zurück zur letzten Seite
169,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Der Quintezz XT-7000 Z2  verfügt über eine 13 Band Abtastung. In dieser Preisklasse finden Sie kein Gerät mit vergleichbar zuverlässiger Leistung.
  drucken
Lieferzeit: ausverkauft!
Art.Nr.: 45
Hersteller:Quintezz
Gewicht: 0.000 Kg.

Quintezz XT 7000 Z2 

Der Quintezz XT-7000 Z2 unterstützt eine 13 Band Abtastung. In dieser Preisklasse finden Sie keinen Warner mit vergleichbar zuverlässiger Leistung. Die herausragenden Vorwarnzeiten resultieren aus der speziell für Europa abgestimmten Ka-Schmalband Abtastung. Der Z2 warnt Sie dank des leistungsstarken DSPs(Digital Signal Processing) zuverlässig vor jeder mobilen Geschwindigkeitsmessung. Es bleibt ausreichend Zeit zum Reagieren...

Das Quintezz Radarwarngerät verfügt über eine Logicschaltung, die Fehlalarme auf ein minimum reduziert. Zusätzlich können Sie alle Bänder nach Bedarf abschalten. Es werden alle in Deutschland verwendeten Radarbänder sowie alle Lasermessungen mit 360° Ortung erkannt. Sein kontrastreiches Display lässt sich in 3 Stufen dimmen. Die Empfindlichkeiten sind hierbei zwischen ausserorts und Stadtverkehrmodus(innerorts) umschaltbar. Unser Premium Radarwarner zum Sparpreis!!

Besonderheiten
- überragende Ortung mobiler Radarmessungen und Laserpistolen
- 13 Band Radar- und Laser Detektor
- Ka-Schmalbandabtastung
- kinderleichte Montage über Saugnapfhalterung
- Speziell entwickelt für europäische Radarfallen
- nicht ortbar durch VG-2-Versteck-Technologie
- 360° Laserortung (vorne,hinten,links,rechts)
- Bänder einzeln abschaltbar
- City / Highway Schaltung
- digitale Sprachausgabe
- kontrastreiches Display
- dimmbares Display
- Anschluss über einen Zigarettenanzünder
- Langzeitspeicherung ihrer Settings
- CE-Kennzeichnung
- Automatischer Selbsttest

Technische Daten
Radarerkennung

- X-Band 9,41 Ghz
- X-Band 9.9 GHz
- X-Band 10,5 GHz
- X-Band 10,525 GHz
- X-Band 10,6 GHz
- Ku-Band Europa 13,450 GHz
- K-Band 24,1 GHz
- K-Band 24,125
- K-Band 24,15 GHz
- Ka-Schmalband Europa 34,0 GHz
- Ka-Schmalband Europa 34,3 GHz
- Ka-Schmalband Europa 34,36 Ghz
- Ka-Breitband 34,7 GHz
- Ka-Breitband 35,5 GHz

Lasererkennung
- LTI 20-20 Laser
- Ultra Lyte Laser
- ProLaser
- ProLaser III

Lieferumfang
- Quintezz XT-7000 Z2 Radarwarner
- Halterung mit Saugnäpfen
- Ersatzsicherung
- Benutzerhandbuch (D, GB, NL, F, E, HU, RO)

Quintezz XT 7000 Z2 Radarwarner

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Quintezz Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.

Radarwarner erlaubt oder nicht? Dein Blitzer-Ratgeber 2017

Radarfallen sind bei Fahrern sehr unbeliebt. Das unerwartete Aufleuchten bahnt den Bussgeldbescheid an und kann einem gestressten Straßenverkehrsteilnehmer immer wieder mal den Tag vermiesen. Dabei dient die Straßenverkehrsüberwachung der öffentlichen Sicherheit. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf öffentlichen Strecken sollen die Fahrzeuglenker schließlich nicht aufregen, sondern Unfälle unterbinden oder die Lärmbelästigung für Anwohner verringern.

Nichtsdestotrotz ist es für Fahrer verführerisch, den Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen nochmals davon zu kommen. Hierfür gibt's etwa elektrische Radarfallen Warner. Ob diese gestattet oder illegal sind, werden wir im weiteren Verlauf erklären. Dabei wollen wir stets die Formulierung von Paragraf 23 Abs. 1b der Verkehrs-Ordnung (Straßenverkehrsordnung) im Gedächtnis behalten, der lautet so:

Wer ein Vehikel führt, darf ein technisches Gerät nicht benutzen oder funktionstüchtig mitführen, das geeignet ist, Geschwindigkeitsmessungen zu orten oder zu stören. Im besonderen gilt dies für Apparate zur Betriebsstörung oder Anzeige von Tempomessungen (Radarwarner sowie Laserstörgeräte).

Blitzer-Software: Zulässig oder illegal?

Technische Apparate, die Geschwindigkeitsmessungen signalisieren oder blockieren können, dürfen also keineswegs mitgeführt werden. Durch diesen Wortlaut wird tatsächlich jedes Handy im Auto auf öffentlichen Strassen rechtswidrig, sobald eine Starenkasten-Applikation darauf aufgespielt sei.

Zwar ist das laden einer Starenkasten-Applikation legal, doch untersagt ist es, diese dann auch zu benutzen, wenn das KFZ angeschaltet sei. Hierzu gibt's ein Entscheid des Oberlandesgerichts (Oberlandesgericht) in Celle vom 03. 11.2015 (Aktenzeichen 2 Ss (OWi) 313/15). Darin erklärt man:

Der Verbotstatbestand des § 23 Abs. 1b Satz 1 StVO sei vorliegend, sofern ein Fahrzeugführer während dem Fahren ein Mobiltelefon betriebsbereit mit sich führt, auf dem eine sogenannte Blitzer-Applikation aufgespielt und diese Software während der Reise aufgerufen ist.

Was ist eine Blitzer-App eigentlich?

Applikationen sind Computerprogramme, die gewisse Eigenschaften erfüllen und typischerweise auf Smartphones und Tablets übertragen werden können. Erfüllt diese Anwendung die Funktion, vor Geräten zur Geschwindigkeitsmessung zu alarmieren, handelt es sich um eine Blitzkasten-App. Solche Anwendungen greifen auf eine oft in Echtzeit aktualisierte Datenbank zu, die von ihren Benutzern gepflegt wird. Hat ein Straßenverkehrsteilnehmer also einen Starenkasten identifiziert, meldet er dies der Blitzer-App. Genehmigt ist eine solche nur, solange Sie kein Auto lenken.

Eine rechtliche Grauzone besteht, wenn  nicht der Fahrzeuglenker des Wagens, sondern etwa sein Fahrgast eine Blitzkasten-Anwendung installiert und aktiv schaltet. Dieser darf den Fahrzeugführer scheinbar schwerlich aktiv auf Blitzer im Umfeld hinweisen, anscheinend aber darum bitten, “ein wenig behäbiger zu fahren ”.

Außerdem geht aus dem Richterspruch eindeutig hervor, dass die Blitzer-Applikation gestattet ist, solange Sie während der Fahrt vom Fahrzeugführer nicht in Betrieb genommen wird. Fahrzeugführer können sich also völlig legal vor Abreise mithilfe der Radarwarner-Applikation über Aufstellungsorte der Meßsysteme in Kenntnis setzen.

Doch nicht bloß die angeschaltete Blitzerwarner-Anwendung ist untersagt, sondern ebenso auch das Hantieren mit dem Smartphone am Steuer. Für diese Übertretung können ein Verwarngeld von 60 Euro und ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg erteilt werden.

Radarfallen Warner im Navigationssystem: gestattet oder illegal?

Ausgehend vom oben zitierten Beschluss des Oberlandesgericht (OLG) Celle könne schlussgefolgert werden, dass auch ein Navigationssystem mit Radarwarner gestattet ist, solange die Radarabtastung während der Reise nicht angemacht wird.

In der Navigation arbeitet der Radarwarner einerseits durch eine aufgespielte Datenbank, die fixe Geschwindigkeitsmessgeräte enthält oder ähnlich einer Blitzer-Anwendung, bei welcher die Positionen auch bewegbarer Blitzer in Echtzeit angezeigt werden können.

Selbstverständlich sind derartige Radarfallen Warner nicht erlaubt, wenn der Fahrzeuglenker den Motor anmacht und öffentliche Strecken befährt.

Mobiltelefone und Navis dienen nicht nur der Blitzer-Warnung, weswegen ein Navigationssystem mit Blitzer-Datenbank oder eine Starenkasten-App teilweise legal sind. Anders sieht es mit Apparaturen aus, die für die Echtzeit-Identifikation oder auch Betriebsstörung von Blitzersignalen konzipiert wurden.

Der Besitz signalortender Radarwarner ist nicht verboten!

Der weiter oben erwähnte Paragraf 23 Abs. 1b Straßenverkehrsordnung wurde ursprünglich für Geräte verfasst, die nur den Zweck der Radarwarnung erfüllen. Radarwarner sind also illegal, auch wenn der Verkauf solcher Geräte geduldet wird.

Bedenken sie: Rechtsgeschäfte, in denen Radarwarner verkauft werden, sind sittenwidrig. Folglich entfällt etwa das Rückgaberecht des Käufers (bei Uns aber nicht), wenn die Apparatur nicht mehr läuft (siehe hierzu ein Beschluss des Bundesgerichtshofes vom 23.02.2005, AZ VIII ZR 129/04).

Die Hersteller solcher Gerätschaften behaupten, daß diese die Radarsignale von Blitzern entdecken und deswegen wirkungsvoll vor ihnen warnen können. Auch Laserstörer sind käuflich. Beide Gerätschaften dürfen nicht im Fahrzeug mitgeführt werden und werden in der Regel unmittelbar von Ermittlern abgenommen.

Selbst abgeschaltet und im Ablagefach sind solche Radarfallen Warner nicht erlaubt. Hier greift der Wortlaut von § 23 Abs. 1b StVO, wonach eine derartige Apparatur nicht “funktionstüchtig mitgeführt” werden darf. Es sind auch Apparate zu haben, die auf Tastendruck für den Moment vollständig nutzlos gemacht werden können. Erst eine Softwareanwendung, das zuhause ausgeführt wird, kann die Funktionalität wieder aktivieren. Hierdurch soll die Betriebsbereitschaft während der Exkursion erlöschen (wenn der Fahrzeugführer etwa in eine Straßenverkehrsüberwachung kommt). Ob Landgerichte solche Schlupflöcher im Zweifel jedoch durchwinken, bleibe anfechtbar.

Welche Blitzer-Warner sind in der BRD erlaubt?

Ein altbekannter Blitzer Warner ist gestattet: das Radio. Aber warum eigentlich?

Der eigens mitgeführte Radarfallenwarner ist unzulässig, weil er im Gegensatz zu den Rundfunkmeldungen über die ungefähren Aufstellungsorte von Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen personalisiert ist.

Die Blitzermeldung im Hörfunk kann durch den Zuhörer nicht beeinflusst werden und erfolgt losgelöst von dessen Aufenthaltsort. Außerdem werden nur ungefähre Aussagen über die Stellen gemacht, wo Tempomessungen erfolgen. Der Kraftfahrer ist folglich angehalten, sich jedenfalls auf dem ganzen Straßenabschnitt an das vorgeschriebene Tempolimit zu halten. Damit wird die Straßensicherheit an Gefahrenstellen erhöht, was im Grunde genommen der Sinn und Zweck von Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen ist.

Die personalisierte und umfassende Bekanntgabe der Standpunkte von Meßanlagen, Laserkontrollen, Lichtschranken oder Induktionskontakten fördert jedoch  strafbares Verhalten von regelmäßigen Schnellfahrern, die anschließend bloß an den entsprechenden Stellen für kaum paar Meter vom Gaspedal gehen.

Aus einem differenzierenden Grund ist das Betätigen des Fernlichts als Radarfallen Warner untersagt, falls Sie etwa ankommende Kraftfahrer vor einer Messung “alarmieren” wollen. Paragraph 16 der Straßenverkehrsordnung gibt vor, dass Lichtzeichen nur gegeben werden dürfen, wenn

- Sie außerhalb geschlossener Ortschaft überholen wollen oder
- eine unmittelbare Gefährdung für Sie oder andere gegeben ist.

Da ein Starenkasten keine “Bedrohung” ist, müssen Lichthupen-Radarwarner mit einem Ordnungsgeld von fünf Euro rechnen, wenn ihr Benehmen zur Anzeige gebracht wird.