zurück zur letzten Seite
Unser bisheriger Preis 419,00 EUR
Jetzt nur 379,00 EUR
Sie sparen 10 % /40,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Aguri Skyway GTX80 Pro Plus 3in1 Radarwarner verfügt neben EURO Radarsensoren, Laserempfängern und integrierter GPS-Antenne auch über eine Bluetooth Verbindung und deutsche Sprachausgabe. Dauerhaft kostenlose Blitzerupdates inklusive!
  drucken
Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 316
Hersteller:Aguri
Gewicht: 0.500 Kg.
GTIN/EAN: 0635131649417

Aguri Skyway Pro Plus Radarwarner

Aguri bietet mit dem Skyway Pro Plus einen unvergleichbaren 3in1 Radarwarner. Der Skyway GTX80 verfügt über neueste Radarsensoren, Laserempfänger und GPS-Antenne sowie einer deutschen Sprachausgabe. Aguri Fusion schützt Autofahrer zuverlässig gegen Laser, Radar, Sektion-Control-Abschnitte oder feste Blitzer in ganz Europa. 

Verbinde Dein Smartphone mit dem Aguri GTX80 über die integrierte Bluetooth Schnittstelle, und aktualisiere vom Fahrzeug aus deine Blitzerdatenbank! Mit deutscher Sprachausgabe und Menüführung. Bei Bedarf kann die Bedienung auch in englisch oder italienisch erfolgen.

Ganzheitlicher 3in1 Schutz für Ihren Führerschein. Skyways ultra-empfindliches Layout ermöglicht mit zukunftsweisender Sensortechnik eine extreme Frühwarnung im K-Band, X-Band oder der weit verbreiteten Ka-Band Radarfalle. Aufgrund ausgeklügelter Frequenzfilterung können unerwünschte Falschmeldungen effektiv ausgeblendet werden. Eine AN/AUS Funktion aller Frequenzen ermöglicht zudem einen störungsfreien Betrieb. Lasermessungen werden mit überragender Empfindlichkeit und einem 360° Empfangswinkel geortet. Skyway Pro Plus zeigt Dir auch die Fahrzeuggeschwindigkeit mittels GPS basiertem Tacho an. Bei Überschreitung einer vordefinierten Geschwindigkeit, erfolgt eine Warnung. Aguri Pro Plus GTX80 überzeugt selbst anspruchvollste Nutzer durch Funktion und Performance.

Schluss mit Bußgeld! Fahren Sie kostenfrei und dauerhaft ohne teure Blitzer-Abonnements. Andere Hersteller am Markt verlangen jährlich 40€ Abogebühren zur Aktualisierung der Blitzerdaten. Nicht Aguri! Skyway wird bereits ab Werk mit aktuellsten Blitzerdaten bespielt, so dass der GTX80 Pro Plus von Beginn an mit neuesten Blitzerdaten bespielt ist. Die im GTX80 gespeicherte Blitzerdatenbank ermöglicht in Verbindung mit GPS, einen Schutz vor stationären Rotlichtblitzern, Starenkästen oder Sektion-Control-Abschnitten in Österreich und ganz Europa. Aguri stellt auf der Herstellerseite dauerhaft neueste Blitzerdaten kostenfrei zum Download bereit, welche Nutzern zur Aktualisierung jederzeit bereit stehen. Skyway kann über einen PC oder Apple Mac OSX Computer angeschlossen, und mit neuen Blitzerdaten bespielt werden.

Unser Fazit: Aguri Skyway GTX80 ist extrem kompakt, bietet enorme Empfindlichkeiten in der Radar- und Lasererfassung, und besticht durch seine 3in1 Funktion und einer deutschen Sprachausgabe (plus englisch und italienisch).

Besonderheiten
- High-End Kombigerät mit 3in1 Schutz und GPS
- Spezielle für europäische Radar- und Lasermessungen entwickelt
- Überragende Empfindlichkeiten in Deutschland, Österreich & Schweiz
- Kostenfreie Upgrades der Blitzerdatenbank auf Lebzeit
- Bluetooth-Verbindung zur Kopplung mit Android oder iOS Smartphones
- Digitale Sprachausgabe in deutsch, englisch und italienisch
- Multi-Sensor-Laserschutz
- Digitale Signalverarbeitung
- Einfache Installation

Technische Daten
- 50 Kanal GPS-Empfänger
- GPS Verbindung unter 3 Sekunden
- Warm <10 Sek.
- Kalt <40 Sek.
- Aktualisierungsrate 1/Sek

Radar- und Lasererkennung
X-Band-Empfindlichkeit
-105 / -103dB
K-Band-Empfindlichkeit & SWS
-128 / -125dB
Ka-Band-Empfindlichkeit
- 33,800 GHz -128/-125 dB
- 34,300 GHz -128/-125 dB
- 34,700 GHz -128/-125 dB
- 34,940 GHz -128/-125 dB
- 35,500 GHz -128/-125 dB
Laser-Empfindlichkeit
-129/-110dB

Abmessungen 
12 x 7 x 3 cm, 598 Gramm

Lieferumfang
- Aguri Skyway GTX80 Pro Plus
- 12/24V Stromverbindungskabel
- Saugnapfhalterung
- Deutsches Benutzerhandbuch

Aguri Skyway GTX80 ProPlus detector

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Aguri Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte. 



 

So hoch sind Strafen für Radarwarner im Ausland


 

Überhöhte Geschwindigkeit kann den Fahrerausweis und jede Menge Geld kosten. Radarwarner versprechen hier schnelle Hilfe. Doch in Deutschland sind die Gerätschaften rechtswidrig - und ausserhalb des Landes oftmals auch. Erfahren Sie hier, in welchen Ländern welche Strafen drohen .

Wenn der rote Blitz erscheint, weiß der Autofahrer, dass er in absehbarer Zeit ein Schreiben bekommt. So genannte Blitzkasten-Apps sind da eine Verlockung. Eine vollständige Sicherheit liefern zwar selbst die besten Applikationen nicht, da nicht jede portable Falle unmittelbar auf den neuesten Stand gebracht wird, doch zumindestens die statischen rotlicht Blitz-Kästen sind meistens eingetragen.

Doch ist das überhaupt zulässig? Die Antwort für die Bundesrepublik Deutschland ist in der Straßenverkehrsordnung im Paragraphen 23, 1b herauszubekommen: "Wer ein Gefährt führt, darf ein technisches Gerät nicht benutzen oder einsatzbereit mitführen, das zu diesem Zweck bestimmt ist, Messungen zu orten oder zu stören. Das gilt insbesondere für Gerätschaften zur Beeinträchtigung oder Meldung von Geschwindigkeitskontrollen (Radarwarn- oder Laserjammer)." Deshalb ist die Benutzung nicht genehmigt. Mitte April des Jahres lehnte eine Überzahl auf der Verkehrsministertagung eine Lockerung des Verbots ab.

Allerdings sind in dem Paragrafen "dafür ganz bestimmte Geräte" thematisiert. Ein Mobilfunktelefon dient dennoch nicht zuallererst dem Entdecken von Radarfallen, sondern zum Telefonieren. Gleichartiges gilt für Navis mit POI-Funktionalität. Wichtig ist, dass die Geräte die Messung nicht stören sowie der Begleiter die Applikation nutzt. Denn Handys und Handys hinterm Lenkrad sind unzulässig. Eine gesetzliche Grauzone, auch im Rest Europas. Da es zurzeit den Ermittlern nicht möglich ist, die Nutzung sowie Mitführung derartiger Radarfallenwarner effektiv zu kontrollieren.

Mit Ausnahme von Bulgarien, Albanien und Rumänien herrscht ein Benutzungsverbot von Radarfallen Warnern und Laserstörgeräten in vielen Staaten Europas. In manchen Staaten wird die Gerätschaft sichergestellt, in anderen droht auch eine Haftstrafe. Allerdings sind Navis mit POI-Funktion, die ihre Informationen zu Radarstationen und Blitzgeräten teils über den lebhaften Austausch einer Nutzerschaft beziehen, in einigen Ländern von dem Verbot ausgenommen. Im Überblick:

- Belgien: Es drohen Sanktionsmaßnahmen oder eine Freiheitsstrafe von 15 Tagen bis drei Monaten. Bei Wiederholung verdoppelt sich die Strafe. Das Gerät wird konfisziert und zerstört. Navigationen mit POI-Funktionalität sind gestattet.

- Dänemark: Hohe Geldstrafe.

- Finnland: Hohe Geldstrafe.

- Frankreich: Hohe Verwarngelder. Die Apparatur wird entzogen. Bei fixen Apparaturen kann das Kfz entzogen werden. Navis mit POI-Funktionalität sind erlaubt.

- Lettland: Geldbuße.

- Litauen: Strafe. Die Gerätschaft wird sichergestellt.

- Luxemburg: Buße oder eine Freiheitsstrafe von drei Tagen bis 8 Jahren. Die Gerätschaft wird sichergestellt. Navigationssysteme mit POI-Funktionalität sind erlaubt.

- Niederlande: Strafzahlung von 250 Euro. Das Gerät wird konfisziert. Navigationssysteme mit POI-Funktionalität sind erlaubt.

- Norwegen: Strafzahlung bis zu 10.000 Kronen (ist ungefähr 1270 Euro) und der Verlust des Geräts drohen.

- Österreich: Strafzahlung. Die Apparatur wird konfisziert.

- Polen: Geldstrafe. Ein erkennbar nicht intaktes Gerät (zum Beispiel in Originalverpackung) darf mitgeführt werden. Navis mit POI-Funktionalität sind erlaubt.

- Schweden: Strafe von wenigstens zweitausend Kronen (ist ungefähr 208 Euro) oder eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten drohen. Die Gerätschaft wird entzogen.

- Schweiz: Hohe Geldbußen oder eine Haftstrafe. Das Gerät wird entzogen und vernichtet. Das umfasst auch GPS-Navigationsgeräte, die während Ihrer Zusatzfunktionen vor Radarfallen hinweisen können (POI-Funktionalität).

- Serbien: Strafe von 64 Euro bis 214 Euro. Ist das Gerät in Betrieb, drohen Sanktionsmaßnahmen zwischen 160 Euro und 321 Euro oder eine Gefängnisstrafe bis zu 30 Tagen.

- Slowenien: Buße von 400 Euro.

- Königreich Spanien: Strafe. Navigationssysteme mit POI-Funktion sind erlaubt.

- Tschechien: Strafzahlungen bis zu 200.000 Kronen (ist ungefähr 7800 Euro).

- Türkei: Geldstrafe.

Informationen rund um die Geschwindigkeitskontrolle

Wenn der Wecker überhört wurde und die Zeit knapp wird, dann tritt der eine oder andere Fahrzeugführer gern mal auf das Gaspedal, um in letzter Minute den gewünschten Ort zu erreichen. Wenn das Glück einen verlässt, kann es geradewegs zu einem gesalzenen Amüsement werden, sofern ein Blitzerkasten den Fahrzeuglenker beim Fahren ertappt. Und hinterher heißt es, wann ist der Bussgeldbescheid inklusive den Blitzer-Bußen zu erwarten.

Der nachfolgende Text informiert Sie nicht alleinig über Bußgeld, Fahrverbote und Punkte, die Sie gemäß neuem Punktekatalog bei einem Geschwindigkeitsverstoß entgegensehen müssen, wenn Sie von einem Blitzkasten ertappt wurden. Er stellt Ihnen auch umfängliche Infos in Hinblick auf das Funktionsprinzip von einem Blitzerkasten zur Verfügung.

Welche Regelungen sind im Rahmen der Geschwindigkeitsmessung in der Bundesrepublik Deutschland vorzufinden? Welche Blitzerkasten- Modelle gibt es? Wie problemlos ist genau genommen ein Geschwindigkeitsmessgerät und wann rentiert sich ein „Blitzer-Einwand beim Blitzer-Jurist“? Ab wann schlägt ein Blitzer zu und wo liegt die Toleranz beim Blitzen? Und abschließend: Welche Blitzer-Warner existieren für den Fahrzeugführer und welche von denen sind zulässig und welche verboten?

Diese Blitzertypen kommen zum Einsatz:

Radarmessgeräte:   

Mesta 208, Multanova 6F Digital, M5 Radar, TRAFFIPAX Micro-Speed 09, TRAFFIPAX Speedophot, TRAFFIPAX Speedoguard

Messungen mit Lichtschranke:

ESO µP80, ESO ES 3.0, ESO ES 1.0

Videofahrzeuge:

VIDIT VKS 3.01,  Provida 2000, Provida Vidista, CG P50e (Videostoppuhr), VKS 3.0, Police-Pilot

Geschwindigkeitskontrollen mit Induktionsschleifen:

TRAFFIPAX TraffiPhot S, VDS M5 Speed, Truvelo M4², Traffipax TraffiStar S 540, TRAFFIPAX TraffiStar S 330

- Section-Control-Abschnitte

Laserkontrollen   

Riegl FG21-P, PoliScan Speed, TraffiPatrol, Leivtec XV2, LTI 20.20 TS/KM, , Leictec XV3, Laser Patrol, LAVEG,  LR90-235/P

Rotlicht Überwachungsanlage   

Multastar C, Multanova

Abstandsmessung   

VSTP, Brückenabstandsmessung, VAMA

Generell

Mobile Starenkasten, Schwarzlichtblitzer, Feste Blitzer,

Wissenswertes zu Blitzerkasten und Radarstationen:

Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) erklärt in §3 ausdrücklich: „Wer ein Fahrzeug fährt, darf lediglich so schnell fahren, dass das Fahrzeug stets beherrscht wird“. Die Geschwindigkeitsüberwachung durch Blitzer soll genau hier eingreifen.Ziel sei es, die Verkehrsbeteiligten auf das Befolgen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu überprüfen und falls nötig eine Strafmaßnahme durchzuführen, um auf diese Weise die Sicherheit im Verkehr sicherzustellen und eine Verkehrsgefährdung durch eine erhöhte Geschwindigkeit zu senken.

Tatsächlich zählt eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Deutschland gemäß dem Statistischen Bundesamt zu der Hauptunfallursache (die Hälfte der Opfer wegen zu hoher Geschwindigkeit sind auf Schnellstraßen ums Leben gekommen) und gemäß der Unfallstatistik des Kraftfahrbundesamt (KBA) zu der am häufigsten verübten Überschreitung. Alleine im Jahr 2012 haben Blitzer auf den innerdeutschen Strassen circa 2,9 Millionen Mal aufgeleutet. Eine eindrucksvolle Anzahl, wenn berücksichtigt wird, dass die Bußgeldverordnung für Geschwindigkeitsdelikte auf Grund des hohen Unfallpotentials auch hohe Strafen vorschreibt. In diesem Fall muss beachtet werden, dass gemäß der Punktereform das Punktekonto in Flensburg in der Summe auf bis zu 8 Punkte ansteigen kann und somit jeder Punkt erheblich folgenschwerer ist.

Blitzen innerhalb von Ortschaften und außerorts – Mit diesen „Blitzer-Strafmaßnahmen“ müssen Sie rechnen

Zu schnell gefahren? Haben Sie einen Blitzer übersehen? Regelungen ignoriert? Was für eine Sanktion für schnelles Fahren sollten Halter erwarten? Ist ein „Blitzer Autobahn“ weniger teuer als ein „Blitzer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft“?

Erst einmal muss bedacht werden, dass Verwarnungsgeld, Punkte ebenso wie Dimension der Fahrverbote infolge von Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb der geschlossenen Ortschaft rigoroser ausfallen als außerhalb der Ortschaft. Gerechtfertigt wird dies mit der höheren Gefährdung, die innerhalb geschlossener Ortschaft entsteht. So entstehen die Blitzer Kosten für:

Tempoüberschreitung innerorts

Wer in der Ortschaft erwischt wurde, dessen Konto in Flensburg genau so wie das Bankkonto werden schwerer in Mitleidenschaft gezogen. Innerhalb von Ortschaften erlaubt die Straßenverkehrsordnung eine Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometer. Werden Fahrzeuglenker dabei erwischt, kann die Verärgerung nach der Sichtung vom Bescheid besonders groß sein. Sind Sie mit mehr als 20 Stundenkilometern über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit vom Blitzkasten gemessen worden, so haben Sie schon mit Blitzer-Strafen von 80  Euro Verwarngeld und einem Punkt zu rechnen. Bei mehr als 30 km/h sind es nicht bloß 2 Punkte im Sündenregister, hier wird darüber hinaus das erste einmonatige Fahrverbot angeordnet. Die Maximalstrafe, die die Blitzer-Tabelle veranschlagt, entsteht somit, wenn sie innerhalb von Ortschaften mehr als 70 km/h zu flott unterwegs sind. Das Ergebnis sind zwei Punkte, 680€ Bußgeld und ein Fahrverbot für drei Monate.

Geschwindigkeitsübertretung außerorts

Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt für ein Pkw gemäß der Straßenverkehrsordnung eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, auf Schnellstrassen ist eine so genannte Richtgeschwindigkeit von 130 km/h vorgesehen, wenn Verkehrsschilder, Wetter- und Straßenbedingung oder vergleichbares dem Fahrer nichts anderes nahelegen.

Wer hier mit über 20 bis 25 Stundenkilometer über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von einem der unterschiedlichen Blitzer-Bautypen gemessen wird, kann hier schon dem ersten Punkt in der Verkehrssünderkartei entgegensehen wie auch einem Verwarnungsgeld von 70 EUR. Bei über 40 Stundenkilometern tritt neben dem Verwarngeld von 160 EUR und zwei Zählern sogar das erste einmonatige Fahrverbot hinzu. Ein kostenintensives Erlebnis wird es für Bleifüßer, die über 70 Stundenkilometer auf Reise sind. Die Blitzer-Sanktionen sind in diesem Fall: Zwei Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister, 600EU Verwarngeld und 3 Monate Fahrverbot.

Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit ist stets auch von äußerlichen Gegebenheiten abhängig. So erklärt man in Absatz 3 der StVO: „Die Geschwindigkeit ist vorrangig den Strassen-, Straßenverkehrs-, Sicht- und Wetterbedingungen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Besonderheiten von Gefährt und Ladung anzupassen“. Ist zum Beispiel die Sichtweite bei schlechter Witterung lediglich 50 Meter, so darf ist es dem Fahrzeuglenker nicht erlaubt mehr als 50 km/h zu fahren. Es darf grundsätzlich nur so schnell gefahren werden, dass der Fahrer in der Lage ist, im Bereich der übersehbaren Strecke anzuhalten. Selbst hier muss anderweitig mit Verwarnungsgeld, Fahrverbote und Punkte In Flensburg gerechnet werden.

Nach der Radarkontrolle: Fahrverbot und Punkte im Einzelnen

Wer zu schnell am Fahren ist und ertappt wird, muss mit verschiedenen Bußen rechnen. Welche das im Detail sind, sehen Sie in unserer kompakten Zusammenfassung zu jeder Blitzer-Sanktion in Form von Punkten und Fahrverboten infolge von Geschwindigkeitsübertretungen:

- 1 Punkt: innerhalb geschlossener Ortschaften und außerhalb geschlossener Ortschaft ab 21 km/h

- 2 Punkte: Innerorts ab 31 km/h und außerhalb geschlossener Ortschaft ab 41 Stundenkilometer

- 1 monstiges Fahrverbot: innerhalb der geschlossenen Ortschaft ab 31 Stundenkilometer und außerhalb geschlossener Ortschaft ab 41 Stundenkilometer

- 2 Monat Fahrverbot: Innerorts ab 51 Stundenkilometer und außerhalb geschlossener Ortschaften ab 61 Stundenkilometer

- 3 monstiges Fahrverbot: in der Ortschaft ab 61 km/h und außerhalb geschlossener Ortschaft ab 70 Stundenkilometer

Erste Tempobegrenzung bei 140 km/h

Zwischen den Ortschaften Braunschweig und Hannover auf der A2 wurde hilfsweise ein Versuch gestartet, eine Begrenzung der Fahrgeschwindigkeit auf 140 km/h festzusetzten. Diese Strecke gilt als die erste Route, die eine Tempobegrenzung einräumte, die über der eigentlichen Richtgeschwindigkeit von 130 km/h liegt.

Geblitzt Genaueres zu Blitzanlagen in Deutschland

Es war das Jahr 1959, als in der Bundesrepublik Deutschland erstmalig die Geschwindigkeit auf den Straßen mithilfe von technischen Mitteln observiert und belangt wurde. Seither haben sich vielfältige Blitzer-Typen zur Messung der Geschwindigkeit etabliert. Welches Geschwindigkeitsmessgerät findet sich im Blitzer Bestand der Ordnungshüter? Im nachfolgenden führen wir Ihnen die diversen Geschwindigkeitskontrollen und ihre entsprechende Überwachungstechnik vor und informieren Sie, was Sie berücksichtigen müssen.

Interessantes zu Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen im Einzelnen:

Mobiler Messungen

Mobile Blitzerkasten werden in einem Automobil befördert und werden gerne von den Polizisten für kurzfristige Kontrollmaßnahmen benutzt. Stationäre Blitzer haben aber den Nachteil, dass Fahrzeugführer nur im Erfassungsbereich der Vorrichtung die Geschwindigkeit verzögern. Ein bewegbarer Blitzer soll hier Abhilfe schaffen und mit seinem omnipräsenten Überwachungspotential einen erhöhten Druck ausüben. Infolgedessen soll der Fahrzeugfahrer letztendlich dazu ermutigt werden, das höchstzulässige Tempo nicht nur bei einer Blitzerbedrohung zu beachten, sondern langfristig. Unter diesem Gesichtspunkt werden bei der Polizei entsprechend verstärkt auf portable Blitzer verwendet. Diese bedienen sich der Radar- und Lasertechnologie und auch einer Lichtschranke. Infolge des technischen Fortschritts ist es diesen Blitzern möglich, mithilfe der Digitaltechnologie als „Blitzer ohne Lichtblitz“ zu arbeiten.

Welche Blitzer-Bautypen bzw. Kontrollgeräte beweglicher Blitzer sind mit von der Partie und wie funktionieren Sie? Welche Blitzer-Warner können bei welchem Geschwindigkeitsmessgerät hilfreich sein? Hier bekommen sie im Folgenden eine kurze Übersicht:

- Die charakteristische mobile Radarfalle

- Bewegbare Messungen

Kosten für Kraftfahrer und Heilsbringer für Staatskasse: Was können die Kontrollgeräte?

Als Deutschland mit der Überwachung der Fahrzeuggeschwindigkeit auf den Verkehrswegen begann, nutzten die Behörden die Radartechnologie. Auch gegenwärtig macht diese Radartechnik einen festen Bestandteil der Blitzer zur Geschwindigkeitsüberprüfung aus. Dabei befinden sich die Messanlagen wahlweise in einem beweglichen Fahrzeug verstaut oder sind an einem Dreibein welcher am Straßenrand positioniert wird. Die mobilen Radarfallen sind in die Bundesrepublik die am meisten eingesetzte Verfahrensweise zur Geschwindigkeitsermittlung.

Funktionsprinzip: Der Blitzer arbeitet mithilfe des so genannten Doppler-Effekts und ist nach seinem Entdecker, dem niederösterreichischen Analytiker und Physiker Christian Doppler, bezeichnet. Das Geschwindigkeitsmessgerät emmitiert Radarstrahlungen, welche auf das Gefährt treffen und wieder reflektiert werden. Diese Radarsignale werden dann vom Geschwindigkeitsmeßgerät empfangen und machen die Berechnung der Geschwindigkeit des vorbeifahrenden PKW´s möglich. Ist der Fahrzeuglenker überhöht gefahren, werden Blitzer-Fotos geschossen.

Schwachstellen: Sind mehrere Fahrzeuge nacheinander am Fahren, die einen niedrigen Abstand zueinander haben, ist die Überprüfung nicht brauchbar. Auch ist dieses Konzept der Geschwindigkeitsbestimmung nicht vor Auswertungsfehlern sicher, z.B ist der Winkel der Überprüfung bedeutend. Auch kann die Rückstrahlung das Ergebnis verändern. Deshalb sollten Sie bei Skepsis das Foto von einem Experten begutachten lassen.

- Abstand vom Blitzer: Die Reichweite ist bei diesem Blitzer ca. 40 Meter.

- Toleranz vom Blitzerkasten: Die Toleranz ist zumeist 3 Prozent.

- Blitzer-Kosten: Etwa 50 000 EUR

- Blitzerwarner: Sicherheit durch Radarwarner

Laser neuartiger Trend

Lidarpistole, oder auch Laserhandmessgerät genannt, ist eine Messmethode, die sich zur Geschwindigkeitskontrolle dem Laser bedient.

Funktionsweise: Wie bei der Radartechnologie wird auch in diesem Fall ausgestrahlt und zurückgesandt. Es handelt sich dabei um Lichtstrahlen, welche auf das KFZ auftreffen und zurückgeworfen werden, womit letztendlich die Geschwindigkeit des verkehrenden Autos festgestellt werden kann. Laser kann unterdessen von den Ordnungshütern auch in Anbindung mit einer Kamera genutzt werden. Bei dieser Blitzer-Variante wird das KFZ von einem Revierpolizisten am Straßenrand kontrolliert.

Schwächen: Auch dieses Geschwindigkeitsmessgerät ist fehlerhaft. Denn die Zuverlässigkeit des Resultats ist abhängig von der Haltung des Revierpolizisten. Ist der Messwinkel hierbei nicht akkurat oder werden im Zuge der Geschwindigkeitsermittlung Positionsänderungen gemacht, ist das Resultat schon fehlerhaft. Da in der Regel keine Blitzer-Fotos erstellt werden, ist der Beleg in diesem Fall komplizierter. Meist wird das Automobil nach der Geschwindigkeitsermittlung rausgewunken.

- Distanz zum Blitzer: Der Kontrollbereich beträgt hier bis zu 300m.

- Messtoleranz vom Blitzkasten: Die Toleranz ist in der Regel 3 %.

- Blitzer-Kosten: Etwa 20 000€

- Blitzer-Warner: Schutz durch Radarwarner und Laserblocker bzw. Laser Störer

Sensormessung und Helligkeitsdetektoren

Auch die Lichtschrankenmessung erfreut sich in der Bundesrepublik vermehrter Verbreitung.

Funktionsweise: Bei der Lichtschrankenmessung werden am Straßenrand jeweils an beiden Fahrbahnspuren ein Sender und ein Empfänger aufgebaut, welche mittels eines Lichtstrahls miteinander in Verbindung stehen. Durchfährt ein Fahrzeug diesen Lichtstrahl, wird der Lichtkegel unterbrochen. Zumeist durchfährt ein Automobil mehrere Lichtstrahlen und unter Zuhilfenahme einer Weg-Zeit-Berechnung wird letztlich die Geschwindigkeit des Autos ermittelt. Bei den Helligkeitsdetektoren ist hingegen die Montage nur an einer Seite der Straße notwendig. Es handelt sich dabei um eine gräuliche flache Box mit fünf Linsensystemen, die am Straßenrand aufgebaut ist. Die verschiedenen Linsen messen dabei die Helligkeitswerte eines fahrenden PKW´s und prüfen anhand dieser Resultate die Fahrzeuggeschwindigkeit. Bei den Helligkeitssensoren geht es um Geschwindigkeitskontrollgeräte, welche auf einer digitalen Messung basieren, welche sich vornehmlich für Tempokontrollen in Kurven eignet. Hierbei werden jeweils Blitzer-Photos erstellt.

Unzulänglichkeiten: der wirkliche Schwachpunkt stellt hier die Funkkonnektivität zur Kamera dar. Sie kann durch einen Lichtschrankenjammer Blitzer-Photos vermeiden.

- Messtoleranz vom Blitzer: Die Messtoleranz ist zumeist 3 %

- Blitzer-Kosten: Etwa 171.000 Euro

- Blitzer Warner: Lichtschrankenstörer, Radarfallen Warner sind in diesem Fall nicht anwendbar

Videofahrzeug als Polizei-Blitzer

Es handelt sich dabei um eine Messung mithilfe eines zivilen Polizeiautos, ein „Polizei Blitzer“. Diese Geschwindigkeitsbestimmung wird zumeist auf Schnellstrassen angewandt.

Funktionsweise: Das Police-Pilot-Messgerät wird im Gefährt installiert und besitzt einen justierten Tachometer sowie einen Camcorder. Das Polizeifahrzeug fährt dabei dem zu messendem Vehikel auf einer Strecke nach, die Verfolgung wird mit einer Videoaufnahme erfasst und die Geschwindigkeit mithilfe von einem Tachometer ermittelt.

Schwächen: Das Amtsgericht Lüdinghausen hatte in einem Entscheid vom 27.03.2007 festgestellt, dass der Apparat nicht richtig kalibriert war.

- Toleranz vom Blitzerkasten: die Toleranzabweichung ist hier im Allgemeinen 10 Prozent bei einer gleichbleibenden Distanz zum untersuchten KFZ. Wird die Distanz zum Auto größer, ist die Messtoleranz 5 %.

- Blitzer-Kosten: Es entstehen hohe Kosten durch Beschaffung und Montage des Provida Systems. Obendrein müssen ausreichend Zivilfahrzeuge vorliegen.

- Blitzerwarner: Höchstens am Gefährt erkennbar. Bei Skepsis kann ein Experte sich das Videomaterial ansehen und falls möglich Besondere Eigenschaften z. B. wegen des Abstands oder etwaiger Einstellfehler ausmachen. Dennoch eine hohe Beweiskraft.

Messen mit dem Zeitmesser?

Wie ist es eigentlich mit der Verfolgung der Fahrgeschwindigkeit von verkehrenden PKW´s mit Hilfe einer Stoppuhr bestellt? Nunmehr, auf Grund des gegenwärtigen technischen Potentials hört sich die Praktik überholt und unzuverlässig an. Allerdings ist sie juristisch erlaubt. Wird sie in der Bundesrepublik im Rahmen der Straßenverkehrsüberwachung noch verwendet? Die Antwort hierauf: Eigentlich ist diese Methode noch zugelassen. Aber aufgrund der tendenziell fehleranfälligen menschlichen Reaktion, findet diese Praktik kaum noch Anwendung.

Fest Installierte Blitzer sind Ortsansässigen im Regelfall in Kürze bekannt.

Die Kiste am Fahrbahnstreifen, die wie eine Lichtzeichenanlage mit 2 Linsensystemen ausschaut, kann ein Blitzer Kasten mit Radar sein.

Funktionsweise: Der stationäre Blitzer funktioniert nach der oben bereits erläuterten Radar Technologie, weist jedoch einen Wirkungsbereich von 40 Metern auf. Überschreitet ein Gefährt das erlaubte Tempo, werden Blitzer-Fotos vom Messequipment angefertigt.

Mankos: Auch hier sind die Schwächen von Bedeutung, die bei den beweglichen Radarmessgeräten gezeigt wurden . Sind mehrere Autos aufeinanderfolgend mit geringem Abstand am Fahren, ist die Überprüfung haltlos.

- Messtoleranz vom Blitzerkasten:die Messtoleranz liegt hier rund 3 bis 5 %.

- Blitzer-Kosten: 65.000 Euro

- Blitzer-Warner: Schutz durch Radarfallenwarner

Kontaktsschleifen

Zwar werden Induktionsschleifen vorrangig im Falle eines Rotlichtvergehens verwendet, aber das Geschwindigkeitsmeßgerät kann darüber hinaus zur Geschwindigkeitsüberprüfung eingesetzt werden.

Funktionsprinzip: Die Induktionsschleifen sind einige Zentimeter tief in der Straße angelegte Kontaktstreifen. Durchfährt ein Auto die Induktionsschleifen, ändert sich der Magnetismus der einzelnen Induktionsschleifen. Aus den der zeitlichen Differenz der Kontrollstrecke kann der feste Blitzer schließlich die Fahrzeuggeschwindigkeit bestimmen.

Schwächen: Gilt als ausfallsicher. Die Strasse muss jedoch in Ordnung sein.

- Messtoleranz vom Blitzkasten: Die Verunsicherung bei der routinemäßigen Ausrichtung der Länge der Messbasis (Abstände der Sensoren) dürfe nicht zum Messfehler größer 0,5 % des zutreffenden Wertes führen (PTB).

- Blitzerwarner: Oft sind die Piezoschleifen auf der Fahrspur festzustellen. Der Radarfallen Warner erkennt hier nicht nichts.

Piezo Sensoren

Diese Blitzertechnik bedient sich der Piezoelektrizität, welche durch Verformung und der Messung der Spannung arbeitet. Die beliebtesten Gerätschaften, welche diese Technologie benutzen, werden von dem Hersteller Jenoptik GmbH produziert. Ein Musterbeispiel dazu ist der Traffipax-TraffiStar-S540.

Funktionsweise: Bei diesem Blitzer zur Messung der Geschwindigkeit werden auf der Fahrspur Piezo-Drähte installiert mit einer Distanz von je 1 Meter zueinander. Überfährt ein KFZ diese Drähte, wird beim Auffahren und Runterfahren jeweils ein Spannungsimpuls initiiert. Mittels aller drei Kabel kann der feste Blitzer letztendlich das Tempo des Autos kontrollieren.

- Unzulänglichkeiten: Gilt als verlässlich. Lediglich die Trasse muss ausreichend gut sein.

- Messtoleranz vom Blitzerkasten: Die Verschiebung der Leiterbahnen beim normalen Überfahren darf der Meßwert max. um 0,5 % des Nennwertes abweichen (PTB).

- Blitzer-Kosten: abhängig von Breite der Fahrbahnspur und der idealen Länge von etwa 50.000 EUR bis 250.000 Euro

- Blitzer Warner: Oftmals sind die Kontaktsschleifen auf der Fahrbahn zu sehen

Toleranzabzug beim Blitzerkasten

Wie schon auffällig geworden ist, ist die Toleranz beim Blitzen abhängig vom Meßgerät. Verschiedene Blitzer haben unterschiedliche Toleranzbegrenzungen. Dies hängt mit der unterschiedlich genauen Präzision und Zuverlässigkeit der jeweiligen Meßsysteme zusammen. Die Toleranzgrenzen werden dabei von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt. In jedem Fall handelt es sich bei dem entsprechenden Messgerät um ein justiertes Geschwindigkeitskontrollgerät. Hierbei müssen Blitzkasten nach längerer Zeit nachkalibriert werden. Laut der der Eichämter müssen ja circa 15 % der Anlagen zum wiederholten Mal zur Reparatur. In der Ortschaft und außerhalb geschlossener Ortschaft gelten jedoch ausnahmslos diegleichen Toleranzbereiche. Die Toleranzabweichung auf der Autobahn ist nämlich ebenso groß wie innerhalb von Ortschaften. Damit Sie die verschiedenen Toleranzgrenzen in der Übersicht haben, stellen wir Ihnen diese im Folgenden subsummiert dar:

Blitzertoleranz für Radar-, Laser- und Lichtschrankenmessverfahren

- Dabei werden 3 km/h für Geschwindigkeiten unter 100 Stundenkilometern reduziert

- Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h werden 3 % von der Fahrgeschwindigkeit reduziert

Blitzertoleranz für Provida

- 5 %, mindestens 5 km/h

Übersicht: Diese Toleranz wird beim Messen abgezogen

Können auch nicht-geeichte Geschwindigkeitskontrollanlagen zur Nutzung kommen?

Sogar nicht-kalibrierte Meßgeräte können zur Geschwindigkeitskontrolle benutzt und die Resultate sogar vor den Gerichtshof erörtert werden. Allerdings gelten hier hier nicht die gängigen Toleranzbeschränkungen. Die Toleranzen sind in diesem Fall erheblich höher. Maßgebend ist hierbei das Urteil des Amtsrichters.

Distanz zum Blitzkasten: Ab wann darf gemessen werden?

Sie fahren mit 130 km/h auf der Autobahn. Unerwartet nehmen Sie ein Straßenschild oder Lichtzeichenanlage wahr, welches Ihnen eine weitaus geringere erlaubte Geschwindigkeitsobergrenze vorgibt. So schnell sind Sie als Fahrzeuglenker nicht im Stande auf das Bremspedal zu drücken, ohne eine Gefährdung der Straßensicherheit darzustellen. Wie sind die Vorschriften in diesem Sachverhalt? Wie viele Sekunden werden dem Fahrzeuglenker eingeräumt bzw.  der Weg gewährt, um seine Fahrgeschwindigkeit an die Bestimmungen anzupassen? Und wo ist es letztlich erlaubt den Blitzer zu platzieren?

Abstand zum Blitzer: Die Richtlinien der Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland räumen ein, dass dem Fahrer bis zur Abbremsung seiner Fahrtgeschwindigkeit eine Strecke von mindestens 150 bis 200 Metern bereitgestellt wird, genau ab dem Zeitpunkt der wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzung.

Radarfalle von hinten – Wann werden Blitzer-Aufnahmen für ungültig erklärt?

Wenn die Radarfalle ausgelöst hat und mit Blitzer-Kosten zu Rechnen ist, muss die Geschwindigkeitsübertretung nachgewiesen werden. Dies geschieht mithilfe der diversen Kontrollgeräte und letztlich mittels der Fotoaufnahmen bzw. den Filmaufnahmen. Dabei ist es nicht ausreichend, wenn nur das Vehikel festgestellt wurde. Denn generell stehen bei Geschwindigkeitsdelikten nicht die Fahrzeughalter gerade, sondern der Fahrer. Daher dienen die Blitzer-Bilder auch als Nachweis. Ein Blitzkasten von hinten, das heißt Blitzer-Fotos, die den Fahrer nicht erkennen lassen (Heckfoto), sind deshalb infrage zu stellen und nicht mehr typisch, auch weil sie den Fahrzeuglenker nicht eindeutig ermitteln lassen.

Dieser Umstand erfreut im Besonderen die Kradfahrer. Zumal das Kennzeichen eines Motorrades hinten am Fahrzeug festgemacht ist, können Kraftradfahrer im Falle eines Blitzautomats nicht eindeutig erkannt werden. Einen speziellen „Motorrad-Blitzerkasten“ wird momentan noch nicht verwendet. Erst, wenn der Kraftradfahrer in flagranti erwischt und rausgewunken wird, ist es möglich diesen zur Rechenschaft zu ziehen.

Sind Blitzer-Attrappen in Verwendung?

Blitzerkasten-Attrappen existieren wirklich. Es handelt sich hierbei üblicherweise um eine Attrappe, die von Privatpersonen errichtet wird, die sich für die Befolgung der höchstzulässigen Geschwindigkeit einsetzen. Auf öffentlichen Flächen ist solch ein Blitzer-Nachbau von Privatpersonen verboten. Allerdings ist es nicht möglich formell dagegen vorzugehen, wenn diese auf Privatflächen errichtet werden.

Blitzer Warner – Welche Methoden sind für Autofahrer unzulässig und welche legal?

Aufgrund der technologischen Neuerscheinungen der gegenwärtigen Zeit wurden nicht bloß Verbesserungen  im Gebiet der Straßenverkehrsüberwachung und der Geschwindigkeitskontrolle gemacht. Besser gesagt ist auch eine technische Weiterentwicklung festzustellen, die sich zum Nachteil der Messgeräte durchgesetzt hat und der die Halter davor schützen und den jeweiligen Blitzerkasten ansagen oder blockieren soll. So ersparen es sich die Fahrzeuglenker, auf einer der Blitzer-Aufnahmen gesehen zu werden und er kann sich die Blitzer-Strafen auf die Seite legen. Doch wo liegen hier die Grenzen? Welche Blitzer-Warner sind legal und welche ordnungswidrig? Gibt es hier einen gesetzliche Graubereich, der gern in Anspruch genommen wird? Im weiteren zeigen wir Ihnen verschiedene dieser Blitzer-Warner ebenso wie ihren formellen Umstand aufklären.

Die Blitzer-Warner-App

Ein Mobiltelefon kann als Radarfallen Warner herhalten.

Es existieren Applikationen für alle vorstellbaren Anliegen mit allen nur erdenklichen Funktionen. Auch eine Blitzer-App ist in den Stores zu finden. Die verschiedenen Blitzer-Anwendungen machen damit Werbung, als Radarfallenwarner zu funktionieren und den Fahrer rechtzeitig vor Blitzerkästen oder einer zivilen Verkehrsüberwachung zu informieren. Wer die Blitzer Warner-Applikation als einen störungsfreien Radar Warner benutzen möchte, der benötigt vor allem eine Internetverbindung. Dabei werden die Daten über die verschiedenen Blitzer stetig auf den neuesten Stand gebracht. Die Meldungen werden derweil von der Internet-Community bekannt gemacht und es wird nur vor den Blitzeranlagen gewarnt, die für die eigene Fahrt infrage kommen. Praktisch ebenso wie geldsparend.

Untersuchungen haben verdeutlicht, dass die Blitzer Warner-App überwiegend bei stationären Blitzern hervorragend geeignet sind. Fest installierte Blitzer werden ohne Umwege erfasst und dem Fahrzeugführer wird eine rechtzeitige Warnung durchgegeben. Ein bewegbarer Blitzer bereitet der Blitzerwarner-App jedoch viel mehr Schwierigkeiten. Diese Schwäche hängt in der Zwischenzeit mit der Struktur der rotlicht Blitzerkasten-App zusammen. Denn erst, wenn mobiler Blitzkasten rechtzeitig von der Community erkannt und mitgeteilt wird, kann der Fahrzeuglenker entsprechend handeln. Wie sieht es mit der Gesetzmäßigkeit der Blitzer-Warner-App aus? Hier wird erklärt, dass die App als Radarwarner bewertet wird und deswegen rechtswidrig ist.

Die Radarwarngeräte

Radarwarngeräte sind im World Wide Web verfügbar. Der Blitzer-Warner erkennen die Strahlung, welche von dem Geschwindigkeitsmessgerät ausgestrahlt wird und warnt den Fahrzeuglenker entsprechend, wenn eine solche Strahlung erfasst wird. Wie ist es um die rechtliche Lage bei dieser Sorte von Blitzer Warner bestellt?

Ein Radarfallen Warner darf von Rechts wegen betrachtet erstanden werden, jedoch beim Fahren nicht eingesetzt werden. Wird der Fahrzeugführer mit diesem Blitzer-Warner erwischt, blühen ihm Blitzer-Bußen in Höhe von 75 Euro und ein Punkt im Flensburger Register .

Der Laser Störer

Laser Jammer sollen als Blitzer Warner gegen Geschwindigkeitskontrollgeräte im Bereich der Laser-Technik von Nutzen sein. Den Laserkontrollen soll es wegen dieser Gerätschaften unmöglich sein, die Fahrgeschwindigkeit zu messen, weil die Lichtstrahlen, die die Kontrollgeräte senden, vom Laser Blocker beeinflusst werden und so keine Verkehrsüberwachungsmaßnahme erfolgen kann. Diese Methode ist von Rechts wegen ebenso verboten und hat sowohl Verwarnungsgeld genau so wie Punkte in der Verkehrssünderkartei als Konsequenz.

Die Blitzer-Fotos manipulieren oder unkenntlich machen

Da die Geschwindigkeitsüberschreitung nachgewiesen werden muss und das in der Regel mit Blitzer-Fotos geschieht, finden sich Hilfsmittel, welche sich dazu eignen, die Bildaufnahmen der Blitzer unkenntlich zu machen. In diesem Fall kann das Nummernschild vom Fahrzeug unerkenntlich gemacht werden. Dies geschieht z. B. mit Hilfe einer reflektierenden Schicht am Autokennzeichen selbst. Dieses Vorgehensweise ist nicht nur kaum effektiv, sondern fällt als „Urkundenfälschung“ in der Bundesrepublik gemäß §22 des Strassenverkehrsrechts (StVG) unter einer Verkehrsstraftat. Außerdem sind Fälle bekannt, bei denen Personen mit einem Gegenblitzgerät auf den Blitz reagierten. Dieses Vorgehen ist auch unzulässig und ebenfalls wenig effizient.

Das Navigationsgerät als Blitzer Warner

Das Navigationssystem kann ebenso wie die Blitzerwarner-App dazu genutzt werden, zeitig vor Radarstationen zu warnen. Nicht bloß fest installierte Blitzer werden hier gespeichert, sondern ebenfalls Örtlichkeiten, wo nicht selten ortsungebundene Blitzer platziert werden. Die Präventivfunktion ist praktisch und einfallsreich. Jedoch fällt auch das Navigationsystem als Blitzerwarner in den verbotenen Bereich. Führen Sie ein Navigationssystem mit sich im Fahrzeug, das als Blitzer-Warner dient, ist allein das schon illegal.

Der Blitzer-Marathon wird durchgeführt – Abzocke oder Geniestreich?

Wirtschaftlichkeit von Blitzeranlagen: Dank der Tempomessungen können hohe Einnahmen erwirtschaftet werden.

Der letzte Blitzerkasten-Marathon startete am 03. April 2019 und wurde mit 14.700 Ordnungshüter und 8500 Stationen zur Messung der Geschwindigkeit landesweit durchgeführt. Doch welchen Nutzen verfolgt eine derartige Kampagne und erreicht sie das erhoffte Ziel?

Die Ansichten zu diesem Thema gehen in unterschiedliche Richtungen. Einige sehen in der Einführung des Blitzer Marathons bloß eine andere Form wirtschaftlicher Wegelagerei der Fahrzeugführer. Und der Gedanke ist womöglich gar nicht so illusorisch. Damit Sie eine annähernde Vorstellung bekommen, wie etliche Kontrollgeräte in Deutschland benutzt werden und welche Geldbewegungen in Verbindung mit Geschwindigkeitsübertretungen im Staatssäckel landen, hier eine kleine Zusammenfassung:

- Blitzer in Berlin: In Berlin sind 130 Blitzerkasten in Benutzung, das jährlich einen Betrag von nahezu 700.000 Euro an Blitzer-Sanktionen erwirtschaften.

- Starenkasten auf der A2: Auf der A2 wird allerorts gemessen. Hier soll der Blitz-Kasten pro Tag etwa 660 Fotos knipsen. Der Stadt Bielefeld erwirtschaftet pro Jahr fast 6 Millionen Euro mit Bußgeldern.

- Blitzer in der Bayerische Landeshauptstadt: Die Stadt München hat’s geschafft, mit einem einzigartigen Blitzkasten – an der richtigen Lokalität aufgestellt  – über 86.000 Geschwindigkeitsdelikte zu überführen und einen Betrag von rund 1,74 Mio. in den Fiskus zu spülen.

Welchen Ortschaften kommen Blitzer besonders zu Gute?

Spannend ist ein Vergleich der unterschiedlichen Beträge, die die jeweiligen Gemeinden im Rahmen der Geldbußen infolge von Geschwindigkeitsüberschreitungen erwirtschaften konnten. Im Folgenden stellen wir zehn Ortschaften zur Schau, welche 2018 folgende Geldbeträge aus Verwarn- und Geldstrafen erwirtschafteten:

- Bielefeld: 10,7 Millionen Euro

- Chemnitz: 3,6 Millionen Euro

- Duisburg: 10,1 Millionen EUR

- Flensburg: 1,8 Mio. EUR

- Hamburg: 30 Millionen EUR

- Köln: 30,1 Mio. EUR

- Leipzig: 10,4 Millionen EUR

- Lübeck: 4,1 Mio. EUR

- München: 13,3 Mio. Euro

- Stuttgart: 15,2 Millionen Euro

(Quelle: www.statista.de)

Wie wird Profitabilität tatsächlich ermittelt?

Die Profitabilität in Bezug auf die Radarkontrollen ist nicht bloß am bereinigten Gewinn der Bußgelder festzumachen. Um die Fragestellung nach der tatsächlichen Profitabilität sachgerecht zu klären, darf nicht nur der Rohertrag an Bußgeldern berücksichtigt werden. Zu bedenken sei außerdem, dass Verkehrsunfälle wegen Geschwindigkeitsübertretungen Hauptursache der Zusammenstöße auf den deutschen Verkehrswegen darstellen. Besser gesagt berechnet sich die Rentabilität durch Kostenersparnisse im Rahmen von Versicherungsgeldern, die aufgrund der Folgeerscheinungen eines Verkehrsunfalls entstehen.

Sind Geschwindigkeitsüberwachungen dabei förderlich die KFZ-Fahrer zu zügeln?

Natürlich hängt die Effizienz der Geschwindigkeitsüberwachungen und der Geschwindigkeitsüberwachung als solche auch von dem Benehmen und der Denkweise des Einzelnen ab. Wer nicht willig ist, die Bedrohung zu erkennen, die sein Verhalten nach sich zieht und sich häufig vom Blitzkasten erwischen lässt, den kann man nur schwer drosseln und mehr als das gängige Sanktionierungsrepertoire gibt es hier nicht. Deshalb bleibt dem Gesetzgeber keine allzu große Wahl als die Geschwindigkeitsbestimmung und die Technik der Meßsysteme nach wie vor vorwärts zu bringen und auf diese Weise sich zu bemühen, die Sicherheit auf den Straßen zu gewähren.

Sie wurden geblitzt? Rentiert sich ein Einspruch?

Sie wurden ertappt, wollen den Blitzer-Geldstrafen entkommen und wissen schlicht nicht, inwieweit sich ein Widerspruch rentiert bzw. sinnvoll ist? Starenkasten abstreiten, aber wann? Ob Sie nach der Radarfalle einen Rechtsanwalt engagieren sollten, ist vom betreffenden Fall abhängig. Je nach Geschwindigkeitsmessgerät und anderen Gegebenheiten kann ein Einwand da sehr wohl nützlich sein. Sanktionen im Zuständigkeitsbereich von Geschwindigkeitsüberschreitungen gehen nicht nur mit einem hohen Verwarnungsgeld einher. Sie können außerdem bis 3 Punkte in der Verkehrssünderkartei bekommen. Bei der Sache ist zu beachten, dass das komplette Punktesystem lediglich acht Punkte umfasst. Darüber hinaus ist ein Fahrverbot mit der Dauer von drei Monaten entgegenzusehen. Insbesondere Fahrer, die beruflich auf die Fahrerlaubnis gebunden sind, sollten sich ihre Aussichten daher herausfinden lassen und einen Widerspruch im Blick haben. Aber wann rentiert sich ein Einspruch gegen den Bescheid?

Kann ich bei der Messung durch einen Blitzer einen Einspruch einlegen?

Im Folgenden fassen wir hilfreiche Hinweise für sie gemeinsam:

- Denken Sie daran, dass auch die Staatsangestellten nicht ausnahmslos korrekt sind. Daher hinterfragen Sie jeden Bußgeldbescheid.

- Tatsächlich wird jeder zehnte Bussgeldbescheid ohne Grund erteilt

- Zu den inkorrekt ausgestellten Bußgeldbescheiden gehören etliche, die Konsequenz einer falschen Geschwindigkeitskontrolle sind.

- Vorrangig bei einem Messung von hinten, das bedeutet bei sogenannten Heckfotos, sollten Sie eine Konsultation im Blick haben

- Beachten sie, dass Ihnen für den Vorbehalt nur 2 Wochen Zeit zur Verfügung steht. Achten Sie daher auf einen pünktlichen Widerspruch.

- Optimal ist es, wenn Sie eine Rechtschutzversicherung haben. Die Kosten können besonders dann in die Höhe steigen, wenn die Sachkompetenz eines Gutachters vonnöten ist.


Radarkontrollen

Multanova VR 6F

Die Multanova 6F ist als Fahrzeugeinbau und als mobiles Stativgerät, sowie als Brückenradar in Verwendung. Im Vergleich zu den zuvor genannten Messgeräten wird hier mit Hilfe eines elektromagnetischen Signals die Geschwindigkeit des zu überprüfenden Fahrzeugs feststellt.

Arbeitsprinzip

Das Radargerät Multanova VR 6F funktioniert nach dem Doppler-Funktionsprinzip, d.h. von einer Radar Antenne werden hochfrequente Wellen unter einem definierten Ausstrahlwinkel (Winkel der Messung) mit bekannter Frequenzlänge kontinuierlich ausgesandt und nach Reflektion von der Vorrichtung wieder empfangen. Während die, von der Fahrspur zum Gerät zurückgesandte Welle - wie bei allen unbeweglichen Objekten - ohne Schwingungsveränderung bleibt, ergibt sich bei einem fahrenden Fahrzeug aufgrund des Doppler-Effekts eine Schwingungsveränderung. Bei dem auf die Radaranlage zufahrenden Gefährt ist dies immer eine Erhöhung der Schwingungszahl, bei einem sich von der Radarsonde wegbewegenden Vehikel ist dies immer eine Frequenzverringerung. Durch die Weise der Schwingungsveränderung kann dadurch die Fahrtrichtung und durch den Zahl der Frequenzänderung die Geschwindigkeit eines erfassten Gefährts festgestellt werden.am Deutlichsten lässt sich dies bei einem vorbeifahrenden Einsatzfahrzeug mit aktiviertem Martinshorn nachempfinden, wohingegen die Änderung des Signals aufgrund der hörbaren Wahrnehmung sofort zu vernehmen ist.

Messzyklus

In Bezug auf das Funktionsprinzip muss ein am Rande der Fahrspur postiertes Verkehrsradargerät die Geschwindigkeit eines entlangfahrenden Kraftfahrzeugs gezwungenermaßen anhand des Winkels (alpha) messen, in welchem der Radarstrahl in Relation zur Fahrbahnspur einfällt. Beim Gerätetyp Multanova 6F ist diese Winkeleinstellung mit 22° vorgeschrieben.

Es ist somit verständlich, dass eine Messung nur dann richtig erfolgt, wenn dieser Sollwinkel eingehalten wird. Bei einem geringeren Winkel im Bereich der Längsachse des überprüften Fahrzeuges und dem Radarstrahl werden zu hohe, bei einem größeren zu niedrige Fahrgeschwindigkeiten ausgegeben.

Zum Verständnis des Messablaufs ist außerdem entscheidend, dass sich eine Messdauer über die gesamte Passage des zu messenden Kraftfahrzeugs erstreckt. D.h. ein Fahrzeug fährt in den Radarkegel rein und liefert ab diesem Zeitpunkt der Radarsonde bis zur Ausfahrt aus dem Radarsignal unentwegt ein Doppler Signal.

Zur verlässlichen Erkennung des Kraftfahrzeugs muss selbiges zuvor eine gewisse Strecke im Radarkegel zurücklegen. Anschließend wird der konkrete Messprozess gestartet. Dazu wird zuerst die Fahrtrichtung des sich im Radarstrahl befindlichen Gefährts erfasst. Entspricht die Fahrtrichtung der eingestellten, gelangen bloß noch Doppler-Signale dieser Verkehrsrichtung zur Auswertung. Ist die Anlage für beide Fahrtrichtungen konfiguriert, determiniert das erste, in den Radarkegel einfahrende Gefährt die Richtung der Messung, Kraftfahrzeuge der entgegengesetzten Fahrbahn werden für die Dauer des aktiven Messvorgangs nicht berücksichtigt.

Auf der Messstrecke werden Geschwindigkeiten dokumentiert, die zumindest über eine Strecke von 25 cm konstant sein müssen. Dieser Messwert wird am Bediengerät ausgegeben. Wird innerhalb einer Strecke von 200 cm kein Segment gleichbleibender Geschwindigkeit ermittelt, wird die Auswertung annulliert und auf dem Bedienelement erscheint —.

Messwertüberprüfung

Wurde ein gültiger Messwert ermittelt, erfolgt in der nächsten Periode eine Analyse des festgestellten Meßergebnisses (Verifizierung). Unregelmäßigkeiten der Messwerte größer 3% nach unten oder oben über eine Distanz von 100 cm enden in einem Abbruch der Auswertung. Die Validierung wirde obendrein verfrüht beendet werden durch:

- Duchfahrt des überprüften Fahrzeugs aus dem Radarstrahl

- Anwesenheit eines anderen Kraftfahrzeugs im Meßbereich

- Dopplersignale unterschiedlicher Frequenzen,

- wohingegen die letztere Komponente in weiteren Bezug mit der streitgegenständlichen Beweisfrage zu bringen ist .

War die Wegstrecke von Start der Verifikation bis zu deren Einstellung mehr als 3 m, wird im Falle einer Grenzwertübertretung eine Kameraauslösung initiiert. Die Anzeige der Messwerte erfolgt aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. War die Wegstrecke kürzer als 3 m, wird die Auswertung abgebrochen, weil sie nicht hinreichend verifiziert wurde. Auch bei Übertretung des Geschwindigkeitsgrenzwertes erfolgt in diesem Zusammenhang keine Kameraansteuerung.

Im Kontrollabschnitt der Überprüfung wartet das Kontrollgerät auf das Ende der Überprüfung. Das unter normalen Bedingungen gewisse gleichmäßige Merkmale aufweisende Doppler-Signal sollte dann innerhalb einer Strecke von 2 m nach Beendigung der Verifikation abreißen, was zuverlässig auf die Ausfahrt des gemessenen Fahrzeugs hinweist. Hierbei kann der Messwert zweifelsfrei dem Fahrzeug zugeordnet werden. Anschließend werden die Messdatensätzen im Foto eingefügt und der Film weitertransportiert.

Wird im Kontrollbereich jedoch eine Strecke gleichmäßiger Fahrgeschwindigkeit divergierend von dem vorweg ermittelten Wert gefunden, wurde der Abbruch der Verifikation durch die Zufahrt eines anderen Gefährts oder aber durch Dopplerreflektion induziert.

Eine Besonderheit liegt in der Erkennung des ankommenden Verkehrs, wie vorliegend. Hier erfolgt die Kameraauslösung sowie eine Geschwindigkeitsüberschreitung beobachtet wird. Die Fotokamera wird hierdurch früh genug angesteuert, um die Fahrzeugvorderseite mit dem Kennzeichen bildlich festzuhalten. Die Messinformationen werden jedoch hingegen erst nach Beendigung der Messung und unter der Voraussetzung ihrer Validität in das Foto eingefügt. Erfolgen Quittierung, Validierung und Kontrolle des Geschwindigkeitsmesswertes hinterher nicht, werden statt des Geschwindigkeitsresultats Annullierungszeichen „—“ im Foto eingefügt.

Das Meßgerät Mesta 208 - Wie arbeitet das Radarmeßgerät?

Um die Beachtung der Tempobegrenzung zu überprüfen, setzt die Polizei Blitzkasten, Radarstationen oder auch Laser ein. Sie nutzt dabei die verschiedenen Methoden, um Verkehrssündern zu schnappen. Beispielsweise kommt in diesem Fall auch der Mesta 208, ein mobiles Radargerät, zur Verwendung.

Die Gerätschaft wird dabei häufig in einem abgestellten Automobil am Straßenrand deponiert, so dass es von PKW-Fahrern nur schwer zu sehen ist. Gleichermaßen gegen Bußgeldbescheide, die infolge eines Fotos vom Blitzerkasten Mesta 208 erfolgen, können Betroffene notfalls Widerspruch einlegen. Ob dies sinnvoll ist, muss jeweils geprüft werden. Bei Skepsis kann es sinnvoll sein, einen Rechtsanwalt zu Befragen.

Das Messprinzip des Blitzgerätes Mesta 208

Der Mesta 208 gehört zu den Radarfallen wie auch andere Blitzer. Hier sind Beispielsweise der Multanova VR 6F oder ebenfalls der TRAFFIPAX-SpeedoPhot zu erwähnen. Das Kontrollgerät untersucht die Fahrgeschwindigkeit mit einem Hochfrequenzsender und elektromagnetischen Signalen. Hierbei sendet die Gerätschaft über eine Richtantenne eine elektromagnetische Welle ab. Diese ist ausgerichtet und gebündelt und trifft die Fahrbahn in einer vorgegebenen Richtung. Die Ausrichtung kann dabei bei den unterschiedlichen Messaparaturen variieren.

Die ausgesandte Welle breitet sich vor der Antenne innerhalb eines kegelförmigen Raumes aus. Nähert sich nunmehr ein Gefährt diesem Bereich, wird diese Welle von ihm zurückgesandt, weswegen ein Teil der Strahlung nochmals den Sender erreicht. Die von dem fahrenden KFZ reflektierte Welle wird hierbei in ihrer Schwingungszahl geändert. Dies geschieht wegen des so genannten Doppler-Effekts. Der Mesta 208 kann im Anschluss anhand dieses Schwingungsunterschiedes zwischen der ausgestrahlten Welle und der empfangenen Strahlung die Fahrtgeschwindigkeit des zufahrenden Fahrzeugs bestimmen. Auch nach einer Überprüfung des Mesta 208 wird eine Messfehler-Toleranz abgezogen, mit der mögliche Messfehler ausgeglichen werden sollen. Wie bei allen portablen Radarstationen hat diese Messfehlertoleranz in der Regel eine Höhe von 3 km/h bei einer gefahrenen Geschwindigkeit bis 100 km/h, bzw. 3 Prozent bei mehr als 100 km/h.

Mesta 208 - Mögliche Messfehler der Radarvorrichtung

Selbst bei der Mesta 208 kann es durch vielfältige Faktoren zu Auswertungsfehlern kommen. Die Einhaltung des genauen Winkels zur Fahrbahnspur ist besonders wichtig, da es sonst zu so genannten Winkelfehlern kommen kann. Bei dem Blitzerkasten Mesta 208 sollte der Messwinkel 25 Grad aufweisen. Ist der Messwinkel zu klein eingestellt, werden überhöhte Geschwindigkeiten gemessen, bei einem zu großen Winkel dem entsprechend zu geringe.

Ebenfalls muss auf die einwandfreie Zuordnung der Messergebnisse geachtet werden, da der Kontrollbereich etliche Meter groß sein kann und sich falls nötig mehrere Fahrzeuge zeitgleich in diesem befinden können. Hierbei sind nicht nur Schwierigkeiten bei der Zuordnung der Messergebnisse zu beobachten, sondern auch Dopplerfehlmessungen.

Technische Daten zum Mesta 208

Die folgenden Punkte geben nochmals eine Zusammenfassung über die technischen Daten, die der Mesta 208 zugrunde liegen:

- Emissionsfrequenz: 24,125 GHz

- Messwinkel: 25°

- Überprüfungsbereich: 10 bis 250 Stundenkilometer

Radarpistole SPEEDCONTROL

Diese Gerätschaft wird vornehmlich im Freistaat zur Messung der Geschwindigkeit verwendet. Auf grund unten aufgeführter spezieller besonderer Faktoren wird es allerdings nur noch manchmal genutzt.

Sendefrequenz: 24,125 GHz

Antennenfabrikat: Kegelhorn, 23 dBi Gewinn

- Sendeleistung:  < 500 mW

- Halbwertsbreite: 12 Grad

- 10 dB-Breite: 36 Grad

- Energiedichte: 0,31 mW/cm² (gemessen am Horn)

- Polarisierung: zirkular linksdrehend

- Ansprechreichweite  > 1 km

- Messwinkel: 0 Grad

- Meßzyklus: 0,8 s

- Messintervall: 22,34 ms

- Arbeitsbereich: -20 °C bis +60 °C

- Meßbereich: 20 km/h bis 199 km/h

- Messfehlergrenze: 3 km/h bei Messwerten bis 100 km/h

- 3% bei Messergebnissen oberhalb 100 km/h

- Leistungversorgung: 12 V, ca. 0,5 A

Es fällt auf, dass der Winkel der Messung mit 0 Grad angegeben ist, d.h. das Geschwindigkeitsmeßgerät ist theoretisch gleichgerichtet zum Fahrspurrand zu platzieren. Tatsächlich ist dies natürlich nicht machbar, weil das Geschwindigkeitskontrollgerät ja zur Erkennung der Kraftfahrzeuge nicht mittig auf dem Fahrstreifen aufgestellt werden kann. Durch die Aufstellung am Straßenrand entsteht ein Winkelfehler, der sich jedoch immer zugunsten des Betroffenen bemerkbar macht.

Die Leistungsdichte ist mit 0,31 mW/cm² außergewöhnlich gering; sie liegt weit unter der zugelassenen Energiedichte bei Ganzkörperexposition (10 mW/cm²). Bei ungewollter Anstrahlung von Personen sind deshalb keine Risiken für die Gesundheit zu erwarten.

Eventuelle Auswertungsfehler durch mehrere Autos im Radarkegel. Auf grund der hohen Reichweite des Radarsignals (bis zu 1 km) ist es nicht ausgeschlossen, dass andere Kraftfahrzeuge als das angepeilte Vehikel erfaßt werden. Es wird als nächstes zwar ein geltender Messwert festgestellt, doch die Zuordnung desselben zu einem eindeutigen Fahrzeug bleibt unsicher.

Im Labortest konnte die Gerätschaft durch externe Jammer im selben Frequenzband (K-Band) beeinflusst werden. Aufgrund des Umstands, dass die Sendefrequenz des Messgerätes auch für andere Zwecke (nichtnavigatorischer Hörfunk) zugelassen ist, ist es unerläßlich, dass das Bedienungspersonal zu Beginn einer Überprüfung das Gerät auf höchste Sensitivität einstellt wie auch durch einen Schwenk (360°) untersucht, ob sich im Erfassungsbereich des Messgerätes ein Störer befindet. Bei Störungen blinkt entweder die Anzeige "RFI" am Geschwindigkeitsmeßgerät auf oder aber es wird ein Geschwindigkeitsmesswert ausgegeben, während sich kein mobiles Objekt im Umkreis aufhält.

Um eine zuverlässige Überprüfung mit der Radarpistole SPEEDCONTROL zu bewerkstelligen, ist auf nachfolgende Faktoren vordergründig zu achten:

- Die Messung darf nur durch einen Beamten getätigt werden, der an einem speziellen Lehrgang partizipiert hat und mit den Besonderheiten des Geräts vertraut ist.

- Das Meßgerät muss selbstverständlich eingerichtet sein; die Eichgültigkeitsdauer darf noch nicht verstrichen sein.

- Von der Geschwindigkeitskontrolle ist ein Lichtbild anzufertigen. Charakteristiken der Geschwindigkeitsüberprüfung können dann später ggf. durch einen Experten überprüft werden.

- Die vorschriftsmäßigen Funktionsüberprüfungen müssen zu Beginn und am Ende einer Testreihe durchgeführt werden. Hierzu gehören der Anzeigentestlauf "888", der Oszillatortest "32" und der Stimmgabeltest "80". Die Resultate dieser Tests sind in der Messprotokollierung aufzuzeichnen.

- Durch Prüfung der Aktionsreichweite von LKW ist der wirkungsvolle Strahlungsbereich zu ermitteln und ggf. in einem (extra) Lichtbild zu dokumentieren.

- Langsames Schwenken des Radarhandgerätes in einem Vollkreis (360°) zur Feststellung etwaiger Störquellen

- Im wirksamen Strahlungsbereich darf sich während eines Messprozesses nur ein Fahrzeug befinden. Die Verwendung der Radarpistole SPEEDCONTROL scheidet somit auf vielbefahrenen Strecken aus

- Das angepeilte Fahrzeug ist auf einer Strecke von mindestens 40 m permanent (= mit mindestens 2 Messwertausgaben) zu erfassen, wobei diese Meßstrecke sich in der Summe innerhalb einer Entfernung von 400 m befinden muss.

- Das hörbare Dopplersignal ist abzuhören und einzuschätzen. Sprunghafte Veränderungen in der Tonhöhe weisen auf Störvorgänge hin (z.B. mehrere Autos im Messstrahl) hin.

- Der Meßwert ist in einem Bericht festzuhalten. Falls möglich sollte aufgrund des fehlenden Registrierfotos das Messergebnis dem Betroffenen gezeigt werden, und erst dann eine neue Messung in Gang gesetzt werden.

Traffipax-Microspeed 09

Das Traffipax Microspeed 09 ist das Vorgängermodell des TRAFFIPAX-SpeedoPhot Apparates und ist baugleich mit dem Gatsometer-Radar-Type 24. Wenngleich es noch zulässig ist, wird es aufgrund veralteter Technologie nur noch manchmal (z. B. in Berlin) genutzt. Es arbeitet auf der Frequenz 13,450 GHz (Ku-Band) und ist für den Überprüfungsbereich von 20 bis 200 km/h genehmigt.

Traffipax-Speedophot

Mit dem TRAFFIPAX Geschwindigkeitskontrollgerät speedophot eröffnen sich neue Dimensionen in der Straßenverkehrsüberwachung. Die facettenreichen Überwachungs- und Einsatzmöglichkeiten ermöglichen eine vielseitige Nutzung:

Zur fixen Meßstelle des ankommenden und abfahrenden Verkehrs vom rechten oder linken Rand der Fahrbahn, installiert im Radarfahrzeuge und auch mit Spezialstativ. Die Richtung der Messung wird automatisiert oder manuell umgeschaltet.

Als Videofahrzeug zur Überwachung des fahrenden Straßenverkehrs mit fotografischer Dokumentation von Verkehrsstraftaten.

Option:

Mobilen Nutzungals Radarwagen zur Messung der Geschwindigkeit im fahrenden Verkehr, unauffällig sowie ohne Beeinträchtigung bzw. Gefährdung des Verkehrsdurchflusses.

Lieferung als fixe Radarkiste für autonome Geschwindigkeitsmessung mit fotografischer Registrierung.

Die Inbetriebnahme und Handhabung der Speedophot-Anlage ist einfach und unkompliziert, nur paar Handgriffe sind bis zum Messeinsatz vonnöten. Nach einmaliger Anpassung arbeitet die mikroprozessor-gesteuerte Apparatur vollständig automatisch.

Für stationäre Geschwindigkeitskontrollen mit eingebauter Antenne im Gefährt ist lediglich der Radarwagen analog zum Rand der Straße auszurichten. Winkel der Messung der Sendeanlage und Bildwinkel der Kamera sind dann automatisch vorgegeben.

Beim Einsatz auf Dreifuß geschieht die Ausrichtung der Antenne im neunzig Grad Winkel zum Rand der Fahrbahn. Ausgerüstet mit der Option für portable Radarmessungen im fließenden Verkehr schaltet die Vorrichtung maschinell von ortsgebundenem Radarbetrieb auf Radar- wie auch Tachomessung um.

Durch die geringen Geräteabmessungen ist eine einfache Installation in alle Fahrzeuge ohne Versperrung des Cockpits gewährleistet, wogegen ein uneingeschränkter Ausblick zur Observation der Verkehrssituation vorliegt. Am Armaturenbrett ist bloß das Fotoelement mit verbauter Kontrolleinheit. Steuerteil und Blitzgerät können verdeckt (z.B. im Gepäckabteil) installiert werden.

Durch die vollständig neuartige Einspiegelung der ermittelten Fahrtgeschwindigkeit und sämtlicher anderen Daten werden die komplette Straßenverkehrslage und das Umfeld überwacht und ohne Einschränkung auf dem Negativ visualisiert.

Im oberen Bildbereich sind alle Infos in zwei Zeilen eingeblendet, z.B. bei ortsfesten Radarstationen:

- ermittelte Geschwindigkeit in km/h

- eingestellte Aktionsweite Radar

- "RADAR" für Radarbetrieb oder "CAL" für Eichung

- Richtungsgeber für die jeweilig festgestellte Fahrrichtung

- Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden

- t Zeitangabe mit Kalendertag, Monat und Jahr

- 7-stellige Kodenummer

- 3-stelliger Bildcounter

Die hervorragende Qualität der Filmaufnahmen mit stets klar lesbaren amtlichen Nummernschild garantiert eine störungssichere wie beweissichere Untersuchung wie auch Bearbeitung der dokumentierten Verkehrsdelikte.

Andere Besonderheiten:

- Serienreife, komplett betriebssichere Prozessortechnik mit Selbsttestroutine

- Mühelose Installation in jedes Fahrzeug - selbst in PKW's der Kompakt-Kategorie

- Vielseitige Einbaumöglichkeiten für Heck- und Frontalkontrollen

- Zweifelsfreie Fahrererkennung bei Frontablichtungen ohne weitere Fotokamera

- Autonome Selektierung von Personenkraftwagen und Lastkraftwagen mit getrennt einstellbaren Grenzgeschwindigkeiten bei Geschwindigkeitsüberwachungen im abfließenden Verkehr

Erweiterungsmöglichkeit:

- Bei Nutzung von Ansatzmagazinen Aufzeichnungskapazität von 800 Aufnahmen

- Fernbedienung und Kontrolle der Anlage bei Stativeinsatz durch ein Handmessgerät bis zu 30 m Kabellänge

- Datenerfassung der Einspiegelungsinformationen auf Memory-Card

- Anschluß für Drucker

Technische Infos

Zulassungszeichen 18.11/89.13 - Fabrikatzulassung 1.23-3242.11/spdft PTB Braunschweig

Antenne

- Antennenfabrikat: Schlitzantenne

- Sendefrequenz: 24,125 GHz (K-Band)

- Sendeleistung: 20 mW

- Messbereich: 20 bis 250 km/h (12 bis 155 mph)

- Aktionsweite I: 1. + 2. Verkehrsspur

- Aktionsweite II: 1. - 4. Fahrbahnspur

- Meßfolge: 2 Messungen/Sekunde

- Messstrecke:  wegfahrender Straßenverkehr oder zukommender Straßenverkehr

- manuell/automatisch umschaltbar

- Messwinkel: 20 Grad zum Fahrbahnrand

- Positionierung: für Links- und Rechtsmessung im neunzig Grad Winkel zum Rand der Fahrbahn

- Meßkeule: 5 Grad horizontale Öffnungsphase, 20 Grad vertikaler Öffnungswinkel

Fotoelement mit Bedieneinheit (schwenkbar) mit Interface für Steuerteil und Radar-Handtaste

Geschwindigkeitsanzeige

- km/h (mph) LED-Punktmatrix drei-stellig, Zeichenhöhe 7,4 mm

- Informationsdisplay: LCD-Dotmatrix 4x16 Schild, Zeichenhöhe 4,15 mm

- mit Einblendung für Zeit: Stunde, Minute, Sekunde

-  Datierung: Tag, Monat, Jahr

-  Bildcounter: drei-stellig

-  Identifikationsnummer: sieben-stellig

-  Grenzwert: Personenkraftwagen/LKW 3-stellig

-  Überprüfungen total: vier-stellig

-  Vergehen:  4-stellig

- Reichweite Radar: Sektor 1 oder 2

- Auslösung: +

- Messstrecke:  abfahrend, entgegenkommend

- t Betriebsmodi: Radar, Radar portabel, Tachometer

- Zeit und Zeitangabe: Digitaluhr, quarzgesteuert mit Langzeitbatterie, 24-Std. Anzeige mit

- automatisierter Datumsüberlagerung incl. Schaltjahrkonfiguration

- Grenzmarken: regulierbar in 1 km/h-Abstufungen (bzw. Miles)

- Filmendeanzeige: mit selbständiger Deaktivierung

Fotokamera

- ROBOT-MOTOR-RECORDER 36 DFT

- Negativgröße: 24 x 36 mm

- Array: 2,5 x 36 mm am oberen Bildrand

- Statistikeinblendung: zwei-zeilig Beleuchtung Einstellbar

- Geschwindigkeit

- konfigurierte Aktionsreichweite Radar

- gemessene Verkehrsrichtung

- Zeit in h, Min, Sek.

- Zeitangabe (Kalendertag, Monat, Jahr)

- Identifikator (1 mal 3 und 1 mal 4-stellig)

- Bildzähler

- Modus radar, Radar mobil, Geschwindigkeitsmesser

- Blendenzeit: 1/1000 Sek.

- Aufnahmesequenz: 2 Photos/Sekunde

- Aufnahmekapazität: mit Standard-Filmpatrone 36 Fotografien

- Auslösung: bei Radarnutzung autonom durch Radarsteuerimpuls

- bei Fotokamera/Tachometerbetrieb manuell über Auslöseschalter bzw. Radar-Schalter

- Objektiv: Schneider Tele Xenar 1:3,8/75 mm und Aufzeichnungswinkel: 26 Grad

- ansonsten (Erweiterung): Schneider Tele Xenar 1:3,8/90 mm mit Aufzeichnungswinkel: 22 Grad

Steuerelement

- mit Interface für Radar Antenne

- Fototeil mit Kontrolleinheit

- Blitzgenerator

- Akku

Blitzvorrichtung

- Blitzerleistungsabgabe: 150 Ws

- ansonsten (Erweiterung): 300 Ws in Kombination mit Zusatzequipment

- für Frontablichtungen: (Rotblitz)

- Blitzlänge: 1/2000 Sekunde

- Blitzsequenz: 0,5 Sek.

- Reichweite: 45 m

Allgemeine Daten

- Arbeitsbereich: -10 °C bis +60 °C Temperatur

- Stromversorgung des Gesamtsystems: durch 12 V Batterie

- Betriebsversorgung des Gesamtsystems: 11-15 V

- Leistungsaufnahme: Antenne 0,5 A

- Fotoelement mit Steuereinheit/Steuerteil: 1,5 A

- nach Fotoauslösung: 4,0 A

- Automatische Blendensteuerung: 0,5 A

- Blitzeinrichtung (Ruhestrom): 0,5 A

- nach Auslösung: 80 A max. (Spitzenstrom)

- Abmessungen    

- Antenne: 34 x 8 x 10 cm und 2,8 Kilo Gesamtgewicht

- Bedienelement: 22 x 8 x 19 cm und 2,5 Kilogramm Gewicht

- Fotomodul mit Bedieneinheit

- (mit Kamera und automatischer. Blendensteuerung): 17 x 23 x 14 cm und 3,1 Kilo Gewicht

- Blitzergenerator: 20 x 12 x 26 cm mit 4,0 Kilo Gesamtgewicht

- Blitzlampe: 20 x 9,5 x 8 cm und  1,5 kg Gesamtgewicht

Erweiterung

- Verwendung von 30m-Fotomagazin (800 Filmaufzeichnungen) mit Umschalter Patrone sowie Montagebügel

- Anschlussmöglichkeit für Handmeßsystem für Fernbedienung und Test bei Stativnutzung

- Tacho, elektronisch gesteuert - Anzeigen Messwert: drei-stellig digital, Messbereich 20 bis 250 km/h (12-155 mph)

- Verbindungsmöglichkeit für Drucker zum direkten Druck der Daten

- Konnektivität für Speicher-Card-Speichersystem

Mittlerweile gibt es eine neue Gerätevariante, speedophot II, die allerdings in der Bundesrepublik derzeit (Stand: August 1999) bisher nicht genehmigt ist: Traffipax speedophot II

Traffipax Speedophot II

Hinweis: Das Kontrollgerät Speedophot 2 wurde einzig für fremdländische Märkte konzipiert und ist in der Bundesrepublik Deutschland nicht erlaubt

Mit dem TRAFFIPAX-Verkehrsradargerät speedophot II steht eine richtungsweisende Gerätezusammenstellung zum Einsatz, die in ihren Merkmalen sämtliche Aspekte neuer Verkehrsüberwachungsmaßnahme abdeckt.

Vielseitige nutzung - im Gefährt, auf Dreibein oder als Radarkiste - ist durch das durchdachte Konzept mit nur einem Gerät möglich. Das Geschwindigkeitskontrollgerät Speedophot II ist ein richtungsweisendes System.

Neben der Verwendung des ROBOT MOTOR RECORDER, der Fotokamera für 35mm-Film, ist bereits heute die Konnektivität der digitalen ROBOT-smartcam möglich.

Die Speedophot II kann als erstes Gerät seiner Art ohne Hardwareänderungen, d.h. einzig mittels Menüsteuerung am Handmessgerät, für Fahrzeugfront- und Heckinstallation, für Stativeinsatz und den ortsfesten Kabinen/Masteinsatz genutzt werden. Dazu wird der Anwender durch das neue Handmessgerät mit dem vornehmlich für diese Verwendung produzierten grafischen Anzeigegerät unterstützt. Alle Einstellungen der Speedophot II werden grafisch ausgegeben. Dies gewährleistet eine einfache, ausfallsichere Bedienung der kompletten Anlage.

Adaptive Nutzungsmöglichkeiten

Fahrzeugfronteinbau:

- Zur Messung des zufahrenden und abfahrenden Verkehrs aus einem stehenden Vehikel heraus.

- Für Messungen aus dem fahrenden Kraftfahrzeug heraus.

Fahrzeugheckeinbau:

- Zur Messung des kommenden und abfließenden Verkehrs aus einem parkenden Vehikel heraus.

- Für Geschwindigkeitsmessungen aus dem fahrenden KFZ heraus.

Dreibeineinsatz:

- Verwendung auf Spezialstativ für zufahrenden und abfließenden Verkehr.

Radarkiste:

- Die gesamte Speedophot 2-Anlage wird bequem in ein Außengehäuse (wahlweise) verwendet.

Die Speedophot 2 ist sowohl für die Messung des abfließenden genau so wie des ankommenden Verkehrs dimensioniert, wobei die Umschaltung der Messstrecke selbständig oder händisch geschieht.

Die Fahrgeschwindigkeit der entlangfahrenden Kraftfahrzeuge wird mit einem gebündelten Radarstrahl nach dem "Doppler-Grundprinzip" gemessen.

Bei Überschreitung der eingestellten Geschwindigkeitsobergrenze erfolgt automatisch eine Aufnahme, auf der das jeweilige Vehikel mit der beobachteten Fahrtgeschwindigkeit sowie Zeit und Datum zur anschließenden Beweisdokumentation akkurat abgebildet sind.

Zur Überprüfung im fahrenden Verkehr gibt es die Möglichkeit, die Speedophot-Vorrichtung an das Fahrzeugtacho zu verbinden. Damit sind Geschwindigkeitsüberwachungen beim Fahren ausführbar.

Die äußerst kleinen Baugröße der gesamten Gerätezusammenstellung ermöglichen einen einfachen Einbau in alle Fahrzeugtypen. Es ist in diesen Tagen gängig, die Antenne in das Fahrzeug einzubauen (z.B. Einbau in die Stoßstange oder hinter den Kunststoff-Grill) oder auf Stativ, hinter der Rückscheibe eines Transporters zu nutzen.

Die vollständige Gerätekomposition kann auf ein Spezialdreibein hingestellt - ohne Montage in ein Vehikel bzw. in unmittelbarerer Nähe davon - verwendet werden. Als stationäre, personenunabhängige Anlage kann die Speedophot II in eine Radarbox eingebaut werden. In dieser Variation wird ausschließlich der abgehende Verkehr kontrolliert und es werden je Verstoß 2 Fotos sowie zwei Blitze ausgelöst.

Deutliche, valide Filmaufzeichnungen mit klar lesbaren Fahrzeug-Kennzeichen ermöglichen eine störungssichere und schnelle Auswertung der registrierten Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Die optimale Bedingung auch zur computerunterstützten, automatisierten Abarbeitung, die mit dem TRAFFIPAX- Filmanalysesystem TRAFFIDESK II realisierbar ist.

Jedes Bild enthält in der Datenzeile sämtliche Informationen, die zur anschließenden Erhebung nötig sind. Durchs patentgeschützte ROBOT-Fotoscript-Verfahren wird für die Informationen nur ein schmaler Rand am Negativ verwendet - das Bildzentrum ist also nicht beeinträchtigt.

Wahlweise kann die Speedophot 2 mit einem ROBOT-MOTOR- Aufnahmeautomat mit universell verwendbarem Schreibkopf nachgerüstet werden, der aufgrund seiner Bildfähigkeit sogar Schriften wie Chinesisch, Arabisch uvw. Schriftzeichen anzeigt. Liefermöglichkeit dieser Option auf Anfrage.

Andere besondere Eigenschaften:

- serienreife, zuverlässige Mikroprozessortechnologie mit Selbsttestfunktion

- neuestes Gerätemodell mit seriellem Anschluss

- Universelle Anwendungsmöglichkeiten

- Hervorragende Filmaufzeichnungen durch bewährte ROBOT-Kameraanlage und qualitative Kameraobjektive

- Verwendbar bei fast allen Lichtbedingungen durch automatische Blendenansteuerung und Automatik-Blitzer

- Fotokapazität bis zu 800 Filmaufzeichnungen

- Fernsteuerung und Kontrolle der Anlage durch Handkontrollgerät mit imposantem, grafiktauglichem LCD-Display

- Datenspeicherung der Verstoßdaten auf Speicherkarte für computerunterstützte Auswertung und Studie

Gerätekombination (Standard)

Die TRAFFIPAX-Speedophot II-Vorrichtung setzt sich zusammen aus:

- Radarantenne

- Fototeil mit Blendensteuerung, Kamera und Negativmagazin

- Bedienelement (Steuer Modul)

- Handmessgerät (Operating Unit)

- Blitzapparatur

- Verbindungskabel

Wahlweise erhältlich:

- Spezialdreibein mit Antennenhalterung für Strassenplatzierung

- Fernrohrsucher (notwendig für Dreibeinbetrieb)

- Verbindungskabel für Dreibeinbetrieb

- Antennenhaltevorrichtung für Fahrzeugmontage

- Montagesatz

- Digitaltacho

- Speicher-Karte

- Anwendungen zur Datenarchivierung (Cloud) auf Notebook für z.B. statistische Auswertungen

Technische Details

- Antenne: Typ 24 mit Anschluß für Bedienelement über Parallel-Schnittstelle

- Antennenfabrikat: Schlitzantenne

- Emissionsfrequenz: 24,125 GHz

- Sendeleistung: 1,5 W (EIRP)

- Meßbereich: 20 bis 250 km/h (12 bis 155 mph)

- Reichweite 1:  1. + 2. Fahrbahnspur

- Reichweite II:  1. bis 4. Verkehrsspur

- Messsequenz: 2 Tempomessungen die Sekunde

- Messstrecke: wegfahrender oder zufahrender Straßenverkehr

- manuell / automatisiert umstellbar

- Messwinkel: 20 Grad zum Straßenrand

- Stationierung: für Rechts- und Linkskontrolle im 90 Grad Winkel zum Rand der Fahrbahn

- Meßkeule: 5 Grad horizontale Öffnungsphase,

- 20 Grad vertikaler Öffnungsmesswinkel

Antenne Modell TPX-R24

- mit Verbindungsschnittstelle für Steuerelement über serielles Interface

- Antennenfabrikat: Planarantenne

- Emissionsfrequenz: 24,125 GHz

- Leistungsabgabe: 1,5 W (SIGNALSTÄRKE)

- Erfassungsbereich: 20 bis 250 km/h (12 bis 155 mph)

- Reichweite I: 1. + 2. Verkehrsspur

- Reichweite II: 1. bis 3. Fahrbahn

- Reichweite III: 1. bis 4. Fahrbahnspur

- Messsequenz: 2 Geschwindigkeitsüberwachungen die Sekunde

- Messstrecke: wegfahrender oder zukommender Straßenverkehr

- händisch / automatisiert umstellbar

- Meßwinkel: 20 Grad zum Rand der Straße

- Positionierung: für Rechts- und Linkskontrolle im neunzig Grad Winkel zum Fahrbahnrand

- Meßkeule: 5 Grad horizontale Öffnungsphase

- 15 Grad vertikaler Öffnungsmesswinkel

Handmeßsystem

- mit Interface für Steuerelement über serielles Interface

Anzeigedisplay

- LCD Grafikanzeige: (320x240 Punkte)

- Dimension: 7,4 x 5 cm, mit Anzeige für

- Zeit: (Stunden, Minuten, Sekunden)

- Datum: (Kalendertag, Monat, Jahr)

- Bildzähler: (vierstellig)

- Kode: (siebenstellig)

- Schwellenwert: (PKW/Lastwagen - drei-stellig)

- Kontrolle absolut: (vierstellig)

- Überschreitungen: (vierstellig)

- Reichweite Radar: (Zone 1, 2 oder 3)

- Auslösung:  (+)

- Meßrichtung: (abfahrend / zufahrend)

- Betriebsart: Radar, Radar bewegbar, Kabine

Bedienelement mit Schnittstelle für:

- Radarsensorik

- Handkontrollgerät

- Fotokamera

- Blitzerzeuger

- Stromversorgung

- Printer (Erweiterung)

- Speicher-Karte-Speichersystem (Alternative)

- Serielle RS232-Verbindungsschnittstelle (Alternative)

Eingebaute Bauelemente

- Zeit - Datierung: Digitaluhr, quarzgetaktet mit Langzeitstromversorgung, 24-Std.

- Ausgabe mit automatisierter Datumsüberlagerung

- incl. Schaltjahreinstellung

Blitzapparatur

- Blitzerleistung: 150 Ws

- alternativ (Option): 300 Ws in Verbindung mit Zusatzequipment für Frontalablichtungen (Rotlichtblitz)

- Blitzlänge: 1/zweitausend Sekunde

- Blitzfolge: 0,5 Sek.

- Aktionsreichweite: 45 Meter

Fotokamera

- ROBOT-MOTOR-RECORDER mit Fotoanalysesystem

- Negativformat: 24x36 mm

- Datenfeld: 2,5x36 mm im oberen Bildrand

- Dateneinblendung: zweizeilig, (Helligkeit einstellbar)

- Fahrtgeschwindigkeit

- eingestellte Reichweite Radar

- beobachtete Verkehrsflussrichtung

- Zeit: (h, min, sek.)

- Datum: (Kalendertag, Monat, Jahr)

- Bildzähler

- Betriebsmodus Radar, Radar bewegbar, Tacho

- Blendenzeit: 1/1000 s

- Aufnahmefolge: 2 Bilder die Sekunde

- Aufnahmekapazität: mit Norm Filmpatrone 36 Fotos

- mit Negativmagazin (Option): 800 Bilder

- Kameraobjektiv: Schneider Tele Xenar: 1:3,8/75 mm

- Fotowinkel: 26 Grad

- Entfernung fest voreingestellt jedoch veränderbar: 15 m

- Blende: F3,8 - F22

ansonsten/Alternative: Tele-xenar Von Schneider 1:3,8/90 mm

- Aufnahmewinkel: 22 Grad

- Entfernung fest fallen gelassen jedoch veränderbar: 20 m

- Blendenbereich: F3,8 - F22

- Blendensteuerung: per Hand, Blendenbereich F3,8 - F22

- Optional: automatisierte Belichtungssteuerung

- Filmempfindlichkeit regelbar: ISO/DIN 25 mit 15 Grad, ISO 50 mit 18 Grad, ISO 100 mit 21 Grad, ISO 200 mit 24 Grad, ISO 400 mit 27 Grad

Alternativ dazu Digitales Kamera System

Technische Daten des digitalen ROBOT smartcam Systems auf Anfrage

Allgemeine Infos

- Temperaturbereich: -10 °C bis +55 °C

- Temperatur

- Stromversorgung des Gesamtsystems: durch 12 V Fahrzeugbatterie

- Betriebsversorgung des Gesamtsystems: 11 bis 15V

Stromaufnahme:

- Antenne Typ 24: 0,5A

- Antenne Typ TPX-R24: 0,7A

- Bedienteil mit Handkontrollgerät: 1,3A

- ROBOT-MOTOR-Aufnahmegerät: 0,1A bis 4,0A nach Auslösung

- Blitzvorrichtung: 0,5A bis 80A nach Auslösung

Dimensionen und Gesamtgewicht:

- Antenne modell 24: 34x8x10cm mit 2,8 Kilo

- Antenne modell TPX-R24: 28x8x10cm mit 2,1 Kilo

- Bedienelement: 22x8x19cm mit 2,5 Kilogramm

- Handmeßsystem: 13x13x4cm / 12x6x4cm mit 1,2 kg

- Blitzgenerator: 20x12x26cm mit 4,0 kg

- Blitzeinrichtung: 18x7x8cm mit 1,3 kg

- Option Blitzeinrichtung: 20x9,5x8cm mit 1,5 Kilogramm

Traffipax Speedoguard

Der Blitzer für moderne Geschwindigkeitskontrollen mit dem Verkehrsradargerät TRAFFIPAX-SpeedoPhot praxisbezogene Radarkontrollen erforderten bisher zum einen die Installation der Messsystemes in ein Vehikel und auch den vom Gefährt unabhängigen Dreibeinbetrieb.

Mit dem neu konzipierten TRAFFIPAX speedoguard gibt es nun einen dritten Weg, um in besonders anpassbarer und müheloser Art effiziente Radarkontrollen mit einer Speedophot-Vorrichtung zu bewerkstelligen.

Bei der Konzeption von Speedoguard wurde einen besonderen Schwerpunkt auf einen größten Bedienkomfort gelegt.

Die Vorrichtung kann bei Bedienung eines PKW-Kleintransporters als Beförderungsfahrzeug durch seine abgestimmten Abmessungen komfortabel beladen und entladen werden. Damit auch hierfür keine weitere Person erforderlich ist, wurde der auf der Rückseite vorhandenes Montagebügel mit 2 Extrarollen ausgerüstet. Diese ermöglichen es, den quer abgelassenen Container mithilfe zweier aus der Bodenplatte hervorziehbarer Zusatzgriffe komfortabel in den Laderaum des Kastenwagens zu drücken bzw. ihn rauszuziehen.

Auf grund der gummierten und kugelgelagerten Räder sowie des an der Rückwand montierten Montagebügels ist ein unkomplizierter Transport des Messsystems zur Location möglich. Dort lässt sich der Kasten mithilfe drei Verstellschrauben waagrecht mühelos fluchten.

Die Einhaltung des festgesetzten Kontrollwinkels ist bei einer analogen Ausrichtung der Speedoguard-Vorrichtung zum kontrollierten Verkehrsspuren sichergestellt. Als Ausrichtunterstützung stehen ein Fernrohrsucher sowie ein Leitkegel mit Teleskopstab parat.

Das Speedophot-Steuerteil ist über eine an der Rückseite befindliche, verschließbare Klappe mühelos zugänglich, so dass mit Unterstützung des 30 Meter Verlängerungskabels eine einfache Verbindung zum Handmeßsystem realisiert werden kann. Selbstverständlich muss der gesetzmäßige wachsame Messbetrieb auch bei Nutzung von Speedoguard beachtet werden. Die freigiebigen Maße der Kofferraumklappe erlauben es dem Bedienungspersonal, sämtliche messplatzcharakteristischen Settings am Fototeil problemlos und prompt zu realisieren.

Bei Verwendung eines Polarisierungsfilters ist ebenso dessen Berichtigung mühelos möglich.

Das Fotomodul ebenso wie die Blitzlampe sind mechanisch miteinander angeschlossen, so dass die Adaptierung von einer Rechts- auf eine Linksmessung oder andersherum vergleichsweise schnell durchgeführt werden kann, ohne die idealen Konfigurationen von Bild- und Blitzerwinkel zu beeinflussen.

Die im unteren Teil des Behälters installierten Hochleistungsstromspeicher erlauben eine sichere und kontinuierliche Energieversorgung. Die Blitzerbatterie ist von ihrer Kapazität her derart ausgelegt, dass zumindest 500 Geschwindigkeitsübertretungen ohne zwischenzeitliches Nachladen registriert werden können. Für die störungsfreie Aufladung der Stromspeicher ist in der Gehäuseaußenwand ein mit einem Sicherheitsdeckel ausgestatteter Ladeanschluss.

An der Vorderseite weist die Speedoguard-Verkleidung jeweils oben und unten 2 Haltebolzen auf. An diesen Haltebolzen lässt sich der zum Lieferumfang angehörende und in der Farbe des Containers lackierte Abdeckplatte aus PVC befestigen. Diese Abdeckplatte ist mit passgenauen Öffnungen für Fotokamera sowie Blitz ausgerüstet und kann beidseitig benutzt werden. Dadurch sind gänzlich vielfältige optische Gestaltungsoptionen des Messgerätes - bedingt von Aufenthaltsort und Ansprüchen - möglich.

Es sind die Objektive Schneider-Tele-Xenar 1:3,8/75 mm, Schneider-Tele-Xenar 1:2,8/100 mm und Schneider-Tele-Xenar 1:3,8/90 mm geeignet.

Mit dem universellen Einsatzgehäuse Speedoguard steht den behördlichen und kommunalen Benutzern ein performantes Werkzeug bereit, das sowohl in generalpräventiver, genau so wie in repressiver Hinsicht sämtliche Bedingungen dafür erfüllt, einen beachtenswerten Beitrag zur Steigerung der Straßensicherheit zu bewerkstelligen.

Die bedeutendsten Informationen und Punkte im Überblick

- optimale Adaptivität durch fahrzeugunabhängigen Betrieb

- unmittelbare Einsatzbereitschaft am Standort

- Bedienung durch nur eine Person realisierbar

- geschützt gegen Umwelteinflüsse

- strapazierfähige Außenverkleidung mit mit standfestem Komponentenbefestigung im Inneren

- unkomplizierte Justierung

- diverse äußere Gestaltungsoption; folglich

- eine immense präventive Wirkung bei bewusst auffälligen Radaranlagen und

- eine Zunahme der Einsatzbereitschaft bei sehr diskreten Radarmessungen

- bereit für die Aufnahme einer bereits vorhandenen Speedophot-Vorrichtung

- Patentanmeldung erfolgt (DE0020006197U1)

- PTB-Autorisation demnächst

- verfügbar ab 1. Quartal 2001



Dieses Produkt ist z.B. kompatibel zu:

ESO Guard

ESO Guard

595,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
X-Armor XR9500

X-Armor XR9500

ab 549,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Sensor für XR-9500

Sensor für XR-9500

ab 239,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten