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Escort setzt mit dem RedLine EX International GPS Radarwarner neue Maßstäbe in der Ortung von Radar- und Lasersignalen. Der neue RedLine 2 intl. Europa Radarwarner ortet zuverlässig GATSO, Multaradar CT MRCT und Multaradar CD MRCD Messungen. Die absolute Referenz!
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Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 323
Hersteller:Escort
Gewicht: 1.180 Kg.
GTIN/EAN: 0737795003014

Escort RedLine EX intl. Radarwarner

Bei dem RedLine EX Radarwarner setzen Escort Ingenieuren neue Maßstäbe in der Ortung von Radar- und Lasersignalen. RedLine EX International sorgt für bestmöglichen Schutz gegen mobile Radar und Laser, Feste-Blitzer und Sektion-Control-Abschnitte. RedLine EX einzigartiges Dual-Antennen-Design sorgt für maximale Frühwarnung auf allen Frequenzen. RedLine 2 EX definiert den Referenzwert neu!

Der Escort RedLine 2 EX ist das bravouröse Warngerät gegen die äußerst schwierig detektierbaren GATSO sowie Multaradar CT (MRCT) und Multaradar CD (MRCD) Radarfallen. Diese frequenzmodulierten Radarmessungen sind von keinem anderem Radarwarngerät früher ortbar.

- Das Twin-Antennen-Design von RedLine EX bietet eine extrem hohe Radar-Empfindlichkeit.
- Multiple Lasersensoren garantieren überragende Ortung mobiler und fixer Laser-Systeme
- TotalShield-Technologie & Magnesium Gehäuse bieten 
100% Stealth-Funktionalität
- Anti-Fehlalarm-Technologie "AutoLearn & True-Lock" filtern dauerhaft unerwünschte Fehlalarme
- IVT-Filter gegen Kollisionsvermeidungssysteme und radargestützte Geschwindigkeitsregler


RedLines Dual-Antennen sind auf extreme Frequenzgenauigkeit für ultimative Frühwarnungen optimiert. Die enorme Empfindlichkeit des RedLine EX Radarwarner ermöglicht Ortungen, selbst hinter Kuppen oder Kurven. Escort Redline 2 International bietet die Totale Sicherheit gegen neueste Radar- und Lasersysteme. Die Warnmeldungen erfolgen visuell und akkustisch per Sprachausgabe (Englisch & Spanisch). Escort produziert den Redline EX Radarwarner in Nordamerika und garantiert höchste Fertigungsqualitäten. Binnen Sekunden wird der RedLine 2 intl. an der Windschutzscheibe angebracht. Fertig!

RedLines "TotalShield RF Technologie bietet die ultimative Tarnung. Die exklusive Technologie macht den RedLine gegen alle elekronischen Radarwarner-Detektoren (RDD), einschließlich der neuesten VG-2, VG4, Spectre II, III Spectre und Spectre IV, zu 100% unsichtbar. Escorts patentierte AutoMute Funktion reduziert die Lautstärke bei Alarmmeldungen automatisch. Die intelligente AutoMode Logik reduziert unerwünschte Fehlalarme. Zusätzlich können alle Fehlmeldungen auf Fahrten markiert und zukünftig immer ausgeblendet werden. Frequenzen können mit wenigen Handgriffen über das farbige OLED-Display auch ab- oder zugeschaltet werden. Der RedLine 2 Europa macht was Sie wollen und bietet genau das, was Sie im Strassenverkehr benötigen. RedLine EX ist der kompromisslose High-End Radarwarner von Escort.

Fazit: Escort RedLine 2 International liefert bestmögliche Vorwarnzeiten gegen Radarfallen, MRCD & MRCT, GATOS oder Lasermessungen und ist unsere Absolute Empfehlung für Deutschland Schweiz und Österreich!

Besonderheiten

- Referenzgerät
- Grandiose Sicherheit gegen Radar, Laser, Feste Blitzer & Section-Control
- Ortet zuverlässig neueste MRCD, MRCT & GATSO Radarfallen
- Rundum Lasererfassung
- True-Lock GPS AutoLearn-Technologie zur Fehlalarm-Unterdrückung
- Multi-Farb OLED-Display
- GPS Geschwindigkeitswarnung
- GPS Geschwindigkeits-Tachometer
- Aktualisierbarer IVT-Filter unterdrückt Bremesassistenz-Systeme
- Elektronisch zu 100% nicht detektierbar
- Keine K-Band Fehlalarme durch elektrische Türöffner
- Gleichzeitige Anzeige mehrerer Radarsignale
- Anzeige der präzisen Radarfrequenz
- Segmentierbares Ka-Band zur Steigerung der Sensibilität
- Segmentierbares K-Band erhöht Sensibilität
- Re-programmierbarer Flash Speicher
- DSP für digitale Signalauswertung
- Mute und AutoMute Funktion
- 5 Stufige Helligkeitsregulierung plus Dunkel Modus
- Gewickeltes Smart Plug Stromkabel mit Mute-Taste
- Automatische Geräte-Kalibrierung

Technische Daten
- 12V Stromanschluss
- Gewickeltes Kabel mit Steuerfunktion

Frequenzbänder
Betriebsfrequenzen: 
Ka-Super Breitband: 33.400 GHz bis 36.110 GHz
X-Band: 10,525 GHz ± 25 MHz
K-Band: 23,950 GHz bis 24,250 GHz
K-Band segmentierte Frequenzen:
K1 - 23.950 - 24.110GH
K2 - 24.110 - 24.175GHz - 24.175GHz
K3 - 24.175 - 24.250GHz - 24.250GHz
Ka Band 10 Segment International Highlights:
Ka1 - 33.392 - 33.704GHz
Ka2 - 33.704 - 33.896GHz
Ka3 - 33.886 - 34.198GHz
Ka4 - 34.186 - 34.592Ghz
Ka5 - 34.592 - 34.808GHz
Ka6 - 34.806 - 35.166GHz
Ka7 - 35.143 - 35.383GHz
Ka8 - 35.378 - 35.618GHz
Ka9 - 35.595 - 35.835GHz
Ka10 - 35.830 - 35.998GHz
Laser: 904nm, 33MHz Bandbreite

Radar-Empfänger
- Dual-Antennen mit Dual Receiver LNA
- Superheterodyne, Varactor-Tuned VCO
- Frequenzdiskriminator
- Digital Signal Processing (DSP)
Laser-Erkennung
- Quantum Limited Empfänger
- 5 hochempfindliche Lasersensoren

Programmierbare Funktionen
Programmierbare Einstellungen:
- Fahrermodus: Fortgeschrittene, Anfänger
- Display-Farben: Blau, Grün, Rot, Rot, Bernstein
- Geschwindigkeitsanzeige: Ein und Aus
- AutoMute: Niedrig, Mittel, Hoch, Hoch, Aus
- AutoLearn: Ein und Aus
- Alarmlampe: Ein, Frequenzband, Aus
- Produkte: Deutsch / Metrisch
- Sprache: Englisch / Spanisch
- Stimme: Ein und Aus
- GPS: Ein und Aus

Anzeige-Modes
- Filtermodis: Autobahn, Auto, Auto, Auto-No-X und Auto-Lo-K
- Balkendiagramm, SpecDisplay, ExpertMeter
- autom. Helligkeitsregelung mit Dunkelmodus

Abmessungen
- 37 mm x 80 mm x 140 mm

Lieferumfang
- Escort Redline EX International Radarwarner
- Bedienungsanleitung (englisch)
- Kurzanleitung in DEUTSCHER PDF + Empfehlungen
- Quick-Release Saugnapfhalterung
- Gewickeltes SmartCord Stromkabel
- Reise-Etui


Escort Redline EX Europa Radarwarngerät

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Escort Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.

 

Blitzerwarner – was ist erlaubt, und was nicht?

Es gibt verschiedene technische Möglichkeiten, die vor Radaranlagen bzw. Geschwindigkeitskontrollanlagen alarm schlagen: Auf der einen Seite verfügen eine Menge der handelsüblichen Navis mittlerweile über eine Funktionalität, die Fahrer vor Blitzeranlagen warnt, andererseits gibt es eine Menge von „Blitzer-Applikationen“ für das Mobiltelefon, die selbige Eigenschaft besitzen. Ebenso sind autarke Radar-Warngeräte zu bekommen. Ausnahmslos erlaubt ist keine der drei Typen – jedenfalls für den Fahrzeuglenker während dem Fahren. Bei den Radar-Warnern kommt verschärfend hinzu, dass manche der Apparate mit einem Jammer ausgestattet sind, der das Auslösen des Blitzkastens abwenden soll. Diese Handhabe ist in der Bundesrepublik nicht erlaubt.

Wortwörtlich heißt es in § 23 Abs. 1b Straßenverkehrsordnung: „Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht nutzen oder einsatzbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Geschwindigkeitsüberwachungen zu warnen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Beeinträchtigung oder Anzeige von Messungen (Radarwarn- oder Laserstörer).“

Gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, diese Formulierung zu deuten? In Bezug auf Radarwarner, nein. Was Blitzkasten-Apps betrifft, durchaus. Denn strenggenommen besagt die Richtlinie, dass der Fahrzeugführer oder die Fahrzeuglenkerin des Gefährts während dem Fahren eine Blitzerkasten-Applikation nicht nutzen darf. Es ist jedoch nicht ausnahmslos rechtswidrig, vor Fahrtbeginn in einer Applikation zu begutachten, ob sich auf der geplanten Route Starenkasten befinden. Das anschließende Mitführen des Mobiltelefone ist ebenso nicht untersagt, denn es handelt sich ja nicht um ein Gerät, das ursprünglich dafür bestimmt ist, Geschwindigkeitskontrollen wie beispielsweise Radarsäulen anzuzeigen.

Verkehrsüberwachungsmaßnahme und Blitzer App benutzt – was nun?

Bei der Inanspruchnahme von Blitzer-Applikationen handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit. Können die Polizisten bei einer Tempokontrolle zweifelsfrei erkennen, dass eine Blitzer-Warn-App auf dem Mobilfunktelefon des Kraftfahrers installiert ist und aktiv in Verwendung ist, kann diese Übertretung mit 75 EUR und einem Punkt in der Flensburger Punktekartei geahndet werden. In aller Regel wird es für einen Revierpolizisten jedoch besonders schwer nachvollziehbar sein, ob eine entsprechende Applikation installiert ist oder nicht. Ist die Anzeige des Mobilfunktelefone zum Moment der Geschwindigkeitsmessung nicht in Betrieb genommen, ist nicht eindeutig ersichtlich, welche Anwendungen Sie auf Ihrem Funktelefon installiert haben.

Darf ich andere Fahrzeuglenker per Lichthupe alarmieren?

Es ist gesetzwidrig, andere Autolenker beispielsweise über Lichthupe auf eine Radarfalle zu informieren. Diese Lichthupe darf nur eingesetzt werden, um vor Gefahren zu warnen und bei einem Starenkasten handelt es sich gemäß zurzeit geltender Rechtslage nicht um eine Sicherheitsgefahr im Verkehr. Die ungerechtfertigte Verwendung von Lichthupen im Verkehr kann mit einem Bußgeld bestraft werden – vorrangig wenn andere Straßenverkehrsteilnehmer dadurch belästigt oder sogar einem Sicherheitsrisiko aussetzt (beispielsweise geblendet) werden.

Erwischt: Rechnet Sich Ein Einspruch?


Ein Einwand gegen den Bußgeldbescheid lohnt sich insbesondere dann, sofern sie davon ausgehen, dass das Meßgerät nicht den Maßgaben der Physikalisch-Technischen-Anstalt des Bundes (PTB) entspricht. So muss der Abstand zwischen Blitzerkasten und Induktionskontakt im Boden (anhand vom Fahrzeugdruck berechnet diese die Geschwindigkeit des PKWs) beispielsweise 1,20 Meter betragen, aber sogar zu Geschwindigkeitsschildern muss ein Minimalabstand eingehalten werden - dieser ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt, in Niedersachsen entspricht er  zumindest 150 Metern.

In der Tat erfüllen keineswegs alle Blitzkasten, die zurzeit in der Bundesrepublik Deutschland in Gebrauch sind, die drastischen PTB-Leitlinien. In einzelnen Bundesländern werden die Blitzer deswegen auch zuweilen ausgeschaltet und keine Verwarnungsgelder ausgestellt. Auch ein Fehler in der Einstellung des Meßautomats oder eine reflektierende Straßenbeschaffenheit sind Vorbehaltsmöglichkeiten, die Sie in Ihrem Schreiben erwähnen sollten, sofern sie aus ihrer Blickrichtung zutreffend sind. Sind mehrere Kraftfahrzeuge auf dem Bild zu sehen, ist die Zuweisung der Messwerte nicht eindeutig möglich und Sie sollten einen Einwand gegen den Bußgeldbescheid einlegen .

Benötige ich einen Jurist?


Gegen eine Strafe Widerspruch einlegen können Sie ebenso ohne Rechtsvertreter, denn im ersten Schritt müssen Sie nur ein formloses Schreiben aufsetzen. Die Vertretung durch einen Anwalt kann Ihnen allerdings Vorzüge bringen , denn Ihr Rechtsanwalt kann zeitig Akteneinsicht beantragen und somit mögliche Auswertungsfehler feststellen. Ob sich die Kosten, die Sie für einen Anwalt berappen müssen, „lohnen“, hängt vom individuellen Umstand ab. Droht durch die mutmaßliche Tempoübertretung ein Fahrverbot, ist es vor allem für Menschen, die aus beruflichen Gründen an ihren Führerschein gebunden sind, sinnvoll, den Rechtsweg zu beschreiten. Speziell wenn sie eine Rechtsschutzversicherung haben. Ohne Rechtsschutzversicherung kann eine strafrechtliche Verfolgung bis hin zur letzten Instanz Kosten im vierstelligen Bereich mit sich bringen. Sollten Sie sich dafür entscheiden, einen Rechtsanwalt einzuschalten, wählen Sie eine Kanzlei aus, welche sich auf Verkehrsrecht ausgerichtet hat.

Sanktionen und Verwarngelder bei Geschwindigkeitsübertretungen


Das Verwarngeld besteht aus dem überschrittenen km/h-Wert und dem Ort der Zuwiderhandlung, also innerhalb geschlossener Ortschaften oder außerhalb von Ortschaften. Lastwagen und Personenkraftwagen mit Anhänger müssen unter anderem mit empfindlicheren Geldstrafen rechnen als normale Personenkraftwagen.

Beispiele für Geschwindigkeitsübertretungen von Pkw außerhalb geschlossener Ortschaft:

- bis 10 km/h – 10€

- Zwischen 11 bis 15 km/h – 20 Euro

- Zwischen 21 bis 25 km/h – 70 Euro + 1 Punkt

- Zwischen 26 bis 30 km/h – 80€ + 1 Punkt (1 Monat Fahrverbot, falls es das zweite Mal binnen 12 Monaten zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h und mehr gekommen ist)

- Mehr als 70 km/h – 600EU + 2 Punkte + 3 Monate Fahrverbot


Blitzer-Applikationen: Das müssen Sie wissen

Im Verkehr ertappt zu werden, ist besonders nervig. Denn bereits paar Kilometer pro Stunde zu schnell können sehr kostspielig werden. Und jedweder der rund 4500 festinstallierten oder hunderten portablen Blitzkasten erwischt uns gewährleistet mal. Abhilfe versprechen Blitzerkasten-Anwendungen, Navigationssystem-Anwendungen mit Zusatzfunktion oder gleich ein Radarwarner. Doch die sind im Grunde genommen untersagt. Was Sie in Hinblick auf Starenkasten-App dürfen und was nicht, lernen sie jetzt.

Die Alternativen um frühzeitig auf Blitzerkasten aufmerksam gemacht zu werden, können Sie vorrangig 3 Systeme nutzen:

Die Radarfallen-App alarmiert vor stationären und mobilen Blitzern. Die App gibt es in zahlreichen Varianten für Android- und iOS-Benutzer. Vielmals gibt es die Grundversion mit unüberhörbarer Warninfo kostenlos. Kartendarstellung, Ausgabe der Blitzerverfahren, Richtgeschwindigkeit und Up-date-Features kosten andererseits ein paar Cent bis ein paar Euro. Navigationsapp mit Blitzerwarner- aktuell bietet beispielsweise Google-Maps eine entsprechende Funktion an. Bedingt von der Einstellung  können Sie sich die fest montierten und die mobilen Blitzerkasten auf Ihrer Reiseroute anzeigen lassen. Abhängig von System sind lichtempfindliche und akustische Gefahrenmeldung, Distanzanzeige zur Geschwindigkeitsmessung und weitere Optionen möglich.

Radar-Warner/Jammer sind zumeist im Fahrzeug fest angebrachte Apparate. Sie entdecken den Starenkasten an den ausgesandten Radarsignale und alarmieren den Straßenverkehrsteilnehmer unzählige Meter zuvor. Manche Gerätschaften blockieren die Radarsignale so, dass eine fehlerfrei Kontrolle verhindert wird. So verlässlich sind die Geräte stationäre Blitzer lassen sich bei Blitzerkasten-Apps und Navigationssystem-Anwendungen mit Erweiterungsfunktion gut in der Datenbank speichern. Die werden also gerade zuverlässig ausgegeben. Neue fest installierte Blitzer müssen erst gesichert werden. Sie sind zuvor jedoch nicht sicher. Portable Blitzer werden durch die Benutzer der Applikationen gemeldet. Zahlenmäßig scheint das ganz ausfallsicher, jedoch benötigt es dazu auch unzählige Nutzer. Ein mobiler Blitzer auf einer nicht oft befahrenen Landstraße wird erst entsprechend zeitversetzt gemeldet. Bedeutend für vertrauenswürdige Daten ist neben etlichen Nutzern auch eine stabile Internetverbindung. Spaßmeldungen sind ungewöhnlich, da bei allen Systemen ein bewegbarer Blitzer erst nach häufiger Meldung durch verschiedene Nutzer in der App angezeigt wird.

Bei Kreuzungen oder Überführungen, kann es passieren, dass der rotlicht Blitzer falsch angezeigt wird. Hundert prozentig sicher sind die Infos also nicht. Die Verwendung der Anwendungen oder Radarfallen Warner stellt jedem also keinen Freifahrtschein für bedenkenloses Rasen aus.

Das sagt das Gesetz generell ist die Benutzung von Blitzerkasten-Applikationen bzw. Radarfallenwarngeräten beim Fahren im Fahrzeug in der Bundesrepublik strafbar. Das regelt in Gänze der Paragraph 23 (Abs.1c) der Straßenverkehrs-Ordnung, zitierte Stelle: "Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören." Im besonderen gilt dies für Apparate zur Unterbindung oder Anzeige von Tempokontrollen (Radarwarn- oder Laserjammer)". Werden Sie dabei ertappt, wie Sie eine Applikation oder gar einen Radar Warner benutzen, als Folge blühen Ihnen bis zu 75 Euro Verwarngeld und bis zu 4 Punkten in der Flensburger Verkehrssünder-Datei. Auch kann die Polizei verlangen, dass Sie die Blitzer-Applikation deinstallieren und ein installiertes Radar-Warngerät auch konfiszieren.

Juristisch schwierig wird es tatsächlich deshalb, zumal ein Mobiltelefon eben nicht einzig geeignet ist, Tempomessungen auszugeben. Ferner werden in etlichen Applikationen die Geschwindigkeitskontrollen nicht als solche gekennzeichnet, statt dessen als Punkt von speziellem Interesse oder auch Point of Interest (POI) genannt.

So sieht es in der Praxis aus

Lassen Sie die Radarkontrollen-Applikation über die Bluetooth-Funktion Ihres PKW´s laufen und sich die Blitzerwarnungen nur akustisch melden, dann dürfte der Beleg für die Ordnungshüter recht schwierig werden. "Und ohne Anfangsverdächtigung darf der Beamte auch nicht einfach Ihr Smartphone begutachten und auf solch eine App hin überprüfen", so Verkehrsrechtadvokat Peter Vorwerk aus München. Und das macht das Betreiben in der Fahrt doch ziemlich einfach. "Es ist aber gewiss eine Verletzung gegen die Straßenverkehrsordnung", so der Sachverständiger weiter. Vollkommen anders sieht es auch aus, falls Sie die Applikation Daheim im Vorfeld Ihrer Fahrt verwenden oder sich eventuelle Blitzer vom Beifahrer ansagen lassen, während er die App nutzt. Noch dazu kommt, dass ortsgebundene und bewegliche Blitzer auch im Radio bekanntgegeben werden. Dazu von Neuem unser Verkehrsanwalt: "Das ist eine Grauzone. Fakt ist, Sie dürfen als Fahrzeugführer das Smartphone im Fahrzeug nicht nutzen und nicht mal in der Hand halten." Noch schwieriger einzuschätzen sind Apps, die vor speziellen Gefahrenschwerpunkten warnen. Dort stehen oftmals stationäre Blitzer, eben aufgrund des Unfallrisikos. Und vor einem Unfallbrennpunkt zu warnen, ist nicht unzulässig.

Vorsicht im Ausland

Während Sie hierzulande also bei der Benutzung von Blitzer-Apps nicht tatsächlich drakonische Strafmaßnahmen zu erwarten haben, reagieren die Dienststellen darauf ausserhalb der Landesgrenze zuweilen überaus extrem. Erkundigen sie sich also am besten vor Abreise, inwiefern Sie Starenkasten-Apps oder Radarwarner verwenden dürfen. In Belgien beispielsweise ist die Blitzer-App kein Problem, der Radarfallen Warner ist unzulässig, es drohen empfindliche Strafen. In Tschechien dürfen Sie beides nicht nutzen, im Ernstfall drohen Strafen von mehr als 7.000 Euro. Am härtesten langt Großherzogtum Luxemburg zu: Dort drohen zu den kostspieligen Strafgelder sogar Gefängnis von einer Woche bis zu einem Jahr .

Empfehlungen für die Nutzung im Ausland

Sollten Sie Starenkasten- oder vergleichbare Navi-Apps verwenden dürfen, erkundigen Sie sich über die Daten- und Roaminggebühren. Einige Applikationen arbeiten im mobilem Gebrauch ausschließlich, falls Sie durchgehend verbunden sind. Achten Sie deswegen auf einen Offline-Betriebsmodus. Das reduziert Datenaufkommen und Laufzeit des Akkus.   

Fazit

In der Praxis arbeiten Blitzer-Applikationen und Radarfallenwarner nicht in jedem Falle fehlerfrei. Lästige Fehler-Warnmeldungen müssen Sie bei nahezu allen Systemen akzeptieren. Gesetzlich erlaubt ist die Verwendung bei uns in Deutschland für den Fahrer eines Gefährts nicht. Ausserhalb von Deutschland drohen Ihnen vereinzelt heftige Verwarnungen. Fuß vom Gashebel und die Geschwindigkeitsrichtlinien beherzigen, das schützt sie noch immer am besten vor kostenintensiven Fahrerfotos.