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Shadow Stealth 3 Road ist der Premium Radarwarngerät zur Ortung von festen Blitzern, mobilen Radarmessungen, Rotlicht Blitzern und Gefahrenzonen. Der mini GPS-Warner mit OLED Display ermöglicht eine diskrete Montage im Cockpit. Stealth 3 Road überzeugt durch Langstreckenwarnungen gegen feste Blitzer und mobile Radarfallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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Lieferzeit: 3 Tage
Art.Nr.: 182
Hersteller:Stealth
Gewicht: 0.900 Kg.
GTIN/EAN: 5414633006684

Shadow STEALTH 3 Road Radarwarner

STEALTH 3 Road ist ein komplettes Warnsystem bestehend aus Radarwarner und GPS Blitzerwarner zur Ortung von festen Blitzern, Abschnittskontrollen (Sektion Control), Gefahrenstellen und Ampelüberwachungen und mobilen Radarfallen.

Der Shadow 3 Road besteht aus einer Zentraleinheit, die versteckt eingebaut wird und die Anschlussmöglichkeiten für die Audioanlage, GPS und Display, sowie einen Lautsprecher enthält. Einem OLED Farbdisplay zur Anzeige aller Informationen anzeigt, wie die Momentangeschwindigkeit, die erlaubte Geschwindigkeit, Art der Warnung, Distanz zum Blitzer. Eine externe GPS Antenne zum verdeckten Einbau ermöglicht einen guten Empfang auch bei bedampften Scheiben. Sowie der Stealth 3 Radarantenne, die per Kabel mit der Zentraleinheit verbunden wird und hinter dem Stossfänger eingebaut wird.

Der Alert Road Blitzerwarner dient als komfortabler Starenkastenwarner mit Farbdisplay, der mit deutscher Stimme und Text vor Radarfallen warnt. Die Warnung erfolgt bei festen Blitzern 200m vorher in der Stadt und 500m außerhalb. Bei mobilen Radarmessungen wird die Signalstärke der Radarmessung angezeigt. Nähert man sich, so steigt die Signalstärke an, und das Piepsen wird schneller. Der Alert Road warnt auch, wenn man sich zu schnell dem festen Blitzer nähert und fordert Sie auf die Geschwindigkeit zu reduzieren bis zur erlaubten Geschwindigkeit. Man sieht die am Blitzer erlaubte Geschwindigkeit und im Vergleich die Fahrzeuggeschwindigkeit auf dem Display. Diese erscheint in rot wenn Sie über der erlaubten Geschwindigkeit liegt. Gleichzeitig warnt eine deutsche Stimme zur Senkung der Geschwindigkeit.

Ein besonderes Merkmale der Stealth 3 Road Serie ist der integrierte Frequenzscanner, der auch eine Erkennung von fehlerhaft justierten Radarfallen ermöglicht. Ein nützliches Feature, denn auf den Straßen gibt es eine Vielzahl fehlerhaft geeichter Radarfallen. Zuverlässige Langstreckenwarnungen mit deutscher Sprachausgabe zeichnen dieses hervorragende Produkt aus. Praktische Tests mit der häufigen Multanova 6F Radarfalle bestätigen die überragenden Leistungen für den Einsatz in Deutschland, Österreich, Schweiz und ganz Europa.

STEALTH 3 Road verfügt über eine variable Echtzeit-Radar-Abtastung, welche sich auf die Fahrzeuggeschwindigkeit individuell anpasst. Auf Autobahnen bzw. Landstrassen, wo schnell gefahren wird, sind alle Bänder mit voller Empfindlichkeit und maximaler Leistung aktiv. Bei langsamen Geschwindigkeiten, wie z.B. Parkplätzen, ist die Sensibilität auf nahezu Null. Die hochempfindliche GPS-Antenne funktioniert selbst in Fahrzeugen mit getönten Scheiben sehr gut. Das GPS-Interface wird diskret im Fahrzeugcockpit positioniert. Eine deutsche Sprachausgabe (deutsch) sagt Ihnen die erkannte Gefahr beim Namen. Neue GPS Blitzer-Datenbanken können kostenlose aktualisiert werden und sind dauerhaft kostenlos. Es fallen auch keinerlei monatliche Gebühren an. Weitere Funktionen des GPS Warners sind: gesamte Fahrtzeit, Kilometerzähler Teilstrecken, Kilometerzähler Gesamtstrecke, Durchschnittsgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Höhe, Koordinaten, Fahrtrichtung, zulässige Höchstgeschwindigkeit etc.

STEALTH3 Plus ist der EU Radarwarner mit integriertem GPS Blitzerwarner für maximalen Schutz und bestmöglicher Empfindlichkeit

Besonderheiten
- 100% unsichtbarer Einbau
- mit deutscher Sprachausgabe
- GPS Warner mit OLED Farbdisplay
- Ortet mobile und feste Radarmessungen
- Radarantenne kompatibel mit Beltronics 966, 975 und Evo 660
- Warnt vor Gefahrenzonen und Rotlichtblitzern
- TOP Europa Empfindlichkeiten
- Hochempfindliche Multanova 6F Ortung
- EURO Ka-Breitband Abtastung
- EURO K-Band Erkennung
- Logikschaltung filtert effektiv Fehlalarme
- Langzeitspeicherung der Settings
- CE-Kennzeichnung

POI Warner / GPS Warner
- Sprachausgabe in deutsch
- OLED 262K Farben, 1.46 Zoll, 3,7 cm
- GPS-Warnsystem
- Chipset SirfStar IV – Empfang bis zu 40 Satelliten
- Sensitivität -163dBm
- Genauigkeit <10m
- Speicherkapazität >90.000 Positionen
- Lautsprecher: 2W / Spannung: 12-15 V
- Stromaufnahme: 300 mA
- Betriebstemp: -10ºc bis 60ºc

Displayinformationen
- gesamte Fahrtzeit
- Kilometerzähler Teilstrecken
- Kilometerzähler Gesamtstrecke
- Durchschnittsgeschwindigkeit
- Höchstgeschwindigkeit
- Höhe
- Koordinaten
- Fahrtrichtung
- zulässige Höchstgeschwindigkeit

Radar Erkennung
Frequenzbereiche:
- Ka-Narrowband (KaN1) 34.050 GHz ± 150 MHz
- Ka-Narrowband (KaN2) 34.300 GHz ± 100 MHz
- Ka-Narrowband (KaN3) 34.700 GHz ± 100 MHz
- Ka-Narrowband (KaN4) 35.500 GHz ± 100 MHz
- Ka POP 33.800 GHz ± 75 MHz
- K-Band 24.150 GHz ± 100 MHz
- K-Band Pulsed 24.175 GHz ± 75 MHz

Lieferumfang
- Stealth 3 Radarantenne
- Alert Road GPS Blitzerwarner mit Farbdisplay
- Zentraleinheit / Interface
- Komplettes Montagematerial für die Installation
- Benutzerhandbuch (DE, EN)


Shadow STEALTH 3 Road GPS Radarwarngerät

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Stealth 3 Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeld Rechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.

 

Ratgeber Geschwindigkeitsüberschreitung

 

 

Deutsche Autofahrer nehmen es mit der Geschwindigkeit oftmals nicht allzu genau, und Schnelles Fahren kann beinahe schon als Volkssport bewertet werden. Denn es gibt kein anderes Delikt, das so häufig für einen Bußgeldbescheid oder ein Fahrverbot verantwortlich ist wie die Geschwindigkeitsübertretung und auf diese Weise hagelt es jeden Tag Bußgelder, Punkte oder Fahrverbot.

Doch eine Übertretung gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung ist kein Kavaliersdelikt und kann flott eine kostenintensive Sache werden.

Aber mit welchen Strafen müssen Verkehrsrambos rechnen? Wann droht ein Fahrverbot? Gibt es Differenzen zwischen der Geschwindigkeitsverletzung innerorts und Geschwindigkeitsübertretung auf der Autobahn? Als auch was ist im Besonderen für Fahranfänger bedeutend, die 20, 10 oder 5km/h zu schnell gefahren sind und geblitzt wurden? Unser Ratgeber zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung liefert einige maßgebliche Angaben und Antworten.

Höchstzulässige Geschwindigkeit außerhalb von Ortschaften

Der Punktekatalog für Geschwindigkeitsübertretung differenziert, ob man in der Ortschaft oder auf der Autobahn zu schnell unterwegs ist. Aber welche Geschwindigkeit ist auf der Schnellstraße gar zulässig?

Die maximal Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften liegt laut Vorschrift bei 100 Stundenkilometern, auch gilt für Fahrzeug-Lenker auf Bundesstrassen eine Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern. Dabei handelt es sich, wenn nicht durch Verkehrszeichen anders festgelegt, um eine empfohlene maximale Geschwindigkeit , also keine festgelegte maximal zugelassene Geschwindigkeit.

Aber unzählige Fahrzeugführer halten sich überhaupt nicht an die Tempovorgaben, entsprechend werden diese Kraftfahrer auch häufig erwischt – außerorts wie In der Stadt.

Wer höchstens 20 km/h zu schnell unterwegs ist und gemessen wurde, muss für das Fehlverhalten laut Punktekatalog Überschreitung der Geschwindigkeit auf der Bundesstraße zwischen 10 und 30 Euro Buße zahlen. Wer noch zügiger am fahren ist, sollte mit viel höheren Geldstrafen sowie Punkten in Flensburg rechnen.

Ab 41 km/h über der zulässigen Geschwindigkeit wird nicht nur geblitzt, auf der Autobahn blüht dem Fahrer dann sogar ein Führerscheinentzug. In unserer Bußgeld-Tabelle sehen Sie im Einzelnen das jeweilige Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbot) für den Punktekatalog höchstzulässige Geschwindigkeit außerorts.

Maximalgeschwindigkeit innerorts

Wer im Stadtverkehr gemessen wird, weil er zu schnell gefahren ist, muss im Gegensatz zum Delikt ausserhalb geschlossener Ortschaft gemäß Bußgeldrechner mit höheren Geldbußen rechnen.

Der Grund hierfür ist, dass in einer geschlossenen Ortschaft ein kleineres Gefährdungspotential gegeben ist als außerorts. Die StVO schreibt als zulässige Höchstgeschwindigkeit für Autos im Stadtverkehr 50 Stundenkilometer vor.

Zu schnell auf Reisen und geblitzt? In der Stadt werden Geschwindigkeitsüberschreitungen durch feste Blitzer plus durch bewegliche Verkehrsüberwachungsmaßnahmen mittels Laser festgestellt. Bei einer Geschwindigkeitsübertretung innerorts kann es flott absolut teuer werden, wohingegen für Verkehrssünder, die max. 20 Stundenkilometer zu flott waren, Geldstrafen zwischen 15 und 35 Euro abkassiert werden. Punkte oder auch ein Fahrverbot sieht der Bußgeldkatalog bei diesen Verletzungen bisher nicht vor .

Aber wird die erlaubte Geschwindigkeit um 21 Stundenkilometer und mehr übertreten, werden die Geldstrafen sehr viel kostspieliger und ebenso gibt's Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister. Ab 31 km/h zu schnell im Stadtverkehr droht anschließend das Fahrverbot, welches mindestens für einen Monat erlassen wird. Aus der Bußgeld-Tabelle können Sie die jeweilige Bestrafung (Kosten, Punkte, Fahrverbote) für den Punktekatalog Höchstgeschwindigkeit in der Ortschaft entnehmen.

Höchstgeschwindigkeit und weitere Strafen

Der Bußgeldkatalog für Tempoüberschreitungen sieht allerdings noch gibt zahlreiche weitere Bußen vor, die sich auf charakteristische Verhältnisse im Straßenverkehr beziehen.

Wer beispielsweise an bekanntgegebenen Gefahrenstellen wie Bahnübergängen, Straßenmündungen oder auch bei schlechter Sichtweite zu flott unterwegs ist, muss mit einem höheren Verwarngeld rechnen. In den genannten Exempeln wären es nach der aktuellen Bußgeldtabelle 100 Euro sowie 1 Punkt.

Ebenfalls kostenintensiv wird es, falls man durch hohes Tempo in der Nähe von Kindern, älteren oder hilfsbedürftigen Personen deren Befindlichkeit in Gefahr bringt. Dann lautet das Strafmaß im Bußgeldkatalog 80€ und 1 Punkt. Jedoch auch wer mit Schneeketten zu schnell unterwegs ist plus zulässigen 50 km/h um 10 km/h überschreitet, erhält laut Bußgeld Rechner eine Geldbuße im Bereich von 15 bis 20 Euro aufgedrückt.

Werden über 60 km/h zu flott gefahren, werden Fahrer mit 600 bis 680 EUR finanziell bestraft und des Weiteren gibt's noch 2 Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Um nicht kontrolliert (im Stadtverkehr oder auf der Schnellstraße) zu werden als auch Praxis mit dem Punktekatalog oder dem Bußgeld Rechner zu machen, rüsten sich unzählige Autolenker mit sogenannten Radarfallen Warnern aus, was aber ebenfalls gesetzwidrig ist sowie ein Verwarngeld nach sich zieht. Folgende Bußgeldtabelle zeigt übliche sonstige Geschwindigkeitsdelikte als auch nennt die jeweilige Sanktion (Kosten, Punkte, Fahrverbote).

Geschwindigkeits: Verordnungen durch die Straßenverkehrsordnung

Schnelles Autofahren, ganz gleich ob innerorts oder auf Bundesstrassen, ist gemäß Angaben des ADAC die häufigste Unfallursache. Da ist es wenig überraschend, daß Geschwindigkeitsübertretungen ebenso sogar das häufigste Delikt gegen das Straßenverkehrsrecht bzw. die Verkehrsvorschriften sind.

Desto schockierender ist es, daß viele KFZ-Fahrer oftmals fast nie überblicken, welche Geschwindigkeitsgrenzen legal sind. Um sein Basiswissen in Hinblick auf Geschwindigkeit / höchstzulässige Geschwindigkeit zu trainieren, finden Sie im Weiteren den § 3 der StVO, der sich mit der Fahrgeschwindigkeit beschäftigt.

Demnach gilt:

Wer ein PKW führt, darf nur so schnell fahren, dass das Gefährt ständig im Griff hat wird. Die Geschwindigkeit ist speziell den Straßen-, Straßenverkehrs-, Sicht- als auch Wetterverhältnissen wie auch den persönlichen Kompetenzen als auch den Fähigkeiten von Auto als auch Beladung anzupassen. Beträgt die Sicht durch Nebelschleier, Schnee oder Niederschlag unterhalb von 50 m, darf nicht schneller als 50 Stundenkilometer gefahren werden, falls nicht eine geringere Geschwindigkeit empfehlenswert ist. Es darf lediglich so schnell gefahren werden, dass binnen der ersichtlichen Wegstrecke gehalten werden kann. Auf Richtungsfahrbahnen, die so schmal sind, daß dort entgegen kommende Automobile in Gefahr gebracht werden könnten, muss aber so vorsichtig gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der ersichtlichen Distanz gehalten werden kann.


Ohne stichhaltige Begründung dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, daß sie den Verkehrsdurchfluss behindern.

2. a) Wer ein PKW lenkt, muss sich besonders bei Kindern, Hilfe bedürftigen und älteren Personen, speziell durch Reduktion des Geschwindigkeitsniveaus und durch Bremsbereitschaft, derart verhalten, dass eine Unfallgefährdung dieser Verkehrsteilnehmer unmöglich ist.

Das erlaubte Tempo beträgt auch unter günstigsten Umständen:

– innerhalb der geschlossenen Ortschaft für alle Pkw´s:  50 km/h

– außerhalb geschlossener Ortschaft

3. a) für Kraftfahrzeuge mit einem zugelassenen Gesamtgewicht über 3500kg bis 7500kg, außer PKWs, PKW mit Anhänger, für Lastwagen und Wohnmobile jeweils max. einem erlaubten Gesamtgewicht von 3500kg mit Hänger sowie Omnibusse, auch mit Gepäckanhänger: 80 Stundenkilometer,

3. b) für Fahrzeuge mit einem zugelassenen Gesamtgewicht über 7,5 t, alle Kraftfahrzeuge mit Trailer, außer Personenkraftwagen, Lastwagen als auch Wohnmobile jeweils bis zu einer erlaubten Gesamtmasse von 3,5 t, genau so wie Omnibusse mit Fahrgästen, für die keine Sitzmöglichkeiten mehr bereit stehen: 60 Stundenkilometer,

3. c) für Wagen genau so wie für andere Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t: 100 km/h.

   

4. Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht außerhalb geschlossener Ortschaften wie auch auf anderen Straßen mit Fahrbahnstreifen für eine Fahrtrichtung, welche durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Maßnahmen unterteilt sind. Sie gilt auch nicht auf Straßen, die wenigstens zwei durch Fahrspurebegrenzung oder durch Leitlinien markierte Fahrbahnstreifen für jede Fahrtrichtung haben.


 

5. Die vorgeschriebene Geschwindigkeit beträgt für Fahrzeuge mit Schneeketten auch unter günstigsten Voraussetzungen 50 Stundenkilometer.

Zu Schnell: wann blüht ein Fahrverbot?

Wer geblitzt wurde und deutlich zu schnell gefahren ist, hat unmittelbar Angst um seinen Fahrerausweis. Doch ab wann gibt es für Raser ein Fahrverbot? Und wie lange ist der Führerschein bei welcher Fahrgeschwindigkeit weg? Der Punktekatalog Tempoüberschreitung sieht klare Regeln vor als auch so wird bei nachfolgenden Delikten ein Fahrverbot ausgesprochen:

- 1 Monat Fahrverbot ab 31 km/h innerhalb bzw. ab 41 km/h auf Autobahnen sowie Geldbußen und Punkte in der Flensburger Punktekartei

- 2 Monate Fahrverbot ab 51 km/h innerhalb bzw. ab 61 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften sowie Verwarnungsgeld als auch Punkte in der Flensburger Punktekartei

-3 Monate Entzug des Führerscheins ab 61 Stundenkilometer innerhalb bzw. mehr als 70 km/h auf Autobahnen zuzüglich Bußgeldschreiben und Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister

Als nächstes finden Sie noch weitere Verwarnungen aus dem Flensburger Katalog.

Fahrverbot: Im Stadtverkehr zu schnell

Man muss schon außergewöhnlich schnell in geschlossener Ortschaft fahren, damit man seinen Fahrausweis in Gefahr bringt sowie ein Führerscheinentzug ausgesprochen bekommt. Denn nur wer mit 31 km/h zu flott unterwegs war, bekommt entsprechend Bußgeldrechner den Fahrausweis für einen Monat eingezogen. Das wären in einem 50er Bereich ab 81 Stundenkilometer.

Außerdem gibt's ein Verwarngeld von 160 EUR plus 2 Punkte. Genauso ist man seinen Führerausweis für einen Monat los, sofern man mit 41 bis 50 km/h zu schnell war. In dieser Sache sieht die Bußgeldverordnung obendrein 200 EU Verwarngeld sowie 2 Punkte vor. Wer das höchstzulässige Tempo um 51 bis 60 km/h übertritt sowie kontrolliert wird, muss mit zwei Monaten Fahrverbot rechnen, ab 61 km/h Geschwindigkeitsübertretung gibt es 3 Monate Entzug der Fahrerlaubnis. Hinzu kommen jedenfalls noch jeweils hohe Sanktionen plus Punkte in der Verkehrssünderdatei. Folgende Übersicht zeigt zum wiederholten Mal, wann bei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb der geschlossenen Ortschaft ein Entzug des Führerscheins ausgesprochen wird und wie es ausfällt:

- mit 31 bis 40 km/h zu flott geblitzt: 1 Monat Entzug der Fahrerlaubnis, 160 EUR Bußgeldschreiben, 2 Punkte

- mit 41 bis 50 km/h zu flott geblitzt: 1 Monat Entzug des Führerscheins, 200 Euro Verwarngeld, 2 Punkte

- mit 51 bis 60 km/h zu viel gemessen: 2 Monate Fahrverbot, 280 Euro Bussgeld, 2 Punkte

- mit 61 bis 70 km/h zu viel erwischt: 3 Monate Entzug der Fahrerlaubnis, 480 EUR Verwarnungsgeld, 2 Punkte

- mit mehr als 70 km/h zu flott geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 680 Euro Bussgeld, 2 Punkte

Fahrverbot: Außerorts zu schnell gefahren

Der Blick in den gültigen Flensburger Katalog für Geschwindigkeitsübertretung außerorts zeigt, dass der Lappen ab einem Geschwindigkeitsdelikts von 41 km/h und mehr beschlagnahmt wird. Gleichermaßen wie bei den Tempovergehen innerhalb von Ortschaften wird sogar in der Bußgeldtabelle mit steigender Fahrzeuggeschwindigkeit die Bestrafung größer.

Wer mit 41 bis 50 km/h zu flott gefahren ist, muss für einen Monat seine Fahrlaubnis abgeben, obendrein kommt noch eine Strafe in Höhe von 160 € plus 2 Punkte. Ebenso wer mit 51 bis 60 km/h zu schnell übers Bundesland fährt und geblitzt wird, bekommt ein Entzug der Fahrerlaubnis gemäß Bußgeld Rechner für vier Wochen zuzüglich 240 EUR Bussgeld und 2 Punkte.

Zwei Monate muss man dagegen auf die Lenkberechtigung verzichten, falls man mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt wurde. Bei über 70 km/h gibt es ein dreimonatiges Fahrverbot. Für die zwei letzten Delikte kommen jedenfalls noch hohe Strafen sowie Punkte hinzu. Folgende Übersicht vereinfacht auch dieses mal, wann und für wie lange bei Geschwindigkeitsdelikten auf Schnellstrassen ein Fahrverbot ausgesprochen wird:

- mit 41 bis 50 km/h zu viel erwischt: 1 Monat Fahrverbot, 160 € Bussgeld, 2 Punkte

- mit 51 bis 60 km/h zu flott geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte

- mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: 2 Monate Fahrverbot, 440 Euro Verwarngeld, 2 Punkte

- mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 600EU Bußgeld, 2 Punkte

Spezialfall: Geschwindigkeitsübertretung bei schlechten Sichtverhältnissen

Die Straßenverkehrsordnung schreibt bei schlechten Sichtverhältnissen aufgrund von widrigen Wetterbedingungen wie Nebel, Regen oder Glätte eine Temporeduzierung vor. Demnach liegt dann das zulässige Tempo bei 50 km/h. Wer trotz eingetrübter Sichtweite rasant fährt und geblitzt wird, muss neben einem Bußgeld sowie Punkten auch auf ein Fahrverbot eingestellt sein. So wird der Führerschein einen Monat lang entzogen, wenn

- die Überschreitung der Geschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften bei 31 bis 40 km/h lag

- die Überschreitung der Geschwindigkeit ausserhalb geschlossener Ortschaft bei 41 bis 50 km/h lag

Mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit fällt auch die Bestrafung im Punktekatalog gravierender aus als auch so kann die Fahrerlaubnis bei 71 Stundenkilometern sowie max. 3 Monate konfisziert werden.

Zudem kann sogar dann ein Fahrverbot erlassen werden, wenn Fahrzeuglenker in einem Jahr zweimal mit Tempoüberschreitungen mit mehr als 26 km/h auffallen. In diesem Sachverhalt ist es dann auch keine Widersprüchlichkeit, wenn jeweilige Verstöße nicht zum Entzug der Fahrerlaubnis geführt hätten.

Wann tritt ein Fahrverbot in Kraft?

Sofern ein Fahrverbot ausgesprochen wird, bleibt die Fahrerlaubnis zwar bestehen, aber ist es dem Leidtragenden für die Zeit des Führerscheinentzugs rechtswidrig, Fahrzeuge im Straßenverkehr zu führen. Der Beginn des Fahrverbots wird mit dem Bußgeldbescheid valide, wobei der Lappen nach Wirksamkeit für die Dauer des Fahrverbots bei der Dienststelle übergeben werden muss. Mit der Abgabe des Fahrerausweises beginnt die Verbotsfrist.

Merke: Betroffene können den Zeitpunkt für den Fristbeginn des Fahrverbots in einem Zeitraum von vier Monaten selbst bestimmen. Grundvoraussetzung hierfür ist, daß innerhalb von 2 Jahren kein Fahrverbot ausgesprochen wurde. Wer trotz vorhandenem Fahrverbot ein Vehikel im Straßenverkehr lenkt, begeht laut §21 StVG eine Straftat. Dieses Vergehen wird mit einer Haftstrafe von maximal einem Jahr oder einer hohen Geldstrafe sanktioniert.


Ausnahmen beim Fahrverbot

In Spezialfällen kann ein Fahrverbot umgangen werden, wogegen es immer von dem jeweiligen Fall abhängig ist ebenso wie ob man die passende Rechtfertigung parat hat. Ein passendes Modell nach „Schema F“, mit dem sich das Fahrverbot durch eine höhere Geldstrafe eintauschen lässt, gibt's sicherlich nicht.

Über die vielen Jahre haben sich allerdings unterschiedliche Tatbestände herausgebildet, in denen die Vollziehung des Fahrverbotes – mit oder ohne Ausgleich durch eine Erhöhung der Strafe – revidiert wurde. Zu den Fallkonstellationen gehört:

- das sogenannte Augenblicksversagen

- die Existenzgefährdung bei Selbstständigen

- der drohende Verlust des Arbeitsplatzes bei abhängig Beschäftigen

- extrem langer Zeitablauf zwischen Vergehen und Entscheid

- notstandsähnliche Situationen bei der Tatbegehung

- einzigartige private Gegebenheiten

- einzigartige Umstände des Einzelfalls bei der Tatbegehung

- Vorhandensein eines abwendbaren Verbotsirrtums

Verkehrssünder sollten sich darauf aber nie verlassen, da Strafgerichte nur in Sonderfällen vom Fahrverbot absehen. Wer die Bedrohung seiner beruflichen Tätigkeit als Beweggrund angibt, bekommt überwiegend den Rat, dass man zunächst seinen Jahresurlaub nutzen sollte oder anderweitig die kommunalen Verkehrsmittel zu nutzen hat. Im Sonderfall muss man sich an einen Jurist für Verkehrsrecht wenden. Darüber hinaus kann sich ebenso eine verkehrspsychologische Intensivberatung positiv auf das Entzug der Fahrerlaubnis auswirken, wenn der Strafrichter der Ansicht ist, daß sich der Betroffene künftig im Verkehr vorschriftsmäßig und achtsam agieren wird.

Geblitzt: Was nun?

Wer zu flott unterwegs ist und ertappt wurde, wird zur Kasse gebeten. Es hängt davon ab, ob Sie nun mit 10 km/h zu schnell, mit 20 Stundenkilometer zu schnell oder sogar mit 40 km/h zu flott auf Achse waren, wird von dem Flensburger Katalog die Bestrafung bestimmt. Jedoch wie geht es nach dem Blitzen weiter?

Zu schnell unterwegs als auch ertappt: Was kommt jetzt?

Es kommt darauf an, mit welcher Technik die Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze entdeckt wurde.

Wurde das Fehlverhalten bei einer amtlichen Geschwindigkeitskontrolle mit Laser gemessen oder wurde man mittels Videoaufzeichnung aus einem Auto – größtenteils auf Autobahnen der Sachverhalt–geblitzt, wird man sofort rausgewunken und ohne Umwege zur Bezahlung eines Verwarngelds aufgefordert. Wer nicht direkt löhnen möchte oder kann, bekommt ein Schreiben postalisch zugesendet.

Alternativ wird Rasen durch feste Blitzer bildlich festgehalten. Dieserfalls kriegt der Halter im Zeitraum von einigen Tagen oder Wochen den Bescheid von der Behörde zugestellt.

Bei einer Geschwindigkeitsübertretung, die laut Flensburger Katalog mit höchstens 35 Euro belangt wird, erhält der Autobesitzer ein Verwarnungsschreiben zugesendet. Wer dem Verstoß zusagt sowie das fällige Verwarnungsgeld während der festgesetzten Zeitspanne zahlt, muss keine zusätzlichen Folgen befürchten und die Angelegenheit darf als geklärt gesehen werden.

Wenn der Fahrzeughalter das Bussgeld jedoch nicht innerhalb der vorgeschrieben Zeitspanne bezahlt oder mit der Beschuldigung nicht der gleichen Auffassung ist, dann wird ein Strafverfahren eingeleitet. An der Höhe des Verwarngelds ändert diese Vorgehen jedoch nichts, wohingegen allerdings zu achten ist, daß infolge von Verwaltungskosten der fällige Betrag letztlich erheblich teurer sein kann, als das eigentliche Bußgeld für die Geschwindigkeitsübertretung.

Geblitzt: wieviel Toleranz wird abgezogen?

Da die Messgenauigkeit ist von Kontrollgerät zu Kontrollgerät andersartig ausfallen kann, wird von dem beobachteten Wert bei der Geschwindigkeitskontrolle eine Toleranz reduziert, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt definiert wird Blitzerautomat oder Videoaufzeichnung registriert wurde.

Als Faustformel können sich Autolenker nachfolgende Toleranz-Regel einprägen:

Bei ortsfesten Blitzerautomat-Messanlagen werden 3 km/h bei Fahrzeuggeschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen. Bei Geschwindigkeitsmessungen von über 100 km/h werden von dem Geschwindigkeitsniveau 3 Prozent Toleranz abgezogen.

Im Gegensatz zu Videoaufnahmen aus beweglichen PKWs haben feste Blitzer im Prinzip eine kleinere Toleranz, die bereits bei jedem Blitzer-Kasten beachtet ist. Entsprechend fällt der Toleranzabzug bei Geschwindigkeitsdelikte, die von einem KFZ per Video festgestellt werden, größer aus.

Nach Angaben des ADAC können 4 bis 5 km/h bei Fahrzeuggeschwindigkeiten von unter 100 km/h abgezogen werden, wobei es bei höheren Fahrzeuggeschwindigkeiten 4 bis 5 Prozent sind. Womöglich und bei besonders ungenauen Meßtechniken kann der Toleranz-Abzug noch größer ausfallen.

Tachometer bei weitem nicht immer äußerst genau

Hier sei auch darauf hingewiesen, daß selbst bei aktuellen Automobile die Geschwindigkeitsanzeige niemals besonders genau arbeitet. So kann die Sichtnahme zum Tachometer für Autofahrer immer bloß einen initialen Richtwert geben, wenn man leicht die Toleranz überprüfen will. Grundsätzlich ist es so, daß die meisten Tachos ein höhere Geschwindigkeit als die tatsächlich gefahrene wiedergeben und es nur paar Prozentpunkte Schwankung gibt.

Ein Tacho darf in diesem Fall auch laut Gesetz niemals weniger darstellen als die gefahrene Fahrzeuggeschwindigkeit, was außerdem von den Fahrzeugproduzenten gewährleistet wird.

Als Option zum Geschwindigkeitsmesser kann ein Blick auf das Navigationssystem hilfreich sein, welches weitgehend präzisere Angaben bietet und man somit mit Blick auf Toleranz einen akkurateren Richtwert bekommt.

Zu schnell mit Lastkraftwagen und Omnibus

Die Straßenverkehrsordnung sieht für LKWs oder Omnibusse drastischere Geldstrafen im Punktekatalog Geschwindigkeitsübertretung vor. In geschlossenen Ortschaften dürfen Lastwagen mit einem Gewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen und (Kraft-) Autobusse maximal 50 km/h fahren. Bei Verstößen von 16 bis 25 km/h innerorts blüht schon eine Strafe im Bereich von 80 bis 95€ wie auch 1 Flensburger Punkt.


Bei der geltenden Höchstgeschwindigkeit auf einspurigen Bundes- oder Landstraßen wird nach Gewichtskategorien getrennt. So dürfen kleinere Lastwagen mit einem ordnungsgemäßem Gesamtgewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen als auch Autobusse höchstens 80 km/h flott fahren, wenngleich für schwerlastige Lastwagen von mehr als 7500Kg max. 60 km/h legal sind.

Letzte Tempobegrenzung gilt zusätzlich auch für Busse, in denen nicht für alle Reisenden eine Sitzgelegenheit zur Verfügung steht.

Auf Schnellverkehrsstraßen oder Fernverkehrsstraßen, bei denen die Fahrspuren deutlich voneinander getrennt sind, liegt das höchstzulässige Tempo für LKWs mit über 3,5 Tonnen sowie Autobusse ohne Anhänger bei 80 km/h. Werden von Omnibussen spezielle Anforderungen erfüllt, wie z. B. ein Tempomat, dann dürfen diese auf besonderen Schnellverkehrsstraßen als auch Autobahnen auch 100 Stundenkilometer fahren.

Doch genauso wie bei KFZ-Fahrern halten sich naturgemäß nicht sämtliche Lastkraftwagen- bzw. Autobusfahrer an die Temporichtlinien, so daß in den aufgeführten 3 Bereichen auch häufig Geschwindigkeitsüberschreitungen ermittelt werden. Mit welchen Begleiterscheinungen (Verwarnungsgeld, Punkte, Führerscheinentzug) die Bleifüßer kalkulieren sollten, visualisiert anschließender Flensburger Katalog für die Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze von Lastkraftwagen als auch Autobussen.

LKW / Autobusse Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb von Ortschaften

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem Lastwagen oder Autobus ignoriert, dann gibt's folgende Verwarnungen

- bis 10 km/h zu viel – innerhalb: 20 EUR

- 11 – 15 km/h zu flott – innerhalb: 30 EUR Verwarnungsgeld

- 16 – 20 km/h zu flott – innerhalb: 80 Euro Bussgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu viel – innerhalb: 95€ Bussgeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu viel – innerhalb: 140EURO Verwarngeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu schnell – innerhalb: 200 EU Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu viel – innerhalb: 280€ Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu flott – innerhalb: 480 Euro Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu viel – innerhalb: 680 EUR Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Lastwagen / Omnibusse Geschwindigkeitsübertretung auf der Schnellstraße

Wurde die vorgeschriebene Geschwindigkeit mit dem Lastwagen oder Omnibus übertreten, dann gibt's folgende Bußen:

- bis 10 km/h zu viel – außerhalb: 15 Euro

- 11 – 15 km/h zu schnell – außerhalb: 25€; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als 2 Übertretungen nach Fahrtantritt – außerhalb: 70 Euro Verwarngeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu flott – außerhalb: 70€ Bussgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu schnell – außerhalb: 80 EUR Verwarngeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu flott – außerhalb: 95 Euro Verwarngeld, 1 Punkt, Fahrverbot möglich*

- 31 – 40 km/h zu flott – außerhalb: 160 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu flott – außerhalb: 240€ Verwarngeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu viel – außerhalb: 440 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu viel – außerhalb: 600€ Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

*Ein Fahrverbot wird verhängt, sofern es binnen 12 Monaten zu zwei Geschwindigkeitsdelikten mit 26 km/h und mehr gekommen ist. Als Deadline gilt die Rechtskräftigkeit des Schftstücks. (Quelle: Kraftfahrt- Bundesamt (Kba))

Lastwagen mit problematischen Waren Überschreitung der Geschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaft

Wurde das vorgeschriebene Tempo von kennzeichnungspflichtigen KFZs mit gefährlichen Waren oder Omnibussen mit Fahrgästen übertreten, dann gibt es folgende Verwarnungen:

- bis 10 km/h zu schnell – innerhalb: 35 €

- 11 – 15 km/h zu viel – innerhalb: 60 EUR, 1 Punkt; für wenigstens 5 Minuten Dauer oder in mindestens zwei Zuwiderhandlungen nach Fahrtantritt: 120€ Bußgeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu flott – innerhalb: 160 Euro Bussgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu viel – innerhalb: 200 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 26 – 30 km/h zu flott – innerhalb: 280€ Bussgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu schnell – innerhalb: 360 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu schnell – innerhalb: 480€ Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu flott – innerhalb: 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu schnell – innerhalb: 760 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt- Bundesamt (Kba))

Lastwagen mit bedenklichen Waren Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze außerorts

Wurde die erlaubte Geschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen KFZs mit kritischen Gütern oder Omnibussen mit Insassen missachtet, dann gibt's folgende Bußen:

- bis 10 km/h zu flott – außerhalb: 30 EUR

- bis 15 km/h zu flott – außerhalb: 35 EU;  für wenigstens 5 Minuten Dauer oder in zumindest zwei Überschreitungen nach Fahrtantritt: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu viel – außerhalb: 120 EUR Bußgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu flott – außerhalb: 160 EUR Verwarngeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu viel – außerhalb: 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu flott – außerhalb: 320 EU Bussgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu viel – außerhalb: 400 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu flott – außerhalb: 560 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu flott – außerhalb: 680 EUR Bussgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

Zu schnell gefahren: Folgen für Führerscheinneulinge

Gerade Führerscheinneulinge, die sich noch in der Probezeit befinden, sollten bedenken, daß ihnen bei einer Geschwindigkeitsübertretung eine strengere Sanktion blüht, als Fahrzeugführern, die ihre Probezeit hinter sich haben.

Mit den für die Probezeit, die zwei Jahre nach Ausstellung der Lenkberechtigung läuft, empfindlichere Strafen sollen vor allem junge Fahrer bzw. Führerscheinneulinge zum bedachterem Fahren angeregt werden, zumal diese insgesamt gesehen häufig tragische Verkehrsunglücke initiieren oder durch rasantes Fahren ins Auge fallen. Fahranfänger, die sich eine schwerere Überschreitung (Bußgeldkatalog A) oder zwei weniger bedenkliche Missachtungen (Punktekatalog B) leisten, müssen ein Aufbauseminar absolvieren und zudem erweitert sich die Probezeit. Doch wann drohen Fahramateuren verkehrspsychologische Maßnahmen im Hinblick auf Geschwindigkeitsübertretungen?

Geschwindigkeitsüberschreitung: Was Führerscheinneulinge wissen sollten

Zu schnelles Fahren gehört sowohl zur Gruppe der gravierenden genau so wie zur Gruppe der weniger dramatischen Überschreitungen. Maßgebend hierbei ist, mit welcher Geschwindigkeitsüberschreitung man geblitzt wurde.

Bei einer Geschwindigkeitsübertretung mit mehr als 20 km/h mit dem Auto oder um mehr als 15 km/h mit einem Lastkraftwagen geht es um ein A-Delikt und entsprechend muss der Führerscheinneulinge mit Maßnahmen rechnen.

Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von maximal 20 km/h mit dem Fahrzeug oder nicht mehr als 15 km/h mit einem Lastwagen handelt es sich um ein B-Verletzung und gemäß muss der Führerscheinneulinge mit keinen Kampagnen rechnen.

Grundsätzlich können Geschwindigkeitsüberschreitungen nur dann zu den besonderen eingeplanten Instrumenten für die Probezeit führen, sobald Sie so gravierend sind, dass es zum Eintrag im Verkehrszentralregister beim Kraftfahrt- Bundesamt (Kba) in Flensburg kommt. Das ist generell dann der Tatbestand, wenn

- eine Verkehrs-Straftat oder

- eine Übertretung mit einer Geldbuße von wenigstens 60€ vorliegt.

A-Übertretungen: Was sind folgenschwere Verkehrsüberschreitungen?

Im Katalog A der gravierenden Missachtungen, von denen schon ein Vergehen zu Verkehrspsychologische Maßnahmen führt, gehören Verkehrsverstöße wie beispielsweise:

- Alkohol im Straßenverkehr

- Nötigung (zum Beispiel durch Gebrauch des Fernlichts oder zu dichtes Auffahren auf der Schnellstrasse)

- unzulässiges Entfernen von dem Unfallort

- gefährliches Eingreifen in den Verkehr (zum Beispiel durch verbotene Straßenrennen)

Obendrein zählen auch die häufigsten Ordnungswidrigkeitenverstöße zu den A-Delikten wie beispielsweise:

- Überholen im Überholverbot

- Verstoß einer roten Ampel

- Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 20 km/h

- Fehler beim Abbiegen oder Unfallgefährdung anderer Straßenverkehrsteilnehmer durch Vorfahrtsmissachtung

B-Überschreitungen: Was sind weniger schwerwiegende Verkehrsverstöße?

Im Bußgeldkatalog B der minder gravierenden Zuwiderhandlungen, von denen erst 2 Delikte zu Probezeit-Nachschulung führen, gehören Verkehrsverstöße wie etwa:

- Fahren mit mangelhaft gesicherter Ladung

- Fahren mit abgefahrenen Reifen

- Geschwindigkeitsüberschreitung mit weniger als 20 Stundenkilometer

- Mitnahme von Kindern ohne Kindersitz

Man sollte sich nicht von der Bezeichnung „weniger groß“ täuschen lassen, weil auch diese Zuwiderhandlungen im Einzelfall tragische Konsequenzen haben können.

In der Probezeit geblitzt: Welche Mittel greifen?

Wer im Laufe der Probezeit durch überhöhte Geschwindigkeit aufgefallen ist (einmal mit mehr als 20 km/h bzw. zweimal mit weniger als 20 km/h), den erwarten spezielle verkehrspsychologische Maßnahmen, wohingegen man jedenfalls 3 Stufen differieren kann.

Bei der ersten Auffälligkeit (einmal A-Delikt oder zweimal B-Nichteinhaltung) wird die Probezeit auf insgesamt 4 Jahre verlängert und unter anderem wird die Mitwirkung an einem Fahreignungsseminar auferlegt.

Wer nach der Beteiligung am Fahreignungsseminar nochmals durch einen A-Delikt oder 2 B-Zuwiderhandlungen auffallend wird , bekommt eine Strafe verhängt. Zudem wird dem Kraftfahrer die optionale Beteiligung an einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen, die aber nicht bindend ist. Werden noch vor dem Abschluss des Seminars zum Punkteabbau Vergehen begangen, gibt es noch keine dieser Möglichkeiten. Stattdessen wird abgewartet, ob sich beim Fahranfänger das Verhalten im Verkehr durch die Mitwirkung am Seminar zum Punkteabbau verbessert.

Wer nach Ende von zwei Monaten nach der Sanktionierung erneut auffallend wird (einmal A-Vergehen oder zweimal B-Übertretung), bekommt den Führerschein konfisziert.

Wer trotz Anweisung kein Teilnahmezeugnis am Seminar zum Punkteabbau vorbringen kann, muss annehmen, dass die Lenkberechtigung entzogen wird.

Raserei ausserhalb der BRD: Welche Geldstrafen blühen?

Wer mit dem Auto unterwegs ist, presst gerne ordentlicher aufs Gaspedal.

Doch das sollte sich jeder Pkw-Fahrer mehrfach überdenken. Nicht nur, weil das Verkehrsunfallrisiko gehoben wird , sondern ebenso auch, weil im Ausland das Verwarnungsgeld-Level in der Regel eindeutig höher ist als bei uns.

Das trifft ebenso auf zu schnelle Geschwindigkeit zu. So reissen sich Fahrer mit einem Delikt zügig ein großes Loch in die Urlaubskasse.

Verwarnungsgelder für hohes Tempo häufig eindeutig kostspieliger

Während der Punktekatalog in Deutschland für hohes Tempo mit 20 km/h nicht länger als 35 € Verwarnungsgeld vorschreibt, liegen die Strafen im Ausland großteils grundlegend höher. Ein paar Beispiele gefällig?

Schauen wir in die Alpenrepublik. Hier muss man min. 145 EUR zahlen, sofern man 20 Stundenkilometer schneller unterwegs ist als zugelassen. Aber auch im attraktiven Ferienland Italien werden Geschwindigkeitsübertretungen auffällig rigoroser sanktioniert als bei uns, werden aber ab 170 Euro aus der Urlaubskasse fällig. Falls man sich bei Dunkelheit zum Rasen verleiten lässt, fällt das Bußgeld in Italien einmal mehr um ein Drittel höher aus.

Europäische Bußgeld-Rekordhalter bei Geschwindigkeitsverstößen sind allerdings nochmals die skandinavischen Länder. So werden in Schweden min. 290€, in Norwegen sogar ab 480 EUR Bußgeld fällig. Entsprechend ist es angebracht sich immer mit den relevantesten nationalen Regeln im Strassenverkehr des Urlaubslandes weithin bekannt machen.

Flensburger Katalog Geschwindigkeitsübertretungen Ausland

Als nächstes sehen Sie die europäische Bußgeld-Tabelle und einen Überblick der Verwarngelder für Geschwindigkeitsverstöße im europäischen Ausland.

- Belgien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 100€; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro

- Bosnien-Herzegowina Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 25EURO; über 50 km/h zu viel ab 200€

- Bulgarien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu viel ab 120€

- Dänemark Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 135 EUR; über 50 km/h zu flott ab 335 Euro

- Die bundesrepublik deutschland Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 35 €; über 50 km/h zu schnell ab 240 Euro

- Estland Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 120 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 800 Euro

- Finnland Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 70€; über 50 km/h zu viel vierzehn Tagessätze

- Frankreich Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 135 EUR; über 50 km/h zu viel 1.500€

- Griechenland Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 100 Euro; über 50 km/h zu flott ab 350 Euro

- Großbritannien Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 120€; über 50 km/h zu flott bis 2.990 Euro

- Irland Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 80 Euro; über 50 km/h zu viel ab 80 EUR

- Island Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 EUR; über 50 km/h zu flott ab 90 Euro

- Italien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 170 Euro; über 50 km/h zu flott ab 530 Euro (Mindestbuße bei Tag, zwischen 22-7 Uhr ein Drittel höher)

- Kroatien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 65 EUR; über 50 km/h zu flott ab 660 Euro

- Lettland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10EU; über 50 km/h zu schnell ab 110 Euro

- Litauen Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10EU; über 50 km/h zu viel ab 290 Euro

- Luxemburg Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 145 Euro

- Malta Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 70 Euro; über 50 km/h zu viel ab 70 EUR

- Mazedonien Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 20 EUR; über 50 km/h zu viel ab 45 Euro

- Montenegro Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel ab 70 Euro; über 50 km/h zu viel ab 150 EUR

- Niederlande Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 160 Euro; über 50 km/h zu viel ab 510 Euro

- Norwegen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 430 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 940 Euro

- Österreich Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 30 EUR; über 50 km/h zu schnell bis 2.180 Euro

- Polen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu flott ab 100€

- Portugal Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 120 EUR

- Rumänien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 100€; über 50 km/h zu flott ab 150 Euro

- Schweden Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 270 Euro; über 50 km/h zu flott ab 450 Euro

- Schweiz Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 150 Euro; über 50 km/h zu flott ab 60 Tagessätze

- Serbien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 50 EUR; über 50 km/h zu flott ab 130 Euro

- Slowakei Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 50 Euro; über 50 km/h zu viel ab 350 Euro

- Slowenien Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel ab 50€; über 50 km/h zu flott ab 300 Euro

- Spanien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100€; über 50 km/h zu viel ab 600€

- Tschechien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 60 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 200 Euro

- Türkei Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 55 EUR; über 50 km/h zu viel ab 75 Euro

- Ungarn Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell bis 100€; über 50 km/h zu schnell ab 190€

- Zypern Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 35 EU; über 50 km/h zu schnell ab 85 Euro

(Quelle: ADAC, Stand 03.2013)

Fahrzeuggeschwindigkeiten: Wie schnell darf man ausserhalb der Bundesrepublik fahren?

Während auf deutschen Autobahnen auf den meisten Teilbereichen keine höchstzulässige Geschwindigkeit festgesetzt ist, schaut es auf dem Rest des Kontinents doch deutlich anders aus  als auch genauso wie beim Flensburger Katalog Geschwindigkeitsübertretungen überwiegen auch hier empfindlichere Regelungen.

In Norwegen gilt mit mini Ausnahme auf Landstrassen eine höchstzulässige Geschwindigkeit von 90 km/h, obgleich die Ausschilderung in Schweden nicht mehr als 110 oder 120 Stundenkilometer gestatten. Der Vergleich veranschaulicht, daß die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeug auf der Schnellstraße in den häufigsten Ländern (z. B. Belgien, Niederlande, Portugal, Schweiz, Spanien, Türkei) bei 120 km/h liegt, etliche andere Nationen genehmigen dagegen auch eine höchstzulässige Geschwindigkeit von 130 km/h. Fahranfänger, die noch in der Probezeit sind als auch entsprechend bisher keine 2 Jahre Fahrpraxis haben, sollten sich besonders in der französischen Republik in Acht nehmen. Denn dort dürfen Fahranfänger auf Schnellstrassen höchsten 110 Stundenkilometer fahren.

Auf Bundesstraßen gilt konträr dazu in vielen Staaten eine höchstzulässige Geschwindigkeit von 80 oder 90 km/h, während innerhalb von Ortschaften ein Tempo von 50 km/h nahezu Standard ist.

Bußgeld: flott zahlen kann Rabatte bringen

Wer trotz aller Sicherheitsvorkehrungen aber einmal ausserhalb von Deutschland beim überhöhten Fahren gemessen und geblitzt wurde, kann bei direkter Zahlung vor Ort oder zeitnaher Zahlung einen Preisnachlass auf die Verwarnung kriegen.

Ein gutes Beispiel ist Italien, wo man nur die Mindeststrafe zahlen muss, wenn binnen 60 Tagen gezahlt wird. In Frankreich gibt es dagegen einen Preisnachlass auf das Knöllchen, wenn man diese innerhalb von 15 Tagen zahlt. Spanien und Griechenland stellen schnellzahlenden Verkehrs-Rambos die größtmöglichen ‚Sparmöglichkeiten‘ in Aussicht. So gibt es 50 % Skonto, falls man in zehn Tagen (Griechenland) bzw. 20 Tagen (Königreich Spanien) sein Verwarnungsgeld begleicht.

Statistik: Verkehrsunglücke durch zu hohes Tempo

Schnelles Autofahren stellt die gängigste Ordnungswidrigkeit dar. Das betrifft sowohl männliche als auch weibliche Fahrer, wohingegen Männer aber nahezu viermal so viele Übertretungen machen wie Frauen. Das belegen auch die Zahlen und Untersuchungen vom Kraftfahrt- Bundesamt (KBA).

- Gängigste Zuwiderhandlung Männer: Übertretung Der Höchstgeschwindigkeitsgrenze (2.277.000 Fälle)

- Häufigste Übertretung Frauen: Geschwindigkeitsübertretung (627.00 Verstöße)

Doch sogar wenn für viele Kraftfahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb oder auf Bundesstrassen ein Dorn im Hauptaugenmerk ist als auch eine störende Angelegenheit darstellt, gibt es gleich mehrere gute Beweggründe, warum eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit nützlich ist.

Zu hohes Tempo ist nicht selten eine der Unfallauslöser. So wurde allein im Jahr 2012 bei allen tödlich verunglückten Pkw-Fahrern in 37 Prozent der Vergehen eine überhöhte Fahrgeschwindigkeit als Unfallursache festgestellt.

Noch deutlich schlimmer schaut es auf den Bundesfernstraßen aus, wo fast jeder zweite Verkehrstote auf Überschreitung der Geschwindigkeit zurückzuführen ist. Aber auch beim Blick auf die Unfallstatistik ohne Todesfolge ist auffällig, dass eine Überschreitung der höchstzulässige Geschwindigkeit häufig der Grund für Zusammenstöße ist. So waren im Jahr 2012 von insgesamt 362.993 Fahrern nahezu 50.000 durch schnelles Autofahren gestorben. Angenehm dabei ist, dass Im Vergleichsjahr 2009 die Zahl gesunken ist. Damals waren es noch rund 56.000.

Bereits diese Resultate des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass rasantes Autofahren bzw. Geschwindigkeitsübertretungen die Hauptursache für Vergehen von Personen bei Autounfällen im Jahr 2012 sind. Gemäß bestätigt sich sogar der Sinn wie auch Daseinsrecht eines Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Wie aus restlichen Rapports zur „Unfalldynamik auf deutschen Verkehrswegen“ hervorgeht, ist vor allem bei jüngeren Straßenverkehrsteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren das Unfallrisiko beinahe doppelt so hoch wie in allen Altersklassen. Wobei auch hier die erhöhte Geschwindigkeit die Hauptunfallgrund ist.