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Neuester Genevo One M mit GPS und revolutionärer Multaradar CD, Multaradar CT und GATOS Ortung. Die M-Edition bietet maximalen Schutz gegen mobile Radarfallen, Lasermessungen, Sektion-Control Abschnitte und stationäre Blitzer in ganz EU.
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Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 298
Hersteller:Genevo
Gewicht: 0.800 Kg.
GTIN/EAN: 0715134997149
Hersteller-Artikelnummer: GO1A6

Genevo One M-Edition Radarwarner

Der Radarwarner Genevo One M Edition mit Ultra HD Radarantenne und MRCD/MULTARADAR CT (MRCT) Support, installierter GPS Blitzerdatenbank für die ganze EU mit auf Lebzeit kostenfreien Updates des Herstellers, ist speziell für den Gebrauch in Europa gefertigt und konzipiert worden, sowie durch die überaus kompakte Grösse optimal für eine diskrete Nutzung geeignet.

Nebst den ortsfesten Meßstellen und Rotlichtblitzern werden alle notwendigen Radarfrequenzen für Deutschland, Österreich und die Schweiz vom Genevo One M-Edition in besonders großer Aktionsreichweite erkannt. Des weiteren bietet die deutschsprachige Konfiguration und Sprachmeldung einzigartigen Bedienkomfort. Bei einer Warnmeldung vor einer Radarquelle kündigt der Genevo One M-Edition Warner dies über das Display an und meldet mit deutscher Sprachausgabe zeitgleich die exakte Alarmquelle (das spezifische Radar-Band, POI Art oder Laser). Bei Radar wird sogar die Signalstärke durch ein Piepton gemeldet, um die Distanz zur Signalquelle anzuzeigen. Du kannst außerdem eigene GPS-Orte, sog. Points of Interests im Gerät sichern oder eine Fehlerquelle bzw. ein Fehlalarm filtern, so daß zukünftig an diesem Standort keine akustische Meldung mehr erfolgt, und damit die Falschalarmquote wirkungsvoll reduziert werden kann.

Besonderheiten
- Multaradar MRCD sowie MRCT Lokalisierung! (Weiter als Escort Radar!)
- Unsere Empfehlung: winzigstes „3 in 1“ Radarfallenwarner Kombigerät
- Neue Ultra HD Radarsensorik mit erheblich verbesserter Reaktionszeit und Reichweite
- Winzigster mobiler Radarwarner mit Radarempfang für bewegliche Radarfallen sowie GPS Technologie
- 360° Grad Erfassung von allen Radarauellen in der ganzen EU
- X / K / Ka Schmalband, MRCD,MRCT, GATSO Erkennung
- Warnmeldung von mobilen und satationären Lasermessungen
- Informiert über Section-Control Geschwindigkeitsmessungen via GPS
- Warnung vor stationären Blitzern via GPS
- Warnhinweis vor Rotlichtkameras via GPS
- Updatefähige GPS Blitzerdatenbank für weitere Länder sind kostenfrei und inklusive
- Einfachste Bedienung des Genevo M Radar-Warners mit deutscher Tastenbeschriftung
- Sprachausgabe sowie Einstellung erfolgt in deutscher Sprache
- Radarsensorik mit intelligenter Regulierung
- Federführend in der Fehlalarmreduktion durch geschwindigkeitsabhängige Alarmfunktion
- Sicherheits- und geschwindigkeitsorientiertes GPS-Warnsystem mit extra Warnungen
- Persönliche GPS Positionen können gesichert werden
- Aktualisierung der Blitzerdaten über USB Kabel (im Verpackungsinhalt)
- Upgrade der Datenbank durch das Internet mit neuesten Kontrollpunkten
- Blitzerstandorte für Europa sind bereits aufgespielt
 - EURO Updates sind auf Lebzeit unendgeldlich
- Gerät speziell für deutsche Radarfallen konzipiert
- Automatischer Selbsttest
- Erfassungsdistanz vor Starenkästen ist 300-1500m
- Laserortung vorn und hinten
- Leichte Installation
- Elektronisch nicht ortbar!

Technische Daten
- GPS: Skytrack
- Ka-Band: 34,3 GHz, 34,0 GHz (± 100MHz)
- K-Band: 24.125GHz (± 70MHz)
- X-Band: 10.525GHz
- Laser: 904nm

Lieferumfang:
- Genevo M-Edition Radarwarner
- Saugnapfhalterung
- 12V Zigarettenanschlusskabel
- Update für Europa ist auf Lebzeit inklusive
- Deutsche Bedienungsanleitung

Genevo M Edition Radarwarngerät

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Genevo Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit unserem Bußgeldrechner 2017 können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.

Strafen für Verkehrsdelikte gemäß Bußgeldrechner

Du bist geblitzt worden! Was jetzt? Ehe Fahrzeugführer die genauen Strafmaßnahmen per Bußgeldbescheid erfahren, sollten sie sich zuvor erstmal gedulden und abwarten, was sie zu erwarten haben. Doch dieser Ahnungslosigkeit kann unter die Arme gegriffen werden. Mit einem Bußgeld Rechner, der online hier zugänglich ist, lassen sich abhängig vom Vergehen, die jeweiligen Sanktionsmaßnahmen ermitteln.

In unserem Ratgeber beschreiben wir ihnen, was genau ein Bußgeldrechner ist, und auf welcher Grundlage er arbeitet. Obendrein erfahren sie, was es mit dem länderübergreifenden Tatbestandskatalog auf sich hat, außerdem was bezüglich Verwarnungsgeld, den Punkten und dem Fahrverbot relevant ist.

Was ist ein Bußgeld Rechner?

Das World Wide Web bietet unterdessen für beinahe jedes Thema ein geeignetes Online-Tool. Ob Buchungen in Hotels, Vordrucke bei Behörden oder Einkäufe in Internetshops – nach ein paar Klicks schafft es der Anwender komfortabel zu seinem Ziel. Berechnungsmasken sind ein besonders praktikables Hilfsmittel. Damit lassen sich nicht nur Arbeitslosengeld und das Nettogehalt berechnen, sondern ebenfalls verkehrsrechtliche Strafmaßnahmen.

Hinweis: Der so genannte Bußgeld-Rechner hilft Geschwindigkeitssündern dabei, herauszufinden, mit welchen Strafmaßnahmen sie nach einem Geschwindigkeitsdelikt, dem Überqueren einer roten Ampelanlage oder Übertretungen gegen die Ladungssicherung auf der Rechnung haben müssen. Üblicherweise finden sich je nach Themengebiet von A wie Abstand bis V wie Vorfahrtregeln online jeweiligen Bußgeldrechner.

Wie es das Wort schon andeutet, dient ein Bußgeldrechner dem Zweck, ein Verwarnungsgeld zu ermitteln. Der Anwender trägt nur die grundlegenden Eckdaten seines Verstoßes ein und bekommt dann unmittelbar eine Übersicht über die etwaigen Konsequenzen.

Bei einem Geschwindigkeitsverstoß mit mehreren km/h können je nach Bußgeldrechner beispielsweise folgende Angaben erfasst werden:

- gefahrene und erlaubte km/h
- Probezeit Berücksichtigung: ja/nein
- Tatort: In einer geschlossenen Ortschaft/außerhalb geschlossener Ortschaft
- Fahrzeug: Pkw/Lkw
- Toleranz Abzug: ja/nein

Was aus der Bezeichnung „Bußgeld-Rechner“ nicht hervorgeht, ist der Fakt, dass dieser nicht bloß ein Verwarnungsgeld berechneten, sondern ebenso auch auf ein mögliches Fahrverbot oder Punkte hinweisen kann. Es handelt sich in der Praxis also mehr um einen verkehrsrechtlichen Sanktionsrechner.

Bei einem Strafzettel oder einem Strafzettel ist der Rechner nicht mehr notwendig, zumal sie die maßgeblichen Infos über die Summe des Bußgeldes bereits bekommen haben. Wurden Sie aber z. B. von einem Blitzkasten mit mehr als den zulässigen Stundenkilometern geblitzt, müssen Sie nicht bis zum Bussgeldbescheid warten. Der Rechner veranschaulicht Ihnen bereits im Vorfeld auf , mit welchen Sanktionen Kraftfahrer belangt werden.

Punktekatalog: Bezugsgröße vom Rechner

Losgelöst von der Übertretung oder des Verstoßes selber, kann ein solcher Bußgeld Rechner lediglich dann gut arbeiten und vor allem rechtlich angemessene Informationen ausgeben , wenn eine entsprechend verbindliche, Bezugsgröße besteht. Diese ist im Punktekatalog zu finden.

Diese – stellenweise auch „Punktekatalog im Verkehr“ genannte Übersicht wurde vom Verkehrsminister, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) festgelegt. Sie stellt eine Rechtsverordnung dar, welche entsprechend § 26a des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) Regelsätze für Verwarngeldern und Geldbußen aufstellt. Erfasst werden Verkehrsordnungswidrigkeiten entsprechend § 24, 24a und 24c StVG genau so wie Anordnungen über Fahrverbote in Übereinstimmung mit § 25 StVG.

Was ist konkret in diesen Gesetzen geregelt ?

- § 24 StVG charakterisiert eine Ordnungswidrigkeit im Allgemeinen
- § 24a StVG bestimmt Alkohol und Rauschmittel hinterm Steuer als gesetzeswidrig
- § 24c StVG reglementiert das Alkoholverbot für Führerscheinneulinge
- § 25 StVG legt die Anwendungsmöglichkeit eines Fahrverbotes fest

Der Punktekatalog bestimmt, wann und wie hoch Strafzettel und Geldbuße festzusetzen sind bzw. wie lange das Fahrverbot rechtskräftig ist. Auf dieser Grundlage berechnet ein Bußgeld-Rechner dann bei einer Benutzeranfrage die jeweiligen Verwarnungen. Im Fall einer finanziellen Konsequenz übernimmt er weniger die Aufgabe, anhand einer Formel eine Buße zu bestimmen, als dass er besser gesagt genau die korrekte Regelung wiedergibt.

Eine weitere wesentliche Rechtsquelle dieser Gesamtschau ist die Straßen-Verkehrsordnung (StVO). Diese legt akkurat fest, wie sich Fahrzeugführer verhalten müssen. Verstöße stellen dann nach dem Straßen- Verkehrsgesetz Übertretungen dar, welche der Bußgeld Rechner berücksichtigt.

Weiterhin werden vom Bußgeld-Katalog Verstöße gegen die Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV), die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und die Ferienreise-Verordnung erfasst. Im Bußgeldkatalog verschmelzen also verschiedene Rechtsvorschriften ineinander.

Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV): Die Sanktionierungsdatenbank

Im Jahr 2013 wurde die so genannte „Regelung über die Erteilung einer Buße, Regelsätze für Verwarnungsgelder und die Direktive eines Fahrverbotes wegen Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr“, kurz die Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV): Die Sanktionierungsdatenbank oder auch salopp der Punktekatalog, festgelegt.

In der dort vorzufindenden Anlage sind Ordnungswidrigkeiten, denen konkrete Geldbußen zugewiesen sind. In diesem Fall handelt es sich um Regelsätze, die auf gewöhnliche Tatmerkmale angepasst sind. Außergewöhnliche Aspekte können daher unterschiedliche Beträge begründen. Im Bußgeldrechner werden in der Regel die Regelsätze angezeigt.

Die Anlage ist zweigeteilt und hat einen Abschnitt zu fahrlässig begangenen Ordnungswidrigkeiten und eine Passage, die vorsätzliche Straftaten in Angriff nimmt. Dabei wird jeweils der reale, mit einer laufenden Nummer (Lfd. Nr.) versehene Tatbestand wiedergegeben und diesem der anwendbare Paragraf aus der verletzten Richtlinie sowohl der Regelsatz zugeordnet.

Wie Sie sehen können, sind die Vergehen verschiedenster Art. Alle Straßenverkehrsteilnehmer, also auch Rad- und Lastwagen-Führer, finden die Regelsätze zu typischen Delikten. Während hier jegliche Bereiche zusammengelegt sind, existieren häufig getrennte Bußgeld Rechner. Delikte von Lastkraftwagen, zu Abstandsbestimmungen sowie auf der Autobahn werden üblicherweise in separaten Suchmasken berechnet.

Angesichts des Umfangs sind Tempoüberschreitungen im Flensburger Katalog in besonderen Tabellen, je nach km/h, aufgeführt. Auch Abstandsvergehen ebenso wie Vergehen der zulässigen Achslast oder des Gesamtgewichtes werden in der Haupttabelle gesondert angegeben.

Letztendlich werden außerdem Erhöhungen der Regelsätze festgelegt, die ausnahmslos dann sichtbar werden, sofern die Verwirklichung vom Grundtatbestand zusätzlich zu einer Gefahr oder  Sachbeschädigung geführt hat. Dies betrifft nur Geldbußen, welche zumindest 55 Euro hoch sind. Beispiel: Aus einer Geldstrafe von zusammenfassend 60 EUR kann dann beim Hinzukommen eines Sachschadens eine Summe von 90 Euro werden.

Merke: Solche „Kriterien“ werden vom Bußgeld-Rechner teilweise auch erfasst. So wird hier gelegentlich nach der Präsenz eines solchen gebührensteigernden Merkmals nachgefragt.

Deutschlandweiter Tatbestandskatalog: Alles auf einen Blick

Wie zu Anfang schon erwähnt, ist ein Bußgeldrechner nicht lediglich dazu im Stande, auf bestimmte Verletzungen anzuwendende Geldbeträge aufzuzeigen, sondern auch Fahrverbote und Punkte zu ermitteln.

Letztere werden in der BKatV nicht thematisiert. Es besteht neben dieser quasi eine Art Punktekatalog. Konkret handelt es sich bei diesem um Anlage 13 zu § 40 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV). Hierin wird eine dreifache Unterteilung durchgeführt und entsprechend angegeben, welche Zuwiderhandlungen drei, zwei oder 1 Punkt verursachen.

Zum Beispiel kann bei einer Abstandsunterschreitung der Rechner auf Grundlage dieser Regulierung dann nicht nur das zu bezahlende Verwarngeld, sondern ebenso auch die jeweiligen Punkte bestimmen.

Was hat das aber mit dem bundesweiten Tatbestandskatalog gemeinsam?

Vergleichbar wie der Bußgeld-Rechner, der alle Sanktionsarten vereint, verknüpft auch der Tatbestandskatalog die verschiedenen Gesetze, die bei Verkehrsordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr Verwendung finden Verwendung fanden. Denn obgleich der oben gezeigte Bußgeld-Katalog bestimmt auch für Neulinge praktikabel ist, lassen sich diesem keine Infos zu Punkten bekommen. Dafür müsse die FeV verwendet werden.

Um den Umgang der unterschiedlichen Gesetze und besonders die amtliche Abwicklung sowie Sicherung von Verkehrsordnungswidrigkeiten zu vereinfachen, hat das Kraftfahrt- Bundesamt (Kba) den so genannten Tatbestandskatalog verlegt. Dieser ist zurückzuführen auf einem Übereinkommen der Bundesländer und ist dem offiziellen Bußgeldkatalog untergeordnet.

Tipp: Die BKatV ist für die Führung und die Judikative obligatorisch und entfaltet so für den Geschwindigkeitssünder eine unmittelbare Außenwirkung in Form vollstreckter Strafgeldern und auch Fahrverbote.

Der deutschlandweite Tatbestandskatalog stellt eine Verwaltungsverordnung dar, die einzig der Durchführbarkeit der BKatV dient. Die darin genannten Tatbestandsnummern sollen dann die Einträge an das Fahreignungsregister (FAER) standardisieren.

Es geht in diesem Fall folglich um eine Ergänzung des Bußgeldkataloges, welche

- entscheidende Verordnungen der BKatV umfasst,
- die dort angegebenen Delikte in typische Begehungsvarianten getrennt,
- generelle Erhöhungsreglements der BKatV umsetzt und
- weitere Übertretungen aufführt, die im Bußgeldkatalog nicht integriert sind.

Für den Straßenverkehrsteilnehmer ist demnach der Bußgeld- jedoch nicht der Tatbestands-Katalog ausschlaggebend. Letzterer kann jedoch als Näherungswert nützlich sein. Der Bußgeld-Rechner ermittelt seine Daten üblicherweise ebenfalls aus der offiziell gültigen Verordnung.

Aussagen im Bußgeld Rechner: Buße/Sanktionierung, Punkte sowie Fahrverbot

Nachdem veranschaulicht wurde, woher der Bußgeldrechner die Informationen bekommt, soll nun genauer auf diese Parameter eingegangen werden.

Die folgenden Passagen setzen sich mit der Unterscheidung vom Verwarn- und Bußgeld auseinander, erklären die relevanten Kriterien betreffend der Vergabe von Punkten im Straßenverkehrsrecht und stellen zudem das Fahrverbot vor.

Verwarnungs- oder Bußgeld: Worin ist der Unterschied?

Speziell bei Verkehrskontrollen durch die Polizei kann es sich ereignen, dass ein Gesetzeshüter lediglich ein sogenanntes Verwarngeld gegen den Verkehrs-Rambo erhebt. Sind Kraftfahrer zum Beispiel beim Linksabbiegen ohne Blinken abgebogen, kommt demnach ein Regelsatz von 10 Euro in Betracht. Dieser kann dann als Verwarngeld sanktioniert werden. Aber was ist das überhaupt?

Gemäß § 2 der BKatV und § 56 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG) kann bei geringen Übertretungen ein Verwarngeld (vereinzelt auch als „Geldbuße“) bezeichnet werden. Dieses liegt stets innerhalb von 5 und 55€.

Über 55€ handelt es sich formal immer um ein Bußgeld.

Zeigt der Bußgeld-Rechner einen Betrag bis 55€ an, ist es nicht ausgeschlossen, daß der Betroffene lediglich verwarnt wurde. Auch hier ist das Wort „Bußgeld Rechner“ als nicht überaus akkurat auszulegen, da auch Verwarngelder ausgegeben werden.

Eventuelle Anwendungsfälle bei einem Verwarnungsgeld sind:

- Verstoß gegen Rechtsfahrgebot (ab 15 EUR)
- Missachtung des Sicherheitsabstandes (ab 25EURO)
- Abbiegeverstoß (ab 10€)
- Falsch Parken (ab 10€)

Eine Strafe kann mündlich oder auf dem Postweg erteilt werden. Sie ist ab dem Augenblick wirksam, an dem der Leidtragende die festgesetzte Summe bezahlt. Dies kann bei einer Verwarnung durch den Polizisten vor Ort sofort oder binnen sieben Tage per Überweisung geschehen. Sträubt sich der Raser, den Betrag zu zahlen, oder unterlässt dies aus sonstigen Motiven, so führt dies zur Berechnung vom jeweiligen Verwarnungsgeld. Dieses ist in aller Regel kostspieliger, weil hier zusätzlich Verwaltungsgebühren hinzukommen.

Rat: Um eine Umwandlung der Verwarnung in eine Geldbuße zu unterbinden, achten Sie bei der Geldüberweisung besonders darauf, dass diese pünktlich durchgeführt wird, die richtige Summe umfasst und das richtige Aktenzeichen ausweist. Etwaige Fehler in diesem Zusammenhang können sonst bewirken, daß die Zahlung nicht anerkannt wird.

Folgenschwere Zuwiderhandlungen, z. B. das Kreuzen eines Bahnüberganges trotz geschlossener Schranke (laut BKatV: 700 €, 3 Monate Fahrverbot), werden umgehend mit einem Bußgeld belangt. Auch ein Fahrverbot oder Punkte sind unter diesen Voraussetzungen möglich.

Gemäß § 17 OWiG liegt der finanzielle Rahmen einer Geldstrafe zwischen fünf und 1000 €. Der Rechner unterscheidet nicht zwischen Verwarnung oder Bußgeld. Ob die Behörde ersteres erlässt, bestimmt sich an den Tathergängen. Im Gegensatz zur Verwarnung zieht die Geldbuße einen Prozess mit sich und ist daher mit behördlichen Mehraufwand verbunden.

Bußgeldverfahren bei schwerwiegenden Ordnungswidrigkeiten

Ein Bußgeldverfahren beginnt üblicherweise mit einem ersten Verdacht. Dieser ist offenkundig, falls ein Fahrzeuglenker zum Beispiel eine rote Verkehrsampel überfahren hat. Nach dem Verdacht folgt die Ermittlung des Verkehrssünders. Die beauftragte Bußgeldstelle stellt dazu eine Anfrage bei dem Kraftfahrt- Bundesamt (KBA), um den Fahrzeughalter des Kraftfahrzeugs zu überprüfen.

Der KFZ-Halter bekommt dann nach kaum paar Tagen gewöhnlich einen Anhörungsfragebogen, um zu dem Vorwurf seine Position zu schildern. Bleibt eine Rückäußerung aus, folgt als nächtes der Bußgeldbescheid, auch Geldbuße genannt. Im Rechner kann der Leidtragende abklären, ob die gegen ihn verhängte Geldbuße mit dem Flensburger Katalog übereinstimmt. Treten große Abweichungen hervor, oder findet der Betroffene die Beschuldigung als insgesamt abwegig, hat er die Berechtigung, Einspruch einzulegen. Dieser muss fristgerecht binnen 14 Tagen geschehen, um rechtskräftig zu sein.

Die Bußgeldverwaltung ist dann gezwungen, die gesamten Kriterien wieder zu überprüfen. Bleibt sie bei ihrer Anschauung, überträgt sie das Verfahren an die regionale Staatsanwaltschaft. Dort wird die Akte schließlich an das verantwortliche Gericht übermittelt, wo gerichtlich die geurteilt entschieden wird.

Punkte im Fahreignungsregister: Weniger ist mehr

Während in der Schule eine hohe Punktzahl bei Prüfungen für gute Schulnoten sorgte, gilt für Fahrzeuglenker: je weniger, umso besser. Denn die gefürchteten Eintragungen im Flensburger Register sind Archivare bereits begangener Übertretungen aber auch Übertretungen von Verkehrs-Rambos. Beim Bußgeldrechner für Alkohol werden häufig Punkte erlassen.

Selbst bei der Inanspruchnahme von einem Bußgeld-Rechner spielt diese Sanktionsweise eine zentrale Rolle. Wenigstens können weitere Konsequenzen folgen, wenn durch mehrfache Einzeldelikte eine bestimmte Gesamtanzahl erzielt werden.

Information: Seit 2014 finden die Einträge Einzug ins so genannte Fahreignungs-Register (FAER). Bis dahin wurden die Vermerke noch in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei (VZR) hinterlegt.

Wann derartige Sicherungen gemacht werden, ist exakt reglementiert.  Delikte, welche in der Anlage 13 zu § 40 Fev beschrieben sind, sowie Übertretungen, die mit einer Strafe von minimal 60€ bestraft werden, sowie mit Punkten belegt. Das Fahreignungs-Einstufungssystem vermerkt einen bis drei Punkte für Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Verkehr.

Auch wenn also unterschiedlichste Infos von dem FAER gespeichert werden, führt nicht in jedem Fall jeder Verstoß mit dem Gefährt zur Aktennotiz. Der Bußgeld-Rechner wird nur bei derartigen Delikten Punkte aufzeigen, die mit einer Gefährdung des Verkehrs zusammenhängen.

So kann auch bei einem Themenbereich die Strafmaßnahme variieren. Beim Bußgeldrechner zur Autobahn beispielsweise finden sich abhängig vom Sachverhalt nicht bloß unterschiedliche Bußgelder, sondern ebenso auch variable Punkte. Wenngleich das Befahren der Fernverkehrsstraße als Passant mit 10 Euro bestraft wird, wird ein Wendemanöver in Auffahrten mit einem Unfall mit 195 € und einem Punkt geahndet.

Für den Betroffenen kritisch sind vorrangig die sich auf seinem Punktekonto summierenden Punkte. Ab einer definierten Anzahl kann die Führerscheinstelle über die Sanktion der Einzeltat hinaus, weiterführende Schritte vollziehen:

- 4 bis 5 Punkte: Ermahnung (Gelegenheit zur freiwilligen Beteiligung an einem Seminar zum Punkteabbau)
- 6 bis 7 Punkte: Verwarnung (Möglichkeit der freiwilligen Teilnahme an einem Aufbauseminar)
- 8 oder mehr Punkte: Entzug des Fahrausweises

Entfällt zum Beispiel nach einer Abstandsmessung ein Bußgeld, ist die Berechnung eventuell auferlegter eventuell auferlegt Punkte nicht zu vernachlässigen. Beträgt der Abstand weniger als 4/10 des halben Tachos, erwartet den Betroffenen zu dem Bußgeld in Höhe von 180 € zudem der Vermerk eines Punktes. Stehen auf dem Flensburger Konto desjenigen schon 7 Punkte, verliert er üblicherweise seine Lenkerberechtigung.

Tipp: Um solch einschneidende Konsequenzen abzuwenden, steht es Straßenverkehrsteilnehmern offen, an Aufbauseminaren mitzumachen und auf diese Weise 1 Punkt loszuwerden. Allerdings ist dies lediglich möglich, falls aktuell maximal fünf Punkte im FAER dokumentiert sind. Obendrein darf der Punktabbau nur alle 5 Jahre einmal erfolgen.

Bei der Inanspruchnahme vom Bußgeld-Rechner spielt das Fahreignungsregister also insofern einen Einfluss, als dass die im Tool ausgegeben Punkte den im FAER registrierten Kontostand hochziehen. Für so manche Geschwindigkeitssünder kann bereits ein Punkt mehr, das Fass zum Überlaufen bringen. Wurden zuvor etliche Überschreitungen verursacht, ist es daher nützlich, einen Auszug aus dem Verzeichnis einzufordern, um sich über den persönlichen Punktestand Gewissheit zu verschaffen und letztlich seine Fahrweise angemessen zu ändern.

Dabei sollte eingeplant werden, welche Daten alle in dieses Verzeichnis eingespielt werden. Denn das FAER vereint Entscheidungen über:

- Entziehung, Versagung und Neuerteilung einer Lenkberechtigung
- Maßnahmen gemäß Fahreignungs-Bewertungssystem (z.B. Entziehung bei acht Punkten oder mehr)
- Verkehrsordnungswidrigkeiten, welche in Anlage 13 zu § 40 Fev beschrieben sind und eine Geldbuße von minimal 60€ oder ein Fahrverbot provoziert haben
- Vergehen laut Anlage 13 zu § 40 FeV, die von einem Strafgericht verhängt wurden

Fahrverbot: Die zeitlich begrenzte Mobilitätssperre

Das Fahrverbot ist für einige die härteste Sanktionierungsform im Verkehrsrecht. Es geht hierbei um einen zeitlich befristeten Verlust der Lenkberechtigung. Sprich, die Erlaubnis zum Lenken von PKWs besteht im Grunde fort. Sie wird lediglich für 1 bis 3 Monate kurzzeitig annulliert und im weiteren Verlauf wieder reaktiviert, ohne daß der Betreffende die Führerscheinprüfung erneut ablegen muss.

Viele Bußgeldrechner weisen sogar Fahrverbote aus. Diese sind typischerweise fällig, falls sich die Betroffenen besonders gravierende Zuwiderhandlungen erlaubt haben.

Die Wirksamkeit des Fahrverbotes wird durch die amtliche Sicherheitsverwahrung des Führerscheins gekennzeichnet. Nach Ablauf der festgesetzten Frist erhält der Rabauke seine Lenkberechtigung wieder ausgehändigt und kann sich sofort von Neuem hinter das Lenkrad setzen. Wann genau der Geschwindigkeitssünder seinen „Lappen“ überlassen muss, kann er innerhalb ganz bestimmter Grenzen überwiegend selbst entscheiden. In der regel weist der Bußgeldentscheid eine Schonfrist von 4 Monaten ab in Kraft treten der Entscheidung aus, um sein Fahrverbot anzutreten.

Das Aufteilen des zeitlich befristeten Führerscheinverlustes ist unterdessen nicht möglich. Wem also ein Fahrverbot von zwei Monaten auferlegt wurde, dem ist es nicht gestattet mit einer Unterbrechung jeweils einen Monat seinen Führerschein abgeben.

Info: Trotz eines Fahrverbots ein Gefährt zu führen, ist eine ausgesprochen schlechte Idee . Denn in diesem Fall greift das Strafrecht, das in diesem Fall eine Strafzahlung und in aller Regel sogar eine Entziehung der Lenkberechtigung für minimal 6 Monate vorsieht.

Ein Fahrzeugführer der aus beruflich-existenziellen Motiven nicht auf das Autofahren verzichten kann, für den besteht möglicherweise die Aussicht, als Härtefall akzeptiert zu werden und in Folge dessen das Fahrverbot zu umgehen. Eine solche Entscheidung liegt jedoch immer im Ermessungsspielraum des ausführenden Gerichtes.

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