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Der neue Quintezz XT-7000+ verfügt über eine speziell auf Europa abgestimmte Multiband Abtastung.  Im detektieren von mobilen Radarfallen bietet dieses Modell äusserst zuverlässige Leistungen.
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Art.Nr.: 107
Hersteller:Quintezz
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Quintezz XT-7000+ Radarwarner

Die neueste Version des Quintezz XT-7000+ verfügt über eine speziell auf Europa abgestimmte Multiband Abtastung.  Im detektieren von mobilen Radarfallen bietet dieses Modell äusserst zuverlässige Leistungen. Die herausragende Vorwarnzeit resultiert aus der effektiven Ka-Schmalband Abtastung. Hier werden gezielt Frequenzen abgetastet, welche auch in Europa zum Einsatz kommen. Dank des leistungsstarken DSPs(Digital Signal Processing) werden mobile Radarmessungen zuverlässig erkannt und visuell und akustisch vorgewarnt. Es bleibt ausreichend Zeit zu reagieren.

Das QUINTEZZ RadarwarnSystem verfügt über eine integrierte Logikschaltung, die Fehlalarme auf ein minimum reduziert. Nach Bedarf können Bänder wahlweise ab- oder zugeschaltet werden. Nahezu alle in Deutschland verwendeten Radarbänder sowie jede Lasermessung wird mit 360° Ortung zuverlässig erkannt. Das kontrastreiche Display lässt sich optimal auf die Lichtverhältnisse in 2 Stufen dimmen. Die enormen Empfindlichkeiten können zwischen ausserorts und Stadtverkehrmodus(innerorts) per Umschaltung variiert werden. Ein top Radarwarner zum Sparpreis!!

Besonderheiten
- EU Ka-Schmalband Abtastung
- effektive Ortung mobiler Radarmessungen und Laserpistolen
- Speziell entwickelt gegen europäische Radarfallen
- hervorragende Empfindlichkeiten
- deutsches Handbuch
- kinderleichte Bedienung
- schnelle Montage über Saugnapfhalterung
- kompakte Baugrösse
- 360° Laserortung (vorne,hinten,links,rechts)
- Bänder abschaltbar
- idividuelle Einstellmöglichkeiten
- City / Highway Schaltung
- digitale Sprachausgabe
- anpassbare Tonmeldungen bei Alarm
- kontrastreiches Display
- dimmbares Display
- Anschluss über einen Zigarettenanzünder
- Langzeitspeicherung ihrer Settings
- CE-Kennzeichnung
- Automatischer Selbsttest

Radarerkennung
- K Band: 24.125
- K Band: 24.15 Ghz
- K Band: 24.22Ghz
- Ka Breitband: 33,40-36,00 Ghz
- Ka Schmalband Europa: 33.80 Ghz
- Ka Schmalband Europa: 34.00 Ghz
- Ka Schmalband Europa: 34.30 Ghz
- Ka Schmalband Europa: 34.70 Ghz
- Laser

Abmessung
- 95 x 95 x 25 mm

Lieferumfang
- Quintezz XT-7000+ Radarwarner
- Halterung mit Saugnäpfen
- Stromkabel
- Ersatzsicherung
- Benutzerhandbuch (D, GB, NL, F, GR)


Quintezz XT 7000 Plus Radarwarngerät

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Quintezz Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.



 

Radarwarner erlaubt oder verboten? Dein Blitzer-Ratgeber 2018


 

Geschwindigkeitsüberwachungen sind bei Autofahrern nicht gern gesehen. Das unerwartete Blitzlicht bahnt den Bescheid an und kann einem erschöpften Verkehrsbeteiligten immer wieder den Tag versauen. Dabei dient die Verkehrsüberwachungsmaßnahme der allgemeinen Sicherheit. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf öffentlichen Strassen sollen die Fahrzeugführer letztendlich nicht aufregen, sondern Verkehrsunglücke vermeiden oder die Lärmbelastung für Anlieger verringern.

Nichtsdestotrotz ist es für Fahrer verführerisch, den Blitzeranlagen nochmals ungestraft davon zu kommen. Dafür gibt's etwa technische Radarfallenwarner. Ob diese gestattet sowie verboten sind, werden wir im weiteren Verlauf beleuchten. Dabei wollen wir immer wieder die Formulierung von Paragraf 23 Abs. 1b der Verkehrs-Ordnung (Straßenverkehrsordnung) berücksichtigen, der lautet so:

Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder funktionstüchtig mitführen, das geeignet ist, Verkehrsüberwachungen zu warnen oder zu stören. Im besonderen gilt dies für Gerätschaften zur Betriebsstörung oder Anzeige von Geschwindigkeitsüberwachungen (Radar Warner und Laserstörer).

Blitzer-Software: Gestattet oder untersagt?

Technische Geräte, die Geschwindigkeitskontrollen signalisieren oder blockieren können, dürfen also keineswegs mitgeführt werden. Durch diesen Wortlaut wird faktisch jedes Handy im Auto auf öffentlichen Strassen unzulässig, sobald eine Blitzkasten-App darauf eingespielt sei.

Zwar ist das runterladen einer Blitzer-Anwendung legal, doch verboten ist es, diese dann auch zu verwenden, wenn das Auto in Betrieb sei. Hierzu gibt's ein Urteilsspruch des Oberlandesgerichts (Oberlandesgericht) in Celle vom 03. 11.2015 (AZ 2 Ss (OWi) 313/15). Darin erklärt man:

Der Untersagungstatbestand des § 23 Abs. 1b Satz 1 StVO sei gegeben, falls ein Fahrzeugführer während dem Fahren ein Mobiltelefon betriebsbereit mitführt, auf dem eine so genannte Blitzer-Applikation aufgespielt und diese Anwendung während dem Fahren gestartet ist.

Was ist eine Blitzer-App eigentlich?

Apps sind Computerprogramme, die bestimmte Funktionen bieten und zumeist auf Handys oder Tablets übertragen werden können. Erfüllt diese Anwendung die Aufgabe, vor Geräten zur Messung der Geschwindigkeit hinzuweisen, dreht es sich um eine Starenkasten-Applikation. Solche Anwendungen greifen auf eine oft in Echtzeit aktualisierte Datensammlung zu, die von ihren Benutzern instand gehalten wird. Hat ein Verkehrsteilnehmer also einen Starenkasten aufgespürt, berichtet er dies der Blitzer-Applikation. Genehmigt ist solch eine einzig, solange Sie kein Automobil führen.

Eine gesetzliche Grauzone gibt es, wenn  nicht der Fahrer des Gefährts, sondern etwa sein Mitfahrer eine Blitzer-App installiert und nutzt. Dieser darf den Fahrer wahrscheinlich schwerlich aktiv auf Blitzkästen im Umfeld hinweisen, anscheinend aber darum bitten, “ein kleines bisschen gemächlicher zu fahren ”.

Weiterhin geht aus der Schuldigsprechung deutlich hervor, daß die Blitzer-App zugelassen ist, solange Sie während der Reise vom Fahrzeuglenker nicht angemacht wird. Verkehrsteilnehmer können sich also vollständig legal vor Fahrtantritt anhand der Radarwarner-Anwendung über Standorte der Geschwindigkeitsmeßgeräte aufmerksam machen.

Doch nicht lediglich die eingeschaltete Blitzer Warner-Software ist verboten, sondern ebenfalls die Bedienung vom Mobiltelefon am Steuer. Für derartige Übertretung können ein Verwarngeld von 60 EUR und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei auferlegt werden.

Radarwarner im Navi: zulässig oder illegal?

Ausgehend vom oben gezeigten Gerichtsurteil des OLG Celle könne hergeleitet werden, dass auch ein Navigationsgerät mit Radarfallen Warner erlaubt ist, solange die Radarabtastung während der Exkursion nicht eingeschaltet wird.

Im Navi arbeitet der Radarwarner entweder durch eine vorinstallierte Datenbank, die feste Geschwindigkeitsmessgeräte enthält oder ähnlich einer Blitzer-Applikation, bei welcher die Aufstellungsorte auch beweglicher Blitzer in Echtzeit gemeldet werden können.

So oder so sind derartige Radarfallenwarner nicht genehmigt, sofern der Fahrzeuglenker den Motor anmacht und öffentliche Verkehrswege befährt.

Smartphones und Navigationen dienen nicht ausschließlich der Blitzerinfo, wodurch ein Navi mit Starenkasten-Daten oder eine Starenkasten-Software stellenweise legal sind. Ungleich sieht es mit Gerätschaften aus, die für die Echtzeit-Erkennung oder auch Störung von Messanlagen entwickelt wurden.

Signalerkenndene Radarwarner sind rechtswidrig!

Der weiter oben zitierte Paragraf 23 Abs. 1b StVO wurde ursprünglich für Gerätschaften verfasst, die einzig den Zweck der Radarortung entsprechen. Radarwarner sind also untersagt, selbst wenn der Verkauf solcher Gerätschaften gebilligt wird.

Denken sie daran: Rechtsgeschäfte, in denen Radarfallenwarner veräussert werden, sind sittenwidrig. Dadurch entfällt etwa das Rückgaberecht des Kunden (bei Uns aber nicht), wenn die Apparatur nicht mehr läuft (siehe hierzu ein Beschluss des Bundesgerichtshofes vom 23.02.2005, AZ VIII ZR 129/04).

Die Hersteller solcher Geräte glauben, dass diese die Radarsignale von Blitzern erkennen und deshalb effizient vor ihnen Alarm schlagen können. Auch Laserjammer sind zu bekommen. Beide Geräte dürfen nicht im Vehikel mitgeführt werden und werden in der Regel unverzüglich von Beamten eingezogen.

Selbst ausgeschaltet und im Ablagefach sind solche Radarfallen Warner nicht genehmigt. Hier greift die Formulierung von § 23 Abs. 1b StVO, worauf ein solches Gerät nicht “betriebsfähig mitgeführt” werden darf. Es sind auch Geräte erhältlich, die auf Tastendruck vorübergehend komplett nutzlos gemacht werden können. Erst eine Softwareanwendung, das zu Hause ausgeführt wird, kann die Funktionalität wieder reaktivieren. Dadurch soll die Betriebsbereitschaft während dem Fahren erlöschen (wenn der Kraftfahrer etwa in eine Verkehrsüberwachungsmaßnahme kommt). Ob Amtsgerichte solche Schlupflöcher im Zweifel jedoch durchwinken, bleibt anfechtbar.

Welche Blitzer-Warner sind in der Bundesrepublik Deutschland gestattet?

Ein altbekannter Blitzer-Warner ist zulässig: das Hörfunk. Aber warum eigentlich?

Der selbst mitgeführte Radarwarner ist unzulässig, weil er gegenüber den Radiomeldungen über die ungefähren Aufstellungsorte von Messanlagen individualisiert ist.

Die Blitzermeldung im Radio kann durch die Zuhörerschaft nicht verändert werden und geschieht abgekoppelt von dessen Standort. Ferner werden nur ungefähre Angaben über die Stellen gemacht, an denen Geschwindigkeitsmesseinrichtungen sind. Der Fahrzeuglenker ist folglich angehalten, sich jedenfalls auf dem kompletten Fahrbahnbereich an das vorschriftsmäßige Tempolimit zu halten. Hierdurch wird die Verkehrssicherheit an Gefahrensituationen erhöht, was grundsätzlich der Sinn und Nutzen von Messanlagen ist.

Die personalisierte und tiefgehende Bekanntgabe der Lokationen von Radargeräten, Lasermessungen, Lichtschranken oder Induktionskontakten fördert wiederum  ordnungswidriges Handeln von notorischen Verkehrs-Rowdys, die dann einzig an den entsprechenden Positionen für einige Meter vom Gaspedal gehen.

Aus einem anderen Grund ist das Betätigen des Fernlichts als Radarwarner verboten, sofern sie etwa entgegenkommende Fahrer vor einer Überprüfung “alarmieren” wollen. Paragraf 16 der StVO gibt vor, dass Lichtzeichen nur gemacht werden dürfen, wenn

- Sie außerhalb der Ortschaft überholen wollen oder
- eine unmittelbare Gefährdung für Sie oder andere gegeben ist.

Da ein Blitzkasten keine “Bedrohung” ist, müssen Lichthupen-Warner mit einem Ordnungsgeld von fünf Euro rechnen, wenn ihr Benehmen angezeigt wird.

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