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Der fortschrittlichste Aguri Skyway Pro GTX70 ist ein leistungsstarker 3in1 Radar Warner gegen Lasermessungen, Sektion-Control Abschnitte, feste Blitzer und mobile Radarkontrollen oder Laser werden zu 100% erkannt und mit Sprachausgabe und kostenlosen Blitzer-Updates.
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Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 292
Hersteller:Aguri
Gewicht: 0.550 Kg.
GTIN/EAN: 0635292493034
Hersteller-Artikelnummer: SK161200834

Skyway Pro GTX70 Radarwarner

Aguri ist der innovative Produzent von High-End Radarwarnern für den Einsatz in Europa. Aguris Skyway Pro GTX70 wurde speziell für den besonders anspruchsvollen Betrieb in Deutschland, Österreich und Schweiz konzipiert. Skyway Pro bietet überragende Radar- und Lasererkennung, und vereint in einem kompakten Warngerät, auch den Schutz vor stationären Blitzern mittels GPS. Entdeckte Gefahren werden mittels Sprachausgabe, sowie über die hochauflösende OLED Anzeige mit Dimm-Funktion gemeldet. Unterstützt neben einer deutschen Sprachausgabe und Menu-Führung, auch Sprachausgaben in englisch oder italienisch. Es werden im OLED Display, neben den Warnhinweisen, auch Geschwindigkeit, Himmelsrichtung (GPS-Kompass) und Uhrzeit angezeigt.

Schluss mit Bußgeld! Fahren Sie bußgeldfrei und dauerhaft ohne kostspielige Blitzer-Abonnements. Das Warngerät wird bereits serienmäßig mit aktuellen Blitzerdaten ausgeliefert, so dass Autofahrer den Warner sofort nutzen können. Die im Gerätespeicher hinterlegten Gefahrenzonen, ermöglichen mittels GPS einen Schutz vor stationären Blitzer, Rotlicht-Blitzern oder Sektion-Control-Abschnitten in ganz Europa. Aguri stellt auf der Webseite dauerhaft kostenfreie Blitzerdaten-Updates  zum Download bereit. Skyway Pro kann über einen PC oder Apple Mac OSX Computer aktualisiert werden. 

Skyway Pro wurde speziell für die Nutzung in Europa entwickelt. Skyway Pros hochsensible Plattform erlaubt dank innovativer Sensorik eine extreme Reaktionszeit im K-Band, X-Band und Ka-Band. Aber auch Laser kann Skyway Pro mit bestechender Reichweite und 360° Empfangswinkel zuverlässig detektieren. Der Skyway Pro überzeugt Nutzer durch überragende Empfindlichkeiten sowie überzeugender Zuverlässigkeit.

Umfassender 3in1 Schutz für Ihren Führerschein. Aufgrund professioneller Signalfilterung können störende Fehlalarme optimal gefiltert werden. Des weiteren kann der GTX70 an die Bedürfnisse der Autofahrers angepasst werden, sodass nur eine Abtastung der gewünschten Frequenzen erfolgen kann. Eine Inbetriebnahme oder Deaktivierung aller Frequenzbänder ist problemlos möglich. Sein bedienfreundliches Montageset erlaubt Installationen an der Frontscheibe, oder auch auf der Fahrzeugkonsole.

Skyways Pro GTX70 bietet neben der kompakten Baugröße, auch enorme Empfindlichkeiten in der Radar- und Laserortung. Der Skyway Pro GTX 70 Radarfallenwarner zeichnet sich durch seine 3in1 Ortung, dem OLED Display und Sprachausgabe in deutsch, englisch und italienisch aus.

Besonderheiten
- 3in1 Premium Kombigerät mit GPS
- Beste Empfindlichkeiten seiner Klasse
- Bietet europaweiten Schutz
- Auf Lebzeit kostenfreie Updates der Blitzerdaten
- Speziell für Europa entwickelt
- Geschwindigkeitsorientierte Abtastung der Frequenzbänder
- Digitaler Kompass
- GPS Geschwindigkeitsanzeige
- Radar- und Lasererkennung
- OLED Display mit Dimmer und Dunkel-Modus
- Digitale Sprachausgabe in deutsch, englisch und italienisch
- Multi-Sensor-Laserschutz
- Digitale Signalverarbeitung mit DSP
- Einfache Handhabung
- Anzeige der Sendeleistung und Frequenz
- Einfache Installation

Technische Daten
- 50 Kanal GPS-Empfänger
- GPS Verbindung unter 3 Sekunden
- Warm <10 Sek.
- Kalt <40 Sek.
- Aktualisierungsrate 1/Sek

Radar- und Lasererkennung
X-Band-Empfindlichkeit
-105 / -103dB
K-Band-Empfindlichkeit & SWS
-128 / -125dB
Ka-Band-Empfindlichkeit
- 33,800 GHz -128/-125 dB
- 34,300 GHz -128/-125 dB
- 34,700 GHz -128/-125 dB
- 34,940 GHz -128/-125 dB
- 35,500 GHz -128/-125 dB
Ku-Band-Empfindlichkeit
- 13,435 GHz -90/-88dB
Laser-Empfindlichkeit
-129/-110dB

Abmessungen
Breite 74mm, Länge 125 mm, Höhe 32mm

Lieferumfang
- Aguri Skyway Pro GTX70 Radarwarner
- Bedienungsanleitung (deutsch, englisch, italienisch)
- Quick-Release Saugnapfhalterung
- 12V Stromkabel

Aguri Skyway Pro GTX 70 Radar Warner

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Aguri Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage. 

 

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte. 



 

Wissenswertes rund um die Geschwindigkeitsüberwachung


Wenn die Weckuhr überhört wurde und es knapp wird, dann tritt fast jeder Autofahrer freudig mal auf die Pedale, um in letzter Minute das Ziel zu erreichen. Wenn das Glück einen verlässt, kann es schnell zu einem gesalzenen Vergnügen werden, sofern ein Blitzkasten den Fahrer beim Fahren ertappt. Und dann heißt es, auf den Bußgeldbescheid mitsamt den Blitzer-Strafen zu warten.

Der folgende Text informiert Sie nicht alleinig über Bußgeld, Fahrverbote und Flensburger Punkte, die Sie gemäß neuem Punktekatalog bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung zu erwarten haben, falls Sie von einem Starenkasten ertappt wurden. Er stellt Ihnen auch umfassende Informationen in Bezug auf die Funktionsweise von einem Blitzer zur Verfügung.

Was für Regeln sind im Rahmen der Tempokontrolle in der Bundesrepublik Deutschland zu finden? Welche Blitzerkasten- Typen gibt es? Wie ausfallsicher ist wirklich ein Geschwindigkeitskontrollgerät und inwiefern rentiert sich ein „Blitzer-Einwand beim Blitzer-Rechtsanwalt“? Ab wann schnappt ein Blitzer zu und wie hoch ist die Toleranz beim Blitzen? Und schlussendlich: Welche Blitzerwarner existieren für den Fahrzeugführer und welche von denen sind legal und welche nicht erlaubt?

Diese Blitzerarten kommen zum Einsatz:

Radarfallen:   

TRAFFIPAX Speedoguard, Mesta 208, Multanova 6F Digital, M5 Radar, TRAFFIPAX Speedophot, TRAFFIPAX Micro-Speed 09

Lichtschrankenmessgeräte:

ESO ES 1.0, ESO µP80, ESO ES 3.0

Videofahrzeuge:

Provida 2000, Provida Vidista, VKS 3.0, Police-Pilot, CG P50e (Videostoppuhr), VIDIT VKS 3.01

Geschwindigkeitsmessgeräte mit Induktionsschleifen:

Truvelo M4², Traffipax TraffiStar S 540, TRAFFIPAX TraffiStar S 330, TRAFFIPAX TraffiPhot S, VDS M5 Speed

- Section Control Abschnitte

Lasergeräte   

Leictec XV3, Laser Patrol, TraffiPatrol, Riegl FG21-P, PoliScan Speed, LAVEG, LR90-235/P,  Leivtec XV2, LTI 20.20 TS/KM

Rotlichtkamera   

Multanova, Multastar C

Abstandskontrolle   

VAMA, VSTP, Brückenabstandsmessung

Allgemein

Bewegliche Blitzkasten, Feste Blitzer, Schwarzlichtblitzer

Besondere infos zu Blitzkasten und Radarfallen:

Die Straßen-Verkehrsordnung (StVO) erklärt in §3 klar und deutlich: „Wer ein Gefährt führt, darf lediglich so schnell fahren, dass der Wagen ständig beherrscht wird“. Die Geschwindigkeitsüberwachung mit Blitzer soll hier effizient einhaken.Intention sei es, die Straßenverkehrsteilnehmer auf das Einhalten der höchstzulässigen Geschwindigkeit zu kontrollieren und wenn notwendig eine Strafmaßnahme durchzuführen, um so die Sicherheit im Straßenwesen sicherzustellen und eine Gefährdung aufgrund einer zu hohen Fahrzeuggeschwindigkeit zu mindern.

De facto gehört eine Geschwindigkeitsübertretung in der Bundesrepublik Deutschland laut dem Bundesamt für Statistik zu der Hauptunfallursache (die Hälfte der Todesopfer wegen zu hoher Geschwindigkeit kamen auf Bundesstraßen zu Tode) und laut der Unfallstatistik des Kraftfahrbundesamt (KBA) zu der am meisten verübten Ordnungswidrigkeit. Allein im Jahr 2012 hat der Blitzer auf den innerdeutschen Strassen rund 2,9 Millionen Mal aufgeblitzt. Eine eindrucksvolle Anzahl, wenn man bedenkt, dass die Bußgeldregelung für Tempoüberschreitungen aufgrund des hohen Unfallpotentials auch hohe Sanktionen vorschreibt. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass nach der Reform des Punktesystems das Punktekonto in Flensburg insgesamt auf bis zu 8 Punkte klettern kann und damit jeder Punkt weitaus schwerer zu Buche schlägt.

Blitzen in einer geschlossenen Ortschaft und außerhalb geschlossener Ortschaften – Diesen „Blitzer-Strafmaßnahmen“ müssen Sie entgegensehen

Zu schnell gefahren? Haben Sie einen Blitzkasten nicht gesehen? Regeln ignoriert? Was für eine Strafe für überhöhte Geschwindigkeit sollten Halter erwarten? Ist ein „Blitzer Autobahn“ weniger teuer als ein „Blitzer innerhalb geschlossener Ortschaften“?

Erst einmal ist es obligat festzuhalten, dass Verwarngeld, Punkte und Dimension der Fahrverbote wegen Geschwindigkeitsübertretungen innerhalb der geschlossenen Ortschaft strenger ausfallen als außerhalb geschlossener Ortschaften. Untermauert wird dies mit der größeren Gefährdung, die innerhalb einer geschlossenen Ortschaft resultiert. So gestalten sich die Blitzer Kosten für:

Geschwindigkeitsübertretung in einer geschlossenen Ortschaft

Wer in der Ortschaft gemessen wurde, dessen Konto im Zentralregister wie unter anderem das private Konto werden folgenschwerer in Mitleidenschaft gezogen. Innerhalb geschlossener Ortschaft erlaubt die Straßenverkehrsordnung eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometer. Werden hier entzückende Blitzer-Aufnahmen vom Fahrzeuglenker gemacht, so wird die Verärgerung nach der Sichtung vom Bussgeldbescheid sehr groß sein. Sind Sie mit mehr als 20 km/h über der zugelassenen Geschwindigkeit vom Starenkasten gemessen worden, so haben Sie bereits mit Blitzer-Saktionen von 80  Euro Verwarngeld und einem Punkt zu rechnen. Bei mehr als 30 Stundenkilometer sind es nicht bloß zwei Punkte im Flensburger Register, hier wird zusätzlich das erste einmonatige Fahrverbot verhängt. Die Maximalstrafe, welche die Blitzer-Tabelle vorsieht, entsteht somit, sofern sie in einer geschlossenen Ortschaft mehr als 70 km/h zu schnell unterwegs sind. Das Resultat sind 2 Punkte, 680 EUR Verwarngeld sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.

Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Außerhalb geschlossener Ortschaft gilt für ein Personenkraftwagen gemäß der Straßen-Verkehrsordnung eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern, auf Autobahnen ist eine sogenannte Richtgeschwindigkeit von 130 km/h vorgesehen, wenn Verkehrsschilder, Witterungs- und Straßenbedingung oder vergleichbares dem Fahrzeuglenker dies ans Herz legen.

Wer hier mit mehr als 20 bis 25 Stundenkilometer über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von einem der unterschiedlichen Blitzer-Typen kontrolliert wird, hat hier schon mit dem ersten Punkt im Flensburger Zentralregister zu rechnen sowie einem Bußgeld von 70€. Bei mehr als 40 Stundenkilometern tritt neben dem Bußgeld von 160 EUR und zwei Zählern auch das erste einmonatige Fahrverbot noch dazu. Ein teurer schneller Spaß wird es für Bleifüße, die über 70 km/h am Fahren sind. Die Blitzer-Sanktionen sind hier: 2 Flensburger Punkte, 600€ Verwarngeld und ein Fahrverbot für drei Monate.

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist stets auch von externen Gegebenheiten abhängig. So erklärt man in Paragraf 3 der StVO: „Die Fahrzeuggeschwindigkeit ist insbesondere den Strecken-, Verkehrs-, Wetter- und Sichtbedingungen sowie den eigenen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Gefährt und Beladung anzupassen“. Beträgt beispielsweise die Sicht bei schlechter Witterung nur 50 Meter, so darf der Fahrer auch nicht mehr als 50 km/h fahren. Es darf stets nur so schnell gefahren werden, dass der Autolenker imstande ist, im Bereich der ersichtlichen Route anzuhalten. Selbst hier müssen ansonsten Verwarnungsgeld, Fahrverbote und Punkte In Flensburg erwartet werden.

Nach der Radarkontrolle: Fahrverbot und Punkte im Genauen

Wer zu schnell fährt und erwischt wird, muss mit allerlei Bußen rechnen. Welche genau das sind, sehen Sie in unserer kurzen Übersicht zu jeder Blitzer-Buße in Form von Punkten und Fahrverboten wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen:

- 1 Punkt: innerhalb der geschlossenen Ortschaft und außerhalb der Ortschaft ab 21 Stundenkilometer

- 2 Punkte: in einer geschlossenen Ortschaft ab 31 km/h und außerhalb der Ortschaft ab 41 Stundenkilometer

- 1 Monat Fahrverbot: in einer geschlossenen Ortschaft ab 31 km/h und außerhalb der Ortschaft ab 41 km/h

- 2 monstiges Fahrverbot: Innerorts ab 51 Stundenkilometer und außerhalb der Ortschaft ab 61 km/h

- 3 Monat Fahrverbot: in der Ortschaft ab 61 km/h und außerhalb geschlossener Ortschaften ab 70 km/h

Erste Geschwindigkeitsbegrenzung bei 140 km/h

Zwischen den Ortschaften Hannover und Braunschweig auf der A2 wurde vorübergehend ein Test angefangen, eine Limitierung der Fahrzeuggeschwindigkeit auf 140 km/h festzulegen. Diese Strecke gilt als die erste Route, die ein Geschwindigkeitslimit vorsah, das über der eigentlichen Richtgeschwindigkeit von 130 km/h liegt.

Geblitzt – Näheres zu Blitzgeräten in der Bundesrepublik

Im Jahr 1959, als in Deutschland erstmals das Tempo auf den Strassen mittels technischer Hilfsmittel überwacht und bestraft wurde. Seither haben sich verschiedenartige Blitzer-Bauarten zur Geschwindigkeitsmessung etabliert. Welches Meßsystem findet sich im Blitzer Bestand der Ordnungshüter? Im Folgenden führen wir Ihnen die diversen Geschwindigkeitskontrollen und ihre jeweilige Messtechnik vor und geben Ihnen Auskunft, worauf Sie aufpassen müssen.

Besondere infos zu Messanlagen im Detail:

Beweglicher Messungen

Bewegbare Blitzerkasten werden in einem Auto verfrachtet und werden gern von der Polizei für kurzfristige Überwachungsmaßnahmen benutzt. Feste Blitzer haben aber die Schattenseite, dass Fahrzeugführer lediglich im Messbereich der Vorrichtung die Geschwindigkeit reduzieren. Ein bewegbarer Blitzer soll hier für Abhilfe sorgen und mit seinem allgegenwärtigen Überwachungspotential einen verstärkten Druck aufbauen. Auf diese Weise soll der Kraftfahrer letztendlich dazu angehalten werden, die höchstzulässige Geschwindigkeit nicht bloß bei einer Blitzergefahr einzuhalten, sondern längerfristig. Unter diesem Standpunkt wird bei den Ermittlern entsprechend vermehrt auf bewegliche Blitzer gesetzt. Diese verwenden die Radar- und Lasertechnik oder aber einer Lichtschranke. Aufgrund der technischen Weiterentwicklung ist es diesen Blitzern möglich, anhand der Digitaltechnik als „Blitzer ohne Lichtblitz“ zu arbeiten.

Welche Blitzer-Bautypen bzw. Geschwindigkeitskontrollgeräte bewegbarer Blitzer sind mit von der Partie und wie arbeiten Sie? Welche Blitzer Warner können bei welchem Messgerät hilfreich sein? Hier finden sie nachfolgend einen kurzen Überblick:

- Die charakteristische mobile Radarmessung

- Bewegbare Messungen

Sorgen für Fahrzeugführer und Wohltat für Staat: Was können die Anlagen?

Als die Bundesrepublik Deutschland mit der Überwachung der Fahrgeschwindigkeit auf den Straßen anfing, nutzten die Amtsstellen die Radar Technologie. Auch jetzt macht diese Radartechnik eine feste Komponente der Blitzer zur Geschwindigkeitskontrolle aus. Hierbei sind die Messanlagen entweder in einem portablen KFZ verstaut oder sind an einem Dreifuß welcher am Straßenrand aufgestellt wird. Die portablen Radaranlagen stellen in die BRD die am meisten genutzte Verfahrensweise zur Tempomessung dar.

Arbeitsweise: Der Blitzer funktioniert mit Hilfe des sogenannten Doppler-Effekts und wurde nach seinem Erfinder, dem niederösterreichischen Mathematiker und Physiker Christian Doppler, benannt. Das Geschwindigkeitsmessgerät emmitiert Radarwellen, welche auf das Vehikel treffen und zurückgeworfen werden. Diese Radarwellen werden wieder vom Radarmessgerät aufgenommen und machen die Auswertung der Geschwindigkeit des vorbeifahrenden PKW´s möglich. Ist der Fahrer zu schnell unterwegs, werden Blitzer-Fotos geschossen.

Schwachstellen: Sind mehrere Kraftfahrzeuge hintereinander unterwegs, die eine geringe Entfernung zueinander aufweisen, ist die Überprüfung nicht valide. Auch ist diese Methode der Geschwindigkeitskontrolle nicht gegen Fehler sicher, zum Beispiel ist der Winkel der Messung relevant. Auch kann die Rückstrahlung das Resultat verändern. Daher lassen Sie bei Bedenken das Foto von einem Sachverständigen überprüfen.

- Distanz zum Blitzer: Der Wirkungsbereich ist bei diesem Blitzerkasten etwa 40 Meter.

- Toleranz vom Blitzer: Die Toleranz ist in der Regel 3 %.

- Blitzer-Kosten: Rund 50 000€

- Blitzer Warner: Schutz durch Radar Warner

LIDAR neuartiger Trend

Laserhandgerät, oder auch als Laserhandmessgerät genannt, ist eine Kontrolle, die sich zur Geschwindigkeitsmessung dem Laser bedient.

Funktionsweise: Wie bei der Radar Technologie wird auch hier ausgestrahlt und zurückgeworfen. Es handelt sich hierbei um Lichtwellen, welche das Automobil treffen und zurückgeworfen werden, wodurch letztlich die Fahrtgeschwindigkeit des vorbeifahrenden Autos festgestellt werden kann. Die Laserpistole kann derweil von der Polizei sogar in Verbindung mit einer Kamera eingesetzt werden. Bei dieser Blitzer-Art wird das KFZ von einem Gemeindebediensteten am Fahrbahnstreifen kontrolliert.

Unzulänglichkeiten: Auch dieses Geschwindigkeitsmeßgerät ist fehlerbehaftet. Denn die Verlässlichkeit des Resultats ist bedingt von der Haltung des Ordnungshüters. Ist der Winkel der Messung hierbei nicht in Ordnung oder werden im Zuge der Geschwindigkeitskontrolle Bewegungen gemacht, ist das Resultat schon verfälscht. Da normalerweise keine Blitzer-Bilder erstellt werden, ist der Beleg in diesem Fall schwieriger. Meist wird das KFZ nach der Geschwindigkeitsmessung gestoppt.

- Abstand vom Blitzer: Der Überprüfungsbereich beträgt hier sogar 300 Meter.

- Toleranz vom Blitzkasten: Die Toleranz liegt in aller Regel bei 3 %.

- Blitzer-Kosten: Ungefähr 20 000 Euro

- Blitzer-Warner: Sicherheit durch Radarfallen Warner und Laserblinder bzw. Laser Blocker

Sensormessung und Helligkeitsdetektoren

Auch die Sensormessung ist in der Bundesrepublik zunehmend beliebt.

Funktionalität: Bei der Sensormessung werden am Fahrbahnstreifen jeweils an beiden Fahrbahnspuren ein Emitter und ein Signalempfänger aufgestellt, die durch einen Lichtstrahl miteinander in Verbindung stehen. Durchfährt ein Fahrzeug diesen Lichtstrahl, wird der Lichtstrahl unterbrochen. Normalerweise durchfährt ein KFZ mehrere Lichtschranken und durch eine Weg-Zeit-Rechnung wird letztlich die Fahrtgeschwindigkeit des Autos errechnet. Bei den Helligkeitssensoren ist hingegen die Installation nur an einer Seite der Fahrbahn vonnöten. Es handelt sich dabei um eine graue flache Box mit fünf Okularen, die am Straßenrand aufgebaut ist. Die verschiedenen Okulare ermitteln dabei die Helligkeitsdaten eines fahrenden PKW´s und ermitteln mittels dieser Werte die Fahrtgeschwindigkeit. Bei den Helligkeitsempfängern handelt es sich um Meßsysteme, welche auf einer digitalen Kontrolle basieren, welche sich vornehmlich für Messungen in Biegungen eignet. Hier werden jeweils Blitzer-Bilder gemacht.

Unzulänglichkeiten: die wirkliche Schwachstelle stellt hier die Funkverbindung zur Kamera dar. Sie kann durch einen Lichtschrankenjammer Blitzer-Bilder abwenden.

- Toleranz vom Blitzkasten: Die Messfehlertoleranz ist gewöhnlicherweise 3 Prozent

- Blitzer-Kosten: Etwa 171.000 EUR

- Blitzer Warner: Lichtschrankenstörer, Radar Warner sind hier nicht einsetzbar

Videomesswagen als Polizei-Blitzer

Es handelt sich dabei um eine Kontrolle mittels eines zivilen Polizeifahrzeugs, ein „Polizei Blitzer“. Diese Verkehrsüberwachungsmaßnahme wird in aller Regel auf Schnellstraßen eingesetzt.

Funktionalität: Das Police-Pilot-Meßgerät wird im Fahrzeug installiert und verfügt über einen geeichten Geschwindigkeitsmesser sowie eine Filmkamera. Das Polizeiauto fährt hierbei dem zu kontrollierendem Vehikel auf einer Wegstrecke nach, die Verfolgung wird auf Video dokumentiert und die Geschwindigkeit mithilfe von einem Tachometer ermittelt.

Mankos: Das Gericht Lüdinghausen hatte in einem Entscheid vom 27.03.2007 festgelegt, dass das Gerät nicht einwandfrei geeicht war.

- Messtoleranz vom Blitzer: die Toleranzabweichung ist diesfalls im Allgemeinen 10 % bei einem konstanten Abstand zum untersuchten Auto. Wird der Abstand zum Automobil größer, ist der Toleranzwert 5 %.

- Blitzer-Kosten: Es entstehen enorme Kosten durch Beschaffung und Positionierung des Provida Systems. Ferner müssen hinreichend Zivilfahrzeuge gegeben sein.

- Blitzer-Warner: Höchstens am Vehikel erkennbar. Bei Skepsis kann ein Sachverständiger sich das Video anschauen und ggf. Besondere Merkmale beispielsweise aufgrund des Abstandes oder etwaiger Bedienfehler feststellen. Ansonsten eine überzeugende Beweiskraft.

Überwachen mit dem Zeitmesser?

Wie ist es eigentlich mit der Ahndung der Geschwindigkeit von entlangfahrenden Autos mit Hilfe einer Stoppuhr bestellt? Nunmehr, auf Grund des derzeitigen technologischen Fortschritts hört sich die Methode überholt und unzuverlässig an. Doch ist sie rechtlich zugelassen. Wird sie in Deutschland im Rahmen der Geschwindigkeitskontrolle noch verwendet? Die Antwort darauf: An sich ist dieses Verfahren noch genehmigt. Aber auf Grund der im Vergleich zwischen Mensch und Technologie unzuverlässigen menschlichen Reaktionszeit, wird diese Praktik kaum noch eingesetzt.

Fest Installierte Blitzer sind Einheimischen im Regelfall in Kürze bekannt.

Die Kiste am Fahrbahnstreifen, die wie eine Verkehrslichtsignalanlage mit zwei Linsensystemen ausschaut, kann ein Blitzer Kasten mit Radarmessung sein.

Funktionalität: Der fest installierte Blitzer arbeitet nach der zuvor schon erörterten Radartechnologie, hat allerdings einen Wirkungsbereich von 40 Metern. Übertritt ein Fahrzeug die zulässige Höchstgeschwindigkeit, dann werden Blitzer-Fotos vom Kontrollgerät gemacht.

Schwächen: Auch hier sind die Schwächen von Relevanz, welche bei den beweglichen Radarfallen dargestellt wurden . Sind mehrere Autos hintereinander mit wenig Abstand am Fahren, ist die Überprüfung hinfällig.

- Messtoleranz vom Blitzer:der Toleranzwert beträgt hier ca. 3 bis 5 %.

- Blitzer-Kosten: 65.000 Euro

- Blitzer-Warner: Sicherheit durch Radarwarner

Kontaktsschleifen

Zwar werden Kontaktsschleifen vor allem im Fall eines Rotlichtverstoßes genutzt, aber das Messgerät kann des Weiteren zur Geschwindigkeitsüberwachung benutzt werden.

Funktionalität: Die Induktionsschleifen sind mehrere Zentimeter tief in der Straße angelegte Messstreifen. Passiert ein Fahrzeug die Kontaktsschleifen, verändert sich der Magnetismus der einzelnen Piezoschleifen. Aus den der zeitlichen Verschiebung der Schleifen kann der fest installierte Blitzer letztlich die Fahrtgeschwindigkeit auswerten.

Unzulänglichkeiten: Gilt als störungssicher. Die Fahrspur muss jedoch in Ordnung sein.

- Messtoleranz vom Blitzerkasten: Die Unsicherheit bei der mechanischen Einstellung der Länge der Meßstrecke (Distanz der Kontaktschleifen) darf nicht zu einem Auswertungsfehler größer 0,5 % des wirklichen Wertes zur Folge haben (PTB).

- Blitzer Warner: Häufig werden die Induktionsschleifen auf der Fahrspur zu bemerken. Der Radarfallenwarner funktioniert hier nicht.

Piezo Sensoren

Diese Messtechnik nutzt die Piezoelektrizität, die durch Deformation und der Messung des Spannungszustands funktioniert. Die beliebtesten Geräte, welche mit dieser Technologie ausgestattet sind, werden von der Firma Jenoptik GmbH fabriziert. Ein Exempel hierfür ist der Traffipax TraffiStar S 540.

Funktionsweise: Bei diesem Blitzerkasten zur Geschwindigkeitsmessung werden auf der Fahrbahn Piezo-Drähte angelegt mit einer Distanz von je einem Meter zueinander. Fährt ein KFZ über diese Drähte, wird beim Auffahren und Runterfahren jeweils ein Spannungsimpuls ausgelöst. Anhand aller drei Kabel kann der feste Blitzer letztendlich das Tempo des Autos bestimmen.

- Schwächen: Gilt als ausfallsicher. Lediglich die Fahrbahn muss entsprechend in Ordnung sein.

- Toleranz vom Blitzer: Die Bewegung des Kabels bei normaler Überfahrt darf die Messbasis höchstens um ein Halben Prozent des tatsächlichen Wertes abweichen (PTB).

- Blitzer-Kosten: abhängig von Breite der Fahrbahnspur und der gewünschten Länge ab 50.000 Euro bis hin zu 250.000 Euro

- Blitzerwarner: Oft sind die Kontaktsschleifen auf der Fahrbahnspur zu sehen

Toleranzabzug beim Blitzerkasten

Wie schon erwähnt wurde, ist der Toleranzwert abhängig vom Blitzer Geschwindigkeitsmeßgerät. Verschiedenartige Blitzkasten verfügen über abweichende Toleranzbegrenzungen. Dies ist von der abweichenden Genauigkeit und Zuverlässigkeit der entsprechenden Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen abhängig. Die Toleranzbegrenzungen werden derweil von der Physikalisch-Technischen Anstalt des Bundes vorgegeben. Ohne Zweifel handelt es sich bei dem entsprechenden Kontrollgerät um ein justiertes Messgerät. In diesem Fall müssen Blitzerkasten nach längerer Zeit nachkalibriert werden. Gemäß der der Eichbehörden müssen ja ca. 15 Prozent der Geschwindigkeitsmeßgeräte zum wiederholten Male zur Reparatur. In einer geschlossenen Ortschaft und außerhalb der Ortschaft gelten allerdings ohne Ausnahme diegleichen Toleranzwerte. Der Toleranzabzug auf einer Autobahn ist nämlich genauso bemessen wie in der Ortschaft. Um Ihnen zu den verschiedenen Toleranzbegrenzungen einen Überblick zu ermöglichen, stellen wir Ihnen diese im Folgenden subsummiert dar:

Blitzer Toleranz für Laser-, Radar- und Lichtschrankenmessverfahren

- Dabei werden 3 Stundenkilometer für Fahrzeuggeschwindigkeiten unter 100 km/h subtrahiert

- Bei Fahrgeschwindigkeiten über 100 km/h werden 3 % von der Geschwindigkeit subtrahiert

Blitzertoleranz für Provida

- 5 %, zumindest 5 Stundenkilometer

Übersicht: Diese Toleranz wird bei einer Geschwindigkeitsmessung abgezogen

Werden auch nicht-kalibrierte Geschwindigkeitsmessanlagen benutzterden?

Sogar nicht-kalibrierte Messsysteme können zur Geschwindigkeitsmessung eingesetzt und die Resultate sogar vor Gericht dargestellt werden. Allerdings gelten in diesem Fall hier nicht die typischen Toleranzbeschränkungen. Die Toleranzen sind hierbei wesentlich höher. Maßgebend ist hier der Beschluss des Richters.

Entfernung zum Blitzkasten: Ab wann darf geblitzt werden?

Sie sind mit 130 Stundenkilometer auf der Autobahn am Fahren. Unerwartet erkennen Sie ein Verkehrszeichen oder Lichtsignal, das Ihnen eine weit geringere zulässige Höchstgeschwindigkeit vorschreibt. So schnell sind Sie als Fahrzeugführer nicht in der Lage auf das Bremse zu drücken, ohne eine Gefährdung der Straßenverkehrssicherheit darzustellen. Wie sehen in diesem Fall die Regelungen aus? Wie lange wird dem Fahrzeuglenker die Zeit bzw.  die Wegstrecke gewährt, um seine Fahrzeuggeschwindigkeit an die Bestimmungen anzugleichen? Und wo ist es gestattet den Blitzerkasten schließlich aufzustellen?

Abstand zum Blitzer: Die Regelungen der Länder in Deutschland räumen ein, dass dem Fahrer bis zur Angleichung seiner Geschwindigkeit eine Strecke von wenigstens 150 bis 200 Metern gewährt wird, und zwar ab dem Moment der wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzung.

Radarkontrolle rückseitig – Wann sind Blitzer-Aufnahmen  ungültig?

Wenn die Radarkontrolle geblitzt hat und mit Blitzer-Kosten zu Rechnen ist, muss die Tempoübertretung nachgewiesen werden. Dies geschieht mithilfe der diversen Geschwindigkeitskontrollanlagen und letztlich mit Hilfe der Fotoaufnahmen bzw. unter Zuhilfenahme der Filmaufnahmen. Dabei reicht es nicht aus, wenn nur das Vehikel erkannt wurde. Denn generell haften bei Geschwindigkeitsverstößen nicht die Halter, sondern der Fahrer. Deshalb dienen die Radarfallen-Fotos auch als Corpus Delicti. Ein Blitzerkasten rückseitig, das heißt Blitzer-Aufnahmen, die den Kraftfahrer nicht erkennen lassen (Foto von Hinten), sind daher zu bezweifeln und nicht mehr üblich, da sie den Fahrzeuglenker nicht eindeutig ermitteln lassen.

Dieser Sachverhalt begünstigt speziell die Biker. Zumal das Kennzeichen eines Motorrades rückseitig am Gefährt festgemacht ist, können Motorradfahrer im Fall eines Blitzautomats nicht zweifelsfrei erkannt werden. Einen speziellen „Motorrad-Blitzer“ wird zurzeit noch nicht eingesetzt. Erst, wenn der Motorradfahrer auf frischer Tat überführt und rausgewunken wird, ist es möglich diesen zur Rechenschaft zu ziehen.

Gibt es eine Blitzer-Attrappe?

Starenkasten-Attrappen gibt es tatsächlich. Es handelt sich hierbei vorwiegend um einen Nachbau, der von Privatpersonen aufgebaut wird, welche sich für die Befolgung der Geschwindigkeit einsetzen. Auf öffentlichen Flächen ist solch eine Blitzer-Attrappe von Privatpersonen verboten. Jedoch ist es nicht möglich formell dagegen vorzugehen, wenn diese auf privaten Plätzen platziert werden.

Blitzerwarner – Welche Methoden sind für Kraftfahrer zulässig und welche nicht?

Im Zuge der technologischen Neuerscheinungen der Gegenwart gab es nicht nur Fortschritte  im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung und der Geschwindigkeitsüberprüfung. Vielmehr ist ebenso ein technologischer Fortschritt zu bemerken, der sich zur Schwäche der Blitzeranlagen durchgesetzt hat und der die Halter davor absichern und den entsprechenden Blitzkasten signalisieren oder blockieren soll. Hierdurch ersparen es sich die Fahrer, auf einer der Blitzer-Aufnahmen gesehen zu werden und er kann sich die Blitzer-Kosten auf die Seite legen. Doch wo sind hier die Einschränkungen? Welche Blitzerwarner sind legal und welche unzulässig? Gibt es hier einen rechtlichen Graubereich, der gerne Verwendung findet? Im nachfolgenden stellen wir Ihnen einige dieser Blitzer-Warner vor ebenso wie ihren juristischen Sachverhalt klären.

Die Blitzerwarner-Applikation

Ein Mobilfunktelefon kann als Radarfallen Warner herhalten.

Es gibt Anwendungen für alle vorstellbaren Dinge mit allen nur denkbaren Funktionen. Selbst eine Blitzer-App ist in den Stores zu finden. Die unterschiedlichen Blitzer-Applikationen rühren die Werbetrommel damit, als Radarwarner zu funktionieren und den Fahrer rechtzeitig vor Blitzerkästen und auch einer zivilen Polizeiüberwachung zu informieren. Wer die Blitzer-Warner-Applikation als einen problemlosen Radarwarner verwenden möchte, der braucht insbesondere eine Internetverbindung. So werden die Lokationen über die unterschiedlichen Blitzer immer wieder auf den neuesten Stand gebracht. Die Lokationen werden unterdessen von der Internet-Nutzerschaft bekanntgegeben und es wird nur vor den Geschwindigkeitskontrollanlagen gewarnt, die für die eigene Exkursion in Betracht kommen. Nützlich ebenso wie kostengünstig.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Blitzer Warner-Applikation überwiegend bei festen Blitzern gut funktionieren. Stationäre Radarfallen werden ohne Umwege erfasst und dem Fahrzeuglenker wird eine zeitige Gefahrenmeldung durchgegeben. Ein portabler Blitzer macht der Blitzer Warner-App allerdings viel mehr Probleme. Diese Anfälligkeit kommt unterdessen mit der Beschaffenheit die Rotlichtkamera-App einher. Denn erst, wenn mobiler Blitzerkasten zeitig von der Community identifiziert und mitgeteilt wird, kann der Fahrzeuglenker entsprechend handeln. Sind Blitzerwarner-Applikationen legal? In diesem Zusammenhang wird argumentiert, dass die App als Radarfallen Warner angesehen wird und darüber hinaus rechtswidrig ist.

Die Radarwarngeräte

Radarwarnvorrichtungen sind im Web zugänglich. Der Blitzer-Warner erkennen die Signale, welche vom Geschwindigkeitsmessgerät ausgestrahlt wird und alarmiert den Fahrer entsprechend, wenn eine solche Strahlung erfasst wird. Doch wie sieht die rechtliche Lage bei dieser Sorte von Blitzer Warner aus?

Ein Radarwarner darf rechtlich betrachtet erworben werden, allerdings beim Fahren nicht verwendet werden. Wird der Fahrzeugführer mit diesem Blitzer Warner erwischt, blühen ihm Blitzer-Strafen von zusammenfassend 75€ und ein Punkt im Sündenregister von Flensburg .

Der Laser Jammer

Laserblocker sollen als Blitzer Warner gegen Geschwindigkeitsmessanlagen im Bereich der LIDAR-Technologie von Nutzen sein. Den Laserpistolen soll es durch diese Geräte unmöglich sein, die Fahrgeschwindigkeit zu überprüfen, weil die Lichtwellen, welche die Messsysteme ausstrahlen, vom Laser Jammer irregeführt werden und so keine Verkehrsüberwachung vorgenommen werden kann. Auch diese Methode ist juristisch verboten und hat sowohl Verwarngeld als auch Flensburger Punkte als Konsequenz.

Die Blitzer-Fotos verzerren oder unerkennbar machen

Da die Geschwindigkeitsübertretung belegt werden muss und das in der Regel durch Blitzer-Aufnahmen umgesetzt wird, finden sich Mittel, die dazu dienen, die Bilder der Blitzerkasten unerkenntlich zu machen. In diesem Fall kann das Kennzeichen vom Vehikel unkenntlich gemacht werden. Dies erfolgt z. B. mittels einer spiegelnden Oberfläche am Autokennzeichen selbst. Dieses Vorgehen ist nicht nur kaum wirkungsvoll, sondern wird als „Nummernschildmissbrauch“ in der Bundesrepublik entsprechend §22 des Strassenverkehrsrechts (StVG) angesehen. Außerdem sind Fälle publik, bei denen Personen mit einem Gegenblitz auf den Blitz reagierten. Diese Methode ist auch nicht erlaubt und ebenso wenig effektiv.

Das Navi als Blitzerwarner

Das Navigationsgerät kann ebenfalls wie die Blitzer Warner-Applikation dazu verwendet werden, zeitig vor Radarfallen zu warnen. Nicht nur stationäre Blitzer werden hier gespeichert, sondern ebenfalls Plätze, an denen vielmals bewegbare Blitzer stehen. Die Präventivfunktion ist nützlich und phantasievoll. Jedoch zählt auch das Navi als Blitzer Warner als illegal. Haben Sie ein Navigationsgerät mit sich im Fahrzeug, das als Blitzer-Warner fungiert, ist bereits das schon gesetzeswidrig.

Der Blitzer Marathon wird eingeführt – Abzocke oder gelungener Streich?

Profitabilität von Blitzern: Dank der Geschwindigkeitsmessungen können gigantische Gewinne erwirtschaftet werden.

Der letzte Blitzerkasten-Marathon startete am 03. April 2019 und wurde mit 14.700 Revierpolizisten und 8500 Stationen zur Geschwindigkeitskontrolle landesweit durchgeführt. Doch welche Aufgabe verfolgt so eine Aktion und erzielt sie die gewünschte Zielsetzung?

Die Betrachtungsweisen hierzu gehen in mehrere Richtungen. Etliche sehen in der Einführung des Blitzer Marathons ledigliche eine zusätzliche Form monetärer Wegelagerei der Fahrer. Und der Gedanke ist vielleicht gar nicht derart weit hergeholt. Damit Sie annähernd eine Vorstellung bekommen, wie etliche Anlagen in der Bundesrepublik Deutschland Verwendung finden und welche Geldflüsse im Rahmen von Geschwindigkeitsverstöße in der Staatskasse sich kumulieren, hier eine kleine Gesamtschau:

- Blitzer in der Bundeshauptstadt: In Berlin sind 130 Blitzkasten in Verwendung, das jedes Jahr einen Betrag von etwa 700.000 Euro an Blitzer-Strafen hereinholen.

- Starenkasten auf der A2: Auf der A2 wird fleißig geblitzt. Hier soll der Blitz-Kasten tagtäglich etwa 660 Fotos knipsen. Der Ortschaft Bielefeld bringt das pro Jahr fast 6 Mio. Euro Verwarnungsgelder ein.

- Blitzer in der Bayerische Landeshauptstadt: DerGroßstadt München ist es gelungen, mit einem exklusiven Blitzer – am richtigen Standort aufgestellt  – über 86.000 Geschwindigkeitsübertretungen zu überführen und einen Betrag von ca. 1,74 Millionen in den Fiskus zu spülen.

Welchen Städten kommen Geschwindigkeitsüberwachungen im Besonderen zu Gute?

Besonders spannend ist ein Vergleich der differenzierenden Beträge, welche die entsprechenden Gemeinden entsprechend der Geldbußen aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen einkassieren konnten. Im Folgenden zeigen wir zehn Städte, welche 2018 folgende Beträge aus Verwarn- und Strafgeldern erzielten:

- Bielefeld: 10,7 Millionen EUR

- Chemnitz: 3,6 Millionen EUR

- Duisburg: 10,1 Millionen Euro

- Flensburg: 1,8 Mio. Euro

- Hamburg: 30 Mio. Euro

- Köln: 30,1 Mio. EUR

- Leipzig: 10,4 Millionen Euro

- Lübeck: 4,1 Mio. Euro

- München: 13,3 Mio. EUR

- Stuttgart: 15,2 Mio. EUR

(Quelle: www.statista.de)

Wie wird Wirtschaftlichkeit in der Tat errechnet?

Die Profitabilität im Hinblick auf die Radarfallen ist nicht bloß am bereinigten Gewinn der Strafen zu eruieren. Um die Fragestellung nach der konkreten Rentabilität sachgerecht aufzuklären, dürfe nicht allein der Rohertrag an Geldbußen hinzugezogen werden. Im Auge zu behalten sei weiterhin, dass Unfälle infolge von Geschwindigkeitsüberschreitungen Hauptursache der Zusammenstöße auf den deutschen Straßen darstellen. Genauer gesagt berechnet sich die Rentabilität durch Kostenersparnisse im Rahmen von Versicherungsgeldern, die aufgrund der Folgeerscheinungen eines Verkehrsunfalls aufkommen.

Helfen Geschwindigkeitsüberwachungen dabei die Fahrzeugführer zur Besinnung zu bringen?

Gewiss hängt die Leistungsfähigkeit der Blitzer und der Geschwindigkeitsbestimmung als solche auch von dem Benehmen und der Auffassung des jeweiligen ab. Wer nicht willig ist, die Gefahr zu erkennen, die von seinem Handeln ausgeht und sich oftmals vom Blitzer fassen lässt, den wird man besonders schwer dazu bringen können sich zu mäßigen und vielmehr als das übliche Sanktionsrepertoire bleibt da nicht über. Deshalb bleibt der Regierung keine überaus große Wahl als die Geschwindigkeitsüberwachung und die Technik der Messanlagen weiterhin weiterzubringen und so zu versuchen, die Sicherheit auf den Straßen sicherzustellen.

Sie wurden geblitzt? Rechnet sich ein Einspruch?

Sie wurden gemessen, wollen den Blitzer-Strafmaßnahmen entkommen und wissen schlicht nicht, inwieweit sich ein Einspruch rechnet bzw. sinnvoll ist? Blitzer widersprechen, aber wann? Ob Sie nach der Radarkontrolle einen Anwalt einsetzen sollten, ist von der jeweiligen Sachlage abhängig. Bedingt von Geschwindigkeitsmessgerät und Umständen kann ein Einwand da durchaus dienlich sein. Ahndungen im Zuständigkeitsbereich von Tempoüberschreitungen ziehen nicht nur hohe Verwarngelder nach sich. Sie können ebenso bis 3 Flensburger Punkte erhalten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das komplette Punkte System nur acht Punkte umfasst. Außerdem ist ein Fahrverbot mit der Dauer von 3 Monaten entgegenzusehen. Insbesondere Fahrzeuglenker, die beruflich auf den Führerschein angewiesen sind, sollten ihre Chancen deshalb begutachten lassen und einen Einwand in Betracht ziehen. Aber wann rentiert sich ein Einwand gegen den Bussgeldbescheid?

Kann ich bei der Überprüfung durch einen Blitzer einen Widerspruch einlegen?

Im Folgenden haben wir dienliche Informationen für Sie zusammengestellt:

- Denken Sie daran, dass selbst die Herren in Grün nicht immer einwandfrei sind. Daher hinterfragen Sie jeden Bußgeldbescheid.

- Eigentlich wird jeder zehnte Bußgeldbescheid ohne Beleg erteilt

- Zu den fehlerhaft ausgestellten Bußgeldschreiben gehören etliche, die Auswirkung einer fehlerhaften Geschwindigkeitsmessung sind.

- Besonders bei einem Messung von hinten, dies bedeutet bei sogenannten Heckfotos, sollten Sie eine Besprechung in Erwägung ziehen

- Beachten sie, dass Ihnen für die Beschwerde nur zwei Wochen Zeit zur Verfügung steht. Achten Sie deshalb auf einen frühzeitigen Einwand.

- Für sie günstig wird es, sofern sie rechtschutzversichert sind. Die Anwaltskosten können besonders dann explodieren, wenn die Expertise eines Gutachters vonnöten ist.


In der 30er-Zone geblitzt?


Die Tempo-30-Zone ist ein Einfall aus Niedersachsen und wurde 1983 im Stadtgebiet von Buxtehude erstmals eingeführt. Infolge der schnellen Zunahme der Sicherheit und der daraus resultierenden erfreulichen Erfahrungen beschloss der deutsche Bundestag zwei Jahre darauffolgend, die Tempo-30-Zone auch in den übrigen Ortschaften durchzusetzen.

Auch andere Nationen übernahmen den Einfall der Tempo-30-Zone. In der Schweiz waren 40er Zonen beliebt; dies änderte die Länderkammer aber ab, als er den Riesenerfolg in der BRD und Österreich registrierte. Das Europäische Parlament möchte bis zum Jahr 2020 ein europaweites Geschwindigkeitslimit durchsetzen. Eine Aktionsgruppe kämpft inzwischen für die Ausweitung der Tempo-30-Zonen in Europa.

Die Eigenschaft und gesetzliche Grundlage der Tempo-30-Zone in Deutschland


Die Tempo-30-Zone erfüllt drei grundlegende Funktionen. So soll die 30-Zone die Straßenverkehrssicherheit erhöhen. Aufgrund eines Verkehrssicherheitsprogramms führte Berlin vor annähernd allen Bildungseinrichtungen und Kinderhorts die 30er-Zone ein. Hier ist die Reduzierung der Geschwindigkeit besonders entscheidend, da Schulkinder größtenteils kaum auf das Verkehrsgeschehen achten und die Möglichkeit reduziert wird, einen todbringenden oder dramatischen Verkehrsunfall zu verursachen.

Auch veranschaulichten Untersuchungen, daß Kraftfahrer in einer 30er Zone öfter dazu in der Lage sind, abzubremsen, wenn sie ein Kind am Fahrbahnstreifen sehen. Außerdem soll eine 30er-Zone Ausstöße mindern. In der Zone verringern sich nicht bloß die Emmisionen, sondern ebenso auch die Geräuschkulisse. Folglich ist die 30km/h Zone speziell in verkehrsberuhigten Wohnbezirken beliebt. Ob die 30er-Zone aber ernsthaft Ausstöße vermindert, ist noch ungeklärt. Etliche Tests belegen diese Vermutung; andere Wissenschaftler entdeckten jedoch Beweise, dass die Hypothese nicht korrekt ist.

Der dritte Grund für die Einführung von Tempo 30 Zonen auf der Straße ist, daß dieser Bereich die Wohn- und Aufenthaltsqualität steigert. Wie schon angesprochen, ist die 30km/h Zone insbesondere in Gegenden gern gesehen, die viele Wohngebäude aufzeigen. Die gesenkten Geräuschimmissionen verbessern die Lebensqualität der Anwohner.

Nichtsdestotrotz ergab eine Auswertung, daß 88 % der Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit in einer 30er Zone übertreten.


Die 30er Zone in der StVO

Paragraph 45 der Straßenverkehrsordnung (StVO) regelt die Verkehrszeichen in der BRD. Absatz 1c bestimmt die 30er Zone. Darin wird befohlen:

- Die 30er Zone darf nur innerhalb geschlossener Ortschaften errichtet werden.
- Wohngebiete und Gebiete mit hoher Fußgänger- und Fahrraddichte sowie besonderen Querungsbedarf" sind außerordentlich hierfür geeignet.
- Die betreffenden Straßenverkehrsbehörden ordnen die Errichtung einer 30er Zone in Koordination mit der entsprechenden Region oder Ortschaft an.
- Die 30er Zone darf nicht auf Bundes-, Landes- oder Ortsstraßen errichtet werden. Unter anderem reguliert die StVO, dass sich die Zonen nicht an Positionen befinden dürfen, wo zusätzliche Vorfahrtstraßen sind.
- Eine Tempo-30-Zone darf allein durch Straßenmündungen, Mündungen, Fahrstreifenbegrenzungen, Leitlinien und benutzungsfreundlichen Radfahrwegen verlaufen, die nicht durch Lichtsignale, also Ampelanlagen, geregelt werden. Ausnahme: Tempo-30-Zonen, die vor dem 1. November 2000 fertiggestellt wurden und Ampeln für Passanten haben.
- In einer 30er Zone müsse die Rechts-Vor-Links-Regulation gelten.


In der 30er-Zone zu schnell unterwegs

Im Prinzip gelten für alle Straßenverkehrsteilnehmer, die in der 30-Zone geblitzt wurden, die gängigen Geldstrafen, welche eine Tempoübertretung innerorts zur Folge hat.

Die Geschwindigkeit in in einer 30-Zone ist auf 30 km/h limitiert. Achten Sie deswegen vornehmlich in Wohnbezirken und vor Bildungsstätten auf die runden Schilder mit einer schwarzen „30“ darauf. Oftmals stellen die Ordnungshüter hier Blitzer auf, da an ebendiesen Positionen gefährliche Situationen auf Grundlage von einer überhöhten Geschwindigkeit entstehen können.

Gemessen werden in einer 30-Zone kann nur stattfinden, wenn bisher kein beendendes Verkehrsschild vorliegt. Denn eine 30km/h Zone muss ein Anfangs- und ein gräuliches End-Schild (Zeichen 274) besitzen, um einwandfrei angezeigt zu werden.

"Innerhalb der geschlossenen Ortschaft ist abseits der Hauptverkehrsstraßen mit der Anordnung von Tempo 30-Zone zu rechnen. " (Quelle: § 39 Abs. 1a Straßenverkehrsordnung)

Wer zu schnell in der 30er-Zone unterwegs ist, muss mit folgenden Bußen rechnen:

- bis 10 km/h: 15 Euro

- 11 bis 20 km/h: 25 bis 35 EU

- 21 bis 30 km/h: 35 bis 80€ und ein Punkt in Flensburg

- 31 bis 50 km/h: 160 bis 200 Euro, 2 Punkte und vier Wochen Fahrverbot

- 51 bis 60 km/h: 280 EUR, 2 Punkte und zwei Monate Fahrverbot

- ab 61 km/h: 480 bis 680 Euro, 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot

Eine Geschwindigkeitsübertretung in der 30er-Zone kann kostspielig werden. Ganz besonders, wenn noch Punkte in der Verkehrssünderkartei oder auch ein Fahrverbot dazu kommen. Bereits 50 in der 30er-Zone kostet den Raser 35 Euro. Wurden Sie aber in der 30er Zone mit 60 erwischt, erwartet Sie schon ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei.

Dieser ist ganz besonders unerwünscht, falls das Punktekonto im Zentralregister bereits 7 Punkte zählt. Dann muss der Kraftfahrer schließlich den Führerschein übergeben und darf für zumindest sechs Monate nicht mehr am Steuer sitzen. Was bei einem Fahrerlaubnisentzug zu beachten ist, können Sie im Ratgeber lesen.


Wiederholungstäter in der 30er Zone

Vermerke im deutschen Zentralregister für eine 30er-Zone gibt es nicht weiter. Meist gilt dasgleiche Bußgeld in einer 30er-Zone wie auch auf dem Rest der städtischen Verkehrswege. Vorfahrtsmissachtungen oder Abstandsverstöße können ebenso hier bestraft werden. Steht also ein Starenkasten in einer 30km/h Zone sieht der Punktekatalog die identischen Geldstrafen vor, wie beispielsweise auch bei Parkverstößen im täglichen Stadtverkehr .

So kann es also auch vorkommen, dass ein Verkehrssünder ein Fahrverbot erhält, obwohl der Bußgeldkatalog für derartige Geschwindigkeitsübertretung keines vorsieht. Dies ist immer dann der Fall, falls Sie kontrolliert werden in der Tempo-30-Zone und sie mit mehr als 26 km/h unterwegs sind. Geschieht dies zweimal in einem Zeitraum von 12 Monaten, kann die Fahrerlaubnisbehörde ein Fahrverbot von einem Monat vollstrecken.

Sind es hierbei keine 50 km/h in der 30km/h Zone gewesen, sondern vielmehr 60 km/h müssen Sie vorsichtig sein. Diese „Wiederholungstäter-Regulation“ gilt allerdings nicht nur in der 30km/h Zone. Sind Sie zum Beispiel in der 30er-zone 26 km/h zu flott und dann wieder auf der Schnellstrasse, blüht das Fahrverbot.


Parken in der 30-Zone

Die StVO kennt keine speziellen Reglementierungen für das Parken in der 30km/h Zone. Auch hier gilt es, Park- und Halteverbote im Auge zu behalten. Selbst die Bussgelder für die Tempo-30-Zone zu dieser Sache sind nicht differenzierend als in anderen Flächen der Ortschaft.

Es gelten also auch hier gängige Gesetze für das Parken in der 30-Zone. Achten Sie jedoch gerade auf Parkbuchten und die Abgrenzungslinien der Abstellplätze. Des weiteren ist es ratsam, die Park- und Halteverbotsschilder zu bedenken, um Geldstrafen vorzubeugen.