zurück zur letzten Seite
UVP 44,00 EUR
Ihr Preis 29,90 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
INFORAD V4e Blitzerwarner vergleicht permanent die GPS Position Ihres Fahrzeugs, und vergleicht diese mit der integrierten Blitzerdatenbank. Sobald Sie eine Risikozone erreichen werden Fahrer von dem Inforad POI-Warner zuverlässig und frühzeitig gewarnt.
  drucken
Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 114
Hersteller:Inforad
Gewicht: 0.400 Kg.

Inforad V4e Blitzerwarner

Dank der GPS Technologie SIRF II kennt INFORAD V4e permanent die genaue Position Ihres Fahrzeuges, und der Prozessor des Gerätes vergleicht diese Position mit den entsprechenden Risikozonen, die in seiner Datenbank abgelegt sind. Sobald Sie eine Risikozone erreichen werden Sie von INFORAD durch Pieptöne und Leuchtsignale gewarnt, begleitet von einem Daueralarm, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit die zugelassene Geschwindigkeit überschreitet. Die Lautstärke des Alarms kann eingestellt werden, und die Alarme und Leuchtsignale sind in Abhängigkeit vom Warnungstyp unterschiedlich, und jeweils einfach und leicht zu deuten.

Neue Blitzer werden kontinuierlich in die Datenbank aufgenommen und werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit einem Windows-PC können die Blitzerdatenbanken auf (nicht unter Mac OS) den integrierten Speicher gespielt werden. Dank seiner NMEA-0183 v2.0 Konformität, kann das Inforad K1 mit dem Computer verbunden werden und Navigationssoftware wie zum Beispiel Autoroute Express, TomTom Navigator, Route 66, uvm. als GPS verwendet werden.....während Sie weiterhin vor festen Blitzern geschützt werden.

Andere GPS-Geschwindigkeits-Warnsysteme kosten in der Regel viel Geld und benötigen zusätzlich Abonnements, die mehr als 40EU pro Jahr kosten - INFORAD V4e ist ein GPS Locator Blitzerwaner ohne weitere Kosten wie z.B. Abonnements. Nutzen Sie die Möglichkeit und fahren Sie sicherer, vermeiden Sie Strafzettel und schützen Sie Ihren Führerschein. Bereits nach der ersten Blitzerwarnung amortisiert sich der INFORAD V4e Radarwarner!

Besonderheiten
- Montage binnen Sekunen
- Schneller Systemstart
- Kostenloses Aufrüstabo (auf Lebenszeit)
- Aufnahme von persönlichen Risikozonen in die Datenbank
- Tempomat Funktion
- Fahrtstreckenaufzeichnung (parametrierbarer Speicher)
- Klar erkennbare Melodien, die jedem Warnungstyp angepasst sind
- Lautstärkeneinstellung des Alarmes
- Leuchtsignale, die jedem Warnungstyp angepasst sind
- Diebstahlsicherung
- Speziell entwickelt gegen europäische feste Blitzer
- Neuste Generation des SiRFstarII Prozessors
- hervorragende Empfindlichkeit
- deutsches Handbuch
- kinderleichte Bedienung
- sehr kompakte Baugrösse
- Schalen in verschiedenen Farben verfügbar(optional)
- keine Fehlalarme durch Mobiltelefone
- digitale Tonausgabe bei Alarm
- Visuelle Alarmmeldungen- minimaler Stromverbrauch
- Langzeitspeicherung ihrer Settings
- CE-Kennzeichnung
- Automatischer Selbsttest

Technische Daten
- GPS Empfänger: SiRF II, 12 Kanäle
- Initialisierung: 3 Minuten, 38 Sek. kalt und 8 Sek. warm.
- Auffrischungszeit: 0,1 Sekunden
- Genauigkeit: Positionierung auf 10 Meter RMS
- Prozessor: RISC 32 Bits ARM7 mit 50Mhz
- Speicher: Prozessor 128Kb
- Arbeitsspeicher 8Mb
- Antenne: intern und aktiv und Stecker für eine optionale externe aktive Antenne
- Alarm: akkusrischer und optischer Alarm
- Stromversorgung: 5V mit Adapter für Zigarettenanzünder: Eingang: 12/24V
- Leistungsaufnahme: 850 mA
- Abmessungen: Durchmesser 70 mm
- Höhe 22 mm
- Gewicht: 42 Gramm
- Gesamtverpackungsgewicht: 200 Gramm
- Gleichzeitig als GPS Empfänger für NMEA-0183 v2.0 verwendbar(PC)

Lieferumfang
- INFORAD V4e GPS-Warner
- Anti Rutsch Pad
- USB Kabel
- Ladegerät über 12V Zigarettenanschluss
- Benutzerhandbuch (DE, ES, NL, GB, FR, IT)


Inforad V4e POI-Warner

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Inforad GPS Blitzerwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeld-Rechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.


 

Ratgeber Geschwindigkeitsübertretung

Fahrzeuglenker aus der Bundesrepublik nehmen es mit der FahrGeschwindigkeit oftmals nicht allzu genau und Rasen kann beinahe schon als Breitensport eingestuft werden. Denn es gibt kein anderes Delikt, das so häufig für eine Geldbuße oder ein Fahrverbot verantwortlich ist wie die Geschwindigkeitsübertretung und auf diese Weise hagelt es tagtäglich Geldstrafen, Punkte oder Fahrverbote.

Doch ein Verstoß gegen die Geschwindigkeitsbeschränkung ist keine Bagatelle und kann flott eine teure Angelegenheit werden.

Aber mit welchen Strafen müssen Raser rechnen? Wann droht ein Fahrverbot? Gibt es Unterschiede zwischen der Geschwindigkeitszuwiderhandlung im Stadtverkehr und Überschreitung der Geschwindigkeit ausserhalb geschlossener Ortschaft? Als auch was ist vornehmlich für Fahranfänger bedeutend, die 20, 10 oder 5km/h zu flott unterwegs sind und geblitzt wurden? Unser Ratgeber in Sachen Geschwindigkeitsüberschreitung liefert einige wesentliche Infos als auch Antworten.

Höchstzulässige Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften

Der Punktekatalog für Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze unterscheidet, ob man innerorts oder außerorts zu schnell gefahren ist. Doch welches Tempo ist ausserhalb geschlossener Ortschaft schlechthin erlaubt?

Die maximal Geschwindigkeit auf Autobahnen liegt laut Gesetz bei 100 Stundenkilometern, auch gilt für KFZ-Fahrer auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern. Dabei handelt es sich, wenn nicht durch Verkehrsschilder anders geregelt, um eine empfohlene höchstmögliche Geschwindigkeit , also keine festgelegte maximal gestattete Geschwindigkeit.

Aber etliche Kraftfahrer halten sich nicht an die Geschwindigkeitsvorgaben, infolgedessen werden diese Fahrer auch häufig erwischt – auf der Bundesstraße wie In der Stadt.

Wer maximal 20 km/h zu schnell auf Reisen ist als auch geblitzt wurde, muss für das Delikt entsprechend Bußgeldkatalog Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze auf der Bundesstraße zwischen 10 und 30 EUR Geldstrafe zahlen. Wer noch zügiger auf Achse ist, sollte mit deutlich höheren Geldbußen wie auch Punkten im Flensburger Zentralregister rechnen.

Ab 41 Stundenkilometern über der zulässigen Geschwindigkeit wird nicht nur kontrolliert, auf der Bundesstraße blüht dem Autofahrer dann auch ein Entzug des Führerscheins. In unserer Bußgeld-Tabelle sehen Sie im Einzelnen das entsprechende Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbot) für den Punktekatalog Maximalgeschwindigkeit auf der Bundesstraße.

Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaft

Wer innerhalb von Ortschaften gemessen wird, weil er zu flott unterwegs ist, muss verglichen mit dem Delikt außerorts gemäß Bußgeldrechner mit höheren Geldstrafen rechnen.

Der Grund hierfür ist, dass in der Stadt ein geringeres Unfallpotential vorhanden ist als auf der Schnellstraße. Die StVO meldet als zulässige Höchstgeschwindigkeit für PKWs innerhalb geschlossener Ortschaft Tempo 50 vor.

Zu flott auf Achse und kontrolliert? innerhalb von Ortschaften werden Geschwindigkeitsvergehen durch stationäre Blitzer plus durch bewegbare Kontrollen mittels Lasermessung festgestellt. Bei einem Tempoverstoß in der Ortschaft kann es schnell echt kostspielig werden, wobei für Geschwindigkeitssünder, die max. 20 km/h zu schnell waren, Strafen zwischen 15 und 35 Euro in Rechnung gestellt werden. Punkte oder auch ein Fahrverbot sieht der Flensburger Katalog bei diesen Überschreitungen bisher nicht vor .

Doch wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 21 km/h als auch mehr überschritten, werden die Strafen sehr viel kostenintensiver und unter anderem gibt's Punkte im  Flensburger Zentralregister. Ab 31 Stundenkilometer zu schnell im Stadtverkehr winkt dann das Fahrverbot, welches min. für einen Monat ausgesprochen wird. Aus der Bußgeld-Tabelle können Sie die jeweilige Sanktion (Kosten, Punkte, Fahrverbote) für den Flensburger Katalog höchstzulässige Geschwindigkeit In der Stadt entnehmen.

Höchstgeschwindigkeit und andere Sanktionen

Der Punktekatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen sieht jedoch noch gibt unzählige zusätzliche Strafen vor, die sich auf spezifische Umstände im Straßenverkehr beziehen.

Wer zum Beispiel an bekanntgemachten Gefahrenpunkten wie Bahnübergängen, Straßenverkehrskreuzungen oder gleichermaßen bei widrigen Sichtverhältnissen zu flott unterwegs ist, muss mit einem größeren Bussgeld rechnen. In den genannten Beispielen wären es nach der derzeitigen Bußgeldtabelle 100 EUR plus 1 Punkt.

Ebenfalls teuer wird es, wenn man durch Rasen in der Nähe von Kindern, älteren oder hilfsbedürftigen Menschen deren Gesundheit gefährdet. Dann lautet die Sanktion im Punktekatalog 80 EUR als auch 1 Punkt. Allerdings auch wer mit Schneeketten zu flott unterwegs ist wie auch zulässigen 50 Stundenkilometern um 10 km/h übertritt, erhält gemäß Bussgeldrechner ein Verwarngeld in Summe von 15 bis 20 Euro aufgedrückt.

Werden über 60 km/h zu schnell gefahren, wird man mit 600 bis 680€ zur Geldstrafe verdonnert und außerdem gibt es noch 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot.

Um nicht gemessen (in der Ortschaft oder auf der Schnellstraße) zu werden als auch Praxis mit dem Bußgeldkatalog oder dem Bußgeld Rechner zu machen, wappnen sich unzählige Fahrzeugführer mit entsprechenden Radarwarnern aus, was allerdings ebenfalls strafbar ist sowie ein Knöllchen mit sich bringt. Nachfolgende Bußgeld-Tabelle zeige verbreitete sonstige Geschwindigkeitsüberschreitungen und nennt die jeweilige Strafmaßnahme (Kosten, Punkte, Fahrverbote).

Geschwindigkeit: Regelungen durch die Straßenverkehrsordnung

Hohes Tempo, ganz gleich ob innerorts oder auf Schnellstrassen, ist laut Infos des ADAC der weit verbreitetste Unfallgrund. Da ist es wenig verwunderlich, daß Geschwindigkeitsüberschreitungen ebenso auch das gängigste Delikt gegen das Verkehrsrecht bzw. die Straßenverkehrsregeln sind.

Desto schockierender ist es, daß einige KFZ-Fahrer häufig selten wissen, welche Geschwindigkeitsobergrenzen legal sind. Um sein Basiswissen in Hinblick auf Fahrzeuggeschwindigkeit / Maximalgeschwindigkeit zu schärfen, finden Sie im Folgenden den § 3 der Straßen- und Verkehrsordnung, der sich mit der Geschwindigkeit auseinander setzt.

Folglich gilt:

Wer ein KFZ führt, darf bloß so schnell fahren, dass das Auto ständig sicher führt wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterbedingungen sowie den privaten Fähigkeiten und den Eigenschaften von Auto und Beladung anzupassen. Ist die Sichtweite durch Nebelschleier, Schnee oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, sofern nicht eine geringere Geschwindigkeit notwendig ist. Es darf lediglich so flott gefahren werden, dass während der ersichtlichen Wegstrecke gestoppt werden kann. Auf Verkehrsspuren, die so schmal sind, dass dort zufahrende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss aber so langsam gefahren werden, dass zumindest innerhalb der Hälfte der übersehbaren Distanz gehalten werden kann.


Ohne triftige Begründung dürfen Autos nicht so behäbig fahren, dass sie den Verkehrsdurchfluss behindern.

2. a) Wer ein KFZ lenkt, muss sich besonders bei Kindern, hilfsbedürftigen und alten Mitmenschen, besonders durch Verringerung der Fahrgeschwindigkeit und mit Bremsbereitschaft, derart verhalten, daß eine Unfallgefährdung dieser Straßenverkehrsteilnehmer nicht möglich ist.

Die höchstzulässige Geschwindigkeit beträgt auch bei guten Bedingungen:

– innerorts für alle Automobile:  50 km/h

– außerhalb von Ortschaften

3. a) für Vehikel mit einem erlaubten Gesamtgewicht über 3500kg bis 7500kg, ausgenommen PKWs, Personenkraftwagen mit Hänger, für Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer erlaubten Gesamtmasse von 3500kg mit Anhänger sowie Kraftomnibusse, auch mit Gepäckanhänger: 80 km/h,

3. b) für Fahrzeuge mit einem zugelassenen Gesamtgewicht über 7,5 t, sämtliche Kraftfahrzeuge mit Anhänger, ausgenommen PKWs, LKW und Wohnmobile jeweils höchstens einem zugelassenen Gesamtgewicht von 3,5 t, plus Omnibusse mit Fahrgästen, für die keine Sitzmöglichkeiten mehr zur Verfügung stehen: 60 km/h,

3. c) für PKW wie auch für andere Automobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t: 100 Stundenkilometer.

   

4. Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht auf Schnellstrassen wie auch auf anderen Verkehrswegen mit Verkehrsspuren für eine Richtung, welche durch Leitschutzplanken oder sonstige bauliche Konstruktionen getrennt sind. Sie gilt auch nicht auf Verkehrswegen, die immerhin 2 durch Fahrbahnbegrenzung oder durch Leitlinien kenntlich gemachte Fahrspuren für jede Fahrtrichtung haben.


 

5. Das erlaubte Tempo beträgt für Pkw´s mit Schneeketten auch unter günstigsten Umständen 50 Stundenkilometer.

Zu flott: wann blüht ein Entzug der Fahrerlaubnis?

Wer geblitzt wurde und deutlich zu schnell gefahren ist, hat direkt Angst um seinen Fahrausweis. Aber ab wann gibt es für Regelbrecher ein Fahrverbot? Und für welchen Zeitraum ist die Fahrerlaubnis bei welcher Fahrgeschwindigkeit fort? Der Flensburger Katalog Geschwindigkeitsübertretung sieht klare Regulierungen vor als auch so wird bei folgenden Vergehen ein Fahrverbot ausgesprochen:

- 1 Monat Fahrverbot ab 31 km/h innerhalb bzw. ab 41 Stundenkilometer auf Autobahnen sowie Geldbußen und Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg

- 2 Monate Entzug des Führerscheins ab 51 Stundenkilometern innerhalb bzw. ab 61 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften sowie Verwarngeld und Punkte in der Verkehrssünderkartei

-3 Monate Fahrverbot ab 61 Stundenkilometer innerhalb bzw. über 70 Stundenkilometer auf Autobahnen zuzüglich Bußgeld als auch Punkte im Flensburger Zentralregister

Im anschluss finden Sie zudem zusätzliche Verwarnungen aus dem Flensburger Katalog.

Fahrverbot: In der Ortschaft zu schnell unterwegs

Man muss schon überaus schnell in geschlossenen Ortschaften fahren, damit man seinen Führerschein aufs Spiel setzt und ein Entzug der Fahrerlaubnis verhängt bekommt. Denn erst wer mit 31 km/h zu schnell unterwegs war, bekommt laut Bussgeldrechner den Führerausweis für einen Monat entzogen. Das wären in einer Tempo-50-Zone ab 81 km/h.

Außerdem gibt's ein Verwarngeld von 160 Euro plus 2 Punkte. Auch ist man seinen Führerausweis für einen Monat los, wenn man mit 41 bis 50 km/h drüber war. In dieser Angelegenheit sieht die Bußgeldregelung des Weiteren 200€ Bussgeld und 2 Punkte vor. Wer das Tempo um 51 bis 60 km/h übertritt sowie erwischt wird, muss mit 2 Monaten Fahrverbot rechnen, ab 61 km/h Geschwindigkeitsübertretung gibt's 3 Monate Fahrverbot. Dazu kommen sicherlich noch jeweils drastische Verwarngelder genau so wie Punkte im Flensburger Zentralregister. Folgende Übersicht veranschaulicht einmal mehr, wann bei Geschwindigkeitsdelikten in einer geschlossenen Ortschaft ein Entzug des Führerscheins verhängt wird und wie es ausfällt:

- mit 31 bis 40 km/h zu flott kontrolliert: 1 Monat Fahrverbot, 160 EUR Verwarngeld, 2 Punkte

- mit 41 bis 50 km/h zu schnell erwischt: 1 Monat Fahrverbot, 200 EU Bußgeld, 2 Punkte

- mit 51 bis 60 km/h zu viel ertappt: 2 Monate Entzug der Fahrerlaubnis, 280 Euro Verwarngeld, 2 Punkte

- mit 61 bis 70 km/h zu flott geblitzt: 3 Monate Entzug der Fahrerlaubnis, 480 EUR Bußgeldschreiben, 2 Punkte

- mit über 70 km/h zu flott ertappt: 3 Monate Entzug des Führerscheins, 680€ Verwarngeld, 2 Punkte

Fahrverbot: ausserhalb geschlossener Ortschaft zu schnell gefahren

Der Blick in den derzeitigen Bußgeld-Katalog für Geschwindigkeitsübertretung außerorts zeigt, dass der Führerschein ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 41 km/h und mehr beschlagnahmt wird. Genauso wie bei den Tempovergehen innerorts wird selbst in der Bußgeld-Tabelle mit steigender Fahrgeschwindigkeit die Strafmaßnahme heftiger.

Wer mit 41 bis 50 Stundenkilometern zu schnell gefahren ist, muss einen Monat lang seinen Lappen abgeben, obendrein kommt noch ein Verwarngeld in Summe von 160 EUR sowie 2 Punkte. Ebenso wer mit 51 bis 60 km/h zu schnell übers Bundesland fährt und gemessen wird, erhält ein Fahrverbot entsprechend Bußgeld Rechner für vier Wochen sowie 240€ Verwarnungsgeld und 2 Punkte.

2 Monate muss man hingegen auf den Führerschein verzichten, sofern man mit 61 bis 70 km/h zu viel geblitzt wurde. Bei über 70 km/h gibt's ein Fahrverbot für drei Monate. Für die beiden letzten Zuwiderhandlungen kommen natürlich noch hohe Verwarngelder genau so wie Punkte hinzu. Anknüpfende Übersicht verdeutlicht auch dieses mal, wann und für wie lange bei Geschwindigkeitsdelikten außerhalb geschlossener Ortschaften ein Fahrverbot ausgesprochen wird:

- mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 160 EUR Bussgeld, 2 Punkte

- mit 51 bis 60 km/h zu flott erwischt: 1 Monat Fahrverbot, 240 Euro Bussgeld, 2 Punkte

- mit 61 bis 70 km/h zu flott erwischt: 2 Monate Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld, 2 Punkte

- mit über 70 km/h zu schnell erwischt: 3 Monate Fahrverbot, 600€ Verwarnungsgeld, 2 Punkte

Spezialfall: Geschwindigkeitsüberschreitung bei schlechten Sichtverhältnissen

Die StVO schreibt bei schlechter Sicht infolge von ungünstigen Wetterverhältnissen wie Nebel, Niederschlag oder Glätte eine Geschwindigkeitsreduzierung vor. Infolgedessen liegt dann das Tempo bei 50 km/h. Wer trotz widrigen Sichtverhältnissen schnell fährt und kontrolliert wird, muss neben einem Bußgeld sowie Punkten auch ein Fahrverbot erwarten. So wird der Führerschein einen Monat lang konfisziert, wenn

- die Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb von Ortschaften bei 31 bis 40 km/h lag

- die Überschreitung der Geschwindigkeit ausserhalb geschlossener Ortschaft bei 41 bis 50 km/h lag

Mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit fällt auch die Sanktion im Bußgeldkatalog gravierender aus als auch so kann die Lenkberechtigung bei 71 km/h und bis zu drei Monate entzogen werden.

Zusätzlich kann selbst dann ein Fahrverbot erlassen werden, wenn Autofahrer in einem Jahr zweimal mit Geschwindigkeitsverstößen mit mehr als 26 km/h ins Auge fallen. In diesem Zusammenhang macht es dann auch keinen Unterschied, wenn jeweilige Zuwiderhandlungen nicht zum Entzug des Führerscheins geführt hätten.

Ab wann tritt ein Fahrverbot in Kraft?

Sofern ein Fahrverbot ausgesprochen wird, bleibt der Lappen zwar bestehen, jedoch ist es dem Betroffenen für den Zeitraum des Führerscheinentzugs unzulässig, Kraftfahrzeuge im Verkehr zu führen. Das In-kraft-treten des Führerscheinentzugs wird mit dem Bussgeldbescheid gültig, wogegen der Führerschein nach Wirksamkeit für den Zeitraum des Fahrverbotes bei der Amtsstelle abgegeben werden muss. Mit der Aushändigung der Lenkberechtigung beginnt die Verbotsfrist.

Hinweis: Leidtragende können den Zeitpunkt für den Fristbeginn des Fahrverbotes in einem Zeitraum von vier Monaten selbst entscheiden. Bedingung dazu ist, dass in zwei Jahren kein Fahrverbot verhängt wurde. Wer trotz bestehendem Fahrverbot ein Vehikel im Straßenverkehr führt, begeht gemäß §21 StVG ein Vergehen. Dieses Delikt wird mit einer Gefängnisstrafe von höchstens einem Jahr oder einer erheblichen Geldbuße geahndet.


Absehen von Fahrverbot

In Spezialfällen kann ein Fahrverbot umgangen werden, wogegen es immer von dem jeweiligen Einzelfall abhängt ebenso wie ob man die richtige Argumentation bereit hat. Ein geeignetes Modell nach „Schema F“, mit dem sich das Fahrverbot durch eine größere Geldbuße eintauschen lässt, gibt es selbstverständlich nicht.

Über die vielen Jahre haben sich jedoch diverse Sachlagen herausgebildet, in denen die Aussprechung des Fahrverbots – mit oder ohne Kompensation durch eine Erhöhung der Strafzahlung – zurückgenommen wurde. Zu den Fallgruppen gehört:

- das so genannte Augenblicksversagen

- die Existenzbedrohung bei Selbstständigen

- der drohende Verlust der Beschäftigungsstelle bei abhängig Beschäftigen

- extrem langer Zeitablauf zwischen Vorfall und Beschluss

- notstandsartige Begebenheiten bei der Tatbegehung

- einzigartige private Aspekte

- einzigartige Faktoren des Falls bei der Tatbegehung

- Vorhandensein eines abwendbaren Verbotsirrtums

Verkehrssünder sollten sich darauf jedoch nie verlassen, da Amtsgerichte nur in Sonderfällen von dem Fahrverbot absehen. Wer die Gefährdung seiner beruflichen Tätigkeit als Rechtfertigung angibt, erhält typischerweise den Hinweis, daß man erstmal seinen Jahresurlaub einsetzen sollte oder anderenfalls auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen hat. Im Ausnahmefall muss man sich an einen Rechtswissenschaftler für Straßenverkehrsrecht wenden. Außerdem kann sich ebenso eine verkehrspsychologische Intensivberatung positiv auf das Fahrverbot auswirken, falls der Richter der Auffassung ist, daß sich der Betroffene in Zukunft im Straßenverkehr regelgemäß als auch zurückhaltend agieren wird.

Geblitzt: Was jetzt?

Wer zu schnell gefahren ist und ertappt wurde, wird sanktioniert. Es hängt davon ab, ob Sie nun mit 10 Stundenkilometern zu flott, mit 20 km/h zu viel oder gar mit 40 km/h zu flott unterwegs waren, wird von dem Flensburger Katalog die Strafmaßnahme geregelt. Doch wie geht es nach dem Blitzen weiter?

Zu schnell unterwegs und erwischt: Was kommt nun?

Es kommt darauf an, mit welcher Methode die Geschwindigkeitsübertretung festgestellt wurde.

Wurde die Verletzung im Rahmen einer amtlichen Verkehrsüberwachung mit Laserpistole kontrolliert oder wurde man mittels Videoaufzeichnung aus einem Fahrzeug – großteils auf Autobahnen der Sachverhalt–überführt, wird man direkt gestoppt und auf der Stelle zur Zahlung eines Bußgeldes gebeten. Wer nicht direkt zahlen will oder kann, erhält ein Bescheid postalisch zugesendet.

Alternativ wird hohes Tempo durch feste Blitzer bildlich gesichert. In diesem Fall kriegt der Halter in ein paar Tagen oder Wochen den Bussgeldbescheid von der Verwaltungsbehörde zugestellt.

Bei einem Geschwindigkeitsverstoß, die entsprechend Flensburger Katalog mit maximal 35 EU belangt wird, erhält der Autobesitzer ein Verwarnungsbescheid zugesandt. Wer dem Vergehen einwilligt sowie das fällige Verwarnungsgeld während der festgelegten Frist bezahlt, muss keine nachfolgenden Auswirkungen befürchten und die Sache darf als abgeschlossen gesehen werden.

Falls der Fahrzeughalter das Bußgeld jedoch nicht binnen der vorgeschrieben Zeitspanne zahlt oder mit der Beschuldigung nicht der gleichen Auffassung ist, dann wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. An der Höhe des Bußgelds ändert diese Vorgehensweise aber nichts, wogegen aber einzuhalten ist, dass infolge von Verwaltungskosten der fällige Gesamtbetrag am Ende erheblich höher sein kann, als das konkrete Verwarnungsgeld für die Geschwindigkeitsübertretung.

Geblitzt: wie viel Toleranz wird abgezogen?

Da die Messpräzision ist von Blitzsystem zu Blitzsystem verschiedenartig sein kann, wird von dem gemessenen Wert bei der Geschwindigkeitsermittlung eine Toleranz reduziert, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt definiert wird Blitz-Kasten oder Aufzeichnung festgestellt wurde.

Als Daumenregel können sich Fahrer nachfolgende Toleranz-Regelung einprägen:

Bei ortsfesten Starenkasten-Gerätschaften werden 3 Stundenkilometer bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen. Bei Tempokontrollen von über 100 Stundenkilometer werden von der Geschwindigkeit 3 % Toleranz abgezogen.

Im Unterschied zu Videoaufzeichnungen aus beweglichen KFZs haben stationäre Radarfallen im Allgemeinen eine geringere Toleranz, die bereits bei jedem Blitzer-Kasten berücksichtigt ist. Laut fällt der Toleranzabzug bei Geschwindigkeitsdelikte, die von einem Auto per Video gemessen werden, größer aus.

Nach Angaben des ADAC können 4 bis 5 km/h bei Geschwindigkeiten von unter 100 km/h abgezogen werden, wogegen es bei größeren Fahrzeuggeschwindigkeiten 4 bis 5 Prozent sind. Unter Umständen und bei besonders ungenauen Messtechniken kann der Toleranzabzug auch größer sein.

Tacho bei weitem nicht immer akkurat

Hier sei auch angemerkt, dass selbst bei aktuellen Automobile die Tempoanzeige fast nie akkurat arbeitet. Demnach kann der Blick auf den Tacho für Fahrzeuglenker immer lediglich einen initialen Richtwert geben, wenn man schnell die Toleranz begutachten möchte. Generell ist es so, daß fast alle Geschwindigkeitsmesser ein höhere Geschwindigkeit als die eigentlich gefahrene anzeigen und es nur paar Prozentpunkte Schwankung gibt.

Ein Tachometer darf in diesem Fall auch laut Vorschrift nie weniger anzeigen als die gefahrene Fahrgeschwindigkeit, was obendrein von den Fahrzeugherstellern zusichert werden muss.

Als Option zum Geschwindigkeitsmesser kann ein Blick auf das Navi helfen, welches in der Regel akkuratere Angaben bietet als auch man somit hinsichtlich Toleranz einen akkurateren Richtwert erhält.

Zu schnell mit LKW und Bus

Die StVO sieht für Lastkraftwagens oder Autobusse empfindlichere Bußen im Flensburger Katalog Geschwindigkeitsübertretung vor. In geschlossener Ortschaft dürfen Lastwagen mit einem Bruttogewicht ab 3,5 bis 7,5 Tonnen und (Kraft-) Autobusse nicht länger als 50 km/h fahren. Bei Vergehen von 16 bis 25 km/h innerhalb der geschlossenen Ortschaft droht bereits eine Geldbuße in Summe von 80 bis 95€ sowie 1 Flensburger Punkt im Zentralregister.


Bei der geltenden Geschwindigkeitsobergrenze auf einspurigen Bundes- oder Überlandstraßen wird nach Gewichtsklassen differenziert. So dürfen kleinere LKWs mit einem ordnungsgemäßem Bruttogewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen als auch Omnibusse nicht mehr als 80 km/h rasant fahren, wenngleich für schwergewichtige Lastkraftwagen mit mehr als 7,5 Tonnen höchstens 60 km/h gestattet sind.

Letzte Geschwindigkeitsbeschränkung gilt darüber hinaus ebenso für Busse, in denen nicht für jeden Passagier ein Sitz bereitsteht.

Auf Kraftfahrtstraßen oder Fernverkehrsstraßen, bei denen die Fahrbahnen eindeutig voneinander getrennt sind, liegt das erlaubte Tempo für LKWs mit über 3,5 Tonnen sowie Autobusse ohne Trailer bei 80 km/h. Werden von Autobussen besondere Erfordernise erfüllt, wie etwa ein Geschwindigkeitsregler, dann dürfen diese auf besonderen Kraftfahrtstraßen und Fernverkehrsstraßen auch 100 km/h fahren.

Jedoch gleichfalls wie bei Autofahrern halten sich natürlich nicht sämtliche LKW- bzw. Busfahrer an die Geschwindigkeitsvorgaben, so dass in den aufgeführten 3 Regionen auch immer wieder Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen werden. Mit welchen Konsequenzen (Bußgeld, Punkte, Entzug der Fahrerlaubnis) die Raser rechnen sollten, verdeutlicht nachfolgender Flensburger Katalog für die Überschreitung der Geschwindigkeit von Sattelschleppern und Omnibussen.

Lastkraftwagen / Autobusse Überschreitung der Geschwindigkeit innerorts

Wurde das vorgeschriebene Tempo mit dem Lastkraftwagen oder Bus missachtet, dann gibt es folgende Strafen

- bis 10 km/h zu schnell – innerhalb: 20€

- 11 – 15 km/h zu schnell – innerhalb: 30 EUR Verwarnungsgeld

- 16 – 20 km/h zu schnell – innerhalb: 80 Euro Bussgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu flott – innerhalb: 95 EUR Verwarngeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu schnell – innerhalb: 140€ Bussgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu flott – innerhalb: 200 EU Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu viel – innerhalb: 280 Euro Bussgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu schnell – innerhalb: 480 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu viel – innerhalb: 680€ Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

LKW / Omnibusse Überschreitung der Geschwindigkeit außerorts

Wurde die höchstzulässige Geschwindigkeit mit dem Lastwagen oder Autobus überschritten, dann gibt's folgende Geldstrafen:

- bis 10 km/h zu flott – außerhalb: 15€

- 11 – 15 km/h zu schnell – außerhalb: 25€; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Überschreitungen nach Fahrtantritt – außerhalb: 70€ Bußgeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu viel – außerhalb: 70€ Bussgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu flott – außerhalb: 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu schnell – außerhalb: 95€ Verwarngeld, 1 Punkt, Fahrverbot möglich*

- 31 – 40 km/h zu viel – außerhalb: 160 EUR Verwarngeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu flott – außerhalb: 240 Euro Verwarngeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu viel – außerhalb: 440 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu schnell – außerhalb: 600 Euro Bussgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

*Ein Fahrverbot wird verhängt, sofern es pro Jahr zu 2 Tempoüberschreitungen mit 26 km/h oder mehr gekommen ist. Als Deadline gilt die Rechtskräftigkeit des Bescheides. (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

Lastkraftwagen mit risikobehafteten Gütern Geschwindigkeitsüberschreitung in der Ortschaft

Wurde das höchstzulässige Tempo von kennzeichnungspflichtigen Fahrzeugen mit risikoreichen Waren oder Omnibussen mit Passagieren nicht beachtet, dann gibt es folgende Sanktionen:

- bis 10 km/h zu viel – innerhalb: 35 €

- 11 – 15 km/h zu flott – innerhalb: 60 EUR, 1 Punkt; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in wenigstens zwei Vergehen nach Fahrtantritt: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu schnell – innerhalb: 160 € Bussgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu schnell – innerhalb: 200€ Bussgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 26 – 30 km/h zu viel – innerhalb: 280 Euro Bussgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu flott – innerhalb: 360€ Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu flott – innerhalb: 480€ Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu viel – innerhalb: 600EU Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu viel – innerhalb: 760€ Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrtbundesamt)

Lastwagen mit gefahrenträchtigen Waren Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze auf der Bundesstraße

Wurde das vorgeschriebene Tempo von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern oder Autobussen mit Insassen keine Beachtung geschenkt, dann gibt es folgende Strafmaßnahmen:

- bis 10 km/h zu flott – außerhalb: 30€

- bis 15 km/h zu flott – außerhalb: 35 Euro;  für mindestens 5 Minuten Dauer oder in mindestens zwei Fällen nach Fahrtantritt: 120€ Verwarnungsgeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu viel – außerhalb: 120 EUR Verwarnungsgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu schnell – außerhalb: 160 Euro Verwarngeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu viel – außerhalb: 240€ Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu viel – außerhalb: 320 EU Verwarngeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu schnell – außerhalb: 400 EUR Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu schnell – außerhalb: 560€ Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu viel – außerhalb: 680€ Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

Zu flott unterwegs: Auswirkungen für Fahranfänger

Gerade Führerscheinneulinge, welche sich noch in der Probezeit befinden, sollten bedenken, dass ihnen bei einem Geschwindigkeitsdelikt eine höhere Strafmaßnahme droht, als Fahrzeuglenkern, die ihre Probezeit hinter sich haben.

Mit den für die Probezeit, die 2 Jahre nach Übergabe der Lenkberechtigung läuft, empfindlichere Verwarnungen sollen überwiegend junge Kraftfahrer bzw. Führerscheinneulinge zum vorsichtigerem Chauffieren angeregt werden, zumal diese insgesamt betrachtet häufig schwere Unfälle initiieren oder durch hohes Tempo auffallen. Fahranfänger, welche sich eine schwerere Übertretung (Punktekatalog A) oder zwei weniger bedenkliche Zuwiderhandlungen (Bußgeldkatalog B) leisten, müssen ein Fahreignungsseminar absolvieren und ebenso verlängert sich die Probezeit. Jedoch wann blühen Fahramateuren verkehrspsychologische Maßnahmen in Hinblick auf Tempoüberschreitungen?

Geschwindigkeitsübertretung: Was Fahranfänger wissen sollten

Schnelles Fahren gehört sowohl zur Gruppe der schwerwiegenden als auch zur Gruppe der weniger folgenschweren Missachtungen. Entscheidend in diesem Fall ist, mit welcher Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze man geblitzt wurde.

Bei einem Tempoverstoß von mehr als 20 km/h mit dem Auto oder um mehr als 15 km/h mit einem Lastkraftwagen geht es um ein A-Delikt und dementsprechend muss der Führerscheinneulinge mit Schritten rechnen.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von nicht mehr als 20 km/h mit dem Auto und maximal 15 km/h mit einem Lastkraftwagen handelt es sich um ein B-Vergehen als auch laut muss der Führerscheinneulinge mit keinen Initiativen rechnen.

Grundsätzlich können Geschwindigkeitsverstöße nur dann zu den speziellen eingeplanten Instrumenten für die Probezeit führen, wenn sie so groß sind, daß es zu einem Eintrag in Flensburg beim Kraftfahrt- Bundesamt (Kba) in Flensburg kommt. Das ist stets dann der Umstand, wenn

- eine Straßenverkehrs-Straftat oder

- eine Übertretung mit einer Geldsanktion von mindestens 60€ vorhanden ist.

A-Übertretungen: Was sind folgenschwere Verkehrsverstöße?

Im Bußgeldkatalog A der schwerwiegenden Überschreitungen, von denen bereits ein Verstoß zu Probezeit-Maßnahmen führt, gehören Verkehrsüberschreitungen wie etwa:

- Alkoholkonsum im Verkehr

- Nötigung (z. B. durch Betätigung der Lichthupe oder dichtes Auffahren auf der Autobahn)

- gesetzwidriges Entfernen vom Unfallort

- gefährliche Eingriffe in den Verkehr (zum Beispiel durch verbotene Autorennen)

Obendrein zählen bereits die häufigsten Verkehrsordnungswidrigkeiten zu den A-Übertretungen wie etwa:

- Überholen im Überholverbot

- Vergehen einer roten Ampel

- Geschwindigkeitsüberschreitung mit mehr als 20 Stundenkilometer

- Fehler beim Abbiegen oder Bedrohung anderer Straßenverkehrsteilnehmer durch Vorfahrtsmissachtung

B-Überschreitungen: Was sind weniger schwerwiegende Verkehrsüberschreitungen?

Im Punktekatalog B der weniger gravierenden Delikte, von denen erst zwei Delikte zu Probezeit-Nachschulung führen, gehören Verkehrsverstöße wie zum Beispiel:

- Fahren mit mangelhaft gesicherter Ladung

- Fahren mit abgefahrenen Pneus

- Geschwindigkeitsüberschreitung mit weniger als 20 km/h

- Beförderung von Kindern ohne Kinderautositz

Man sollte sich nicht von der Bezeichnung „weniger groß“ irreführen lassen, weil auch diese Verstöße im Ausnahmefall tragische Folgen haben können.

Geblitzt in der Probezeit: Welche Mittel greifen?

Wer im Laufe der Probezeit durch schnelles Fahren aufgefallen ist (einmal von mehr als 20 km/h bzw. zweimal mit unterhalb von 20 km/h), den erwarten drakonische verkehrspsychologische Maßnahmen, wogegen man jedenfalls drei Stufen unterscheiden kann.

Bei der ersten Auffälligkeit (einmal A-Vergehen oder zweimal B-Vergehen) wird die Probezeit auf insgesamt vier Jahre erweitert und ebenso wird die Teilnahme an einem Seminar zum Punkteabbau auferlegt.

Wer nach der Beteiligung am Fahreignungsseminar nochmals durch einen A-Übertretung oder zwei B-Überschreitungen auffallend wird , bekommt eine Strafe ausgesprochen. Zudem wird dem Kraftfahrer die freiwillige Teilnahme an einer Nachschulung empfohlen, die aber nicht verpflichtend ist. Werden noch vor der Beendigung des Fahreignungsseminars Verstöße begangen, gibt es bis dato keine dieser Möglichkeiten. Stattdessen wird abgewartet, ob sich beim Fahranfänger das Verhalten im Verkehr durch die Teilnahme am Seminar zum Punkteabbau verbessert.

Wer nach Ablauf von 2 Monaten nach der Verwarnung nochmals auffallend wird (einmal A-Nichteinhaltung oder zweimal B-Vergehen), bekommt den Führerschein beschlagnahmt.

Wer trotz Anordnung keine Teilnahmebescheinigung am Fahreignungsseminar vorbringen kann, muss annehmen, daß der Führerschein sichergestellt wird.

Raserei ausserhalb der BRD: Welche Verwarnungen blühen?

Wer mit dem PKW auf Reisen ist, presst gerne mal fester aufs Gas.

Aber das sollte sich jeder KFZ Fahrer mehrfach überdenken. Nicht nur, weil die Verkehrsunfallgefahr zunimmt , sondern auch, weil ausserhalb von Deutschland das Bussgeld-Level in der Regel auffällig höher ist als bei uns.

Das trifft genauso auf überhöhte Geschwindigkeit zu. So reissen sich Fahrer mit einer Übertretung zügig ein immenses Loch in die Urlaubskasse.

Verwarnungen für überhöhte Geschwindigkeit häufig eindeutig kostenintensiver

Wenngleich der Bußgeldkatalog in der BRD für Rasen mit 20 km/h nicht länger als 35 € Verwarngeld vorsieht, liegen die Strafen ausserhalb von Deutschland stellenweise wesentlich höher. Ein paar Beispiele gefällig?

Werfen wir einen Blick in die Alpenrepublik. Hier muss man wenigstens 145€ bezahlen, falls man 20 km/h flotter fährt als gestattet. Doch auch im attraktiven Urlaubsland Italien werden Tempoüberschreitungen augenfällig rigoroser sanktioniert als hierzulande, werden aber ab 170€ aus der Urlaubskasse fällig. Sofern man sich im Dunkeln zum Rasen ködern lässt, fällt das Bußgeld in Italien noch einmal um ein Drittel höher aus.

Europäische Verwarngeld-Spitzenreiter bei Geschwindigkeitsübertretungen sind aber zum wiederholten Mal die skandinavischen Nationen. So werden in Schweden mindestens 290€, in Norwegen sogar ab 480€ Bussgeld fällig. Laut ist es angebracht sich immer mit den bedeutendsten länderspezifischen Straßenverkehrsregeln des Urlaubslandes weithin bekannt machen.

Flensburger Katalog Geschwindigkeitsdelikte Ausland

Im anschluss finden Sie die europäische Bußgeldtabelle sowie eine Übersicht der Geldstrafen für Tempoüberschreitungen im europäischen Ausland.

- Belgien Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 100€; über 50 km/h zu viel ab 300 Euro

- Bosnien und Herzegowina Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25€; über 50 km/h zu schnell ab 200 EU

- Bulgarien Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 120 Euro

- Dänemark Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 135 EUR; über 50 km/h zu flott ab 335 Euro

- Die bundesrepublik deutschland Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 35 EU; über 50 km/h zu flott ab 240 Euro

- Estland Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 120 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 800 Euro

- Finnland Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 70€; über 50 km/h zu viel 14 Tagessätze

- Frankreich Bussgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135€; über 50 km/h zu schnell 1.500€

- Griechenland Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 100 EUR; über 50 km/h zu viel ab 350 Euro

- Großbritannien Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel ab 120 Euro; über 50 km/h zu flott bis 2.990 Euro

- Irland Verwarngeld: mit 20 km/h zu flott ab 80 Euro; über 50 km/h zu flott ab 80€

- Island Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 60€; über 50 km/h zu flott ab 90 EUR

- Italien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 170 Euro; über 50 km/h zu viel ab 530 Euro (Mindestbuße tagsüber, zwischen 22-7 Uhr ein Drittel höher)

- Kroatien Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 65€; über 50 km/h zu flott ab 660 Euro

- Lettland Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 10EU; über 50 km/h zu flott ab 110 Euro

- Litauen Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 10€; über 50 km/h zu viel ab 290 Euro

- Luxemburg Bussgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50€; über 50 km/h zu viel ab 145 Euro

- Malta Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 70 EUR; über 50 km/h zu flott ab 70 Euro

- Mazedonien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 20 EUR; über 50 km/h zu flott ab 45 Euro

- Montenegro Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 EUR

- Niederlande Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel ab 160 Euro; über 50 km/h zu flott ab 510 Euro

- Norwegen Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 430 Euro; über 50 km/h zu viel ab 940 Euro

- Österreich Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 30 EUR; über 50 km/h zu schnell bis 2.180 Euro

- Polen Bussgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25EURO; über 50 km/h zu flott ab 100€

- Portugal Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 60 Euro; über 50 km/h zu flott ab 120 EUR

- Rumänien Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 EUR

- Schweden Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 270 Euro; über 50 km/h zu viel ab 450 Euro

- Schweiz Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 150 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 60 Tagessätze

- Serbien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 50 Euro; über 50 km/h zu viel ab 130 EUR

- Slowakei Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu flott ab 350 Euro

- Slowenien Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro

- Spanien Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 100€; über 50 km/h zu viel ab 600EU

- Tschechien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 60€; über 50 km/h zu schnell ab 200€

- Türkei Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 55 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 75 EUR

- Ungarn Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel bis 100 Euro; über 50 km/h zu viel ab 190€

- Zypern Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 35 €; über 50 km/h zu flott ab 85 Euro

(Quelle: ADAC, Stand 03.2013)

Geschwindigkeiten: Wie schnell darf man ausserhalb von Deutschland fahren?

Während auf innerdeutschen Schnellstrassen auf den meisten Teilbereichen keine höchstzulässige Geschwindigkeit festgesetzt ist, schaut es auf dem Rest des Landstrichs aber vollständig anders aus  und genau wie beim Bußgeldkatalog Tempoüberschreitungen dominieren auch hier empfindlichere Regeln.

In Norwegen gilt mit minimaler Ausnahme auf Autobahnen eine höchstzulässige Geschwindigkeit von 90 km/h, während die Ausschilderung in Schweden nicht länger als 110 oder 120 Stundenkilometer erlauben. Der Vergleich zeigt, daß das zulässige Tempo für Pkw auf der Schnellstrasse in den meisten Staaten (zum Beispiel Belgien, Niederlande, Portugal, Schweiz, Spanien, Türkei) bei 120 km/h liegt, viele weitere Länder erlauben dagegen sogar eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Führerscheinneulinge, die noch in der Probezeit sind und entsprechend bis dato keine 2 Jahre Fahrerfahrung haben, sollten sich besonders in der französischen Republik zurückhalten. Denn dort dürfen Führerscheinneulinge auf Autobahnen höchsten 110 km/h fahren.

Auf Landstraßen gilt dagegen in zahlreichen Ländern eine Höchstgeschwindigkeit von 80 oder 90 km/h, während innerhalb von Ortschaften ein Tempo von 50 km/h nahezu Maßstab ist.

Bußgeld: flott zahlen kann Discounts bringen

Wer unabhängig von aller Sicherheitsvorkehrungen doch einmal im Ausland beim stark überhöhten Fahren kontrolliert als auch geblitzt wurde, kann bei direkter Zahlung vor Ort oder zeitnaher Zahlung einen Skonto auf die Verwarnung kriegen.

Ein ideales Beispiel ist Italien, wo man nur die Minimalstrafe bezahlen muss, wenn binnen 60 Tagen gezahlt wird. In Frankreich gibt es dagegen einen Preisnachlass auf den Strafzettel, wenn man diese innerhalb von 15 Tagen entrichtet. Spanien und Griechenland bescheren schnellzahlenden Verkehrssündern die maximalen ‚Sparmöglichkeiten‘ in Aussicht. So gibt's 50 % Skonto, falls man im Zeitraum von 10 Tagen (Griechenland) bzw. 20 Tagen (Königreich Spanien) sein Bußgeld begleicht.

Statistik: Zusammenstöße durch zügiges Autofahren

Hohes Tempo stellt die gängigste Ordnungswidrigkeit dar. Das betrifft sowohl männliche genau so wie weibliche Autofahrer, wogegen Männer doch beinahe viermal so viele Fälle machen wie Frauen. Das bestätigen auch die Zahlen sowie Statistiken von dem Kraftfahrt- Bundesamt (KBA).

- Gängigste Übertretung Männer: Geschwindigkeitsübertretung (2.277.000 Delikte)

- Gängigste Ordnungswidrigkeit Frauen: Geschwindigkeitsübertretung (627.00 Vergehen)

Aber selbst wenn für alle Pkw-Fahrer das Geschwindigkeitslimit innerhalb oder auf Autobahnen ein Dorn im Auge ist als auch eine störende Aufgabe darstellt, gibt's gleich mehrere gute Beweggründe, warum eine Maximalgeschwindigkeit nützlich ist.

Zu hohes Tempo ist eine der häufigsten Unfallgründe. So wurde ausschließlich im Jahr 2012 bei allen verunglückten Fahrzeugführern in 37 Prozent der Überschreitungen Eine zu schnelle Fahrgeschwindigkeit als Unfallquelle festgestellt.

Noch auffällig schlimmer schaut es auf den Bundesstraßen aus, wo so gut wie jeder zweite Straßenverkehrstote auf Geschwindigkeitsüberschreitung zurückzuführen ist. Jedoch auch beim Blick auf die Unfallstatistik ohne Todesfolge ist auffallend, dass eine Verletzung der höchstzulässige Geschwindigkeit oftmals der Grund für Autounfälle ist. So waren im Jahr 2012 von insgesamt 362.993 Pkw-Fahrern fast 50.000 durch Rasen verstorben. Angenehm dabei ist, daß im Vergleich zum Jahr 2009 die Zahl gefallen ist. Damals waren es noch ca. 56.000.

Allein diese Werte des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass zu schnelle Fahrzeuggeschwindigkeit bzw. Geschwindigkeitsverstöße mehrheitlich der Auslöser für Zuwiderhandlungen von Personen bei Autounfällen im Jahr 2012 sind. Gemäß ergeben sich auch der Sinn wie auch Daseinsberechtigung eines Höchstgeschwindigkeitsgrenzen.

Wie aus restlichen Rapports zur „Unfallentwicklung auf deutschen Straßen“ nachvollziehbar wird, ist insbesondere bei jüngeren Straßenverkehrsteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren die Unfallgefahr nahezu doppelt so hoch wie in allen Altersklassen. Wohingegen auch hier die erhöhte Fahrgeschwindigkeit die Hauptunfallauslöser ist.