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Der Quintezz Spy ist ein solarbetriebener GPS-Warner neuester Generation. Der hochwertige POI Blitzerwarner verfügt über einen integrierten SiRF Star III GPS-Empfänger und bietet zuverlässigen Schutz vor allen festen Blitzern in ganz Europa.
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Art.Nr.: 121
Hersteller:Quintezz
Gewicht: 0.300 Kg.

Quintezz Spy Blitzerwarner

Der neueste am Markt verfügbare GPS Blitzerwarner ist der Quintezz Spy. Das schnurlose und solarbetriebene Blitzer-Warnsystem, ermittlet die aktuelle Fahrzeugposition mittels GPS Signal und warnt zuverlässig beim Annähern vor allen festen Blitzern innerhalb Europas. Der hochwertige POI-Warner verfügt über einen integrierten SiRF Star III GPS-Empfänger neuester Generation. Eine zuverlässige Warnung findet in Abhängigkeit zur Fahrzeuggeschwindigkeit in 100m, 300m oder 500m vor dem Starenkasten statt. Fahrer erhalten neben einem akkustischen Warnton, auch eine optische Signalisierung vor fest installierten Radarfallen. Mit Hilfe des integrierten SOLAR Panels wird der integrierte Akku permanent wieder aufgeladen und erreicht so eine enorme Batterielaufzeit. Zusätzlich kann das Warngerät auch per Zigarettenanschluss im Fahrzeug aufgeladen werden.

Die Bedienung des Quintezz-Spy Blitzerwarners gestaltet sich äussert einfach. Lediglich die neueste Blitzerdatenbank mit Hilfe der mitgelieferten Software installieren und das Gerät an der Frontscheibe montieren. Fertig. Über die Internetseite des Herstellers kann die aktuellste Blitzer-Datenbank kostenlos für das gewünschte Land herunterladen werden. Es fallen keine weitere Gebühren für Blitzerdaten Updates an. Alle zukünftigen Updates sind lebenslang kostenlos.

Folgende Blitzer-Datenbanken sind kostenlos verfügbar:
Österreich, Andorra, Australien, Belgien, Bulgarien, Bosnia and Herzegovina, Canada, Schweiz, Cypern, Czech Republic, Deutschland, Dänemark, Spanien, Estonia, Finnland, Frankreich, England, Griechenland, Ungarn, Hong Kong, Kroatien, Italien, Israel, Irland, Iceland, Lichtenstein, Litauen, Malta, Marocco, Niederlande, Norwegen, Portugal, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Slovakai, Slovenien, Serbien, Türkei, Ukraine, USA.

Besonderheiten
- GPS-Technologie Radarwarner
- kabelloser Solarbetrieb
- effektive Ortung aller festen Blitzer
- neuester SiRF Star GPS-Empfänger mit intgr. Antenne
- elektronisch nicht anpeilbar
- 70,000 EU Blitzerpositionen im Speicher
- lebenslang kostenlose Updates
- hervorragende Empfindlichkeit
- sehr kompakte Baugrösse
- kinderleichte Bedienung
- Echtzeit Warnung bei Blitzer- und Gefahrenstellen
- Geschwindigkeitsabhängige Warnung: 100, 300, oder 600m vor Blitzer
- Software zur Blitzerdatenbank Aktualisierung
- schnelle Montage über Saugnäpfe
- Langzeitspeicherung ihrer Settings
- CE-Kennzeichnung
- Größe: 3,2x1,5x8,4cm
- Gewicht: 31g

Lieferumfang
- Quintezz Spy GPS POI Blitzerwarner
- Stromanschluss über Zigarettenanzünder
- USB Kabel und CD-Rom.
- Ladestecker für Zigarettenanschluss
- Benutzerhandbuch (GB, NL, FR, DE, E, EST, I)

Quintezz Spy POI-Warner

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Quintezz GPS-Warners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bussgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.

 

Ratgeber Geschwindigkeitsübertretung

Deutsche Autofahrer nehmen es mit dem Geschwindigkeitsniveau vielmals nicht übermäßig genau und Rasen kann fast schon als Breitensport evaluiert werden. Denn es gibt kein anderes Delikt, das so häufig für einen Bußgeldbescheid oder ein Fahrverbot verantwortlich ist wie die Geschwindigkeitsübertretung und infolgedessen hagelt es tagtäglich Verwarnungen, Punkte oder Fahrverbote.

Aber ein Delikt gegen die Höchstgeschwindigkeitsgrenze ist keine Bagatelle und kann zügig eine kostspielige Sache werden.

Aber mit welchen Sanktionen müssen Raser rechnen? Wann droht ein Fahrverbot? Gibt es Unterschiede zwischen der Geschwindigkeitsübertretung im Stadtverkehr und Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze auf der Bundesstraße? Als auch was ist insbesondere für Fahranfänger entscheidend, die 20, 10 oder 5km/h zu schnell unterwegs waren und geblitzt worden sind? Unser Ratgeber hinsichtlich Überschreitung der Geschwindigkeit liefert einige bedeutende Informationen und Antworten.

Höchstzulässige Geschwindigkeit außerorts

Der Flensburger Katalog für Geschwindigkeitsübertretung trennt, ob man innerorts oder auf der Schnellstraße zu flott unterwegs ist. Aber welches Tempo ist außerorts überhaupt legitim?

Die maximal Geschwindigkeit auf Autobahnen liegt laut StVO bei 100 Stundenkilometern, des Weiteren gilt für Fahrzeug-Fahrer auf Schnellstrassen eine Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern. Dabei handelt es sich, wenn nicht durch Verkehrsschilder anders geregelt, um eine empfohlene höchstmögliche Geschwindigkeit , also keine begrenzte maximal zulässige Geschwindigkeit.

Jedoch unzählige Kraftfahrer halten sich nicht an die Temporichtlinien, deshalb werden diese Fahrzeugführer auch häufig geblitzt – auf der Bundesstraße wie In der Stadt.

Wer max. 20 km/h zu schnell unterwegs ist und geblitzt wurde, muss für die Tat gemäß Bußgeldkatalog Überschreitung der Geschwindigkeit auf der Autobahn zwischen 10 und 30 Euro Geldstrafe bezahlen. Wer noch zügiger auf Achse ist, sollte mit deutlich höheren Strafgeldern wie auch Punkten in Flensburg rechnen.

Ab 41 km/h über der zulässigen Geschwindigkeit wird nicht nur geblitzt, auf der Autobahn blüht dem Kraftfahrer dann sogar ein Führerscheinentzug. In unserer Bußgeldtabelle sehen Sie im Einzelnen das entsprechende Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbot) für den Punktekatalog Maximalgeschwindigkeit auf der Schnellstraße.

Maximalgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaft

Wer innerorts kontrolliert wird, weil er zu flott unterwegs ist, muss im Unterschied zum Verstoß außerorts gemäß Bußgeldrechner mit höheren Strafgeldern rechnen.

Die Begründung hierfür ist, dass innerorts ein geringeres Gefährdungspotential vorhanden ist als außerorts. Die Straßenverkehrsordnung bestätigt als zulässige Maximalgeschwindigkeit für Autos innerhalb geschlossener Ortschaft 50 km/h vor.

Zu schnell auf Reisen und geblitzt? innerhalb von Ortschaften werden Geschwindigkeitsdelikte durch feste Blitzer wie auch durch mobile Tempomessungen mittels Lasermessung erfasst. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung im Stadtverkehr kann es schnell ganz und gar kostspielig werden, wogegen für Straßenverkehrssünder, die max. 20 km/h zu schnell waren, Verwarngelder zwischen 15 als auch 35 Euro fällig werden. Punkte oder auch ein Fahrverbot sieht der Bußgeldkatalog bei diesen Übertretungen bisher nicht vor .

Doch wird das vorgeschriebene Tempo um 21 Stundenkilometer und mehr übertreten, werden die Bussgelder schnell kostenintensiver als auch des Weiteren gibt es Punkte in der Flensburger Punktekartei. Ab 31 Stundenkilometer zu schnell innerorts droht anschließend das Fahrverbot, welches wenigstens für einen Monat ausgesprochen wird. Aus der Bußgeldtabelle können Sie die jeweilige Bestrafung (Kosten, Punkte, Fahrverbote) für den Punktekatalog Maximalgeschwindigkeit Innerhalb geschlossener Ortschaft entnehmen.

Höchstgeschwindigkeit und andere Verwarnungen

Der Bußgeldkatalog für Tempoüberschreitungen sieht allerdings noch gibt einige zusätzliche Bestrafungen vor, die sich auf charakteristische Verkehrssituationen beziehen.

Wer zum Beispiel an bekanntgemachten Gefahrenpunkten wie Bahnübergängen, Kreuzungen oder ebenso bei ungünstigen Sichtverhältnissen zu flott unterwegs ist, muss mit einem höheren Bußgeldschreiben rechnen. In den aufgeführten Exempeln wären es nach der heutigen Bußgeldtabelle 100 Euro sowie 1 Punkt.

Ebenfalls kostenintensiv wird es, wenn man durch zügiges Autofahren in der Nähe von Kindern, älteren oder Hilfe bedürftigen Menschen deren Gesundheit gefährdet. Dann lautet das Strafmaß im Punktekatalog 80 Euro und 1 Punkt. Aber auch wer mit Schneeketten zu schnell unterwegs ist wie auch zulässigen 50 Stundenkilometern um 10 km/h übertritt, bekommt laut Bußgeld Rechner ein Bußgeld in Summe von 15 bis 20€ aufgedrückt.

Werden über 60 km/h zu schnell gefahren, wird man mit 600 bis 680 Euro finanziell bestraft und unter anderem gibt es noch 2 Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Um nicht kontrolliert (innerhalb von Ortschaften oder ausserhalb geschlossener Ortschaft) zu werden und Bekanntschaft mit dem Bußgeldkatalog oder dem Bussgeldrechner zu machen, rüsten sich viele Autolenker mit entsprechenden Radar Warnern aus, was aber ebenfalls gesetzwidrig ist sowie ein Verwarngeld als Konsequenz hat. Nachfolgende Bußgeld-Tabelle visualisiert verbreitete sonstige Geschwindigkeitsdelikte als auch nennt das jeweilige Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbote).

Geschwindigkeit: Regulierungen durch die StVO

Schnelles fahren, egal ob innerhalb geschlossener Ortschaften oder auf Autobahnen, ist nach Infos des ADAC die weit verbreitetste Unfallursache. Da ist es kaum verwunderlich, daß Geschwindigkeitsdelikte ebenso auch das gängigste Vergehen gegen das Verkehrsrecht bzw. die Richtlinien im Verkehrswesen sind.

Umso bestürzender ist es, dass etliche KFZ-Lenker oftmals überhaupt nicht überblicken, welche Höchstgeschwindigkeiten gestattet sind. Um sein Wissen mit Blick auf Geschwindigkeit / höchstzulässige Geschwindigkeit zu schärfen, finden Sie im Weiteren den § 3 der Straßenverkehrsordnung, der sich mit der Fahrzeuggeschwindigkeit auseinander setzt.

Folglich gilt:

Wer ein PKW führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist speziell den Straßen-, Straßenverkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen genau so wie den persönlichen Kompetenzen als auch den Eigenschaften von Auto als auch Ladung anzupassen. Ist die Sichtweite durch Nebelschleier, Schnee oder Regen weniger als 50 m, darf nicht mehr als 50 km/h gefahren werden, sofern nicht eine geringere Geschwindigkeit notwendig ist. Es darf nur so zügig gefahren werden, dass innerhalb der ersichtlichen Wegstrecke gebremst werden kann. Auf Fahrbahnspuren, die so schmal sind, daß dort entgegen kommende Autos in Gefahr gebracht werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, daß mindestens während der Hälfte der übersehbaren Distanz gehalten werden kann.


Ohne stichhaltige Begründung dürfen Fahrzeuge nicht so langsam fahren, daß sie den Straßenverkehrfluss stören.

2. a) Wer ein PKW führt, muss sich besonders bei Kindern, hilfsbedürftigen und alten Personen, besonders durch Reduktion des Geschwindigkeitsniveaus und per Bremsbereitschaft, derart verhalten, dass eine Unfallgefährdung dieser Verkehrsbeteiligte nicht möglich ist.

Das höchstzulässige Tempo beträgt auch unter guten Umständen:

– innerhalb geschlossener Ortschaft für alle Fahrzeuge:  50 Stundenkilometer

– außerhalb von Ortschaften

3. a) für Vehikel mit einem zugelassenen Gesamtgewicht über 3500kg bis 7500kg, außer PKWs, Personenkraftwagen mit Hänger, für Lastwagen und Wohnmobile jeweils höchstens einer zulässigen Gesamtmasse von 3500kg mit Hänger wie auch Kraftomnibusse, auch mit Gepäckanhänger: 80 Stundenkilometer,

3. b) für Kraftfahrzeuge mit einem erlaubten Gesamtgewicht über 7,5 t, sämtliche Kraftfahrzeuge mit Anhänger, ausgenommen Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils maximal einer zugelassenen Gesamtmasse von 3,5 t, sowie Kraftomnibusse mit Passagieren, für die keine Sitzmöglichkeiten mehr zur Verfügung stehen: 60 km/h,

3. c) für PKW plus für andere Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t: 100 Stundenkilometer.

   

4. Diese Geschwindigkeitsbegrenzung gilt nicht außerhalb geschlossener Ortschaften wie auch auf anderen Straßen mit Fahrbahnstreifen für eine Richtung, welche durch Leitschutzplanken oder andere bauliche Maßnahmen unterteilt sind. Sie gilt außerdem nicht auf Strecken, die mindestens 2 durch Fahrspurebegrenzung oder durch Leitlinien markierte Fahrstreifen für jede Richtung haben.


 

5. Die höchstzulässige Geschwindigkeit beträgt für Fahrzeuge mit Schneeketten auch unter günstigsten Umständen 50 Stundenkilometer.

Zu Schnell: wann droht ein Fahrverbot?

Wer geblitzt wurde und deutlich zu schnell gefahren ist, hat sofort Angst um seinen Führerausweis. Aber ab wann gibt es für Temposünder ein Fahrverbot? Und für welchen Zeitraum ist der Lappen bei welcher Geschwindigkeit fort? Der Flensburger Katalog Tempoübertretung sieht eindeutige Reglementierungen vor als auch so wird bei nachfolgenden Missachtungen ein Fahrverbot verhängt:

- 1 Monat Fahrverbot ab 31 km/h innerhalb bzw. ab 41 Stundenkilometer auf Autobahnen plus Verwarnungsgeld und Punkte im Flensburger Zentralregister

- 2 Monate Fahrverbot ab 51 Stundenkilometern innerhalb bzw. ab 61 Stundenkilometer außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in der Verkehrssünderdatei

-3 Monate Führerscheinentzug ab 61 Stundenkilometer innerhalb bzw. mehr als 70 Stundenkilometer außerhalb geschlossener Ortschaften plus Bußgeldschreiben als auch Punkte in der Verkehrssünderdatei

Im Folgenden finden Sie zudem zusätzliche Verwarnungen aus dem Punktekatalog.

Fahrverbot: Innerhalb von Ortschaften zu schnell unterwegs

Man muss schon besonders schnell in geschlossenen Ortschaften fahren, damit man seinen Fahrerausweis in Gefahr bringt und ein Fahrverbot erlassen bekommt. Denn nur wer mit 31 Stundenkilometer zu schnell war, bekommt laut Bussgeldrechner den Führerausweis für einen Monat eingezogen. Das wären in einem 50er Bereich ab 81 km/h.

Außerdem gibt es eine Geldbuße von 160 Euro sowie 2 Punkte. Genauso ist man seinen Fahrerausweis für einen Monat los, wenn man mit 41 bis 50 Stundenkilometern zu schnell war. In dieser Sache sieht die Bußgeldverordnung des Weiteren 200 EU Verwarngeld sowie 2 Punkte vor. Wer das höchstzulässige Tempo um 51 bis 60 km/h übertritt und erwischt wird, muss von zwei Monaten Fahrverbot ausgehen, ab 61 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung gibt's drei Monate Entzug der Fahrerlaubnis. Dazu kommen natürlich noch jeweils drastische Verwarngelder sowie Punkte in der Flensburger Punktekartei. Folgende Übersicht visualisiert wieder einmal, wann bei Geschwindigkeitsdelikten in einer geschlossenen Ortschaft ein Fahrverbot ausgesprochen wird und wie es ausfällt:

- mit 31 bis 40 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Führerscheinentzug, 160 EUR Bussgeld, 2 Punkte

- mit 41 bis 50 km/h zu flott geblitzt: 1 Monat Führerscheinentzug, 200 Euro Verwarngeld, 2 Punkte

- mit 51 bis 60 km/h zu flott ertappt: 2 Monate Führerscheinentzug, 280 Euro Bußgeldbescheid, 2 Punkte

- mit 61 bis 70 km/h zu schnell gemessen: 3 Monate Fahrverbot, 480 EUR Bußgeld, 2 Punkte

- mit über 70 km/h zu schnell gemessen: 3 Monate Fahrverbot, 680 Euro Bußgeldbescheid, 2 Punkte

Fahrverbot: ausserhalb geschlossener Ortschaft zu schnell gefahren

Der Blick in den gültigen Bußgeld-Katalog für Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze außerorts verrät, dass der Lappen ab einem Geschwindigkeitsdelikts von 41 km/h und mehr beschlagnahmt wird. Genauso wie bei den Tempoüberschreitungen innerhalb geschlossener Ortschaft wird sogar in der Bußgeld-Tabelle mit steigender Fahrgeschwindigkeit das Strafmaß intensiver.

Wer mit 41 bis 50 Stundenkilometern zu flott gefahren ist, muss für einen Monat seine Lenkberechtigung abgeben, dazu kommt noch ein Verwarngeld im Bereich von 160 EUR plus 2 Punkte. Auch wer mit 51 bis 60 Stundenkilometern zu schnell übers Land fährt und geblitzt wird, bekommt ein Fahrverbot gemäß Bussgeldrechner für einen Monat sowie 240 Euro Verwarnungsgeld und 2 Punkte.

2 Monate muss man hingegen auf den Führerschein verzichten, wenn man mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt wurde. Bei mehr als 70 km/h gibt es ein Fahrverbot für den Zeitraum von drei Monaten. Für die beiden letzten Vergehen kommen naturgemäß noch hohe Strafen plus Punkte hinzu. Anschließende Übersicht simplifiziert noch einmal, wann und für welche Dauer bei Geschwindigkeitsdelikten auf Autobahnen ein Fahrverbot ausgesprochen wird:

- mit 41 bis 50 km/h zu flott ertappt: 1 Monat Fahrverbot, 160 Euro Bussgeld, 2 Punkte

- mit 51 bis 60 km/h zu viel geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 240 Euro Verwarngeld, 2 Punkte

- mit 61 bis 70 km/h zu viel geblitzt: 2 Monate Fahrverbot, 440 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte

- mit mehr als 70 km/h zu viel geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 600€ Bussgeld, 2 Punkte

Sonderfall: Geschwindigkeitsübertretung bei ungünstigen Sichtverhältnissen

Die StVO schreibt bei schlechten Sichtverhältnissen infolge von ungünstigen Wetterverhältnissen wie Nebel, Regen oder Glätte eine Temporeduzierung vor. In folge dessen liegt dann die Höchstgeschwindigkeit bei 50 km/h. Wer trotz eingetrübter Sichtweite mit zu viel Gas fährt und gemessen wird, muss neben einem Bußgeld und Punkten auch einem Fahrverbot entgegensehen. So wird die Fahrerlaubnis für einen Monat eingezogen, wenn

- die Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze Innerhalb geschlossener Ortschaft bei 31 bis 40 Stundenkilometern lag

- die Überschreitung der Geschwindigkeit auf der Schnellstraße bei 41 bis 50 km/h lag

Mit steigender Geschwindigkeit fällt auch die Sanktion im Punktekatalog höher aus als auch so kann der Lappen bei 71 km/h sowie höchstens drei Monate konfisziert werden.

Zusätzlich kann sogar dann ein Fahrverbot erlassen werden, wenn Fahrer in einem Jahr zweimal mit Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 26 km/h ins Auge fallen. In dieser Angelegenheit ist es dann auch keine Widersprüchlichkeit, wenn jeweilige Übertretungen nicht zum Entzug des Führerscheins geführt hätten.

Wann tritt ein Fahrverbot in Kraft?

Falls ein Fahrverbot ausgesprochen wird, bleibt der Führerschein zwar bestehen, allerdings ist es dem Betroffenen für die Dauer des Fahrverbots illegal, Kraftfahrzeuge im Verkehr zu führen. Das In-kraft-treten des Fahrverbots wird mit dem Bussgeldbescheid gültig, wogegen der Lappen nach Wirksamkeit für den Zeitraum des Fahrverbotes bei der Behörde übergeben werden muss. Mit der Aushändigung des Fahrerausweises startet die Verbotsfrist.

Info: Betroffene können den Zeitraum für den Fristbeginn des Fahrverbots in einem Zeitraum von vier Monaten selbst wählen. Bedingung hierfür ist, daß im Zeitraum von zwei Jahren kein Fahrverbot ausgesprochen wurde. Wer trotz bestehendem Fahrverbot ein Vehikel im Straßenverkehr lenkt, begeht laut §21 StVG ein Verbrechen. Dieses Vergehen wird mit einer Haftstrafe von höchstens einem Jahr oder einer hohen Buße sanktioniert.


Ausnahmen beim Fahrverbot

In Sonderfällen kann von einem Fahrverbot abgesehen werden, wogegen es immer vom jeweiligen Sachverhalt abhängt ebenso wie ob man die richtige Begründung in petto hat. Ein klassisches Vorgehen nach „Schema F“, mit dem sich das Fahrverbot gegen eine größere Geldbuße austauschen lässt, gibt's sicherlich nicht.

Im Laufe der Jahre haben sich aber unterschiedliche Fallkonstellationen herausgebildet, in denen die Vollziehung des Fahrverbotes – mit oder ohne Kompensation durch eine Steigerung der Strafzahlung – revidiert wurde. Zu den Sachlagen gehört:

- das sogenannte Augenblicksversagen

- die Existenzbedrohung bei Selbstständigen

- der drohende Verlust der Arbeitsstelle bei abhängig Beschäftigen

- sehr langer Zeitablauf zwischen Vorfall und Urteil

- notstandsähnliche Begebenheiten bei der Tatbegehung

- einzigartige persönliche Merkmale

- spezielle Merkmale des Einzelfalls bei der Tatbegehung

- Vorhandensein eines vermeidbaren Verbotsirrtums

Verkehrsrowdies sollten sich darauf jedoch niemals verlassen, da Gerichte nur in Sonderfällen vom Fahrverbot absehen. Wer die Gefährdung seiner beruflichen Existenz als Begründung angibt, bekommt normalerweise den Vorschlag, daß man zunächst einmal seinen Jahresurlaub einsetzen sollte oder anderenfalls den städtischen Nahverkehr zu nutzen hat. Im Einzelfall muss man sich an einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht wenden. Auch kann sich auch eine verkehrspsychologische Intensivberatung positiv auf das Führerscheinentzug auswirken, falls der Amtsrichter der Ansicht ist, dass sich der Betroffene künftig im Straßenverkehr ordnungsmäßig als auch vorsichtig agieren wird.

Geblitzt: Was nun?

Wer zu flott unterwegs ist sowie ertappt wurde, wird zur Zahlung gebeten. Je nachdem, ob Sie nun mit 10 Stundenkilometern zu viel, mit 20 km/h zu schnell oder sogar mit 40 km/h zu schnell auf Reisen waren, wird vom Flensburger Katalog die Strafe bestimmt. Aber wie geht es nach dem Blitzen weiter?

Zu flott gefahren und geblitzt: Was kommt nun?

Es kommt darauf an, mit welcher Technologie die Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze entdeckt wurde.

Wurde die Übertretung im Rahmen einer polizeilichen Messung mit Laser gemessen oder wurde man mittels Videoaufzeichnung aus einem Fahrzeug – großteils außerhalb geschlossener Ortschaften der Sachverhalt–überführt, wird man direkt rausgewunken und noch vor Ort zur Zahlung eines Bußgeldes gebeten. Wer nicht gleich zahlen will oder kann, bekommt ein Schreiben auf dem Postweg zugesendet.

Ansonsten wird überhöhte Geschwindigkeit durch stationäre Radarfallen bildlich erfasst. In diesem Fall kriegt der Fahrzeughalter innerhalb von ein paar Tagen oder Wochen den Bussgeldbescheid von der Behörde zugestellt.

Bei einem Tempoverstoß, die entsprechend Flensburger Katalog mit bis zu 35 EU geahndet wird, erhält der Halter einen Verwarnungsbogen zugesandt. Wer dem Verstoß zustimmt und das fällige Bussgeld binnen der determinierten Zeitspanne zahlt, muss keine weiteren Folgen fürchten und die Angelegenheit darf als abgeschlossen gesehen werden.

Falls der Halter das Verwarngeld aber nicht binnen der vorgeschrieben Zeitspanne zahlt oder mit dem Vorwurf nicht einverstanden ist, dann wird ein Bußgeldverfahren gestartet. An der Höhe des Bußgelds ändert diese Vorgehensweise allerdings nichts, wogegen aber zu berücksichtigen ist, dass infolge von Verwaltungskosten der zu bezahlende Gesamtbetrag letztlich erheblich teurer sein kann, als das eigentliche Verwarnungsgeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Geblitzt: wie hoch ist der Toleranzabzug?

Da die Messpräzision ist von Blitzsystem zu Blitzsystem andersartig ausfallen kann, wird vom gemessenen Wert bei der Geschwindigkeitskontrolle eine Toleranz reduziert, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt bestimmt wird Blitzkasten oder Videoaufzeichnung entdeckt wurde.

Als Schätzmethode können sich Autolenker nachfolgende Toleranz-Regulierung einprägen:

Bei stationären Blitzkasten-Anlagen werden 3 Stundenkilometer bei Fahrzeuggeschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen. Bei Geschwindigkeitsmessungen von über 100 Stundenkilometer werden von der Fahrzeuggeschwindigkeit 3 Prozent Toleranz abgezogen.

Im Unterschied zu Videoaufzeichnungen aus beweglichen KFZs haben stationäre Blitzer insgesamt eine verminderte Toleranz, die bereits bei jedem Blitzkasten beachtet ist. Entsprechend fällt der Toleranz-Abzug bei Geschwindigkeitsdelikte, die von einem Auto per Video dokumentiert werden, üppiger aus.

Nach Infos des ADAC können 4 bis 5 Stundenkilometer bei Fahrzeuggeschwindigkeiten von unter 100 km/h abgezogen werden, während es bei höheren Geschwindigkeiten 4 bis 5 Prozent sind. In aller Regel und bei besonders ungenauen Messverfahren kann der Toleranz-Abzug sogar größer ausfallen.

Tacho bei weitem nicht akkurat

Hier sei auch angemerkt, daß selbst bei modernen Kraftfahrzeuge die Tempoanzeige niemals sehr genau funktioniert. So kann der Blick zum Tachometer für Kraftfahrer immer nur einen initialen Richtwert geben, wenn man schnell die Toleranz begutachten will. Grundsätzlich ist es so, dass die meisten Tachos ein höhere Fahrzeuggeschwindigkeit als die tatsächlich gefahrene darstellen und es ein paar Prozentpunkte Abweichung gibt.

Ein Tacho darf dabei auch laut StVo niemals weniger darstellen als die gefahrene Fahrzeuggeschwindigkeit, was außerdem von den Fahrzeugproduzenten zusichert wird.

Als Alternative zum Geschwindigkeitsmesser kann ein schneller Blick auf das Navigationssystem hilfreich sein, welches weitgehend präzisere Angaben bietet als auch man somit in Sachen Toleranz einen genaueren Richtwert erhält.

Zu schnell mit Lastwagen oder Bus

Die StVO sieht für Lastwagens oder Autobusse drastischere Bestrafungen im Punktekatalog Geschwindigkeitsüberschreitung vor. Innerorts dürfen Lastwagen mit einem Gesamtgewicht ab 3,5 bis 7,5 Tonnen sowie (Kraft-) Autobusse max. 50 km/h fahren. Bei Zuwiderhandlungen von 16 bis 25 km/h innerhalb der geschlossenen Ortschaft blüht schon eine Strafe in Höhe von 80 bis 95 Euro plus 1 Flensburger Punkt.


Bei der geltenden Maximalgeschwindigkeit auf einspurigen Bundes- oder Landstraßen wird nach Gewichtsgattungen unterschieden. So dürfen kleinere Lastkraftwagen mit einem erlaubtem Bruttogewicht von 3,5 bis 7500Kg als auch Autobusse höchstens 80 km/h rasant fahren, wenngleich für schwerlastige LKWs mit mehr als 7500Kg nicht mehr als 60 km/h zulässig sind.

Letzte Tempobegrenzung gilt unter anderem ebenso für Busse, in denen nicht für alle Reisenden ein Sitzplatz zur Verfügung steht.

Auf Kraftfahrtstraßen oder Autobahnen, bei denen die Spuren eindeutig voneinander separiert sind, liegt das erlaubte Tempo für LKWs mit über 3,5 Tonnen plus Autobusse ohne Anhänger bei 80 km/h. Werden von Autobussen gesonderte Anforderungen erfüllt, wie beispielsweise ein Geschwindigkeitsregler, dann dürfen diese auf besonderen Kraftfahrtstraßen und Fernverkehrsstraßen auch 100 Stundenkilometer fahren.

Jedoch genauso wie bei Fahrzeugführern halten sich beileibe nicht die gesamten Lastwagen- bzw. Autobusfahrer an die Geschwindigkeitsvorgaben, so dass in den aufgeführten 3 Bereichen auch mehrfach Tempoverstöße gemessen werden. Mit welchen Konsequenzen (Verwarngeld, Punkte, Führerscheinentzug) die Raser rechnen sollten, verbildlicht nachfolgender Punktekatalog für die Geschwindigkeitsüberschreitung von Sattelschleppern als auch Omnibussen.

LKW / Busse Geschwindigkeitsübertretung innerhalb von Ortschaften

Wurde das höchstzulässige Tempo mit dem LKW oder Autobus ignoriert, dann gibt's folgende Bußen

- bis 10 km/h zu flott – innerhalb: 20 EUR

- 11 – 15 km/h zu flott – innerhalb: 30 EUR Verwarnungsgeld

- 16 – 20 km/h zu schnell – innerhalb: 80 Euro Verwarngeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu flott – innerhalb: 95 Euro Bussgeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu flott – innerhalb: 140€ Verwarngeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu viel – innerhalb: 200€ Verwarngeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu schnell – innerhalb: 280 Euro Verwarngeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu flott – innerhalb: 480 Euro Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu viel – innerhalb: 680 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Lastwagen / Omnibusse Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Wurde das erlaubte Tempo mit dem LKW oder Omnibus nicht eingehalten, dann gibt's folgende Geldstrafen:

- bis 10 km/h zu flott – außerhalb: 15€

- 11 – 15 km/h zu schnell – außerhalb: 25 Euro; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als 2 Zuwiderhandlungen nach Fahrtantritt – außerhalb: 70 EUR Bussgeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu viel – außerhalb: 70€ Verwarngeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu schnell – außerhalb: 80 EUR Verwarnungsgeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu schnell – außerhalb: 95 Euro Bußgeld, 1 Punkt, Fahrverbot möglich*

- 31 – 40 km/h zu flott – außerhalb: 160 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu viel – außerhalb: 240 EUR Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu viel – außerhalb: 440€ Verwarngeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu schnell – außerhalb: 600€ Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

*Ein Fahrverbot wird verhängt, sofern es binnen 12 Monaten zu 2 Geschwindigkeitsdelikten mit 26 km/h oder mehr gekommen ist. Als Deadline gilt die Rechtskräftigkeit des Bescheides. (Quelle: Kraftfahrt- Bundesamt (Kba))

Lastkraftwagen mit gefahrenträchtigen Waren Überschreitung der Geschwindigkeit In der Stadt

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Fahrzeugen mit risikoreichen Gütern oder Omnibussen mit Fahrgästen übertreten, dann gibt's nachfolgende Verwarnungen:

- bis 10 km/h zu flott – innerhalb: 35 EU

- 11 – 15 km/h zu flott – innerhalb: 60 EUR, 1 Punkt; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mindestens zwei Übertretungen nach Fahrtantritt: 120 Euro Verwarngeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu flott – innerhalb: 160 € Verwarngeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu schnell – innerhalb: 200 EU Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 26 – 30 km/h zu schnell – innerhalb: 280€ Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu flott – innerhalb: 360 Euro Bussgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu schnell – innerhalb: 480 EUR Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu flott – innerhalb: 600€ Bussgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu flott – innerhalb: 760€ Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrtbundesamt)

Lastkraftwagen mit riskanten Gütern Geschwindigkeitsübertretung außerorts

Wurde das höchstzulässige Tempo von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit problematischen Gütern oder Autobussen mit Insassen nicht berücksichtigt, dann gibt es folgende Sanktionen:

- bis 10 km/h zu schnell – außerhalb: 30 Euro

- bis 15 km/h zu flott – außerhalb: 35 €;  für zumindest 5 Minuten Dauer oder in mindestens 2 Zuwiderhandlungen nach Fahrtantritt: 120€ Verwarnungsgeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu flott – außerhalb: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu viel – außerhalb: 160 € Verwarngeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu flott – außerhalb: 240 Euro Verwarngeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu viel – außerhalb: 320€ Bussgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu flott – außerhalb: 400€ Bussgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu flott – außerhalb: 560 EUR Bussgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu schnell – außerhalb: 680 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

Zu flott gefahren: Spätfolgen für Führerscheinneulinge

Gerade Fahranfänger, die sich noch in der Probezeit befinden, sollten berücksichtigen, daß ihnen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung eine höhere Geldstrafe droht, als Autofahrern, die ihre Probezeit hinter sich haben.

Mit den für die Probezeit, die 2 Jahre nach Erhalt der Lenkberechtigung läuft, drakonischere Strafmaßnahmen sollen vornehmlich junge Fahrer bzw. Führerscheinneulinge zu einem rücksichtsvollerem Chauffieren bewegt werden, zumal diese insgesamt gesehen oftmals katastrophale Autounfälle hervorrufen oder durch zu schnelle Geschwindigkeit ins Auge fallen. Führerscheinneulinge, welche sich eine schwerere Überschreitung (Punktekatalog A) oder zwei weniger dramatische Vergehen (Punktekatalog B) leisten, müssen ein Aufbauseminar absolvieren und zudem erweitert sich die Probezeit. Jedoch wann drohen Fahrneulingen verkehrspsychologische Maßnahmen in Hinblick auf Geschwindigkeitsüberschreitungen?

Geschwindigkeitsüberschreitung: Was Fahranfänger wissen sollten

Zügiges Fahren gehört sowohl zur Gruppe der gravierenden als auch zur Gruppe der geringer schwerwiegenden Zuwiderhandlungen. Relevant hierbei ist, mit welcher Geschwindigkeitsüberschreitung man erwischt wurde.

Bei einem Geschwindigkeitsverstoß mit mehr als 20 km/h mit dem PKW oder um mehr als 15 km/h mit einem Lastwagen geht es um ein A-Verstoß und dementsprechend muss der Fahranfänger mit Sanktionen rechnen.

Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von maximal 20 km/h mit dem Auto oder maximal 15 Stundenkilometer mit einem Lastwagen handelt es sich um ein B-Vergehen als auch entsprechend muss der Führerscheinneulinge mit keinen Kampagnen rechnen.

Grundsätzlich können Geschwindigkeitsübertretungen nur dann zu den speziellen eingeplanten Instrumenten für die Probezeit führen, sobald Sie so gravierend sind, dass es zu einem Vermerk im Verkehrszentralregister beim Kraftfahrt-Bundesamt im Zentralregister kommt. Das ist stets dann der Umstand, wenn

- eine Straßenverkehrs-Straftat oder

- eine Zuwiderhandlung mit einem Verwarnungsgeld von wenigstens 60€ vorhanden ist.

A-Verstöße: Was sind schwerwiegende Verkehrsüberschreitungen?

Im Katalog A der gravierenden Vergehen, von denen bereits ein Vergehen zu Probezeit-Maßnahmen führt, gehören Verkehrsdelikte wie etwa:

- Alkoholgenuss im Verkehr

- Nötigung (beispielsweise durch Gebrauch des Fernlichts oder dichtes Auffahren auf der Schnellstraße)

- unerlaubtes Entfernen von dem Unfallort

- gefährliche Eingriffe in den Verkehr (zum Beispiel durch rechtswidrige Straßenrennen)

Außerdem zählen auch die häufigsten Ordnungswidrigkeiten zu den A-Verletzungen wie zum Beispiel:

- Überholen im Überholverbot

- Delikt einer roten Verkehrsampel

- Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 20 Stundenkilometer

- Fehler beim Abbiegen oder Unfallgefährdung anderer Straßenverkehrsteilnehmer durch Vorfahrtsverletzungen

B-Delikte: Was sind weniger folgenschwere Verkehrsverstöße?

Im Bußgeldkatalog B der minder gravierenden Missachtungen, von denen erst zwei Fälle zu Probezeit-Maßnahmen führen, gehören Verkehrsvergehen wie zum Beispiel:

- Fahren mit unzureichend gesicherter Ladung

- Fahren mit abgefahrenen Pneus

- Geschwindigkeitsübertretung mit weniger als 20 km/h

- Transport von Kindern ohne Kindersitz

Man darf sich nicht von dem Begriff „weniger schwerwiegend“ blenden lassen, weil selbst diese Übertretungen im Einzelfall katastrophale Folgen haben können.

Geblitzt in der Probezeit: Welche Konzepte greifen?

Wer während der Probezeit durch zügiges Fahren auffällig gewesen ist (einmal von mehr als 20 km/h bzw. zweimal mit unterhalb von 20 km/h), den erwarten besondere Probezeit Maßnahmen, wogegen man insgesamt 3 Stufen unterscheiden kann.

Bei der ersten Regelwidrigkeit (einmal A-Verletzung oder zweimal B-Verstoß) wird die Probezeit auf insgesamt 4 Jahre erweitert als auch ebenso wird die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet.

Wer nach der Beteiligung am Aufbauseminar erneut durch einen A-Übertretung oder zwei B-Zuwiderhandlungen auffallend wird , erhält eine Strafmaßnahme ausgesprochen. Zudem wird dem Kraftfahrer die optionale Beteiligung an einer Nachschulung empfohlen, die aber nicht obligatorisch ist. Werden noch vor dem Abschluss des Fahreignungsseminars Vergehen verursacht, gibt's bislang keine dieser Möglichkeiten. Statt dessen wird abgewartet, ob sich beim Fahranfänger das Verhalten im Straßenverkehr durch die Beteiligung am Aufbauseminar verbessert.

Wer nach Ablauf von 2 Monaten nach der Strafe nochmals augenfällig wird (einmal A-Verletzung oder zweimal B-Nichteinhaltung), bekommt den Führerschein eingezogen.

Wer trotz Anweisung keine Teilnahmeurkunde am Aufbauseminar einreichen kann, muss annehmen, daß der Lappen entzogen wird.

Raserei ausserhalb der BRD: Welche Bußen blühen?

Wer mit dem Auto unterwegs ist, drückt gerne ordentlicher aufs Gaspedal.

Jedoch das sollte sich jeder KFZ Fahrer zweimal überlegen. Nicht nur, weil die Verkehrsunfallgefahr gehoben wird , sondern auch, weil ausserhalb der Bundesrepublik das Bussgeld-Niveau großteils auffällig höher ist als hier.

Das trifft auch auf überhöhte Geschwindigkeit zu. So reissen sich Fahrer mit einer Zuwiderhandlung rasant ein empfindliches Loch in die Urlaubskasse.

Bußgelder für zu schnelles Fahren oftmals augenfällig teurer

Während der Flensburger Katalog in Deutschland für Rasen mit 20 km/h nicht länger als 35 € Verwarnungsgeld veranschlagt, liegen die Sätze ausserhalb der BRD großteils grundlegend höher. Ein paar Paradebeispiele gefällig?

Schauen wir in die Schweiz. Hier muss man mindestens 145 Euro zahlen, wenn man 20 km/h schneller fährt als zugelassen. Aber auch im attraktiven Ferienland Italien werden Tempoverstöße augenfällig härter bestraft als hier, werden Jedoch ab 170€ aus der Urlaubskasse fällig. Falls man sich im Dunkeln zum Rasen verleiten lässt, fällt das Bußgeld in Italien einmal mehr um ein Drittel höher aus.

Europäische Bussgeld-Tabellenerster bei Tempoüberschreitungen sind aber wieder einmal die skandinavischen Nationen. So werden in Schweden wenigstens 290 EUR, in Norwegen sogar ab 480 EUR Bussgeld fällig. Gemäß ist es ratsam sich immer mit den wichtigsten länderspezifischen Verkehrsvorschriften des Ferienlands alltäglich machen.

Flensburger Katalog Geschwindigkeitsübertretungen Ausland

Im weiteren finden Sie die europäische Bußgeldtabelle sowie eine Übersicht der Bußgelder für Tempoüberschreitungen in Europa.

- Belgien Verwarngeld: mit 20 km/h zu flott ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro

- Bosnien-Herzegowina Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 25EURO; über 50 km/h zu flott ab 200 EU

- Bulgarien Verwarngeld: mit 20 km/h zu flott ab 25EURO; über 50 km/h zu schnell ab 120 EUR

- Dänemark Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 135€; über 50 km/h zu flott ab 335 Euro

- Die bundesrepublik Verwarngeld: mit 20 km/h zu flott ab 35 EU; über 50 km/h zu viel ab 240 Euro

- Estland Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel ab 120€; über 50 km/h zu viel ab 800 Euro

- Finnland Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel ab 70 EUR; über 50 km/h zu schnell vierzehn Tagessätze

- Frankreich Verwarngeld: mit 20 km/h zu flott ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell 1.500€

- Griechenland Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 350 Euro

- Großbritannien Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel ab 120 Euro; über 50 km/h zu flott bis 2.990 Euro

- Irland Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 80€; über 50 km/h zu viel ab 80 EUR

- Island Verwarngeld: mit 20 km/h zu flott ab 60 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 90 Euro

- Italien Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 170 Euro; über 50 km/h zu viel ab 530 Euro (Mindestbuße tagsüber, zwischen 22-7 Uhr ein Drittel höher)

- Kroatien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 65 Euro; über 50 km/h zu viel ab 660 Euro

- Lettland Bussgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10EU; über 50 km/h zu schnell ab 110 Euro

- Litauen Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10EU; über 50 km/h zu flott ab 290 Euro

- Luxemburg Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 50 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 145 Euro

- Malta Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 70 EUR; über 50 km/h zu viel ab 70 Euro

- Mazedonien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 20€; über 50 km/h zu schnell ab 45 Euro

- Montenegro Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 EUR

- Niederlande Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 160 €; über 50 km/h zu viel ab 510 Euro

- Norwegen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 430 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 940 Euro

- Österreich Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 30 Euro; über 50 km/h zu viel bis 2.180 Euro

- Polen Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25€; über 50 km/h zu schnell ab 100€

- Portugal Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 60 Euro; über 50 km/h zu viel ab 120 Euro

- Rumänien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 EUR

- Schweden Bussgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 270 Euro; über 50 km/h zu flott ab 450 Euro

- Schweiz Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 150 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 60 Tagessätze

- Serbien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50€; über 50 km/h zu viel ab 130 EUR

- Slowakei Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu flott ab 350 Euro

- Slowenien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 50 Euro; über 50 km/h zu flott ab 300 Euro

- Spanien Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 100 EUR; über 50 km/h zu flott ab 600 Euro

- Tschechien Bussgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu flott ab 200 EU

- Türkei Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 55 EUR; über 50 km/h zu flott ab 75 EUR

- Ungarn Bussgeld: mit 20 km/h zu viel bis 100 Euro; über 50 km/h zu viel ab 190 EUR

- Zypern Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 EU; über 50 km/h zu flott ab 85 Euro

(Quelle: ADAC, Stand 03.2013)

Geschwindigkeiten: Wie zügig darf man im Ausland fahren?

Während auf innerdeutschen Schnellstrassen auf den meisten Abschnitten keine Höchstgeschwindigkeit festgelegt ist, schaut es auf dem Rest des Landstrichs aber vollständig anders aus  und gleichermaßen wie beim Punktekatalog Tempoüberschreitungen überwiegen auch hier empfindlichere Regelungen.

In Norwegen gilt mit mini Ausnahme auf Schnellstrassen eine höchstzulässige Geschwindigkeit von 90 km/h, während die Kennzeichnung in Schweden maximal 110 oder 120 km/h erlauben. Der Vergleich visualisiert, daß das Tempo für KFZ auf der Fernverkehrsstraße in den meisten Ländern (zum Beispiel Belgien, Königreich Der Niederlande, Portugal, Schweiz, Königreich Spanien, Türkei) bei 120 km/h liegt, etliche weitere Nationen erlauben dagegen sogar eine Maximalgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern. Fahranfänger, die noch in der Probezeit sind als auch gemäß noch keine zwei Jahre Fahrpraxis haben, sollten sich besonders in Frankreich in Acht nehmen. Denn dort dürfen Führerscheinneulinge auf Bundesstrassen höchsten 110 Stundenkilometer fahren.

Auf Bundesstraßen gilt dagegen in unzähligen Ländern eine höchstzulässige Geschwindigkeit von 80 oder 90 km/h, während Innerhalb geschlossener Ortschaft ein Tempo von 50 km/h so gut wie Standard ist.

Bußgeld: zügig bezahlen kann Rabatte bringen

Wer trotz aller Sicherheitsmaßnahmen doch einmal im Ausland beim unangepassten Fahren geblitzt und geblitzt wurde, kann bei sofortiger Zahlung vor Ort oder zeitnaher Bezahlung einen Preisnachlass auf die Geldbuße bekommen.

Ein ideales Exempel ist Italien, wo man nur die Mindeststrafe bezahlen muss, wenn innerhalb 60 Tagen gezahlt wird. In Frankreich gibt's dagegen einen Nachlass auf den Strafzettel, falls man diese innerhalb von 15 Tagen ausgleicht. Spanien und Griechenland bescheren schnellzahlenden Rasern die größten ‚Ersparnisse‘ in Aussicht. So gibt es 50 Prozent Abschlag, falls man in zehn Tagen (Griechenland) bzw. 20 Tagen (Königreich Spanien) sein Bußgeld begleicht.

Statistik: Auffahrunfälle durch überhöhte Geschwindigkeit

Rasen stellt die gängigste Ordnungswidrigkeit dar. Das betrifft sowohl männliche als auch weibliche Fahrzeugführer, wogegen Männer aber beinahe viermal so viele Delikte verursachen wie Frauen. Das bescheinigen auch die Zahlen und Auswertungen von dem Kraftfahrtbundesamt.

- Häufigste Übertretung Männer: Überschreitung Der Geschwindigkeit (2.277.000 Fälle)

- Häufigste Zuwiderhandlung Frauen: Geschwindigkeitsüberschreitung (627.00 Vergehen)

Doch selbst wenn für viele Pkw-Fahrer das Tempolimit innerhalb oder auf Schnellstrassen ein Dorn im Visier ist als auch eine nervige Angelegenheit darstellt, gibt es gleich mehrere gute Begründungen, warum eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit nützlich ist.

Hohes tempo ist eine der häufigsten Unfallgründe. So wurde allein im Jahr 2012 bei allen zu tode gekommenen Autofahrern in 37 % der Übertretungen Eine zu schnelle Geschwindigkeit als Unfallursache festgestellt.

Noch eindeutig schlimmer sieht es auf den Schnellstraßen aus, wo annähernd jeder zweite Verkehrstote auf Überschreitung der Geschwindigkeit zurückzuführen ist. Jedoch auch beim Blick auf die Unfallstatistik ohne Todesfolge ist auffallend, daß eine Übertretung der höchstzulässige Geschwindigkeit meistens der Grund für Verkehrsunfälle ist. So waren im Jahr 2012 von alles in allem 362.993 Fahrern fast 50.000 durch schnelles Autofahren ums Leben gekommen. Erfreulich dabei ist, dass im Vergleich zum Jahr 2009 die Zahl gesunken ist. Damals waren es noch rund 56.000.

Bereits diese Resultate des Statistischen Bundesamtes zeigen auf, dass schnelles Autofahren bzw. Tempoverstöße der Auslöser Nr. 1 für Überschreitungen von Bürger bei Verkehrsunglücken im Jahr 2012 sind. Laut hervorgebracht sich sogar der Sinn und die Daseinslegitimation eines Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Wie aus restlichen Berichten zur „Unfallentstehung auf innerdeutschen Verkehrswegen“ klar wird, ist vornehmlich bei jüngeren Verkehrsteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren das Verkehrsunfallrisiko mehr als doppelt so hoch wie in allen Altersgruppen. Wogegen auch hier die zu schnelle Fahrzeuggeschwindigkeit die Hauptunfallauslöser ist.

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