Geschwindigkeitsüberwachungen und ihre jeweilige Messtechnik vor und informieren Sie, was Sie wissen müssen.

Besondere Informationen zu Blitzgeräten im Detail:

Beweglicher Messungen

Bewegbare Blitzerkasten werden in einem Fahrzeug befördert und werden gern von den Polizisten für kurzfristige Überwachungsmaßnahmen verwendet. Feste Blitzer haben aber den entscheidenden Nachteil, dass Autolenker nur im Meßbereich der Vorrichtung die Geschwindigkeit reduzieren. Ein beweglicher Blitzer soll hier Abhilfe schaffen und mit seinem allgegenwärtigen Kontrollpotential einen verstärkten Druck ausüben. Aus diesem Grund soll der Kraftfahrer schließlich dazu angeregt werden, die höchstzulässige Geschwindigkeit nicht nur bei einer Blitzergefahr einzuhalten, sondern dauerhaft. Unter diesem Gesichtspunkt wird bei den Ordnungshütern entsprechend vermehrt auf portable Blitzer gesetzt. Diese bedienen sich der Radar- und Lasertechnologie oder aber einer Lichtschranke. Im Zuge des technischen Fortschritts ist es diesen Blitzanlagen möglich, mittels der Digitaltechnik als „Blitzer ohne Lichtblitz“ zu operieren.

Welche Blitzer-Bautypen bzw. Geschwindigkeitskontrollgeräte bewegbarer Blitzer sind mit von der Partie und wie arbeiten Sie? Welche Blitzerwarner können bei welchem Meßsystem hilfreich sein? Hier erhalten Sie als nächstes einen kurzen Überblick:

- Die charakteristische mobile Geschwindigkeitskontrolle

- Portable Blitzer

Kosten für Autolenker und Wohltat für Behörden: Was können die Kontrollgeräte?

Als die BRD mit der Kontrolle der Geschwindigkeit auf den Strassen anfing, bedienten sich die Dienststellen der Radar-Meßtechnik. Auch heute noch macht diese Radar-Meßtechnik einen festen Bestandteil der Blitzer zur Geschwindigkeitsermittlung aus. Hierbei befinden sich die Geschwindigkeitsmessanlagen entweder in einem mobilen Auto untergebracht oder sind an einem Dreifuß welcher am Straßenrand platziert wird. Die beweglichen Radarmessungen sind in die BRD die am häufigsten genutzte Methode zur Geschwindigkeitsüberwachung.

Arbeitsweise: Der Blitzer arbeitet mit Hilfe des so genannten Doppler Effekts und wurde nach seinem Erfinder, dem steirischen Mathematiker und Naturwissenschaftler Christian Doppler, bezeichnet. Das Messgerät sendet Radarstrahlen aus, welche auf das Fahrzeug treffen und zurückgesandt werden. Diese Radarstrahlen werden wieder vom Meßsystem registriert und gestatten die Ermittlung der Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Autos. Ist der Fahrzeuglenker überhöht gefahren, blitzt es rot auf.

Schwächen: Sind mehrere Fahrzeuge nacheinander am Fahren, die einen geringen Abstand zueinander aufweisen, ist die Messung nicht brauchbar. Auch ist diese Art der Geschwindigkeitsüberprüfung nicht gegen Fehler gefeit, zum Beispiel ist der Winkel der Kontrolle relevant. Auch kann das reflektierte Signal das Resultat beeinflussen. Deshalb lassen Sie bei Skepsis das Foto von einem Gutachter begutachten.

- Distanz zum Blitzer: Der Wirkungsbereich ist bei diesem Blitzer ca. 40 Meter.

- Toleranz vom Blitzerkasten: Die Toleranz ist typischerweise 3 Prozent.

- Blitzer-Kosten: Rund 50 000 Euro

- Blitzerwarner: Schutz mit einem Radarfallenwarner

LIDAR die neueste Methode

Lidarpistole, oder auch als Laserhandmessgerät genannt, ist eine Kontrolle, die zur Geschwindigkeitskontrolle Laser nutzt.

Funktionsweise: Wie bei der Radar Technologie wird auch hier gesendet und reflektiert. Es handelt sich hierbei um Lichtimpulse, welche auf das Automobil auftreffen und zurückgesandt werden, wodurch letztlich die Fahrzeuggeschwindigkeit des verkehrenden PKW´s ermittelt werden kann. Die Lasermessung kann derweil von den Ordnungshütern auch in Anbindung mit einer Kamera verwendet werden. Bei dieser Blitzer-Art wird das Fahrzeug von einem Gesetzeshüter am Fahrbahnstreifen überprüft.

Mankos: Auch dieses Geschwindigkeitsmeßgerät ist fehlerhaft. Denn die Zuverlässigkeit des Ergebnisses ist bedingt von der Haltung des Beamten. Ist der Winkel der Messung hierbei nicht akkurat oder werden im Zuge der Geschwindigkeitsmessung Positionsänderungen gemacht, ist das Ergebnis schon verzerrt. Da zumeist keine Blitzer-Fotos erstellt werden, ist die Beweisführung in diesem Fall komplizierter. Zumeist wird das Auto nach der Geschwindigkeitskontrolle gestoppt.

- Abstand vom Blitzer: Der Überprüfungsbereich beträgt hier bis zu 300 Meter.

- Messtoleranz vom Blitzerkasten: Die Toleranz ist in der Regel 3 Prozent.

- Blitzer-Kosten: Rund 20 000 Euro

- Blitzerwarner: Sicherheit mithilfe von Radarfallen Warnern und Laserblinder bzw. Laser Jammer

Sensormessung und Helligkeitsdetektoren

Auch die Lichtschrankenmessung ist in Deutschland zunehmend beliebt.

Besonderheit: Bei der Lichtschrankenmessung werden am Fahrbahnrand je an beiden Seiten der Fahrbahn ein Sender und ein Signalempfänger aufgebaut, welche durch einen Lichtstrahl miteinander verbunden sind. Durchfährt ein KFZ diesen Lichtkegel, so kommt es zu einer Unterbrechung des Lichtstrahls. Üblicherweise durchfährt ein Auto mehrere Lichtkegel und durch eine Weg-Zeit-Berechnung wird letztlich die Fahrgeschwindigkeit des PKW´s berechnet. Bei den Helligkeitssensoren ist hingegen der Aufbau nur an einer Seite der Straße nötig. Es handelt sich hier um eine graue rechteckige Kiste mit fünf Linsensystemen, die am Fahrbahnrand platziert ist. Die verschiedenen Okulare bestimmen dabei die Helligkeitsprofile eines entlangfahrenden Autos und prüfen anhand dieser Ergebnisse die Fahrgeschwindigkeit. Bei den Helligkeitssensoren handelt es sich um Geschwindigkeitskontrollgeräte, welche auf einer digitalen Überprüfung beruhen, die gerade für Tempomessungen in Biegungen geeignet ist. Hier werden jeweils Blitzer-Fotos geschossen.

Schwächen: die eigentliche Schwachstelle stellt hier die Funkverbindung zur Kamera dar. Sie kann mithilfe eines Lichtschrankenjammers Blitzer-Fotos abwenden.

- Toleranz vom Blitzer: Die Messtoleranz ist gewöhnlich 3 %

- Blitzer-Kosten: Zirka 171.000 Euro

- Blitzer Warner: Lichtschrankenstörer, Radarfallen Warner sind hier nicht anwendbar

Videofahrzeug als Polizeiblitzer

Es handelt sich dabei um eine Kontrolle mittels eines zivilen Polizeifahrzeugs, ein „Polizei Blitzer“. Diese Tempomessung wird in aller Regel auf Fernverkehrsstraßen angewandt.

Funktionsprinzip: Das Police-Pilot-System wird im Fahrzeug installiert und besitzt einen geeichten Tachometer sowie eine Videokamera. Das Polizeifahrzeug fährt solange dem zu kontrollierendem Gefährt auf einer Wegstrecke nach, das Nachfahren wird mit einer Videoaufnahme erfasst und die Fahrzeuggeschwindigkeit mittels Tachometer errechnet.

Unzulänglichkeiten: Das Verwaltungsgericht Lüdinghausen hatte in einer Entscheidung vom 27.03.2007 festgestellt, dass die Gerätschaft nicht korrekt justiert war.

- Messtoleranz vom Blitzerkasten: die Toleranzabweichung ist hier normalerweise 10 Prozent bei einer konstanten Distanz zum kontrollierten Fahrzeug. Wird die Distanz zum Fahrzeug vergrößert, beträgt die Toleranz 5 %.

- Blitzer-Kosten: Es kommen hohe Kosten durch Anschaffung und Errichtung des Provida Systems zustande. Obendrein müssen genug Zivilfahrzeuge vorhanden sein.

- Blitzer Warner: Höchstens am Vehikel erkennbar. Im Zweifelsfall kann ein Sachverständiger sich das Filmmaterial anschauen und ggf. Besonderheiten z. B. wegen des Abstandes oder denkbarer Bedienungsfehler bemerken. Ansonsten eine hohe Beweiskraft.

Messen mit der Stoppuhr?

Wie steht es eigentlich mit der Verfolgung der Fahrgeschwindigkeit von entlangfahrenden Autos mithilfe einer Stoppuhr? Zugegeben, angesichts des gegenwärtigen technologischen Zeitalters klingt die Praktik nicht mehr aktuell und nicht akkurat. Nichtsdestoweniger ist sie von Rechts wegen zulässig. Wird sie in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Verkehrsüberwachungsmaßnahme noch genutzt? Die Antwort darauf: An sich ist diese Methode noch gestattet. Aber auf Grund der tendenziell anfälligen Reaktionszeit von Menschen, kommt dieses Verfahren fast nie zur Verwendung.

Fest Installierte Blitzer sind Ortskundigen im Regelfall in Kürze bekannt.

Der Kasten am Fahrbahnrand, der wie eine Ampelanlage mit zwei Linsensystemen ausschaut, kann ein Rotlicht Blitzkasten mit Radarmessung sein.

Funktionalität: Der feste Blitzer funktioniert nach der oben bereits erörterten Radar Technologie, weist allerdings einen Wirkungsbereich von 40 Metern auf. Ignoriert ein Vehikel das zugelassene Tempo, werden Blitzer-Bilder vom Geschwindigkeitsmeßgerät geschossen.

Schwächen: Auch hier sind die Schwächen von Relevanz, welche bei den portablen Radarfallen dargestellt wurden . Sind mehrere Autos aufeinanderfolgend mit geringem Abstand am Fahren, ist die Messung nichtig.

- Messtoleranz vom Blitzer:Die Toleranz beträgt hier rund 3 bis 5 %.

- Blitzer-Kosten: 65.000 EUR

- Blitzer Warner: Schutz durch Radarfallenwarner

Induktionsschleifen

Zwar werden Induktionsschleifen vornehmlich im Rahmen eines Rotlichtvergehens benutzt, aber das Geschwindigkeitsmeßgerät kann des Weiteren zur Geschwindigkeitsermittlung eingesetzt werden.

Funktionsprinzip: Die Induktionsschleifen sind mehrere Zentimeter tief in der Fahrbahn angelegte Streifen. Passiert ein Auto die Kontaktsschleifen, ändert sich die Magnetisierung der Induktionsschleifen. Aus den der zeitlichen Verschiebung der Meßstrecke kann der feste Blitzer letztendlich die Geschwindigkeit überwachen.

Schwächen: Gilt als störungsfrei. Die Fahrbahn muss aber gut sein.

- Toleranz vom Blitzerkasten: Die Unsicherheit bei der mechanischen Einstellung der Länge der Messstrecke (Distanz der Sensoren) darf nicht zum Messfehler größer 0,5 % des zutreffenden Wertes zur Folge haben (PTB).

- Blitzer-Warner: Oft sind die Induktionsschleifen auf der Fahrbahnspur zu entdecken. Der Radarwarner funktioniert hier nicht.

Piezosensoren

Diese Blitzertechnik bedient sich der Piezospannung, die durch Deformation und der Messung der Spannung arbeitet. Die bekanntesten Apparate, welche mit dieser Technologie bestückt sind, werden von der Firma Jenoptik GmbH hergestellt. Ein Musterbeispiel dafür ist der Traffipax TraffiStar S540.

Funktionalität: Bei diesem Blitzkasten zur Messung der Geschwindigkeit werden auf der Fahrbahnspur Piezo-Leiter untergebracht mit einem Abstand von je einem Meter zueinander. Überfährt ein Fahrzeug diese Drähte, wird beim Überfahren und Passieren jedes Mal ein Spannungssignal erzeugt. Mittels aller 3 Drähte kann der stationäre Radarfallen letztendlich das Tempo des Vehikels auswerten.

- Schwächen: Gilt als störungssicher. Bloß die Trasse muss entsprechend gut sein.

- Toleranz vom Blitzkasten: Die Verschiebung des Drahtes beim normalen Überfahren darf der Messwert max. um ein Halben Prozent des Nennwertes abweichen (PTB).

- Blitzer-Kosten: bedingt von Breite der Fahrbahnspur und der optimalen Länge ab 50.000 Euro bis hin zu 250.000 Euro

- Blitzer Warner: Oftmals sind die Induktionsschleifen auf der Fahrbahnspur auszumachen

Messtoleranz-Abzug beim Blitzer

Wie bereits genannt wurde, ist die Messtoleranz abhängig vom Blitzer Messgerät. Verschiedenartige Blitzkasten haben abweichende Toleranzbegrenzungen. Dies ist von der unterschiedlich starken Genauigkeit und Zuverlässigkeit der jeweiligen Meßgeräte abhängig. Die Toleranzgrenzen werden derweil von der Physikalisch-Technischen Anstalt des Bundes festgelegt. Ganz bestimmt handelt es sich bei dem entsprechenden Messequipment um ein kalibriertes Geschwindigkeitsmeßgerät. Dabei müssen Blitzerkasten nach einiger Zeit nachgeeicht werden. Entsprechend der der Eichbehörden müssen nämlich etwa 15 Prozent der Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen zum wiederholten Male zur Reparatur. Innerhalb geschlossener Ortschaften und außerhalb geschlossener Ortschaften gelten jedoch ausnahmslos diegleichen Toleranzwerte. Die Toleranzdifferenz auf einer Fernverkehrsstraße ist schließlich genauso bemessen wie innerhalb von Ortschaften. Um Ihnen zu den verschiedenen Toleranzbegrenzungen einen Überblick zu ermöglichen, stellen wir Ihnen diese im nachfolgenden zusammenfassend dar:

Blitzer Toleranz für Laser-, Radar- und Lichtschrankenmessverfahren

- Dabei werden 3 km/h für Geschwindigkeiten unter 100 Stundenkilometern subtrahiert

- Bei Fahrgeschwindigkeiten über 100 Stundenkilometer werden 3 % von der Fahrzeuggeschwindigkeit reduziert

Blitzertoleranz für Provida Videonachfahrsysteme

- 5 %, wenigstens 5 Stundenkilometer

Gesamtschau: Diese Toleranz wird bei einem Blitzer abgezogen

Werden auch nicht-justierte Messsysteme eingesetzt?

Sogar nicht-kalibrierte Geschwindigkeitsmeßgeräte können zur Geschwindigkeitskontrolle eingesetzt und die Resultate sogar vor den Gerichtshof dargelegt werden. Allerdings gelten in diesem Fall hier nicht die gängigen Toleranzgrenzen. Die Toleranzbereiche sind hierbei weit höher. Maßgebend ist dazu der Beschluss des Amtsrichters.

Entfernung zum Blitzer: Wann darf geblitzt werden?

Sie fahren mit 130 Stundenkilometern auf der Fernverkehrsstraße. Überraschend erblicken Sie ein Straßenschild oder Lichtzeichenanlage, das Ihnen eine bedeutend geringere zulässige Höchstgeschwindigkeit vorschreibt. So schnell können Sie als Fahrzeuglenker nicht auf das Bremse treten, ohne eine Gefährdung der Straßenverkehrssicherheit zu werden. Wie sehen die Bestimmungen in diesem Fall aus? Wie viele Sekunden werden dem Fahrer eingeräumt bzw.  der Weg gewährt, um die Fahrzeuggeschwindigkeit an die Regelungen anzupassen? Und wo ist es erlaubt den Blitzkasten zu positionieren?

Distanz zum Blitzer: Die Regelungen der Länder in Deutschland sehen vor, dass dem Fahrzeuglenker bis zur Angleichung seiner Fahrgeschwindigkeit eine Strecke von wenigstens 150 bis 200 Metern zugestanden wird, und zwar ab dem Moment der veränderten Geschwindigkeitsbeschränkung.

Radarkontrolle von hinten – Wann werden Blitzer-Aufnahmen für ungültig erklärt?

Wenn die Radarkontrolle geblitzt hat und mit Blitzerkosten zu Rechnen ist, muss die Geschwindigkeitsübertretung nachgewiesen werden. Dies erfolgt mithilfe der verschiedenen Blitzeranlagen und letztlich mittels der Fotos bzw. unter Zuhilfenahme der Filmaufnahmen. Hierbei ist es nicht ausreichend, wenn nur das Fahrzeug erkannt wurde. Denn prinzipiell stehen bei Geschwindigkeitsverstößen nicht die Halter gerade, sondern der Fahrzeugführer. Daher dienen die Radarmessungen-Bilder auch als Nachweis. Ein Blitzkasten rückseitig, dies bedeutet Blitzer-Fotos, die den Kraftfahrer nicht bestimmen lassen (rückseitiges Foto), sind deshalb zu bezweifeln und nicht mehr verbreitet, auch weil sie den Kraftfahrer nicht eindeutig identifizieren.

Diese Gegebenheit begünstigt speziell die Motorradfahrer. Da das Nummernschild eines Motorrads hinten am Gefährt montiert ist, können Kradfahrer im Falle eines Blitzerkastens nicht unwiderlegbar erkannt werden. Einen besonderen „Kraftrad-Blitzkasten“ gibt es zur Stunde noch nicht. Erst, wenn der Biker auf frischer Tat ertappt und angehalten wird, kann er bestraft werden.

Gibt es eine Blitzer-Attrappe?

Blitzer-Attrappen gibt es tatsächlich. Dabei handelt es sich typischerweise um eine Attrappe, die von privaten Personen platziert wird, welche sich für die Befolgung der erlaubten Geschwindigkeit einsetzen. Auf öffentlichen Plätzen ist eine solche Blitzer-Attrappe von Privatpersonen nicht erlaubt. Jedoch kann nicht dagegen von Rechts wegen vorgegangen werden, falls diese auf Privatgrundstücken errichtet werden.

Blitzer Warner – Welche Methoden sind für Autolenker zugelassen und welche nicht?

Aufgrund der technischen Innovationen der Gegenwart gab es nicht bloß Verbesserungen  im Gebiet der Geschwindigkeitsermittlung und der Geschwindigkeitsermittlung. Genauer gesagt ist ebenso eine technologische Entwicklung zu bemerken, die sich zum Nachteil der Geschwindigkeitskontrollanlagen durchgesetzt hat und der die Fahrzeughalter davor absichern und den jeweiligen Blitzerkasten signalisieren oder beeinträchtigen soll. Auf diese Weise ersparen es sich die Fahrer, auf einer der Blitzer-Aufnahmen dargestellt zu werden und er kann sich die Blitzer-Strafen auf die Seite legen. Doch wo sind hier die Einschränkungen? Welche Blitzer-Warner sind erlaubt und welche nicht? Gibt es eine gesetzliche Grauzone, die gern genutzt wird? Im nachfolgenden werden wir Ihnen verschiedene dieser Blitzerwarner vorstellen ebenso wie ihren rechtlichen Status aufklären.

Die Blitzerwarner-Applikation

Ein Funktelefon kann als Radarwarner fungieren.

Es gibt Anwendungen für alle möglichen Dinge mit allen nur denkbaren Eigenschaften. Sogar eine Blitzer-Applikation ist in den Portalen zu finden. Die verschiedenen Blitzer-Apps werben damit, als Radarfallenwarner zu fungieren und den Fahrer rechtzeitig vor einem Blitzer oder einer zivilen Polizeikontrolle aufmerksam zu machen. Wer die Blitzerwarner-App als einen zuverlässigen Radarfallenwarner verwenden möchte, der benötigt vornehmlich eine Internetverbindung. Auf diese Weise werden die Positionen über die verschiedenen Blitzer ständig auf den neuesten Stand gebracht. Die Meldungen werden unterdessen von der Internet-Nutzerschaft gemeldet und es wird lediglich vor den Geschwindigkeitskontrollanlagen alarmiert, die für den eigenen Weg relevant sind. Praktisch ebenso wie kostenwirksam.

Studien zeigten, dass die Blitzerwarner-Applikation sich hauptsächlich für stationäre Blitzer eignet. Stationäre Radarfallen werden ohne Umwege erfasst und dem Fahrzeugführer wird eine zeitige Warnung mitgeteilt. Ein bewegbarer Blitzer macht der Blitzer-Warner-Applikation jedoch viel mehr Probleme. Diese Anfälligkeit tritt in der Zwischenzeit mit der Struktur die Rotlichtkamera-Applikation in Erscheinung. Denn erst, wenn beweglicher Blitzer frühzeitig von der Gemeinschaft erkannt und durchgegeben wird, kann der Fahrer sich entsprechend verhalten. Sind Blitzer-Warner-Applikationen erlaubt? In diesem Zusammenhang wird argumentiert, dass die Applikation als Radar Warner bewertet wird und außerdem rechtswidrig ist.

Die Radarfallen Warner

Radarwarngeräte sind im Internet verfügbar. Der Blitzer Warner erfassen die Signale, die vom Geschwindigkeitskontrollgerät ausgestrahlt wird und informiert den Fahrer entsprechend, wenn eine entsprechende Strahlung identifiziert wird. Wie sieht es mit der rechtlichen Sachlage bei diesem Blitzer-Warner aus?

Einen Radarfallen Warner zu erwerben, ist von Rechts wegen betrachtet erlaubt, jedoch während des Fahrens nicht genutzt werden. Wird der Fahrzeuglenker mit diesem Blitzer-Warner geschnappt, blühen ihm Blitzer-Kosten von summa summarum 75€ und ein Punkt im Flensburger Zentralregister .

Der Laser Jammer

Laser Störer sollen als Blitzerwarner gegen Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen im Bereich der Lasertechnologie von Nutzen sein. Den Laserkontrollen soll es wegen dieser Apparate unmöglich sein, die Fahrtgeschwindigkeit festzustellen, weil die Lichtwellen, die die Messanlagen senden, vom Laser-Störer beeinflusst werden und so keine Verkehrsüberwachung durchgeführt werden kann. Dieses Vorgehen ist juristisch ebenso untersagt und hat sowohl Bußgeld wie auch Punkte in der Verkehrssünderdatei als Konsequenz.

Die Blitzer-Bilder manipulieren oder unkenntlich machen

Weil die Geschwindigkeitsüberschreitung nachgewiesen werden muss und das zumeist mittels Blitzer-Fotos geschieht, finden sich Maßnahmen, die dazu dienen, die Bilder der Blitzer unkenntlich zu machen. In diesem Fall kann das Kennzeichen vom Vehikel unkenntlich gemacht werden. Dies geschieht zum Beispiel mittels einer reflektierenden Schicht am Autokennzeichen selbst. Dieses Vorgehen ist nicht nur wenig effizient, sondern fällt als „Kennzeichenmissbrauch“ in der Bundesrepublik Deutschland gemäß §22 des Strassenverkehrsrechts (StVG) unter einer Verkehrsstraftat. Außerdem sind Vergehen publik, bei denen Menschen mit einer Gegenblitzvorrichtung auf das Blitzen reagierten. Dieses Vorgehen ist auch verboten und gleichzeitig kaum effizient.

Das Navigationssystem als Blitzerwarner

Das Navi kann ebenfalls wie die Blitzer-Warner-App dazu genutzt werden, rechtzeitig vor Radarstationen aufmerksam zu machen. Nicht nur stationäre Radarfallen werden hier gespeichert, sondern ebenso Plätze, an denen oftmals ortsungebundene Blitzer aufgebaut werden. Die Präventivfunktion ist praktisch und ideenreich. Allerdings fällt auch die Navigation als Blitzer Warner in den gesetzeswidrigen Bereich. Führen Sie ein Navigationsgerät mit sich im Gefährt, das als Blitzer-Warner eingesetzt wird, ist das schon unzulässig.

Der Blitzer Marathon wird eingeführt – Bauernfängerei oder Geniestreich?

Wirtschaftlichkeit von Blitzgeräten: Durch die Straßenverkehrsüberwachung können gigantische Gewinne erzielt werden.

Der letzte Starenkasten-Marathon begann am 03. April 2019 und wurde mit 14.700 Ordnungshüter und 8500 Stationen zur Geschwindigkeitsmessung deutschlandweit eingeführt. Doch welchen Zweck verfolgt solch eine Initiative und erzielt sie das gewünschte Ziel?

Die Anschauungen hierzu gehen in unterschiedliche Richtungen. Viele sehen in der Einführung des Blitzer-Marathons ledigliche eine zusätzliche Form monetärer Wegelagerei der Fahrzeugführer. Und die Anschauung ist vermutlich gar nicht derart ungerechtfertigt. Damit Sie annähernd eine Vorstellung haben, wie viele Meßgeräte in Deutschland in Gebrauch sind und welche Geldbewegungen in Verbindung mit Tempoüberschreitungen in der Staatskasse sich anhäufen, hier ein kleiner Überblick:

- Blitzer in der Bundeshauptstadt: In Berlin sind 130 Starenkasten im Einsatz, das jährlich eine Gesamtsumme von etwa 700.000 EUR an Blitzer-Sanktionen einbringen.

- Blitzer auf der A2: Auf der A 2 wird fleißig geblitzt. Hier soll der Starenkasten tagtäglich etwa 660 Bilder knipsen. Der Ortschaft Bielefeld erwirtschaftet jährlich fast 6 Millionen Euro mit Geldbußen.

- Blitzer in München: Die Großstadt München hat’s geschafft, mit einem exklusiven Blitzkasten – am richtigen Standort positioniert  – über 86.000 Geschwindigkeitsdelikte zu überführen und einen Gesamtbetrag von rund 1,74 Millionen in die öffentliche Hand zu bringen.

Welchen Städten kommen Geschwindigkeitsüberwachungen besonders zu Gute?

Besonders aufregend ist eine Nebeneinanderstellung der differenzierenden Summen, die die entsprechenden Ortschaften im Rahmen der Geldstrafen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen erwirtschaften konnten. Im Folgenden stellen wir zehn Gemeinden zur Schau, welche 2018 folgende Summen aus Verwarn- und Strafgebühren erzielten:

- Bielefeld: 10,7 Millionen EUR

- Chemnitz: 3,6 Millionen Euro

- Duisburg: 10,1 Mio. Euro

- Flensburg: 1,8 Mio. EUR

- Hamburg: 30 Millionen EUR

- Köln: 30,1 Millionen Euro

- Leipzig: 10,4 Mio. EUR

- Lübeck: 4,1 Mio. EUR

- München: 13,3 Millionen Euro

- Stuttgart: 15,2 Millionen EUR

(Quelle: www.statista.de)

Wie wird Wirtschaftlichkeit real ermittelt?

Die Wirtschaftlichkeit in Bezug auf die Radarkontrollen ist nicht nur am reinen Ertrag der Strafen zu eruieren. Um die Fragestellung nach der tatsächlichen Rentabilität qualifiziert aufzuklären, dürfe nicht allein der Bruttoerlös an Geldbußen berücksichtigt werden. Zu bedenken sei weiterhin, dass Verkehrsunglücke infolge von Geschwindigkeitsübertretungen Hauptgrund der Unfälle auf den deutschen Straßen sind. Vielmehr kalkuliert sich die Rentabilität durch Kostenersparnisse im Rahmen von Versicherungszahlungen, die auf Grund der Folgeerscheinungen eines Verkehrsunglücks aufkommen.

Sind Blitzer dabei förderlich die Fahrzeugführer zur Einsicht zu bringen?

Gewiss hängt die Wirksamkeit der Blitzer und der Geschwindigkeitsüberprüfung als solche auch von dem Benehmen und der Anschauung des Einzelnen ab. Wer nicht bereit ist, die Bedrohung zu erkennen, die von seinem Verhalten ausgeht und sich regelmäßig vom Blitzerkasten schnappen lässt, den kann man überaus schwer mäßigen und vielmehr als das übliche Sanktionierungsrepertoire bleibt da nicht übrig. Daher bleibt der Regierung keine allzu große Wahl als die Straßenverkehrsüberwachung und die Technik der Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen nach wie vor voranzutreiben und auf diese Weise zu versuchen, die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.

Sie wurden geblitzt? Rechnet sich ein Einspruch?

Sie wurden erwischt, wollen den Blitzer-Strafen entwischen und wissen schlicht nicht, inwiefern sich ein Einwand rechnet bzw. hilfreich ist? Blitzkasten abstreiten, aber wann? Ob Sie nach der Radarkontrolle einen Jurist engagieren sollten, ist von der jeweiligen Sachlage abhängig. Bedingt von Geschwindigkeitsmeßgerät und Umständen kann ein Widerspruch da schon sinnvoll sein. Sanktionierungen im Zuständigkeitsbereich von Geschwindigkeitsdelikten gehen nicht bloß mit einem hohen Bußgeld einher. Sie können außerdem bis 3 Punkte in der Verkehrssünderkartei bekommen. Bei der Sache ist zu beachten, dass das komplette Punkte System nur 8 Punkte umfasst. Darüber hinaus ist ein Fahrverbot für den Zeitraum von 3 Monaten zu befürchten. Gerade Fahrer, die von berufs wegen auf den Führerschein angewiesen sind, sollten ihre Möglichkeiten deshalb herausfinden lassen und einen Einspruch in Erwägung ziehen. Aber wann lohnt sich ein Einwand gegen den Bußgeldbescheid?

Ist bei der Geschwindigkeitsmessung durch einen Blitzer ein Einspruch möglich?

Im nachfolgenden fassen wir dienliche Hinweise für sie gemeinsam:

- Halten Sie sich vor Augen, dass sogar die Beamten nicht immer einwandfrei sind. Daher hinterfragen Sie jeden Bußgeldbescheid.

- In Wirklichkeit wird jeder zehnte Bußgeldbescheid ohne Beleg ausgestellt

- Zu den unsachgemäß ausgestellten Mahnbescheiden gehören viele, die Auswirkung einer inkorrekten Geschwindigkeitskontrolle sind.

- Speziell bei einem rückseitigen Blitzer, dies bedeutet bei so genannten Heckbildern, sollten Sie eine Konsultation in Erwägung ziehen

- Bedenken Sie, dass Sie lediglich 2 Wochen Zeit für den Widerspruch haben. Achten Sie deshalb auf einen rechtzeitigen Einspruch.

- Optimal ist es, falls Sie eine Rechtschutzversicherung haben. Die Kosten können gerade dann in die Höhe steigen, wenn die Meinung eines Experten unerläßlich ist.

Blitzerwarnung: Was ist erlaubt und was illegal?
 
Zahlreichen Fahrzeugführern sind sämtliche Maßnahmen recht, um nicht erwischt zu werden. Aber welche Techniken sind erlaubt? Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Rechtslage.

Fixe oder mobile Endgeräte zur Tempokontrolle“, meistens kurz Radarfalle bezeichnet, sind der natürliche Feind sämtlicher Fahrer. Besonders Lkw-Fahrer fürchten die Überprüfungen. Schließlich droht seit der Reform der Verkehrssünderkartei in Flensburg bereits bei 8 Punkten der Entzug der Lenkberechtigung.

Eindeutige Rechtslage bei besonderen Stör- und Warngeräten

Viele Kraftfahrer bemühen sich deshalb mit sämtlichen Praktiken mit jedem Mittel, den Kontrollen zu entgehen. Dabei gibt es prinzipiell 2 Alternativen: einerseits Applikationen, die auf dem Handy oder Navigationssystem die Standorte von Blitzgeräten signalisiert. Andererseits Gerätschaften, die Radarmessungen aktiv erkennt oder sogar blockieren.
Die preisgünstigste und am häufigsten verbreitete Version dieser Gerätschaften sind Radarfallenwarner, die Radarstrahlung erfassen wie auch eine Kontrolle ankündigen. Kraftfahrer mit größerem Etat können weitaus bessere Instrumente zur Blitzerdefensive kaufen: z. B. Gerätschaften, durch die sich Laserpistolen verhindern lassen oder „Gegenblitzer“, mit denen eine Überbelichtung des Beweisfotos ermöglicht werden soll.
Die Effektivität dieser aufwendigen Technik ist schleierhaft. Sicher ist: Sie ist nicht erlaubt. „ Jegliche Geräte, mit denen sich der Überwachungsvorgang und das Beweisfoto manipulieren lässt, sind illegal“, sagt Advokat Christian Janeczek von der Arbeitsgemeinschaft Straßenverkehrsrecht des Deutschen Advokatsvereins (DAV).
In der Straßenverkehrs-Ordnung ist unmissverständlich erklärt dass „Gerätschaften zur Störung oder Anzeige von Tempomessungen“ weder benutzt, noch funktionstüchtig mitgeführt werden dürfen. Werden Fahrzeugführer mit betriebsbereiter Warn-Technik erwischt, blühen ein Bußgeld von 75€ genau so wie ein Punkt in der Verkehrssünderkartei – sowie der Verlust des kostenintensiven Warners. „Fällt Revierpolizisten bei einer Straßenverkehrskontrolle ein solches Gerät auf, können sie es einziehen“, so Advokat Janeczek.

Was ist erlaubt bei Apps oder Navigationssystemen?

Viel häufiger als extra Stör- und Warngeräte nutzen Autolenker Blitzer-Apps und spezielle Anwendungen in Navigationsgeräten. Diese zeigen die Standorte von stationären und teilweise auch von mobilen Blitzgeräten an. Fährt der Kraftfahrer auf eine Überprüfung zu, so bekommt er eine Meldung und kann rechtzeitig seine Fahrgeschwindigkeit verzögern.

Auch wenn solche Anwendungen im Vergleich mit Radarfallenwarnern und Laserstörern unproblematisch aussehen: Sie sind gleichermaßen gesetzeswidrig. Denn die Straßen-Verkehrsordnung untersagt ebenfalls den Einsatz von Gerätschaften, die es ermöglichen, Messungen aufzuzeigen. Dabei ist es unerheblich, ob das Programm nur vor Geschwindigkeitskontrollanlagen Alarm schlägt oder vor „Risikozonen“, wie es bei zahlreichen Navigationsgeräten gang und gäbe ist.

„Als Fahrzeugführer darf man Blitzer-Applikationen und Navis mit solcher Funktion zwar kaufen und besitzen, jedoch nicht verwenden“, erzählt der Verkehrsadvokat Christian J. Wird man mit eingeschalteter Blitzer-App ertappt, muss man ebenfalls mit einer Geldbuße von 75€ und einem Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen.

Die Gesetzeshüter haben es jedoch bei einer App viel schwerer, den Fahrzeuglenker zu erwischen. „Die Gemeindebediensteten dürfen ein Fahrzeug nur durchsuchen, sofern ein echter Verdacht und des Weiteren Gefährdung im Verzug gegeben ist“, meint Rechtsanwalt Janeczek. Wenn der Fahrzeugführer dem Polizeibeamten die eingeschaltete Applikation nicht gerade unter vor Nase hält, dürfte sich diese Annahme ausgesprochen schwer nachweisen lassen. Deswegen ist es in der Praxis auch sehr fast nie der Fall, dass Navigationen oder Handys mit Blitzer-Applikationen eingezogen würden, so Christian J.

Welche Warnmeldungen zulässig sind?


Auch wenn die gesetzgebende Gewalt elektrische Gefahrenmeldungen untersagt, sind Straßenverkehrsteilnehmer den Blitzeranlagen nicht schutzlos ausgeliefert. So ist es z. B. nicht strafbar, sich vor der Fahrtbeginn über die Standorte von Blitzeranlagen zu informieren. Auch die bekannten Blitzer-Warnungen im Rundfunk sind komplett legal. „Maßgebend ist hier, daß die Warnung in abstracto und unabhängig von der Geografischen Position des Fahrzeugführers abgegeben wird“, erklärt Anwalt Janeczek.

Kraftfahrer dürfen sich auch untereinander vor einem Blitzer warnen – jedoch nicht mit Hupe oder Lichtsignalen. Denn laut Straßenverkehrsordnung dürfen „Ton- und Leuchtzeichen“ nur als Warnzeichen bei einer Gefahr abgegeben werden. Eine Gefahr für das Portemonnaie von Bleifüßlern zählt in diesem Fall nicht.

Sie wurden erwischt? So müssen sie sich verhalten!


- Wenn Sie vom Polizisten rausgewunken werden, nachdem Sie gemessen wurden:  Verweisen Sie auf Ihr Recht zum Stillschweigen und machen Sie keine Angaben zu der Geschwindigkeitsüberschreitung. Nennen Sie ebenso keine Notlügen wie „Ich hatte es eilig.“

- Sofern sie den Anhörungsfragebogen per Brief bekommen: Äußern Sie auch hier keine Aussagen. Wenn der Anhörungsbogen an Sie bestimmt ist, können Sie annehmen, dass der Dienststelle ihre persönliche Informationen schon vorliegen. Sie brauchen den Anhörungsfragebogen gar nicht zurück zu senden.

Überprüfen Sie, wie hoch die Tempoübertretung ist, die man Ihnen zur Last legt. Laut neuem Punktesystem kann Ihnen rascher als bislang die Beschlagnahme des Lappens blühen. Hier können sie nachschlagen, welche Strafe Ihnen droht. Begutachten sie, welche Auswirkungen weitere Punkte oder ein temporäres Fahrverbot für Sie bereit halten. Den jetzigen Stand ihres Punktekontos können Sie beim Kraftfahrt-Bundesamt in Erfahrung bringen .

- Primär, wenn Sie von Berufs wegen Ihren Fahrausweis benötigen, können sich rechtliche Maßnahmen rentieren. Reden Sie mit einem Anwalt oder einer Advokatin, um Ihre Erfolgsaussichten zu erläutern. Bei Uns finden Sie Anwälte in Ihrer Region. Sofern sie über eine Verkehrsrechtsschutzversicherung verfügen: Prüfen sie, inwiefern Ihre Kosten erstattet werden.