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Escort setzt mit dem RedLine EX International GPS Radarwarner neue Maßstäbe in der Ortung von Radar- und Lasersignalen. Der neue RedLine 2 intl. Europa Radarwarner ortet zuverlässig GATSO, Multaradar CT MRCT und Multaradar CD MRCD Messungen. Die absolute Referenz!
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Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 323
Hersteller:Escort
Gewicht: 1.180 Kg.
GTIN/EAN: 0737795003014

Escort RedLine EX intl. Radarwarner

Bei dem RedLine EX Radarwarner setzen Escort Ingenieuren neue Maßstäbe in der Ortung von Radar- und Lasersignalen. RedLine EX International sorgt für bestmöglichen Schutz gegen mobile Radar und Laser, Feste-Blitzer und Sektion-Control-Abschnitte. RedLine EX einzigartiges Dual-Antennen-Design sorgt für maximale Frühwarnung auf allen Frequenzen. RedLine 2 EX definiert den Referenzwert neu!

Der Escort RedLine 2 EX ist das bravouröse Warngerät gegen die äußerst schwierig detektierbaren GATSO sowie Multaradar CT (MRCT) und Multaradar CD (MRCD) Radarfallen. Diese frequenzmodulierten Radarmessungen sind von keinem anderem Radarwarngerät früher ortbar.

- Das Twin-Antennen-Design von RedLine EX bietet eine extrem hohe Radar-Empfindlichkeit.
- Multiple Lasersensoren garantieren überragende Ortung mobiler und fixer Laser-Systeme
- TotalShield-Technologie & Magnesium Gehäuse bieten 
100% Stealth-Funktionalität
- Anti-Fehlalarm-Technologie "AutoLearn & True-Lock" filtern dauerhaft unerwünschte Fehlalarme
- IVT-Filter gegen Kollisionsvermeidungssysteme und radargestützte Geschwindigkeitsregler


RedLines Dual-Antennen sind auf extreme Frequenzgenauigkeit für ultimative Frühwarnungen optimiert. Die enorme Empfindlichkeit des RedLine EX Radarwarner ermöglicht Ortungen, selbst hinter Kuppen oder Kurven. Escort Redline 2 International bietet die Totale Sicherheit gegen neueste Radar- und Lasersysteme. Die Warnmeldungen erfolgen visuell und akkustisch per Sprachausgabe (Englisch & Spanisch). Escort produziert den Redline EX Radarwarner in Nordamerika und garantiert höchste Fertigungsqualitäten. Binnen Sekunden wird der RedLine 2 intl. an der Windschutzscheibe angebracht. Fertig!

RedLines "TotalShield RF Technologie bietet die ultimative Tarnung. Die exklusive Technologie macht den RedLine gegen alle elekronischen Radarwarner-Detektoren (RDD), einschließlich der neuesten VG-2, VG4, Spectre II, III Spectre und Spectre IV, zu 100% unsichtbar. Escorts patentierte AutoMute Funktion reduziert die Lautstärke bei Alarmmeldungen automatisch. Die intelligente AutoMode Logik reduziert unerwünschte Fehlalarme. Zusätzlich können alle Fehlmeldungen auf Fahrten markiert und zukünftig immer ausgeblendet werden. Frequenzen können mit wenigen Handgriffen über das farbige OLED-Display auch ab- oder zugeschaltet werden. Der RedLine 2 Europa macht was Sie wollen und bietet genau das, was Sie im Strassenverkehr benötigen. RedLine EX ist der kompromisslose High-End Radarwarner von Escort.

Fazit: Escort RedLine 2 International liefert bestmögliche Vorwarnzeiten gegen Radarfallen, MRCD & MRCT, GATOS oder Lasermessungen und ist unsere Absolute Empfehlung für Deutschland Schweiz und Österreich!

Besonderheiten

- Referenzgerät
- Grandiose Sicherheit gegen Radar, Laser, Feste Blitzer & Section-Control
- Ortet zuverlässig neueste MRCD, MRCT & GATSO Radarfallen
- Rundum Lasererfassung
- True-Lock GPS AutoLearn-Technologie zur Fehlalarm-Unterdrückung
- Multi-Farb OLED-Display
- GPS Geschwindigkeitswarnung
- GPS Geschwindigkeits-Tachometer
- Aktualisierbarer IVT-Filter unterdrückt Bremesassistenz-Systeme
- Elektronisch zu 100% nicht detektierbar
- Keine K-Band Fehlalarme durch elektrische Türöffner
- Gleichzeitige Anzeige mehrerer Radarsignale
- Anzeige der präzisen Radarfrequenz
- Segmentierbares Ka-Band zur Steigerung der Sensibilität
- Segmentierbares K-Band erhöht Sensibilität
- Re-programmierbarer Flash Speicher
- DSP für digitale Signalauswertung
- Mute und AutoMute Funktion
- 5 Stufige Helligkeitsregulierung plus Dunkel Modus
- Gewickeltes Smart Plug Stromkabel mit Mute-Taste
- Automatische Geräte-Kalibrierung

Technische Daten
- 12V Stromanschluss
- Gewickeltes Kabel mit Steuerfunktion

Frequenzbänder
Betriebsfrequenzen: 
Ka-Super Breitband: 33.400 GHz bis 36.110 GHz
X-Band: 10,525 GHz ± 25 MHz
K-Band: 23,950 GHz bis 24,250 GHz
K-Band segmentierte Frequenzen:
K1 - 23.950 - 24.110GH
K2 - 24.110 - 24.175GHz - 24.175GHz
K3 - 24.175 - 24.250GHz - 24.250GHz
Ka Band 10 Segment International Highlights:
Ka1 - 33.392 - 33.704GHz
Ka2 - 33.704 - 33.896GHz
Ka3 - 33.886 - 34.198GHz
Ka4 - 34.186 - 34.592Ghz
Ka5 - 34.592 - 34.808GHz
Ka6 - 34.806 - 35.166GHz
Ka7 - 35.143 - 35.383GHz
Ka8 - 35.378 - 35.618GHz
Ka9 - 35.595 - 35.835GHz
Ka10 - 35.830 - 35.998GHz
Laser: 904nm, 33MHz Bandbreite

Radar-Empfänger
- Dual-Antennen mit Dual Receiver LNA
- Superheterodyne, Varactor-Tuned VCO
- Frequenzdiskriminator
- Digital Signal Processing (DSP)
Laser-Erkennung
- Quantum Limited Empfänger
- 5 hochempfindliche Lasersensoren

Programmierbare Funktionen
Programmierbare Einstellungen:
- Fahrermodus: Fortgeschrittene, Anfänger
- Display-Farben: Blau, Grün, Rot, Rot, Bernstein
- Geschwindigkeitsanzeige: Ein und Aus
- AutoMute: Niedrig, Mittel, Hoch, Hoch, Aus
- AutoLearn: Ein und Aus
- Alarmlampe: Ein, Frequenzband, Aus
- Produkte: Deutsch / Metrisch
- Sprache: Englisch / Spanisch
- Stimme: Ein und Aus
- GPS: Ein und Aus

Anzeige-Modes
- Filtermodis: Autobahn, Auto, Auto, Auto-No-X und Auto-Lo-K
- Balkendiagramm, SpecDisplay, ExpertMeter
- autom. Helligkeitsregelung mit Dunkelmodus

Abmessungen
- 37 mm x 80 mm x 140 mm

Lieferumfang
- Escort Redline EX International Radarwarner
- Bedienungsanleitung (englisch)
- Kurzanleitung (englisch)
- Quick-Release Saugnapfhalterung
- Gewickeltes SmartCord Stromkabel
- Reise-Etui


Escort Redline EX Europa Radarwarngerät

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Escort Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.

 

Ratgeber Geschwindigkeitsübertretung

Autofahrer aus Deutschland nehmen es mit der Geschwindigkeit vielmals nicht übermäßig genau und Überhöhte Geschwindigkeit kann beinahe schon als Epidemie evaluiert werden. Denn es gibt kein anderes Vergehen, das so oft für eine Geldbuße oder ein Fahrverbot sorgt wie die Geschwindigkeitsübertretung und infolgedessen hagelt es Tag für Tag Bussgelder, Punkte oder Fahrverbote.

Aber eine Zuwiderhandlung gegen das Geschwindigkeitslimit ist kein Kavaliersdelikt und kann flott eine teure Angelegenheit werden.

Aber mit welchen Geldstrafen müssen Verkehrsrowdies rechnen? Wann droht ein Fahrverbot? Gibt es Differenzen zwischen der Geschwindigkeitszuwiderhandlung innerhalb geschlossener Ortschaft und Geschwindigkeitsübertretung auf der Bundesstraße? Als auch was ist insbesondere für Führerscheinneulinge wichtig, die 20, 10 oder 5km/h zu flott gefahren waren und geblitzt worden sind? Unser Ratgeber hinsichtlich Geschwindigkeitsüberschreitung liefert viele wichtige Infos als auch Antworten.

Höchstgeschwindigkeit außerhalb der Ortschaft

Der Bußgeldkatalog für Überschreitung der Geschwindigkeit differenziert, ob man in der Ortschaft oder außerorts zu schnell unterwegs ist. Doch welche Geschwindigkeit ist außerorts überhaupt gestattet?

Die höchstzulässige Geschwindigkeit auf Landstrassen liegt laut Vorschrift bei 100 km/h, darüber hinaus gilt für Fahrzeug-Lenker auf Bundesstrassen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Es handelt sich dabei, wenn nicht durch Schilder anders festgelegt, um eine empfohlene höchste Geschwindigkeit , also keine begrenzte maximal erlaubte Geschwindigkeit.

Aber einige Autolenker halten sich nicht an die Temporichtlinien, insofern werden diese Fahrzeugführer auch meistens erwischt – auf der Schnellstraße wie In der Stadt.

Wer maximal 20 km/h zu schnell gefahren ist und ertappt wurde, muss für die Zuwiderhandlung gemäß Punktekatalog Überschreitung der Geschwindigkeit außerorts zwischen 10 als auch 30€ Buße bezahlen. Wer noch zügiger auf Achse ist, sollte mit bedeutend größeren Geldbußen wie auch Punkten in Flensburg rechnen.

Ab 41 Stundenkilometern über der erlaubten Geschwindigkeit wird nicht nur geblitzt, ausserhalb geschlossener Ortschaft blüht dem Kraftfahrer dann sogar ein Fahrverbot. In unserer Bußgeldtabelle sehen Sie im Detail das jeweilige Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbote) für den Flensburger Katalog Maximalgeschwindigkeit auf der Bundesstraße.

Höchstgeschwindigkeit in der Ortschaft

Wer innerorts gemessen wird, weil er zu flott unterwegs ist, muss verglichen mit dem Delikt auf der Bundesstraße gemäß Bußgeldrechner mit höheren Geldbußen rechnen.

Der Grund dafür ist, daß innerorts ein geringeres Unfallpotential vorliegt als außerorts. Die Straßenverkehrsordnung sagt als zulässige Maximalgeschwindigkeit für Autos in der Ortschaft Tempo 50 vor.

Zu flott unterwegs und kontrolliert? in der Ortschaft werden Geschwindigkeitsüberschreitungen durch fest installierte Blitzer sowie durch mobile Überprüfungen mittels Lasermessung entdeckt. Bei einem Tempoverstoß in der Ortschaft kann es rasant echt kostenintensiv werden, wohingegen für Raser, die bis zu 20 km/h zu schnell waren, Geldbußen zwischen 15 als auch 35 € in Rechnung gestellt werden. Punkte oder gar ein Fahrverbot sieht der Flensburger Katalog bei diesen Verletzungen bislang nicht vor .

Jedoch wird das vorgeschriebene Tempo um 21 Stundenkilometer als auch mehr überschritten, werden die Verwarnungsgelder sehr viel kostenintensiver als auch zudem gibt's Punkte im  Flensburger Zentralregister. Ab 31 km/h zu schnell in der Ortschaft winkt anschließend das Fahrverbot, welches zumindest für einen Monat verhängt wird. Aus der Bußgeldtabelle können Sie die jeweilige Sanktion (Kosten, Punkte, Fahrverbot) für den Flensburger Katalog höchstzulässige Geschwindigkeit In der Stadt entnehmen.

Höchstgeschwindigkeit und weitere Sanktionen

Der Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen sieht aber noch jede Menge weitere Bestrafungen vor, die sich auf spezifische Situationen im Verkehr beziehen.

Wer zum Beispiel an angekündigten Gefahrenstellen wie Bahnübergängen, Straßenmündungen oder auch bei widrigen Sichtverhältnissen zu flott unterwegs ist, muss mit einem größeren Verwarngeld rechnen. In den genannten Beispielen wären es nach der derzeitigen Bußgeldtabelle 100€ sowie 1 Punkt.

Ebenso teuer wird es, falls man durch rasantes Autofahren in der unmittelbaren Nähe von Kindern, älteren oder hilfsbedürftigen Menschen deren Gesundheit einem Sicherheitsrisiko aussetzt. Dann lautet die Bestrafung im Flensburger Katalog 80€ als auch 1 Punkt. Allerdings auch wer mit Schneeketten zu schnell gefahren ist plus genehmigten 50 km/h um 10 km/h übertritt, erhält gemäß Bussgeldrechner ein Verwarnungsgeld in Höhe von 15 bis 20 Euro auferlegt.

Werden über 60 km/h zu schnell gefahren, werden Fahrer mit 600 bis 680 Euro zur Kasse gebeten und außerdem gibt es noch 2 Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Um nicht gemessen (im Stadtverkehr oder auf der Schnellstraße) zu werden als auch Praxis mit dem Bußgeldkatalog oder dem Bußgeld Rechner zu machen, rüsten sich viele Autofahrer mit sogenannten Radarwarnern aus, was aber ebenfalls unzulässig ist sowie eine Geldstrafe nach sich zieht. Anknüpfende Bußgeldtabelle zeige übliche sonstige Geschwindigkeitsdelikte und nennt die jeweilige Strafmaßnahme (Kosten, Punkte, Fahrverbote).

Geschwindigkeit: Reglementierungen durch die Straßenverkehrsordnung

Rasen, ganz gleich ob in einer geschlossenen Ortschaft oder auf Schnellstrassen, ist gemäß Informationen des ADAC der weit verbreitetste Unfallgrund. Da ist es wenig verblüffend, dass Geschwindigkeitsübertretungen gleichermaßen sogar das gängigste Delikt gegen das Straßenverkehrsrecht bzw. die Gesetze im Strassenverkehr sind.

Umso erschreckender ist es, dass viele PKW-Fahrer oftmals nicht im entferntesten wissen, welche Geschwindigkeitsgrenzen gestattet sind. Um sein Grundwissen in Sachen Geschwindigkeit / Höchstgeschwindigkeit zu verbessern, finden Sie als nächstes den § 3 der StVO, der sich mit der Geschwindigkeit beschäftigt.

Demgemäß gilt:

Wer ein Fahrzeug führt, darf lediglich so schnell fahren, daß das Gefährt ständig fest in der Hand hat wird. Die Geschwindigkeit ist speziell den Strassen-, Verkehrs-, Sicht- als auch Wetterbedingungen plus den persönlichen Fähigkeiten und den Fähigkeiten von KFZ als auch Ladung anzupassen. Beträgt die Sicht durch Nebel, Schnee oder Niederschlag unterhalb von 50 m, darf nicht mehr als 50 Stundenkilometer gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Es darf lediglich so flott gefahren werden, daß innerhalb der übersehbaren Wegstrecke gebremst werden kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, daß dort entgegen kommende Automobile in Gefahr gebracht werden könnten, muss jedoch so bedacht gefahren werden, dass zumindest binnen der Hälfte der sichtbaren Strecke gehalten werden kann.


Ohne triftigen Grund dürfen PKWs nicht so behäbig fahren, daß sie den Verkehrsdurchfluss behindern.

2. a) Wer ein Auto führt, muss sich gegenüber Kindern, Hilfe bedürftigen und alten Mitmenschen, speziell durch Reduzierung der Fahrzeuggeschwindigkeit und Mittels Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer unmöglich ist.

Die höchstzulässige Geschwindigkeit beträgt auch unter guten Umständen:

– innerhalb von Ortschaften für alle Autos:  50 Stundenkilometer

– außerhalb geschlossener Ortschaften

3. a) für Kraftfahrzeuge mit einem zugelassenen Gesamtgewicht über 3500kg bis 7500kg, ausgenommen Personenkraftwagen, Personenkraftwagen mit Hänger, für Lastwagen als auch Wohnmobile jeweils maximal einer zugelassenen Gesamtmasse von 3500kg mit Hänger plus Omnibusse, gleichermaßen mit Gepäckanhänger: 80 Stundenkilometer,

3. b) für Fahrzeuge mit einer zugelassenen Gesamtmasse über 7,5 t, die gesamten Automobile mit Trailer, ausgenommen PKWs, LKW als auch Wohnmobile jeweils höchstens einer erlaubten Gesamtmasse von 3,5 t, plus Kraftomnibusse mit Passagieren, für die keine Sitzmöglichkeiten mehr bereit stehen: 60 Stundenkilometer,

3. c) für Personenkraftwagen wie auch für andere Pkw´s mit einem zugelassenen Gesamtgewicht bis 3,5 t: 100 km/h.

   

4. Diese Höchstgeschwindigkeitsgrenze gilt nicht auf Autobahnen wie auch auf anderen Straßen mit Fahrbahnspuren für eine Fahrtrichtung, welche durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Maßnahmen separiert sind. Sie gilt darüber hinaus nicht auf Verkehrswegen, die mindestens zwei durch Fahrstreifenbegrenzung oder durch Leitlinien kenntlich gemachte Verkehrsspuren für jede Fahrtrichtung haben.


 

5. Die höchstzulässige Geschwindigkeit beträgt für Automobile mit Schneeketten auch unter günstigsten Voraussetzungen Tempo 50.

Zu flott: wann droht ein Fahrverbot?

Wer geblitzt wurde und viel zu schnell gefahren ist, hat sofort Sorge um seinen Fahrausweis. Aber ab wann gibt es für Regelbrecher ein Fahrverbot? Und für welchen Zeitraum ist der Lappen bei welcher Geschwindigkeit weg? Der Flensburger Katalog Tempoübertretung sieht klare Reglementierungen vor als auch so wird bei nachfolgenden Zuwiderhandlungen ein Fahrverbot verhängt:

- 1 Monat Fahrverbot ab 31 km/h innerhalb bzw. ab 41 km/h auf Schnellstrassen plus Verwarnungsgeld und Flensburger Punkte

- 2 Monate Entzug des Führerscheins ab 51 km/h innerhalb bzw. ab 61 km/h auf Autobahnen sowie Verwarngeld als auch Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg

-3 Monate Fahrverbot ab 61 Stundenkilometer innerhalb bzw. mehr als 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Verwarngeld und Punkte im Flensburger Zentralregister

Im Folgenden finden Sie zudem zusätzliche Strafen aus dem Flensburger Katalog.

Fahrverbot: Innerorts zu flott

Man muss schon sehr schnell in geschlossener Ortschaft fahren, damit man seinen Führerausweis riskiert und ein Führerscheinentzug erlassen bekommt. Denn nur wer mit 31 km/h zu flott unterwegs war, bekommt laut Bußgeld Rechner den Führerschein für einen Monat beschlagnahmt. Das wären in einem 50er Bereich ab 81 Stundenkilometer.

Außerdem gibt es ein Strafzettel von 160 € wie auch 2 Punkte. Auch ist man seinen Führerschein für einen Monat los, wenn man mit 41 bis 50 Stundenkilometern zu flott war. In diesem Fall sieht die Bußgeldregelung des Weiteren 200 EU Verwarnungsgeld sowie 2 Punkte vor. Wer die Höchstgeschwindigkeit um 51 bis 60 km/h übertritt und kontrolliert wird, muss zwei Monate Fahrverbot auf der Rechnung haben, ab 61 km/h Geschwindigkeitsübertretung gibt's drei Monate Führerscheinentzug. Hinzukommen jedenfalls noch jeweils drakonische Strafmaßnahmen plus Punkte in der Verkehrssünderdatei. Anschließende Übersicht visualisiert zum wiederholten Mal, wann bei Geschwindigkeitsdelikten innerhalb geschlossener Ortschaften ein Entzug der Fahrerlaubnis ausgesprochen wird und wie es ausfällt:

- mit 31 bis 40 km/h zu schnell ertappt: 1 Monat Entzug des Führerscheins, 160 EUR Bußgeldschreiben, 2 Punkte

- mit 41 bis 50 km/h zu viel gemessen: 1 Monat Entzug der Fahrerlaubnis, 200€ Bussgeld, 2 Punkte

- mit 51 bis 60 km/h zu viel kontrolliert: 2 Monate Führerscheinentzug, 280 Euro Bußgeldschreiben, 2 Punkte

- mit 61 bis 70 km/h zu flott geblitzt: 3 Monate Entzug der Fahrerlaubnis, 480 EUR Verwarnungsgeld, 2 Punkte

- mit über 70 km/h zu flott gemessen: 3 Monate Entzug des Führerscheins, 680 Euro Bußgeldschreiben, 2 Punkte

Fahrverbot: Außerorts zu schnell gefahren

Der Blick in den aktuellen Punktekatalog für Überschreitung der Geschwindigkeit außerorts verrät, daß der Lappen ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 41 km/h und mehr konfisziert wird. Genau wie bei den Tempoverstößen innerhalb von Ortschaften wird sogar in der Bußgeldtabelle mit steigender Geschwindigkeit die Strafe heftiger.

Wer mit 41 bis 50 Stundenkilometern zu schnell gefahren ist, muss einen Monat lang seinen Lappen abgeben, obendrein kommt noch eine Geldstrafe im Gesamtbetrag von 160 EUR wie auch 2 Punkte. Auch wer mit 51 bis 60 km/h zu schnell übers Bundesland fährt und erwischt wird, erhält ein Fahrverbot gemäß Bussgeldrechner für einen Monat wie auch 240€ Verwarngeld und 2 Punkte.

Zwei Monate muss man demgegenüber auf die Fahrerlaubnis verzichten, sofern man mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt wurde. Bei mehr als 70 km/h gibt es ein Fahrverbot für den Zeitraum von drei Monaten. Für die beiden letzten Fälle kommen jedenfalls noch hohe Strafmaßnahmen genau so wie Punkte obendrauf. Folgende Übersicht verdeutlicht nochmals, wann und für wie lange bei Geschwindigkeitsvergehen auf Schnellstrassen ein Fahrverbot erlassen wird:

- mit 41 bis 50 km/h zu schnell ertappt: 1 Monat Fahrverbot, 160 EUR Verwarngeld, 2 Punkte

- mit 51 bis 60 km/h zu flott geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 240 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte

- mit 61 bis 70 km/h zu viel geblitzt: 2 Monate Fahrverbot, 440 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte

- mit mehr als 70 km/h zu schnell geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 600€ Verwarngeld, 2 Punkte

Spezialfall: Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze bei schlechten Sichtverhältnissen

Die StVO schreibt bei schlechter Sicht aufgrund von widrigen Wetterbedingungen wie Nebel, Regen oder Glätte eine Geschwindigkeitsreduktion vor. Folglich liegt dann die erlaubte Geschwindigkeit bei 50 km/h. Wer trotz widrigen Sichtverhältnissen mit zu viel Gas fährt und gemessen wird, muss neben einem Bussgeld und Punkten auch einem Fahrverbot entgegensehen. So wird der Lappen einen Monat lang sichergestellt, wenn

- die Geschwindigkeitsübertretung innerhalb der geschlossenen Ortschaft bei 31 bis 40 Stundenkilometern lag

- die Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze ausserhalb geschlossener Ortschaft bei 41 bis 50 km/h lag

Mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit fällt auch die Sanktion im Flensburger Katalog gravierender aus als auch so kann die Fahrerlaubnis bei 71 Stundenkilometern sowie max. drei Monate entzogen werden.

Zudem kann auch dann ein Fahrverbot erlassen werden, wenn Fahrzeuglenker in einem Jahr zweimal mit Geschwindigkeitsübertretungen mit mehr als 26 km/h ins Auge fallen. In dieser Angelegenheit ist es dann auch keine Widersprüchlichkeit, wenn jeweilige Übertretungen nicht zum Fahrerlaubnisentzug geführt hätten.

Ab wann tritt ein Fahrverbot in Kraft?

Falls ein Fahrverbot angeordnet wird, bleibt die Lenkberechtigung zwar bestehen, aber ist es dem Beteiligten für die Dauer des Führerscheinentzugs strafbar, Kraftfahrzeuge im Verkehr zu lenken. Das In-kraft-treten des Führerscheinentzugs wird mit dem Bußgeldbescheid gültig, wobei der Führerschein nach Wirksamkeit für die Zeit des Fahrverbots bei der Behörde ausgehändigt werden muss. Mit der Übergabe der Fahrerlaubnis beginnt die Verbotsfrist.

Info: Betroffene können den Zeitraum für den Beginn des Fahrverbots in einer Frist von 4 Monaten selbst entscheiden. Voraussetzung hierfür ist, dass innerhalb von zwei Jahren kein Fahrverbot ausgesprochen wurde. Wer trotz vorhandenem Fahrverbot ein KFZ im Verkehr führt, begeht entsprechend §21 StVG eine Straftat. Diese Zuwiderhandlung wird mit einer Gefängnisstrafe von maximal einem Jahr oder einer hohen Geldstrafe geahndet.


Absehen von Fahrverbot

In Ausnahmefällen kann ein Fahrverbot umgangen werden, wohingegen es immer vom jeweiligen Sachverhalt abhängt ebenso wie ob man die korrekte Begründung in petto hat. Ein passendes Konzept nach „Schema F“, mit dem sich das Fahrverbot durch eine höhere Geldstrafe austauschen lässt, gibt's sicherlich nicht.

Über die vielen Jahre haben sich allerdings unterschiedliche Sachlagen herausgebildet, in denen die Verhängung des Fahrverbots – mit oder ohne Kompensation durch eine CVergrößerung der Strafe – revidiert wurde. Zu den Sachlagen gehört:

- das sogenannte Augenblicksversagen

- die Existenzbedrohung bei Selbstständigen

- der drohende Verlust des Arbeitsplatzes bei Angestellten

- extrem langer Zeitabstand zwischen Vorfall und Entschluss

- notstandsartige Begebenheiten bei der Tatbegehung

- außergewöhnliche private Merkmale

- spezielle Merkmale des Einzelfalls bei der Tatbegehung

- Vorhandensein eines vermeidbaren Verbotsirrtums

Regelbrecher sollten sich darauf jedoch nie verlassen, da Strafgerichte nur in Ausnahmefällen vom Fahrverbot absehen. Wer die Bedrohung seiner beruflichen Existenz als Beweggrund angibt, bekommt weitgehend den Hinweis, dass man erst einmal seinen Urlaub verwenden sollte oder anderenfalls den städtischen Nahverkehr zu nutzen hat. Im Sonderfall muss man sich an einen Rechtswissenschaftler für Verkehrsrecht wenden. Darüber hinaus kann sich zudem eine verkehrspsychologische Intensivkonsultation günstig auf das Fahrverbot auswirken, sobald der Strafrichter der Ansicht ist, daß sich der Beschuldigte künftig im Verkehr regelgemäß als auch rücksichtsvoll verhalten wird.

Geblitzt: Was nun?

Wer zu schnell unterwegs ist sowie geblitzt wurde, wird finanziell bestraft. Es kommt darauf an, ob Sie nun mit 10 Stundenkilometern zu viel, mit 20 Stundenkilometer zu flott oder sogar mit 40 km/h zu schnell gefahren waren, wird von dem Punktekatalog die Bestrafung geregelt. Jedoch wie geht es nach dem Gebitzt werden weiter?

Zu schnell gefahren und ertappt: Was kommt jetzt?

Es kommt darauf an, mit welcher Technologie die Geschwindigkeitsübertretung festgestellt wurde.

Wurde die Verletzung während einer amtlichen Verkehrsüberwachung mit Laser gemessen oder wurde man mittels Videoaufzeichnung aus einem PKW – weitgehend außerhalb geschlossener Ortschaften der Tatbestand–kontrolliert, wird man direkt rausgewunken und ohne Umwege zur Begleichung eines Bußgeldes aufgefordert. Wer nicht unverzüglich zahlen möchte oder kann, erhält ein Bescheid per Post zugesandt.

Andernfalls wird Rasen durch feste Blitzer bildlich gesichert. In diesem Fall erhält der Fahrzeughalter in wenigen Tagen oder Wochen den Bescheid von der Behörde zugestellt.

Bei einem Geschwindigkeitsverstoß, die laut Bußgeldkatalog mit höchstens 35 EU bestraft wird, erhält der Halter ein Verwarnungsschreiben zugesandt. Wer dem Delikt zustimmt sowie das fällige Bussgeld innerhalb der bestimmten Zeitspanne bezahlt, muss keine weiteren Auswirkungen befürchten und das Thema darf als erledigt gesehen werden.

Sobald der Fahrzeughalter das Bussgeld aber nicht während der festgesetzten Zeitdauer bezahlt oder mit der Anschuldigung nicht der gleichen Auffassung ist, dann wird ein Strafverfahren eingeleitet. An der Höhe des Bußgeldes ändert diese Verfahrensweise allerdings nichts, wobei aber zu beachten ist, daß infolge von Verwaltungskosten der fällige Gesamtbetrag schlussendlich erheblich höher werden kann, als das wirkliche Verwarngeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Geblitzt: wie hoch ist der Toleranzabzug?

Da die Messpräzision ist von Kontrollgerät zu Kontrollgerät unterschiedlich werden kann, wird von dem gemessenen Wert bei der Geschwindigkeitsermittlung eine Toleranz reduziert, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt wird Blitzkasten oder Videoaufnahme erfasst wurde.

Als Daumenregel können sich Autolenker anschließende Toleranz-Regelung einprägen:

Bei stationären Blitzerautomat-Messanlagen werden 3 Stundenkilometer bei Fahrzeuggeschwindigkeiten unter 100 km/h reduziert. Bei Messungen von über 100 km/h werden von der Fahrgeschwindigkeit 3 % Toleranz abgezogen.

Im Gegensatz zu Videoaufnahmen aus mobilen PKWs haben stationäre Blitzer im Grunde genommen eine geringere Toleranz, die bereits bei jedem Starenkasten beachtet ist. Entsprechend fällt der Toleranz-Abzug bei Geschwindigkeitsdelikte, die von einem PKW per Video ermittelt werden, üppiger aus.

Nach Infos des ADAC können 4 bis 5 Stundenkilometer bei Fahrgeschwindigkeiten von unter 100 km/h reduziert werden, während es bei größeren Fahrgeschwindigkeiten 4 bis 5 Prozent sind. In aller Regel und bei besonders ungenauen Messtechniken kann der Toleranz-Abzug sogar größer ausfallen.

Tacho bei weitem nicht immer besonders genau

Hier sei auch darauf verwiesen, dass selbst bei modernen Automobile die Geschwindigkeitsanzeige niemals sehr genau arbeitet. Entsprechend kann die Sichtnahme auf den Tachometer für Fahrzeuglenker immer bloß einen initialen Richtwert geben, wenn man schnell die Toleranz prüfen möchte. Generell ist es so, dass fast alle Geschwindigkeitsmesser ein höhere Fahrgeschwindigkeit als die eigentlich gefahrene darstellen und es ein paar Prozentpunkte Abweichung gibt.

Ein Geschwindigkeitsmesser darf in diesem Fall auch laut Gesetz niemals weniger anzeigen als die gefahrene Fahrgeschwindigkeit, was des Weiteren von den Fahrzeugentwicklern gewährleistet wird.

Als Alternative zum Tachometer kann ein Blick auf das Navi helfen, welches normalerweise akkuratere Informationen bietet als auch man somit in Sachen Toleranz einen akkurateren Richtwert erhält.

Zu schnell mit Lastwagen und Autobus

Die Straßenverkehrsordnung sieht für Lastwagens oder Omnibusse drastischere Strafmaßnahmen im Punktekatalog Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze vor. In geschlossener Ortschaft dürfen Lastkraftwagen mit einem Gewicht ab 3,5 bis 7,5 Tonnen und (Kraft-) Omnibusse nicht mehr als 50 km/h fahren. Bei Übertretungen von 16 bis 25 km/h in einer geschlossenen Ortschaft blüht schon ein Verwarngeld im Gesamtbetrag von 80 bis 95 Euro sowie 1 Flensburger Punkt.


Bei der geltenden Höchstgeschwindigkeit auf einspurigen Bundes- oder Überlandstraßen wird nach Gewichtskategorien getrennt. So dürfen kleinere Lastwagen mit einem zulässigem Bruttogewicht von 3,5 bis 7500Kg als auch Omnibusse nicht länger als 80 km/h schnell fahren, wenngleich für schwerlast Lastwagen mit mehr als 7,5 Tonnen nicht länger als 60 km/h legal sind.

Letzte Tempobegrenzung gilt obendrein auch für Busse, in denen nicht für jeden Fahrgast ein Sitzplatz angeboten werden kann.

Auf Kraftfahrtstraßen oder Autobahnen, bei denen die Verkehrsstreifen eindeutig voneinander geteilt sind, liegt das höchstzulässige Tempo für LKWs mit über 3,5 Tonnen plus Busse ohne Trailer bei 80 km/h. Werden von Omnibussen gesonderte Erfordernise erfüllt, wie beispielsweise ein Geschwindigkeitsregler, dann dürfen diese auf separierten Kraftfahrtstraßen und Fernverkehrsstraßen auch 100 Stundenkilometer fahren.

Aber genauso wie bei Kraftfahrern halten sich lange nicht sämtliche LKW- bzw. Omnibusfahrer an die Geschwindigkeitsvorgaben, so dass in den aufgeführten drei Regionen auch nicht selten Tempoüberschreitungen festgestellt werden. Mit welchen Konsequenzen (Verwarnungsgeld, Punkte, Fahrverbot) die Sünder rechnen sollten, visualisiert nachfolgender Bußgeldkatalog für die Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze von Sattelschleppern und Omnibussen.

Lastkraftwagen / Omnibusse Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze in einer geschlossenen Ortschaft

Wurde das vorgeschriebene Tempo mit dem Lastkraftwagen oder Bus überschritten, dann gibt es folgende Strafmaßnahmen

- bis 10 km/h zu viel – innerhalb: 20 Euro

- 11 – 15 km/h zu viel – innerhalb: 30 EUR Bussgeld

- 16 – 20 km/h zu flott – innerhalb: 80 EUR Verwarngeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu flott – innerhalb: 95 Euro Verwarngeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu schnell – innerhalb: 140EURO Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu flott – innerhalb: 200€ Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu schnell – innerhalb: 280 EUR Bussgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu flott – innerhalb: 480 EUR Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu flott – innerhalb: 680 EUR Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Lastkraftwagen / Busse Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze außerorts

Wurde die vorgeschriebene Geschwindigkeit mit dem LKW oder Bus ignoriert, dann gibt's diese Bestrafungen:

- bis 10 km/h zu flott – außerhalb: 15€

- 11 – 15 km/h zu schnell – außerhalb: 25€; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als 2 Überschreitungen nach Fahrtantritt – außerhalb: 70€ Verwarngeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu viel – außerhalb: 70€ Bussgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu schnell – außerhalb: 80€ Verwarngeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu viel – außerhalb: 95€ Verwarngeld, 1 Punkt, Fahrverbot möglich*

- 31 – 40 km/h zu viel – außerhalb: 160 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu schnell – außerhalb: 240 EUR Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu viel – außerhalb: 440 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu schnell – außerhalb: 600 Euro Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

*Ein Fahrverbot wird ausgesprochen, falls es binnen 12 Monaten zu 2 Geschwindigkeitsübertretungen mit 26 km/h oder mehr gekommen ist. Als Fristende gilt die Rechtskräftigkeit des Bescheides. (Quelle: Kraftfahrtbundesamt)

LKW mit risikoreichen Gütern Überschreitung der Geschwindigkeit in einer geschlossenen Ortschaft

Wurde die vorgeschriebene Geschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefahrenträchtigen Waren oder Omnibussen mit Fahrgästen nicht eingehalten, dann gibt's nachfolgende Bestrafungen:

- bis 10 km/h zu schnell – innerhalb: 35 €

- 11 – 15 km/h zu schnell – innerhalb: 60 EUR, 1 Punkt; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in wenigstens zwei Übertretungen nach Fahrtantritt: 120 Euro Verwarnungsgeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu schnell – innerhalb: 160 Euro Verwarnungsgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu schnell – innerhalb: 200 Euro Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 26 – 30 km/h zu schnell – innerhalb: 280 EUR Verwarngeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu schnell – innerhalb: 360 EUR Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu schnell – innerhalb: 480€ Bussgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu schnell – innerhalb: 600EU Verwarngeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu schnell – innerhalb: 760 Euro Bussgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

Lastkraftwagen mit bedenklichen Gütern Übertretung der Höchstgeschwindigkeitsgrenze auf der Schnellstraße

Wurde das höchstzulässige Tempo von kennzeichnungspflichtigen KFZs mit risikoreichen Gütern oder Autobussen mit Insassen überschritten, dann gibt es folgende Sanktionen:

- bis 10 km/h zu viel – außerhalb: 30€

- bis 15 km/h zu schnell – außerhalb: 35 EU;  für mindestens 5 Minuten Dauer oder in zumindest 2 Delikten nach Fahrtantritt: 120 EUR Verwarngeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu schnell – außerhalb: 120 EUR Verwarngeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu flott – außerhalb: 160 € Verwarngeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu viel – außerhalb: 240€ Bussgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu viel – außerhalb: 320€ Verwarngeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu flott – außerhalb: 400€ Bussgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu flott – außerhalb: 560 EUR Verwarnungsgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu viel – außerhalb: 680 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

Zu schnell gefahren: Spätfolgen für Fahranfänger

Gerade Führerscheinneulinge, die sich noch in der Probezeit befinden, sollten bedenken, daß ihnen bei einer Geschwindigkeitsübertretung eine drastischere Sanktion blüht, als Fahrern, die kein Probezeit haben.

Mit den für die Probezeit, die zwei Jahre nach Ausstellung des Fahrerausweises läuft, empfindlichere Sanktionen sollen vor allem junge Fahrer bzw. Fahranfänger zu einem bedachterem Chauffieren bewegt werden, zumal diese in der Summe betrachtet vielmals katastrophale Autounfälle hervorrufen oder durch schnelles Fahren Aufmerksamkeit erregen. Fahranfänger, die sich eine schwerere Übertretung (Katalog A) oder 2 weniger schwere Missachtungen (Bußgeldkatalog B) leisten, müssen ein Aufbauseminar absolvieren und obendrein verlängert sich die Probezeit. Doch wann blühen Fahramateuren Probezeit-Maßnahmen in Bezug auf Geschwindigkeitsverstöße?

Geschwindigkeitsüberschreitung: Was Führerscheinneulinge wissen müssen

Überhöhte Geschwindigkeit gehört sowohl zur Gruppe der tragischen als auch zur Gruppe der geringer folgenschweren Zuwiderhandlungen. Relevant hierbei ist, mit welcher Überschreitung der Geschwindigkeit man geblitzt wurde.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h mit dem Fahrzeug oder um mehr als 15 km/h mit einem Lastwagen handelt es sich um eine A-Verletzung und dementsprechend muss der Fahranfänger mit Sanktionen rechnen.

Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von weniger als 20 Stundenkilometern mit dem Auto und höchstens 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um ein B-Verletzung und gemäß muss der Führerscheinneulinge mit keinen Aktionen rechnen.

Im Prinzip können Geschwindigkeitsverstöße nur dann zu den speziellen vorgesehenen Schritten für die Probezeit führen, sobald Sie so schwerwiegend sind, dass es zu einem Eintragung in Flensburg beim Kraftfahrt- Bundesamt (Kba) in Flensburg kommt. Das ist grundsätzlich dann der Sachverhalt, wenn

- eine Verkehrs-Straftat oder

- eine Zuwiderhandlung mit einer Geldsanktion von zumindest 60 EUR vorhanden ist.

A-Überschreitungen: Was sind große Verkehrsdelikte?

Im Punktekatalog A der folgenschweren Vergehen, von denen bereits ein Vergehen zu Probezeit-Maßnahmen führt, gehören Verkehrsübertretungen wie beispielsweise:

- Trunkenheit im Verkehr

- Nötigung (z. B. durch Verwendung des Fernlichts oder dichtes Auffahren auf der Fernverkehrsstraße)

- widerrechtliches Entfernen vom Unfallort

- gefährliches Eingreifen in den Straßenverkehr (z. B. durch rechtswidrige Rennen)

Auch zählen auch die meisten Verkehrsordnungswidrigkeiten zu den A-Verletzungen wie beispielsweise:

- Überholen im Überholverbot

- Nichteinhaltung einer roten Verkehrsampel

- Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 20 Stundenkilometer

- Fehler beim Abbiegen oder Bedrohung anderer Straßenverkehrsteilnehmer durch Vorfahrtsverletzungen

B-Übertretungen: Was sind geringer folgenschwere Verkehrsübertretungen?

Im Punktekatalog B der weniger schwerwiegenden Verstöße, von denen erst 2 Fälle zu Probezeit-Nachschulung führen, gehören Verkehrsvergehen wie etwa:

- Fahren mit mangelhaft gesicherter Ladung

- Fahren mit abgefahrenen Pneus

- Geschwindigkeitsübertretung mit weniger als 20 Stundenkilometer

- Beförderung von Kindern ohne Kindersitz

Man sollte sich nicht von dem Begriff „weniger schwerwiegend“ blenden lassen, da selbst diese Zuwiderhandlungen im Einzelfall dramatische Auswirkungen haben können.

Erwischt in der Probezeit: Welche Maßnahmen greifen?

Wer im Laufe der Probezeit durch zu schnelles Fahren auffällig geworden war (einmal mit mehr als 20 km/h bzw. zweimal mit unterhalb von 20 km/h), den erwarten drakonische Probezeit Maßnahmen, wohingegen man alles in allem drei Kategorien differenzieren kann.

Bei der ersten Auffälligkeit (einmal A-Verstoß oder zweimal B-Übertretung) wird die Probezeit auf insgesamt 4 Jahre erweitert als auch unter anderem wird die Mitwirkung an einem Fahreignungsseminar angeordnet.

Wer nach der Beteiligung am Aufbauseminar wieder durch einen A-Übertretung oder 2 B-Fälle augenfällig wird , bekommt eine Buße erlassen. Obendrein wird dem Kraftfahrer die freiwillige Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung geraten, die allerdings nicht verpflichtend ist. Werden noch vor der Beendigung des Seminars zum Punkteabbau Überschreitungen verursacht, gibt's noch keine dieser Maßnahmen. Stattdessen soll abgewartet werden, ob sich beim Führerscheinneulinge das Straßenverkehrsverhalten durch die Mitwirkung am Fahreignungsseminar verbessert.

Wer nach Ablauf von zwei Monaten nach der Verwarnung nochmals auffällig wird (einmal A-Delikt oder zweimal B-Nichteinhaltung), bekommt die Fahrerlaubnis eingezogen.

Wer trotz Anordnung keine Teilnahmebescheinigung am Seminar zum Punkteabbau vorbringen kann, muss wissen, dass der Führerschein entzogen wird.

Raserei ausserhalb von Deutschland: Welche Bußen blühen?

Wer mit dem Automobil auf Reisen ist, drückt gerne mal stärker aufs Gaspedal.

Aber das sollte sich jeder Autolenker zweimal überlegen. Nicht bloß, weil das Unfallrisiko gehoben wird , sondern ebenso auch, weil ausserhalb der BRD das Bussgeld-Niveau in der Regel deutlich höher ist als bei uns.

Das trifft auch auf hohes Tempo zu. So reissen sich Fahrer mit einem Vergehen schnell ein immenses Loch in die Ferienkasse.

Strafen für zu hohes Tempo oftmals deutlich kostenintensiver

Während der Bußgeldkatalog in der BRD für rasantes Autofahren mit 20 km/h maximal 35 € Verwarnungsgeld vorsieht, liegen die Sanktionen ausserhalb von Deutschland teilweise wichtig höher. Ein paar Musterbeispiele gefällig?

Schauen wir in die Schweiz. Hier muss man min. 145€ zahlen, wenn man 20 km/h flotter fährt als gestattet. Doch auch im beliebten Reiseland Italien werden Geschwindigkeitsüberschreitungen eindeutig drastischer sanktioniert als hierzulande, werden doch ab 170 EUR aus der Ferienkasse fällig. Wenn man sich bei Nacht zum Rasen verleiten lässt, fällt das Verwarnungsgeld in Italien einmal mehr um ein Drittel höher aus.

Europäische Bußgeld-Rekordhalter bei Tempovergehen sind aber wieder einmal die skandinavischen Nationen. So werden in Schweden mindestens 290€, in Norwegen sogar ab 480 EUR Bußgeld fällig. Laut ist es ratsam sich immer mit den relevantesten länderspezifischen Richtlinien im Strassenverkehr des Urlaubslandes alltäglich machen.

Punktekatalog Geschwindigkeitsübertretungen Ausland

Im anschluss sehen Sie die europäische Bußgeld-Tabelle sowie eine Übersicht der Verwarnungen für Tempoüberschreitungen in der EU.

- Belgien Bussgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro

- Bosnien-Herzegowina Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 25€; über 50 km/h zu schnell ab 200 EU

- Bulgarien Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25€; über 50 km/h zu viel ab 120 EUR

- Dänemark Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 135€; über 50 km/h zu viel ab 335 Euro

- Die bundesrepublik Bussgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 EU; über 50 km/h zu flott ab 240 Euro

- Estland Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro; über 50 km/h zu flott ab 800 Euro

- Finnland Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell vierzehn Tagessätze

- Frankreich Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro; über 50 km/h zu viel 1.500€

- Griechenland Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel ab 100 Euro; über 50 km/h zu viel ab 350 Euro

- Großbritannien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro; über 50 km/h zu flott bis 2.990 Euro

- Irland Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 80 Euro; über 50 km/h zu viel ab 80 Euro

- Island Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60€; über 50 km/h zu schnell ab 90 EUR

- Italien Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 170 Euro; über 50 km/h zu flott ab 530 Euro (Mindestbuße bei Tag, zwischen 22-7 Uhr ein Drittel höher)

- Kroatien Verwarngeld: mit 20 km/h zu flott ab 65 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 660 Euro

- Lettland Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro; über 50 km/h zu viel ab 110 Euro

- Litauen Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 10€; über 50 km/h zu viel ab 290 Euro

- Luxemburg Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel ab 50 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 145 Euro

- Malta Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu flott ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 70€

- Mazedonien Verwarngeld: mit 20 km/h zu schnell ab 20 EUR; über 50 km/h zu viel ab 45 Euro

- Montenegro Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu viel ab 150 EUR

- Niederlande Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 160 Euro; über 50 km/h zu viel ab 510 Euro

- Norwegen Verwarngeld: mit 20 km/h zu flott ab 430 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 940 Euro

- Österreich Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 30 Euro; über 50 km/h zu schnell bis 2.180 Euro

- Polen Bussgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25€; über 50 km/h zu viel ab 100 Euro

- Portugal Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 120€

- Rumänien Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 100 EUR; über 50 km/h zu schnell ab 150 Euro

- Schweden Bußgeld: mit 20 km/h zu viel ab 270 Euro; über 50 km/h zu flott ab 450 Euro

- Schweiz Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 150 Euro; über 50 km/h zu viel ab 60 Tagessätze

- Serbien Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 50 Euro; über 50 km/h zu viel ab 130 EUR

- Slowakei Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu viel ab 50€; über 50 km/h zu flott ab 350 Euro

- Slowenien Verwarnungsgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50€; über 50 km/h zu viel ab 300 Euro

- Spanien Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 100€; über 50 km/h zu viel ab 600EU

- Tschechien Bussgeld: mit 20 km/h zu viel ab 60€; über 50 km/h zu viel ab 200€

- Türkei Bußgeld: mit 20 km/h zu flott ab 55€; über 50 km/h zu schnell ab 75 EUR

- Ungarn Verwarngeld: mit 20 km/h zu viel bis 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 190 Euro

- Zypern Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 Euro; über 50 km/h zu viel ab 85 Euro

(Quelle: ADAC, Stand 03.2013)

Fahrzeuggeschwindigkeiten: Wie flott darf man ausserhalb der Bundesrepublik fahren?

Während auf deutschen Bundesfernstraßen auf vielen Teilbereichen keine höchstzulässige Geschwindigkeit festgesetzt ist, sieht es auf dem Rest des Landstrichs Jedoch deutlich anders aus  als auch genau wie beim Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsübertretungen überwiegen auch hier höhere Regulierungen.

In Norwegen gilt mit mini Ausnahme auf Autobahnen eine höchstzulässige Geschwindigkeit von 90 km/h, während die Ausschilderung in Schweden maximal 110 oder 120 Stundenkilometer genehmigen. Der Vergleich zeigt, daß das Tempo für Pkw auf der Schnellstraße in den häufigsten Ländern (z. B. Belgien, Holland, Portugal, Schweiz, Königreich Spanien, Türkei) bei 120 km/h liegt, etliche weitere Länder erlauben dagegen sogar eine Maximalgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern. Fahranfänger, die noch in der Probezeit sind als auch gemäß bislang keine 2 Jahre Fahrerfahrung haben, sollten sich besonders in der französischen Republik in Acht nehmen. Denn dort dürfen Führerscheinneulinge auf Bundesstrassen höchsten 110 Stundenkilometer fahren.

Auf Landstraßen gilt konträr dazu in vielen Staaten eine Höchstgeschwindigkeit von 80 oder 90 Stundenkilometer, während innerhalb von Ortschaften ein Tempo von 50 km/h nahezu Referenz ist.

Bußgeld: flott zahlen kann Discounts bringen

Wer trotz aller Sicherheitsvorkehrungen doch einmal ausserhalb von Deutschland beim nicht angepassten Fahren gemessen als auch geblitzt wurde, kann bei direkter Zahlung vor Ort oder zeitnaher Zahlung einen Skonto auf den Strafzettel kriegen.

Ein geeignetes Paradebeispiel ist Italien, wo man nur die Mindeststrafe zahlen muss, wenn binnen 60 Tagen bezahlt wird. In Frankreich gibt es dagegen einen Rabatt auf das Knöllchen, wenn man diese innerhalb von 15 Tagen bezahlt. Spanien und Griechenland gewähren schnellzahlenden Temposündern die maximalen ‚Sparmöglichkeiten‘ in Aussicht. So gibt es 50 % Nachlass, wenn man in zehn Tagen (Griechenland) bzw. 20 Tagen (Spanien) sein Verwarngeld bezahlt.

Studie: Zusammenstöße durch überhöhte Geschwindigkeit

Zu hohes Tempo stellt die gängigste Zuwiderhandlung dar. Das betrifft sowohl männliche als auch weibliche Autofahrer, wogegen Männer aber fast viermal so viele Fälle verursachen wie Frauen. Das zeigen gleichermaßen die Zahlen und Untersuchungen vom Kraftfahrtbundesamt.

- Gängigste Übertretung Männer: Überschreitung Der Geschwindigkeit (2.277.000 Delikte)

- Gängigste Zuwiderhandlung Frauen: Überschreitung Der Geschwindigkeit (627.00 Vergehen)

Aber sogar wenn für alle Pkw-Fahrer das Tempolimit innerhalb oder auf landstrassen ein Dorn im Visier ist und eine unerwünschte Aufgabe darstellt, gibt's gleich mehrere gute Beweggründe, warum eine beschränkte Geschwindigkeitsobergrenze sinnvoll ist.

Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Unfallursachen. So wurde allein im Jahr 2012 bei allen verunglückten Pkw-Fahrern in 37 Prozent der Übertretungen Eine unzulässige Fahrzeuggeschwindigkeit als Unfallquelle registriert.

Noch auffällig schlimmer sieht es auf den Schnellstrassen aus, wo so gut wie jeder zweite Straßenverkehrstote auf Überschreitung der Geschwindigkeit zurückzuführen ist. Aber auch beim Blick auf die Unfallstatistik ohne Todesfolge fällt auf, dass eine Missachtung der Höchstgeschwindigkeit häufig der Auslöser für Verkehrsunglücke ist. So waren im Jahr 2012 von summa summarum 362.993 Autofahrern fast 50.000 durch rasantes Autofahren gestorben. Angenehm dabei ist, daß Im Vergleichsjahr 2009 die Zahl gefallen ist. Damals waren es noch ungefähr 56.000.

Allein diese Befunde des Statistischen Bundesamtes zeigen, daß hohes Tempo bzw. Geschwindigkeitsverstöße die Hauptursache für Zuwiderhandlungen von Einwohner bei Zusammenstößen im Jahr 2012 sind. Entsprechend ergeben sich auch der Sinn plus Daseinsrecht eines Höchstgeschwindigkeitsgrenzen.

Wie aus restlichen Berichten zur „Unfallentstehung auf deutschen Verkehrswegen“ nachvollziehbar wird, ist vorrangig bei jüngeren Straßenverkehrsteilnehmern zwischen 18 als auch 24 Jahren die Verkehrsunfallgefahr beinahe doppelt so hoch wie in allen Generationen. Wohingegen auch hier die erhöhte Fahrzeuggeschwindigkeit die Hauptunfallursache ist.