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Jetzt ortet Valentine One V2 Multaradar CD/CT Messungen und jede Frequenz wie: Laser, X-Band, Euro K-Band, Euro-Ka-Schmalband und KU-Band sehr früh. Mit deutschem Handbuch!
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Lieferzeit: ca. 10 Tage
Art.Nr.: 424
Hersteller:Valentine Research
Gewicht: 1.000 Kg.
Hersteller-Artikelnummer: V1Gen2

Valentine One V1 Gen2

Der V1 Gen2 ist ein völlig neues Warngerät, das sogar die beste Version des Valentine One V2 deutlich übertrifft. Im Inneren des brandneuen Magnesiumgehäuses befindet sich ein völlig neues und patentiertes Radar- und Lasersuchgerät, welches auf einem Konzept basiert, das auch von militärischen CHIRP-Radargeräten genutzt wird, um schwächere, weiter entfernte Ziele mit höherer Präzision zu erfassen. Die Ka-Band Empfindlichkeit ist verglichen mit dem V1 bedeutend besser. Die K-Band-Reichweite wurde zudem erheblich verbessert. Valentine Researchs neue SAW-D2L- und LNA-Technologie ist die Schlüsseltechnologie für diese enorme Reichweitensteigerung. Gegenüber dem bewährten V1 Gen1 ermöglicht diese revolutionäre Neuentwicklung auch einen Durchbruch beim Schutz vor elektronischer Radarwarner Ortung.

Jetzt bringt Ihnen Valentine Research "die beste Radarsuchmaschine diesseits des Militärs". Der V1 Gen2 verfügt über neueste Detektionswerkzeuge, die ihm gegenüber anderen Geräten eine höhere Reichweite verleihen, mit weniger Fehlalarmen und größerer Reichweite, auch bei schwachen Signalen.

V1 Gen2 verfügt über ein schlankes Magnesiumgehäuse, einen eingebauten Bluetooth-Anschluss für einfache Updades, ein kontrastreiches Display und bedienerfreundliches Bedienelement.

V1 Gen2 führt die K-Band Verifier-Technologie ein, um die Filterungsmöglichkeiten gegen Tote-Winkel-Assistenzsysteme in neuen Autos zu verbessern und Fehlalarme durch automatische Türöffner zu reduzieren. Integriertes Bluetooth 5.0 ermöglicht eine drahtlose Verbindung zu Ihrem Apple- oder Android-Smartphone oder Tablet. Valentine Researchs kostenlose App-V1Connection läuft auf Ihrem Gerät und bietet Ihnen eine revolutionäre neue Methode zur Analyse der Live-Ortung von Geschwindigkeitsmessungen, die von dem Valentine One Gen2 erfasst werden. Nutzer bekommen auch Zugang zu zukünftigen Firmware-Upgrades.


Besonderheiten
- Neuestes Modell 2020
- ideal für Deutschland/AU/EU
- hervorragende Ortung mobiler Radarmessungen und Laserpistolen
- Ka-Schmalbandabtastung
- Multaradar CD/CT Ortung
- Bluetooth Verbindung mit Apple und Android App
- Filterung von Fehlalarmen im K-Band (filters out False alarms)
- bis zu 400% verbesserte Laserortung (vergl. mit V1 Gen1)
- optische und akkustische Warnmeldungen
- Anzeige der Empfangsrichtung
- 360° Radar Rundumortung (vorne,hinten,links,rechts)
- 2 Radarantennen
- 2 Lasersensoren
- 100% Schutz gegen elektronische VG-2 Ortung
- robustes Magnesiumgehäuse
- sekundenschneller Auf- und Abbau
- updatefähige Firmware
- kompakte Abmessung: 115 x 93 x 25mm
- 12V Stromversorgung über Zigarettenanzünder
- Mit Prüfzeichen CE (gem. EMV-Gesetz)
- Umfangreiches Zubehör und Befestigungsmaterial
- Optionales Zubehör: Separates Display oder Audioeinheit
- Mit Handbuch in Deutsch

Technische Daten
- X Band 10,500-10,550 GHz
- K Band 24,050-24,250 GHz
- Ka Band 33,400-36,000 GHz
- KU-Band 13,400-13,500 GHz
- Laser 820-950 nm

Abmessungen
- Länge: 11,7 cm
- Breite: 9,7 cm
- Höhe: 2,6 cm

Gewicht
- 185 Gramm

Lieferumfang
Valentine One Gen2 Radarwarner
- Windschutzscheiben Halterung
- Einschneidverbinder (zur Festverdrahtung)
- Reservesicherung
- Reservesaugnäpfe
- Gerades Stromkabel ca. 250cm
- Gewickeltes Stromkabel ca. 80cm
- Stecker für Zigarettenanzünder
- Bedienungsanleitung (englisch+ PDF in deutsch)
 

Valentine One V1 Gen2 Radar detector

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb dieses Valentine One V2 Radar Detectors on the market nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.




Sind Blitzer-Apps legal?


Wer im Automobil einen Blitzer Warner betreibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Wir erklären Ihnen die Gesetzeslage bei der Nutzung von Blitzer Warnern und Mobiltelefon-Apps.

Der beste Schutz vor Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen? Sich ans Geschwindigkeitslimit halten. Zumal der ein oder andere trotzdem Ab und zu mal etwas unbedacht ist, erfreuen sich Blitzerwarner großer Beliebtheit. Doch es gibt mehrere Arten: momentan sind vor allem Smartphone-Apps sehr beliebt. Sie verfolgen die Route per GPS und alarmieren, wenn man sich einem der ca. 3500 in Deutschland festen Radarmeßgeräte nähert. Oft hat man als Benutzer in der Applikation auch die Option, kurzzeitige Geschwindigkeitsmessungen zu melden und auf diese Weise andere Kraftfahrer zu warnen. Solch eine ähnliche Funktion bieten auch etliche Navigationen. Hier lässt sich der Blitzerwarner im Menü ein- oder abschalten.

Neben Handy-Apps und Funktionen in Navis gibt es außerdem besondere Gerätschaften, die im Automobil montiert werden. Sie erfassen die Radar- oder Laserstrahlen der Geschwindigkeitsmeßgeräte und informieren den Fahrzeuglenker rechtzeitig. Vor Induktionskontakten in der Fahrbahn  oder Lichtbarrieren informieren diese speziellen Radarfallenwarner jedoch nicht. Ferner gibt's Störgeräte, welche die Signale von Messaparaturen blockieren und somit die Messung blockieren.

Wie ist die Gesetzeslage zu Blitzer-Applikationen und Radarfallen Warngeräten?


Ist es erlaubt sich vor einem Blitzkasten warnen zu lassen? Die Antwort hierzu ist ein deutliches Jein. In der Straßenverkehrsordnung heißt es hierzu: "Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht benutzen oder einsatzbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen zu erkennen oder zu beeinträchtigen." (§ 23 Absatz. 1b Straßenverkehrsordnung). Es ist folglich nicht erlaubt, ein System zu verwenden oder auch nur im Auto dabei zu haben, das einen unmittelbar vor der Ankunft an der Meßstelle warnt oder die Messanlagen mit einem Störsignal verhindert.

Der Erwerb eines z.B. Escort Max Radar Warngeräts ist am Rande bemerkt nicht ordnungswidrig, die Gesetzgebung verbietet nur das betriebsbereite Mitführen während des Fahrens. Achtung: In einigen Ländern, wie Österreich und der Schweiz, ist auch der Besitz eines Warngeräts verboten.

Standortbezogene Warnungen vor Blitzern sind unzulässig.


Blitzer-Anwendungen auf dem Mobiltelefon warnen den Fahrzeuglenker unmittelbar vor Erreichen einer Messfalle (speed threshold) – und sind damit verboten. Vorsicht: lediglich durch die Installation der Applikation auf dem Handy bewegt man sich auf dünnem Eis, weil das Funktelefon dadurch zu einem betriebsfähigen Radar Warngerät wird. Zukunftsweisend war hier vor allem ein Urteil des Rostocker Gerichts (Az.: 21 Ss OWi 38/17). Das Amtsgericht wies die Klage ab mit dem Argument, dass durch das Downloaden der Applikation das Mobiltelefon zu einem "zu Verkehrsüberwachsungsmaßnahmen bestimmtem Gerät" gemäß der StVO werden würde. Wer sich folglich von einer Blitzer-App alarmieren lässt, begeht eine Straftat. Selbiges gilt für Navis: einige Navigationssysteme kommen schon ab Werk mit einem vorinstallierten Blitzer-Warner. Wer die Funktion nachhaltig abgeschaltet lässt, muss sich jedoch keine Sorgen machen.

Allerdings gibt es eine Hintertür: Die Straßenverkehrsordnung bezieht sich nur auf den Fahrzeugführer. In der Theorie dürfte der Begleiter eine Blitzer-App benutzen. Das Problem: Auch er darf den Fahrzeugführer kurz vor Erreichen einer Meßstelle nicht benachrichtigen.

Erlaubte Blitzer-Apps und -Warner

Hinweise zu Kontrollstellen, wie sie im Rundfunk durchgegeben werden, sind vollständig erlaubt, weil sie universell sind aber nicht standortbezogen veröffentlicht werden. Auch wer sich bereits bei seiner Routenplanung über stationäre Radarmessungen informiert und sich einen Zettel ins Fahrzeug legt, begeht keinen Gesetzesbruch. Dasselbe gilt für Applikationen die nicht auf die GPS Position des Wagens zugreifen und Alarm schlagen, sondern nur ortsfeste Kontrollstellen ankündigen: sie sind gestattet. Illegal wird es – jedenfalls in der Bundesrepublik Deutschland – dann, wenn die Warnung standortbezogen kurz vor der Kontrollstelle bekannt gemacht wird.

Welche Strafmaßnahmen blühen, wenn man in der Bundesrepublik Deutschland überführt wird?

Wer eine Blitzer-Applikation oder einen Radarwarner benutzt und dabei in einer Polizeikontrolle ertappt wird, muss in der Bundesrepublik mit einer Geldbuße in Höhe von 75 Euro rechnen, obendrein kommt ein Punkt in Flensburg. Ferner darf die Polizei das Radar Warngerät konfiszieren. Auch Störsysteme werden sichergestellt und vernichtet. Mobilfunktelefone und Navis im Gegensatz dazu dürfen nicht entzogen werden, weil diese Gerätschaften vorrangig für andere Zwecke verwendet werden, als vor Geschwindigkeitskontrollanlagen Alarm zu schlagen.

Wie sieht der Sachverhalt ausserhalb Deutschlands aus?

Zwar sind sich die EU Staaten einig, dass Störer unzulässig sind, bei den Blitzer Warnern dagegen gibt es mehrheitlich unterschiedliche Ansichten. In Rumänien, Bulgarien und Albanien beispielsweise sind Blitzerwarner zulässig, in anderen Staaten drohen dagegen sogar lange Freiheitsstrafen: In Serbien, Schweden, Luxemburg und Belgien muss man schlimmstenfalls für ein bis 6 Monate ins Zuchthaus, sofern man sich vor Blitzanlagen warnen lässt.

In zahlreichen anderen Staaten wird wie in der Bundesrepublik ein Verwarnungsgeld erhoben, das aber fallweise recht drakonisch ausfallen kann. In der Schweizerischen Eidgenossenschaft werden bis zu 200 Euro fällig, in Tschechien kann die Warninfo vor dem Starenkasten sogar bis zu 7.300 Euro kosten. Wissenswert: Österreich stellt z. B. nur den Besitz und den Betrieb von Radarfallenwarnern die mit Funkwellen die Messstellen ausfindig machen unter Strafe und kassiert hierfür bis zu 4000€ ein. Warnmeldungen vom Navi oder dem Smartphone sind in der Alpenrepublik dagegen zulässig!


Radarfallen in Deutschland

Multanova 6f

Die Multanova 6F ist als Fahrzeugeinbau sowie als portables Stativgerät, und als Brückenradar in Verwendung. Im Gegensatz zu den zu Beginn genannten Messanlagen wird hier mithilfe einer elektromagnetischen Welle die Geschwindigkeit des zu messenden Gefährts feststellt.

Funktionsprinzip

Das Meßsystem Multanova VR 6F arbeitet nach dem Doppler-Grundprinzip, d.h. von einer Radaranlage werden Wellen mit hoher Frequenz unter einem festgelegten Abstrahlwinkel (Winkel des Messvorgangs) mit bekannter Länge der Frequenz fortlaufend ausgesandt und nach Reflektion von der Vorrichtung wieder empfangen. Während die, von der Fahrbahn zur Apparatur zurückgeworfene Strahlung – wie bei allen ruhenden Objekten – ohne Frequenzveränderung bleibt, ergibt sich bei einem sich bewegenden Kraftfahrzeug wegen des Doppler-Effektes eine Frequenzänderung. Bei einem auf die Radarsonde herannahenden Gefährt ist dies immer eine Frequenzerhöhung, bei einem sich von der Radarvorrichtung wegbewegenden Fahrzeug ist dies immer ein Schwingungsabfall. Durch die Art der Frequenzänderung kann dadurch die Fahrrichtung und durch den Wert der Frequenzveränderung die Geschwindigkeit eines erfassten Kraftfahrzeugs ermittelt werden.Am Eindrucksvollsten lässt sich dies bei einem vorbeifahrenden Streifenfahrzeug mit aktiviertem Martinshorn nachempfinden, wogegen die Veränderung des Signals durch die hörbare Wahrnehmung sofort wahrzunehmen ist.

Messablauf

Mit blick auf das Arbeitsprinzip muss ein neben dem Fahrstreifen aufgestelltes Messgerät die Fahrtgeschwindigkeit eines vorbeifahrenden Gefährts gezwungenermaßen mithilfe des Winkels (alpha) bestimmen, in welchem das Radarsignal in Relation zur Straße eintrifft. Beim Gerätemodell Multanova 6F ist diese Winkeleinstellung mit 22° vorgegeben.

Es ist somit einleuchtend, dass eine Messung deswegen nur richtig erfolgt, so lange dieser Sollwinkel eingehalten wird. Bei einem kleineren Winkel im Bereich der Längsachse des gemessenen Fahrzeuges und dem Radarkegel werden zu hohe, bei einem größeren zu niedrige Fahrgeschwindigkeiten ausgegeben.

Zur Verständlichmachung des Messablaufs ist ferner wichtig, dass der Messvorgang über die gesamte Durchfahrt des zu messenden Kraftfahrzeugs stattfinden muss. D.h. ein Vehikel taucht in den Radarkegel ein und liefert ab diesem Augenblick der Radaranlage bis zur Ausfahrt aus dem Radarkegel ununterbrochen ein Doppler Signal.

Zur verlässlichen Erfassung des Vehikels muss dieses zuvor eine entsprechende Strecke im Radarkegel zurücklegen. Im anschluss wird der eigentliche Messvorgang angefangen. Dabei wird vorerst die Fahrtrichtung des sich im Radarsignal befindlichen Kraftfahrzeugs ermittelt. Entspricht die Fahrtrichtung der zu erwartenden, gelangen bloß noch Doppler-Signale dieser Fahrbahnrichtung zur Überprüfung. Ist die Anlage für zwei Fahrbahnrichtungen eingestellt, determiniert das erste, in den Radarstrahl einfahrende Fahrzeug die Messrichtung, Kraftfahrzeuge der Gegenfahrbahn werden für die Dauer des laufenden Messzyklus vernachlässigt.

Auf der Messstrecke werden Geschwindigkeiten festgestellt, die wenigstens über eine Entfernung von 0,25 m konstant sein müssen. Dieses Messergebnis wird am Bediengerät ausgegeben. Wird innerhalb einer Strecke von 2 m kein Teilbereich konstanter Geschwindigkeit gemessen, wird die Auswertung abgebrochen und auf dem Bedienelement erscheint „—„.

Messwertüberprüfung

Wurde ein gültiges Messergebnis gefunden, erfolgt in der nächsten Phase eine Analyse des ermittelten Meßresultats (Validierung). Differenzen der Meßresultate größer 3% nach oben oder unten über eine Wegstrecke von 1 m führen zum Abbruch der Überprüfung. Die Verifizierung wirde obendrein verfrüht beendet werden durch:

- Ausfahrt des überprüften Fahrzeugs aus dem Radarstrahl

- Vorhandensein eines anderen Kraftfahrzeugs im Meßbereich

- Doppler-Signale differierender Frequenzen,

- wogegen der letztgenannte Punkt in weiteren Zusammenhang mit der gegenständlichen Beweisfrage zu bringen ist .

War die Strecke von Beginn der Auswertung bis zu deren Einstellung größer als 3 m, erfolgt bei einer Grenzwertübertretung eine Kameraauslösung. Die Einblendung der Messdaten erfolgt allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt. War die Strecke kürzer als 3 m, wird die Messung annulliert, weil sie nicht hinreichend verifiziert wurde. Auch bei Übertretung des Geschwindigkeitslimits erfolgt unter diesen Voraussetzungen keine Kameraauslösung.

Im Kontrollabschnitt der Überprüfung wartet das Geschwindigkeitskontrollgerät auf das Ende der Überprüfung. Das typischerweise gewisse konstante Merkmale aufweisende Doppler Signal sollte dann innerhalb einer Strecke von 2 m nach Beendigung der Überprüfung abreißen, was tatsächlich auf das Ausfahren des gemessenen Kraftfahrzeugs hinweist. In diesem Fall kann der Messwert sicher dem Gefährt zugeordnet werden. Anschließend werden die Messdatensätzen in das Foto eingefügt und der Film weiterbefördert.

Wird im Kontrollabschnitt jedoch eine Strecke gleichmäßiger Geschwindigkeit abweichend von dem vorab eruierten Wert gefunden, wurde der Abbruch der Evaluation durch die Zufahrt eines anderen Fahrzeuges oder durch Doppler-Reflektion induziert.

Ein besonderes Merkmal liegt in der Erkennung des ankommenden Verkehrs, wie vorliegend. In diesem Fall erfolgt die Kameraauslösung sowie eine Geschwindigkeitsübertretung ermittelt wird. Die Kamera wird dadurch früh genug angesteuert, um die Fahrzeugfront mit dem Autokennzeichen bildlich festzuhalten. Die Meßdaten werden aber wiederum erst nach Abschluss der Überprüfung und unter der Voraussetzung ihrer Gültigkeit im Foto eingeblendet. Erfolgen Bestätigung, Validierung und Prüfung des Geschwindigkeitsmessresultats nachträglich nicht, werden anstelle des Geschwindigkeitswertes Annullierungszeichen „—“ in das Foto eingeblendet.

Das Meßgerät Mesta 208 – Wie arbeitet das Radarmesssystem?

Um die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung zu überprüfen, setzen die Gesetzeshüter Starenkasten, Radargeräte oder auch LIDAR ein. Sie greift dazu auf die unterschiedlichen Techniken zurück, um Rasern zu schnappen. Beispielsweise kommt hier auch der Mesta 208, ein bewegliches Radarmeßgerät, zum Einsatz.

Die Gerätschaft wird dazu häufig in einem abgestellten Auto am Straßenrand integriert, so dass es von Fahrzeugführern sehr schwer zu bemerken ist. Ebenso gegen Bußgeldschreiben, die infolge eines Schnappschusses vom Blitzer Mesta 208 ergehen, können Betroffene gegebenenfalls Veto einlegen. Ob dies nützlich ist, muss einzeln geprüft werden. Bei Skepsis kann es sinnvoll sein, einen Jurist zu Befragen.

Das Messprinzip des Blitzkastens Mesta 208

Der Mesta 208 gehört zu den Verkehrsradaranlagen ebenso wie weitere Blitzkasten. Hier sind unter Anderem der Multanova VR 6F oder ebenfalls der TRAFFIPAX SpeedoPhot zu nennen. Das Geschwindigkeitsmeßgerät prüft das Tempo des Vehikels mit einem Hochfrequenzsender und elektromagnetischen Wellen. Hierbei strahlt das Gerät mithilfe einer Richtantenne ein elektromagnetisches Signal ab. Dieses ist ausgerichtet und fokussiert und trifft den Fahrstreifen in einer vorgegebenen Richtung. Der Winkel kann hierbei bei den diversen Messgeräten variieren.

Die abgestrahlte Welle breitet sich vor der Sendeeinheit innerhalb eines kegelförmigen Raumes aus. Nähert sich nunmehr ein Fahrzeug diesem Bereich, wird diese Welle von ihm zurückgesandt, wodurch ein Teil der Strahlung nochmals den Sender erreicht. Die von dem fahrenden KFZ zurückgesandte Strahlung wird dabei in ihrer Frequenz geändert. Das geschieht aufgrund des sogenannten Doppler-Effekts. Der Mesta 208 kann im Anschluss mittels dieses Frequenzunterschieds zwischen der emittierten Welle und der empfangenen Strahlung die Fahrzeuggeschwindigkeit des ankommenden Fahrzeugs bestimmen. Selbst nach einer Messung des Mesta 208 wird eine Messfehler-Toleranz abgezogen, mit der potentielle Messfehler beseitigt werden sollen. Wie bei allen portablen Radarmessungen hat diese Messfehlertoleranz in der Regel eine Höhe von 3 km/h bei einer gefahrenen Geschwindigkeit bis 100 km/h, beziehungsweise 3 Prozent bei mehr als 100 km/h.

Mesta 208 – Etwaige Messfehler des Radargerätes

Auch beim Mesta 208 kann es durch verschiedenartige Faktoren zu Messfehlern kommen. Die Ausrichtung des korrekten Winkels zur Fahrspur ist besonders wichtig, weil es ansonsten zu sogenannten Winkelfehlern kommen kann. Bei dem Starenkasten Mesta 208 sollte der Messwinkel 25 Grad aufweisen. Ist der Messwinkel zu gering eingestellt, werden zu hohe Geschwindigkeiten gemessen, bei einem übergroßen Messwinkel dem entsprechend zu kleine.

Ebenso muss auf die richtige Zuweisung der Messergebnisse geachtet werden, zumal der Überprüfungsbereich etliche Meter umfassen kann und sich falls nötig mehrere Fahrzeuge gleichzeitig in diesem aufhalten können. In Folge dessen sind nicht nur Probleme bei der Zuordnung der Messergebnisse zu beobachten, sondern ebenso Dopplerfehlmessungen.

Technische Informationen zum Mesta 208

Die folgenden Punkte geben nochmals einen Überblick über die technischen Daten, die der Mesta 208 zugrunde liegen:

- Sendefrequenz: 24,125 GHz

- Messwinkel: 25°

- Überprüfungsbereich: 10 bis 250 Stundenkilometer

Radarpistole SPEEDCONTROL

Dieses Gerät wird vorwiegend im Freistaat Bayern zur Messung der Geschwindigkeit eingesetzt. Auf grund unten genannter spezieller besonderer Umstände wird es aber nur noch vereinzelt genutzt.

Emissionsfrequenz: 24,125 GHz

Antennentyp: Kegelhorn, 23 dBi Gewinn

- Signalstärke:  < 500 mW

- Halbwertsbreite: 12 Grad

- 10 dB-Breite: 36 Grad

- Energiedichte: 0,31 mW/cm² (ermittelt am Horn)

- Polarisation: linksdrehend zirkular

- Ansprechdistanz  > 1 km

- Messwinkel: 0 Grad

- Meßwiederholrate: 0,8 s

- Meßzeit: 22,34 ms

- Temperaturbereich: -20 °C bis +60 °C

- Kontrollbereich: 20 km/h bis 199 km/h

- Messwertgenauigkeit: 3 km/h bei Meßresultaten bis 100 km/h

- 3% bei Meßresultaten oberhalb 100 km/h

- Energieversorgung: 12 Volt, ca. 0,5 A

Es ist markant, dass der Messwinkel mit 0 Grad deklariert ist, d.h. das Radargerät ist in der Theorie parallel zum Fahrspurrand aufzustellen. De facto ist dies natürlich nicht möglich, da das Meßgerät ja zur Erfassung der Fahrzeuge nicht mittig auf dem Fahrstreifen plaziert werden kann. Durch die Aufstellung am Fahrbahnrand kommt es zu einem Winkelfehler, der sich jedoch stets zum Nutzen des Gemessenen deutlich macht.

Die Leistungsdichte ist mit 0,31 mW/cm² sehr gering; sie ist deutlich unter der zulässigen Leistungsdichte bei Ganzkörperexposition (10 mW/cm²). Bei ungewollter Anstrahlung von Menschen sind daher keine Risiken für die Gesundheit anzunehmen.

Mögliche Auswertungsfehler durch mehrere Autos im Radarstrahl. Bedingt durch die hohe Reichweite des Radarstrahls (bis zu 1 km) ist es möglich, daß andere Kraftfahrzeuge als das angepeilte Fahrzeug überprüft werden. Es wird dann zwar ein gültiger Meßwert ermittelt, aber die Zuordnung desselben zu einem spezifischen Kraftfahrzeug bleibt unsicher.

Im Labortestlauf ließ sich die Apparatur durch externe Störsender im selben Frequenzbereich (K-Band) beeinflussen. Aufgrund der Tatsache, dass die Arbeitsfrequenz des Meßgerätes auch für sonstige Zwecke (nichtnavigatorischer Rundfunk) freigegeben ist, ist es notwendig, daß das Bedienpersonal vor Beginn einer Messung die Apparatur auf größtmögliche Sensibilität einstellt sowie durch einen Rundumschwenk (360°) prüft, ob sich im Erfassungsbereich des Meßgerätes ein Störsender befindet. Bei Ausfällen leuchtet entweder die Anzeige "RFI" am Radargerät auf oder es wird ein Geschwindigkeitsmeßwert ausgegeben, während sich kein bewegtes Objekt im Umkreis aufhält.

Um eine verlässliche Messung mit der Radarpistole SPEEDCONTROL vorzunehmen, ist auf folgende Faktoren unbedingt zu achten:

- Die Überprüfung darf ausschließlich durch einen Beamten getätigt werden, der an einem besonderen Workshop mitgewirkt hat und mit den Besonderheiten der Vorrichtung geübt ist.

- Das Geschwindigkeitskontrollgerät muß selbstverständlich kalibriert sein; die Gültigkeit der Eichung sollte nicht verstrichen sein.

- Von der Überwachungssäule ist ein Lichtbild anzufertigen. Charakteristiken der Geschwindigkeitsüberwachung können dann später ggf. durch einen Experten untersucht werden.

- dDie ie notwendigen Funktionstests müssen vor Beginn sowie zum Schluss einer Messreihe durchgeführt werden. Hierzu gehören der Anzeigentest "888", der Oszillatortest "32" und der Stimmgabeltestlauf "80". Die Ergebnisse dieser Tests sind in der Messprotokollierung aufzunehmen.

- Durch Auswertung der Ansprechreichweite von Lastwagen ist der wirksame Strahlungsbereich zu ermitteln und ggf. in einem (extra) Lichtbild zu dokumentieren.

- Langsames Schwenken der Radarpistole in einem Vollkreis (360°) zur Auffindung etwaiger Störsignale

- Im effektiven Strahlungsbereich darf sich zum Zeitpunkt eines Messprozesses bloß ein Fahrzeug befinden. Die Nutzung der Radarpistole SPEEDCONTROL scheidet somit auf viel befahrenen Verkehrswegen aus

- Das angepeilte Fahrzeug ist auf einer Wegstrecke von mindestens 40 m permanent (= mit wenigstens 2 Meßwertausgaben) zu erfassen, wenngleich diese Messstrecke sich insgesamt innerhalb eines Bereichs von 400 m befinden muss.

- Das akustische Doppler Signal ist abzuhören und einzustufen. Sprunghafte Veränderungen in der Tonhöhe deuten auf Störungen (z.B. mehrere Kraftfahrzeuge im Meßstrahl) hin.

- Der Meßwert ist in einem Protokoll zu erfassen. Nach Möglichkeit sollte aufgrund des fehlenden Registrierfotos das Messergebnis dem Betroffenen gezeigt werden, und im Anschluss eine neue Überprüfung initiiert werden.

Traffipax Microspeed 09

Das Traffipax Microspeed 09 ist das Vorgängermodell des Traffipax Speedophot Meßapparats und ist baugleich mit dem Gatsometer Radar Type 24. Wenngleich es noch zulässig ist, wird es aufgrund veralteter Technik nur noch vereinzelt (beispielsweise in der Landeshauptstadt) genutzt. Es arbeitet auf der Frequenz 13,450 GHz (Ku Band) und ist für den Kontrollbereich von 20 bis 200 km/h zugelassen.

Traffipax-Speedophot

Mit dem TRAFFIPAX Verkehrsradargerät speedophot eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Verkehrsüberwachungsmaßnahme. Die verschiedenen Meß- und Nutzungsmöglichkeiten gestatten einen universellen Einsatz:

Zur ortsgebundenen Geschwindigkeitsüberwachung des kommenden und abfahrenden Verkehrs vom rechten oder linken Rand der Fahrbahn, eingebaut im Radarmessfahrzeuge und auch mit Spezialdreibein. Die Richtung der Überprüfung wird automatisiert oder manuell umgeschaltet.

Als Kamerawagen zur Überprüfung des fahrenden Verkehrs mit fotografischer Dokumentation von Verkehrsübertretungen.

Erweiterungsmöglichkeit:

Portablen Verwendungals Radarwagen zur Geschwindigkeitsmessung im fahrenden Straßenverkehr, zurückhaltend und ohne Behinderung bzw. Gefährdung des Verkehrsdurchflusses.

Erhältlich als feste Radarkabine für automatisierte Geschwindigkeitskontrolle mit fotografischer Registrierung.

Die Aktivierung und Handhabung der Speedophot-Vorrichtung ist einfach und unproblematisch, ein paar Handgriffe sind bis zur Meßbereitschaft erforderlich. Nach einmaliger Einstellung arbeitet die Prozessor-gesteuerte Vorrichtung vollautomatisch.

Für feste Messungen mit installierter Antenne im Einsatzfahrzeug ist bloß der Radarfahrzeuge parallel zum Fahrbahnrand auszurichten. Meßwinkel der Antenne und Bildwinkel der Fotokamera sind also selbständig vorgegeben.

Bei der Stationierung auf Stativ geschieht die Ausrichtung der Antenne rechtwinklig zum Fahrbahnrand. Ausgerüstet mit der Möglichkeit für mobile Radargeräte im fließenden Straßenverkehr schaltet die Anlage autonom von ortsgebundenem Radareinsatz auf Radar- wie auch Tachometermessung um.

Durch die kleinen Abmessungen ist ein müheloser Einbau in alle Fahrzeuge ohne Einengung des Cockpits gewährt, wohingegen ein freier Ausblick zur Beobachtung der Verkehrslage besteht. Am Bedienpult ist lediglich das Fotoelement mit eingebauter Kontrolleinheit. Bedienteil und Blitzgenerator können getarnt (z.B. im Gepäckraum) montiert werden.

Durch die ganz neue Einspiegelung der gemessenen Geschwindigkeit und sämtlicher weiteren Datensätze werden die komplette Straßenlage und das Umfeld erfaßt und ohne Einschränkung auf dem Fotofilm dargestellt.

Im oberen Bildbereich sind alle Infos in zwei Zeilen einbelichtet, z.B. bei fixen Radarfallen:

- dokumentierte Fahrgeschwindigkeit in km/h

- eingestellte Aktionsreichweite Radar

- "RADAR" für Radareinsatz oder "CAL" für Kalibrierung

- Richtungsindikator für die jeweilig festgestellte Fahrrichtung

- Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden

- t Datum mit Kalendertag, Monat und Jahr

- sieben-stellige Codenummer

- drei-stelliger Fotozähler

Die herausragende Qualität der Filmaufzeichnungen mit jederzeit deutlich erkennbaren polizeilichen Autokennzeichen gewährt eine verlässliche wie rechtssichere Auswertung sowie Abarbeitung der dokumentierten Verkehrssünden.

Weitere Merkmale:

- Ausgereifte, vollständig verlässliche Prozessortechnik mit Selbsttestroutine

- Mühelose Montage in alle Fahrzeuge - sogar in PKW's der Kompakt-Klasse

- Universelle Einbaumöglichkeiten für Heck- und Frontkontrollen

- Eindeutige Fahreridentifizierung bei Frontablichtungen ohne zusätzliche Fotokamera

- Autonome Auswahl von Kraftwagen und Lastwagen mit separat einstellbaren Geschwindigkeitsobergrenzen bei Geschwindigkeitskontrollen im abgehenden Straßenverkehr

Erweiterungsmöglichkeit:

- Bei Verwendung von Ansatzmagazinen Aufzeichnungskapazität von 800 Filmaufnahmen

- Remote und Steuerung der Vorrichtung bei Stativnutzung über ein Handkontrollgerät bis zu 30 m Kabellänge

- Datenaufzeichnung der Einspiegelungsdatensätze auf Speicher-Card

- Schnittstelle für Drucker

Technische Infos

Zulassungszeichen 18.11/89.13 - Typzulassung 1.23-3242.11/spdft PTB Braunschweig

Antenne

- Antennenfabrikat: Schlitzantenne

- Emissionsfrequenz: 24,125 GHz (K-Band)

- Sendeleistung: 20 mW

- Meßbereich: 20 bis 250 km/h (12 bis 155 mph)

- Aktionsweite I: 1. + 2. Spur

- Aktionsweite II: 1. - 4. Fahrbahnspur

- Messsequenz: 2 Geschwindigkeitsüberwachungen/Sekunde

- Messstrecke:  abfließender Straßenverkehr oder eintreffender Straßenverkehr

- per Hand/automatisch umschaltbar

- Meßwinkel: 20 Grad zum Fahrbahnrand

- Positionierung: für Rechts- und Linksmessung im neunzig Grad Winkel zum Straßenrand

- Messkeule: 5 Grad horizontale Öffnungsphase, 20 Grad senkrechter Öffnungswinkel

Fotoelement mit Bedienungskomponente (drehbar) mit Anschluß für Bedienelement und Radar-Taste

Geschwindigkeitsanzeige

- km/h (mph) LED-Dotmatrix drei-stellig, Zeichenhöhe 7,4 mm

- Infodisplay: LCD-Punktmatrix 4x16 Verkehrsschild, Ziffernhöhe 4,15 mm

- mit Anzeige für Zeit: Stunden, Minuten, Sekunden

-  Datum: Kalendertag, Monat, Jahr

-  Fotozähler: drei-stellig

-  Kode: 7-stellig

-  Schwellenwert: PKW/Lastwagen drei-stellig

-  Überprüfungen total: vier-stellig

-  Übertretungen:  4-stellig

- Aktionsweite Radar: Sektor 1 oder 2

- Auslösung: +

- Messstrecke:  abfließend, zufahrend

- t Betriebsmodi: Radar, Radar portabel, Tacho

- Uhrzeit und Zeitangabe: Digitaluhr, quarzgetaktet mit Langzeitstromversorgung, 24-Std. Ausgabe mit

- automatisierter Datumseinblendung incl. Schaltjahranpassung

- Grenzwerte: konfigurierbar in 1 km/h-Abstufungen (bzw. Miles)

- Filmendehinweis: mit autonomer Deaktivierung

Fotokamera

- ROBOT-MOTOR-RECORDER 36 DFT

- Negativformat: 24 x 36 mm

- Informationsfeld: 2,5 x 36 mm im oberen Bildrand

- Datensatzeinblendung: zwei-zeilig Helligkeit Einstellbar

- Fahrgeschwindigkeit

- konfigurierte Aktionsreichweite Radar

- festgestellte Verkehrsrichtung

- Zeit in h, Min, Sek.

- Datierung (Tag, Monat, Jahr)

- Identifikator (1 mal 3 und 1 mal 4-stellig)

- Bildzähler

- Modus radar, Radar portabel, Geschwindigkeitsmesser

- Verschlußzeit: 1/1000 Sek.

- Aufnahmefolge: 2 Fotos/Sekunde

- Aufzeichnungskapazität: mit Norm-Filmkasette 36 Bilder

- Auslösung: bei Radarnutzung selbständig per Radarimpuls

- bei Fotokamera/Tachobetrieb händisch über Auslöseknopf bzw. Radar-Taste

- Objektiv: Schneider Tele Xenar 1:3,8/75 mm und Aufnahmewinkel: 26 Grad

- andernfalls (Erweiterung): Schneider-Tele-Xenar 1:3,8/90 mm mit Fotowinkel: 22 Grad

Steuerelement

- mit Verbindungsschnittstelle für Radarantenne

- Fototeil mit Steuereinheit

- Blitzgenerator

- Batterie

Blitzapparatur

- Blitzleistung: 150 Ws

- andernfalls (Erweiterung): 300 Ws in Verbindung mit Zusatzausstattung

- für Frontalablichtungen: (Rotblitz)

- Blitzlänge: 1/2000 Sek.

- Blitzsequenz: 0,5 Sek.

- Aktionsreichweite: 45 m

Allgemeine Informationen

- Arbeitsbereich: -10 °C bis +60 °C Temperatur

- Energieversorgung der Gesamtanlage: durch 12 V Batterie

- Betriebsspannung des Gesamtsystems: 11-15 V

- Stromaufnahme: Antenne 0,5 A

- Fotomodul mit Bedieneinheit/Bedienelement: 1,5 A

- nach Auslösung: 4,0 A

- Autonome Blendensteuerung: 0,5 A

- Blitzeinrichtung (Ruhestrom): 0,5 A

- nach Fotoauslösung: 80 A max. (Spitze)

- Dimensionen    

- Antenne: 34 x 8 x 10 cm und 2,8 Kilo Gewicht

- Bedienelement: 22 x 8 x 19 cm und 2,5 kg Gesamtgewicht

- Fototeil mit Steuereinheit

- (mit Kamera und autom. Belichtungssteuerung): 17 x 23 x 14 cm und 3,1 Kilogramm Gewicht

- Blitzerzeuger: 20 x 12 x 26 cm mit 4,0 kg Gesamtgewicht

- Blitzerlampe: 20 x 9,5 x 8 cm und  1,5 Kilo Gewicht

Optionen

- Verwendung von 30m-Ansatzmagazin (800 Aufnahmen) mit Umschalter Magazin wie auch Befestigungsbügel

- Anschluß für Handkontrollgerät für Fernsteuerung und Test bei Stativnutzung

- Tachometer, elektrisch gesteuert - Anzeigen Messwert: drei-stellig digital, Messbereich 20 bis 250 km/h (12-155 mph)

- Schnittstelle für Drucker zum unmittelbaren Ausdruck der Datensätze

- Anschlussmöglichkeit für Memory-Card-Speichersystem

In der Zwischenzeit gibt es eine neue Gerätebauart, speedophot II, die jedoch in der Bundesrepublik aktuell (Stand: August 1999) noch nicht freigegeben ist: Traffipax speedophot 2

Traffipax Speedophot II

Hinweis: Das Geschwindigkeitsmeßgerät Speedophot II wurde ausschließlich für landfremde Absatzmärkte konzipiert und ist in der Bundesrepublik Deutschland nicht erlaubt

Mit dem TRAFFIPAX-Geschwindigkeitskontrollgerät speedophot 2 steht eine richtungsweisende Gerätekomposition zum Einsatz, die in ihren Möglichkeiten sämtliche Gesichtspunkte zukunftsweisender Streckenaufsicht abdeckt.

Vielseitige nutzung - im Fahrzeug, auf Dreibein oder aber als Radarkiste - ist durchs spezielle Konzept mit nur einem Gerät realisierbar. Das Geschwindigkeitsmeßgerät Speedophot II ist ein wegweisendes System.

Neben der Verwendung des ROBOT-MOTOR-RECORDER, der Fotokamera für 35mm-Streifen, ist bereits heute der Anschluss der digitalen ROBOT-smartcam vorstellbar.

Die Speedophot II kann als erste Gerätschaft seiner Gattung ohne Hardwareänderungen, d.h. ausschließlich mittels Menüsteuerung am Handmessgerät, für Fahrzeugvorderseite- und Heckinstallation, für Dreibeinbetrieb und den feststehenden Boxen/Masteinsatz genutzt werden. Damit wird der Anwender durchs neuartige Handmeßsystem mit dem vornehmlich für diese Anwendung entwickelten grafischen Display unterstützt. Alle Funktionen der Speedophot II werden grafisch angezeigt. Dies garantiert eine unkomplizierte, ausfallsichere Bedienung der vollständigen Vorrichtung.

Anpassungsfähige Anwendungsmöglichkeiten

Fronteinbau:

- Zur Kontrolle des herannahenden und wegfahrenden Verkehrs aus abgestelltem Gefährt heraus.

- Für Geschwindigkeitskontrollen aus dem fahrenden Automobil heraus.

Fahrzeugheckeinbau:

- Zur Überprüfung des ankommenden und abfließenden Straßenverkehrs aus einem parkenden Gefährt heraus.

- Für Tempomessungen aus dem fahrenden Auto heraus.

Stativeinsatz:

- Verwendung auf Spezialdreibein für herannahenden und abfahrenden Verkehr.

Radarkiste:

- Die vollständige Speedophot 2-Vorrichtung wird bequem in ein Außengehäuse (wahlweise) genutzt.

Die Speedophot II ist gleichermaßen für die Überprüfung des abfahrenden genau so wie des ankommenden Verkehrs dimensioniert, wohingegen die Umschaltung der Messstrecke maschinell oder manuell geschieht.

Die Fahrgeschwindigkeit der fahrenden Fahrzeuge wird mit einem fokusierten Radarstrahl nach dem "Doppler-Prinzip" gemessen.

Bei Überschreitung der vorgewählten Grenzgeschwindigkeit erfolgt automatisch eine Aufzeichnung, auf der das dazugehörende Vehikel mit der beobachteten Fahrgeschwindigkeit wie auch Uhrzeit und Datierung zur nachfolgenden Beweissicherung akkurat dargestellt sind.

Zur Kontrolle im fließenden Verkehr besteht die Möglichkeit, die Speedophot-Anlage an das Fahrzeugtacho zu verbinden. Damit sind Messungen während des Fahrens möglich.

Die äußerst kompakten Baugröße der kompletten Gerätekomposition ermöglichen einen unkomplizierten Einbau in alle Kraftfahrzeuge. Es ist gegenwärtig üblich, die Empfangseinheit in das Fahrzeug einzubauen (z.B. Montage in den Stoßfänger oder hinter den Kunststoff-Grill) oder auf Dreibein, hinter der Rückscheibe eines Kombifahrzeuges zu nutzen.

Die gesamte Gerätezusammenstellung kann auf ein Spezialdreibein hingestellt - ohne Montage in ein Fahrzeug bzw. in unmittelbarerer Nähe davon - zur Verwendung kommen. Als stationäre, personenunabhängige Vorrichtung kann die Speedophot II in eine Radarbox verbaut werden. In dieser Variante wird ausschließlich der abgehende Verkehr kontrolliert und es werden pro Überschreitungsvorgang 2 Photos sowie zwei Blitze ausgelöst.

Offenkundige, verwertungsfähige Aufnahmen mit deutlich lesbaren Auto-Nummernschild erlauben eine betriebssichere und zeitnahe Begutachtung der registrierten Geschwindigkeitsverstöße.

Die bestmögliche Grundvoraussetzung sogar zur rechnergestützten, eigenständigen Abwicklung, welche mit dem TRAFFIPAX- Fotoanalysesystem TRAFFIDESK II möglich ist.

Alle Lichtbilder enthalten im Datenfeld alle Informationen, die zur späteren Untersuchung vonnöten sind. Durchs patentgeschützte ROBOT-Fotoanalyse-Konzept wird für die Informationen bloß ein schmaler Rand am Negativfilm verwendet - das Bildzentrum ist also nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Wahlweise kann die Speedophot II mit einem ROBOT-MOTOR- Aufnahmeautomat mit multifunktionellem Schreibkopf ausgestattet werden, der aufgrund seiner Grafikfähigkeit selbst Schriften wie Chinesisch, Arabisch uvw. Schriftzeichen darstellt. Liefermöglichkeit dieser Option auf Nachfrage.

Andere besondere Eigenschaften:

- ausgereifte, verlässliche Prozessortechnik mit Selbsttestfunktion

- neuestes Gerätefabrikat mit seriellem Anschluss

- Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

- Exzellente Filmaufzeichnungen durch bewährte ROBOT-Kamerasysteme und hochklassige Kameraobjektive

- Einsetzbar bei nahezu allen Lichtverhältnissen durch automatisierte Blendenansteuerung und Automatik-Blitzvorrichtung

- Fotokapazität bis zu 800 Filmaufnahmen

- Fernbedienung und Steuerung der Vorrichtung durch Handkontrollgerät mit imposantem, grafiktauglichem LCD-Display

- Datenspeicherung der Verstoßdaten auf Speicher-Karte zur computerunterstützten Auswertung und Statistik

Gerätekombination (Normal)

Die TRAFFIPAX-Speedophot II-Anlage besteht aus:

- Radarsensorik

- Fotomodul mit Blendensteuerung, Kamera und Magazin

- Bedienelement (Control Unit)

- Handmeßsystem (Messkomponente)

- Blitzapparatur

- Anschlusskabel

Optional lieferbar:

- Spezialdreibein mit Antennenhaltevorrichtung für Strassenaufstellung

- Fernrohrsucher (notwendig für Stativbetrieb)

- Kabelsatz für Stativbetrieb

- Antennenhalterung für Fahrzeugmontage

- Montagesatz

- Digitaltachometer

- Memory-Karte

- Software zur Datenarchivierung (Online) auf Laptop für z.B. statistische Erhebungen

Technische Infos

- Antenne: Typ 24 mit Schnittstelle für Bedienelement über Parallel-Schnittstelle

- Antennenbauart: Schlitzantenne

- Emissionsfrequenz: 24,125 GHz

- Leistungsabgabe: 1,5 W (SIGNALSTÄRKE)

- Messbereich: 20 bis 250 km/h (12 bis 155 mph)

- Aktionsweite 1:  1. + 2. Spur

- Reichweite II:  1. bis 4. Fahrbahnspur

- Meßfolge: 2 Tempomessungen je Sekunde

- Messstrecke: abfahrender oder zukommender Verkehr

- per Hand / automatisch umstellbar

- Winkel der messung: 20 Grad zum Rand Der Fahrbahn

- Positionierung: für Links- und Rechtskontrolle im 90 Grad Winkel zum Rand der Fahrbahn

- Meßkeule: 5 Grad horizontale Öffnungsphase,

- 20 Grad vertikaler Öffnungswinkel

Antenne Typ TPX-R24

- mit Verbindungsschnittstelle für Steuerteil über serielle Schnittstelle

- Antennenfabrikat: Planarantenne

- Emissionsfrequenz: 24,125 GHz

- Sendeleistung: 1,5 W (SIGNALSTÄRKE)

- Messbereich: 20 bis 250 km/h (12 bis 155 mph)

- Reichweite 1: 1. + 2. Spur

- Reichweite II: 1. bis 3. Verkehrsspur

- Reichweite 3: 1. bis 4. Fahrbahn

- Messsequenz: 2 Tempokontrollen je Sekunde

- Messrichtung: abfahrender oder eintreffender Straßenverkehr

- per Hand / automatisch umschaltbar

- Winkel der messung: 20 Grad zum Rand der Fahrbahn

- Aufstellung: für Links- und Rechtskontrolle im 90 Grad Winkel zum Rand der Fahrbahn

- Messkeule: 5 Grad horizontaler Öffnungswinkel

- 15 Grad vertikaler Öffnungsmesswinkel

Handkontrollgerät

- mit Schnittstelle für Steuerteil über serielle Schnittstelle

Infodisplay

- LCD Grafikdisplay: (320x240 Pixel)

- Größe: 7,4 x 5 cm, mit Anzeige für

- Uhrzeit: (Stunden, Minuten, Sekunden)

- Datierung: (Kalendertag, Monat, Jahr)

- Fotozähler: (vierstellig)

- Kode: (7-stellig)

- Schwellwert: (Personenkraftwagen/Lastwagen - drei-stellig)

- Kontrolle völlig: (4-stellig)

- Überschreitungen: (4-stellig)

- Aktionsreichweite Radar: (Reichweite 1, 2 sowie 3)

- Auslösung:  (+)

- Messrichtung: (abfließend / zufahrend)

- Betriebsmodi: Radar, Radar mobil, Box

Steuerteil mit Interface für:

- Radar Antenne

- Handkontrollgerät

- Lichtbildkamera

- Blitzergenerator

- Stromversorgung

- Drucker (Alternative)

- Speicher-Card-Speichersystem (Option)

- Serielle RS232-Verbindung (Erweiterung)

Interne Baugruppe

- Zeit - Datierung: Digitalzeitanzeige, quarzgesteuert mit Langzeitstromversorgung, 24-Std.

- Ausgabe mit automatisierter Datumsanzeige

- incl. Schaltjahradaptation

Blitzvorrichtung

- Blitzleistung: 150 Ws

- alternativ (Erweiterung): 300 Ws in Verbindung mit Zusatzequipment für Frontaufnahmen (Rotlichtblitz)

- Blitzdauer: 1/2000 Sekunde

- Blitzfolge: 0,5 Sekunde

- Aktionsweite: 45 Meter

Kamera

- ROBOT-MOTOR-RECORDER mit Fotoscriptsystem

- Negativformat: 24x36 mm

- Datenfeld: 2,5x36 mm am oberen Bildrand

- Datensatzeinblendung: zweizeilig, (Helligkeit regulierbar)

- Geschwindigkeit

- eingestellte Aktionsreichweite Radar

- beobachtete Verkehrsrichtung

- Uhrzeit: (Stunde, Minute, Sekunde)

- Datum: (Tag, Monat, Jahr)

- Bildzähler

- Betriebsmodus Radar, Radar mobil, Tachometer

- Blendenzeit: 1/1000 s

- Aufnahmefolge: 2 Fotografien die Sekunde

- Aufnahmekapazität: mit Standard Filmpatrone 36 Fotos

- mit Ansatzmagazin (Auswahlmöglichkeit): 800 Fotos

- Kameraobjektiv: Schneider Tele Xenar: 1:3,8/75 mm

- Aufnahmewinkel: 26 Grad

- Ferne fest eingestellt jedoch veränderbar: 15 m

- Blendenbereich: F3,8 - F22

ansonsten/Alternative: Schneider-Tele-Xenar 1:3,8/90 mm

- Aufnahmewinkel: 22 Grad

- Entfernung fest eingestellt jedoch änderbar: 20 m

- Blende: F3,8 - F22

- Blendenansteuerung: manuell, Blendenskala F3,8 - F22

- Option: automatische Belichtungssteuerung

- Filmempfindlichkeit regulierbar: ISO/DIN 25 mit 15 Grad, ISO 50 mit 18 Grad, ISO 100 mit 21 Grad, ISO 200 mit 24 Grad, ISO 400 mit 27 Grad

Optional dazu Digitale Fotokamera Anlage

Technische Informationen zu digitalen ROBOT smartcam Anlage auf Anfrage

Allgemeine Informationen

- Temperaturbereich: -10 °C bis +55 °C

- Umgebungstemperatur

- Leistungversorgung der Gesamtanlage: durch 12V Autobatterie

- Betriebsversorgung der Gesamtanlage: 11 bis 15 VOLT

Stromaufnahme:

- Antenne Fabrikat 24: 0,5A

- Antenne Fabrikat TPX-R24: 0,7A

- Bedienteil mit Handkontrollgerät: 1,3A

- ROBOT-MOTOR-RECORDER: 0,1A bis 4,0A nach Fotoauslösung

- Blitzeinrichtung: 0,5A bis 80A nach Auslösung

Dimensionen und Gewicht:

- Antenne modell 24: 34x8x10cm mit 2,8 Kilo

- Antenne Typ TPX-R24: 28x8x10cm mit 2,1 kg

- Bedienteil: 22x8x19cm mit 2,5 kg

- Handmeßsystem: 13x13x4cm / 12x6x4cm mit 1,2 Kilo

- Blitzerzeuger: 20x12x26cm mit 4,0 Kilogramm

- Blitzvorrichtung: 18x7x8cm mit 1,3 Kilo

- Auswahlmöglichkeit Blitzapparatur: 20x9,5x8cm mit 1,5 Kilogramm

Traffipax Speedoguard

Die Messvorrichtung für trendige Tempokontrollen mit dem Kontrollgerät TRAFFIPAX speedophot praxisnahe Radarstationen benötigten bisher einerseits die Installation der Messgerätes in ein Gefährt und auch den vom Gefährt autonomen Dreibeinbetrieb.

Mit dem neu konstruierten TRAFFIPAX speedoguard gibt es jetzt eine weitere Möglichkeit, um in sehr anpassungsfähiger und bequemer Weise effektive Radarmessungen mit einer Speedophot-Anlage zu bewerkstelligen.

Bei der Konzeption von Speedoguard wurde einen besonderen Fokus auf einen größtmöglichen Bedienkomfort gelegt.

Die Vorrichtung kann bei Bedienung eines PKW-Transporters als Beförderungsfahrzeug durch seine angepassten Abmessungen gemütlich beladen und entladen werden. Damit auch dafür keine andere Person vonnöten ist, wurde der auf der Geräterückseite vorhandenes Haltebügel mit zwei Erweiterungsrollen ausgerüstet. Diese ermöglichen es, den diagonal abgelassenen Behälter mit Hilfe zweier aus der Grundplatte hervorziehbarer Haltegriffe komfortabel in den Laderaum des Kastenwagens zu schieben bzw. ihn rauszuziehen.

Mithilfe der gummierten und kugelgelagerten Rollen sowie des an der Rückseite angebrachten Befestigungsbügels ist ein einfacher Transport des Messsystemes zur Location möglich. Dort lässt sich das Gehäuse mit Hilfe von drei Einstellschrauben in der Horizontalen problemlos nivellieren.

Die Einhaltung des festgelegten Messwinkels ist bei einer analogen Ausrichtung der Speedoguard-Anlage zum kontrollierten Fahrstreifen gewährleistet. Als Ausrichtunterstützung stehen ein Fernglassucher sowie ein Verkehrshütchen mit Teleskopstange parat.

Das Speedophot-Steuerteil ist über eine an der Rückwand befindliche, fixierbare Klappe bequem zugänglich, so dass mit Unterstützung des 30 m Verlängerungskabels eine leichte Konnektivität zum Handmeßsystem geschaffen werden kann. Praktisch muss der gesetzmäßige wachsame Kontrollbetrieb ebenso bei Verwendung von Speedoguard bedacht werden. Die freigiebigen Abmessungen der Heckklappe ermöglichen es dem Bedienpersonal, alle messplatzcharakteristischen Konfigurationen am Fotoelement einfach und schnell zu realisieren.

Bei Verwendung eines Polarisationsfilters ist ebenso dessen Berichtigung bequem möglich.

Das Fotoelement und die Blitzlampe sind mechanisch miteinander verbunden, so dass die Adaption von einer Rechts- auf eine Linksmessung oder andersrum relativ schnell ausgeführt werden kann, ohne die idealen Einstellungen von Lichtbild- und Blitzerwinkel zu verändern.

Die im unteren Teil des Behälters installierten Hochleistungsstromspeicher gewährleisten eine verlässliche und kontinuierliche Leistungversorgung. Die Blitzerbatterie ist von ihrer Kapazität her derart dimensioniert, dass wenigstens 500 Geschwindigkeitsüberschreitungen ohne zwischenzeitliches Nachladen dokumentiert werden können. Für die zuverlässige Nachladung der Stromspeicher befindet sich in der Außenwand der Verkleidung ein mit einem Deckel ausgestatteter Ladestecker.

An der Front weist das Speedoguard-Gehäuse jeweils unten und oben 2 Haltebolzen auf. An diesen Bolzen kann der zum Verpackungsinhalt angehörende und im Farbton des Gehäuses lackierte Deckplatte aus PVC anbringen. Diese Abdeckplatte ist mit entsprechenden Öffnungen für Kamera sowie Blitz ausgestattet und kann wechselseitig verwendet werden. Folglich sind vollständig diverse optische Gestaltungsmöglichkeiten des Messgerätes - je nach Aufenthaltsort und Ansprüchen - gegeben.

Es sind die Objektive Schneider-Tele-Xenar 1:3,8/75 mm, Schneider-Tele-Xenar 1:2,8/100 mm und Schneider-Tele-Xenar 1:3,8/90 mm einsetzbar.

Mit dem universellen Einsatzgehäuse Speedoguard steht den polizeilichen und kommunalen Benutzern ein effektives Instrument bereit, welches sowohl in generalpräventiver, genau so wie in repressiver Hinsicht alle Rahmenbedingungen gerecht wird, einen beachtlichen Beitrag zur Steigerung der Straßensicherheit zu verrichten.

Die bedeutendsten Informationen und Punkte auf einen Blick

- hohe Flexibilität dank fahrzeugungebundenen Betrieb

- unmittelbare Messbereitschaft am Aufstellungsort

- Konfiguration durch bloß eine Person möglich

- geschützt gegen Umwelteinflüsse

- strapazierfähiges Außengehäuse mit mit robustem Komponentenverankerung im Inneren

- leichte Einstellung

- diverse äußere Gestaltungsoption; hierdurch

- eine beachtliche vorbeugende Wirkung bei bewusst auffälligen Radarstationen und

- eine Steigerung der Einsatzeffizienz bei äußerst unauffälligen Radarfallen

- bereit für die Integration einer bereits bestehenden Speedophot-Vorrichtung

- Patentanmeldung erfolgt (DE0020006197U1)

- PTB-Autorisierung in Kürze

- zu bekommen ab 1. Quartal 2001



 



1. Radarwarner Test vs. Vitronic Enforcement Trailer mit Laser 
 




2. Radarwarner Test vs. Vitronic Enforcement Trailer mit Laser 
 


 

Was erfassen Radarfallenwarner?

Ein Radar Warner funktioniert in der Praxis wie ein Radiogerät mit eingebauter Antenne. Hierbei wird die Umgebung permanent nach Signalen im Suchlauf "abgetastet". Sobald ein wichtiges Signal mittels der Antenne empfangen wird, welches im Frequenzbereich von Radar- und Laserkontrollen verwendet wird (K Band, Ka Band, Laserlicht), erfolgt die Ausgabe der lokalisierten Frequenz. Die konkrete Chance in eine K-Band Radarmessung zu geraten liegt bei zirka 10 Prozent. Bei einer Ka Band Radaranlage bei 40% und Laser bei 40 Prozent. Radarwarner werden Sie ausschließlich vor beweglichen Radar- oder Lasermessungen, sowie vor jedem festen Starenkasten mit Laser- oder Radar-Meßtechnik warnen.

Es gibt aber unglücklicherweise auch einige festinstallierte Blitzeranlagen, die vollkommen ohne Radar und Laser (Deutschland) messen. Solche Geschwindigkeitsüberwachungen erfolgen beispielsweise über Kontaktschleifen im Strassenbelag oder anhand von Lichtschranken, welche während dem Fahren überquert werden. Infolge eines solchen Weg-Zeit-Messprinzips kann ein Radarfallenwarner keine Sicherheit gegen fest installierte Blitzer gewähren. Darüber hinaus kommt es im K-Band in innerörtlichen Gebieten zwangsweise zu Fehlalarmen. Diese unerwünschten Warnungen werden von automatischen Türöffnern oftmals verursacht, weil diese exakt die Gleiche Frequenz nutzen, wie es eine K-Band Radaranlage ebenso verwendet. Wegen dieser Gegebenheit kann vom Radarfallen Warner nicht mehr klar unterschieden werden, welche Gerätschaft dieses Signal emmitiert! Viele K-Band Warnungen, im Besonderen in urbanen Regionen, werden von genau solchen Türöffnern ausgelöst. Die Problematik ist, dass Radarwarner hochempfindlich auf der einen Seite sein sollen, um schnellstmöglich auf Messungen reagieren zu können, auf der anderen Seite aber, detektieren diese dann zwangsläufig auch diese „unerwünschten“ Radarstrahlen auf gleicher Frequenz. Diese Unannehmlichkeit lässt sich durch Außerbetriebnahme des K-Frequenzbands, oder aber durch eine Reduktion der Gerätelautstärke, einfach beseitigen. Im Display können Fahrer ausgesprochen gut optisch sehen, auf welche Frequenz sich die Warnung bezieht. Jede Warnmeldung im K-Band muss vom Fahrer selbst und eigenhändig, auf die womögliche Bedrohung eingestuft werden. Deshalb sind bei aktiviertem K-Band Gefahrenmeldung in einem entlegenen Waldstück, komplett anders vom Fahrer zu Interpretieren, als vor einem Supermarkt, einer Apotheke und ebenso einer Baumarkt in Nähe der Autobahn! Auf jedem anderen Frequenzband kommt es äußerst selten, zu solchen Falschmeldungen, da diese Frequenzen einzig zum Überwachen vom Gesetzgeber zugelassen sind! Im folgenden bekommen Sie einen kurzen Überblick über sämtliche Messtechniken die in der BRD und EU zur Verwendung kommen.

Die unterschiedlichen Geschwindigkeitsmess-Methoden

Messverfahren: Stationäre Blitzerkästen


Was erkennen Blitzer-Warner?

Fest installierte Blitzer messen meist die Geschwindigkeit mit Kontaktschleifen, welche in der Straße untergebracht sind. Diese Induktionskontakte werden ebenfalls bei Rotlicht-Ampeln zumeist genutzt. Bei der Kontrolle mit Kontaktschleife, wird die Durchfahrtzeit für eine bekannte Distanz (Kontrollstrecke), ermittelt. Die gemessene Zeit ermöglicht eine mathematische Weg/Zeit Erfassung der Geschwindigkeit.

Gegen fest installierte Blitzer sind bloß Warngeräte mit GPS hilfreich, und auch Navigationen mit GPS. GPS Warngeräte werden Blitzer-Warner bezeichnet, welche vollständig anders als Radar Warner funktionieren. Blitzer-Warner suchen nicht die Umgebung nach Signalen ab, sondern kennen ihre gegenwärtige Fahrzeug-Position über die GPS Verbindung und vergleichen die Fahrzeugposition, mit einer im Datenspeicher hinterlegten Blitzer-Datenbank. Falls Sie auf einen im Datenspeicher hinterlegten Starenkasten zufahren, wird eine Warninfo ausgegeben. Sofern der Blitzerstandort noch relativ neu ist, kann es manchmal passieren, dass keine Warnmeldung ausgegeben wird, weil dieser neue Blitzerkasten von den Produzenten bislang nicht in die GPS Blitzerdatenbank hinzugefügt wurde. Blitzer-Warner verfügen weder über Radar- oder Laserempfänger, noch sind Blitzer-Warner fähig, portable Meßstellen z.B. aus geparkten Autos, hinter Brückenpfeilern, im Wald oder am Fahrbahnstreifen, zu lokalisieren oder zu warnen. Bewegbare Messsysteme können ausschließlich Radar Warner Erkennen und Vorwarnen. Es kommt auch vielmals vor, dass fester Blitzer gelegentlich keine Messapparatur im Blitzerkasten verbaut haben. Die Messgeräte rotieren wechselweis