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Der Kiyo VTX-855 Pro Premium Radar- und Laserdetektor glänzt durch überzeugende Sensibilität, deutschen Sprachausgabe und einer multiplen Schmalbandabtastung im Ka-Band, K-Band und Laserband.
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Art.Nr.: 272
Hersteller:Kiyo
Gewicht: 0.365 Kg.
GTIN/EAN: 5999557270033
Hersteller-Artikelnummer: KY-VTX855PRO

Kiyo VTX-855 Pro Radarwarner

Die fortschrittlichste Radarfallenwarner Entwicklung von Kiyo Technology bietet spezielle Features zum Sparpreis. Der VTX-855 Pro lässt bezüglich Preis/Leistung jeden am Markt erhältlichen Radarfallen Warner antik aussehen. Kiyos bahnbrechende Pro Serie mischt den Radarmarkt für mobile Radar Warngeräte vollständig auf.
 
Der VTX855 Pro brilliert durch seine überragende Europa Empfindlichkeit und einer multiplen Schmalbandabtastung im Ka-Band, K-Band und sogar bei Laser. Diese diskrete Funktion trennt die Frequenzbänder in kleine Suchbereiche, die außergewöhnlich schnell abtastet werden können, und so eine maximale Reaktionszeit ermöglicht. Ein klarer Vorteil der K-Band Unterteilung liegt auch darin, dass Fehlalarme viel leistungsfähiger gefiltert werden. Solch Schmalbandfilterung konnte bis jetzt nur in sehr hochpreisigen Radarwarnsystemen bekommen werden! Gefahrenmeldungen erfolgen visuell über die hochauflösende OLED Farbanzeige, wie auch in multipler Sprach- und Textausgabe in deutsch, englisch oder ungarisch. Dem Fahrer werden Sendeleistung (Weite) und Radarband eingeblendet.

Bereits ab Werkseinstellung präsentiert der Kiyo VTX-855 Pro einen optimalen Schutz. Die immense Leistung kann durch individuelle Anpassungen aber noch weiter "abgerichtet" werden. Die Langstreckenwarnungen eines Beltronics, Escorts oder Cobras stellt der VTX-855 Pro jederzeit in den Schatten. Durch eine simple Programmierung wird der Kiyo vollständig auf die Bedürfnisse des Autofahrers angepasst. Niemals wieder ertappt werden, Verwarngeld zahlen, oder Punkte in Flensburg beziehen! Im Setup-Betrieb können alle maßgeblichen Einstellungen zügig untersucht, oder eingestellt werden. Zu den anpassungsfähigen Besonderheiten zählt etwa die Schmalband/Breitband Regelung, Auto-Mute, Beleuchtung, Sprachauswahl, Frequenz An- und Abschaltung und sehr vieles mehr. Dieser kompromisslose EU Radarfallenwarner von Kiyo Technology lässt keine Wünsche unbeantwortet.

Kiyos kompakte Baugröße und das dezente Design garantieren einen dezenten Betrieb und überragende Empfindlichkeiten gegen Radarfallen und Messungen mit Laser. Das Premium Gerät von Kiyo Technology bietet den perfekten Mix, zwischen bestmöglicher Performanz und kleinstem Preis.

Besonderheiten
- Einzigartiger Europa Radar Warner
- Exzellentes High-Resolution OLED Display
- K-Band Segmentierung
- Ka-Band Segmentierung
- Laser Unterteilung
- Bänder an- und ausschaltbar
- Außerordentliche Sensitivität gegen portable Kontrollstellen
- Digitale Sprachausgabe in deutsch, englisch und ungarisch
- Textausgabe in deutsch, englisch und ungarisch
- Überragende Laserererkennung mit Schmalbandabtastung
- Frequenzband Anzeige bei Alarm
- Numerische Signalstärkeanzeige 9-stufig
- In Drei Stufen Dimmbares Display
- Auto-Mute stellt Warnton autonom stumm
- Eigenständige Abschaltung
- Stadt- und Autobahnmodi
- Vordere und hintere Radar- und Lasererkennung
- Selbsttestfunktion
- Speicherung der Einstellungen
- Rasche Installation über Saugnapf
- Anschluss über 12V Zigarettenanzünder

Technische Daten
Radarerkennung
- Euro X-Band 10.475 - 10.575 GHz
- K Breiband: 10.475 - 10.575 GHz
- K Schmalband: 24.115 - 24.215 GHz
- Ka Breitband: 33,400-36,000 GHz
- Ka Schmalband: 33.880 - 34.120 GHz
- Ka Schmalband: 34.180 - 34.420 GHz

Lasererkennung:
- LTI 20-20 Laser
- Ultra Lyte Laser
- ProLaser
- ProLaser II
- ProLaser III
- Stalker LIDAR
- Laser Atlanta SpeedLaser
- Fáma II
- Fáma III
- SCS-103

Abmessung:
Länge: 9,14cm
Breite: 6,35cm
Höhe: 2,79cm

Lieferumfang
- Kiyo VTX-855 Pro Radarwarner
- Halterung mit Saugnäpfen
- Kletthalterung
- 12V Zigarettenanschluss Kabel
- Benutzerhandbuch ist englisch (PDF in deutsch!)


Kiyo VTX-855 Pro Radarwarngerät

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Kiyo Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.



 

Radarwarner erlaubt oder illegal? Dein Blitzer-Ratgeber 2017


Radarkontrollen sind bei Fahrzeugführern sehr unbeliebt. Das urplötzliche Aufleuchten bahnt den Bussgeldbescheid an und kann einem entkräfteten Straßenverkehrsteilnehmer schon mal den Tag vermiesen. Dabei dient die Streckenüberwachung der Sicherheit im Verkehrswesen. Die Tempobegrenzungen auf öffentlichen Straßen sollen die Fahrer letztlich nicht verstimmen, sondern Verkehrsunglücke vermeiden oder die Lärmbelästigung für Anwohner verringern.

Dennoch ist es für Fahrer anziehend, den Blitzgeräten nochmals davon zu kommen. Dafür gibt es etwa elektrische Radarfallenwarner. Ob diese zulässig oder illegal sind, werden wir nachfolgend erklären. Dabei wollen wir stets die Formulierung von Paragraf 23 Abs. 1b der Verkehrs-Ordnung (StVO) bedenken, der lautet so:

Wer ein Gefährt führt, darf eine technische Apparatur nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das in der Lage ist, Messungen zu orten oder zu stören. Im besonderen gilt dies für Apparate zur Störung oder Anzeige von Tempomessungen (Radarwarner sowie Laserstörgeräte).

Blitzer-App: Gestattet oder untersagt?

Technische Gerätschaften, die Geschwindigkeitskontrollen signalisieren oder verhindern können, dürfen also keineswegs mitgeführt werden. Durch diese Formulierung wird in der Realität jedes Smartphone in einem KFZ auf öffentlichen Verkehrswegen unzulässig, sobald eine Blitzkasten-Applikation darauf aufgespielt sei.

Zwar ist das Herunterladen einer Starenkasten-App erlaubt, doch verboten ist es, diese dann auch zu benutzen, wenn das Fahrzeug an sei. Hierzu gibt's ein Entscheid des Oberlandesgerichts (OLG) in Celle vom 03. 11.2015 (AZ 2 Ss (OWi) 313/15). Darin legt man fest:

Der Untersagungstatbestand des § 23 Abs. 1b Satz 1 Straßenverkehrsordnung sei gegeben, sofern ein Kraftfahrer während der Fahrt ein Mobilfunktelefon betriebsbereit mitführt, auf dem eine sogenannte Blitzer-App installiert und diese App während dem Fahren aktiv ist.

Was ist eine Blitzer-App überhaupt?

Applikationen sind Anwendungen, die bestimmte Features zur Verfügung stellen und gewöhnlich auf Mobilfunktelefone und Tablets geladen werden können. Erfüllt diese Anwendung die Aufgabe, vor Gerätschaften zur Geschwindigkeitskontrolle zu informieren, geht es um eine Blitzkasten-App. Solche Anwendungen greifen auf eine oft in Echtzeit aktualisierte Daten zurück, die von ihren Nutzern gefüttert wird. Hat ein Fahrzeugführer also einen Blitzer entdeckt, reportiert er dies der Blitzer-Applikation. Zugelassen ist eine solche einzig, währenddessen sie kein KFZ führen.

Eine gesetzliche Grauzone besteht, wenn  nicht der Lenker des Wagens, sondern etwa sein Mitfahrer eine Starenkasten-App installiert und einschaltet. Dieser darf den Fahrer möglicherweise schwerlich aktiv auf Starenkästen in der Nähe hinweisen, anscheinend aber darum bitten, “ein wenig langsamer zu fahren ”.

Obendrein geht aus der Verurteilung deutlich hervor, dass die Blitzer-App zugelassen ist, solange Sie während dem Fahren vom Fahrzeugführer nicht angemacht wird. Fahrzeuglenker können sich also ganz legal vor Fahrtantritt anhand der Radarwarner-Anwendung über Positionen der Messsysteme ins Bild setzen.

Doch nicht lediglich die angeschaltete Blitzerwarner-Applikation ist gesetzwidrig, sondern auch die Bedienung vom Funktelefon am Steuer. Für diese Zuwiderhandlung können ein Verwarnungsgeld von 60 EUR und ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg verhängt werden.

Radar warner in der Navigation: legal oder verboten?

Ausgehend vom oben zitierten Gerichtsurteil des OLG Celle lasse sich schlussfolgern, dass unter anderem ein Navigationsgerät mit Radar Warner genehmigt ist, solange die Radarerkennung während der Fahrt nicht in Betrieb genommen wird.

Im Navi funktioniert der Radarfallen Warner entweder durch eine aufgespielte Datenbank, die ortsgebundene Geschwindigkeitsüberwachungen beinhaltet oder ähnlich einer Blitzer-Applikation, bei welcher die Positionen auch beweglicher Blitzkasten in Echtzeit gemeldet werden können.

Selbstverständlich sind solche Radarfallen Warner nicht erlaubt, wenn der Fahrzeugführer den Motor startet und auf öffentlichen Verkehrswegen unterwegs ist.

Mobilfunktelefone und Navis dienen nicht ausschließlich der Blitzer-Warnung, wodurch ein Navi mit Blitzerkasten-Datenbank oder eine Blitzer-Anwendung teilweise zugelassen sind. Anders sieht es mit Apparaten aus, die für die Echtzeit-Lokalisierung oder gar Störung von Blitzern konzipiert wurden.

Besitz signalerkenndene Radar Warner ist nicht verboten!

Der weiter oben erwähnte Paragraph 23 Abs. 1b Straßenverkehrsordnung wurde ursprünglich für Apparate geschrieben, die ausschließlich den Zweck der Radarwarnung erfüllen. Radarfallen warner sind also unzulässig, selbst wenn der Verkauf solcher Apparate geduldet wird.

Denken sie daran: Einkäufe, in denen Radarwarner veräussert werden, sind sittenwidrig. Dadurch entfällt etwa das Rückgaberecht des Abnehmers (bei Uns aber nicht), wenn das Gerät nicht mehr funktioniert (siehe diesbezüglich eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 23.02.2005, AZ VIII ZR 129/04).

Die Hersteller solcher Geräte behaupten, daß diese die Radarsignale von Geschwindigkeitsmessanlagen entdecken und deswegen wirksam vor ihnen warnen können. Auch Laserstörer sind käuflich. Beide Gerätschaften dürfen nicht im Vehikel mitgeführt werden und werden typischerweise unmittelbar von Ordnungshütern entzogen.

Sogar abgeschaltet und im Ablagefach sind solche Radarfallenwarner untersagt. Hier greift die Formulierung von § 23 Abs. 1b StVO, wonach eine solche Gerätschaft nicht “betriebsfähig mitgeführt” werden darf. Es sind auch Geräte im Umlauf, die auf Knopfdruck temporär vollständig wirkungslos gemacht werden können. Erst ein Computerprogramm, das zuhause ausgeführt wird, kann die Funktionsfähigkeit wieder herstellen. Hiermit soll die Betriebsbereitschaft während der Exkursion erlöschen (wenn der Fahrzeugführer etwa in eine Verkehrsüberwachungsmaßnahme kommt). Ob Gerichte solche Gesetzlücken im Zweifel jedoch durchgehen lassen, bleibt strittig.

Welche Blitzer-Warner sind in der Bundesrepublik Deutschland gestattet?

Ein altbewährter Blitzerwarner ist zugelassen: das Hörfunk. Aber warum eigentlich?

Der selbst mitgeführte Radarwarner ist unzulässig, weil er gegenüber den Radioübertragungen über die annähernden Standorte von Messanlagen individualisiert ist.

Die Blitzerwarnung im Radio kann durch den Zuhörer nicht beeinflusst werden und geschieht losgelöst von dessen Aufenthaltsort. Obendrein werden nur ungenaue Informationen über die Lokationen gemacht, wo Geschwindigkeitsmeßgeräten stattfinden. Der Fahrer ist demnach angehalten, sich wenigstens auf dem gesamten Streckenbereich an das vorschriftsmäßige Tempolimit zu halten. Damit wird die Verkehrssicherheit an Risikozonen verbessert, was im Grunde genommen der Sinn und Nutzen von Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen ist.

Die individualisierte und tiefgehende Angabe der Postionen von Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen, Lasermessungen, Schranken oder Induktionsschleifen fördert hingegen  gesetzwidriges Handeln von notorischen Verkehrs-Rambos, die anschließend einzig an den entsprechenden Standorten für kaum paar Meter vom Gaspedal gehen.

Aus einem differenzierenden Beweggrund ist das Betätigen des Fernlichts als Radarwarner nicht genehmigt, falls Sie etwa zufahrende Autolenker vor einer Überprüfung “alarmieren” wollen. Paragraph 16 der Straßenverkehrsordnung gibt vor, daß Lichtzeichen nur gegeben werden dürfen, wenn

- Sie außerorts überholen wollen oder
- eine unmittelbare Bedrohung für Sie oder andere besteht.

Da ein Blitzer keine “Bedrohung” ist, müssen Lichthupen-Radarwarner mit einer Strafzahlung von 5 Euro rechnen, wenn ihr Verhalten zur Strafanzeige gebracht wird.

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