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Aguri Fusion GTX200 "Germany Edition" 4in1 Radarwarner verfügt neben EURO Radarsensoren, Laserempfängern und integrierter GPS-Antenne, über eine Bluetooth Verbindung und deutsche Sprachausgabe, sowie einer FULL-HD-Dashcam, mit G-Sensor, Zeitlupenaufnahme mit 60 FPS, Zeitrafferaufnahme und einem Mini-HDMI Videoausgang.
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Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 316
Hersteller:Aguri
Gewicht: 0.500 Kg.
GTIN/EAN: 0635131649417

Aguri Fusion GTX200 Radarwarner

Aguri bietet mit dem Fusion GTX200 "Germany Edition" einen unvergleichbaren 4in1 Radarwarner mit OLED Split-Screen. Fusion GTX200DE verfügt über neueste Radarsensoren, Laserempfänger und GPS-Antenne, deutsche Sprachausgabe, sowie einer FULL-HD-Dashcam mit G-Sensor, 170 Grad Weitwinkel, Zeitrafferaufnahme mit 60 FPS und einem Mini-HDMI Videoausgang. Aguri Fusion schützt Autofahrer nicht nur gegen Laser, Radar, Sektion-Control-Abschnitte oder feste Blitzer in ganz Europa, sondern sichert auch zuverlässig bei Streitigkeiten, ihr Recht im Strassenverkehr mit FULL-HD-Beweisvideo. 

Verbinde Dein Smartphone mit dem Aguri Fusion über die integrierte Bluetooth Verbindung, und aktualisiere jederzeit die Blitzerdatenbank! Nur die Germany Edition bietet eine deutsche Sprachausgabe und Menüführung. Bei Bedarf kann die Bedienung auch in englisch oder italienisch erfolgen.

Ganzheitlicher 4in1 Schutz für Ihren Führerschein. Fusions ultra-empfindliches Layout ermöglicht mit zukunftsweisender Sensortechnik eine extreme Frühwarnung im K-Band, X-Band oder der weit verbreiteten Ka-Band Radarfalle. Aufgrund ausgeklügelter Frequenzfilterung können unerwünschte Falschmeldungen effektiv ausgeblendet werden. Eine AN/AUS Funktion aller Frequenzen ermöglicht zudem einen störungsfreien Betrieb. Lasermessungen werden mit überragender Empfindlichkeit und einem 360° Empfangswinkel geortet. Fusion zeigt Dir auch die Fahrzeuggeschwindigkeit mittels GPS basiertem Tacho an. Bei Überschreitung einer vordefinierten Geschwindigkeit, warnt der Fusion. Aguri Fusion überzeugt selbst anspruchvollste Nutzer durch Funktion und Performance.

Schluss mit Bußgeld! Fahren Sie kostenfrei und dauerhaft ohne teure Blitzer-Abonnements. Andere Hersteller am Markt verlangen 40€ Abogebühren/Jahr für die Aktualisierung von Blitzerdaten. Nicht Aguri! Fusion wird bereits ab Werk mit aktuellsten Blitzerdaten bespielt, so dass der GTX200DE vom Start an aktuell ist. Die im Fusion gespeicherte Blitzerdatenbank ermöglicht in Verbindung mit GPS, einen Schutz vor stationären Rotlichtblitzern, Starenkästen oder Sektion-Control-Abschnitten in Österreich und ganz Europa. Aguri stellt auf der Herstellerseite dauerhaft neueste Blitzerdaten kostenfrei zum Download bereit, welche Nutzern zur Aktualisierung jederzeit bereit stehen. Fusion kann über einen PC oder Apple Mac OSX Computer angeschlossen, und mit neuen Blitzerdaten bespielt werden.

Unser Fazit: Aguri Fusion GTX200DE ist extrem kompakt, bietet enorme Empfindlichkeiten in der Radar- und Lasererfassung, und besticht durch seine 4in1 Funktion, einem OLED/LCD Splitscreen, der FULL-HD-Viderokamera mit Tonaufnahme und einer deutschen Sprachausgabe (plus englisch und italienisch).

Besonderheiten
- High-End Kombigerät mit 4in1 Schutz und GPS
- Spezielle "Germany Edition" für europäische Radar- und Lasermessungen
- Überragende Empfindlichkeiten in Deutschland, Österreich & Schweiz
- Kostenfreie Upgrades der Blitzerdatenbank auf Lebzeit
- Bluetooth-Verbindung zur Kopplung mit Android oder iOS Smartphones
- OLED Anzeige mit Helligkeitsregelung und Dunkel-Modus
- 1,5" LCD Videodisplay abschaltbar
- Digitale Sprachausgabe in deutsch, englisch und italienisch
- Multi-Sensor-Laserschutz
- Digitale Signalverarbeitung
- Grafische Signalstärkeausgabe mit Frequenz
- FULL-HD-Dashcam mit 170 Grad Weitwinkel
- Leistungsfähiger Ambrella A7L Videoprozessor
- Infrarot-LEDs zur Aufhellung von Nachtaufnahmen
- Brilliante Nachtaufnahmen durch WDR (Wide-Dynamic-Range)
- Zeitlupenaufname mit 60 Bildern pro Sekunde (720p)
- Zeitrafferaufnahme in 1, 5 oder 30 Sekunden Intervallen
- Automatischer Start der Videoaufnahme durch G-Sensor
- G-Sensor mit 3 Empfindlichkeitsstufen
- Videoaufnahme in 1, 2, 3, 5 Min. Loops einstellbar, plus Daueraufnahme
- Bildstabilitäts-Funktion, reduziert wackler in Aufnahme
- Mini-HDMI Videoausgang zur Verbindung mit TV
- Videowiedergabe direkt über Fusion
- Audioaufnahme abschaltbar
- 16 GB MicroSD Speicherkarte im Lieferumfang enthalten
- Inklusive PC Software zur Betrachtung der Aufnahmen
- Video enthält Geschwindigkeit, GPS-Koordinaten, G-Werte, Uhrzeit sowie Fahrzeugidentifikationsnummer
- Funktion zur Formatierung der Speicherkarte
- Einfache Installation

Technische Daten
- 50 Kanal GPS-Empfänger
- GPS Verbindung unter 3 Sekunden
- Warm <10 Sek.
- Kalt <40 Sek.
- Aktualisierungsrate 1/Sek

Radar- und Lasererkennung
X-Band-Empfindlichkeit
-105 / -103dB
K-Band-Empfindlichkeit & SWS
-128 / -125dB
Ka-Band-Empfindlichkeit
- 33,800 GHz -128/-125 dB
- 34,300 GHz -128/-125 dB
- 34,700 GHz -128/-125 dB
- 34,940 GHz -128/-125 dB
- 35,500 GHz -128/-125 dB
Laser-Empfindlichkeit
-129/-110dB

Abmessungen
9 x 8 x 4,5 cm, 798 Gramm

Lieferumfang
- Aguri Fusion GTX200 "Germany Edition"
- 16 GB Mirco-SD-Speicherkarte
- 12V Stromverbindungskabel
- Saugnapfhalterung
- Deutsches Benutzerhandbuch

Aguri Fusion GTX200 Germany Edition

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Aguri Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte. 



 

Ratgeber Geschwindigkeitsübertretung


 

Fahrzeuglenker aus der Bundesrepublik nehmen es mit der Geschwindigkeit oftmals nicht übermäßig genau und eine überhöhte Geschwindigkeit kann nahezu schon als Volkssport eingestuft werden. Es gibt kein anderes Vergehen, das so oft für ein Bußgeld oder ein Fahrverbot verantwortlich ist wie die Geschwindigkeitsüberschreitung und in Folge dessen hagelt es tagtäglich Strafen, Punkte oder Fahrverbot.

Aber ein Delikt gegen die Geschwindigkeitsbeschränkung ist kein Kavaliersdelikt und kann flott eine kostspielige Thematik werden.

Aber mit welchen Strafen müssen Rennfahrer rechnen? Wann droht ein Fahrverbot? Gibt es Differenzen zwischen der Geschwindigkeitsverletzung innerorts und Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Schnellstraße? Als auch was ist besonders für Führerscheinneulinge entscheidend, die 20, 10 oder 5km/h zu schnell unterwegs sind und geblitzt wurden? Unser Ratgeber in Hinblick auf Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze liefert einige bedeutende Infos und Antworten.

Höchstzulässige Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften


Der Bußgeldkatalog für Überschreitung der Geschwindigkeit differenziert, ob man In der Stadt oder außerorts zu flott unterwegs ist. Doch welches Tempo ist außerorts überhaupt zugelassen?

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen liegt laut StVO bei 100 Stundenkilometern, außerdem gilt für PKW-Lenker auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Dabei handelt es sich, wenn nicht durch Schilder anders festgelegt, um eine empfohlene maximale Geschwindigkeit , also keine definierte maximal zulässige Geschwindigkeit.

Doch unzählige Autofahrer halten sich gar nicht an die Geschwindigkeitsrichtlinien, insofern werden diese Autofahrer auch meistens geblitzt – außerorts wie Innerhalb geschlossener Ortschaft.

Wer maximal 20 km/h zu flott gefahren ist und gemessen wurde, muss für die Übertretung laut Punktekatalog Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze auf der Bundesstraße von 10 und 30€ Strafe zahlen. Wer noch zügiger auf Achse ist, muss mit deutlich größeren Geldbußen wie auch Punkten rechnen.

Ab 41 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit wird nicht nur kontrolliert, auf der Schnellstraße droht dem Fahrzeuglenker dann bereits ein Entzug der Fahrerlaubnis. In unserer Bußgeld-Tabelle sehen Sie im Einzelnen das jeweilige Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbote) für den Flensburger Katalog höchstzulässige Geschwindigkeit auf der Bundesstraße.

Höchstzulässige Geschwindigkeit in der Ortschaft

Wer innerhalb geschlossener Ortschaft erwischt wird, weil er zu flott unterwegs ist, muss im Vergleich zum Verstoß auf der Bundesstraße laut Bussgeldrechner mit größeren Bußgeldern rechnen.

Die Begründung hierfür ist, daß in einer geschlossenen Ortschaft ein anderes Gefährdungspotential vorliegt als auf der Schnellstraße. Die StVO berichtet als gestattete Maximalgeschwindigkeit für PKWs innerhalb geschlossener Ortschaft Tempo 50 vor.

Zu schnell auf Achse und gemessen? in der Ortschaft werden Geschwindigkeitsvergehen durch feste Blitzer wie auch durch bewegliche Geschwindigkeitskontrollen mittels Laser registriert. Bei einem Geschwindigkeitsdelikt in der Ortschaft kann es rasant echt kostspielig werden, wogegen für Bleifüßer, die bis zu 20 km/h zu flott waren, Strafzettel zwischen 15 und 35 EU eingefordert werden. Punkte oder gar ein Fahrverbot sieht der Flensburger Katalog bei diesen Überschreitungen noch nicht vor .

Aber wird die vorgeschriebene Geschwindigkeit um 21 km/h und mehr übertreten, werden die Bussgelder schnell kostenintensiver und zudem gibt's Punkte in der Verkehrssünderkartei. Ab 31 km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaft droht anschließend das Fahrverbot, welches mindestens für einen Monat erlassen wird. Aus der Bußgeldtabelle können Sie die jeweilige Strafmaßnahme (Kosten, Punkte, Fahrverbot) für den Flensburger Katalog Höchstgeschwindigkeit innerorts entnehmen.

Höchstgeschwindigkeit und sonstige Sanktionen


Der Punktekatalog für Tempoüberschreitungen sieht jedoch noch gibt viele zusätzliche Verwarnungen vor, die sich auf charakteristische Verhältnisse im Straßenverkehr beziehen.

Wer z. B. an angekündigten Gefahrenstellen wie Bahnübergängen, Straßenmündungen oder auch bei ungünstigen Sichtverhältnissen zu schnell unterwegs ist, muss mit einem größeren Bußgeldschreiben rechnen. In den aufgeführten Exempeln wären es nach der aktuellen Bußgeldtabelle 100 EUR wie auch 1 Punkt.

Ebenfalls kostspielig wird es, sofern man durch rasantes Autofahren in der direkten Nähe von Kindern, älteren oder Hilfe bedürftigen Bürgern deren Gesundheit bedroht. Dann lautet die Strafmaßnahme im Flensburger Katalog 80 Euro als auch 1 Punkt. Aber auch wer mit Schneeketten zu flott unterwegs ist plus gestatteten 50 km/h um 10 km/h übertritt, bekommt entsprechend Bußgeld Rechner ein Bußgeld in Höhe von 15 bis 20 EUR aufgedrückt.

Werden über 60 km/h zu flott gefahren, werden Fahrer mit 600 bis 680 EUR zur Geldstrafe verdonnert und außerdem gibt es noch 2 Punkte als auch 3 Monate Fahrverbot.

Um nicht geblitzt (In der Stadt oder außerorts) zu werden und Bekanntschaft mit dem Bußgeldkatalog oder dem Bußgeld Rechner zu machen, wappnen sich einige Fahrzeugführer mit entsprechenden Radarfallen Warnern aus, was allerdings ebenfalls rechtswidrig ist sowie ein Verwarnungsgeld als Konsequenz hat. Anschließende Bußgeldtabelle veranschaulicht häufige sonstige Geschwindigkeitsvergehen als auch nennt das jeweilige Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbote).

Tempo: Regelungen durch die Straßenverkehrsordnung


Hohes Tempo, irrelevant ob in einer geschlossenen Ortschaft oder auf Autobahnen, ist gemäß Informationen des ADAC die weit verbreitetste Unfallursache. Da ist es kaum überraschend, daß Geschwindigkeitsüberschreitungen gleichfalls sogar das gängigste Vergehen gegen das Verkehrsrecht bzw. die Regeln im Strassenverkehr sind.

Umso bestürzender ist es, daß etliche KFZ-Fahrer häufig selten überblicken, welche Höchstgeschwindigkeiten gefahren werden dürfen. Um sein Basiswissen hinsichtlich Fahrgeschwindigkeit / Höchstgeschwindigkeit zu schärfen, finden Sie im Weiteren den § 3 der Straßenverkehrsordnung, der sich mit dem Geschwindigkeitsniveau beschäftigt.

Infolgedessen gilt:


Wer ein Fahrzeug führt, darf bloß so schnell fahren, daß der Wagen ständig im Griff hat wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Strassen-, Straßenverkehrs-, Sicht- und Wetterlagen sowie den eignenen Kompetenzen als auch den Eigenschaften von KFZ als auch Beladung anzupassen. Ist die Sicht durch Nebelschleier, Schnee oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 Stundenkilometer gefahren werden, wenn nicht eine niedrigere Geschwindigkeit notwendig ist. Es darf nur so flott gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gebremst werden kann. Auf Fahrbahnen, die so eng sind, dass dort entgegen kommende Fahrzeuge in Gefahr gebracht werden könnten, muss aber so bedacht gefahren werden, dass min. während der Hälfte der sichtbaren Strecke gebremst werden kann.

Ohne stichhaltigen Grund dürfen Fahrzeuge nicht so behäbig fahren, dass sie den Straßenverkehrfluss stören.

2. a)
Wer ein Fahrzeug lenkt, muss sich bei Kindern, Hilfe bedürftigen und älteren Mitmenschen, speziell durch Verminderung der Geschwindigkeit und per Bremsbereitschaft, so verhalten, daß eine Gefährdung dieser Straßenverkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

Die vorgeschriebene Geschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Voraussetzungen:

– innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Fahrzeuge:  50 Stundenkilometer
– außerhalb geschlossener Ortschaft

3. a)
für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3500kg bis 7500kg, außer Personenkraftwagen, Personenkraftwagen mit Hänger, für LKW und Wohnmobile jeweils bis zu einem erlaubten Gesamtgewicht von 3500kg mit Hänger wie auch Omnibusse, gleichermaßen mit Gepäckanhänger: 80 km/h,

3. b)
für Kraftfahrzeuge mit einer erlaubten Gesamtmasse über 7,5 t, alle Fahrzeuge mit Anhänger, außer PKWs, LKW und Wohnmobile jeweils max. einer erlaubten Gesamtmasse von 3,5 t, sowie Kraftomnibusse mit Fahrgästen, für die keine Sitzmöglichkeiten mehr zur Verfügung stehen: 60 Stundenkilometer,

3. c)
für PKW sowie für andere Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t: 100 Stundenkilometer.

4.
Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht auf Autobahnen wie auch auf anderen Verkehrsadern mit Spuren für eine Fahrtrichtung, die durch Leitplanken oder andere bauliche Konstruktionen unterteilt sind. Sie gilt darüber hinaus nicht auf Verkehrswegen, die immerhin 2 durch Fahrstreifenbegrenzung oder durch Leitlinien markierte Fahrbahnen für jede Fahrtrichtung haben.

5.
Das Tempo beträgt für Automobile mit Schneeketten auch unter günstigsten Bedingungen 50 Stundenkilometer.

Zu schnell: wann droht ein Entzug der Fahrerlaubnis?


Wer geblitzt wurde und deutlich zu schnell gefahren ist, hat unmittelbar Sorge um seinen Führerschein. Aber ab wann gibt's für Verkehrssünder ein Fahrverbot? Und für welche Dauer ist der Lappen bei welcher Geschwindigkeit weg? Der Flensburger Katalog Geschwindigkeitsüberschreitung sieht klare Regulierungen vor und so wird bei folgenden Zuwiderhandlungen ein Fahrverbot erlassen:

- 1 Monat Entzug des Führerscheins ab 31 km/h innerhalb bzw. ab 41 km/h auf Schnellstrassen plus Bussgeld und Flensburger Punkte
- 2 Monate Fahrverbot ab 51 km/h innerhalb bzw. ab 61 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften plus Verwarnungsgeld als auch Punkte in der Flensburger Punktekartei
- 3 Monate Entzug der Fahrerlaubnis ab 61 km/h innerhalb bzw. mehr als 70 Stundenkilometer auf Schnellstrassen sowie Verwarngeld als auch Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister

Im weiteren finden Sie zudem zusätzliche Sanktionsmaßnahmen aus dem Flensburger Katalog.

Fahrverbot: In der Ortschaft zu schnell gefahren


Man muss schon ziemlich schnell innerorts fahren, damit man seinen Fahrausweis aufs Spiel setzt sowie ein Führerscheinentzug erlassen bekommt. Denn erst wer mit 31 km/h zu flott auf Achse war, bekommt gemäß Bussgeldrechner den Fahrerausweis für einen Monat konfisziert. Das wären in einer 50er Zone ab 81 km/h.

Des weiteren gibt es ein Verwarngeld von 160 € wie auch 2 Punkte. Auch ist man seinen Fahrausweis für einen Monat los, sofern man mit 41 bis 50 km/h drüber war. In diesem Fall sieht die Bußgeldverordnung des Weiteren 200€ Verwarngeld und 2 Punkte vor. Wer das höchstzulässige Tempo um 51 bis 60 km/h überschreitet und erwischt wird, kann insgesamt  2 Monate Fahrverbot erwarten, ab 61 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung gibt's 3 Monate Entzug des Führerscheins. Dazukommen jedenfalls noch jeweils drakonische Verwarnungen wie auch Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg. Anschließende Übersicht zeigt nochmals, wann bei Geschwindigkeitsvergehen in einer geschlossenen Ortschaft ein Fahrverbot erlassen wird und wie es ausfällt:

- mit 31 bis 40 km/h zu flott gemessen: 1 Monat Führerscheinentzug, 160 EUR Bußgeld, 2 Punkte
- mit 41 bis 50 km/h zu flott kontrolliert: 1 Monat Fahrverbot, 200 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte
- mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: 2 Monate Führerscheinentzug, 280 Euro Bußgeldbescheid, 2 Punkte
- mit 61 bis 70 km/h zu viel erwischt: 3 Monate Entzug des Führerscheins, 480€ Bußgeldschreiben, 2 Punkte
- mit über 70 km/h zu schnell kontrolliert: 3 Monate Fahrverbot, 680 EUR Bußgeldbescheid, 2 Punkte

Fahrverbot: Außerorts zu schnell gefahren


Der Blick in den derzeitigen Bußgeld-Katalog für Geschwindigkeitsübertretung außerorts offenbart, daß der Führerschein ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 41 km/h oder mehr konfisziert wird. Genau wie bei den Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Ortschaft wird sogar in der Bußgeldtabelle mit steigender Fahrzeuggeschwindigkeit die Sanktion größer.

Wer mit 41 bis 50 Stundenkilometern zu schnell gefahren ist, muss einen Monat lang seine Lenkberechtigung abgeben, obendrein kommt noch ein Bußgeld im Gesamtbetrag von 160 € genau so wie 2 Punkte. Ebenso wer mit 51 bis 60 km/h zu schnell übers Land fährt und kontrolliert wird, erhält ein Fahrverbot laut Bußgeldrechner für einen Monat zuzüglich 240 EUR Bußgeld und 2 Punkte.

2 Monate muss man dagegen auf den Lappen verzichten, sofern man mit 61 bis 70 km/h zu viel geblitzt wurde. Bei über 70 km/h gibt's ein Fahrverbot für drei Monate. Für die beiden letzten Verstöße kommen jedenfalls noch hohe Strafen plus Punkte hinzu. Anknüpfende Übersicht verdeutlicht nochmals, wann und für welche Dauer bei Geschwindigkeitsüberschreitungen auf Autobahnen ein Fahrverbot erlassen wird:

- mit 41 bis 50 km/h zu viel geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 160 EUR Bußgeld, 2 Punkte
- mit 51 bis 60 km/h zu flott geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 240 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte
- mit 61 bis 70 km/h zu viel geblitzt: 2 Monate Fahrverbot, 440 Euro Verwarngeld, 2 Punkte
- mit mehr als 70 km/h zu viel ertappt: 3 Monate Fahrverbot, 600EU Bussgeld, 2 Punkte

Sonderfall: Geschwindigkeitsübertretung bei schlechten Sichtverhältnissen


Die StVO schreibt bei ungünstigen Sichtverhältnissen infolge von widrigen Wetterbedingungen wie Nebel, Niederschlag oder Schnefall eine Temporeduzierung vor. Demgemäß liegt dann die Geschwindigkeit bei 50 km/h. Wer trotz widrigen Sichtverhältnissen zu flott fährt dabei gemessen wird, muss neben einem Verwarnungsgeld sowie Punkten auch ein Fahrverbot erwarten. So wird die Fahrerlaubnis einen Monat lang sichergestellt, wenn

- die Geschwindigkeitsübertretung Innerhalb geschlossener Ortschaft bei 31 bis 40 km/h lag
- die Überschreitung der Geschwindigkeit auf der Autobahn bei 41 bis 50 km/h lag

Mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit fällt auch das Strafmaß im Flensburger Katalog gravierender aus als auch so kann der Führerschein bei 71 km/h sowie maximal drei Monate entzogen werden.

Darüber hinaus kann selbst dann ein Fahrverbot erlassen werden, wenn Fahrer innerhalb von einem Jahr zweimal mit Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 26 km/h ins Auge fallen. In diesem Zusammenhang ist es dann auch nicht widersprüchlich, wenn einzelne Vergehen nicht zum Entzug der Fahrerlaubnis geführt hätten.

Wann tritt ein Fahrverbot in Kraft?


Sofern ein Fahrverbot ausgesprochen wird, bleibt die Fahrerlaubnis zwar bestehen, allerdings ist es dem Betroffenen für den Zeitraum des Fahrverbots verboten, Kraftfahrzeuge im Verkehr zu lenken. Die Wirksamkeit des Fahrverbots wird mit dem Bussgeldbescheid rechtskräftig, wogegen die Lenkberechtigung nach Wirksamkeit für die Dauer des Fahrverbotes bei der Dienststelle abgegeben werden muss. Mit der Abgabe des Fahrerausweises beginnt die Verbotsfrist.

Orientierung: Leidtragende können den Zeitraum für den Beginn des Fahrverbots in einer Zeitspanne von vier Monaten selbst wählen. Grundvoraussetzung dazu ist, daß im Zeitraum von zwei Jahren kein Fahrverbot erlassen wurde. Wer trotz bestehendem Fahrverbot ein Vehikel im Verkehr führt, begeht laut §21 StVG ein Vergehen. Dieser Verstoß wird mit einer Haftstrafe von höchstens einem Jahr oder einer hohen Geldstrafe belangt.

Absehen von Fahrverbot


In Sonderfällen kann ein Fahrverbot vermieden werden, wogegen es immer von dem jeweiligen Einzelfall abhängig ist und ob man die korrekte Rechtfertigung parat hat. Ein passgenaues Modell nach „Schema F“, mit dem sich das Fahrverbot gegen eine höhere Geldstrafe austauschen lässt, gibt es selbstverständlich nicht.

Im Laufe der Jahre haben sich aber unterschiedliche Fallkonstellationen etabliert, in denen die Vollziehung des Fahrverbotes – mit oder ohne Ausgleich durch eine Erhöhung der Geldbuße – zurückgenommen wurde. Zu den Tatbeständen gehört:

- das so genannte Augenblicksversagen
- die Existenzbedrohung bei Selbstständigen
- der drohende Verlust der Beschäftigungsstelle bei Angestellten
- sehr langer Zeitablauf zwischen Fall und Entschluss
- notstandsähnliche Begebenheiten bei der Tatbegehung
- außergewöhnliche persönliche Umstände
- außergewöhnliche Merkmale des Einzelfalls bei der Tatbegehung
- Vorhandensein eines abwendbaren Verbotsirrtums

Rennfahrer sollten sich darauf jedoch nie verlassen, da Strafgerichte nur in Sonderfällen vom Fahrverbot absehen. Wer die Bedrohung seiner beruflichen Existenz als Begründung angibt, erhält üblicherweise den Hinweis, daß man zunächst seinen Jahresurlaub einsetzen sollte oder anderenfalls auf den Nahverkehr umzusteigen hat. Im Ausnahmefall sollte man sich an einen Rechtsanwalt für Straßenverkehrsrecht wenden. Außerdem kann sich auch eine verkehrspsychologische Intensivkonsultation positiv auf das Entzug der Fahrerlaubnis auswirken, falls der Strafrichter der Meinung ist, dass sich der Betroffene in Zukunft im Verkehr regelgemäß und achtsam verhalten wird.

Geblitzt: Was jetzt?


Wer zu flott gefahren ist und geblitzt wurde, wird zur Zahlung gebeten. Es hängt davon ab, ob Sie nun mit 10 Stundenkilometern zu schnell, mit 20 Stundenkilometer zu viel oder gar mit 40 km/h zu schnell unterwegs waren, wird vom Flensburger Katalog die Sanktion bestimmt. Doch wie geht es nach dem Blitzen weiter?

Zu schnell unterwegs als auch geblitzt: Was kommt nun?


Je nachdem, mit welcher Technologie die Geschwindigkeitsübertretung entdeckt wurde.

Wurde die Zuwiderhandlung bei einer polizeilichen Geschwindigkeitsüberwachung mit Lasermessung gemessen oder wurde man durch Videoaufzeichnung aus einem Fahrzeug – großteils außerhalb geschlossener Ortschaften der Umstand–gemessen, wird man sofort gestoppt und noch vor Ort zur Strafzahlung eines Verwarngelds gebeten. Wer nicht direkt zahlen will oder kann, bekommt ein Schreiben auf dem Postweg zugesendet.

Alternativ wird überhöhte Geschwindigkeit durch stationäre Blitzer bildlich gesichert. Dieserfalls kriegt der Autobesitzer in ein paar Tagen oder Wochen den Bescheid von der Verwaltungsbehörde zugestellt.

Bei einem Tempoverstoß, die laut Flensburger Katalog mit bis zu 35 Euro sanktioniert wird, bekommt der KFZ-Halter einen Verwarnungsbogen zugesendet. Wer dem Vergehen einwilligt sowie das fällige Verwarnungsgeld während der festgelegten Zeitspanne bezahlt, muss keine nachfolgenden Folgen befürchten und das Thema darf als erledigt gesehen werden.

Falls der Halter das Bussgeld nicht binnen der vorgeschrieben Zeitspanne bezahlt oder mit der Anschuldigung nicht einverstanden ist, dann wird ein Strafverfahren eröffnet. An der Höhe des Verwarngelds ändert diese Vorgehensweise jedoch nichts, wohingegen aber zu beachten ist, daß infolge von Verwaltungskosten der fällige Gesamtbetrag schlussendlich beträchtlich höher sein kann, als das konkrete Verwarngeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Geblitzt: wieviel Toleranz wird abgezogen?


Da die Messgenauigkeit ist von Blitzersystem zu Blitzersystem andersartig werden kann, wird vom kontrollierten Wert bei der Geschwindigkeitsmessung eine Toleranz reduziert, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt wird Blitzerautomat oder Videoaufzeichnung erfasst wurde.

Als Faustregel können sich Fahrzeugführer anknüpfende Toleranz-Regel einprägen:


Bei fixen Blitzkasten-Messanlagen werden 3 km/h bei Fahrgeschwindigkeiten unter 100 km/h reduziert. Bei Verkehrsüberwachungsmaßnahmen von über 100 km/h werden von der Geschwindigkeit 3 % Toleranz abgezogen.

Im Gegensatz zu Videomessungen aus mobilen KFZs haben stationäre Blitzer prinzipiell eine geringere Toleranz, die bereits bei jedem Blitzer einkalkuliert ist. Laut fällt der Toleranz-Abzug bei Geschwindigkeitsvergehen, die von einem Auto per Video ermittelt werden, größer aus.

Nach Infos des ADAC können 4 bis 5 km/h bei Fahrgeschwindigkeiten von unter 100 km/h reduziert werden, während es bei höheren Fahrzeuggeschwindigkeiten 4 bis 5 % sind. Häufig und bei besonders ungenauen Meßtechniken kann der Toleranz-Abzug noch größer sein.

Tachometer bei weitem nicht präzise


Jetzt sei auch darauf verwiesen, daß selbst bei aktuellen Kraftfahrzeuge die Geschwindigkeitsanzeige fast nie besonders genau arbeitet. Demnach kann der Blick zum Tachometer für Autofahrer immer bloß einen initialen Richtwert geben, wenn man schlichtweg die Toleranz kontrollieren möchte. Grundsätzlich ist es so, dass fast alle Tachometer ein höhere Geschwindigkeit als die eigentlich gefahrene darstellen und es ein paar Prozentpunkte Abweichung gibt.

Ein Geschwindigkeitsmesser darf in diesem Fall auch laut Vorschrift zu keiner Zeit weniger anzeigen als die gefahrene Fahrzeuggeschwindigkeit, was darüber hinaus von den Fahrzeugproduzenten garantiert werden muss.

Als Option zum Tacho kann ein schneller Blick auf das Navigationsgerät helfen, welches großteils genauere Informationen bietet als auch man somit mit Blick auf Toleranz einen akkurateren Richtwert erhält.

Zu schnell mit LKW und Autobus


Die StVO sieht für LKWs und Omnibusse drakonischere Bestrafungen im Flensburger Katalog Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze vor. In einer geschlossenen Ortschaft dürfen Lastkraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen sowie (Kraft-) Busse nicht länger als 50 km/h fahren. Bei Verletzungen von 16 bis 25 km/h innerhalb der geschlossenen Ortschaft droht schon ein Bußgeld in Summe von 80 bis 95€ plus 1 Punkt in Flensburg.

Bei der geltenden Höchstgeschwindigkeit auf einspurigen Bundes- oder Landstraßen wird nach Gewichtsklassen getrennt. So dürfen kleinere Lastkraftwagen mit einem erlaubtem Gesamtgewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen und Omnibusse maximal 80 km/h flott fahren, wenngleich für schwerlastige LKWs von mehr als 7,5 Tonnen max. 60 km/h zulässig sind.

Letzte Geschwindigkeitsbegrenzung gilt zusätzlich gleichermaßen für Busse, in denen nicht für alle Passagier ein Sitz bereitsteht.

Auf Kraftfahrtstraßen oder Schnellstraßen, bei denen die Richtungsfahrbahnen deutlich voneinander getrennt sind, liegt das vorgeschriebene Tempo für LKWs mit über 3,5 Tonnen genau so wie Busse ohne Trailer bei 80 km/h. Werden von Bussen besondere Anforderungen erfüllt, wie zum Beispiel ein Tempomat, dann dürfen diese auf besonderen Kraftfahrtstraßen und Bundesfernstraßen auch 100 km/h fahren.

Doch genauso wie bei Autofahrern halten sich natürlich nicht alle Lastwagen- bzw. Omnibusfahrer an die Geschwindigkeitsrichtlinien, so dass in den aufgeführten 3 Regionen auch mehrfach Geschwindigkeitsübertretungen festgehalten werden. Mit welchen Auswirkungen (Verwarngeld, Punkte, Fahrverbot) die Temposünder kalkulieren sollten, verbildlicht nachfolgender Punktekatalog für die Geschwindigkeitsübertretung von Sattelschleppern und Autobussen.

Lastkraftwagen / Omnibusse Überschreitung der Geschwindigkeit in der Ortschaft

Wurde das höchstzulässige Tempo mit dem Lastkraftwagen oder Autobus übertreten, dann gibt's folgende Bestrafungen

- bis 10 km/h zu flott – innerhalb: 20€
- 11 – 15 km/h zu flott – innerhalb: 30€ Verwarnungsgeld
- 16 – 20 km/h zu flott – innerhalb: 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt
- 21 – 25 km/h zu schnell – innerhalb: 95€ Verwarngeld, 1 Punkt
- 26 – 30 km/h zu viel – innerhalb: 140EURO Verwarngeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 31 – 40 km/h zu schnell – innerhalb: 200 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 41 – 50 km/h zu schnell – innerhalb: 280 Euro Verwarngeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
- 51 – 60 km/h zu flott – innerhalb: 480€ Bussgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
- über 60 km/h zu flott – innerhalb: 680 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Lastwagen / Omnibusse Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Schnellstraße


Wurde das erlaubte Tempo mit dem Lastwagen oder Autobus überschritten, dann gibt es folgende Bußen:

- bis 10 km/h zu schnell – außerhalb: 15€
- 11 – 15 km/h zu schnell – außerhalb: 25EURO; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als 2 Vergehen nach Fahrtantritt – außerhalb: 70 EUR Verwarnungsgeld, 1 Punkt
- 16 – 20 km/h zu viel – außerhalb: 70 EUR Verwarnungsgeld, 1 Punkt
- 21 – 25 km/h zu schnell – außerhalb: 80 EUR Bußgeld, 1 Punkt
- 26 – 30 km/h zu flott – außerhalb: 95 Euro Verwarnungsgeld, 1 Punkt, Fahrverbot möglich*
- 31 – 40 km/h zu viel – außerhalb: 160 EUR Bussgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 41 – 50 km/h zu schnell – außerhalb: 240 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 51 – 60 km/h zu viel – außerhalb: 440€ Bussgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
- über 60 km/h zu schnell – außerhalb: 600EU Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

*Ein Fahrverbot wird ausgesprochen, sofern es innerhalb eines Jahres zu 2 Tempoüberschreitungen mit 26 km/h oder mehr gekommen ist. Als Stichtag gilt die Rechtskräftigkeit des Bescheids. (Quelle: Kraftfahrt- Bundesamt (Kba))

LKW mit problematischen Waren Geschwindigkeitsübertretung in der Ortschaft


Wurde die vorgeschriebene Geschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Fahrzeugen mit riskanten Waren oder Autobussen mit Passagieren überschritten, dann gibt es folgende Sanktionen:

- bis 10 km/h zu viel – innerhalb: 35 €
- 11 – 15 km/h zu schnell – innerhalb: 60 EUR, 1 Punkt; für mindestens 5 Minuten Dauer oder in zumindest zwei Fällen nach Fahrtantritt: 120 EUR Verwarnungsgeld, 1 Punkt
- 16 – 20 km/h zu viel – innerhalb: 160 Euro Verwarngeld, 1 Punkt
- 21 – 25 km/h zu schnell – innerhalb: 200€ Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 26 – 30 km/h zu schnell – innerhalb: 280€ Bussgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 31 – 40 km/h zu flott – innerhalb: 360 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
- 41 – 50 km/h zu viel – innerhalb: 480 Euro Bussgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
- 51 – 60 km/h zu schnell – innerhalb: 600 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
- über 60 km/h zu flott – innerhalb: 760 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrtbundesamt (KBA))

Lastkraftwagen mit bedenklichen Waren Geschwindigkeitsübertretung außerorts


Wurde die vorgeschriebene Geschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Fahrzeugen mit bedenklichen Gütern oder Autobussen mit Passagieren nicht ernst genommen, dann gibt's folgende Bußen:

- bis 10 km/h zu flott – außerhalb: 30 EUR
- bis 15 km/h zu flott – außerhalb: 35 €;  für wenigstens 5 Minuten Dauer oder in wenigstens zwei Delikten nach Fahrtantritt: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt
- 16 – 20 km/h zu flott – außerhalb: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt
- 21 – 25 km/h zu flott – außerhalb: 160 Euro Verwarngeld, 1 Punkt
- 26 – 30 km/h zu viel – außerhalb: 240 EUR Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 31 – 40 km/h zu flott – außerhalb: 320 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 41 – 50 km/h zu schnell – außerhalb: 400 EUR Verwarngeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
- 51 – 60 km/h zu viel – außerhalb: 560€ Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
- über 60 km/h zu viel – außerhalb: 680 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

Zu schnell gefahren: Konsequenzen für Fahranfänger


Gerade Fahranfänger, welche sich noch in der Probezeit befinden, sollten beachten, daß ihnen bei einer Geschwindigkeitsübertretung eine härtere Strafe droht, als Kraftfahrern, die ihre Probezeit hinter sich haben.

Mit den für die Probezeit, die zwei Jahre nach Ausstellung des Führerscheins läuft, höhere Strafen sollen überwiegend junge Kraftfahrer bzw. Führerscheinneulinge zum vorsichtigerem Fahren angeregt werden, zumal diese in der Summe gesehen vielmals schwere Auffahrunfälle initiieren oder durch zu hohes Tempo Aufmerksamkeit erregen. Fahranfänger, welche sich eine schwerere Übertretung (Bußgeldkatalog A) oder zwei weniger dramatische Verletzungen (Katalog B) genehmigen, müssen ein Aufbauseminar besuchen und ebenso verlängert sich die Probezeit. Jedoch wann drohen Fahramateuren Probezeit Maßnahmen im Hinblick auf Geschwindigkeitsübertretungen?

Geschwindigkeitsübertretung: Was Führerscheinneulinge wissen sollten


Überhöhte Geschwindigkeit gehört sowohl zur Gruppe der schwerwiegenden genau so wie zur Gruppe der geringer gravierenden Zuwiderhandlungen. Relevant in diesem Fall ist, mit welcher Geschwindigkeitsübertretung man geblitzt wurde.

Bei einer Geschwindigkeitsübertretung mit mehr als 20 km/h mit dem Auto oder um mehr als 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um eine A-Übertretung und dementsprechend muss der Fahranfänger mit Schritten rechnen.

Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von höchstens 20 Stundenkilometern mit dem Auto und höchstens 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um ein B-Vergehen als auch entsprechend muss der Fahranfänger mit keinen Initiativen rechnen.

Prinzipiell können Geschwindigkeitsdelikte nur dann zu den speziellen eingeplanten Maßnahmen für die Probezeit führen, falls Sie so folgenschwer sind, dass es zum Eintrag in der Flensburger Punktekartei beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg kommt. Das ist immer dann der Sachverhalt, wenn

- eine Verkehrs-Straftat oder
- eine Zuwiderhandlung mit einer Geldbuße von min. 60 Euro vorliegt.

A-Übertretungen: Was sind folgenschwere Verkehrsdelikte?


Im Bußgeldkatalog A der folgenschweren Zuwiderhandlungen, von denen schon ein Verstoß zu Probezeit-Maßnahmen führt, gehören Verkehrsüberschreitungen wie beispielsweise:

- Alkohol im Straßenverkehr
- Nötigung (zum Beispiel durch Betätigung des Fernlichts oder zu dichtes Auffahren auf der Schnellstraße)
- widerrechtliches Entfernen vom Unfallort
- gefährliche Eingriffe in den Verkehr (beispielsweise durch illegale Straßenrennen)

Des weiteren zählen sogar die häufigsten Ordnungswidrigkeitenverstöße zu den A-Fällen wie etwa:

- Überholen im Überholverbot
- Fall einer roten Lichtzeichenanlage
- Geschwindigkeitsüberschreitung mit mehr als 20 km/h
- Fehler beim Einbiegen oder Unfallgefährdung anderer Verkehrsteilnehmer durch Vorfahrtsverletzungen

B-Vergehen: Was sind geringer folgenschwere Verkehrsübertretungen?

Im Katalog B der weniger dramatischen Delikte, von denen erst 2 Delikte zu Probezeit-Nachschulung führen, gehören Verkehrsverstöße wie z. B.:

- Fahren mit mangelhaft gesicherter Ladung
- Fahren mit abgefahrenen Reifen
- Geschwindigkeitsübertretung mit weniger als 20 Stundenkilometer
- Mitnahme von Kindern ohne Kinderautositz

Man darf sich nicht von der Bezeichnung „weniger schwerwiegend“ täuschen lassen, weil selbst diese Überschreitungen im Ausnahmefall schwere Auswirkungen haben können.

Geblitzt in der Probezeit: Welche Mittel greifen?


Wer im Laufe der Probezeit durch zu schnelles Fahren auffällig geworden war (einmal von mehr als 20 Stundenkilometer bzw. zweimal mit unterhalb von 20 km/h), den erwarten besondere verkehrspsychologische Maßnahmen, wohingegen man alles in allem drei Kategorien differieren kann.

Bei der ersten Zuwiderhandlung (einmal A-Nichteinhaltung oder zweimal B-Vergehen) wird die Probezeit auf insgesamt 4 Jahre erweitert und obendrein wird die Teilnahme an einem Seminar zum Punkteabbau auferlegt.

Wer nach der Teilnahme am Seminar zum Punkteabbau wieder durch einen A-Verletzung oder zwei B-Überschreitungen auffallend wird , bekommt eine Verwarnung verhängt. Ebenso wird dem Autofahrer die optionale Beteiligung an einer verkehrspsychologischen Nachschulung geraten, die allerdings nicht obligatorisch ist. Werden noch vor der Beendigung des Fahreignungsseminars Vergehen begangen, gibt es bis dato keine dieser Maßnahmen. Statt dessen wird abgewartet, ob sich beim Führerscheinneulinge das Verhalten im Straßenverkehr durch die Beteiligung am Fahreignungsseminar verbessert.

Wer nach Ablauf von zwei Monaten nach der Strafmaßnahme wieder augenfällig wird (einmal A-Vergehen oder zweimal B-Delikt), bekommt die Fahrerlaubnis entzogen.

Wer trotz Anordnung kein Teilnahmezeugnis am Aufbauseminar vorlegen kann, muss damit rechnen, dass der Lappen entzogen wird.

Raserei ausserhalb von Deutschland: Welche Bestrafungen blühen?


Wer mit dem Automobil unterwegs ist, tritt gerne mal stärker auf das Gaspedal.

Doch das sollte sich jeder Pkw-Fahrer mehrfach überlegen. Nicht nur, weil die Verkehrsunfallgefahr gehoben wird , sondern ebenso auch, weil ausserhalb der BRD das Verwarnungsgeld-Niveau in der Regel eindeutig höher ausfällt als hierzulande.

Das trifft auch auf zu hohes Tempo zu. So reissen sich Fahrer mit einer Überschreitung flott ein immenses Loch in die Ferienkasse.

Geldstrafen für hohes Tempo oft eindeutig kostspieliger

Während der Punktekatalog in Deutschland für Rasen mit 20 km/h max. 35 € Bussgeld vorsieht, liegen die Sätze ausserhalb von Deutschland teilweise wesentlich höher. Ein paar Paradebeispiele gefällig?

Schauen wir in die Schweiz. Hier muss man wenigstens 145€ bezahlen, falls man 20 km/h flotter fährt als zulässig. Doch auch im beliebten Reiseland Italien werden Geschwindigkeitsüberschreitungen deutlich drastischer belangt als bei uns, werden Jedoch ab 170 Euro aus der Ferienkasse fällig. Wenn man sich bei Nacht zum Schnellfahren verführen lässt, fällt das Bussgeld in Italien noch einmal um 33 Prozent höher aus.

Europäische Bussgeld-Spitzenreiter bei Geschwindigkeitsübertretungen sind aber wieder einmal die skandinavischen Länder. So werden in Schweden mindestens 290€, in Norwegen sogar ab 480 EUR Verwarngeld fällig. Entsprechend ist es ratsam sich immer mit den bedeutendsten nationalen Verkehrsregeln des Ferienlands üblich machen.

Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsdelikte Ausland


Im anschluss sehen Sie die europäische Bußgeld-Tabelle sowie einen Überblick der Geldstrafen für Tempoverstöße im europäischen Ausland.

- Belgien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu flott ab 300 Euro
- Bosnien und Herzegowina Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 25EURO; über 50 km/h zu schnell ab 200 Euro
- Bulgarien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25EURO; über 50 km/h zu schnell ab 120€
- Dänemark Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 335 Euro
- Deutschland Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 35 €; über 50 km/h zu flott ab 240 Euro
- Estland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro; über 50 km/h zu viel ab 800 Euro
- Finnland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70€; über 50 km/h zu viel 14 Tagessätze
- Frankreich Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell 1.500 Euro
- Griechenland Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 100 EUR; über 50 km/h zu flott ab 350 Euro
- Großbritannien Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 120 Euro; über 50 km/h zu schnell bis 2.990 Euro
- Irland Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 80 Euro; über 50 km/h zu flott ab 80€
- Island Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu flott ab 90 Euro
- Italien Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 170 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 530 Euro (Mindestbuße während des Tages, zwischen 22-7 Uhr ein Drittel höher)
- Kroatien Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 65 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 660 Euro
- Lettland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 110 Euro
- Litauen Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 10€; über 50 km/h zu viel ab 290 Euro
- Luxemburg Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 145 Euro
- Malta Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 70 Euro; über 50 km/h zu viel ab 70 Euro
- Mazedonien Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 20 EUR; über 50 km/h zu flott ab 45 Euro
- Montenegro Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 70€; über 50 km/h zu viel ab 150 EUR
- Niederlande Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 160 €; über 50 km/h zu viel ab 510 Euro
- Norwegen Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 430 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 940 Euro
- Österreich Bussgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 30€; über 50 km/h zu schnell bis 2.180 Euro
- Polen Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 25 Euro; über 50 km/h zu viel ab 100€
- Portugal Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 60€; über 50 km/h zu schnell ab 120 Euro
- Rumänien Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 100 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 150 EUR
- Schweden Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 270 Euro; über 50 km/h zu viel ab 450 Euro
- Schweiz Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 150 Euro; über 50 km/h zu flott ab 60 Tagessätze
- Serbien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 130€
- Slowakei Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 350 Euro
- Slowenien Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 50€; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro
- Spanien Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 100€; über 50 km/h zu flott ab 600 Euro
- Tschechien Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 60 EUR; über 50 km/h zu flott ab 200 EU
- Türkei Bussgeld: mit 20 km/h zu flott ab 55 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 75€
- Ungarn Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell bis 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 190€
- Zypern Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 35 €; über 50 km/h zu schnell ab 85 Euro

(Quelle: ADAC, Stand 03.2013)

Fahrzeuggeschwindigkeiten: Wie zügig darf man im Ausland fahren?


Während auf deutschen Autobahnen auf vielen Fragmenten keine Höchstgeschwindigkeit angeordnet ist, schaut es auf dem Rest des Kontinents doch völlig anders aus  und genauso wie beim Punktekatalog Tempoüberschreitungen überwiegen auch hier strengere Regulierungen.

In Norwegen gilt mit mini Ausnahme auf Schnellstrassen eine Maximalgeschwindigkeit von 90 km/h, obgleich die Kennzeichnung in Schweden nicht länger als 110 oder 120 Stundenkilometer genehmigen. Der Vergleich zeigt, daß das Tempo für Pkw auf der Schnellstrasse in den häufigsten Staaten (beispielsweise Belgien, Königreich Der Niederlande, Portugal, Alpenrepublik, Spanien, Türkei) bei 120 km/h liegt, viele andere Nationen erlauben dagegen sogar eine höchstzulässige Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometern. Führerscheinneulinge, die noch in der Probezeit sind und entsprechend bis dato keine 2 Jahre Fahrerfahrung haben, sollten sich besonders in der französischen Republik in Acht nehmen. Denn dort dürfen Fahranfänger auf Landstrassen höchsten 110 Stundenkilometer fahren.

Auf Überlandstraßen gilt konträr dazu in unzähligen Ländern eine Maximalgeschwindigkeit von 80 oder 90 Stundenkilometer, während Innerorts ein Tempo von 50 km/h nahezu Standard ist.

Bußgeld: Schnell zahlen kann Rabatte bringen


Wer unabhängig von aller Sicherheitsvorkehrungen aber einmal ausserhalb von Deutschland beim viel zu hohen Fahren kontrolliert und geblitzt wurde, kann bei sofortiger Zahlung vor Ort oder promter Zahlung einen Skonto auf die Geldbuße bekommen.

Ein geeignetes Paradebeispiel ist Italien, wo man nur die Mindestbuße bezahlen muss, wenn binnen 60 Tagen gezahlt wird. In Frankreich gibt's dagegen einen Preisnachlass auf die Geldstrafe, sofern man diese in 15 Tagen entrichtet. Spanien als auch Griechenland bescheren schnellzahlenden Rasern die größten ‚Ersparnisse‘ in Aussicht. So gibt's 50 % Preisnachlass, falls man im Zeitraum von zehn Tagen (Griechenland) bzw. 20 Tagen (Königreich Spanien) sein Bussgeld begleicht.

Studie: Verkehrsunglücke durch zu schnelles Fahren


Hohes Tempo stellt die gängigste Zuwiderhandlung dar. Das betrifft sowohl männliche wie auch weibliche Kraftfahrer, wobei Männer doch beinahe viermal so viele Vergehen verursachen wie Frauen. Das beweisen ebenso die Zahlen und Statistiken von dem Kraftfahrt-Bundesamt.

- Gängigste Zuwiderhandlung Männer: Überschreitung Der Geschwindigkeit (2.277.000 Zuwiderhandlungen)
- Häufigste Zuwiderhandlung Frauen: Geschwindigkeitsüberschreitung (627.00 Vergehen)

Aber selbst wenn für viele Fahrer das Tempolimit innerhalb oder auf Bundesstrassen ein Dorn im Fokus ist als auch eine ärgerliche Thematik darstellt, gibt es gleich mehrere gute Motive, warum eine beschränkte Geschwindigkeitsobergrenze sinnvoll ist.

Rasen ist nicht selten eine der Unfallgründe. So wurde ausschließlich im Jahr 2012 bei allen verstorbenen Fahrern in 37 % der Vergehen eine überhöhte Fahrgeschwindigkeit als Unfallquelle registriert.

Noch deutlich übler sieht es auf den Bundesstraßen aus, wo nahezu jeder zweite Straßenverkehrstote auf Geschwindigkeitsübertretung zurückzuführen ist. Allerdings auch beim Blick auf die Unfallstatistik ohne Todesopfer ist deutlich, dass eine Missachtung der höchstzulässige Geschwindigkeit oftmals die Ursache für Verkehrsunfälle ist. So waren im Jahr 2012 von alles in allem 362.993 Pkw-Fahrern fast 50.000 durch zügiges Autofahren verstorben. Angenehm dabei ist, daß Im Vergleichsjahr 2009 die Zahl gefallen ist. Damals waren es noch ungefähr 56.000.

Allein diese Werte des Statistischen Bundesamtes veranschaulichen, dass überhöhte Geschwindigkeit bzw. Geschwindigkeitsübertretungen der Verursacher Nr. 1 für Vergehen von Menschen bei Autounfällen im Jahr 2012 sind. Laut bestätigt sich sogar der Sinn plus Daseinsberechtigung eines Geschwindigkeitslimits.

Wie aus übrigen Rapports zur „Unfallentstehung auf innerdeutschen Straßen“ klar wird, ist insbesondere bei jüngeren Straßenverkehrsteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren das Verkehrsunfallrisiko nahezu doppelt so hoch wie in allen Altersgruppen. Wobei auch hier die erhöhte Fahrgeschwindigkeit die Hauptunfallursache ist.