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Neoline X-Cop 8700S ist der ultimative Langstrecken Radarwarner. Der XCop 8700S glänzt durch G-Sensor, ultrasensitivem EXD Plus-Modul zur Ortung von Radarmessungen inklusive Multa Radar CD/ CT Messungen. Mit integrierter GPS-Datenbank gegen feste Blitzer, brilliantem OLED Multifarbdisplay uvm...
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Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 398
Hersteller:NeoLine
Gewicht: 0.900 Kg.
GTIN/EAN: 8808545800091
Hersteller-Artikelnummer: NEO-X-COP-8700

NEOLINE X-COP 8700S Radarwarner


Neoline X-COP 8700 ist der neueste Neoline Radarwarner mit einzigartiger Funktionseigenschaft.

DAS EXD PLUS MODUL
Der 8700 integriert das einzigartige EXD Plus Langstreckenmodul der nächsten Generation. Dieses Modul ermöglicht es, Signale mit geringer Leistung in maximaler Entfernung zu erfassen. In Kombination mit dem "Turbo"-Modus warnt der X-COP 8700s vor signalschwachen, rückwärts gerichteten Radars wie Scat, Oscon, Kordon, etc. Der Fahrer kann den Turbo-Modus so einstellen, dass er bei Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit automatisch aktiviert wird.

MULTARADAR CD/CT ERKENNUNG
Das EXD Plus Modul wurde speziell entwickelt, um den schwer ortbaren MultaRadar CD- und CT zu erkennen. Diese Art von Radar ist in Europa mehr und mehr am kommen. Herkömmliche Radardetektoren können komplexe Multa-Signale nur schwer erkennen, weshalb die spezielle Plattform und ein EXD Plus-Modul entwickelt wurde. Der M-Bereich in dem MultaRadar erkannt wird, kann separat an- oder ausgeschaltet werden.

GEFAHRENBEREICHE UND FILTERZONEN
Mit nur einem Tastendruck kann der Benutzer dem Gerätespeicher eine Gefahrenzone hinzufügen. Und, auch mit nur einem Tastendruck, kann der Benutzer eine Silent Zone hinzufügen, um Fehlalarme zu blockieren.

SPEZIELLER IMPULSMODUS
Im X-COP 8700s ist es möglich, eine spezielle Pulseinstellung für den Modus "City" zu aktivieren. Diese ermöglicht es dem Nutzer, nur Pulssignale von Radars zu erkennen, die in der Signal-Bibliothek des X-COP 8700s enthalten sind. Dadurch wird die Anzahl der Fehlalarme reduziert. Neoline hat diese Einstellung für eine komfortable Nutzung des Radardetektors in Großstädten hinzugefügt, wobei der Fahrer relevante Messungen weiterhin früh angezeigt bekommt.

Z-SIGNATURFILTER
Der proprietäre Z-Signaturfilter ist ein wesentliches Element des Langstrecken-Radardetektors X-COP 8700s. Die Z-Signaturfilterung eliminiert die meisten Fehlsignale, insbesondere von den Tote-Winkel-Sensoren anderer Fahrzeuge. Im Gegensatz zu ähnlichen Technologien anderer Hersteller, gibt es keine unerwünschte Filterung der Signale echter Polizei-Radars.

FIRMWARE-UPDATE UND GPS-DATENBANK
Der X-COP 8700s verfügt über eine OTG (On-the-Go) Funktion zur Aktualisierung der Firmware und der GPS-Datenbank, ohne Verbindung zu einem Computer. Einfach Firmware und Datenbank herunterladen, diese auf eine Flash-Karte kopieren und mit einem speziellen Adapter (mitgeliefert) an den X-COP 8700s anschließen. Fertig. Jede Woche bietet Neoline Aktualisierungen zu den neuesten Radar- und Kameradatenbanken weltweit.

X-LOGIC
Diese Funktion ermöglicht es Nutzern, die Beschleunigung des Fahrzeugs genau zu messen. Im X-LOGIC-Modus ist es möglich die Beschleunigungszeit von 0km/h bis 60 km/ oder 100 km/h, 100 bis 150 km/h und 100 bis 200 km/h präzise zu messen.

WELTWEITE GPS DATENBANK
Der Radardetektor verfügt über eine weltweite GPS/GLONASS-Radar- und Blitzerdatenbank von Russland, Europa, Usbekistan, Kasachstan, USA, Israel, GUS, Türkei, Mittlerer Osten, Australien uvw. Die Datenbank enthält Positionen von mehr als hunderttausend Blitzern. Updates werden wöchentlich zur Verfügung gestellt.

HANDGESTEN-STEUERUNG
Die patentierte Motion Control Technologie ermöglicht es Nutzern, Ton- und Sprachansagen mit einer einzigen Handbewegung auszuschalten. Streichen Sie einfach mit der Hand vor dem Display und die Warnmeldung wird stumm geschaltet.

FREQUENZEN
Das Menü des X-COP 8700s bietet die Funktion "Frequenzanpassung". Je nach Einsatzland ändert der Radarwarner die Erfassungseinstellungen in verschiedenen Frequenzbereichen und schaltet Fehlersignale effektiver ab. Für erfahrene Anwender kann das Gerät individuell eingestellt werden, bis hin zum Abschalten einzelner Frequenzbereiche innerhalb des K- und Ka-Bands.

MEHRSPRACHIGKEIT
Der X-COP 8700s verfügt über eine erweiterte Anzahl von Sprachen. Derzeit sind die Sprachen Russisch, Englisch, Spanisch, Deutsch, Litauisch und Tschechisch verfügbar. Das Sprachpaket wird ständig erweitert und ergänzt.

OLED DISPLAY IN 6 FARBEN
Eine weitere Besonderheiten des XCOP 8700S ist das helle mehrfarbige OLED-Display, das aus jedem Blickwinkel perfekt ablesbar ist. Der Benutzer kann zwischen 6 Farbvarianten wählen. Im Warngerät ist auch ein Helligkeitssensor integriert, der die Helligkeit des brillianten Displays automatisch an die Lichtverhältnisse anpasst.

GROßER FUNKTIONSUMFANG
Der Neoline X-COP 8700s verfügt über eine Vielzahl von integrierten Funktionen, mit denen Nutzer das Warngerät individuell anpassen können. Der Benutzer kann Warndistanzen von GPS- oder Radarortungen durch das RD-Modul einstellen. Auch kann die Priorität von GPS- oder Sensorortung definiert werden. Zudem können Frequenzen im K-Band deaktiviert werden (breit, schmal, super schmal). Deaktivieren Sie die K-Bandbreite im Modus "Stadt", fügen Sie Ruhezonen und Gefahrenzonen hinzu und vieles mehr.

Besonderheiten
- EXD Plus Langstrecken-Ultrasensitives Modul (K- und Ka-Bereich)
- Multa Radar CD, CT und CD Ortung (M-Bereich)
- Erkennung der schwer ortbaren mobilen Radarmessung"Scat"
- Erkennung von Signalen mit großem Frequenzbereich (K, M, Ka, Laser, K-PO und Ka-POP)
- Auswahl der Frequenzen je nach Einsatzgebiet (Welt, Europa, Russland, Baltische Staaten, GUS, Israel, USA, ABM)
- Z-Signaturfilter
- Ka-Filter
- Erkennung von Sektion Control Abschnitten (Cordon-Temp, Skat-Rife, Strelka Plus, Avtouragan-VSM, Vokord Cyclops, Sergek)
- Modis: Stadt, Route, Turbo, X-COP
- Automatische Aktivierung des Turbo-Modus
- Frequenzbereich Anpassung: breit, schmal, super schmal, super schmal
- K-Frequenzbereiche im Modus "City" deaktivierbar
- Spezielle Pulseinstellung im Modus "City".
- Anzeige des Radartyps
- Entfernungsanzeige zum GPS-Punkt grafisch und numerisch
- Aktuelle GPS-Datenbank (weltweit)
- Einstellbare Prioritär: GPS- oder Radar- Laserortung (sensorbasiert)
- Eingangssignaltyp und Signalstärke
- Multicolor OLED-Display
- Sensor für automatische Displayhelligkeit
- Durchschnittsgeschwindigkeit
- zulässige Geschwindigkeit
- aktuelle Fahrzeuggeschwindigkeit
- Status des Z-Signaturfilters
- Eigene Gefahren- und Filterezonen
- Ergonomische Positionierung im Fahrzeuginnenraum
- Befestigung des Gerätes: am Saugnapf, am 3M Klebeband und per Magnet
- Kann in der Nähe des Rückspiegels kopfüber zu montieren (Displayanzeige drehbar)
- X-Logic Beschleunigungsmessung
- Aktualisieren Sie GPS-Software und Datenbank per Micro USB-Kabel.
- Intuitive Bedienung über 4 Tasten und Motion Control
- aktuelle Uhrzeit
- Warnung bei Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit
- Warnung bei Überschreitung der eingestellten Höchstgeschwindigkeit
- Hinzufügen von Gefahre- und Filterzonen
- Einstellung der Warndistanz zur Gefahren- und Ruhezone
- An/Aus von GPS- und Sensorwarnungen
- An/Aus einzelner Typen der POIs
- Sprachalarm für 45 Arten von festen Blitzern
- Einstellen der Lautstärke und Helligkeit
- Automatische Stummschaltung
- Farbwahl der LED-Balkens und der Hintergrundbeleuchtung
- Metrisches System: km/h oder miles/h
- Sprachen: Russisch, Englisch, Spanisch, Deutsch, Litauisch, Tschechisch, Spanisch.
- Unterspannungswarnung für die Bordspannung des Fahrzeugs
- Unsichtbar gegen Radarwarner-Detektoren (RDD): VG-2, Spectre 4, Spectre Elite
- Netzkabel mit Ein-/Aus-Schalter
- Firmware und Datenbank aktualisierbar
- Hergestellt in Korea

LIEFERUMFANG
- Neoline X-COP 8700s
- Saugnapfhalterung
- 3M Klebeband
- Magnethalterung
- Netzkabel mit EIN/AUS-Schalter (am Zigarettenanschluss)
- Micro-USB-Kabel
- Aufbewahrungsbox
- Handbuch

NEOLINE XCOP 8700 S Radarwarner

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb dieses Neoline Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.




Radarwarner Test vs. Vitronic Laser Säule
 


Radarwarner Test vs. mobile Vitronic Lasermessung
 



Alles rund um die Geschwindigkeitskontrolle

Wenn man den Wecker nicht gehört hat und deshalb die Zeit knapp wird, dann tritt so manch ein Autofahrer mit Vergnügen mal auf die Pedale, um noch rechtzeitig den gewünschten Ort zu erreichen. Wenn das Glück nicht auf der eigenen Seite steht, dann wird dies schnell zum kostspieligen Amüsement, sofern ein Blitzer den Fahrer beim Fahren überführt. Und danach heißt es, dem Bescheid mitsamt Blitzer-Strafmaßnahme entgegen zu sehen.

Der nachfolgende Text informiert Sie nicht alleinig über Verwarngeld, Punkte und Fahrverbote, die Sie nach neuem Punktekatalog bei einer Geschwindigkeitsübertretung erwarten müssen, falls Sie von einem Starenkasten ertappt wurden. Er stellt Ihnen auch umfassende Infos in Bezug auf die Arbeitsweise von einer Radarfalle zur Verfügung.

Was für Regeln sind im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung in Deutschland zu finden? Welche Blitzer-Typen sind vorzufinden? Wie störungssicher ist wirklich ein Geschwindigkeitsmessgerät und wann rentiert sich ein „Blitzer-Widerspruch beim Blitzer-Anwalt“? Ab wieviel schnappt ein Blitzer zu und wie hoch ist die Toleranz beim Blitzen? Und schlussendlich: Welche Blitzer Warner gibt es für Messungen und welche von denen sind erlaubt und welche unzulässig?

Folgende Blitzertypen sind verbreitet:

Verkehrsradaranlagen:   

Mesta 208, Multanova 6F Digital, M5 Radar, TRAFFIPAX Micro-Speed 09, TRAFFIPAX Speedophot, TRAFFIPAX Speedoguard

Lichtschrankenmessgeräte:

ESO µP80, ESO ES 1.0, ESO ES 3.0

Videofahrzeuge:

VKS 3.0, VIDIT VKS 3.01, Provida Vidista, Provida 2000, CG P50e (Videostoppuhr), Police-Pilot

Induktionskontakt Geschwindigkeitsüberwachungen:

Traffipax TraffiStar S 540, TRAFFIPAX TraffiStar S 330, Truvelo M4², VDS M5 Speed, TRAFFIPAX TraffiPhot S

- Section-Control

Lasergeräte   

LTI 20.20 TS/KM, Laser Patrol, Riegl FG21-P, LAVEG, LR90-235/P, Leivtec XV2, TraffiPatrol, Leictec XV3, PoliScan Speed

Rotlicht Überwachungsanlage   

Multastar C, Multanova

Abstandsmessung   

VAMA, VSTP, Brückenabstandsmessung

Allgemein

Bewegbare Blitzer, Stationäre Radarfallen, Schwarzlichtblitzer

Wissenswertes zu Blitzer und Radarfalle:

Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) schreibt in §3 deutlich vor: „Wer ein Gefährt führt, darf nur so schnell fahren, dass der Wagen stets beherrscht wird“. Die Geschwindigkeitsüberprüfung durch Blitzer soll hier effizient einschreiten. Ziel sei es, die Verkehrsteilnehmer auf das Befolgen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu überprüfen und falls nötig eine Bestrafung durchzuführen, um so die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten und eine Gefährdung aufgrund einer zu hohen Fahrgeschwindigkeit zu senken.

In der Tat zählt eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Deutschland gemäß dem Bundesamt für Statistik zu der Hauptunfallursache (fünfzig Prozent der Opfer wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kamen auf Autobahnen zu Tode) und gemäß der Unfallstatistik des Kraftfahrbundesamt (KBA) zu der am meisten verübten Überschreitung. Allein im Jahr 2012 hat der Blitzer auf den deutschen Straßen circa 2,9 Mio. Mal aufgeleutet. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass die Bußgeldregelung für Tempoüberschreitungen aufgrund des hohen Gefahrenpotentials auch hohe Strafmaßnahmen veranschlagt. Dabei muss berücksichtigt werden, dass gemäß der Reform des Punktesystems das Punktekonto in Flensburg alles in allem auf bis zu 8 Punkte klettern kann und somit jeder Punkt umso schwerwiegender zu Buche schlägt.

Blitzen in einer geschlossenen Ortschaft und außerorts – Diesen „Blitzer-Bestrafungen“ müssen Sie entgegensehen

Zu schnell gefahren? Haben Sie einen Blitzkasten nicht gesehen? Regulierungen ignoriert? Was für eine Sanktion für schnelles Fahren sollten Halter erwarten? Ist ein „Autobahn Blitzer“ weniger kostspielig als ein „Blitzer innerorts“?

Erstmal ist es obligat festzuhalten, dass Bußgeld, Punkte und Dimension der Fahrverbote aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb geschlossener Ortschaften strenger sind als außerhalb der Ortschaft. Untermauert wird dies mit der größeren Gefährdung, die innerhalb der geschlossenen Ortschaft resultiert. So sehen die Blitzer Kosten aus für:

Geschwindigkeitsüberschreitung in der Ortschaft

Wer innerorts gemessen wurde, dessen Konto im Flensburger Verkehrszentralregister wie unter anderem das Girokonto werden schwerwiegender belastet. Innerhalb einer geschlossenen Ortschaft gestattet die Straßenverkehrsordnung eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Werden hier schöne Blitzer-Bilder vom Fahrer gemacht, kann der Ärger nach der Sichtung vom Bescheid sehr groß sein. Sind Sie mit über 20 Stundenkilometern über der erlaubten Geschwindigkeit vom Starenkasten geblitzt worden, haben Sie schon mit Blitzer-Saktionen von 80  Euro Bußgeld und einem Punkt zu rechnen. Bei mehr als 30 Stundenkilometer sind es nicht bloß zwei Punkte im Flensburger Register, in diesem Fall wird außerdem das erste einmonatige Fahrverbot verhängt. Die Maximalstrafe, die die Blitzer-Verordnung vorsieht, entsteht somit, sofern sie innerhalb geschlossener Ortschaften über 70 km/h zu flott gefahren sind. Das Ergebnis sind zwei Punkte, 680€ Verwarngeld plus ein dreimonatiges Fahrverbot.

Geschwindigkeitsüberschreitung außerhalb der Ortschaft

Außerorts gilt für ein Pkw laut der Straßen-Verkehrsordnung eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, auf Autobahnen ist eine so genannte  Richtgeschwindigkeit von 130 km/h vorgesehen, wenn Verkehrsschilder, Witterungs- und Straßensituation oder ähnliches dem Fahrer dies ans Herz legen.

Wer hier mit mehr als 20 km/h bis 25 km/h über der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von einem der verschiedenen Blitzer-Bautypen kontrolliert wird, kann hier schon den ersten Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg erwarten wie auch einem Bußgeld von 70€. Bei über 40 Stundenkilometern tritt neben dem Verwarnungsgeld von 160 Euro und zwei Zählern sogar das erste Fahrverbot von einem Monat hinzu. Ein kostspieliges Unterfangen wird es für Raser, die über 70 Stundenkilometer auf Reise sind. Die Blitzer-Strafen sind hier: 2 Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister, 600€ Verwarnungsgeld und ein Fahrverbot für drei Monate.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist zu jedem Zeitpunkt auch von äußerlichen Faktoren abhängig. So schreibt man in §3 der Straßen- und Verkehrsordnung: „Die Fahrzeuggeschwindigkeit ist insbesondere den Strassen-, Straßenverkehrs-, Witterungs- und Sichtbedingungen wie auch dem persönlichen Vermögen und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen“. Ist beispielsweise die Sichtweite bei schlechter Wetterbedingung bloß 50 Meter, so darf ist es dem Fahrzeugführer auch nicht erlaubt schneller als 50 km/h zu fahren. Es darf ausnahmslos nur so schnell gefahren werden, dass der KFZ-Fahrer imstande ist, innerhalb der ersichtlichen Route zu bremsen. Sogar hier muss anderweitig mit Bußgeld, Fahrverbote und Flensburger Punkte gerechnet werden.

Geblitzt worden: Punkte und Fahrverbot im Einzelnen

Wer zu schnell am Fahren ist und gemessen wird, muss mit verschiedenen Kosten rechnen. Welche genau das sind, sehen Sie in unserer kurzen Zusammenfassung über jede Blitzer-Sanktion in Form von Fahrverboten und Punkten wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen:

- 1 Punkt: in einer geschlossenen Ortschaft und außerhalb von Ortschaften ab 21 km/h

- 2 Punkte: innerhalb einer geschlossenen Ortschaft ab 31 km/h und außerhalb von Ortschaften ab 41 Stundenkilometer

- 1 monstiges Fahrverbot: in der Ortschaft ab 31 km/h und außerhalb von Ortschaften ab 41 Stundenkilometer

- 2 Monat Fahrverbot: Innerorts ab 51 km/h und außerorts ab 61 Stundenkilometer

- 3 Monat Fahrverbot: innerhalb geschlossener Ortschaften ab 61 km/h und außerhalb geschlossener Ortschaft ab 70 km/h

Erste Geschwindigkeitsbegrenzung bei 140 Stundenkilometern

Zwischen den Ortschaften Hannover und Braunschweig auf der A2 wurde zeitweilig ein Versuch angefangen, eine Limitierung der Fahrzeuggeschwindigkeit auf 140 km/h auszusprechen. Diese Wegstrecke soll die erste Route sein, die ein Geschwindigkeitslimit vorsah, das über der eigentlichen Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern liegt.

Geblitzt – Einzelheiten zu Blitzern in Deutschland

Im Jahr 1959, als in Deutschland zum ersten Mal die Geschwindigkeit auf den Straßen mittels technischer Mittel kontrolliert und belangt wurde. Seitdem haben sich verschiedenartige Blitzer-Typen zur Messung der Geschwindigkeit etabliert. Welches Geschwindigkeitsmeßgerät lässt sich im Blitzer Repertoire der Polizei finden? Im nachfolgenden führen wir Ihnen die verschiedenen Geschwindigkeitskontrollen und ihre entsprechende Blitzertechnik vor und verraten Ihnen, worauf Sie zu achten haben.

Wissenswertes zu Geschwindigkeitskontrollanlagen im Detail:

Bewegbare Messungen

Bewegliche Blitzer werden in einem Automobil befördert und werden gern von den Polizeibeamten für temporäre Kontrollmaßnahmen genutzt. Feste Blitzer haben aber den entscheidenden Nachteil, dass Fahrzeuglenker nur im Überprüfungsbereich der Apparatur die Geschwindigkeit reduzieren. Ein ortsungebundener Blitzer soll hier Abhilfe schaffen und mit seinem allgegenwärtigen Kontrollpotential einen verstärkten Druck erzeugen. Genau deswegen soll der Kraftfahrer letztlich dazu angehalten werden, die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht bloß bei einer Blitzerbedrohung einzuhalten, sondern dauerhaft. Unter diesem Blickwinkel werden bei den Gesetzeshütern entsprechend immer mehr auf portable Blitzer eingesetzt. Diese verwenden die Radar- und Lasertechnologie oder einer Lichtschranke. Aufgrund der technischen Weiterentwicklung ist es diesen Blitzanlagen möglich, anhand der Digitaltechnik als „Blitzer ohne Rotlichtblitz“ zu fungieren.

Welche Blitzer-Bautypen bzw. Anlagen mobiler Blitzer gibt es und wie arbeiten Sie? Welche Blitzer Warner können bei welchem Meßgerät von Nutzen sein? Hier erhalten Sie im Folgenden einen kurzen Überblick:

- Die charakteristische mobile Falle

- Bewegliche Blitzer

Kosten für Fahrer und Wohltat für Staat: Was können die Messsysteme?

Als Deutschland mit der Kontrolle der Fahrgeschwindigkeit auf den Straßen anfing, bedienten sich die Amtsstellen der Radartechnologie. Auch in diesen Tagen stellt diese Radar-Meßtechnik einen festen Baustein der Blitzer zur Verkehrsüberwachung dar. Hierbei sind die Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen entweder in einem beweglichen KFZ befestigt oder sind an einem Dreibein welcher am Fahrbahnrand positioniert wird. Die portablen Radarmessungen stellen in die Bundesrepublik die am meisten eingesetzte Methode zur Geschwindigkeitsbestimmung dar.

Arbeitsweise: Ein Blitzer funktioniert mithilfe des so genannten Doppler Effekts und wurde nach seinem Erfinder, dem österreichischen Mathematiker und Naturwissenschaftler Christian Doppler, benannt. Das Geschwindigkeitsmessgerät sendet Radarwellen aus, welche auf das Gefährt auftreffen und zurückgeworfen werden. Diese Radarwellen werden dann vom Radarmessgerät aufgenommen und machen die Berechnung der Geschwindigkeit des verkehrenden Autos möglich. Ist der Fahrzeugführer zu schnell unterwegs, blitzt es rot auf.

Schwächen: Sind mehrere Autos hintereinander am Fahren, die eine geringe Distanz zueinander aufweisen, ist die Überprüfung ungültig. Auch ist diese Art der Straßenverkehrsüberwachung nicht gegen Fehler gefeit, z.B ist der Winkel der Überprüfung maßgebend. Auch kann die zurückgeworfene Strahlung das Resultat verändern. Daher sollten Sie bei Bedenken das Foto von einem Experten begutachten lassen.

- Distanz zum Blitzer: Die Reichweite ist bei diesem Starenkasten ca. 40 Meter.

- Messtoleranz vom Blitzer: Die Toleranz ist üblicherweise 3 Prozent.

- Blitzer-Kosten: Etwa 50 000 EUR

- Blitzer Warner: Schutz mit einem Radar Warner

Laser – der neueste Trend

Laserpistole, oder auch als Laserfernglas bezeichnet, ist eine Kontrolle, die sich zur Geschwindigkeitskontrolle dem Laser bedient.

Funktionsfähigkeit: Genau so wie bei der Radar Technologie wird auch hier ausgestrahlt und reflektiert. Dabei handelt es sich um Lichtimpulse, welche auf das KFZ auftreffen und zurückgesandt werden, womit schließlich die Geschwindigkeit des vorbeifahrenden PKW´s festgestellt werden kann. Die Laserpistole kann unterdessen von den Polizeibeamten sogar in Kopplung mit einer Videokamera verwendet werden. Bei dieser Blitzer-Art wird das Automobil von einem Polizisten am Fahrbahnrand kontrolliert.

Unzulänglichkeiten: Auch dieses Geschwindigkeitskontrollgerät ist fehlerhaft. Denn die Verlässlichkeit des Ergebnisses ist bedingt von der Position des Gemeindebediensteten. Ist der Winkel hierbei nicht korrekt oder werden im Zuge der Geschwindigkeitsüberprüfung Positionsänderungen gemacht, ist das Resultat bereits fehlerhaft. Da normalerweise keine Blitzer-Fotos gemacht werden, ist der Nachweis in diesem Fall anspruchsvoller. Meist wird das Auto nach der Geschwindigkeitsermittlung angehalten.

- Distanz zum Blitzer: Der Meßbereich beträgt hier bis zu 300m.

- Messtoleranz vom Blitzer: Die Toleranz ist in aller Regel 3 %.

- Blitzer-Kosten: Ungefähr 20 000 EUR

- Blitzer-Warner: Sicherheit durch Radarfallenwarner und Laserblocker bzw. Laser Blocker

Lichtschrankenmessung und Opto-Sensoren

Auch die Sensormessung ist in der Bundesrepublik zunehmend verbreitet.

Funktionalität: Bei der Sensormessung werden am Straßenrand je an beiden Seiten der Fahrbahn ein Sender sowie ein Empfänger platziert, die durch einen Lichtstrahl miteinander in Verbindung stehen. Passiert ein Automobil diesen Lichtkegel, wird der Lichtkegel unterbrochen. In der Regel durchfährt ein Auto einige Lichtschranken und unter Zuhilfenahme einer Weg-Zeit-Berechnung wird zum Schluss die Geschwindigkeit des PKW´s errechnet. Bei den Helligkeitssensoren ist jedoch die Montage nur an einer Fahrbahnseite nötig. Es handelt sich hierbei um eine graue flache Box mit fünf Okularen, die am Fahrbahnrand aufgebaut ist. Die verschiedenen Okulare bestimmen dabei die Helligkeitsprofile eines fahrenden PKW´s und prüfen anhand dieser Resultate die Fahrtgeschwindigkeit. Bei den Helligkeitsdetektoren geht es um Geschwindigkeitskontrollgeräte, die auf einer digitalen Messung basieren, welche gerade für Messungen in Biegungen geeignet ist. Dabei werden jedes Mal Blitzer-Fotos erstellt.

Schwächen: die eigentliche Schwachstelle ist hier die Funkkonnektivität zur Fotokamera. Sie kann durch einen Lichtschrankenstörer Blitzer-Bilder vermeiden.

- Messtoleranz vom Blitzer: Die Toleranz ist gewöhnlich 3 Prozent

- Blitzer-Kosten: Rund 171.000 Euro

- Blitzerwarner: Lichtschrankenjammer, Radarfallen Warner sind hier nicht einsetzbar

Police-Pilot-System als Polizei-Blitzer

Es handelt sich hier um eine Messung mit Hilfe eines zivilen Polizeifahrzeugs, ein „Polizeiblitzer“. Diese Geschwindigkeitsbestimmung wird in der Regel auf Autobahnen genutzt.

Funktionsprinzip: Das Police-Pilot-Meßgerät wird im Fahrzeug verbaut und besitzt einen kalibrierten Tachometer sowie eine Filmkamera. Das Polizeifahrzeug fährt solange dem zu messendem Fahrzeug auf einer Wegstrecke nach, das Nachfahren wird mit einer Videoaufzeichnung erfasst und die Fahrgeschwindigkeit mittels Tacho errechnet.

Mängel: Das Oberlandesgericht Lüdinghausen hatte in einem Urteil vom 27.03.2007 entschieden, dass die Gerätschaft nicht einwandfrei kalibriert war.

- Toleranz vom Blitzerkasten: die Toleranzdifferenz ist hier in der Regel 10 % bei einer konstanten Distanz zum überprüften KFZ. Wird der Abstand zum KFZ vergrößert, ist die Toleranz 5 Prozent.

- Blitzer-Kosten: Es entstehen immense Kosten durch Investition und Positionierung des Provida Systems. Ebenso müssen genügend Fahrzeuge gegeben sein.

- Blitzer-Warner: Wenn überhaupt am Vehikel sichtbar. Im Zweifelsfall kann ein Gutachter sich das Videomaterial überprüfen und ggf. Besondere Eigenschaften zum Beispiel auf Grund des Messabstandes oder etwaiger Bedienfehler feststellen. Ansonsten eine hohe Beweiskraft.

Messen mit der Stoppuhr?

Wie steht es eigentlich mit der Verfolgung der Fahrzeuggeschwindigkeit von verkehrenden Autos mithilfe einer Stoppuhr? Nunmehr, auf Grund des gegenwärtigen technologischen Potentials klingt die Praktik nicht mehr aktuell und unzuverlässig. Dessen ungeachtet ist sie von Rechts wegen zugelassen. Findet sie in der Bundesrepublik im Rahmen der Geschwindigkeitsmessung noch Anwendung? Die Antwort hierzu: Gewissermaßen ist dieses Verfahren noch zulässig. Aber wegen der tendenziell unzuverlässigen menschlichen Reaktion, findet dieses Verfahren kaum noch Nutzung.

Feste Blitzer sind Einheimischen in der Regel in wenigen Tagen bekannt.

Die Kiste am Straßenrand, die wie eine Ampel mit 2 Linsen ausschaut, kann ein Starenkasten mit Radarstrahlen sein.

Funktionsprinzip: Der fest installierte Blitzer arbeitet nach der zuvor schon erörterten Radarmethode, weist allerdings einen Wirkungsbereich von 40 Metern auf. Ignoriert ein Gefährt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, werden Blitzer-Bilder vom Messequipment gemacht.

Schwächen: Auch hier sind die Unzulänglichkeiten von Relevanz, welche bei den beweglichen Radarsystemen dargestellt wurden . Sind mehrere Fahrzeuge hintereinander mit wenig Abstand am Fahren, ist die Überprüfung gegenstandslos.

- Toleranz vom Blitzer: Die Toleranz liegt hier rund 3 bis 5 Prozent.

- Blitzer-Kosten: 65.000 EUR

- Blitzer-Warner: Sicherheit durch Radarfallen Warner

Kontaktsschleifen

Zwar werden Kontaktsschleifen vor allem im Rahmen eines Rotlichtverstoßes benutzt, aber das Geschwindigkeitskontrollgerät kann auch im weiteren Sinne zur Geschwindigkeitsüberwachung benutzt werden.

Funktionsweise: Die Induktionsschleifen sind ein paar Zentimeter tief in dem Asphalt angelegte Streifen. Durchfährt ein Automobil die Kontaktsschleifen, ändert sich die Magnetisierung der Piezoschleifen. Aus den dem zeitlichen Versatz der Kontrollstrecke kann der fest installierte Blitzer schließlich die Fahrzeuggeschwindigkeit überwachen.

Mängel: Gilt als ausfallsicher. Die Trasse muss aber in Ordnung sein.

- Toleranz vom Blitzer: Die Unsicherheit bei der mechanischen Ausrichtung der Länge der Kontrollstrecke (Abstände der Kontaktschleifen) dürfe nicht zu einem Fehler größer 0,5 % des wirklichen Wertes führen (PTB).

- Blitzer Warner: Oft sind die Kontaktsschleifen auf dem Fahrstreifen zu bemerken. Der Radarfallenwarner meldet hier nicht nichts.

Druckempfindliche Sensoren

Diese Meßtechnik bedient sich der Piezospannung, die durch Verformung und der Messung der Spannung funktioniert. Die prominentesten Geräte, welche mit dieser Technik bestückt sind, werden von dem Hersteller Jenoptik GmbH hergestellt. Ein Musterbeispiel dazu ist der Traffipax TraffiStar S540.

Funktionsprinzip: Bei diesem Blitzer werden auf der Fahrbahn Piezo-Leiterbahnen installiert mit einer Entfernung von je 1 Meter zueinander. Überfährt ein Fahrzeug diese Kabel, wird beim Überfahren und Passieren jedes Mal ein Spannungssignal erzeugt. Anhand aller 3 Kabel kann der fest installierte Blitzer letztendlich das Fahrzeugtempo bestimmen.

- Schwächen: Gilt als störungssicher. Lediglich der Fahrstreifen muss ausreichend gut sein.

- Toleranz vom Blitzer: Die Bewegung des Kabels beim normalen Überfahren darf der Messwert max. um 0,5 % des tatsächlichen Wertes abweichen (PTB).

- Blitzer-Kosten: abhängig von Breite der Fahrspur und der gewünschten Länge von etwa 50.000 EUR bis hin zu 250.000 EUR

- Blitzer Warner: Oft sind die Piezoschleifen auf der Verkehrsspur ausfindig zu machen

Messtoleranz-Abzug beim Blitzer

Wie schon aufgefallen ist, ist der Toleranzwert beim Blitzen abhängig vom Meßgerät. Unterschiedliche Starenkasten weisen unterschiedliche Toleranzgrenzen auf. Dies hängt mit der unterschiedlich genauen Präzision und Zuverlässigkeit der jeweiligen Kontrollgeräte zusammen. Die Toleranzgrenzen werden dabei von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgeschrieben. Ohne Zweifel handelt es sich bei dem entsprechenden Meßgerät um ein geeichtes Geschwindigkeitskontrollgerät. In diesem Fall müssen Blitzer nach längerem nachjustiert werden. Laut der der Eichinstitutionen müssen ja ca. 15 % der Geschwindigkeitskontrollgeräte wieder zur Reparatur. In der Ortschaft und außerhalb der Ortschaft gelten allerdings ausnahmslos diegleichen Toleranzbereiche. Der Toleranzabzug auf einer Schnellstraße ist schließlich genauso bemessen wie innerorts. Damit Sie die unterschiedlichen Toleranzgrenzen in der Übersicht haben, stellen wir Ihnen diese im Folgenden kurzgefasst dar:

Blitzertoleranz für Laser-, Radar- und Lichtschrankenmessmethoden

- Hier werden 3 km/h für Fahrgeschwindigkeiten unter 100 km/h reduziert

- Bei Fahrgeschwindigkeiten über 100 km/h werden 3 % von der Geschwindigkeit subtrahiert

Blitzertoleranz für Provida Videofahrzeuge

- 5 %, mindestens 5 Stundenkilometer

Zusammenfassung: Diese Toleranz wird beim Messen abgezogen

Können auch nicht-geeichte Anlagen benutzt werden?

Sogar nicht-kalibrierte Meßanlagen können zur Messung der Geschwindigkeit eingesetzt und die Resultate auch vor Gericht veranschaulicht werden. Jedoch gelten hier dann nicht die typischen Toleranzbeschränkungen. Die Toleranzen sind in diesem Zusammenhang deutlich höher. Maßgebend ist dazu das Urteil des Amtsrichters.

Distanz zum Blitzer: Wann darf geblitzt werden?

Sie fahren mit 130 Stundenkilometern auf der Fernverkehrsstraße. Urplötzlich leuchtet ein Schild oder Lichtzeichenanlage auf, das Ihnen eine weitaus geringere zulässige Höchstgeschwindigkeit vorschreibt. So schnell können Sie als Fahrzeugführer nicht einbremsen, ohne eine Gefährdung der Straßenverkehrssicherheit zu werden. Wie sehen in diesem Fall die Regelungen aus? Wie lange wird dem Fahrzeugführer die Zeit bzw.  die Wegstrecke gewährt, um die Fahrgeschwindigkeit an die Vorschriften anzupassen? Und wo darf letztlich die Rotlichtkamera stehen?

Entfernung zum Blitzer: Die Richtlinien der Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland räumen ein, dass dem Fahrzeuglenker bis zur Angleichung seiner Fahrzeuggeschwindigkeit eine Strecke von wenigstens 150 bis 200 Metern eingeräumt wird, und zwar ab dem Zeitpunkt der geänderten Geschwindigkeitsbeschränkung.

Blitzer von hinten – Ab welchem Zeitpunkt werden Blitzer-Aufnahmen für ungültig erklärt?

Wenn die Radarfalle ausgelöst hat und Blitzer-Kosten zu Erwarten sind, muss die Tempoüberschreitung belegt werden. Dies geschieht mittels der unterschiedlichen Meßsysteme und letztendlich mittels der Fotoaufnahmen bzw. den Filmaufnahmen. Hierbei reicht es nicht aus, wenn lediglich das Fahrzeug festgestellt wurde. Denn generell stehen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht die Halter gerade, sondern die Fahrzeugführer. Daher dienen die Radarmessgeräte-Fotos auch als Beweis. Ein Blitzer von hinten, das heißt Blitzer-Bilder, die den Fahrer nicht feststellen lassen (Foto von Hinten), sind deshalb anzuzweifeln und inzwischen nicht üblich, da sie den Fahrer nicht eindeutig erkennen lassen.

Dieser Umstand erfreut insbesondere die Kraftradfahrer. Da das Nummernschild eines Motorrads hinten am Gefährt montiert ist, können Kraftradfahrer im Falle eines Blitzgerätes nicht eindeutig identifiziert werden. Einen speziellen „Kraftrad-Blitzer“ gibt es derzeit noch nicht. Erst, wenn der Biker auf frischer Tat überführt und rausgewunken wird, kann er geahndet werden.

Gibt es Blitzer-Attrappen?

Blitzer-Attrappen gibt es tatsächlich. Dabei handelt es sich zumeist um einen Nachbau, der von privaten Personen aufgebaut wird, die sich für die Einhaltung der erlaubten Geschwindigkeit einsetzen. Auf öffentlichen Flächen ist eine entsprechende Blitzer-Attrappe von Privatpersonen nicht erlaubt. Jedoch ist es nicht möglich formell dagegen vorzugehen, so lange diese auf Privatgrundstücken aufgestellt werden.

Blitzer-Warner – Welche Methoden sind für Autofahrer unzulässig und welche erlaubt?

Aufgrund der technischen Innovationen der Gegenwart gab es nicht bloß Verbesserungen  im Gebiet der Geschwindigkeitsüberwachung und der Geschwindigkeitsermittlung. Genauer gesagt ist ebenfalls eine technologische Weiterentwicklung auszumachen, die sich zum Nachteil der Geschwindigkeitsmeßgeräte vollzogen hat und welcher die Halter davor absichern und den jeweiligen Blitzer melden oder aber stören soll. Auf diese Weise ersparen es sich die Fahrzeugführer, auf einer der Blitzer-Aufnahmen gesehen zu werden und er kann sich die Blitzer-Strafen sparen. Doch wo sind hier die Einschränkungen? Welche Blitzer  Warner sind zulässig und welche ordnungswidrig? Gibt es hier einen gesetzliche Graubereich, der gern in Anspruch genommen wird? Im nachfolgenden stellen wir Ihnen einige dieser Blitzer Warner vor und ihren rechtlichen Umstand aufklären.

Die Blitzerwarner-Applikation

Ein Funktelefon kann als Radarwarner herhalten.

Es existieren Anwendungen für alle möglichen Dinge mit jeder nur vorstellbaren Funktion. Sogar eine Blitzer-Applikation ist in den Stores zu finden. Die unterschiedlichen Blitzer-Applikationen machen damit Werbung, als Radarfallenwarner zu funktionieren und den Autofahrer zeitig vor Blitzern oder einer zivilen Verkehrsüberwachung aufmerksam zu machen. Wer die Blitzer-Warner-Applikation als einen treuen Radarfallenwarner verwenden will, der braucht vornehmlich einen Internetzugang. So werden die Lokationen über die diversen Blitzer immer wieder auf den neuesten Stand gebracht. Die Lokationen werden derweil von der Web-Nutzerschaft bekanntgegeben und es wird nur vor den Messanlagen gewarnt, die für den eigenen Weg eine Rolle spielen. Praktisch und kostenwirksam.

Tests haben belegt, dass die Blitzer-Warner-App überwiegend bei fest installierten Blitzern gut arbeiten. Feste Blitzer werden umgehend erfasst und dem Fahrzeuglenker wird eine zeitige Warnmeldung durchgegeben. Ein portabler Blitzer macht der Blitzerwarner-App jedoch viel mehr Schwierigkeiten. Diese Unzulänglichkeit steht mit der Beschaffenheit der Blitzerkasten-App in Zusammenhang. Denn erst, wenn mobiler Blitzer rechtzeitig von der Community festgestellt und bekanntgegeben wird, kann der Fahrzeugführer entsprechend handeln. Wie ist es um die Rechtmäßigkeit der Blitzerwarner-Applikation bestellt? Hier wird begründet, dass die App als Radarwarner angesehen wird und deshalb gesetzeswidrig ist.

Die Radar-Warngeräte

Radarwarnanlagen sind im Web verfügbar. Der Blitzer-Warner erfassen die Strahlung, die vom Geschwindigkeitskontrollgerät ausgesandt wird und warnt so den Fahrzeugführer, wenn ein solches Signal registriert wird. Doch wie sieht die rechtliche Situation bei diesem Typ von Blitzer-Warner aus?

Ein Radarwarner darf von Rechts wegen gesehen erworben werden, allerdings während des Fahrens nicht zur Nutzung kommen. Wird der Fahrer mit diesem Blitzer Warner erwischt, blühen ihm Blitzer-Sanktionen in Höhe von 75 EUR und ein Punkt im Flensburger Zentralregister .

Der Laser Jammer

Laser-Blocker sollen als Blitzer Warner gegen Kontrollgeräte im Bereich der Laser-Technologie dienen. Den Laserpistolen soll es durch diese Geräte nicht möglich sein, die Fahrtgeschwindigkeit zu ermitteln, weil die Lichtimpulse, welche die Blitzeranlagen emittieren, vom Laser Blocker irregeführt werden und so keine Geschwindigkeitskontrolle vorgenommen werden kann. Auch dieses Vorgehen ist juristisch verboten und hat sowohl Verwarnungsgeld als auch Punkte im Flensburger Zentralregister als Konsequenz.

Die Blitzer-Fotos verzerren oder unkenntlich machen

Weil die Geschwindigkeitsüberschreitung bewiesen werden muss und dies typischerweise mittels Blitzer-Aufnahmen geschieht, finden sich Hilfsmittel, die dazu dienen, die Bilder der Blitzerkasten nicht erkennbar zu machen. In diesem Fall kann das Kennzeichen vom Fahrzeug unerkenntlich gemacht werden. Dies erfolgt zum Beispiel mittels einer reflektierenden Oberfläche am Nummernschild selber. Diese Praktik ist nicht bloß kaum effektiv, sondern fällt als „Nummernschildmissbrauch“ in der Bundesrepublik Deutschland laut §22 des Strassenverkehrsgesetzes (StVG) unter einer Verkehrsstraftat. Ferner sind Verstöße bekannt, bei denen Personen mit einem Gegenblitz auf den Blitz reagiert haben. Auch diese Vorgehensweise ist verboten und gleichzeitig kaum effizient.

Das Navi als Blitzer-Warner

Das Navi kann ebenfalls wie die Blitzer-Warner-Applikation dazu benutzt werden, zeitig vor Radarfallen zu warnen. Nicht bloß stationäre Blitzer sind hier eingespeichert, sondern ebenso Lokationen, an denen nicht selten mobile Blitzer platziert werden. Die Präventivfunktion ist hilfreich und einfallsreich. Allerdings fällt auch das Navigationsystem als Blitzer Warner in den rechtswidrigen Bereich. Haben Sie ein Navi mit sich im Vehikel, das als Blitzer Warner dient, ist bereits das schon unzulässig.

Der Blitzer-Marathon wird durchgeführt – Gaunerei oder gelungener Streich?

Rentabilität von Blitzanlagen: Durch die Geschwindigkeitsüberwachung können millionenhohe Gewinne erzielt werden.

Der letzte Blitzkasten-Marathon startete am 03. April 2019 und wurde mit 14.700 Gemeindebeamte und 8500 Stationen zur Geschwindigkeitsmessung bundesweit durchgeführt. Doch welche Aufgabe verfolgt eine derartige Kampagne und erreicht sie die erhoffte Zielsetzung?

Die Meinungen hierzu gehen in unterschiedliche Richtungen. Etliche sehen mit dem Auftakt des Blitzer-Marathons nur eine zusätzliche Form wirtschaftlicher Gaunerei der Fahrzeugführer. Und die Auffassung ist möglicherweise gar nicht so unbegründet. Damit Sie annähernd eine Vorstellung haben, wie viele Geschwindigkeitskontrollgeräte in Deutschland in Gebrauch sind und welche Geldbewegungen im Zusammenhang mit Tempoüberschreitungen in den Kassen der Bundesländer sich anhäufen, hier eine kleine Gesamtschau:

- Blitzer in der Bundeshauptstadt: In Berlin sind 130 Blitzer im Einsatz, das jedes Jahr eine Summe von nahezu 700.000 EUR an Blitzer-Bußen hereinholen.

- Blitzer auf der A2: Auf der A 2 wird häufig kontrolliert. Hier soll der Blitz-Kasten Tag für Tag etwa 660 Bilder schießen. Der Stadt Bielefeld erwirtschaftet pro Jahr fast 6 Millionen Euro mit Verwarngeldern.

- Blitzer in München: DerMetropole München ist es geglückt, mit einem einzigen Blitzkasten – an der richtigen Lokalität aufgestellt  – über 86.000 Tempoüberschreitungen zu überführen und einen Betrag von etwa 1,74 Mio. in die öffentliche Hand zu spülen.

Welchen Städten kommen Geschwindigkeitsmessungen besonders zu Gute?

Besonders aufregend ist ein Vergleich der unterschiedlichen Beträge, welche die entsprechenden Gemeinden entsprechend der Strafen wegen Geschwindigkeitsübertretungen einkassieren konnten. Im Folgenden präsentieren wir zehn Gemeinden, welche 2018 folgende Summen aus Verwarn- und Strafgeldern erzielten:

- Bielefeld: 10,7 Millionen EUR

- Chemnitz: 3,6 Mio. EUR

- Duisburg: 10,1 Millionen Euro

- Flensburg: 1,8 Mio. EUR

- Hamburg: 30 Millionen EUR

- Köln: 30,1 Mio. Euro

- Leipzig: 10,4 Millionen Euro

- Lübeck: 4,1 Millionen EUR

- München: 13,3 Millionen Euro

- Stuttgart: 15,2 Millionen EUR

(Quelle: www.statista.de)

Wie wird Profitabilität wirklich errechnet?

Die Profitabilität in Bezug auf die Radarmessungen ist nicht nur am reinen Profit der Verwarnungsgelder zu eruieren. Um die Frage nach der konkreten Profitabilität sachgerecht zu beantworten, dürfe nicht nur der Bruttoertrag an Geldbußen berücksichtigt werden. Im Auge zu behalten sei des Weiteren, dass Zusammenstöße wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen Hauptgrund der Unfälle auf den deutschen Verkehrswegen sind. Vielmehr errechnet sich die Rentabilität durch Einsparungen im Bereich von Versicherungsaufwendungen, die auf Grund der Konsequenzen eines Verkehrsunfalls entstehen.

Sind Geschwindigkeitsüberwachungen dabei dienlich die Autolenker zur Einsicht zu bringen?

Natürlich ist die Effizienz der Geschwindigkeitskontrollen und der Tempokontrolle als solche auch von dem Benehmen und der Sichtweise des jeweiligen abhängig. Wer nicht willens ist, die Gefährdung zu sehen, welche sein Handeln nach sich zieht und sich immer weider vom Blitzer fassen lässt, den kann man besonders schwer im Zaum halten und mehr als das übliche Bestrafungsrepertoire gibt es hier nicht. Deswegen bleibt der Regierung keine allzu große Wahl als die Geschwindigkeitsmessung und die Technik der Messanlagen fortwährend voranzubringen und sich so zu bemühen, für Sicherheit auf den Verkehrswegen zu sorgen.

Sie sind geblitzt worden! Lohnt sich ein Einspruch?

Sie wurden ertappt, wollen den Blitzer-Geldstrafen entgehen und wissen nicht, inwiefern sich ein Einwand rechnet bzw. nützlich ist? Blitzerkasten abstreiten, aber wann? Ob Sie nach dem Blitzer einen Rechtsanwalt engagieren sollten, hängt von dem jeweiligen Fall ab. Je nach Meßsystem und Umständen kann ein Einwand da schon vorteilhaft sein. Sanktionen im Rahmen von Geschwindigkeitsüberschreitungen bringen nicht bloß hohe Verwarnungsgelder mit sich. Sie können ebenso bis 3 Flensburger Punkte bekommen. Hier ist zu beachten, dass das vollständige Punktesystem lediglich acht Punkte umfasst. Obendrein ist ein Fahrverbot in der Länge von drei Monaten entgegenzusehen. Gerade Fahrer, die beruflich auf den Lappen angewiesen sind, sollten ihre Aussichten daher begutachten lassen und einen Widerspruch in Erwägung ziehen. Aber wann rechnet sich ein Einspruch gegen den Bussgeldbescheid?

Kann ich bei der Überprüfung durch einen Blitzer einen Einspruch einlegen?

Im weiteren haben wir hilfreiche Informationen für Sie zusammengetragen:

- Berücksichtigen Sie, dass auch die Polizeibeamten nicht immer akkurat sind. Prüfen Sie daher jeden Bussgeldbescheid.

- In Wirklichkeit wird jeder zehnte Bescheid ohne Beweis versandt

- Zu den falsch ausgestellten Bußgeldschreiben gehören einige, die Konsequenz einer inkorrekten Tempomessung sind.

- Besonders bei einem Messung von hinten, dies bedeutet bei sogenannten Heckbildern, sollten Sie eine Konsultation in Erwägung ziehen

- Bedenken Sie, dass Ihnen bloß 2 Wochen Zeit zur Verfügung steht, um den Einwand vorzulegen. Achten Sie deshalb auf einen rechtzeitigen Einwand.

- Ein guter Zeitpunkt ist es, sofern sie einen Rechtschutz haben. Die Anwaltsgebühren können insbesondere dann hochgehen, wenn die Meinung eines Gutachters vonnöten ist.

Bussgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit unserem Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte. 




 

Infos rund um die Geschwindigkeitsüberwachung

Wenn die Weckuhr nicht gehört wurde und es knapp wird, dann tritt fast jeder Autofahrer mit Vergnügen mal auf das Gaspedal, um in letzter Sekunde den gewünschten Ort zu erreichen. Wenn man kein Glück hat, kann es schnell zu einem gesalzenen Zeitvertreib werden, falls ein Blitzer den Fahrer inmitten der Lehrfahrt ertappt. Und hinterher heißt es, auf den Bussgeldbescheid inklusive den Blitzer-Geldstrafen zu warten.

Der nachfolgende Text informiert Sie nicht ausschließlich über Verwarngeld, Punkte und Fahrverbote, die Sie laut aktuellem Bußgeld-Katalog bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung zu erwarten haben, falls Sie von einem Blitzerkasten überführt wurden. Er bietet Ihnen auch umfängliche Infos in Hinblick auf die Arbeitsweise von einem Starenkasten.

Welche Reglementierungen sind im Rahmen der Geschwindigkeitsüberprüfung in der Bundesrepublik Deutschland vorzufinden? Welche Starenkasten- Modelle gibt es? Wie zuverlässig ist wirklich ein Geschwindigkeitskontrollgerät und wann rechnet sich ein „Blitzer-Widerspruch beim Blitzer-Rechtsanwalt“? Ab wieviel schnappt ein Blitzer zu und wie hoch ist die Toleranz beim Blitzen? Und zu guter Letzt: Welche Blitzerwarner existieren für den Fahrzeugführer und welche davon sind legal und welche unzulässig?

Diese Blitzerarten sind verbreitet:

Radarkontrollen:   

Mesta 208, TRAFFIPAX Speedophot, Multanova 6F Digital, M5 Radar, TRAFFIPAX Micro-Speed 09, TRAFFIPAX Speedoguard

Messungen mit Lichtschranke:

ESO µP80, ESO ES 3.0, ESO ES 1.0

Videofahrzeuge:

VIDIT VKS 3.01, Provida 2000, Provida Vidista, CG P50e (Videostoppuhr), VKS 3.0, Police-Pilot

Geschwindigkeitskontrollen mit Induktionsschleifen:

VDS M5 Speed, TRAFFIPAX TraffiPhot S,  TRAFFIPAX TraffiStar S 330, Truvelo M4², Traffipax TraffiStar S 540

- Section Control

Lasermessungen   

PoliScan Speed, Laser Patrol, R90-235/P, L Riegl FG21-P, LAVEG, LTI 20.20 TS/KM, TraffiPatrol, Leictec XV3, Leivtec XV2

Rotlichtkamera   

Multanova, Multastar C

Abstandskontrolle   

Brückenabstandsmessung, VSTP, VAMA

Pauschal

Portable Starenkasten, Fest Installierte Blitzer, Schwarzlichtblitzer

Besondere infos zu Blitzerkasten und Radaranlagen:

Die Straßen-Verkehrsordnung (StVO) erklärt in §3 nachdrücklich: „Wer ein Fahrzeug führt, darf bloß so schnell fahren, dass das Fahrzeug jederzeit beherrscht wird“. Die Geschwindigkeitsbestimmung durch Blitzer soll hier effektiv einschreiten.Intention sei es, die Verkehrsbeteiligten auf das Einhalten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu prüfen und wenn notwendig zu sanktionieren, um so die Straßenverkehrssicherheit zu gewähren und eine Gefährdung durch eine erhöhte Fahrgeschwindigkeit zu reduzieren.

De facto zählt eine Geschwindigkeitsübertretung in der Bundesrepublik Deutschland laut dem Statistischen Bundesamt zu dem Hauptunfallgrund (50 Prozent der Opfer wegen unangepasster Geschwindigkeit sind auf Bundesstraßen ums Leben gekommen) und laut der Unfallstatistik des Kraftfahrbundesamt (KBA) zu der am meisten verübten Übertretung. Im Jahr 2012 haben Geschwindigkeitskontrollen auf den innerdeutschen Strassen ca. 2,9 Mio. Mal aufgeblitzt. Eine beachtliche Zahl, wenn mit einbezogen wird, dass die Bußgeldregelung für Tempoüberschreitungen auf Grund des erheblichen Unfallpotentials darüber hinaus drastische Sanktionsmaßnahmen veranschlagt. Dabei muss bedacht werden, dass gemäß der Reform des Punktesystems das Flensburger Punktekonto insgesamt auf bis zu 8 Zähler klettern kann und somit jeder Punkt umso folgenschwerer ist.

Blitzen Innerhalb geschlossener Ortschaft und außerhalb der Ortschaft – Mit diesen „Blitzer-Geldstrafen“ müssen Sie rechnen

Zu schnell gefahren? Haben Sie einen Blitzkasten nicht gesehen? Regelungen missachtet? Welche Strafmaßnahme für überhöhte Geschwindigkeit sollten Halter erwarten? Ist ein „Blitzer Autobahn“ preiswerter als ein „Blitzer in einer geschlossenen Ortschaft“?

Erstmal muss festgehalten werden, dass Bußgeld, Punkte sowie Ausmaß der Fahrverbote wegen Geschwindigkeitsübertretungen innerorts rigoroser sind als außerorts. Untermauert wird dies mit der größeren Gefahr, die innerhalb der geschlossenen Ortschaft gegeben ist. So gestalten sich die Blitzer Strafen für:

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wer in einer geschlossenen Ortschaft gemessen wurde, dessen Konto in Flensburg genau so wie das Bankkonto werden schwerer in Mitleidenschaft gezogen. Innerorts sieht die Straßenverkehrsordnung eine zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h vor. Werden hier schöne Blitzer-Aufnahmen vom Fahrzeuglenker gemacht, so wird die Empörung nach dem Anblick vom Bußgeldbescheid sehr groß sein. Sind Sie mit mehr als 20 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit vom Blitzkasten geblitzt worden, haben Sie schon mit Blitzer-Kosten von 80  EUR Bußgeld und einem Punkt zu rechnen. Bei über 30 Stundenkilometer sind es nicht nur 2 Punkte im Zentralregister, zu dieser Gelegenheit wird darüber hinaus das erste einmonatige Fahrverbot ausgesprochen. Zur Maximalstrafe, die die Blitzer-Verordnung veranschlagt, kommt es, sofern sie innerhalb geschlossener Ortschaften über 70 km/h zu flott unterwegs sind. Das Ergebnis sind 2 Punkte, 680 Euro Verwarngeld plus ein Fahrverbot von drei Monaten.

Geschwindigkeitsübertretung außerhalb geschlossener Ortschaften

Außerhalb geschlossener Ortschaft gilt für ein Kraftwagen gemäß der Straßen-Verkehrsordnung eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern, auf Schnellstrassen ist eine so genannte Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern angedacht, wenn Verkehrszeichen, Witterungs- und Straßenverhältnisse oder ähnliches dem Fahrer nichts anderes nahelegen.

Wer hier mit mehr als 20 bis 25 Stundenkilometer über der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von einem der verschiedenen Blitzer-Bautypen geblitzt wird, kann hier schon den ersten Punkt in der Flensburger Punktekartei erwarten wie auch einem Verwarngeld von 70€. Bei mehr als 40 km/h kommt neben dem Verwarnungsgeld von 160 EUR und 2 Punkten zudem das erste einmonatige Fahrverbot noch dazu. Ein kostspieliges Unterfangen wird es für Geschwindigkeitssünder, die über 70 km/h fahren. Die Blitzer-Strafen sind hier: 2 Punkte in der Verkehrssünderkartei, 600 Euro Verwarngeld und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist immer sogar von äußerlichen Faktoren abhängig. So erklärt man in Paragraf 3 der Straßen- und Verkehrsordnung: „Die Fahrzeuggeschwindigkeit ist vorrangig den Verkehrsweg-, Verkehrs-, Wetter- und Sichtverhältnissen sowie dem eigenen Können und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen“. Ist z. B. die Sicht bei Nebel nur 50 Meter, so darf ist es dem Fahrzeugführer auch nicht erlaubt schneller als 50 km/h zu fahren. Es darf stets nur so ein Tempo gefahren werden, dass der Fahrer imstande ist, im Bereich der ersichtlichen Strecke zu bremsen. Selbst hier müssen sonst Verwarnungsgeld, Fahrverbote und Punkte erwartet werden.

Geblitzt worden: Punkte und Fahrverbot im Einzelnen

Wer zu schnell am Fahren ist und gemessen wird, muss mit allerlei Kosten rechnen. Welche das im Detail sind, sehen Sie in unserer kurzen Übersicht über alle Blitzer-Strafen in Form von Fahrverboten und Punkten infolge von Geschwindigkeitsüberschreitungen:

- 1 Punkt: innerhalb geschlossener Ortschaften und außerhalb von Ortschaften ab 21 Stundenkilometer

- 2 Punkte: Innerorts ab 31 km/h und außerhalb von Ortschaften ab 41 Stundenkilometer

- 1 monstiges Fahrverbot: Innerhalb geschlossener Ortschaft ab 31 km/h und außerhalb von Ortschaften ab 41 km/h

- 2 monstiges Fahrverbot: Innerorts ab 51 Stundenkilometer und außerhalb geschlossener Ortschaft ab 61 km/h

- 3 monstiges Fahrverbot: innerhalb der geschlossenen Ortschaft ab 61 km/h und außerorts ab 70 Stundenkilometer

Erstes Tempolimit bei 140 km/h

Zwischen den Städten Braunschweig und Hannover auf der A2 wurde temporär ein Test gestartet, eine Limitierung der Fahrgeschwindigkeit auf 140 km/h festzulegen. Diese Strecke soll die erste Reiseroute sein, die ein Geschwindigkeitslimit vorsah, welches höher als die eigentliche Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern ist.

Geblitzt – Genaueres zu Blitzern in der Bundesrepublik Deutschland

Es war das Jahr 1959, als in der Bundesrepublik zum ersten Mal das Tempo auf den Verkehrswegen mittels technischer Mittel kontrolliert und bestraft wurde. Seither haben sich unterschiedliche Blitzer-Bauarten zur Messung der Geschwindigkeit etabliert. Welches Messgerät findet sich im Blitzer Repertoire der Polizei? Im nachfolgenden führen wir Ihnen die diversen Geschwindigkeitsmessgeräte und ihre jeweilige Technik vor und informieren Sie, worauf Sie zu achten haben.

Besondere infos zu Blitzern im Genauen:

Beweglicher Blitzer

Mobile Blitzkasten werden in einem Automobil transportiert und werden freudig von der Polizei für kurzfristige Kontrollen verwendet. Stationäre Blitzer haben aber den Nachteil, dass Fahrer lediglich im Kontrollbereich der Vorrichtung die Geschwindigkeit verzögern. Ein beweglicher Blitzer soll hier Abhilfe schaffen und durch sein allgegenwärtiges Kontrollpotential einen gesteigerten Druck aufbauen. Genau deshalb soll der Kraftfahrer schließlich dazu angeregt werden, die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht bloß bei einer Blitzergefahr zu beachten, sondern nachhaltig. Unter diesem Standpunkt werden bei den Gesetzeshütern entsprechend verstärkt auf mobile Blitzer verwendet. Diese benutzen die Radar- und Lasermessung oder aber einer Lichtschranke. Infolge der technischen Weiterentwicklung ist es diesen Blitzeranlagen möglich, mithilfe der Digitaltechnik als „Blitzer ohne Rotlichtblitz“ zu fungieren.

Welche Blitzer-Typen bzw. Geschwindigkeitsmeßgeräte bewegbarer Blitzer sind zugegen und wie funktionieren Sie? Welche Blitzer-Warner können bei welchem Messgerät hilfreich sein? Hier erhalten Sie als nächstes eine kurze Übersicht:

- Die charakteristische mobile Geschwindigkeitskontrolle

- Portable Blitzer

Geldstrafen für Straßenverkehrsteilnehmer und Segen für Fiskus: Was können die Meßgeräte?

Als die Bundesrepublik mit der Kontrolle der Fahrgeschwindigkeit auf den Straßen anfing, bedienten sich die Dienststellen der Radar-Meßtechnik. Auch heute noch macht diese Radartechnologie eine feste Komponente der Blitzer zur Geschwindigkeitsmessung aus. Dabei sind die Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen wahlweise in einem beweglichen Auto eingebaut oder sind an einem Stativ welcher am Fahrbahnstreifen positioniert wird. Die portablen Radarfallen sind in die BRD die am häufigsten verwendete Methode zur Straßenverkehrsüberwachung.

Arbeitsweise: Ein Blitzer funktioniert mithilfe des so genannten Doppler Effekts und wurde nach seinem Erfinder, dem oberösterreichischen Analysten und Naturwissenschaftler Christian Doppler, bezeichnet. Das Meßsystem sendet Radarsignale aus, die auf das Vehikel auftreffen und wieder reflektiert werden. Diese Radarwellen werden wiederum vom Kontrollgerät empfangen und ermöglichen die Auswertung der Geschwindigkeit des fahrenden PKW´s. Ist der Fahrer zu schnell unterwegs, werden Blitzer-Fotos geschossen.

Schwachstellen: Sind mehrere Kraftfahrzeuge in Reihe unterwegs, die eine geringe Entfernung zueinander haben, ist die Überprüfung nicht verwertbar. Auch ist dieses Konzept der Geschwindigkeitskontrolle nicht vor Fehlern sicher, zum Beispiel ist der Winkel der Kontrolle relevant. Darüber hinaus kann das zurückgesandten Signale das Resultat verfälschen. Deswegen lassen Sie bei Bedenken das Foto von einem Experten überprüfen.

- Abstand vom Blitzer: Die Reichweite beträgt bei diesem Starenkasten ca. 40 Meter.

- Toleranz vom Blitzerkasten: Die Toleranz ist in aller Regel 3 %.

- Blitzer-Kosten: Etwa 50 000€

- Blitzer-Warner: Sicherheit durch Radarfallenwarner

Laser neuester Trend

Laserhandgerät, oder auch als Laserhandmessgerät genannt, ist eine Kontrolle, die sich zur Geschwindigkeitsmessung dem Laser bedient.

Funktionsweise: Genau so wie bei der Radar-Meßtechnik wird auch hier ausgestrahlt und zurückgeworfen. Dabei handelt es sich um Lichtwellen, welche auf das Auto auftreffen und zurückgeworfen werden, womit letztlich die Geschwindigkeit des vorbeifahrenden PKW´s ermittelt werden kann. Die Laserpistole kann derweil von den Ordnungshütern sogar in Verbindung mit einer Kamera verwendet werden. Bei dieser Blitzer-Ausführung wird das Auto von einem Gemeindebediensteten am Fahrbahnstreifen verfolgt.

Unzulänglichkeiten: Auch dieses Geschwindigkeitsmessgerät ist fehlerhaft. Denn die Verlässlichkeit des Ergebnisses ist abhängig von dem Standpunkt des Ordnungshüters. Ist der Winkel hierbei nicht in Ordnung oder werden während der Geschwindigkeitsmessung Verschiebungen gemacht, ist das Ergebnis bereits falsch. Da üblicherweise keine Blitzer-Bilder gemacht werden, ist die Beweisführung hier anspruchsvoller. In aller Regel wird das KFZ nach der Geschwindigkeitsüberprüfung gestoppt.

- Abstand vom Blitzer: Der Messbereich beträgt hier bis zu 300m.

- Toleranz vom Blitzkasten: Die Toleranz ist in aller Regel 3 %.

- Blitzer-Kosten: Ungefähr 20 000 Euro

- Blitzer-Warner: Schutz mithilfe von Radarwarnern und Laserstörer sowie Laser Blocker

Lichtschranken Messung und Optosensoren

Auch die Sensormessung erfreut sich in der Bundesrepublik einer zunehmenden Verbreitung.

Besonderes Merkmal: Bei der Lichtschrankenmessung werden am Straßenrand jeweils an beiden Fahrspurseiten ein Sender sowie ein Empfänger aufgebaut, die mittels eines Lichtstrahls miteinander verbunden sind. Durchfährt ein Fahrzeug diesen Lichtkegel, so kommt es zu einer Unterbrechung des Lichtstrahls. Normalerweise passiert ein Automobil mehrere Lichtstrahlen und mittels einer Weg-Zeit-Berechnung wird letztlich die Fahrgeschwindigkeit des PKW´s errechnet. Bei den Helligkeitssensoren ist hingegen die Installation nur an einer Seite der Fahrbahn nötig. Hierbei handelt es sich um eine hellgraue flache Box mit fünf Okularen, die am Straßenrand aufgebaut ist. Die verschiedenen Linsensysteme ermitteln dabei die Helligkeitsprofile eines vorbeifahrenden PKW´s und bestimmen anhand dieser Ergebnisse die Fahrtgeschwindigkeit. Bei den Helligkeitssensoren handelt es sich um Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen, welche auf einer digitalen Messung basieren, die sich vornehmlich für Messungen in Kurven eignet. Dabei werden jeweils Blitzer-Fotos geschossen.

Unzulänglichkeiten: die eigentliche Schwachstelle stellt hier die Funkkonnektivität zur Kamera dar. Sie kann durch einen Lichtschrankenstörer Blitzer-Fotos abwenden.

- Toleranz vom Blitzkasten: Die Toleranz ist normalerweise 3 %

- Blitzer-Kosten: Etwa 171.000 EUR

- Blitzerwarner: Lichtschrankenjammer, Radarwarner sind hier nicht anwendbar

Videomessfahrzeug als Polizeiblitzer

Es handelt sich hier um eine Messung mittels eines zivilen Polizeigefährts, ein „Polizei Blitzer“. Diese Geschwindigkeitskontrolle wird zumeist auf Schnellstraßen eingesetzt.

Funktionsweise: Das Police-Pilot-Messsystem wird im Fahrzeug verbaut und verfügt über einen geeichten Tacho sowie eine Filmkamera. Der Zivilwagen fährt hierbei dem zu überwachendem Gefährt auf einer Wegstrecke nach, das Nachfahren wird mit einer Videoaufzeichnung festgehalten und die Geschwindigkeit mittels Tachometer ermittelt.

Mankos: Das Amtsgericht Lüdinghausen hatte in einem Entscheid vom 27.03.2007 entschieden, dass die Gerätschaft nicht richtig kalibriert war.

- Messtoleranz vom Blitzer: die Toleranzdifferenz beträgt diesfalls typischerweise 10 Prozent bei einem konstanten Abstand zum gemessenen Auto. Wird die Distanz zum Fahrzeug vergrößert, beträgt der Toleranzwert 5 Prozent.

- Blitzer-Kosten: Es entstehen beachtliche Kosten durch Beschaffung und Positionierung des Provida Systems. Außerdem müssen hinreichend Fahrzeuge vorliegen.

- Blitzerwarner: Wenn überhaupt am Vehikel erkennbar. Im Zweifelsfall kann ein Gutachter sich das Video untersuchen und ggf. Besondere Merkmale beispielsweise aufgrund des Messabstandes oder denkbarer Bedienungsfehler entdecken. Dennoch eine starke Beweiskraft.

Messen mit dem Zeitmesser?

Wie steht es eigentlich mit der Ahndung der Fahrgeschwindigkeit von verkehrenden Autos mithilfe einer Stoppuhr? Nunmehr, auf Grund des gegenwärtigen technologischen Potentials hört sich die Praktik veraltet und unzuverlässig an. Trotzdem ist sie von Rechts wegen zulässig. Wird sie in der Bundesrepublik entsprechend der Geschwindigkeitsmessung noch verwendet? Die Antwort hierzu: An sich ist diese Technik noch erlaubt. Aber aufgrund der im Vergleich zwischen Mensch und Technologie unzuverlässigen Reaktionsfähigkeit von Menschen, findet diese Technik kaum noch Benutzung.

Stationäre Radarfallen sind Einheimischen meist schnell bekannt.

Der Kasten am Straßenrand, der wie eine Verkehrsampel mit zwei Okularen aussieht, kann ein Rotlicht Blitzerkasten mit Radarmessung sein.

Funktionsweise: Der fest installierte Blitzer arbeitet nach der zuvor bereits erläuterten Radar Technologie, hat aber einen Wirkungsbereich von 40 Metern. Missachtet ein Gefährt die zulässige Höchstgeschwindigkeit, werden Blitzer-Bilder vom Kontrollgerät gemacht.

Unzulänglichkeiten: Auch hier sind die Schwächen von Bedeutung, die bei den beweglichen Radaranlagen erörtert wurden . Sind mehrere Fahrzeuge aufeinanderfolgend mit geringem Abstand unterwegs, ist die Messung gegenstandslos.

- Toleranz vom Blitzer:der Toleranzwert beträgt hier ca. 3 bis 5 Prozent.

- Blitzer-Kosten: 65.000 Euro

- Blitzer-Warner: Sicherheit durch Radarfallen Warner

Induktionsschleifen

Zwar werden Kontaktsschleifen vor allem im Rahmen eines Rotlichtdeliktes eingesetzt, aber das Meßgerät kann des Weiteren zur Geschwindigkeitsüberwachung eingesetzt werden.

Funktionsweise: Die Kontaktsschleifen sind einige Zentimeter tief in dem Strassenbelag angelegte Messstreifen. Durchfährt ein Fahrzeug die Kontaktsschleifen, ändert sich die Magnetisierung der Induktionsschleifen. Aus den der zeitlichen Differenz der Messstrecke kann der stationäre Radarfallen letztendlich die Fahrgeschwindigkeit bestimmen.

Unzulänglichkeiten: Gilt als zuverlässig. Die Strasse muss aber in Ordnung sein.

- Toleranz vom Blitzerkasten: Die Verunsicherung bei der mechanischen Ausrichtung der Länge der Messbasis (Abstand der Sensoren) dürfe nicht zum Meßfehler größer 0,5 % des korrekten Wertes zur Folge haben (PTB).

- Blitzer-Warner: Häufig werden die Induktionsschleifen auf der Fahrbahn auszumachen. Der Radar Warner meldet hier nicht nichts.

Piezo Sensoren

Diese Messmethode bedient sich der Piezoelektrizität, die durch Deformation und der Messung der elektrischen Spannung arbeitet. Die prominentesten Apparate, welche mit dieser Technik ausgestattet sind, werden von dem Hersteller Jenoptik GmbH fabriziert. Ein Beispiel dafür ist der Traffipax-TraffiStar-S540.

Funktionalität: Bei diesem Blitzerkasten zur Messung der Geschwindigkeit werden auf der Verkehrsspur Piezo-Drähte angelegt mit einem Abstand von je einem Meter zueinander. Fährt ein Fahrzeug über diese Kabel, wird beim Überfahren und Passieren jedes Mal ein Spannungsimpuls ausgelöst. Anhand aller drei Drähte kann der feste Blitzer schließlich die Reisegeschwindigkeit auswerten.

- Schwächen: Gilt als verlässlich. Lediglich die Fahrspur muss entsprechend gut sein.

- Messtoleranz vom Blitzkasten: Die Verschiebung des Kabels bei normalen Überfahrten darf der Messwert höchstens um ein Halben Prozent des Realwertes verändern (PTB).

- Blitzer-Kosten: Je nach Breite der Fahrbahnspur und der optimalen Länge ab 50.000 Euro bis hin zu 250.000 EUR

- Blitzer Warner: Oftmals sind die Induktionsschleifen auf der Fahrbahn zu entdecken

Toleranz-Abzug beim Blitzer

Wie bereits genannt wurde, ist der Toleranzwert abhängig vom Blitzer Meßgerät. Vielfältige Blitzerkasten verfügen über unterschiedliche Toleranzbegrenzungen. Dies ist von der unterschiedlich starken Genauigkeit und Zuverlässigkeit der entsprechenden Blitzgeräte abhängig. Die Toleranzbeschränkungen werden dabei von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt vorgeschrieben. In jedem Fall handelt es sich bei dem betreffenden Messequipment um ein justiertes Messgerät. Hierbei müssen Blitzkasten nach längerem nachjustiert werden. Gemäß der der Eichinstitutionen müssen ja ca. 15 % der Geschwindigkeitskontrollanlagen zum wiederholten Male zur Reparatur. Innerorts und außerhalb von Ortschaften gelten allerdings ausnahmslos diegleichen Toleranzwerte. Die Toleranzabweichung auf der Schnellstraße ist schließlich genauso bemessen wie in der Ortschaft. Damit Sie die unterschiedlichen Toleranzgrenzen in der Übersicht haben, stellen wir Ihnen diese im nachfolgenden subsummiert dar:

Blitzer Toleranz für Laser-, Radar- und Lichtschrankenmessmethoden

- Hierbei werden 3 km/h für Geschwindigkeiten unter 100 Stundenkilometern reduziert

- Bei Fahrzeuggeschwindigkeiten über 100 Stundenkilometer werden 3 % von der Geschwindigkeit abgezogen

Blitzertoleranz für Provida Videonachfahrsysteme

- 5 %, mindestens 5 Stundenkilometer

Zusammenfassung: Diese Toleranz wird beim Messen abgezogen

Können auch nicht-justierte Geschwindigkeitskontrollgeräte genutzt werden?

Auch nicht-justierte Geschwindigkeitskontrollgeräte können zur Geschwindigkeitsmessung benutzt und die Ergebnisse sogar vor den Gerichtshof dargestellt werden. Jedoch gelten in diesem Fall hier nicht die üblichen Toleranzbeschränkungen. Die Toleranzbereiche sind hierbei weitaus höher. Maßgebend ist dazu der Beschluss des Richters.

Distanz zum Blitzerkasten: Ab wann darf gemessen werden?

Sie fahren mit 130 Stundenkilometern auf der Schnellstrasse. Plötzlich taucht ein Verkehrsschild oder Lichtzeichenanlage auf, das Ihnen eine viel geringere zugelassene Geschwindigkeit vorgibt. So schnell sind Sie als Fahrer nicht im Stande abzubremsen, ohne ein Risiko für die Straßensicherheit darzustellen. Wie sehen die Regelungen in dieser Situation aus? Wie lange wird dem Fahrer die Zeit bzw.  die Möglichkeit gegeben, um seine Fahrgeschwindigkeit an die Regelungen anzupassen? Und wo darf der rotlicht Blitzerkasten schließlich stehen?

Distanz zum Blitzer: Die Bestimmungen der Bundesländer in der Bundesrepublik räumen ein, dass dem Fahrer bis zur Abbremsung seiner Fahrzeuggeschwindigkeit ein Weg von wenigstens 150 bis 200 Metern eingeräumt wird, und zwar ab dem Moment der geänderten Geschwindigkeitsbeschränkung.

Radarmessung rückseitig – Wann sind Blitzerfotos  ungültig?

Wenn die Radarfalle aufgeleuchtet hat und von Blitzerstrafen auszugehen ist, muss die Tempoüberschreitung belegt werden. Dies erfolgt mithilfe der verschiedenen Blitzergeräte und schließlich auch anhand der Fotos bzw. unter Zuhilfenahme der Filmaufnahmen. Hier reicht es nicht aus, wenn lediglich das Vehikel erkannt wurde. Denn generell müssen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht die Fahrzeughalter einstehen, sondern der Fahrzeugführer. Deswegen dienen die Geschwindigkeitskontrollen-Fotos auch als Nachweis. Ein Blitzer rückseitig, das heißt Blitzer-Bilder, die den Fahrzeuglenker nicht identifizieren lassen (rückseitiges Foto), sind daher zu bezweifeln und mittlerweile nicht üblich, weil sie den Kraftfahrer nicht eindeutig erkennen lassen.

Diese Gegebenheit erheitert insbesondere die Biker. Zumal das Kennzeichen eines Motorrades hinten am Vehikel befestigt ist, können Motorradfahrer im Fall eines Blitzgerätes nicht zweifelsfrei identifiziert werden. Einen speziellen „Kraftrad-Blitzerkasten“ wird momentan noch nicht eingesetzt. Erst, wenn der Biker in flagranti überführt und rausgewunken wird, ist es möglich diesen zur Verantwortung zu ziehen.

Sind Blitzer-Nachbauten in Verwendung?

Blitzer-Attrappen gibt es tatsächlich. Hierbei handelt es sich normalerweise um eine Attrappe, die von privaten Personen aufgebaut wird, welche sich für die Befolgung der Geschwindigkeit einsetzen. Auf öffentlichen Flächen ist eine entsprechender Blitzer-Nachbau von privaten Personen verboten. Jedoch kann formell nicht dagegen vorgegangen werden, falls diese auf privaten Plätzen platziert werden.

Blitzerwarner – Welche Methoden sind für Fahrzeuglenker verboten und welche nicht?

Im Zuge der technischen Entwicklungen der Gegenwart wurden nicht nur Innovationen  im Bereich der Tempokontrolle und der Geschwindigkeitsüberprüfung gemacht. Vielmehr ist ebenso ein technologischer Fortschritt zu erkennen, der sich zur Schwäche der Blitzeranlagen durchgesetzt hat und welcher die Fahrzeughalter davor schützen und den betreffenden Blitzerkasten bekanntgeben und auch beeinträchtigen soll. So ersparen es sich die Fahrzeugführer, auf einem der Blitzer-Fotos gesehen zu werden und er kann sich die Blitzer-Kosten einsparen. Doch wo sind hier die Einschränkungen? Welche Blitzer  Warner sind legal und welche verboten? Gibt es einen rechtlichen Graubereich, der gerne Verwendung findet? Im nachfolgenden stellen wir Ihnen diverse dieser Blitzerwarner vor ebenso wie ihren formellen Umstand aufklären.

Die Blitzer Warner-Applikation

Ein Handy kann als Radarfallenwarner herhalten.

Es gibt Apps für alle möglichen Dinge mit jeder nur vorstellbaren Funktion. Auch eine Blitzer-App sind in den Portalen zu bekommen. Die diversen Blitzer-Apps werben damit, als Radarwarner zu funktionieren und den Fahrer zeitig vor einem Blitzerkasten und auch einer zivilen Polizeikontrolle Alarm zu schlagen. Wer die Blitzer-Warner-App als einen störungsfreien Radarfallenwarner benutzen möchte, der braucht vornehmlich eine Verbindung mit dem Internet. Dabei werden die Positionen über die diversen Blitzer ständig auf den neuesten Stand gebracht. Die Infos werden unterdessen von der Web-Nutzerschaft veröffentlicht und es wird lediglich vor den Blitzern berichtet, die für die eigene Exkursion infrage kommen. Hilfreich ebenso wie geldsparend.

Tests haben verdeutlicht, dass die Blitzerwarner-Applikation überwiegend bei festen Blitzern super geeignet sind. Fest installierte Blitzer werden ohne Umwege erfasst und dem Fahrzeuglenker wird eine frühzeitige Gefahrenmeldung durchgegeben. Ein mobiler Blitzer bereitet der Blitzer Warner-App jedoch mehr Probleme. Diese Anfälligkeit tritt inzwischen mit der Struktur der rotlicht Blitz-Kasten-App in Erscheinung. Denn erst, wenn bewegbarer Blitzer rechtzeitig von der Community identifiziert und bekannt gemacht wird, kann der Fahrer entsprechend agieren. Wie sieht es mit der Gesetzmäßigkeit der Blitzer Warner-App aus? In diesem Zusammenhang wird argumentiert, dass die App als Radarfallenwarner eingestuft wird und deshalb rechtswidrig ist.

Die Radar-Warngeräte

Radarwarnanlagen sind im Web erhältlich. Der Blitzerwarner orten die Frequenzen, welche vom Geschwindigkeitsmessgerät gesendet wird und alarmiert den Fahrzeugführer entsprechend, wenn eine solche Strahlung erkannt wird. Doch wie ist es um die rechtliche Lage bei dieser Art von Blitzer Warner bestellt?

Ein Radarfallenwarner darf von Rechts wegen gesehen gekauft werden, jedoch während des Fahrens nicht benutzt werden. Wird der Fahrzeuglenker mit diesem Blitzer-Warner geschnappt, drohen ihm Blitzer-Bußen in Höhe von 75 EUR und ein Punkt im Flensburger Zentralregister .

Der Laserstörer

Laser-Störer sollen als Blitzer-Warner gegen Meßsysteme im Gebiet der LIDAR-Technologie von Nutzen sein. Den Laserpistolen soll es wegen dieser Gerätschaften unmöglich sein, die Geschwindigkeit auszuwerten, weil die Lichtwellen, welche die Geschwindigkeitsmessanlagen senden, vom Laserstörer irregeführt werden und auf diese Weise keine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt werden kann. Dieses Vorgehen ist juristisch ebenso nicht erlaubt und hat sowohl Bußgeld als auch Punkte im Flensburger Zentralregister zur Folge.

Die Blitzer-Fotos verzerren oder unkenntlich machen

Da die Geschwindigkeitsüberschreitung bewiesen werden muss und dies üblicherweise mittels Blitzer-Aufnahmen umgesetzt wird, finden sich Mittel, welche sich dazu eignen, die Bilder der Blitzer unerkennbar zu machen. Dabei kann das Nummernschild vom Fahrzeug unerkenntlich gemacht werden. Dies erfolgt zum Beispiel mithilfe einer spiegelnden Oberfläche am Nummernschild selbst. Diese Methode ist nicht nur wenig effektiv, sondern wird als „Urkundenfälschung“ in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend §22 des Strassenverkehrsgesetzes (StVG) angesehen. Obendrein sind Fälle publik, bei denen Personen mit einem Gegenblitz auf das Aufleuchten reagiert haben. Auch diese Methode ist verboten und ebenso kaum wirksam.

Das Navi als Blitzer-Warner

Das Navi kann auch wie die Blitzer Warner-App dazu genutzt werden, zeitig vor Radarstationen aufmerksam zu machen. Nicht bloß stationäre Blitzer sind hier eingespeichert, sondern ebenfalls Lokationen, wo oftmals ortsungebundene Blitzer aufgestellt werden. Die Präventivfunktion ist praktisch und kreativ. Jedoch zählt auch das Navigationsystem als Blitzer Warner als verboten. Führen Sie ein Navigationssystem mit sich im Vehikel, das als Blitzer Warner eingesetzt wird, ist das bereits schon unzulässig.

Der Blitzer Marathon wird eingeführt – Gaunerei oder Schabernack?

Profitabilität von Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen: Durch die Geschwindigkeitsmessung können große Profite erwirtschaftet werden.

Der letzte Starenkasten-Marathon startete am 03. April 2019 und wurde mit 14.700 Revierpolizisten und 8500 Stationen zur Messung der Geschwindigkeit bundesweit eingeführt. Doch welches Ziel verfolgt solch eine Maßnahme und erzielt sie das gewünschte Ergebnis?

Die Auffassungen zu diesem Thema gehen in mehrere Richtungen. Einige sehen in der Einführung des Blitzer Marathons ledigliche eine weitere Form geldlicher Schikane der Kraftfahrer. Und die Vorstellung ist möglicherweise gar nicht derart abwegig. Damit Sie annähernd eine Vorstellung haben, wie viele Blitzergeräte in der Bundesrepublik Deutschland verwendet werden und welche Geldflüsse in Verbindung mit Geschwindigkeitsübertretungen in den Kassen der Bundesländer sich anhäufen, dazu eine kleine Gesamtschau:

- Blitzer in der Bundeshauptstadt: In Berlin sind 130 Blitzerkasten in Verwendung, das jedes Jahr eine Summe von fast 700.000 EUR an Blitzer-Strafen abwerfen.

- Blitzkasten auf der A 2: Auf der A 2 wird häufig gemessen. Hier soll der Starenkasten pro Tag etwa 660 Bilder schießen. Der Ortschaft Bielefeld wirft das jährlich fast 6 Millionen Euro Verwarngelder ab.

- Blitzer in München: Die Großstadt München hat es geschafft, mit einem exklusiven Blitzerkasten – am richtigen Standort aufgestellt  – über 86.000 Tempoüberschreitungen zu ertappen und einen Betrag von ca. 1,74 Mio. in die öffentliche Hand zu bringen.

Welchen Ortschaften kommen Geschwindigkeitskontrollen im Besonderen zu Gute?

Besonders aufregend ist ein Vergleich der unterschiedlichen Beträge, die die entsprechenden Ortschaften entsprechend der Bußgelder aufgrund von Geschwindigkeitsübertretungen umsetzen konnten. Im Weiteren haben wir zehn Ortschaften aufgelistet, welche 2018 folgende Geldmengen aus Verwarn- und Geldstrafen erwirtschafteten:

- Bielefeld: 10,7 Millionen EUR

- Chemnitz: 3,6 Mio. EUR

- Duisburg: 10,1 Millionen Euro

- Flensburg: 1,8 Mio. Euro

- Hamburg: 30 Mio. EUR

- Köln: 30,1 Millionen Euro

- Leipzig: 10,4 Mio. EUR

- Lübeck: 4,1 Millionen EUR

- München: 13,3 Millionen EUR

- Stuttgart: 15,2 Mio. Euro

(Quelle: www.statista.de)

Wie wird Wirtschaftlichkeit real ermittelt?

Die Profitabilität im Hinblick auf die Radarfallen ist nicht bloß am reinen Ertrag der Verwarngelder auszumachen. Um die Frage nach der konkreten Profitabilität sachgerecht zu klären, darf nicht nur der Bruttogewinn an Strafgebühren hinzugezogen werden. Zu berücksichtigen sei weiterhin, dass Verkehrsunfälle infolge von Geschwindigkeitsübertretungen Hauptgrund der Zusammenstöße auf den deutschen Strassen darstellen. Besser gesagt ermittelt sich die Rentabilität mit Hilfe von Einsparungen im Rahmen von Versicherungsaufwendungen, die aufgrund der Folgen eines Unfalls entstehen.

Sind Geschwindigkeitskontrollen dabei hilfreich die Autolenker zur Einsicht zu bringen?

Gewiss ist die Effizienz der Geschwindigkeitsmessungen und der Tempokontrolle als solche auch von dem Benehmen und der Sichtweise des entsprechenden abhängig. Wer nicht bereit ist, die Gefährdung zu bemerken, welche sein Handeln mit sich bringt und sich immer weider vom Starenkasten schnappen lässt, den wird man nur schwer im Zaum halten können und mehr als das klassische Sanktionierungsrepertoire bleibt da nicht über. Deshalb bleibt der Staatsgewalt keine überaus große Wahl als die Tempomessung und die Technologie der Kontrollgeräte nach wie vor auf Trab zu bringen und sich so zu bemühen, auf den Strassen für Sicherheit zu sorgen.

Sie wurden geblitzt? Lohnt sich ein Einspruch?

Sie wurden erwischt, wollen den Blitzer-Strafen entrinnen und wissen schlicht nicht, ob sich ein Einwand rechnet bzw. sinnvoll ist? Blitzkasten anfechten, aber wann? Wann Sie nach dem Blitzer einen Jurist engagieren sollten, hängt von der betreffenden Sachlage ab. Je nach Messgerät und weiteren Umständen kann ein Widerspruch da schon hilfreich sein. Sanktionen im Zuständigkeitsbereich von Geschwindigkeitsübertretungen ziehen nicht bloß hohe Verwarnungsgelder nach sich. Sie können obendrein bis 3 Punkte im Flensburger Zentralregister erhalten. Hierbei ist zu beachten, dass das vollständige Punkte-System nur 8 Punkte umfasst. Außerdem ist ein Fahrverbot mit der Dauer von 3 Monaten zu befürchten. Insbesondere Fahrzeuglenker, die beruflich auf die Lenkberechtigung angewiesen sind, sollten ihre Aussichten daher nachprüfen lassen und einen Einspruch in Erwägung ziehen. Aber wann rentiert sich ein Einspruch gegen den Bussgeldbescheid?

Kann ich bei der Überprüfung durch einen Blitzer einen Widerspruch einlegen?

Im Folgenden fassen wir hilfreiche Hinweise für sie gemeinsam:

- Berücksichtigen Sie, dass sogar die Polizeibeamten nicht immer akkurat sind. Prüfen Sie daher jeden Bescheid.

- Tatsächlich wird jeder zehnte Bußgeldbescheid ohne Grund zugestellt

- Zu den falsch ausgestellten Bußgeldschreiben gehören etliche, die Auswirkung einer fehlerhaften Tempomessung sind.

- Speziell bei einem Blitzer von hinten, dies bedeutet bei so genannten Heckfotos, sollten Sie eine Besprechung in Betracht ziehen

- Bedenken Sie, dass Sie für den Vorbehalt bloß 2 Wochen Zeit haben. Achten Sie deshalb auf einen pünktlichen Einwand.

- Ideal ist es, sofern sie einen Rechtschutz haben. Die Anwaltsgebühren können besonders dann explodieren, wenn die Meinung eines Experten unerläßlich ist.


 

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