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Der Bel V928i ist der neueste Europa Radarwarner von Beltronics ortet mobile X, K und Ka Radarfallen und Lasermessungen mit hervorragender Reichweite.
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Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 346
Hersteller:Beltronics
Gewicht: 0.490 Kg.
GTIN/EAN: 65789292817

Beltronics V928i

Ob Risiken innerhalb Deutschlands oder der EU, der speziell für Europa optimierte Beltronics V928 International Radarwarner glänzt mit überragender Performance bei günstigem Preis. Der Warner bietet Vollbandschutz gegen X-, K-, Ka-Radar sowie Lasererkennung und Sicherheitswarnsystem (SWS). Eine vordere und hintere Laser-Sensorik, die digitale Signalverarbeitung und ein AutoScan-Modus machen den V928i zu einem der zuverlässigsten Warngeräte überhaupt, die heutzutage erhältlich sind. Blitzerwarnungen mit Sprachausgabe (englisch) können über das gewickelte Smart-Plug-Stromkabel komfortabel stummgeschaltet werden.

Die für Europa optimierte Signalverarbeitung ermöglicht es dem Warngerät, seine effektive Reichweite nochmals zu erhöhen und die Anzahl der Fehlalarme gleichzeitig zu reduzieren. Mit VG-2 Radardetektor-Tarnung, die verhindert, dass der V928i elektonisch geortet werden kann. Die AutoScan Funktion nutzt einen leistungsstarken DSP, der eingehende Signale kontinuierlich analysiert und Fehlalarme effektiv herausfiltert.

Der Bel v928i Radarfallen Warner verfügt über eine Varactor-Optimierte Radar-Antenne, die zur Erkennung aller Radarbänder ebenso effektiv arbeitet, wie bei den neuesten digitalen Messverfahren, die in ganz Europa zum Einsatz kommen. Beltronics vewendet Komponenten die qualitativer sind als die von herkömmlichen Bias-Tuned Radar Antennen, welche häufig in preisgünstigen Radarwarngeräten zum Einsatz kommen. Auch sein mit 16 Lasersensoren bestückter optischer Empfänger erkennt sogar Laser Signale, die sich fernab der eigentlichen Lasermessung befinden. Überzeugen Sie sich selbst!

Die Scmartshield Shadow-Technik stellt sicher, dass der Bel v928i gegen elektronische Ortungen zu 100% unsichtbar bleibt. Auch VG2, MDB, Spectre I und  Spectre II Radarwarner Detektoren (RDD) sind nicht in der Lage, den Vector 928i elektronisch zu orten. Der Bel Vector 928i brilliert durch eine erstklassige Sensibilität auf jeder EU Frequenz. Dank seines Preis/Leistungsverhältnisses kommt der Bel Vector 928i auf sehr viel Empfindlichkeit bei bezahlbarem Preis. 

Frequenzbänder:
- X-Band 10.525 GHz +/- 25 MHz
- K-Band 24.150 GHz +/- 100 MHz
- K Pulse
- Ka-Band 34.700 GHz +/- 1300 MHz
- Laser 904nm, 33MHz Bandbreite

Besonderheiten
- optimiert für europäische Geschwindigkeitsmessungen
- Neue Antenne mit 40% verbesserter K/Ka-Empfindlichkeit
- ortet mobile Radar- und Laserkontrollen
- Bänder können an- und abgeschaltet werden
- Stadt- und Autobahn- Modus plus Autoscan
- Stadtmodi (City Std, City Low X, City No X)
- Neueste K-Band Puls I & II Erkennung
- Rote brilliante LED-Textanzeige
- Automatische Stummschaltung ein/aus
- AutoScan Anti-Fehlmeldung DSP-Filter
- Erweiterter K-Band-Scan auf 23,95 GHz
- Digitale Sprachalarme (An/Aus)
- Display vierstufig dimmbar Plus Nachtmodus
- Signalstärke mit Balken-Anzeige und georteter Frequenz
- 360° Rundum Lasererfassung
- Radar Signalprüfung (RVS)
- Lautstärke-Einstellung fernsteuerbar per Smart Plug
- Safety Warning System (SWS)
- Hochgeschwindigkeits-Fotodiode mit Total-Tracking-Laser
- Verbesserte Empfindlichkeit durch Fundamental-Mixer-Technology
- Fehler Unterdrückung durch Ultra-Low-Noise Oscillator
- Perfekte Frequenzgenauigkeit durch Quarz-Resonator
- Digital Broadband Technology (DBT)
- Image Rejection Technology
- nicht anpeilbar mit VG-2 Gerätschaften
- Stromversorgung über Zigarettenanzünder
- Größe: 12,0 x 7,5 x 3,3 cm

Lieferumfang
- Bel Vector 928i Radarwarner
- Aufbewahrungs Tasche
- Scheibenhalterung mit Saugnapfverbindung
- gewickeltes Stromkabel
- englische Bedienungsanleitung (plus deutsche PDF)


Bel V928i Radar Warner

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Bel Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.



Unter welchen Umständen Radarwarner in der Bundesrepublik Deutschland erlaubt sind?



 

Neben Navigationssystemen und Radios mit Bluetooth-Freisprecheinrichtungen haben sich noch mehr können Neuentwicklungen im Innenraum deutscher Autos etabliert: Radarfallenwarner. Ob als Anwendung, im Navi und auch als eigenständiges Gerät : Blitzerwarner werkeln ganz bequem und „schützen“ den Verkehrsteilnehmer gegen Radarstationen. Aber sind sie in bestimmten Situationen unzulässig in Deutschland. Welche dies sind, soll der anschließende Beitrag verdeutlichen.

Was sind Radarfallenwarner und wie funktionieren sie?

Prinzipiell gibt's 3 unterschiedliche Möglichkeiten, um einen Radar Warner zu verwenden. Es gibt sie als Blitzer-Applikation, als autonome Geräte und als Zusatzfunktion in einem Navigationsgerät. Ihnen werden 2 Funktionen beigemessen:

- vor festen und beweglichen Geschwindigkeitskontrollanlagen (sogenannten Verkehrsüberwachungen) alarmieren und diese anzeigen genau so wie

- diese Überwachungen stören, damit Blitzerkasten nicht messen können (dafür sind echte Störsysteme erforderlich, Blitzer-Applikationen verfügen für gewöhnlich nicht über ebendiese Eigenschaft)

Die Blitzer-Anwendungen

Apps für das Mobilfunktelefon gibt's im Überfluss. Neuerdings dringen auch mehr und mehr Blitzer-Applikationen in die Geschäfte. Sie warnen frühzeitig vor festinstallierten und portablen Blitzern und sollen vor Strafgebühren schützen. Sie greifen überwiegend auf eine gigantische Datenbank an Blitzerpositionen in Deutschland und Europa zu, die Tag für Tag von Anwendern gepflegt wird. Unter anderem zeigen die Apps das zugelassene Tempo und die Art des Blitzers an.

Die Blitzer-Applikation benötigt aber eine ständige GPS-Verbindung. Zudem können zusätzliche Kosten auf die Funktelefon-Inhaber zukommen, da die Software eine fortwährende Internetverbindung benötigt. Angesichts der zahlreichen Updates vonseiten der Nutzer, welche die aktuellen Blitzer in die Datenbank einfügen , wird die Batterie des Telefons zügig leer.

Die Radarwarner oder Blitzer-Warner

Um den Verkehr zu überprüfen, gibt es unterschiedliche Maßnahmen seitens der Behörden sowie der Polizei. Die Verfahren, die dabei eingesetzt werden, beruhen auf diversen Systemen:

- Radar

- Laser

- Lichtschranke

Wie die Bezeichnung es schon erahnen lässt, erfassen Radarfallenwarner für das Automobil bloß die erste Variante. Sie erkennen folglich die sogenannten Radarwellen in bestimmten Frequenzbereichen, die von den Messanlagen ausgehen. Jedoch sind die Apparate außerdem sehr fehleranfällig, da diese Radarstrahlen in dem Frequenzsegment auch von anderen Emittern ausgehen. Radarfallen warner informieren dann den Nutzer vor einem Starenkasten, wenn das Gerät diese Frequenzen aufspürt.

Blitzer-Warner informieren normalerweise vor festinstallierten Blitzern und können mit zusätzlicher Software auch bewegliche Messgeräte erkennen. Radarfallenwarner erkennen Radarstrahlen und sind des Weiteren in der Lage bewegbare Geschwindigkeitsüberwachungen entdecken. Apparate, welche die Lasermessung lokalisieren, sind keine üblichen Radarfallen Warner. Sie verhindern zudem die Kontrolle. Die Kontrolle mit Laser kann auch von normalen Warngeräten nicht ausfindig gemacht werden. Hierfür brauchen sie spezielle Apparate, die äußerst hochpreisig und zudem höchst unzulässig sind. Sie sollen scheinbar die Lasergeräte so verhindern, dass keine Tempokontrolle stattfinden kann.

Die dritte Messmethode ist die Messung mit Lichtschranke. Hierbei kann ein spezielles Gerät das Funksignal stören, welches zwischen der eigentlichen Lichtschranke und der Kamera aufrecht gehalten wird. Hierfür gibt es lediglich wenige Blitzer-Warner, die besonders teuer sind.

Radarfallenwarner im Navi

Für Navigationen gibt es auch spezialisierte Applikationen, um es mit einem Radarwarner zu ergänzen. Manche Navigationen haben jedoch schon firmeneigene Applikationen, die dieses System unterstützen. Sie funktionieren im Prinzip wie autarke Warngeräte. Häufig nutzen Navigationssysteme die POI-Funktion, die in vielen Staaten, wie z. B. Frankreich, verboten ist.

POI ist ein Akronym für POIs, also Standorte von Interesse. Zuerst sollte die Eigenschaft Tanken oder Bars in der Nähe des Pkw Fahrers anzeigen. Eine Erweiterung erlaubt es aber, die POI-Funktion auch auf bewegbare und fixe Blitzanlagen zu eichen.

Die juristische Lage vom Radarfallenwarner in Deutschland

Ob Radar Warner oder Blitzer-Warner zugelassen oder widerrechtlich sind, steht insgesamt in der Straßen-Verkehrsordnung (StVO).

"Wer ein Gefährt führt, darf ein technisches Gerät nicht verwenden oder betriebsfähig mitführen, das geeignet ist, Geschwindigkeitsmessungen zu erkennen oder zu beeinträchtigen. Das gilt insbesondere für Geräte zur Verhinderung oder Anzeige von Messungen (Radar Warner und Laserstörer)." (Quelle: § 23 Absatz 1b StVO)

Jedoch gibt es von diesem Gesetz Ausnahmen, aus welchem Grund die Fragestellung, ob Blitzerwarner in der Bundesrepublik Deutschland gestattet sind, mit „ja“ oder „nein“ erwidert werden kann. Da ja die Blitzermeldung an sich nicht illegal ist. Zumindest melden auch Rundfunksender in den Verkehrsinfos darüber, wo geblitzt wird. So liegt es nahe, daß Radarwarner legal sind.

Sind Radarfallen Warner tatsächlich zugelassen? Die Basis dafür, daß Rundfunksender die Blitzerwarnungen durchsagen dürfen, ist die simple Tatsache, daß damit die Straßenverkehrssicherheit bewahrt bleibt. Ein Radarfallen Warner, gestattet oder aber nicht, arbeitet auf die gleiche Weise. Blitzer werden schließlich in der Theorie an den Stellen festgemacht, wo die Unfallstatistik besonders hoch ist. Auf diese so genannten Gefahrenstellen macht ein Hörfunksprecher, aber ebenfalls ein Radar Warngerät oder eine Blitzer-Applikation achtsam. Der Verkehrsbeteiligte, der einen Radarwarner legal erworben hat, muss sogar an solchen überaus risikoreichen Punkten einbremsen und fördert so die Straßenverkehrssicherheit.

Nichtsdestoweniger gibt es einen Unterschied zwischen Rundfunkstationen und Warnern. Die Ansagen der Nachrichtensprecher sind nur schwammig formuliert. Es wird nur eine Straße oder aber die Nähe zu einer Ausfahrt erwähnt. Hiermit ist die Möglichkeit hoch , daß der Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der gesamten Route beachtet. Außerdem sind die Verkehrsnachrichten an die „Allgemeinheit“ gerichtet sowie eher als Verweis  auf die Straßenverkehrsüberwachung vonseiten der Dienststellen wirken. Ob nun Radarfallenwarner oder die Blitzer-Anwendung legal sind, kann nicht allgemein gesagt werden. Gerichtsbeschlüsse trennen eine klare Trennlinie zwischen den Gerätschaften.

Sind Blitzer-Apps gestattet?

Ob die Blitzer-App zulässig oder rechtswidrig ist, ist eine rechtliche Übergangszone. Nichtsdestotrotz können die Amtsstellen ein Verwarnungsgeld für den Einsatz der Anwendungen einfordern. Die Übertretung wird mit 75 EUR und einem Punkt in der Flensburger Punktekartei sanktioniert. Dabei beziehen sich der Bußgeld-Katalog jedoch nur auf die Benutzung von einer Blitzer-Applikation, die die Blitzerkasten anzeigt und stört. Der Besitz selbst ist nicht unzulässig. Gelangen Sie in eine Verkehrsüberwachungsmaßnahme und verwenden zu diesem Zeitpunkt  eine Blitzer-Software, ist das verboten. Sie müssen das Bußgeld auf der Rechnung haben.

Der Beifahrer darf Radarwarner benutzen und sogar nach Blitzerlokationen suchen. Er darf jedoch den Fahrzeugführer keinesfalls vor Blitzgeräten alarmieren. Hier gilt die selbe Gesetzlage wie bei Blitzer-Anwendungen. Der Besitz alleine ist jedoch nicht ordnungswidrig. Die Gerätschaften an sich dürfen zwar gebraucht werden, die Funktionalität hingegen nicht. Somit ist das Navi mit Radarfallen Warner im KFZ an sich gestattet.

Wer aber bei der Benutzung solcher Features überführt wird, muss ein Verwarngeld von 75 Euro und einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei erwarten. In der Theorie darf die Polizei die Navigation mit Warner Funktion sogar sicherstellen. Der ADAC-Advokat Markus Schäpe erklärt aber, daß es keine übliche Praxis sei.

Sind Radarfallenwarner gesetzwidrig?

Radar warner sind unzulässig. Sie sind ausnahmslos unzulässig und werden konfisziert. Auch in diesem Fall ist der Besitz zugelassen, da diese Gerätschaften aber im Non-stop-betrieb nach Strahlung suchen, sind sie immer eingeschaltet, sodass der Radar Warner rechtswidrig im Auto ist.

Spezielle Blitzer-Warner sind verboten, zumal sie die Geschwindigkeitskontrollen verhindern könnten. Dies ist erwartungsgemäß nicht erlaubt und beherzigt nicht mehr die Funktion des Flensburger Kataloges und der hiesigen Gesetze. Denn damit hätten Kraftfahrer einen Freischein und können die Sicherheit des Straßenverkehrs und anderer Teilnehmer aktiv einem Sicherheitsrisiko aussetzen. Es ist jedoch zugelassen, vor Abfahrt nach Geschwindigkeitsmessanlagen Ausschau zu halten. So können Sie den Radar Warner oder die Blitzer-App verwenden, um sich die Geschwindigkeitsüberwachungen anzusehen, die auf Ihrer Route liegen.


Informationen rund um die Geschwindigkeitskontrolle

Wenn man den Wecker überhört hat und infolge dessen die Zeit knapp wird, dann tritt der eine oder andere Autolenker einfach mal auf die Pedale, um in letzter Minute sein Reiseziel zu erreichen. Wenn das Glück einen verlässt, kann es geradewegs zu einem kostspieligen Zeitvertreib werden, falls ein Starenkasten den Fahrzeugführer beim Fahren überführt. Und hinterher heißt es, dem Bußgeldbescheid einschließlich Blitzer-Geldstrafe entgegen zu sehen.

Der folgende Text informiert Sie nicht lediglich über Verwarnungsgeld, Fahrverbote und Punkte, die Sie laut aktuellem Bußgeld-Katalog bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung zu erwarten haben, falls Sie von einem Blitzer erwischt wurden. Er bietet Ihnen auch umfassende Informationen in Bezug auf das Funktionsprinzip von einem Blitzer zur Verfügung.

Welche Regelungen finden sich entsprechend der Verkehrsüberwachung in Deutschland? Was für Starenkasten- Typen gibt es? Wie störsicher ist wirklich ein Geschwindigkeitskontrollgerät und inwiefern rentiert sich ein „Blitzer-Einwand beim Blitzer-Rechtsanwalt“? Ab wieviel schnappt ein Blitzer zu und wo liegt die Toleranz beim Blitzen? Und abschließend: Welche Blitzerwarner gibt's für den Fahrzeuglenker und welche davon sind erlaubt und welche verboten?

Diese Blitzerarten sind verbreitet:

Radarmessgeräte:   

Mesta 208, TRAFFIPAX Speedophot, Multanova 6F Digital, M5 Radar, TRAFFIPAX Micro-Speed 09, TRAFFIPAX Speedoguard

Messungen mit Lichtschranke:

ESO µP80, ESO ES 1.0, ESO ES 3.0

Videofahrzeuge:

Police-Pilot, Provida 2000, CG P50e (Videostoppuhr), Provida Vidista, VKS 3.0, VIDIT VKS 3.01

Geschwindigkeitskontrollen mit Induktionsschleifen:

Truvelo M4², TRAFFIPAX TraffiPhot S, TRAFFIPAX TraffiStar S 330, VDS M5 Speed, Traffipax TraffiStar S 540

- Section Control Abschnitte

Laserkontrollen   

Leivtec XV2, Leictec XV3, Laser Patrol, LAVEG, LTI 20.20 TS/KM, LR90-235/P,  PoliScan Speed, Riegl FG21-P, TraffiPatrol

Ampelblitzer   

Multanova, Multastar C

Abstandsmessung   

VSTP, VAMA, Brückenabstandsmessung

Allgemein

Schwarzlichtblitzer, Portable Blitzerkasten, Stationäre Radarfallen

Interessantes zu Blitzer und Radarfallen:

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) erklärt in §3 nachdrücklich: „Wer ein Fahrzeug führt, darf bloß so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird“. Die Verkehrsüberwachungsmaßnahme mittels Blitzer soll hier effektiv eingreifen.Intention sei es, die Verkehrsbeteiligten auf das Beachten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit zu prüfen und wenn notwendig eine Strafmaßnahme durchzuführen, um so die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten und eine Gefährdung durch eine erhöhte Fahrzeuggeschwindigkeit zu senken.

In der Tat zählt eine Geschwindigkeitsübertretung in der Bundesrepublik laut dem Statistischen Bundesamt zu der Hauptunfallursache (fünfzig Prozent der Unfallopfer aufgrund zu hoher Geschwindigkeit sind auf Schnellstraßen zu Tode gekommen) und gemäß der Unfallstatistik des Kraftfahrbundesamt (KBA) zu der am häufigsten begangenen Übertretung. Allein im Jahr 2012 haben Blitzer auf den deutschen Straßen circa 2,9 Mio. Mal aufgeleutet. Eine erstaunliche Menge, wenn man beachtet, dass die Bußgeldverordnung für Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgrund des erheblichen Gefahrenpotentials darüber hinaus drastische Strafen vorschreibt. Dabei muss bedacht werden, dass nach der Reform des Punktesystems das Flensburger Punktekonto alles in allem auf maximal 8 Zähler steigen kann und somit jeder Punkt umso schwerwiegender zu Buche schlägt.

Blitzen innerorts und außerorts – Diesen „Blitzer-Sanktionen“ müssen Sie erwarten

Zu schnell gefahren? Haben Sie einen Blitzkasten übersehen? Regelungen missachtet? Welche Sanktionierung für zu hohes Tempo haben Halter zu erwarten? Ist ein „Blitzer Autobahn“ günstiger als ein „Blitzer innerhalb der geschlossenen Ortschaft“?

Zunächst muss berücksichtigt werden, dass Bußgeld, Punkte ebenso wie Dimension der Fahrverbote wegen Geschwindigkeitsübertretungen innerhalb der geschlossenen Ortschaft strenger sind als außerhalb der Ortschaft. Untermauert wird dies mit der größeren Gefährdung, die innerhalb der geschlossenen Ortschaft gegeben ist. So gestalten sich die Blitzer Kosten für:

Tempoüberschreitung innerhalb von Ortschaften

Wer in einer geschlossenen Ortschaft ertappt wurde, dessen Konto im Zentralregister wie auch das private Konto werden folgenschwerer belastet. Innerhalb einer geschlossenen Ortschaft sieht die Straßenverkehrsordnung eine zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h vor. Werden Fahrzeugführer dabei erwischt, so wird die Verärgerung nach dem Anblick vom Bußgeldbescheid entsprechend groß sein. Sind Sie mit mehr als 20 Stundenkilometern über der zulässigen Geschwindigkeit vom Blitzer geblitzt worden, so haben Sie schon mit Blitzer-Kosten von 80  EUR Verwarnungsgeld und einem Punkt zu rechnen. Bei mehr als 30 Stundenkilometer sind es nicht bloß zwei Punkte im Flensburger Register, hier wird zusätzlich das erste einmonatige Fahrverbot verhängt. Zur Höchststrafe, welche die Blitzer-Verordnung veranschlagt, kommt es, sofern sie in einer geschlossenen Ortschaft über 70 km/h zu schnell gefahren sind. Das Resultat sind 2 Punkte, 680€ Bußgeld sowie ein Fahrverbot für drei Monate.

Geschwindigkeitsübertretung außerhalb von Ortschaften

Außerhalb geschlossener Ortschaft gilt für ein Kraftwagen gemäß der Straßen-Verkehrsordnung eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern, auf Schnellstrassen ist eine so genannte Richtgeschwindigkeit von 130 km/h angedacht, wenn Straßenschilder, Wetter- und Straßensituation oder vergleichbares dem Fahrer nichts anderes nahe legen.

Wer hier mit mehr als 20 bis 25 Stundenkilometer über der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von einem der diversen Blitzer-Bauarten kontrolliert wird, hat hier bereits mit dem ersten Punkt in der Flensburger Punktekartei zu rechnen sowie einem Verwarnungsgeld von 70 EUR. Bei mehr als 40 km/h tritt neben dem Verwarngeld von 160 EUR und 2 Punkten auch das erste einmonatige Fahrverbot noch dazu. Ein kostspieliges Unterfangen wird es für Raser, die über 70 km/h fahren. Die Blitzer-Strafen sind hier: 2 Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister, 600 Euro Verwarngeld und drei Monate Fahrverbot.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist immer auch von externen Faktoren abhängig. So heißt es in §3 der Straßen- und Verkehrsordnung: „Die Geschwindigkeit ist vorrangig den Strassen-, Straßenverkehrs-, Sicht- und Witterungsbedingungen wie auch dem eigenen Vermögen und den Eigenarten von Fahrzeug und Beladung anzupassen“. Beträgt z. B. die Sichtweite bei schlechter Wetterlage nur 50 Meter, so darf der Fahrzeuglenker auch nicht schneller als 50 km/h fahren. Es darf generell nur so schnell gefahren werden, dass der KFZ-Fahrer in der Lage ist, im Bereich der übersehbaren Strecke abzubremsen. Sogar hier muss ansonsten mit Verwarngeld, Punkte und Fahrverbote gerechnet werden.

Geblitzt worden: Fahrverbot und Punkte im Genauen

Wer zu schnell am Fahren ist und ertappt wird, muss mit vielerlei Bußen rechnen. Welche genau das sind, sehen Sie in unserem kurzen Überblick über jede Blitzer-Strafe in Gestalt von Punkten und Fahrverboten infolge von Geschwindigkeitsüberschreitungen:

- 1 Punkt: innerhalb der geschlossenen Ortschaft und außerhalb von Ortschaften ab 21 km/h

- 2 Punkte: Innerorts ab 31 Stundenkilometer und außerorts ab 41 km/h

- 1 monstiges Fahrverbot: innerhalb von Ortschaften ab 31 Stundenkilometer und außerhalb geschlossener Ortschaften ab 41 Stundenkilometer

- 2 Monat Fahrverbot: Innerhalb geschlossener Ortschaft ab 51 km/h und außerhalb geschlossener Ortschaft ab 61 km/h

- 3 monstiges Fahrverbot: in einer geschlossenen Ortschaft ab 61 km/h und außerhalb geschlossener Ortschaften ab 70 km/h

Erste Geschwindigkeitsbegrenzung bei 140 Stundenkilometern

Zwischen den Städten Braunschweig und Hannover auf der A2 wurde vorübergehend ein Testlauf gestartet, eine Limitierung der Geschwindigkeit auf 140 Stundenkilometer festzulegen. Diese Wegstrecke gilt als die erste Route, die eine Geschwindigkeitsbegrenzung einräumte, welche überhalb der eigentlichen Richtgeschwindigkeit von 130 km/h liegt.

Geblitzt – Details zu Blitzern in der Bundesrepublik Deutschland

Es war das Jahr 1959, als in der Bundesrepublik erstmalig das Tempo auf den Straßen mithilfe von technischen Mitteln observiert und sanktioniert wurde. Seither haben sich diverse Blitzer-Typen zur Geschwindigkeitsmessung entwickelt. Welches Meßgerät findet sich im Blitzer Bestand der Polizei? Im nachfolgenden führen wir Ihnen die diversen Geschwindigkeitsmessgeräte und ihre jeweilige Überwachungstechnik vor und klären Sie auf, worauf Sie zu achten haben.

Besondere Informationen zu Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen im Einzelnen:

Mobiler Blitzer

Bewegliche Blitzkasten werden in einem Auto verfrachtet und werden freudig von den Polizeibeamten für kurzfristige Überwachungsmaßnahmen eingesetzt. Fest installierte Blitzer haben jedoch den entscheidenden Nachteil, dass Kraftfahrer nur im Messbereich des Geräts die Geschwindigkeit verzögern. Ein mobiler Blitzer soll hier für Abhilfe sorgen und mit seinem omnipräsenten Überwachungspotential einen verstärkten Druck erzeugen. Aus diesem Grund soll der Fahrzeugfahrer schließlich dazu bewegt werden, das höchstzulässige Tempo nicht bloß bei einer Blitzergefahr zu erfüllen, sondern dauerhaft. Unter diesem Gesichtspunkt werden bei den Beamten entsprechend zunehmend auf bewegliche Blitzer genutzt. Diese benutzen die Radar- und Lasertechnik oder einer Lichtschranke. Aufgrund der technischen Entwicklung ist es diesen Messanlagen möglich, anhand der Digitaltechnologie als „Blitzer ohne Blitz“ zu fotografieren.

Welche Blitzer-Modelle bzw. Messgeräte mobiler Blitzer sind mit von der Partie und wie arbeiten Sie? Welche Blitzer-Warner können bei welchem Geschwindigkeitskontrollgerät hilfreich sein? Hier erhalten Sie nachfolgend eine kurze Übersicht:

- Die charakteristische mobile Radarkontrolle

- Bewegbare Messungen

Pferdefuß für Straßenverkehrsteilnehmer und Heilsbringer für Fiskus: Was können die Meßgeräte?

Als die BRD mit der Überwachung der Fahrzeuggeschwindigkeit auf den Verkehrswegen anfing, nutzten die Dienststellen die Radar-Meßtechnik. Auch jetzt macht diese Radartechnologie eine feste Komponente der Blitzer zur Geschwindigkeitskontrolle aus. Dabei sind die Geschwindigkeitskontrollgeräte entweder in einem portablen Auto verstaut oder sind an einem Dreifuß welcher am Straßenrand positioniert wird. Die beweglichen Radarmessungen sind in Deutschland die am häufigsten genutzte Verfahrensweise zur Geschwindigkeitsbestimmung.

Arbeitsweise: Der Blitzer arbeitet mit Hilfe des sogenannten Doppler-Effekts und wurde nach seinem Erfinder, dem steirischen Physiker und Analysten Christian Doppler, benannt. Das Meßsystem emmitiert Radarwellen, die auf das Vehikel auftreffen und zurückgesandt werden. Diese Signale werden wieder vom Messgerät aufgenommen und machen die Berechnung der Geschwindigkeit des entlangfahrenden PKW´s möglich. Ist der Fahrer überhöht gefahren, blitzt es rot auf.

Schwächen: Sind mehrere Autos in Reihe unterwegs, die eine geringe Distanz zueinander haben, ist die Überprüfung nicht brauchbar. Auch ist diese Methode der Geschwindigkeitsüberwachung nicht vor Messfehlern gefeit, z.B ist der Winkel der Kontrolle relevant. Darüber hinaus kann das zurückgesandten Signale das Ergebnis verfälschen. Deshalb sollten Sie bei Bedenken das Foto von einem Sachverständigen überprüfen lassen.

- Distanz zum Blitzer: Die Reichweite beträgt bei diesem Blitzer in etwa 40 Meter.

- Toleranz vom Blitzerkasten: Die Toleranz ist in der Regel 3 Prozent.

- Blitzer-Kosten: Circa 50 000€

- Blitzer-Warner: Schutz durch Radar Warner

Laser neuester Trend

Lidarpistole, oder auch als Laserfernglas bezeichnet, ist eine Kontrolle, die zur Geschwindigkeitskontrolle Laser verwendet.

Funktionalität: Wie bei der Radartechnologie wird auch in diesem Fall emittiert und zurückgeworfen. Es handelt sich hierbei um Lichtwellen, die auf das Automobil treffen und zurückgesandt werden, womit schließlich die Fahrzeuggeschwindigkeit des verkehrenden PKW´s eruiert werden kann. Die Laserpistole kann derweil von den Polizisten auch in Anbindung mit einer Kamera eingesetzt werden. Bei dieser Blitzer-Variante wird das Automobil von einem Staatsangestellten am Straßenrand verfolgt.

Mankos: Auch dieses Meßsystem ist fehlerbehaftet. Denn die Zuverlässigkeit des Ergebnisses ist abhängig von dem Standpunkt des Gemeindebeamten. Ist der Messwinkel hierbei nicht regelgerecht oder werden im Zuge der Geschwindigkeitskontrolle Verschiebungen gemacht, ist das Resultat bereits falsch. Da im Allgemeinen keine Blitzer-Bilder erstellt werden, ist die Beweisführung hier schwieriger. In aller Regel wird das Automobil nach der Geschwindigkeitskontrolle rausgewunken.

- Distanz zum Blitzerkasten: Der Messbereich beträgt hier bis zu 300m.

- Toleranz vom Blitzerkasten: Die Toleranz liegt normalerweise bei 3 Prozent.

- Blitzer-Kosten: Rund 20 000 EUR

- Blitzer-Warner: Sicherheit durch Radarfallen Warner und Laserblocker sowie Laser Blocker

Sensormessung und Helligkeitsempfänger

Auch die Sensormessung ist in Deutschland vermehrt beliebt.

Funktionalität: Bei der Lichtschrankenmessung werden am Fahrbahnstreifen je an beiden Fahrbahnspuren ein Emitter sowie ein Empfänger positioniert, die durch einen Lichtstrahl miteinander in Verbindung stehen. Passiert ein KFZ diesen Lichtkegel, wird der Lichtstrahl unterbrochen. Typischerweise durchfährt ein Auto einige Lichtschranken und durch eine Weg-Zeit-Rechnung wird zum Schluss die Fahrtgeschwindigkeit des Autos errechnet. Bei den Helligkeitsempfänger ist jedoch der Aufbau nur an einer Seite der Fahrbahn vonnöten. Dabei handelt es sich um eine graue rechteckige Kiste mit fünf Okularen, die am Straßenrand platziert ist. Die unterschiedlichen Objektive ermitteln dabei die Helligkeitsprofile eines verkehrenden Autos und ermitteln mittels dieser Ergebnisse die Fahrtgeschwindigkeit. Bei den Helligkeitssensoren geht es um Geschwindigkeitsmessgeräte, die auf einer digitalen Kontrolle basieren, die sich vornehmlich für Messungen in Biegungen eignet. Hier werden jedes Mal Blitzer-Photos geschossen.

Unzulänglichkeiten: die wirkliche Schwachstelle stellt hier die Funkschnittstelle zur Fotokamera dar. Sie kann durch einen Lichtschrankenjammer Blitzer-Fotos vermeiden.

- Toleranz vom Blitzkasten: Die Messfehlertoleranz ist normalerweise 3 %

- Blitzer-Kosten: Rund 171.000 EUR

- Blitzerwarner: Lichtschrankenstörer, Radar Warner sind hier nicht einsetzbar

Videomesswagen als Polizeiblitzer

Es handelt sich dabei um eine Kontrolle mithilfe eines zivilen Polizeifahrzeugs, ein „Polizei Blitzer“. Diese Geschwindigkeitsüberwachung wird meist auf Fernverkehrsstraßen verwendet.

Funktionalität: Das Police-Pilot-Meßsystem wird im Gefährt eingebaut und verfügt über einen kalibrierten Tacho und einen Camcorder. Das Polizeiauto fährt dabei dem zu messendem Gefährt auf einer Wegstrecke nach, das Nachfahren wird mit einer Videoaufzeichnung dokumentiert und die Geschwindigkeit mithilfe von einem Tachometer ermittelt.

Schwächen: Das Landgericht Lüdinghausen hatte in einem Entscheid vom 27.03.2007 entschieden, dass das Gerät nicht richtig geeicht war.

- Toleranz vom Blitzerkasten: die Toleranzabweichung ist hier in der Regel 10 % bei einem gleichbleibenden Abstand zum untersuchten Fahrzeug. Wird die Distanz zum Automobil vergrößert, beträgt die Toleranz 5 Prozent.

- Blitzer-Kosten: Es kommen beachtliche Kosten durch Anschaffung und Positionierung des Provida Systems zustande. Ebenso müssen genug Zivilfahrzeuge vorhanden sein.

- Blitzerwarner: Wenn überhaupt am Vehikel sichtbar. Bei Zweifel kann ein Gutachter sich das Video überprüfen und falls möglich Besondere Merkmale beispielsweise auf Grund des Messabstandes oder etwaiger Bedienfehler ausmachen. Sonst eine hohe Beweiskraft.

Messen mit der Stoppuhr?

Wie steht es eigentlich mit der Ahndung der Fahrgeschwindigkeit von fahrenden Autos mittels einer Stoppuhr? Zugegeben, auf Grund des gegenwärtigen technischen Potentials klingt die Vorgehensweise überholt und nicht zuverlässig. Allerdings ist sie formell zugelassen. Wird sie in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend der Verkehrsüberwachung noch eingesetzt? Die Antwort darauf: An sich ist diese Methode noch gestattet. Aber aufgrund der den Umständen entsprechend fehleranfälligen menschlichen Reaktionsfähigkeit, wird dieses Verfahren fast nie eingesetzt.

Feste Blitzer sind Ortskundigen meistens in Kürze bekannt.

Die Box am Straßenrand, die wie eine Verkehrslichtsignalanlage mit zwei Okularen aussieht, kann ein Rotlicht Blitzkasten mit Radarmessung sein.

Funktionsprinzip: Der stationäre Radarfallen arbeitet nach der oben bereits erklärten Radar Technologie, verfügt aber über einen Wirkungsbereich von 40 Metern. Missachtet ein Vehikel die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, dann werden Blitzer-Bilder vom Meßsystem geschossen.

Schwächen: Auch hier sind die Schwächen von Relevanz, welche bei den mobilen Radarsystemen gezeigt wurden . Sind mehrere Kraftfahrzeuge nacheinander im kurzen Abstand unterwegs, ist die Kontrolle gegenstandslos.

- Toleranz vom Blitzerkasten:Die Toleranz liegt hier ca. 3 bis 5 %.

- Blitzer-Kosten: 65.000 Euro

- Blitzer-Warner: Schutz durch Radarfallen Warner

Kontaktsschleifen

Zwar werden Induktionsschleifen vorrangig im Fall eines Rotlichtverstoßes genutzt, aber das Messgerät kann des Weiteren zur Geschwindigkeitskontrolle benutzt werden.

Funktionsweise: Die Piezokontakte sind mehrere Zentimeter tief in der Fahrbahn angelegte Messkontakte. Passiert ein Fahrzeug die Induktionsschleifen, verändert sich der Magnetismus der jeweiligen Piezoschleifen. Aus den der zeitlichen Differenz der Messstrecke kann der feste Blitzer letztendlich die Fahrgeschwindigkeit auswerten.

Mankos: Gilt als verlässlich. Die Fahrbahn muss jedoch in Ordnung sein.

- Toleranz vom Blitzer: Die Unsicherheit bei der mechanischen Ausrichtung der Länge der Meßstrecke (Abstände der Kontaktschleifen) dürfe nicht zu einem Meßfehler größer 0,5 % des wirklichen Wertes führen (PTB).

- Blitzerwarner: Oft sind die Piezoschleifen auf dem Fahrbahnstreifen zu erkennen. Der Radarfallenwarner funktioniert hier nicht.

Piezosensoren

Diese Überwachungstechnik bedient sich der Piezospannung, die durch Deformation und der Messung der Spannung arbeitet. Die beliebtesten Geräte, welche mit dieser Technologie ausgerüstet sind, werden von dem Hersteller Jenoptik GmbH produziert. Ein Exempel hierfür ist der Traffipax TraffiStar S 540.

Funktionsprinzip: Bei diesem Blitzkasten zur Geschwindigkeitsmessung werden auf dem Fahrstreifen Piezo-Kabel angelegt mit einer Distanz von je 1 Meter zueinander. Fährt ein Auto über diese Leiterbahnen, wird beim Überqueren und Passieren je ein Spannungssignal erzeugt. Mittels aller 3 Kabel kann der stationäre Radarfallen schließlich die Schnelligkeit des Gefährts bestimmen.

- Mankos: Gilt als betriebssicher. Einzig die Spur muss entsprechend in Ordnung sein.

- Messtoleranz vom Blitzer: Die Bewegung des Drahtes bei normalen Überfahrten darf der Messwert maximal um ein Halben Prozent des tatsächlichen Wertes verändern (PTB).

- Blitzer-Kosten: abhängig von Breite der Fahrbahn und der benötigten Länge von etwa 50.000 EUR bis 250.000 EUR

- Blitzer-Warner: Oft sind die Piezoschleifen auf dem Fahrstreifen auszumachen

Toleranzabzug beim Blitzer

Wie bereits aufgefallen ist, ist die Messtoleranz beim Blitzen abhängig vom Messequipment. Verschiedene Starenkasten verfügen über unterschiedliche Toleranzbeschränkungen. Dies hängt mit der unterschiedlich starken Genauigkeit und Zuverlässigkeit der entsprechenden Kontrollgeräte zusammen. Die Toleranzbeschränkungen werden dabei von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt vorgeschrieben. Mit Sicherheit handelt es sich bei dem betreffenden Meßsystem um ein kalibriertes Geschwindigkeitskontrollgerät. In diesem Fall müssen Blitzerkasten nach längerer Zeit nachgeeicht werden. Gemäß der der Eichämter müssen ja etwa 15 % der Messsysteme zum wiederholten Male zur Reparatur. Innerhalb der geschlossenen Ortschaft und außerorts gelten allerdings ohne Ausnahme diegleichen Toleranzwerte. Die Toleranzabweichung auf der Autobahn ist nämlich genauso groß wie innerhalb einer Ortschaft. Damit Sie die unterschiedlichen Toleranzgrenzen in der Übersicht haben, stellen wir Ihnen diese im Folgenden zusammenfassend dar:

Blitzertoleranz für Radar-, Laser- und Lichtschrankenmessmethoden

- Hier werden 3 Stundenkilometer für Fahrzeuggeschwindigkeiten unter 100 km/h reduziert

- Bei Fahrzeuggeschwindigkeiten über 100 km/h werden 3 % von der Fahrzeuggeschwindigkeit abgezogen

Blitzer Toleranz für Provida Videofahrzeuge

- 5 %, mindestens 5 km/h

Gesamtschau: Diese Toleranz wird beim Messen reduziert

Können auch nicht-geeichte Meßanlagen genutzt werden?

Auch nicht-justierte Meßsysteme können zur Messung der Geschwindigkeit verwendet und die Ergebnisse sogar vor Gericht erörtert werden. Allerdings gelten hier hier nicht die typischen Toleranzgrenzen. Die Toleranzbereiche sind hierbei weit höher. Bedeutend ist hierbei der Entscheid des Strafrichters.

Distanz zum Blitzer: Ab wann darf geblitzt werden?

Sie sind mit 130 km/h auf der Schnellstrasse am Fahren. Unerwartet taucht ein Verkehrszeichen oder Lichtzeichenanlage auf, welches Ihnen eine bedeutend geringere erlaubte Geschwindigkeit vorschreibt. Derart schnell sind Sie als Fahrzeuglenker nicht im Stande auf das Bremspedal zu drücken, ohne ein Risiko für die Straßenverkehrssicherheit darzustellen. Wie sehen die Vorschriften in diesem Fall aus? Wie viele Sekunden werden dem Fahrzeuglenker eingeräumt bzw.  der Weg gewährt, um die Fahrgeschwindigkeit an die Bestimmungen anzugleichen? Und wo darf letztlich die Rotlichtkamera stehen?

Entfernung zum Blitzer: Die Vorgaben der Bundesländer in Deutschland sehen vor, dass dem Fahrzeugführer bis zur Abbremsung seiner Fahrtgeschwindigkeit eine Wegstrecke von mindestens 150 bis 200 Metern zugestanden wird, genau ab dem Zeitpunkt der veränderten Geschwindigkeitsbeschränkung.

Radarfalle rückseitig – Ab welchem Zeitpunkt gelten Blitzerfotos als gegenstandslos?

Wenn die Radarkontrolle geblitzt hat und mit Blitzer Kosten zu Rechnen ist, muss die Tempoüberschreitung nachgewiesen werden. Dies erfolgt mittels der verschiedenen Meßsysteme und letztendlich auch anhand der Fotoaufnahmen bzw. den Filmaufnahmen. Dabei reicht es nicht aus, wenn lediglich das Fahrzeug identifiziert wurde. Denn grundsätzlich haften bei Geschwindigkeitsübertretungen nicht die Halter, sondern der Fahrzeugführer. Daher dienen die Radarkontrollen-Fotos auch als Beweismittel. Ein Blitzkasten rückseitig, dies bedeutet Blitzer-Aufnahmen, die den Fahrzeugführer nicht bestimmen lassen (Heckfoto), sind daher anzuzweifeln und nicht mehr üblich, da sie den Kraftfahrer nicht zweifelsfrei identifizieren.

Diese Gegebenheit begünstigt besonders die Motorradfahrer. Da das Kennzeichen eines Motorrades hinten am Gefährt montiert ist, können Motorradfahrer im Falle eines Blitzerkastens nicht eindeutig identifiziert werden. Einen speziellen „Motorrad-Blitzer“ ist gegenwärtig noch nicht in Benutzung. Erst, wenn der Kraftradfahrer auf frischer Tat ertappt und angehalten wird, ist es möglich diesen zur Verantwortung zu ziehen.

Werden Blitzer-Attrappen genutzt?

Blitzkasten-Nachbauten existieren wirklich. Es handelt sich hier normalerweise um eine Attrappe, die von Privatpersonen errichtet wird, die sich um die Befolgung der Geschwindigkeit bemühen. Auf öffentlichen Plätzen ist eine entsprechender Blitzer-Nachbau von Privatpersonen untersagt. Jedoch kann von Rechts wegen nicht dagegen vorgegangen werden, wenn diese auf Privatgrundstücken aufgebaut werden.

Blitzer Warner – Welche Methoden sind für Autofahrer zugelassen und welche nicht?

Angesichts der technologischen Neuentwicklungen der gegenwärtigen Zeit wurden nicht nur Weiterentwicklungen  im Bereich der Geschwindigkeitsbestimmung und der Geschwindigkeitsüberprüfung gemacht. Vielmehr ist ebenso ein technischer Fortschritt zu erkennen, der sich zum Nachteil der Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen vollzogen hat und der die Halter davor behüten und den betreffenden Blitzerkasten bekanntgeben sowie beeinträchtigen soll. So bleibt es dem Fahrer erspart, auf einer der Blitzer-Fotos abgebildet zu werden und er kann sich die Blitzer-Kosten auf die hohe Kante legen. Doch wo sind hier die Einschränkungen? Welche Blitzer-Warner sind erlaubt und welche verboten? Gibt es hier eine gesetzliche Grauzone, die gerne genutzt wird? Im nachfolgenden werden wir Ihnen einige dieser Blitzer-Warner vorstellen und ihren juristischen Umstand aufklären.

Die Blitzer-Warner-App

Ein Handy kann als Radarfallen Warner fungieren.

Es gibt Anwendungen für alle vorstellbaren Anliegen mit allen nur vorstellbaren Funktionen. Sogar eine Blitzer-App sind in den Stores zu bekommen. Die verschiedenen Blitzer-Anwendungen werben damit, als Radar Warner zu fungieren und den Autofahrer zeitig vor einem Blitzer oder einer zivilen Polizeiüberwachung zu informieren. Wer die Blitzerwarner-Applikation als einen problemlosen Radarwarner verwenden möchte, der braucht vorrangig eine Internetverbindung. Dabei werden die Positionen über die unterschiedlichen Blitzer stetig aktualisiert. Die Lokationen werden derweil von der Web-Nutzerschaft bekannt gemacht und es wird lediglich vor den Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen alarmiert, die für die eigene Exkursion eine Rolle spielen. Zweckmäßig ebenso wie kostengünstig.

Studien haben bestätigt, dass die Blitzerwarner-App vor allem bei stationären Blitzern prima geeignet sind. Stationäre Radarfallen werden sofort erfasst und dem Fahrzeuglenker wird eine rechtzeitige Warnmeldung durchgegeben. Ein mobiler Blitzer macht der Blitzerwarner-Applikation jedoch viel mehr Probleme. Diese Anfälligkeit tritt unterdessen mit der Struktur der Rotlichtblitzer-App in Erscheinung. Denn erst, wenn bewegbarer Blitzer frühzeitig von der Community identifiziert und mitgeteilt wird, kann der Fahrzeuglenker entsprechend agieren. Wie ist es um die Legalität der Blitzerwarner-App bestellt? In diesem Zusammenhang wird begründet, dass die Applikation als Radarfallen Warner bewertet wird und auch gesetzeswidrig ist.

Die Radar-Warngeräte

Radarwarngeräte sind im Web erhältlich. Der Blitzerwarner orten die Signale, welche von dem Geschwindigkeitskontrollgerät emittiert wird und informiert den Fahrzeuglenker entsprechend, wenn ein entsprechendes Signal detektiert wird. Wie sieht die gesetzliche Lage bei diesem Typ von Blitzerwarner aus?

Einen Radarwarner zu kaufen, ist von Rechts wegen betrachtet erlaubt, jedoch beim Fahren nicht eingesetzt werden. Wird der Fahrzeugführer mit diesem Blitzer-Warner geschnappt, blühen ihm Blitzer-Strafen von zusammenfassend 75 EUR und ein Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister .

Der Laser Störer

Laserjammer sollen als Blitzer-Warner gegen Geschwindigkeitskontrollgeräte im Bereich der LIDAR-Technologie von Nutzen sein. Den Lasermessungen soll es durch diese Gerätschaften nicht möglich sein, die Fahrgeschwindigkeit zu messen, weil die Lichtimpulse, die die Meßanlagen emittieren, vom Laser-Störer irregeführt werden und so keine Geschwindigkeitsüberprüfung vorgenommen werden kann. Dieses Vorgehen ist formell auch nicht erlaubt und hat sowohl Bußgeld als auch Punkte in der Verkehrssünderdatei als Konsequenz.

Die Blitzer-Bilder entstellen oder unerkennbar machen

Da die Tempoübertretung bewiesen werden muss und dies in der Regel durch Blitzer-Aufnahmen gemacht wird, finden sich Hilfsmittel, die dazu dienen, die Bildaufnahmen der Blitzer unkenntlich zu machen. Dabei kann das Kennzeichen vom Vehikel unerkenntlich gemacht werden. Dies geschieht zum Beispiel mithilfe einer spiegelnden Schicht am Kfz-Kennzeichen selber. Dieses Vorgehensweise ist nicht nur kaum effektiv, sondern fällt als „Kennzeichenmissbrauch“ in Deutschland laut §22 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) unter einer Verkehrsstraftat. Außerdem sind Delikte veröffentlicht, bei denen Personen mit einem Gegenblitzgerät auf das Aufblitzen reagierten. Diese Vorgehensweise ist auch gesetzwidrig und ebenfalls kaum wirksam.

Das Navigationsgerät als Blitzer-Warner

Das Navigationssystem kann auch wie die Blitzerwarner-App dazu benutzt werden, rechtzeitig vor Radarstationen Alarm zu schlagen. Nicht bloß fest installierte Blitzer sind hier erfasst, sondern ebenso Örtlichkeiten, wo oft bewegliche Blitzer stehen. Die Schutzfunktion ist hilfreich und phantasievoll. Allerdings fällt auch die Navigation als Blitzerwarner in den rechtswidrigen Bereich. Haben Sie ein Navigationsgerät mit sich im Fahrzeug, das als Blitzerwarner fungiert, ist das schon illegal.

Der Blitzer-Marathon wird durchgeführt – Gaunerei oder gelungener Streich?

Profitabilität von Geschwindigkeitsmessanlagen: Dank der Tempomessungen können enorme Profite generiert werden.

Der letzte Starenkasten-Marathon startete am 03. April 2019 und wurde mit 14.700 Polizeibeamte und 8500 Stationen zur Geschwindigkeitsmessung bundesweit eingeführt. Doch welchen Nutzen verfolgt so eine Kampagne und erreicht sie die erhoffte Absicht?

Die Betrachtungsweisen zu diesem Thema gehen in mehrere Richtungen. Etliche sehen mit dem Start des Blitzermarathons nur eine andere Form wirtschaftlicher Abzocke der Fahrzeugführer. Und die Vorstellung ist vermutlich gar nicht derart abwegig. Damit Sie eine annähernde Vorstellung haben, wie einige Meßsysteme in Deutschland in Gebrauch sind und welche Geldflüsse in Verbindung mit Geschwindigkeitsdelikte im Staatssäckel sich kumulieren, dazu ein kleiner Überblick:

- Blitzer in der Bundeshauptstadt: In Berlin sind 130 Blitzerkasten im Einsatz, das jedes Jahr eine Summe von etwa 700.000 EUR an Blitzer-Bußen abwerfen.

- Starenkasten auf der A 2: Auf der A 2 wird allerorts geblitzt. Hier soll der Blitz-Kasten tagtäglich etwa 660 Fotos schießen. Der Ortschaft Bielefeld erwirtschaftet im Jahr fast 6 Mio. Euro mit Verwarnungsgeldern.

- Blitzer in der Bayerische Landeshauptstadt: Die Großstadt München hat es geschafft, mit einem einzigartigen Blitzerkasten – am richtigen Standort aufgestellt  – über 86.000 Geschwindigkeitsverstöße zu überführen und eine Geldsumme von rund 1,74 Mio. in die städtische Verwaltung zu spülen.

Welchen Gemeinden kommen Geschwindigkeitsmessungen besonders zu Gute?

Besonders aufregend ist ein Vergleich der differenzierenden Beträge, welche die betreffenden Städte entsprechend der Verwarngelder aufgrund von Geschwindigkeitsübertretungen umsetzen konnten. Im Folgenden präsentieren wir zehn Gemeinden, welche 2018 folgende Geldmengen aus Verwarn- und Strafgebühren erzielten:

- Bielefeld: 10,7 Millionen Euro

- Chemnitz: 3,6 Mio. EUR

- Duisburg: 10,1 Mio. Euro

- Flensburg: 1,8 Mio. EUR

- Hamburg: 30 Mio. EUR

- Köln: 30,1 Mio. EUR

- Leipzig: 10,4 Millionen EUR

- Lübeck: 4,1 Millionen EUR

- München: 13,3 Mio. EUR

- Stuttgart: 15,2 Mio. Euro

(Quelle: www.statista.de)

Wie wird Wirtschaftlichkeit tatsächlich ermittelt?

Die Rentabilität in Hinblick auf die Blitzer ist nicht nur am reinen Profit der Bußgelder auszumachen. Um die Frage nach der reelen Rentabilität sachgerecht zu beantworten, dürfe nicht nur der Bruttoertrag an Geldstrafen mitgezählt werden. Im Auge zu behalten sei außerdem, dass Unfälle wegen Geschwindigkeitsübertretungen Hauptursache der Zusammenstöße auf den deutschen Straßen darstellen. Genauer gesagt errechnet sich die Profitabilität durch Einsparungen im Bereich von Versicherungszahlungen, die auf Grund der Folgen eines Verkehrsunglücks aufkommen.

Helfen Geschwindigkeitsüberwachungen dabei die Kraftfahrer zu zügeln?

Natürlich ist die Effizienz der Blitzer und der Verkehrsüberwachung als solche auch von dem Benehmen und der Geisteshaltung des entsprechenden abhängig. Wer nicht bereit ist, die Gefahr zu erkennen, welche von seinem Verhalten ausgeht und sich regelmäßig vom Blitzer überführen lässt, den kann man sehr schwer drosseln und vielmehr als das gängige Bestrafungsrepertoire bleibt da nicht übrig. Deshalb bleibt der Regierung keine allzu große Wahl als die Tempokontrolle und die Technik der Meßsysteme weiterhin voranzutreiben und auf diese Weise sich zu bemühen, die Sicherheit auf den Strassen zu gewähren.

Rechnet sich nach dem Blitzer ein Einspruch?

Sie wurden erwischt, wollen den Blitzer-Geldstrafen entkommen und wissen schlicht nicht, inwiefern sich ein Einspruch rentiert bzw. sinnvoll ist? Wann einen Blitzer widersprechen? Ob Sie nach dem Blitzer einen Anwalt engagieren sollten, hängt von der jeweiligen Sachlage ab. Abhängig von Messgerät und weiteren Gegebenheiten kann ein Einspruch da doch vorteilhaft sein. Sanktionen im Zuständigkeitsbereich von Geschwindigkeitsüberschreitungen gehen nicht nur mit einem hohen Verwarnungsgeld einher. Sie können obendrein bis 3 Punkte im Flensburger Zentralregister bekommen. Bei der Sache ist zu berücksichtigen, dass das komplette Punktesystem nur acht Punkte umfasst. Obendrein ist ein Fahrverbot in der Länge von drei Monaten zu befürchten. Gerade Fahrzeuglenker, die von berufs wegen auf den Führerschein angewiesen sind, sollten sich ihre Chancen deswegen ermitteln lassen und einen Einspruch im Blick haben. Aber wann lohnt sich ein Widerspruch gegen den Bescheid?

Ist bei der Geschwindigkeitsmessung durch einen Blitzer ein Vorbehalt möglich?

Im Folgenden haben wir dienliche Informationen für Sie zusammengefasst:

- Denken Sie daran, dass auch die Revierpolizisten nicht ausnahmslos korrekt sind. Prüfen Sie deswegen jeden Bescheid.

- In Wahrheit wird jeder zehnte Bussgeldbescheid ohne Beleg zugestellt

- Zu den falsch ausgestellten Mahnbescheiden gehören etliche, die Konsequenz einer fehlerhaften Verkehrsüberwachung sind.

- Vorrangig bei einem Blitzer von hinten, das bedeutet bei so genannten Heckbildern, sollten Sie eine Besprechung im Blick haben

- Bedenken Sie, dass Sie bloß 2 Wochen Zeit für die Beschwerde haben. Achten Sie deshalb auf einen rechtzeitigen Einspruch.

- Perfekt ist es, wenn Sie eine Rechtschutzversicherung haben. Die Kosten können insbesondere dann anwachsen, wenn die Einschätzung eines Sachverständigen unerläßlich ist.


Welche Radarfallen gibt es deutschlandweit?

Multanova 6f

Die Multanova 6F ist als Fahrzeugeinbau und als mobiles Dreibeingerät, sowie als Brückenradar in Verwendung. Im Unterschied zu den zuvor genannten Messgeräten wird hier mittels eines elektromagnetischen Signals die Geschwindigkeit des zu überprüfenden Fahrzeugs feststellt.

Arbeitsprinzip

Das Geschwindigkeitsmeßgerät Multanova VR 6F arbeitet nach dem Doppler-Prinzip, d.h. von einer Radaranlage werden hochfrequente Wellen unter einem bestimmten Abstrahlwinkel (Messwinkel) mit bekannter Länge der Wellen kontinuierlich ausgestrahlt und nach Reflektion von der Vorrichtung von Neuem aufgefangen. Während die, von dem Fahrstreifen zur Apparatur zurückgesandte Welle - wie bei allen unbeweglichen Gegenständen - ohne Schwingungsänderung bleibt, ergibt sich bei einem sich bewegenden Fahrzeug wegen des Doppler-Effekts eine Schwingungsänderung. Bei einem auf die Radarsonde entgegenkommenden Vehikel ist dies stets eine Erhöhung der Schwingungszahl, bei einem sich von der Radarvorrichtung entfernenden Fahrzeug ist dies immer ein Schwingungsabfall. Durch die Art der Schwingungsänderung kann dadurch die Fahrrichtung und durch den Betrag der Schwingungsveränderung die Fahrtgeschwindigkeit eines erfassten Kraftfahrzeugs dokumentiert werden.am Eindrücklichsten kann dies bei einem fahrenden Einsatzfahrzeug mit eingeschaltetem Martinshorn nachempfinden, wobei die Änderung der Frequenz aufgrund der akustischen Wahrnehmung direkt wahrzunehmen ist.

Messzyklus

In Bezug auf das Funktionsprinzip muss ein neben der Fahrspur errichtetes Geschwindigkeitsmeßgerät die Fahrgeschwindigkeit eines vorbeifahrenden Gefährts gezwungenermaßen über den Winkel (alpha) ermitteln, in welchem der Radarstrahl in Relation zur Fahrbahn einfällt. Beim Gerätetyp Multanova VR 6F ist diese Winkelkonfiguration mit 22° vorgegeben.

Es ist also verständlich, dass eine Überprüfung nur dann akkurat erfolgt, so lange dieser Sollwinkel eingehalten wird. Bei einem geringeren Winkel im Bereich der Längsachse des gemessenen Kraftfahrzeugs und dem Radarkegel werden überhöhte, bei einem größeren zu geringe Fahrgeschwindigkeiten dargestellt.

Zur Vergegenwärtigung des Messhergangs ist im Übrigen bedeutend, dass der Messvorgang über die vollständige Durchfahrt des zu überprüfenden Gefährts stattfinden muss. D.h. ein Fahrzeug taucht in den Radarkegel ein und liefert ab diesem Zeitpunkt der Radaranlage bis zur Ausfahrt aus dem Radarstrahl permanent ein Doppler-Signal.

Zur sicheren Erkennung des Fahrzeuges muss dieses erst eine entsprechende Wegstrecke im Radarstrahl fahren. Erst dann wird der konkrete Messvorgang gestartet. Dazu wird zu Beginn die Fahrtrichtung des sich im Radarsignal befindlichen Kraftfahrzeugs lokalisiert. Entspricht die Fahrrichtung der zu erwartenden, gelangen nur noch Dopplersignale dieser Fahrbahnrichtung zur Analyse. Ist die Anlage für beide Verkehrsrichtungen konfiguriert, bestimmt das erste, in den Radarkegel eintauchende Fahrzeug die Richtung der Überprüfung, Fahrzeuge der entgegengesetzten Fahrbahn werden für die Zeit des aktiven Messzyklus nicht berücksichtigt.

Innerhalb der Messstrecke werden Fahrzeuggeschwindigkeiten festgestellt, die zumindest über eine Entfernung von 0,25 m konstant sein müssen. Dieses Messresultat wird am Bediengerät angezeigt. Wird innerhalb einer Distanz von 2 m kein Segment gleichbleibender Geschwindigkeit gemessen, wird die Auswertung abgebrochen und auf dem Bedienelement erscheint —.

Messwertüberprüfung

Wurde ein valides Messergebnis ermittelt, erfolgt in der darauffolgenden Phase eine Untersuchung des ermittelten Messwertes (Validierung). Differenzen der Messresultate größer 3% nach oben oder unten über eine Wegstrecke von 1 m führen zum Abbruch der Überprüfung. Die Verifizierung kann zudem frühzeitig beendet werden durch:

- Duchfahrt des überprüften Fahrzeugs aus dem Radarkegel

- Anwesenheit eines weiteren Fahrzeuges im Messbereich

- Doppler-Signale differierender Frequenzen,

- wohingegen der letztgenannte Punkt in weiteren Bezug mit der streitgegenständlichen Beweisfrage zu bringen ist .

War die Fahrstrecke von Start der Überprüfung bis zu deren Annullierung mehr als 3 m, erfolgt im Fall einer Grenzwertübertretung eine Kameraansteuerung. Die Einblendung der Messdaten erfolgt aber erst beim nächsten Mal. War die Strecke kürzer als 3 m, wird die Auswertung annulliert, da sie nicht ausreichend validiert wurde. Auch bei Überschreitung des Geschwindigkeitslimits findet unter diesen Voraussetzungen keine Kameraauslösung statt.

Im Kontrollabschnitt der Messung wartet das Messequipment auf das Ende der Überprüfung. Das unter normalen Bedingungen gewisse konstante Merkmale vorliegende Doppler-Signal sollte dann innerhalb einer Strecke von 2 m nach Beendigung der Überprüfung abreißen, was zuverlässig auf die Ausfahrt des gemessenen Kraftfahrzeugs hinweist. In diesem Fall kann der Messwert unwiderlegbar dem Fahrzeug zugewiesen werden. Anschließend werden die Meßdaten im Foto eingefügt und der Film weitertransportiert.

Wird in der Kontrollphase hingegen eine Strecke gleichbleibender Geschwindigkeit divergierend von dem vorweg festgestellen Wert gefunden, wurde der Abbruch der Verifikation durch die Einfahrt eines anderen Fahrzeuges oder durch Dopplerreflektion herbeigeführt.

Eine besondere Eigenschaft liegt in der Ortung des zufahrenden Verkehrs, wie vorliegend. In diesem Fall erfolgt die Kameraauslösung sowie eine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt wird. Die Kamera wird dadurch früh genug angesteuert, um die Fahrzeugfront mit dem Nummernschild abzulichten. Die Messdatensätzen werden aber hingegen erst nach Abschluss der Kontrolle und unter der Grundvoraussetzung ihrer Validität im Foto eingefügt. Erfolgen Quittierung, Validierung und Prüfung des Geschwindigkeitsmesswertes hinterher nicht, werden statt des Geschwindigkeitsresultats Abbruchszeichen „—“ in das Foto eingefügt.

Das Meßgerät Mesta 208 - Wie arbeitet das Radarmessgerät?

Um die Beachtung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze zu überprüfen, setzt die Polizei Starenkasten, Radarmessgeräte oder auch LIDAR ein. Sie nutzt dabei die verschiedenen Verfahren, um Verkehrsrowdys zu schnappen. Beispielsweise kommt hier auch der Mesta 208, ein bewegbares Radargerät, zum Gebrauch.

Das Gerät wird dabei häufig in einem geparkten KFZ am Fahrbahnrand eingebaut, so dass es von PKW-Fahrern sehr schwer zu entdecken ist. Ebenso gegen Bußgeldschreiben, die wegen eines Schnappschusses vom Blitzkasten Mesta 208 erfolgen, können Betroffene unter Umständen Veto einlegen. Ob dies sinnvoll ist, muss jeweils geprüft werden. Im Zweifelsfall kann es dienlich sein, einen Rechtsanwalt zu Befragen.

Das Messverfahren des Blitzerkastens Mesta 208

Der Mesta 208 zählt zu den Radarfallen genauso wie weitere Blitzerkasten. Hier sind unter Anderem der Multanova VR 6F oder ebenso der TRAFFIPAX-SpeedoPhot zu nennen. Das Meßsystem überprüft die Fahrzeuggeschwindigkeit mit einem Mikrowellensender und elektromagnetischen Wellen. Dabei strahlt die Gerätschaft über eine Richtantenne ein elektromagnetisches Signal ab. Dieses ist ausgerichtet und gebündelt und trifft den Fahrstreifen in einer vorgegebenen Richtung. Die Konfiguration kann hierbei bei den unterschiedlichen Messgeräten variieren.

Die ausgesandte Welle breitet sich vor der Antenne innerhalb eines kegelförmigen Raumes aus. Nähert sich nun ein Fahrzeug diesem Bereich, wird dieses Signal von ihm reflektiert, wodurch ein Teil der Strahlung erneut den Emiter erreicht. Die von dem fahrenden Automobil zurückgesandte Strahlung wird hierbei in ihrer Frequenz verändert. Dies geschieht aufgrund des so genannten Doppler-Effekts. Der Mesta 208 kann nachfolgend mittels dieses Schwingungsunterschieds zwischen der ausgesandten Welle und des empfangenen Signals die Fahrzeuggeschwindigkeit des ankommenden Fahrzeugs bestimmen. Auch nach einer Kontrolle des Mesta 208 wird eine Messfehlertoleranz abgezogen, mit der potentielle Messfehler kompensiert werden sollen. Wie bei allen portablen Radarmessungen hat diese Messfehlertoleranz typischerweise eine Höhe von 3 km/h bei einer gefahrenen Geschwindigkeit bis 100 km/h, bzw. 3 % bei mehr als 100 km/h.

Mesta 208 - Mögliche Messfehler der Radaranlage

Selbst bei der Mesta 208 kann es durch verschiedenartige Faktoren zu Auswertungsfehlern kommen. Die Einhaltung des richtigen Winkels zur Fahrbahn ist sehr wichtig, weil es ansonsten zu so genannten Winkelfehlern kommt. Bei dem Blitzer Mesta 208 sollte der Messwinkel 25 Grad betragen. Ist der Winkel zu gering eingestellt, werden zu hohe Fahrgeschwindigkeiten gemessen, bei einem zu großen Messwinkel entsprechend zu geringe.

Ebenfalls muss auf die akkurate Zuweisung der Messergebnisse Rücksicht genommen werden, zumal der Überprüfungsbereich mehrere Meter umfassen kann und sich nötigenfalls mehrere Fahrzeuge zeitgleich in diesem zugegen sein können. In diesem Fall sind nicht nur Probleme bei der Zuordnung der Messresultate zu beobachten, sondern ebenso Reflexionsfehlmessungen.

Technische Details zum Mesta 208

Die folgenden Punkte geben nochmals eine Zusammenfassung zu den technischen Daten, die dem Mesta 208 unterliegen:

- Emissionsfrequenz: 24,125 GHz

- Winkel des Messvorgangs: 25°

- Erfassungsbereich: 10 bis 250 km/h

Radarpistole SPEEDCONTROL

Diese Gerätschaft wird überwiegend im Freistaat Bayern zur Messung der Geschwindigkeit genutzt. Auf grund unten genannter besonderer Umstände wird es jedoch nur noch selten eingesetzt.

Sendefrequenz: 24,125 GHz

Antennenbauart: Kegelhorn, 23 dBi Gewinn

- EIRP:  < 500 mW

- Halbwertsbreite: 12 Grad

- 10 dB-Breite: 36 Grad

- Energiedichte: 0,31 mW/cm² (ermittelt am Horn)

- Polarisation: zirkular linksdrehend

- Ansprechreichweite  > 1 km

- Messwinkel: 0 Grad

- Meßzyklus: 0,8 s

- Messdauer: 22,34 ms

- Temperaturbereich: -20 °C bis +60 °C

- Messbereich: 20 km/h bis 199 km/h

- Verkehrsfehlergrenze: 3 km/h bei Meßresultaten bis 100 km/h

- 3% bei Messwerten über 100 km/h

- Energieversorgung: 12 V, ca. 0,5 A

Es fällt auf, dass der Winkel der Messung mit 0 Grad angegeben ist, d.h. das Geschwindigkeitsmeßgerät ist theoretisch gleichgerichtet zum Fahrbahnrand aufzustellen. Tatsächlich ist dies praktisch nicht machbar, weil das Geschwindigkeitskontrollgerät ja zur Erkennung der Kraftfahrzeuge nicht mittig auf der Fahrbahnspur aufgestellt werden kann. Durch die Aufstellung am Fahrbahnrand ergibt sich ein Winkelfehler, der sich aber immer zum Nutzen des Gemessenen deutlich macht.

Die Leistungsdichte ist mit 0,31 mW/cm² ausgesprochen gering; sie ist weit unter der zugelassenen Energiedichte bei Ganzkörperbestrahlungen (10 mW/cm²). Bei unbeabsichtigter Anstrahlung von Menschen sind deswegen keine Gefahren für die Gesundheit anzunehmen.

Mögliche Messfehler durch mehrere Kraftfahrzeuge im Radarkegel. Auf grund der hohen Reichweite des Radarstrahls (bis zu 1 km) ist es möglich, dass andere Kraftfahrzeuge als das angepeilte Gefährt erfaßt werden. Es wird dann zwar ein geltender Messwert dokumentiert, aber die Zuordnung desselben zu einem eindeutigen Kraftfahrzeug bleibt vage.

Im Labortestlauf konnte das Gerät durch externe Störer im selben Frequenzbereich (K-Band) beeinflusst werden. Aufgrund des Umstands, dass die Sendefrequenz des Messgerätes auch für weitere Zwecke (nichtnavigatorischer Rundfunk) zugelassen ist, ist es erforderlich, dass das Bedienpersonal zu Beginn einer Messung die Gerätschaft auf größtmögliche Sensibilität einstellt und durch einen Rundumschwenk (360°) untersucht, ob sich im Erfassungsradius des Meßgerätes ein Störer befindet. Bei Störungen blinkt entweder die Anzeige "RFI" am Messgerät auf oder es wird ein Geschwindigkeitsmeßwert dargestellt, obwohl sich kein bewegtes Objekt im Umkreis befindet.

Um eine zuverlässige Überprüfung mit der Radarpistole SPEEDCONTROL durchzuführen, ist auf folgende Faktoren wichtig zu achten:

- Die Kontrolle darf nur durch einen Bediensteten getätigt werden, der an einem speziellen Workshop teilgenommen hat und mit den besonderen Eigenschaften des Geräts geschult ist.

- Das Geschwindigkeitskontrollgerät muss selbstverständlich geeicht sein; die Gültigkeit der Kalibrierung sollte nicht verstrichen sein.

- Von der Geschwindigkeitskontrolle ist ein Foto anzufertigen. Besondere Eigenschaften der Tempomessung können dann später ggf. durch einen Gutachter überprüft werden.

- Die vorschriftsmäßigen Funktionsüberprüfungen müssen zu Beginn und zum Schluss einer Messreihe getätigt werden. Hierzu zählen der Anzeigentest "888", der Quarztest "32" und der Stimmgabeltestlauf "80". Die Resultate dieser Tests sind in der Meßprotokollierung festzuhalten.

- Durch Prüfung der Aktionsreichweite von LKW ist der effektive Strahlungsbereich festzustellen und ggf. in einem (weiteren) Foto zu dokumentieren.

- Langsames Schwenken der Radarpistole in einem Kreis (360°) zur Feststellung potentieller Störquellen

- Im effizienten Signalbereich darf sich zum Zeitpunkt eines Meßvorgangs bloß ein Fahrzeug befinden. Die Indienstnahme der Radarpistole SPEEDCONTROL scheidet dadurch auf hochfrequentierten Strecken aus

- Das anvisierte Gefährt ist auf einer Strecke von mindestens 40 m fortwährend (= mit mindestens 2 Meßwertausgaben) zu erfassen, wobei diese Messstrecke sich insgesamt innerhalb einer Distanz von 400 m erstrecken muss.

- Das akustische Dopplersignal ist abzuhören und einzustufen. Volatile Veränderungen in der Tonlage deuten auf Störvorgänge (z.B. mehrere Autos im Meßstrahl) hin.

- Der Messwert ist in einem Bericht zu erfassen. Nach Möglichkeit sollte aufgrund des fehlenden Beweisfotos das Meßergebnis dem Betroffenen vorgeführt werden, und im Anschluss eine neue Überprüfung eingeleitet werden.

Traffipax-Microspeed 09

Das Traffipax Microspeed 09 ist das Vorgängermodell des TRAFFIPAX-SpeedoPhot Meßautomats und ist identisch mit dem Gatsometer Radar Type 24. Obwohl es noch erlaubt ist, wird es auf Grund veralteter Technik nur noch ab und an (beispielsweise in der Landeshauptstadt) genutzt. Es arbeitet auf der Frequenz 13,450 GHz (Ku Band) und ist für den Messbereich von 20 bis 200 km/h zulässig.

Traffipax-Speedophot

Mit dem TRAFFIPAX Verkehrsradargerät speedophot eröffnen sich neue Dimensionen in der Streckenüberwachung. Die verschiedenen Meß- und Nutzungsmöglichkeiten gestatten einen vielseitigen Einsatz:

Zur fest installierten Geschwindigkeitsüberwachung des kommenden und abfahrenden Verkehrs vom linken oder rechten Rand der Fahrbahn, eingebaut im Radarfahrzeuge oder mit Spezialstativ. Die Messrichtung wird autonom oder händisch umgeschaltet.

Als Videofahrzeug zur Kontrolle des fließenden Verkehrs mit fotografischer Aufzeichnung von Verkehrsübertretungen.

Optional:

Mobilen Indienstnahmeals Radarwagen zur Messung der Geschwindigkeit im fließenden Straßenverkehr, dezent sowie ohne Behinderung bzw. Gefährdung des Straßenverkehrsflusses.

Verfügbar als fixe Radarkabine für automatisierte Verkehrsüberwachungsmaßnahme mit fotografischer Protokollierung.

Die Aktivierung und Bedienung der Speedophot-Anlage ist einfach und bequem, ein paar Handgriffe sind bis zum Messeinsatz notwendig. Nach einmaliger Einstellung arbeitet die Prozessor-gesteuerte Apparatur vollautomatisch.

Für fixe Messungen mit verbauter Antenne im Einsatzfahrzeug ist lediglich der Radarwagen analog zum Rand der Fahrbahn auszurichten. Meßwinkel der Sendeeinrichtung und Bildwinkel der Kamera sind somit maschinell vorgegeben.

Beim Einsatz auf Stativ geschieht die Einstellung der Antenne rechtwinklig zum Rand der Straße. Ausgerüstet mit der Möglichkeit für portable Radarfallen im fließenden Verkehr schaltet die Vorrichtung automatisiert von ortsgebundenem Radarbetrieb auf Radar- oder Tachomessung um.

Aufgrund der kleinen Abmessungen ist ein einfacher Einbau in alle Fahrzeugtypen ohne Versperrung des Innenraums gewährt, wogegen eine freie Sicht zur Aufzeichnung der Straßenverkehrslage besteht. Am Armaturenbrett befindet sich bloß das Fototeil mit installierter Kontrollkomponente. Bedienteil und Blitzgenerator können getarnt (z.B. im Gepäckabteil) installiert werden.

Durch die vollständig neue Einspiegelung der ermittelten Fahrgeschwindigkeit und sämtlicher weiteren Datensätze werden die komplette Straßenlage und das Umfeld überwacht und unbeschränkt auf dem Fotofilm veranschaulicht.

Im oberen Bildrand sind sämtliche Informationen in 2 Zeilen einbelichtet, z.B. bei fest installierten Radarfallen:

- ermittelte Fahrtgeschwindigkeit in km/h

- konfigurierte Reichweite Radar

- "RADAR" für Radareinsatz oder "CAL" für Kalibration

- Richtungsindikator für die jeweils festgestellte Fahrrichtung

- Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden

- t Datierung mit Tag, Monat und Jahr

- 7-stellige Identifikatornummer

- drei-stelliger Bildcounter

Die herausragende Qualität der Filmaufnahmen mit jederzeit deutlich erkennbaren polizeilichen Kennzeichen garantiert eine zuverlässige und beweissichere Überprüfung wie auch Bearbeitung der dokumentierten Verkehrsdelikte.

Weitere Merkmale:

- Serienreife, vollständig zuverlässige Mikroprozessortechnologie mit Selbsttestprogramm

- Einfacher Einbau in alle Fahrzeuge - sogar in PKW's der Kompakt-Klasse

- Universelle Montagemöglichkeiten für Heck- und Frontmessungen

- Eindeutige Fahreridentifizierung bei Frontaufnahmen ohne zusätzliche Kamera

- Autonome Auswahl von Personenkraftwagen und LKW mit getrennt einstellbaren Grenzgeschwindigkeiten bei Geschwindigkeitskontrollen im abgehenden Verkehr

Erweiterungsmöglichkeit:

- Bei Benutzung von Revolvermagazinen Fotokapazität von 800 Filmaufzeichnungen

- Fernbedienung und Kontrolle der Anlage bei Stativeinsatz über ein Handmeßsystem bis zu 30 m Kabellänge

- Datenaufzeichnung der Einspiegelungsdaten auf Speicher-Karte

- Anschluß für Drucker

Technische Infos

Zulassungskürzel 18.11/89.13 - Fabrikatzulassung 1.23-3242.11/spdft PTB Braunschweig

Antenne

- Antennentyp: Schlitzantenne

- Sendefrequenz: 24,125 GHz (K-Band)

- Signalstärke: 20 mW

- Erfassungsbereich: 20 bis 250 km/h (12 bis 155 mph)

- Reichweite I: 1. + 2. Fahrspur

- Aktionsreichweite II: 1. - 4. Fahrbahn

- Meßfolge: 2 Tempomessungen/Sekunde

- Meßrichtung:  wegfahrender Straßenverkehr und auch ankommender Verkehr

- händisch/autonom umstellbar

- Winkel der Messung: 20 Grad zum Rand der Fahrbahn

- Stationierung: für Links- und Rechtskontrolle rechtwinklig zum Rand der Straße

- Meßkeule: 5 Grad horizontale Öffnungsphase, 20 Grad senkrechter Öffnungsmesswinkel

Fotoelement mit Bedienungskomponente (schwenkbar) mit Verbindungsschnittstelle für Bedienteil und Radar-Handtaste

Geschwindigkeitsanzeige

- km/h (mph) LED-Punktmatrix 3-stellig, Ziffernhöhe 7,4 mm

- Informationsdisplay: LCD-Dotmatrix 4x16 Zeichen, Zeichenhöhe 4,15 mm

- mit Einblendung für Zeit: Stunde, Minute, Sekunde

-  Datum: Kalendertag, Monat, Jahr

-  Bildzähler: 3-stellig

-  Identifikationsnummer: 7-stellig

-  Schwellenwert: Wagen/Lastkraftwagen 3-stellig

-  Überprüfungen total: vier-stellig

-  Überschreitungen:  4-stellig

- Reichweite Radar: Sektor 1 oder 2

- Auslösung: +

- Meßstrecke:  abfließend, entgegenkommend

- t Betriebsmodus: Radar, Radar beweglich, Tacho

- Uhrzeit und Datum: Digitaluhr, quarzgetaktet mit Langzeitbatterie, 24-Std. Anzeige mit

- automatisierter Datumsanzeige incl. Schaltjahranpassung

- Schwellenwerte: konfigurierbar in 1 km/h-Schritten (bzw. Miles)

- Filmendeanzeige: mit eigenständiger Abschaltung

Kamera

- ROBOT-MOTOR-RECORDER 36 DFT

- Negativgröße: 24 x 36 mm

- Array: 2,5 x 36 mm im oberen Bildbereich

- Statistikeinblendung: zwei-zeilig Beleuchtung Einstellbar

- Fahrtgeschwindigkeit

- eingestellte Reichweite Radar

- beobachtete Verkehrsflussrichtung

- Zeit in Stunden, Minuten, Sekunden

- Datierung (Tag, Monat, Jahr)

- Identifikator (1 mal 3 und 1 mal 4-stellig)

- Bildcounter

- Betriebsart Radar, Radar bewegbar, Tacho

- Blendenzeit: 1/1000 Sek.

- Ablichtungsfolge: 2 Fotografien/Sekunde

- Fotokapazität: mit Norm-Filmpatrone 36 Photos

- Auslösung: bei Radarbetrieb automatisiert durch Radarimpuls

- bei Fotokamera/Tachobetrieb manuell über Auslösetaste bzw. Radar-Taste

- Objektiv: Schneider-Tele-Xenar 1:3,8/75 mm und Aufzeichnungswinkel: 26 Grad

- anderenfalls (Option): Schneider-Tele-Xenar 1:3,8/90 mm mit Aufnahmewinkel: 22 Grad

Bedienelement

- mit Schnittstelle für Radarsensorik

- Fotomodul mit Steuereinheit

- Blitzgenerator

- Akku

Blitzvorrichtung

- Blitzerleistung: 150 Ws

- anderenfalls (optional): 300 Ws in Kombination mit Zusatzausstattung

- für Frontaufnahmen: (Rotlichtblitz)

- Blitzlänge: 1/zweitausend Sekunde

- Blitzsequenz: 0,5 Sek.

- Aktionsreichweite: 45 m

Allgemeine Informationen

- Arbeitsbereich: -10 °C bis +60 °C Temperatur

- Stromversorgung des Gesamtsystems: durch 12 VOLT Fahrzeugbatterie

- Betriebsversorgung des Gesamtsystems: 11-15 V

- Leistungsaufnahme: Antenne 0,5 A

- Fotoelement mit Bedienungskomponente/Bedienteil: 1,5 A

- nach Fotoauslösung: 4,0 A

- Autonome Blendensteuerung: 0,5 A

- Blitzeinrichtung (Ruhestrom): 0,5 A

- nach Auslösung: 80 A max. (Spitze)

- Dimensionen    

- Antenne: 34x8x10 cm und 2,8 Kilo Gesamtgewicht

- Steuerelement: 22 x 8 x 19 cm und 2,5 Kilogramm Gesamtgewicht

- Fotoelement mit Steuereinheit

- (mit Fotokamera und eigenständiger. Belichtungssteuerung): 17 x 23 x 14 cm und 3,1 Kilogramm Gewicht

- Blitzergenerator: 20 x 12 x 26 cm mit 4,0 Kilo Gewicht

- Blitzerlampe: 20 x 9,5 x 8 cm und  1,5 Kilo Gewicht

Optional

- Benutzung von 30m-Negativmagazin (800 Filmaufzeichnungen) mit Umschalter Magazin sowie Montagebügel

- Anschlussmöglichkeit für Handmessgerät für Fernbedienung und Test bei Stativanwendung

- Geschwindigkeitsmesser, elektrisch gesteuert - Anzeigen Messwert: 3-stellig digital, Kontrollbereich 20 bis 250 km/h (12-155 mph)

- Verbindungsmöglichkeit für Drucker zum unmittelbaren Ausdruck der Informationen

- Anschlussmöglichkeit für Memory-Card-Aufzeichnungssystem

In der Zwischenzeit gibt es eine neue Gerätebauart, speedophot 2, die allerdings in Deutschland aktuell (Stand: August 1999) bisher nicht erlaubt ist: Traffipax speedophot 2

Traffipax-Speedophot 2

Info: Das Radargerät Speedophot II wurde nur für landfremde Vertriebsmärkte konzipiert und ist in der Bundesrepublik Deutschland nicht zulässig

Mit dem TRAFFIPAX-Geschwindigkeitsmeßgerät speedophot II steht eine richtungsweisende Gerätekomposition zur Nutzung, die in ihren Möglichkeiten sämtliche Merkmale zukunftsweisender Streckenaufsicht beinhaltet.

Vielseitiger einsatz - im Gefährt, auf Stativ und auch als Radarkabine - ist durchs spezielle Konzept mit nur einer Gerätschaft realisierbar. Das Kontrollgerät Speedophot 2 ist ein innovatives System.

Neben der Benutzung des ROBOT MOTOR RECORDER, der Fotokamera für 35mm-Film, ist schon heute die Verbindung der digitalen ROBOT-smartcam erreichbar.

Die Speedophot 2 kann als erste Gerätschaft seiner Art ohne Hardwaremodifizierungen, d.h. ausschließlich mittels Menüführung am Handmeßsystem, für Fahrzeugvorderseite- und Heckinstallation, für Dreibeinbetrieb und den feststehenden Boxen/Masteinsatz verwendet werden. Damit wird der Anwender durch das innovative Handmeßsystem mit dem gesondert für diese Verwendung produzierten grafischen Display unterstützt. Sämtliche Einstellungen der Speedophot II werden grafisch dargestellt. Dies gewährleistet eine simple, störungssichere Bedienung der vollständigen Anlage.

Variable Nutzungsmöglichkeiten

Fronteinbau:

- Zur Kontrolle des zufahrenden und abgehenden Verkehrs aus einem parkenden Vehikel heraus.

- Für Messungen aus dem fahrenden Auto heraus.

Heckeinbau:

- Zur Kontrolle des zufahrenden und abfahrenden Verkehrs aus dem stehenden Fahrzeug heraus.

- Für Geschwindigkeitsüberwachungen aus dem fahrenden Kraftfahrzeug heraus.

Dreibeineinsatz:

- Einsatz auf Spezialstativ für kommenden und abfließenden Straßenverkehr.

Radarkabine:

- Die vollständige Speedophot 2-Vorrichtung wird einfach in ein Außengehäuse (wahlweise) eingesetzt.

Die Speedophot 2 ist gleichermaßen für die Kontrolle des abfahrenden genau so wie des ankommenden Verkehrs ausgelegt, wohingegen die Umschaltung der Meßstrecke automatisch oder manuell geschieht.

Die Geschwindigkeit der fahrenden Kraftfahrzeuge wird mit einem fokusierten Radarstrahl nach dem "Doppler-Funktionsprinzip" überprüft.

Bei Überschreitung der eingestellten Grenzgeschwindigkeit erfolgt selbstständig eine Aufzeichnung, auf der das jeweilige Gefährt mit der beobachteten Fahrtgeschwindigkeit sowie Uhrzeit und Datum zur nachfolgenden Beweisaufnahme einwandfrei abgebildet sind.

Zur Kontrolle im fahrenden Straßenverkehr gibt es die Möglichkeit, die Speedophot-Vorrichtung an das Fahrzeugtachometer anzuschließen. Damit sind Tempokontrollen während der Fahrt ausführbar.

Die besonders kleinen Abmessungen der kompletten Gerätezusammenstellung gewährleisten einen unkomplizierten Einbau in alle Fahrzeugtypen. Es ist jetzt gängig, die Empfangseinheit in das Fahrzeug zu montieren (z.B. Einbau in den Stoßfänger oder hinter den Kunststoff-Grill) oder auf Dreibein, hinter der Rückscheibe eines Kastenwagens einzusetzen.

Die komplette Gerätekombination kann auf ein Spezialdreibein montiert - ohne Einbau in ein Gefährt bzw. abgesetzt davon - benutzt werden. Als stationäre, autarke Anlage kann die Speedophot 2 in eine Radarbox installiert werden. In dieser Variation wird lediglich der abfließende Verkehr überprüft und es werden je Delikt 2 Bilder wie auch 2 Lichtblitze ausgelöst.

Deutliche, verwertbare Aufnahmen mit eindeutig lesbaren KFZ-Nummernschild gewährleisten eine störsichere und schnelle Auswertung der dokumentierten Tempoüberschreitungen.

Die optimale Voraussetzung sogar zur computergestützten, eigenständigen Abwicklung, die mit dem TRAFFIPAX- Fotoanalysesystem TRAFFIDESK 2 möglich ist.

Jedes Foto enthält in der Datenzeile sämtliche Informationen, die zur anschließenden Auswertung erforderlich sind. Durchs patentierte ROBOT-Fotoanalyse-Konzept wird für die Informationen bloß ein schmaler Rand am Filmnegativ benutzt - das Bildzentrum ist also nicht beeinträchtigt.

Wahlweise kann die Speedophot II mit einem ROBOT-MOTOR- Aufnahmegerät mit universell einsetzbarem Schreibkopf ausgerüstet werden, der aufgrund seiner Grafikfähigkeit selbst Schriften wie Arabisch, Chinesisch uvw. Schriftzeichen anzeigt. Liefermöglichkeit dieser Option auf Nachfrage.

Andere Merkmale:

- serienreife, verlässliche Mikroprozessortechnologie mit Selbsttestprogramm

- modernstes Gerätekonzept mit seriellem Bussystem

- Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

- Hervorragende Filmaufnahmen durch bewährte ROBOT-Kamerasysteme und Qualitätsobjektive

- Nutzbar bei so gut wie allen Lichtverhältnissen durch automatisierte Blendensteuerung und Automatik-Blitzvorrichtung

- Aufnahmekapazität bis zu 800 Filmaufzeichnungen

- Fernsteuerung und Kontrolle der Vorrichtung durch Handmeßsystem mit imposantem, grafikfähigem LCD-Monitor

- Datenerfassung der Verstoßdaten auf Speicher Karte für computergestützte Auswertung und Statistik

Gerätekomposition (Normal)

Die TRAFFIPAX-Speedophot 2-Vorrichtung setzt sich zusammen aus:

- Radarsensorik

- Fotomodul mit Blendenansteuerung, Fotokamera und Ansatzmagazin

- Steuerelement (Steuer Modul)

- Handmessgerät (Messeinheit)

- Blitzapparatur

- Anschlusskabel

Optional lieferbar:

- Spezialstativ mit Antennenhaltevorrichtung für Strassenaufstellung

- Teleskopsucher (notwendig für Dreibeineinsatz)

- Kabelsatz für Dreibeineinsatz

- Antennenhalterung für Fahrzeugmontage

- Montagesatz

- Digitaltacho

- Memory-Karte

- Software zur Archivierung der Datensätze (Cloud) auf Notebook für z.B. statistische Auswertungen

Technische Informationen

- Antenne: Typ 24 mit Anschluß für Bedienelement über Parallel-Schnittstelle

- Antennenfabrikat: Schlitzantenne

- Sendefrequenz: 24,125 GHz

- Leistungsabgabe: 1,5 W (EIRP)

- Messbereich: 20 bis 250 km/h (12 bis 155 mph)

- Reichweite I:  1. + 2. Fahrbahn

- Aktionsreichweite II:  1. bis 4. Fahrbahnspur

- Messsequenz: 2 Geschwindigkeitsüberwachungen die Sekunde

- Messrichtung: abfließender oder eintreffender Verkehr

- manuell / automatisch umstellbar

- Messwinkel: 20 Grad zum Straßenrand

- Aufstellung: für Rechts- und Linkskontrolle im neunzig Grad Winkel zum Fahrbahnrand

- Messkeule: 5 Grad horizontaler Öffnungswinkel,

- 20 Grad vertikaler Öffnungswinkel

Antenne Typ TPX-R24

- mit Verbindungsschnittstelle für Steuerteil über serielles Interface

- Antennentyp: Planarantenne

- Sendefrequenz: 24,125 GHz

- Ausgangsleistung: 1,5 W (EIRP)

- Meßbereich: 20 bis 250 km/h (12 bis 155 mph)

- Reichweite 1: 1. + 2. Verkehrsspur

- Reichweite 2: 1. bis 3. Spur

- Reichweite 3: 1. bis 4. Fahrbahn

- Meßfolge: 2 Tempokontrollen pro Sekunde

- Messrichtung: abfahrender oder eintreffender Verkehr

- händisch / automatisiert umstellbar

- Winkel der messung: 20 Grad zum Straßenrand

- Installierung: für Links- und Rechtsmessung im neunzig Grad Winkel zum Straßenrand

- Meßkeule: 5 Grad horizontaler Öffnungswinkel

- 15 Grad vertikaler Öffnungswinkel

Handmeßsystem

- mit Anschluß für Bedienteil über serielles Interface

Anzeigedisplay

- LCD Grafikdisplay: (320x240 Punkte)

- Größe: 7,4 x 5 cm, mit Anzeige für

- Uhrzeit: (H, Min, Sek.)

- Datierung: (Kalendertag, Monat, Jahr)

- Bildzähler: (4-stellig)

- Code: (7-stellig)

- Schwellenwert: (PKW/Lastkraftwagen - drei-stellig)

- Kontrolle total: (4-stellig)

- Übertretungen: (4-stellig)

- Reichweite Radar: (Aktionsradius 1, 2 sowie 3)

- Auslösung:  (+)

- Meßstrecke: (abfließend / entgegenkommend)

- Betriebsmodus: Radar, Radar mobil, Kabine

Steuerelement mit Schnittstelle für:

- Radarantenne

- Handkontrollgerät

- Lichtbildkamera

- Blitzergenerator

- Batterie

- Drucker (Option)

- Speicher-Card-Aufzeichnungssystem (Erweiterung)

- Serielle RS232-Verbindung (Option)

Integrierte Bauelemente

- Uhrzeit - Datierung: Digitaluhr, quarzgetaktet mit Langzeitbatterie, 24-Std.

- Anzeige mit automatisierter Datumsanzeige

- incl. Schaltjahrkonfiguration

Blitzapparatur

- Blitzleistung: 150 Ws

- sonst (Alternative): 300 Ws in Kombination mit Zusatzequipment für Frontaufnahmen (Rotblitz)

- Blitzdauer: 1/2000 Sekunde

- Blitzsequenz: 0,5 Sek.

- Aktionsreichweite: 45 m

Aufnahmekamera

- ROBOT MOTOR RECORDER mit Fotoanalysesystem

- Negativformat: 24x36 mm

- Array: 2,5x36 mm im oberen Bildrand

- Statistikeinblendung: zweizeilig, (Beleuchtung regelbar)

- Fahrgeschwindigkeit

- eingestellte Aktionsreichweite Radar

- gemessene Verkehrsrichtung

- Zeit: (Stunden, Minuten, Sekunden)

- Datum: (Tag, Monat, Jahr)

- Bildzähler

- Betriebsart Radar, Radar bewegbar, Tachometer

- Verschlußzeit: 1/1000 s

- Ablichtungsfolge: 2 Bilder die Sekunde

- Aufnahmekapazität: mit Norm Filmkasette 36 Fotografien

- mit Negativmagazin (Alternative): 800 Photos

- Objektiv: Schneider Tele Xenar: 1:3,8/75 mm

- Fotowinkel: 26 Grad

- Distanz fest konfiguriert jedoch veränderbar: 15 m

- Blende: F3,8 - F22

alternativ/Option: Schneider Tele Xenar 1:3,8/90 mm

- Aufnahmewinkel: 22 Grad

- Weite fest fallen gelassen aber änderbar: 20 m

- Blendenbereich: F3,8 - F22

- Belichtungssteuerung: per Hand, Blende F3,8 - F22

- Optional: autonome Belichtungssteuerung

- Belichtungszeit regelbar: ISO/DIN 25 mit 15 Grad, ISO 50 mit 18 Grad, ISO 100 mit 21 Grad, ISO 200 mit 24 Grad, ISO 400 mit 27 Grad

Erweiterung dazu Digitale Fotokamera Anlage

Technische Details zu digitalen ROBOT smartcam Anlage auf Anfrage

Allgemeine Daten

- Arbeitsbereich: -10 °C bis +55 °C

- Umgebungstemperatur

- Leistungversorgung des Gesamtsystems: durch 12V Fahrzeugbatterie

- Betriebsversorgung der Gesamtanlage: 11 bis 15 V

Leistungsaufnahme:

- Antenne Fabrikat 24: 0,5A

- Antenne Typ TPX-R24: 0,7A

- Steuerteil mit Handmeßsystem: 1,3A

- ROBOT-ANTRIEB-Aufnahmegerät: 0,1A bis 4,0A nach Fotoauslösung

- Blitzapparatur: 0,5A bis 80A nach Auslösung

Dimensionen und Gesamtgewicht:

- Antenne fabrikat 24: 34x8x10cm mit 2,8 Kilo

- Antenne fabrikat TPX-R24: 28x8x10cm mit 2,1 Kilo

- Bedienelement: 22x8x19cm mit 2,5 Kilogramm

- Handmessgerät: 13x13x4cm / 12x6x4cm mit 1,2 kg

- Blitzgenerator: 20x12x26cm mit 4,0 Kilo

- Blitzvorrichtung: 18x7x8cm mit 1,3 kg

- alternative Blitzvorrichtung: 20x9,5x8cm mit 1,5 Kilo

Traffipax Speedoguard

Der Blitzer für zeitgerechte Messungen mit dem Radargerät TRAFFIPAX speedophot praxisorientierte Radarkontrollen erforderten bislang einerseits die Unterbringung der Messsystemes in ein Vehikel oder den vom Gefährt eigenständigen Dreibeinbetrieb.

Mit dem neu entwickelten TRAFFIPAX speedoguard gibt es nun eine weitere Möglichkeit, um in äußerst anpassungsfähiger und komfortabler Art effektive Radarkontrollen mit einer Speedophot-Anlage zu bewerkstelligen.

Bei der Entwicklung von Speedoguard wurde einen besonderen Wert auf einen größtmöglichen Handhabungskomfort gelegt.

Die Anlage kann bei Bedienung eines PKW-Kombis als Beförderungsfahrzeug durch seine angepassten Abmessungen bequem entladen und beladen werden. Damit auch hierfür keine andere Person erforderlich ist, wurde der auf der Geräterückseite vorhandenes Montagebügel mit 2 Zusatzrollen ausgestattet. Diese machen es möglich, den quer abgelassenen Container mittels zweier aus der Bodenplatte hervorziehbarer Haltegriffe wohlig in den Laderaum des Transporters zu schieben bzw. ihn rauszuziehen.

Dank der gummierten und gelagerten Räder sowie des an der Rückseite angebrachten Befestigungsbügels ist ein einfacher Transport des Messgerätes zum Aufstellungsort möglich. Dort lässt sich das Gehäuse mithilfe drei Einstellschrauben waagrecht einfach adjustieren.

Die Befolgung des ordnungsgemäßen Kontrollwinkels ist bei einer analogen Ausrichtung der Speedoguard-Anlage zum überprüften Richtungsfahrbahnen gewährleistet. Als Ausrichthilfe stehen ein Fernglassucher sowie ein Verkehrsleitkegel mit Teleskopstab bereit.

Das Speedophot-Bedienelement ist über eine rückseitig vorhandene, verschließbare Klappe bequem zu erreichen, so dass mit Hilfe des 30 m Verlängerungskabels eine einfache Anschlussmöglichkeit zum Handkontrollgerät umgesetzt werden kann. Natürlich muss der vorgeschriebene achtsame Meßbetrieb auch bei Benutzung von Speedoguard berücksichtigt werden. Die freigiebigen Maße der Kofferraumklappe gestatten es dem Bedienpersonal, alle messplatztypischen Konfigurationen am Fotomodul mühelos und prompt durchzuführen.

Bei Gebrauch eines Polarisierungsfilters ist ebenso dessen Berichtigung leicht möglich.

Das Fotoelement ebenso wie die Blitzerlampe sind mechanisch miteinander gekoppelt, so dass die Adaptierung von einer Links- auf eine Rechtsmessung oder andersrum ganz schnell gemacht werden kann, ohne die idealen Settings von Foto- und Blitzwinkel zu verfälschen.

Die im unteren Bereich des Behälters verbauten Hochleistungsbatterien erlauben eine sichere und gleichmäßige Stromversorgung. Die Blitzbatterie ist von ihrem Fassungsvermögen her so ausgelegt, dass mindestens 500 Geschwindigkeitsüberschreitungen ohne zwischenzeitliches Nachladen dokumentiert werden können. Für die betriebssichere Aufladung der Akkus befindet sich in der Gehäuseaußenwand ein mit einem Deckel ausgestatteter Ladeanschluss.

An der Front weist die Speedoguard-Verkleidung jeweils unten sowie oben zwei Haltestifte auf. An diesen Bolzen kann der zum Lieferumfang zählende und im Farbton des Kastens lackierte Deckplatte aus PVC einhängen. Diese Abdeckplatte ist mit entsprechenden Öffnungen für Fotokamera sowie Blitz ausgestattet und kann wechselseitig genutzt werden. Hierdurch sind gänzlich vielfältige optische Gestaltungsoptionen des Messsystemes - bedingt von Standort und Bedürfnissen - möglich.

Es sind die Objektive Schneider-Tele-Xenar 1:3,8/75 mm, Schneider-Tele-Xenar 1:3,8/90 mm und Schneider-Tele-Xenar 1:2,8/100 mm einsetzbar.

Mit dem universellen Einsatzgehäuse Speedoguard steht den ordnungsbehördlichen und kommunalen Benutzern ein leistungsstarkes Instrument parat, das sowohl in prophylaktischer, genau so wie in repressiver Betrachtung jegliche Kriterien dafür erfüllt, einen beachtlichen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu leisten.

Die relevantesten Daten und Fakten zusammengefasst

- ideale Flexibilität dank fahrzeugungebundenen Einsatz

- unmittelbare Einsatzbereitschaft am Aufstellungsort

- Handhabung durch bloß eine Person realisierbar

- geschützt vor Umwelteinflüssen

- widerstandsfähige Außenverkleidung mit mit stabilem Komponentenverankerung im Inneren

- simple Justierung

- diverse äußere Gestaltungsmöglichkeit; dadurch

- eine enorme präventive Wirkung bei bewusst sichtbaren Radarfallen und

- eine Steigerung der Einsatzeffizienz bei sehr unaufdringlichen Radarkontrollen

- bereit für die Aufnahme einer bereits verfügbaren Speedophot-Vorrichtung

- Patentanmeldung erfolgt (DE0020006197U1)

- PTB-Autorisierung in Kürze

- lieferfähig ab 1. Quartal 2001

Sonstige Informationen

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