zurück zur letzten Seite
Unser bisheriger Preis 349,00 EUR
Jetzt nur 249,00 EUR
Sie sparen 29 % /100,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Whistlers GT-468GXi ist der neueste 3in1 Radarwarner mit GPS und Ka-Schmalband-Abtastung. Unterstützt einzigartige LIDAR-Segmentierung sowie die Ortung von festen Blitzern und Section Control Abschnitten. Der Premium 3in1 Euro Radarwarner zum Sparpreis!
  drucken
Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 333
Hersteller:Whistler
Gewicht: 0.600 Kg.
GTIN/EAN: 052303408489
Hersteller-Artikelnummer: GT-468GXi

Whistler GT-468GXi Euro

Whistlers GT-468GXi International ist ein im Besonderen für den europäischen Raum entwickelter 3in1 GPS Radarwarner, der Fahrer vor Rotlichtampeln, mobilen Radar- und Laserkontrollen (auch Leica und Poliscan) effektiv schützt. Whistlers Radarempfänger sorgen für extraschnelle Reaktionszeiten gegen mobile Meßtechnik. Neben den mobilen und fest installierten Blitzern detektiert der Whistler GT468GXi auch Sektion-Control Bereiche, welche in Österreich oder der Schweiz mehr und mehr vorzufinden sind. Whistlers aktuellste EU Firmware bietet in Kombination mit der nochmals optimierten Radarsensorik deutlich bessere Ka-Band Empfindlichkeiten als jemals zuvor. Das brandneue Modell GT 468 GXi erfreut durch überzeugende Vorwarnzeiten und brauch sich keinesfalls hinter hochpreisigen Radarwarnern zu verstecken. Kostenlose Blitzer-Updates für ganz Europa gibt es bei Whistler ebenso auf Lebzeit mit dazu! Neben der Schmalbandabtastung bietet der Whistler GT 468GXi auch eine bahnbrechende Funktion zur Unterdrückung von radargestützten Fahrer-Assistenz-Systemen. Diese einzigartige Signalfiltration (TFSR und FDSR) reduziert Fehlmeldungen, ohne dass es zu den sonst üblichen Empfindlichkeitsverlusten kommt.

Aber auch LIDAR-Messgeräte werden dank selektiver Abtastung der Wellenlänge sehr schnell erfasst. Das innovativste Highlight des Whistlers GT 468GXi sorgt für eine exklusive Segmentierung der Laserpulsrate. Dieses patentierte und einzigartige Feature separiert die Laserabtastung in 6 getrennte kleine Zeitfenster, wodurch eine performante Laser-Abtastung gegen alle Euro LIDAR Systeme ermöglicht wird. LIDAR Messgeräte wie PoliScan, Traffipatrol XR, Riegel, Jenoptik, Laveg, Truespeed uvw. werden zuvrlässig detektiert. Fehlalarme sind ausgeschlossen!

Der Whistlers GT468GXi bietet einen variablen Echtzeit-Radar-Schutz, welcher sich auf die Geschwindigkeit automatisch anpasst. Auf Fernverkehrsstrassen bzw. Landstrassen, wo schnell gefahren wird, werden alle Frequenzen mit höchster Sensitivität und maximaler Leistung aktiviert. Bei geringen Fahrgeschwindigkeiten, wie z.B. Parkplätzen, ist die Empfindlichkeit des GT-468GXi nahezu null. Alle Anpassungen sind fexibel an jede Geschwindigkeit individuell einstellbar. Fehlalarme werden auch gefiltert, wenn das Fahrzeug unterhalb einer definierten Fahrzeuggeschwindigkeit bewegt wird.

Whistler hat den kompakten GT-468GXi mit praktischen Features ausgestattet, die bislang nur in kostspieligen Radarfallen Warnern zu bekommen waren. Werden parallel mehrere Radarsignale entdeckt, filtert die bahnbrechende Alert-Priority alle Signalquellen und meldet dem Fahrer, nur die potentiell gefährlichste Bedrohung. Die Bänder können an- oder ausgeschaltet werden. Die Empindlichkeit des GT-468GXi kann zwischen Autobahn und 3 Stadtverkehrmodis bequem eingestellt werden. Das brilliante und hochauflösende OLED Farbdisplay ist kontraststark und verfügt über eine 9-stufige Anzeige der Signalstärke, sowie über eine Anzeige der entdeckten Frequenz. Zwei Strobo-LEDs informieren den Fahrer durch helles blinken zusätzlich über Gefahren am Fahrbahnrand. Die Helligkeit der OLED Anzeige lässt sich individuell einstellen und bietet zudem einen unauffälligen Dim/Dark Modi, für Fahrten in der Nacht. Die Auto-Quiet-Funktion schaltet automatisch Warnmeldungen stumm, wobei die optische Ausgabe weiterhin angezeigt wird. Der Whistler GT-468GXi ist von keinem Radarwarner-Detektor elektronisch ortbar.

Der nagelneue 3in1 Radar Warner von Whistler bietet mit innovativer Technologie eine überragende Langstreckenwarnung bei einem bezahlbaren Preis. Whistlers 3in1 Radarwarngerät mit bestmöglicher Preis/Leistung!

Besonderheiten
- 3in1 EU Radarwarngerät mit GPS
- Sehr kompakte Baugröße
- Erfasst portable Radargeräte und Laserpistolen
- TFSR und FDSR Filter unterdrückt radargestützte Fahrer-Assistenz-Systeme
- 360° Laserortung
- Einfache Bedienung
- GATSO, LEICA und POLISCAN Ortung
- Innovative Ka-Schmalband-Plus Abtastung
- Innovative Laser Segmentierung
- X- und K-Band Filter-Modus
- Alert Periscopes zur visuellen Warnung
- Individuelle Settings
- Frequenzbänder an- oder abschaltbar
- 3x City + 1x Autobahn Modi
- 9 stufige Darstellung der Signalstärke
- digitale Audiomeldung bei Alarm
- LED Anzeige mit dimmbaren Nacht Modus
- Anschluss über einen Zigarettenanzünder
- Langzeitspeicherung persönlicher Settings
- Schnelle Anbringung dank Haltevorrichtung mit Saugnapf
- Automatischer Selbsttest
- Nicht erfassbar durch Radar-Warner-Detektoren

Technische Daten
Radarerkennung

- X Band: 10,50GHz - 10,550Ghz
- K Band: 24,05Ghz - 24,250GHz
- Ka Breitband: 34,4Ghz - 36,0GHz
- Ka Schmalband Europa: 34.00Ghz
- Ka Schmalband Europa: 34.30Ghz

Lasererkennung
- 800nm-1000nm Wellenlänge
- L1 bis 900Hz Pulsrate
- L2 1100-2000Hz Pulsrate
- L3 2000-3000Hz Pulsrate
- L4 3000-4000Hz Pulsrate
- Lc 900-1100Hz Pulsrate
- Lt speziell gegen Traffipatrol XR

Starrenkastenwarner
- Neuester Gps Reciever (integriert)
- GPS Warngerät detektiert alle stationären Geschwindigkeitsmessungen der EU
- interner Speicher für 70.000 GPS-Blitzerstandorte
- neueste Sektion Control Überprüfungen werden zu 100% detektiert
- GPS-Empfang auch bei Metall-Film bedampften Autoscheiben
- EURO-Blitzerdaten mit Positionen aller stationären Blitzern
- unentgeltlicher Download der Blitzerdaten jederzeit möglich
- Datenbank für etliche Länder der EU erhältlich
- Eigene Blitzerpositionen können per Tastedruck hinzugefügt und gelöscht werden

LIDAS Messungen
- Traffipatrol XR
- Riegl
- Jenoptik
- Laveg
- Truspeed
- LTI 20-20 Laser
- Ultra Lyte Laser
- ProLaser
- ProLaser III
- PoliScan

Abmessungen
- 10 x 7,5 x 3 cm

Lieferumfang
- Whistler GT-468GXi GPS Radarwarner
- Saugnapfhalterung
- Kletthalterung
- 12V Zigarettenanschluss
- Bedienungshandbuch (englisch)

Whistler GT468GXi GPS Radar Warner

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Whistler Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

Sie waren zu schnell unterwegs und sind geblitzt worden? Bestimmen Sie online mit welcher Strafmaßnahme Sie rechnen müssen. Mit dem aktuellen Bußgeldrechner (Quelle: www.bussgeldrechner.org) können Sie mit nur wenigen Klicks mögliche Punkte in Flensburg und Bußgelder berechnen und sehen, ob Ihnen womöglich ein Fahrverbot droht. Hinweis: Bitte beachten Sie, daß der Bussgeldrechner nur den Regelsatz berechnet. Besondere Bedingungen wie Voreintragungen bleiben unbeachtet. Hierzu erhalten Bestandskunden von unseren Partner-Juristen einen schnellen Support und besondere Rabatte.




Ratgeber zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung

 


Autofahrer aus Deutschland nehmen es mit der Fahrgeschwindigkeit oft nicht allzu genau und Überhöhte Geschwindigkeit kann beinahe schon als Breitensport gesehen werden. Denn es gibt keine anderweitige Zuwiderhandlung, welche so massenweise für ein Bußgeld oder ein Fahrverbot zuständig ist  wie die Geschwindigkeitsüberschreitung und so hagelt es täglich Geldbußen, Punkte oder Fahrverbote.

Doch eine Zuwiderhandlung gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung ist kein Kavaliersdelikt und kann schlagartig eine teure Angelegenheit werden.

Aber mit welchen Strafmaßnahmen müssen Rennfahrer rechnen? Wann droht ein Fahrverbot? Gibt es Differenzen zwischen der Geschwindigkeitszuwiderhandlung innerorts und einer außerorts? Und was ist vornehmlich für Führerscheinneulinge wichtig, die 20, 10 oder 5 km/h zu schnell gefahren waren und geblitzt worden sind? Unser Ratgeber in Sachen Geschwindigkeitsübertretung liefert viele bedeutende Informationen  und Antworten.

Welche Geschwindigkeitsobergrenze gilt ausserhalb von Ortschaften?

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ausserhalb der Ortschaft beträgt Tempo 100. Der Punktekatalog unterscheidet eine Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts und eine Verletzungen des Geschwindigkeitslimits in der Ortschaft. Doch welche Fahrgeschwindigkeit ist ausserhalb geschlossener Ortschaft überhaupt gestattet?

Das höchstzulässige Tempo außerorts liegt laut § 3 Absatz 3 Ziffer 2 Straßenverkehrsordnung (StVO) bei 100 km/h (für Autos bis 3,5 Tonnen), unter anderem gilt für Automobil-Fahrer auf Schnellstraßen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

In diesem fall handelt es sich, wenn nicht durch Verkehrszeichen anders festgelegt, um eine erlaubte höchtzulässige Geschwindigkeit, also keine fest abgesteckte Geschwindigkeitsbeschränkung. Stehen hier jedoch Straßenverkehrsschilder, welche eine maximal erlaubte Geschwindigkeit festlegen, so ist diese verbindlich, die Empfehlung der Richtgeschwindigkeit ist annulliert. Doch viele Autolenker halten sich überhaupt nicht an die Geschwindigkeitsrichtlinien, infolgedessen werden diese auch häufig geblitzt – außerhalb geschlossener Ortschaften wie in einer geschlossenen Ortschaft.

Wer bei einer Geschwindigkeitsübertretung außerhalb geschlossener Ortschaften bis zu 20 km/h zu schnell gefahren ist und gemessen wurde, muss für die Missachtung laut Bußgeldkatalog zwischen zehn Euro und 30 Euro Verwarnungsgeld zahlen. Wer noch schneller fährt, muss mit erheblich größeres Strafgeldern wie auch Punkten im Flensburger Zentralregister rechnen.

Wird ein Fahrer außerhalb geschlossener Ortschaften mit 41 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit und mehr geblitzt, blüht ihm auch ein Fahrverbot. In unserer Bußgeld-Tabelle sehen Sie im Einzelnen die jeweils drohenden Strafen (Aufwendungen, Punkte, Fahrverbote) die der Flensburger Katalog bei Missachtung der Maximalgeschwindigkeit außerorts bereitstellt.

Welche Geschwindigkeitsobergrenze gilt innerhalb von Ortschaften?

Wer innerhalb der geschlossenen Ortschaft geblitzt wird, weil er zu schnell gefahren ist, muss im Vergleich mit einer Zuwiderhandlung außerhalb geschlossener Ortschaften gemäß Bussgeldrechner und -katalog mit drastischeren Geldbußen rechnen.

Die Erklärung dafür, dass innerhalb von Ortschaften ein anderes Gefahrenpotenzial gegeben ist als außerhalb geschlossener Ortschaften. § 3 Absatz 3 Ziffer 2 StVO schreibt in der Ortschaft eine erlaubte Höchstgeschwindigkeit für Personenkraftwagen, Kraftrad und alle übrigen Autos von 50 km/h vor. Bei einer Geschwindigkeitsübertretung innerhalb der geschlossenen Ortschaft kann es direkt richtig kostspielig werden, wogegen für Geschwindigkeitssünder, die bis zu 20 Stundenkilometer zu schnell waren, Verwarngelder zwischen 15 und 35 EU in Rechnung gestellt werden. Punkte oder sogar ein Fahrverbot wegen marginaler Tempoüberschreitung sieht der Bußgeldkatalog bei diesen Fällen noch nicht vor.

Doch wird die erlaubte Geschwindigkeit um 21 km/h und mehr übertreten, werden die Verwarngelder erheblich höher und außerdem drohen Punkte in der Verkehrssünderkartei.

Ab 31 km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaften winkt dann spätestens das Fahrverbot, welches mindestens für einen Monat verhängt wird. Der Bußgeldtabelle können Sie die dazugehörenden Verwarnungen (Kosten, Punkte, Fahrverbote) aus dem Punktekatalog für die Übertretung der Geschwindigkeitsobergrenze innerhalb der geschlossenen Ortschaft entnehmen.

Zu schnell gefahren und gemessen worden? Innerhalb der geschlossenen Ortschaft wie außerhalb geschlossener Ortschaften werden durch festinstallierte (stationäre) Starenkasten die entsprechenden Geldstrafen für ein Geschwindigkeitsvergehen berechnet und geahndet – ebenso wie durch mobile Kontrollen per Lasermessung.

Geschwindigkeitsübertretung in besonderen Situationen im Verkehrswesen

Der Flensburger Katalog sieht für Geschwindigkeitsdelikte aber noch andere Strafmaßnahmen vor, die sich auf typische bestimmte Situationen im Straßenverkehr beziehen. Wer beispielsweise an angekündigten Gefahrenpunkten wie Bahnübergängen, Straßenkreuzungen oder auch bei schlechten Sichtverhältnissen zu schnell gefahren ist, sollte mit einem höheren Verwarngeld aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit rechnen. In den genannten Beispielen wären es nach der gegenwärtigen Bußgeld-Tabelle 100 EUR wie auch ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg.

Ebenfalls kostspielig wird es, sofern sich ein Fahrzeuglenker durch zu schnelle Geschwindigkeit in der unmittelbaren Nähe von Kindern, betagteren oder fürsorgebedürftige Personen deren Gesundheit einem Sicherheitsrisiko aussetzt. Dann drohen als Sanktion laut Punktekatalog 80 EUR und ein Punkt. Aber auch, wer mit Schneeketten zu schnell unterwegs ist und die genehmigten 50 km/h um 10 km/h missachtet, bekommt gemäss Bußgeldrechner ein Verwarngeld von zusammenfassend 15 bis 20€ auferlegt. Mit Schneeketten dürfen Sie übrigens weder innerorts noch außerhalb geschlossener Ortschaften schneller fahren als 50 km/h (§ 3 Absatz 4 StVO).

Bei einem Geschwindigkeitsdelikt über 60 km/h droht ein Bußgeld zwischen 600 bis 680 Euro und auch gibt's 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot noch dazu. Um nicht geblitzt zu werden – innerorts oder außerhalb der Ortschaft – und Bekanntschaft mit den entsprechend Punktekatalog oder Bußgeldrechner drohenden Strafmaßnahmen zu machen, rüsten sich unzählige Straßenverkehrsteilnehmer mit einem entsprechenden Radarfallen Warner aus, was aber ebenfalls nicht gestattet ist und ein Bußgeld selbst ohne Geschwindigkeitsübertretung mit sich bringt. Unsere Bußgeld-Tabelle zeigt alltägliche Geschwindigkeitsvergehen und nennt die zugehörigen Strafen (Ausgaben, Punkte, Fahrverbote).

Fahrtgeschwindigkeit: Verordnungen durch die Straßenverkehrsordnung

Zu schnelles Fahren, unerheblich ob innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaft, gilt nach Angaben des Statistischen Bundesamts zu den häufigsten Unfallauslöser. Außerdem sind Geschwindigkeitsüberschreitungen zeitgleich selbst der immer wieder erfasste Delikt gegen durch das Verkehrsrecht vorgeschriebenen Regeln im Strassenverkehr – was nicht bloß auch den flächendeckenden Tempokontrollen zu schulden ist. Umso schockierender ist es, dass viele Personenkraftwagen-Kraftfahrer häufig überhaupt nicht immer wissen, welche Geschwindigkeitsspitzen erlaubt sind, wenn Ihnen nicht gerade alle zehn Meter ein Straßenschild die Fahrtrichtung weist.

Um sein Wissen mit Blick auf Reisegeschwindigkeit und Geschwindigkeitsobergrenze zu verbessern, finden Sie im Weiteren den § 3 Straßenverkehrsordnung, der alle Reglementierungen zur Fahrzeuggeschwindigkeit enthält. Folglich gilt:

   (1) Wer ein Auto führt, darf nur so schnell fahren, daß das Fahrzeug jederzeit beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist speziell den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen genau so wie den individuellen Kompetenzen und den Eigenschaften von Gefährt und Beladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Wolkenbruch weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, sofern nicht eine geringere Fahrzeuggeschwindigkeit notwendig ist. Es darf nur so schnell gefahren werden, daß innerhalb der übersehbaren Route gestoppt werden kann. Auf Spuren, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende PKW´s gefährdet werden könnten, muss jedoch derart langsam gefahren werden, dass zumindest während der Hälfte der sichtbaren Distanz gehalten werden kann.

(2) Ohne stichhaltigen Grund dürfen Autos nicht so schleichend fahren, daß sie den Verkehrsdurchfluss blockieren.

(2a) Wer ein Auto führt, muss sich ganz besonders bei Kleinkindern, hilfsbedürftigen und alten Menschen, vornehmlich durch Verringerung der Fahrzeuggeschwindigkeit und mit Bremsbereitschaft, derart verhalten, dass eine Verkehrsgefährdung dieser Verkehrsteilnehmer undurchführbar ist.

(3) Die zulässige Geschwindigkeitsobergrenze beträgt auch unter günstigsten Begebenheit

1. in der Ortschaft für Freund und Feind Automobile 50 km/h,

2. außerorts

   a)   für

   aa)   Kraftfahrzeuge mit einem zugelassenen Gesamtgewicht über 3500 bis 7500 kg, bis auf Personenkraftwagen,

   bb)   PKWs mit Anhänger,

   cc)   LKWs und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t mit Anhänger sowie

   dd)   Kraftomnibusse, auch mit Gepäckanhänger, 80 km/h,

   aa)   Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7500 kg,

   bb)   alle Kraftfahrzeuge mit Anhänger, ausgenommen Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t, sowie

   cc)   Kraftomnibusse mit Insassen, für die keine Sitzplätze mehr zur Verfügung stehen, 60 km/h,

   c)   für Automobile sowie für andere Fahrzeuge mit einem zugelassenen Gesamtgewicht bis 3,5 t 100 km/h.

Diese Tempobegrenzung gilt nicht auf Schnellstraßen (Zeichen 330.1) wie auch auf anderen Straßen mit Spuren für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Maßnahmen separiert ist. Sie gilt außerdem nicht auf Straßen, die jedenfalls zwei durch Fahrbahnbegrenzung (Schild 295) oder durch Leitlinien (Verkehrszeichen 340) gekennzeichnete Fahrspuren für jede Richtung haben.

(4) Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt für Kraftfahrzeuge mit Schneeketten auch unter günstigsten Bedingungen 50 km/h.“ (§ 3 StVO)

Zu flott gefahren: Wann blüht ein Fahrverbot?

Wer geblitzt wurde und viel zu schnell gefahren ist, hat ohne Umschweife Sorge um seinen Fahrausweis. Doch ab wann gibt's für Temposünder ein Fahrverbot? Und wie lange ist der "Lappen" bei welcher Geschwindigkeitsüberschreitung in der Ortschaft oder außerorts weg? Der Flensburger Katalog sieht bei der Geschwindigkeitsübertretung eindeutige Regulierungen vor und daher wird bei folgenden Übertretungen ein Fahrverbot angeordnet:

- 1 Monat Fahrverbot ab 31 km/h innerhalb bzw. ab 41 km/h außerhalb geschlossener Ortschaft plus Verwarnungsgeld und Punkte in der Verkehrssünderdatei

- 2 Monate Fahrverbot ab 51 km/h innerhalb bzw. ab 61 km/h außerhalb der Ortschaft zuzüglich Bußgeld und Punkte im Flensburger Zentralregister

- 3 Monate Fahrverbot ab 61 km/h innerhalb bzw. mehr als 70 km/h außerorts plus Verwarngeld und Punkte in der Verkehrssünderdatei

Als nächstes finden Sie noch zusätzliche tiefgehende Strafmaßnahmen aus dem Bußgeldkatalog:

Fahrverbot: Innerorts zu schnell gefahren

Zugegebenermaßen muss ein Fahrzeuglenker schon ziemlich schnell innerorts auf dem Weg sein, damit er seinen Fahrausweis aufs Spiel setzt und ein Fahrverbot auferlegt bekommt. Denn erst wer mit 31 km/h zu schnell unterwegs war, bekommt gemäß Bußgeld Rechner den Fahrerausweis für einen Monat konfisziert. Das wären also in einer Tempo-50-Zone satte 81 km/h.

Außerdem gibt es ein Verwarnungsgeld von 160 € wie auch zwei Punkte. Ebenfalls ist ein Kfz-Fahrer seinen Fahrerausweis für einen Monat los, falls er mit 41 bis 50 km/h zu schnell war. Hierbei sieht die Bußgeldtabelle zuzüglich 200 Euro Bußgeld und zwei Punkte vor. Wer das höchstzulässige Tempo um 51 bis 60 km/h übertritt und gemessen wird, kann insgesamt zwei Monate Fahrverbot erwarten, ab 61 km/h Tempoüberschreitung gibt es drei Monate Fahrverbot. Dazu kommen natürlich noch jeweils drastische Verwarnungsgelder genau so wie Punkte in der Verkehrssünderdatei. Folgende Übersicht veranschaulicht einmal mehr, wann bei Geschwindigkeitsübertretungen innerhalb der geschlossenen Ortschaft ein Fahrverbot erlassen wird und wie hoch es ausfällt:

- mit 31 bis 40 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 160 € Bußgeld, 2 Punkte

- mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 200€ Bußgeld, 2 Punkte

- mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: 2 Monate Fahrverbot, 280 Euro Bußgeld, 2 Punkte

- mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte

- mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 680 EUR Bußgeld, 2 Punkte

Fahrverbot: Außerhalb geschlossener Ortschaften zu schnell gefahren

Der Blick in den aktuellen Flensburger Katalog zur Geschwindigkeitsübertretung außerorts verrät, daß der Führerschein ab einem Geschwindigkeitsverstoß von 41 km/h und mehr konfisziert wird. Gleichermaßen wie bei den Tempoverstößen innerhalb von Ortschaften werden auch in dieser Bußgeldtabelle mit zunehmendem Tempo die Sanktionsmaßnahmen empfindlicher.

Wer mit 41 bis 50 km/h zu flott gefahren ist, muss für einen Monat seinen Lappen abgeben, dazu kommt noch ein Verwarnungsgeld in Höhe von 160 Euro wie auch zwei Punkte. Auch wer mit 51 bis 60 km/h zu schnell übers Land fährt und gemessen wird, bekommt entsprechend Punktekatalog ein Fahrverbot für einen Monat sowie 240 EUR Verwarnungsgeld und zwei Punkte.

2 Monate muss ein Fahrzeugführer dagegen auf die Fahrerlaubnis verzichten, wenn er mit 61 bis 70 km/h zu schnell kontrolliert wurde. Bei über 70 km/h gibt's ein Fahrverbot für drei Monate. Für die beiden letzten Sachverhalte kommt erwartungsgemäß noch ein hohes Bußgeld sowie Punkte hinzu. Folgende Übersicht verbildlicht erneut, wann und für welche Zeiträume bei Geschwindigkeitsüberschreitungen außerhalb geschlossener Ortschaften ein Fahrverbot verhängt wird:

- mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte

- mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 240€ Bußgeld, 2 Punkte

- mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: 2 Monate Fahrverbot, 440€ Bußgeld, 2 Punkte

- mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 600€ Bußgeld, 2 Punkte

Spezialfall: Tempoüberschreitung bei ungünstigen Sichtverhältnissen

Die Straßenverkehrsordnung schreibt bei schlechter Sicht auf Grund von unglücklichen Wetter­Bedingungen wie Nebel, Regen oder Schneefall eine Geschwindigkeits­Angleichung vor, um die Straßenverkehrssicherheit nicht außerdem zu gefährden. Demnach liegt dann die zulässige Geschwindigkeitsobergrenze bei Tempo 50.

Wer trotz eingetrübter Sichtweite zu schnell unterwegs ist und dabei geblitzt oder andernfalls erwischt wird, muss neben einem Bußgeld und Punkten auch mit einem Fahrverbot rechnet. So wird die Lenkberechtigung für einen Monat entzogen, wenn trotz ungünstigen Sichtverhältnissen- und/oder Straßenbedingungen

- die Geschwindigkeitsübertretung innerorts bei 31 bis 40 km/h lag

- die Geschwindigkeitsübertretung außerorts bei 41 bis 50 km/h lag

Mit wachsender geschwindigkeit fallen genauso die Strafen im Bußgeldkatalog höher aus und so kann der Lappen bei 71 km/h und mehr bis zu 3 Monate konfisziert werden. Außerdem kann sogar dann ein Fahrverbot ausgesprochen werden, wenn Fahrzeuglenker in einem Jahr zweimal mit Geschwindigkeitsüberschreitungen mit mehr als 26 km/h Aufmerksamkeit erregen. In diesem zusammenhang gültig sein sie als Wiederholungstäter spielt es dann ebenso keine Rolle, falls die einzelnen Delikte selbst nicht zum Fahrverbot geführt hätten.

Wann tritt das Fahrverbot in Kraft?

Wird ein Fahrverbot festgesetzt, bleibt die Fahrerlaubnis zwar bestehen, jedoch ist es dem Fahrer für die Zeit des Fahrverbots verboten, Pkw´s im Straßenverkehr zu führen. Die Wirksamkeit des Fahrverbots wird bei Fahrzeuglenkern, die in den vergangenen zwei Jahren schon ein Fahrverbot ableisten mussten, gemeinsam mit dem Bescheid gültig. Die Fahrerlaubnis muss mit Wirksamkeit für den Zeitraum des Fahrverbotes bei der Amtsstelle übergeben werden. Mit der Abgabe der Fahrerlaubnis beginnt die Verbotsfrist, Vehikel im Verkehr zu führen.

Hinweis: Betroffene können den Moment für den Fristbeginn des Fahrverbots in einer Zeitspanne von 4 Monaten eigenhändig wählen. Voraussetzung dazu ist, dass innerhalb von 2 Jahren kein Fahrverbot verhängt wurde. Dann gelten sie für die Verkehrsbehörden nämlich als Ersttäter. Wer trotz Fahrverbot ein Gefährt im Verkehr führt, begeht gemäß §21 StVG eine Straftat. Dieser Verstoß wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer großen Strafzahlung sanktioniert.

In Sonderfällen kann von einem Fahrverbot abgesehen werden, wogegen es immer vom jeweiligen Einzelfall abhängt und ob die Rechtfertigung objektiv verständlich ist. Eine „Vorlage“, mit dem sich das Fahrverbot gegen eine größere Strafe eintauschen lässt, gibt es lange nicht. Im Laufe der Jahre haben sich aber nichtsdestotrotz verschiedenartige Fallgruppen herausgebildet, in denen die Verhängung des Fahrverbotes – mit oder ohne Ausgleich durch eine  Erhöhung der Geldstrafe – zurückgenommen wurde. Zu den Fallkonstellationen gehören:

- das so genannte Augenblicksversagen

- die Existenzbedrohung bei Selbstständigen

- der drohende Verlust des Jobs bei abhängig Beschäftigten

- enorm langer Zeitablauf zwischen Vergehen und Urteil

- notstandsähnliche Situationen bei der Tatbegehung

- besondere persönliche Gegebenheiten

- besondere Umstände des Sachverhalts bei der Tatbegehung

- Vorliegen eines abwendbaren Verbotsirrtums

Verkehrssünder sollten sich darauf aber niemals verlassen, dass eine dieser Argumentationsgrundlagen auch tatsächlich zur Aufhebung des Beschlusses führt, da Gerichte nur in Sonderfällen vom Fahrverbot absehen. Wer die Gefährdung seiner beruflichen Anstellung als Motiv angibt, bekommt meist den Ratschlag, daß zunächst einmal auch der Jahresurlaub benutzt werden kann oder ansonsten öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden können.

Im Sonderfall können sich Betroffene an einen Rechtsvertreter für Straßenverkehrsrecht wenden. Auch kann sich auch eine verkehrspsychologische Intensivunterstützung positiv auf das wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung verhängte Fahrverbot auswirken, wenn der Richter der Ansicht ist, dass sich der Betroffene in nächster Zeit im Straßenverkehr regelgemäß und achtsam verhalten wird.

Geblitzt: Was nun?

Wer zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, wird abkassiert. Je nachdem, ob Sie nun mit 10 km/h, mit 20 km/h oder auch mit 40 km/h zu flott gefahren waren, wird vom Punktekatalog eine bezugnehmende Sanktionierung vorgegeben. Bloß wie geht es nach dem Blitzen weiter?

Zu schnell gefahren und geblitzt: Was kommt jetzt?

Es kommt darauf an, mit welcher Methode die Tempoübertretung ermittelt wurde: Wurde die Verletzung bei einer amtlichen Straßenverkehrsüberwachung mit Laserkontrolle gemessen oder durch Videoaufnahme aus einem Gefährt heraus – überwiegend auf Fernverkehrsstraßen der Sachverhalt – wird der Fahrzeuglenker unmittelbar danach angehalten und noch vor Ort über die Sanktionsmaßnahmen belehrt. Ein Knöllchen (bis 55€) können die Kraftfahrer häufig bereits vor Ort zahlen.

Über das Bußgeld werden sie schriftlich benachrichtigt . Wer nach einer Verwarnung nicht unmittelbar bezahlen will oder kann, bekommt eine Geldbuße über den Postweg zugesandt. Dann kommen aber genauso wie beim Bußgeld zusätzliche Aufwände und Auslagen zu den Unkosten für die Tempoübertretung hinzu. Anderenfalls wird zu hohes Tempo durch fest installierte Blitzer auf Film festgehalten. Unter diesen Voraussetzungen kriegt der Fahrzeughalter innerhalb von ein paar Tagen oder Wochen den Bescheid von den Verwaltungsbehörden.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung, die entsprechend Bußgeldkatalog mit maximal 55 EUR bestraft wird, bekommt der Halter oft zuerst ein Verwarnungsbescheid zugesendet. Wer dem Verstoß einwilligt und das fällige Bußgeld im Rahmen der determinierten Frist entrichtet, muss keine weiteren Folgen fürchten und die Angelegenheit darf als abgetan geklärt gesehen werden.

Wenn der Autobesitzer das Strafzettel aber nicht im Laufe der vorgeschriebenen Zeit bezahlt oder mit dem Vorwurf nicht gleicher Anschauung ist, dann wird ein Strafverfahren eingeleitet. An der Höhe der Sanktionierung ändert diese Vorgehen jedoch nichts, wohingegen aber im Auge zu behalten ist, daß auf Grund von Verwaltungskosten der zu berappende Betrag schlussendlich ungleich höher werden kann, als das ursprüngliche Verwarnungsgeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Liegt die gemäß Bußgeldkatalog für die Geschwindigkeitsübertretung zu verhängende Strafmaßnahme bei mindestens 55€, so ergeht die automatisierte Einleitung des Bußgeldverfahrens. Dem Beschuldigten wird anschließend oftmals zunächst ein Anhörungsfragebogen zugeschickt, in dem er sich zu der Anschuldigung zu Wort melden kann.

Geblitzt: Wie viel Toleranz wird abgezogen?

Da die Messgenauigkeit von Blitzersystem zu Blitzersystem andersartig ausfallen kann, wird vom festgestellten Wert bei der Geschwindigkeitsmessung eine Toleranz abgezogen, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt bestimmt wird – bedeutungslos, ob der Geschwindigkeitsdelikt durch einen Laser, Starenkasten oder eine Videoaufnahme ermittelt wurde.

Als Daumenregel können sich Kraftfahrer folgende Toleranz-Regulierung merken: Bei ortsgebundenen Blitzer-Anlagen werden 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen. Bei Tempokontrollen von über 100 km/h werden von dem Geschwindigkeitsniveau 3 Prozent als Toleranz subtrahiert.

Im Gegensatz zu Videoaufnahmen aus fahrenden Autos haben stationäre Radarfallen grundsätzlich eine kleinere Toleranz . Dementsprechend fällt der Toleranzabzug bei einem Geschwindigkeitsverstoß, die von einem Fahrzeug per Videomaterial ermittelt wird, größtenteils höher aus.

Nach Angaben des ADAC können 4 bis 5 km/h bei Fahrgeschwindigkeiten von unter 100 km/h abgezogen werden, wobei es bei schnelleren Geschwindigkeiten 4 bis 5 % sind. Unter Umständen und bei besonders unpräzisen Messmethoden kann der Toleranz-Abzug auch größer sein .

Geschwindigkeitsmesser noch lange nicht immer akkurat

An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass selbst bei aktuellen PKW´s die Tachometeranzeige nie äußerst genau arbeitet. So kann der Blick auf den Tacho für Kraftfahrer immer nur einen ersten Orientierungswert geben, wenn sie die Toleranz schnell ermitteln möchten. Insgesamt ist es so, daß die Mehrheit Tachos ein höhere Geschwindigkeit als die tatsächlich gefahrene anzeigen und nur wenige Prozentpunkte abweichen. Ein Geschwindigkeitsmesser darf dabei auch laut StVo gar nicht weniger darstellen als die gefahrene Geschwindigkeit, was nebenbei bemerkt von den Fahrzeugproduzenten gewährleistet werden muss.

Als Alternative zum Geschwindigkeitsmesser kann ein kurzer Blick auf das Navigationsgerät behilflich sein, welches in der Regel akkuratere Anzeigen bietet und dadurch in Hinblick auf Toleranz einen genaueren Orientierungswert anzeigt. Den Toleranzabzug nehmen die Dienststellen jedoch selbstständig vor. Er ist gemäß in dem entsprechenden Bußgeldbescheid mitgeteilt und geschieht nicht erst auf Verweis durch den Beschuldigten.

Zu schnell gefahren mit Lastkraftwagen und Omnibus

Die StVO sieht für eine Geschwindigkeitsübertretung durch Lastkraftwagen oder Omnibusse strengere Sanktionsmaßnahmen laut Flensburger Katalog vor. Die Geschwindigkeit von 50 km/h in geschlossenen Ortschaften dürfen zudem Lastwagen mit einem Bruttogewicht ab 3,5 bis 7,5 Tonnen sowohl darüber hinaus genau so wie (Kraft-) Omnibusse nicht übertreten. Bei Verstößen von 16 bis 25 km/h innerhalb von Ortschaften droht schon ein Verwarngeld in Höhe von 80 bis 95 EUR sowie ein Punkt im Flensburger Zentralregister.

Bei der gültigen Geschwindigkeitsobergrenze auf einspurigen Bundes- oder Überlandstraßen wird nach Gewichtskategorien unterschieden. So dürfen kleinere LKWs mit einem zugelassenen Gesamtgewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen und Autobusse nicht mehr als 80 km/h schnell fahren, während für schwergewichtige Lastwagen mit mehr als 7,5 Tonnen maximal 60 km/h gestattet sind.

Letztere Geschwindigkeitsgrenze gilt im Übrigen auch für Autobusse, in denen nicht für alle Fahrgäste eine Sitzgelegenheit zur Verfügung steht.

Auf Kraftfahrtstraßen oder Autobahnen, bei denen die Fahrbahnstreifen besonders voneinander getrennt sind, liegt die zulässige Geschwindigkeitsobergrenze für Lastwagens mit über 3,5 Tonnen ebenso wie Busse ohne Anhänger ebenso bei 80 km/h. Werden von Omnibussen spezielle Bedingungen erfüllt, wie zum Beispiel das Vorhandensein von einem Geschwindigkeitsregler, dann dürfen diese auf separierten Kraftfahrstraßen und Autobahnen auch 100 km/h fahren.

Doch genauso wie bei Fahrern halten sich lange auch nicht alle Lastkraftwagen- bzw. Omnibusfahrer an die Temporichtlinien, so daß  in den genannten 3 Bereichen auch immer wieder Geschwindigkeitsverstöße dokumentiert werden. Mit welchen Auswirkungen (Bußgeld, Punkte, Fahrverbot) nach einem Geschwindigkeitsverstoß ausgegangen werden kann, verdeutlicht unser Punktekatalog für die Geschwindigkeitsübertretung von Lastkraftwagen und Omnibussen.

Lastwagen & Bus: Tempoübertretung innerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem Lastwagen oder Autobus überschritten, dann drohen nachfolgende Strafmaßnahmen entsprechend Punktekatalog:

- bis 10 km/h zu schnell – 20 Euro

- 11 – 15 km/h zu schnell – 30 Euro Bußgeld

- 16 – 20 km/h zu schnell – 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu schnell – 95 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu schnell – 140 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu schnell – 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu schnell – 280 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu schnell – 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

-  über 60 km/h zu schnell – 680 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

LKW & Omnibus: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Wurde die höchstzulässige Geschwindigkeit mit dem LKW oder Omnibus überschritten, dann drohen nachfolgende Sanktionen gemäß Flensburger Katalog:

- bis 10 km/h zu schnell – 15 Euro

- 11 – 15 km/h zu schnell – 25 Euro; für mehr als fünf Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 70 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu schnell – 70 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu schnell – 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu schnell – 95 Euro Bußgeld, 1 Punkt, Fahrverbot möglich*

- 31 – 40 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu schnell – 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu schnell – 440 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu schnell – 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

* Ein Fahrverbot wird ausgesprochen, wenn es pro Jahr zu zwei Tempoüberschreitungen mit 26 Stundenkilometer oder mehr gekommen ist. Als Stichtag gilt die Rechtskraft des ersten Bescheides.

LKW mit gefahrenträchtigen Gütern: Geschwindigkeitsüberschreitung in einer geschlossenen Ortschaft

Wurde die erlaubte Geschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit riskanten Gütern oder Autobussen mit Fahrgästen überschritten, dann sind folgende Strafen möglich:

- bis 10 km/h zu schnell – 35 Euro

- 11 – 15 km/h zu schnell – 60 Euro, ein Punkt; für mehr als fünf Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu schnell – 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 26 – 30 km/h zu schnell – 280 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu schnell – 360 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu schnell – 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu schnell – 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu schnell – 760 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Rechnet sich für Sie ein Widerspruch gegen ein Geschwindigkeitsvergehen?

Wurde die erlaubte Geschwindigkeitsobergrenze von kennzeichnungspflichtigen Fahrzeugen mit gefahrenträchtigen Gütern oder Autobussen mit Passagieren außerorts missachtet, dann können folgende Sanktionsmaßnahmen gemäß Flensburger Katalog drohen:

- bis 10 km/h zu schnell – 30 Euro

- bis 15 km/h zu schnell – 35 Euro; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 16 – 20 km/h zu schnell – 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 21 – 25 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, 1 Punkt

- 26 – 30 km/h zu schnell – 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 31 – 40 km/h zu schnell – 320 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

- 41 – 50 km/h zu schnell – 400 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot

- 51 – 60 km/h zu schnell – 560 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

- über 60 km/h zu schnell – 680 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Zu schnell gefahren: Konsequenzen für Führerscheinneuling

Im Besonderen Fahranfänger, die sich noch in der „Bewährungszeit“ befinden, müssen beachten, dass ihnen bei einer Geschwindigkeitsübertretung innerhalb der Probezeit weitere Sanktionen drohen, als Kraftfahrern, die ihre Probezeit bereits hinter sich haben.

Mit den umfassenderen Auswirkungen auf die Dauer der Probezeit, die zwei Jahre nach Erhalt der Fahrerlaubnis läuft, sollen primär junge Kraftfahrer bzw. Fahranfänger zu einem achtsameren Fahren ermutigt werden, zumal diese in der Summe gesehen angesichts der Unsicherheit und Unerfahrenheit häufig Auffahrunfälle verursachen oder durch schnelles Fahren auffällig sind.

Fahranfänger, die sich zum ersten Mal einen tragischen Verstoß (Kategorie A) oder 2 weniger schwerwiegende Verstöße (Kategorie B) erlauben, müssen ein Aufbauseminar besuchen und zudem verlängert sich die Probezeit auf in der Summe 4 Jahre. Doch wann drohen Fahranfängern Probezeit-Maßnahmen nach einer Geschwindigkeitsübertretung?

Nicht bloß ein Bußgeld droht bei Tempoübertretung: Was Führerscheinneulinge wissen müssen

Zu hohes Tempo kann sowohl zur Gruppe der tragischen als auch zur Gruppe der weniger dramatischen Zuwiderhandlungen gehören. Grundlegend dabei ist, mit welcher Tempoübertretung der junge Fahrer geblitzt wurde. Bei einem Geschwindigkeitsdelikt von mehr als 20 km/h mit dem PKW oder mindestens 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um einen A-Verstoß und folglich muss der Fahranfänger mit Maßnahmen rechnen.

Bei einem Geschwindigkeitsdelikt von höchstens 20 km/h mit dem Kraftwagen oder aber nicht mehr als 15 Stundenkilometer mit einem LKW geht es um einen B-Vertoß und entsprechend muss der Führerscheinneulinge nur dann mit extra Maßnahmen rechnen, sofern er bereits einen B-Delikt auf seinem Konto hat (oder sich bereits in der verlängerten Probezeit befindet).

Im grunde können Tempoüberschreitungen nur dann zu den vorgesehenen Sanktionsmaßnahmen in die Probezeit führen, wenn sie so schwerwiegend sind, dass es zum Vermerk in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei kommt. Das ist immer dann der Sachverhalt, wenn

- eine Verkehrsstraftat oder

- eine Übertretung mit einem Bußgeld von wenigstens 60 Euro vorliegt.

A-Verstöße: Was sind folgenschwere Verkehrsüberschreitungen?

In der Kategorie A der folgenschweren Verkehrsdelikte, von denen bereits einer zu Probezeit-Maßnahmen führt, gehören etwa Verkehrsdelikte wie:

- Alkohol im Verkehr

- Nötigung (zum Beispiel durch Betätigung der Lichthupe oder dichtes Auffahren auf der Schnellstraße)

- unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

- gefahrvoller Eingriff in den Verkehr (zum Beispiel durch unerlaubte Rennen)

Obendrein zählen auch die viele Verkehrsordnungswidrigkeiten zu den A-Verstößen wie etwa:

- Überholen im Überholverbot

- Übertretung einer roten Ampelanlage

- Geschwindigkeitsübertretung mit mehr als 20 km/h

- Fehler beim Einbiegen oder Gefährdung anderer Verkehrsbeteiligte durch Vorfahrtsmissachtung

B-Überschreitungen: Was sind weniger folgenschwere Verkehrsübertretungen?

In Kategorie B der weniger folgenschweren Überschreitungen, von denen erst bei zweien Probezeit-Sanktionen zu befürchten sind, gehören beispielsweise:

- Fahren mit unzulänglich gesicherter Ladung oder Überladung

- Fahren mit abgefahrenen Reifen

- Geschwindigkeitsüberschreitung mit kleiner als 20 Stundenkilometer

- Beförderung von Kindern ohne Kindersitz

Sie sollten sich nicht von der Namensgebung „weniger schwerwiegend“ irreleiten lassen, weil auch diese Übertretungen im Einzelfall dramatische Auswirkungen haben können.

Geblitzt in der Probezeit: Welche Initiativen greifen?

Wer im Laufe der Probezeit durch Rasen auffällig geworden ist (einmal mit über 20 km/h bzw. zweimal mit langsamer als 20 km/h), den erwarten spezielle Probezeit-Aktionen, wogegen insgesamt drei Stufen zu differieren sind. Bei der ersten Unregelmäßigkeit (einmal A-Verstoß oder zweimal B-Verstöße) wird die Probezeit auf insgesamt 4 Jahre erweitert und gleichermaßen die Beteiligung an einem Fahreignungsseminar festgelegt. Wer nach der Beteiligung am Fahreignungsseminar nochmals durch einen A-Verstoß oder 2 B-Verstöße auffällig wird, bekommt eine Sanktionierung festgelegt. Außerdem wird dem Kraftfahrer die freiwillige Beteiligung an verkehrspsychologischer Nachschulung geraten, die aber nicht bindend ist. Werden noch vor der Beendigung des Aufbauseminars Überschreitungen begangen, gibt es bis jetzt keine dieser Maßnahmen. Statt dessen soll abgewartet werden, ob sich beim Fahranfänger das Straßenverkehrsverhalten durch die Beteiligung am Seminar zum Punkteabbau modernisiert.

Wer nach Ablauf von 2 Monaten nach der Sanktionierung erneut Aufsehen erregt (einmal A-Verstoß oder zweimal B-Verstoß), bekommt den Lappen sichergestellt. Auch wer trotz Anweisung keine Teilnahmeurkunde für das Aufbauseminar einreichen kann, muss damit rechnen, daß der Führerschein im Zweifel entzogen wird.

Raserei ausserhalb des Landes: Welche Strafmaßnahme bei einem Geschwindigkeitsdelikt droht

Wer mit dem Auto unterwegs ist, presst gerne mal kräftiger auf das Gaspedal. Doch das sollte sich jeder Fahrzeuglenker mehrfach überlegen. Nicht lediglich, weil das Verkehrsunfallrisiko sich erhöht, sondern auch, weil ausserhalb von Deutschland das Bußgeld-Niveau vorwiegend deutlich teurer sind als hier. Das trifft auch auf zu schnelle Geschwindigkeit zu. So reißt sich der ein oder andere Tourist mit einem Vergehen schnell ein großes Loch in die Urlaubskasse.

Verwarnungsgelder für zu schnelle Geschwindigkeit oft erheblich teurer

Während der Flensburger Katalog in Deutschland für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von bis zu 20 km/h höchstens 35 € Verwarnungsgeld veranschlagt, liegen die Tarife ausserhalb des Landes teilweise viel höher. Ein paar Paradebeispiele gefällig?

Werfen wir einen Blick in die Schweizerische Eidgenossenschaft. Hier muss ein Fahrzeugführer nicht weniger als 145€ springen lassen, sofern er 20 km/h schneller unterwegs ist als gestattet. Doch auch im umschwärmten Reiseland Italien werden Geschwindigkeitsübertretungen erheblich strenger bestraft als hier. Es werden zumindest 170€ aus der Urlaubskasse fällig. Wenn man sich in der Nacht zum Rasen verleiten lässt, fällt das Verwarnungsgeld in Italien einmal mehr um ein Drittel kostspieliger aus.

Europäische Verwarngeld-Tabellenführer bei einem Geschwindigkeitsdelikt sind aber noch einmal die skandinavischen Staaten. So werden in Schweden zumindest 290 EUR, in Norwegen sogar 480€ Verwarnungsgeld fällig. Eine Geschwindigkeitsübertretung in Österreich kann bei zumindest 50 km/h ebenso schon mal einschneidende Geldstrafen herbeiführen. Entsprechend müssen sie sich immer mit den wichtigsten landesweiten Richtlinien im Strassenverkehr des Urlaubslandes vertraut machen, bevor Sie die Exkursion antreten. So können Sie unliebsame Überraschungen und Stress meiden.

Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsübertretungen im Ausland

Im Weiteren finden Sie eine Übersicht der Verwarngelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen in Europa:

- Belgien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell ab 300 Euro

- Bosnien-Herzegowina Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell ab 200 Euro

- Bulgarien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell ab 120 Euro

- Dänemark Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell ab 335 Euro

- Deutschland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell ab 240 Euro

- Estland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell ab 800 Euro

- Finnland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell 14 Tagessätze

- Frankreich Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell 1.500 Euro

- Griechenland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell ab 350 Euro

- Großbritannien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell bis 2.990 Euro

- Irland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 80 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell ab 80 Euro

- Island Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell ab 90 Euro

- Italien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 170 Euro. Bei mehr als 50 km/h zu schnell ab 530 Euro (Minimalbuße tagsüber, zwischen 22-7 Uhr 30 Prozent höher)

- Kroatien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 65 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 660 Euro

- Lettland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 110 Euro

- Litauen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 290 Euro

- Luxemburg Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 145 Euro

- Malta Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 70 Euro

- Mazedonien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 20 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 45 Euro

- Montenegro Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 150 Euro

- Niederlande Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 160 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 510 Euro

- Norwegen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 430 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 940 Euro

- Österreich Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 30 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell bis 2.180 Euro

- Polen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 100 Euro

- Portugal Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 120 Euro

- Rumänien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 150 Euro

- Schweden Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 270 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 450 Euro

- Schweiz Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 150 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 60 Tagessätze

- Serbien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 130 Euro

- Slowakei Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 350 Euro

- Slowenien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro

- Spanien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 600 Euro

- Tschechien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 200 Euro

- Türkei Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 55 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 75 Euro

- Ungarn Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell bis 100 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 190 Euro

- Zypern Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 Euro. Bei über 50 km/h zu schnell ab 85 Euro

Geschwindigkeiten: Wie schnell darf man ausserhalb der Landesgrenze fahren?

Während auf innerdeutschen Autobahnen auf vielen Teilbereichen keine Höchstgeschwindigkeitsobergrenze vorgeschrieben ist, sieht es allerorts doch wesentlich anders aus und genauso wie beim Bußgeldkatalog zur Geschwindigkeitsübertretungen dominieren auch hier teils drakonischere Regeln. In Norwegen gilt mit minimaler Ausnahme auf Fernverkehrsstraßen eine Maximalgeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern, obwohl die Kennzeichnung in Schweden maximal 110 oder 120 km/h erlauben. Der Vergleich verdeutlicht, daß das höchstzulässige Tempo für Autos auf der Schnellstraße in etlichen Ländern (z. B. Belgien, Holland, Portugal, Schweiz, Königreich Spanien, Türkei) bei 120 km/h liegt.

Viele weitere Staaten bewilligen dem entgegen auch eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h. Fahranfänger, die noch in der Probezeit sind und entsprechend bislang keine 2 Jahre Fahrerfahrung haben, sollten sich besonders in Frankreich in Acht nehmen. Weil dort dürfen Führerscheinneulinge auf Schnellstrassen maximal 110 km/h zu fahren. Auf Landstraßen gilt dagegen in einigen Staaten eine Höchstgeschwindigkeit von 80 oder 90 km/h, während innerorts ein Tempo von 50 km/h über die Ländergrenzen hinweg nahezu Richtwert ist.

Bußgeld bei Geschwindigkeitsübertretung: Zeitig zahlen kann Rabatte bringen

Wer trotz aller Sicherheitsmaßnahmen doch einmal ausserhalb des Landes beim viel zu schnellen Fahren ertappt und geblitzt wurde, kann teilweise bei direkter Bezahlung vor Ort oder promter Bezahlung einen Preisnachlass auf das Verwarnungsgeld bekommen.

Ein ideales Exempel ist Italien, wo nur die Minimalstrafe zu entrichten ist, wenn innerhalb von 60 Tagen gezahlt wird. Nach einer Geschwindigkeitsübertretung in der Französischen Republik gibt's demgegenüber einen Preisnachlass auf die Geldstrafe, wenn der Betroffene diese innerhalb von 15 Tagen bezahlt. Spanien und Griechenland stellen zügig zahlenden Bleifüßlern die gewichtigsten Rabatte in Aussicht. So gibt es 50 Prozent Preisnachlass, sofern sie binnen zehn Tagen (Griechenland) bzw. 20 Tagen (Königreich Spanien) das Verwarngeld begleichen.

Statistik: Verkehrsunglücke durch zu schnelles Fahren

Die Geschwindigkeitsüberschreitung stellt die häufigste Übertretung dar. Das betrifft sowohl männliche wie auch weibliche Fahrzeugführer, wogegen Männer doch beinahe viermal so viele Verstöße begehen wie Frauen. Das zeigen gleichermaßen die alljährlichen  Zahlen und Daten vom Kraftfahrt Bundesamt (Kba).

- Häufigste Übertretung bei Männern: Geschwindigkeitsübertretung (2.117.000 Zuwiderhandlungen)

- Häufigste Zuwiderhandlung bei Frauen: Tempoüberschreitung (626.00 Überschreitungen)

Doch selbst wenn vielen KFZ-Fahrern das Geschwindigkeitslimit innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften eine bittere Pille ist und eine nervige Thematik offenlegt, gibt's gleich mehrere ein guter Beweggrund, warum eine beschränkter Höchstgeschwindigkeit vorteilhaft ist. Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Unfallauslöser. So wurde allein pro Jahr 2015 unter allen Zusammenstößen mit Personenschaden 47.024 auf zu hohe Geschwindigkeiten zurückgeführt. Das entspricht etwa 12,8 Prozent.

Wesentlich gravierender sieht es beim Tatbestand der Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Schnellstrasse aus, wo annähernd jeder zweite Verkehrstote auf eine solche zu begründen ist. Aber auch beim Fokus auf die Unfallstatistik ohne Todesopfer ist markant, daß eine Missachtung der Höchstgeschwindigkeitsobergrenze häufig der Auslöser für Auffahrunfälle ist. Allein das Datenmaterial des Statistischen Bundesamtes und des KBA verdeutlichen, daß eine Geschwindigkeitsübertretung  zu den Hauptursachen für Straßenunfälle zählen. Entsprechend erklärt sich auch der Nutzen und die Daseinslegitimation eines Tempolimits.

Wie aus anderen Berichten zur Unfallentstehung auf deutschen Verkehrswegen klar wird, ist vorrangig bei jüngeren Verkehrsteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren die Unfallgefahr beinahe doppelt so hoch wie in allen anderen Altersgruppen. Wobei auch hier zu schnelles Tempo häufig eine Unfallursache ist.