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Schnurloser Radarwarner von Whistler. Das Gerät ortet mobile Radarmassungen und Laser und bietet ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis.
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Art.Nr.: 151
Hersteller:Whistler
Gewicht: 0.000 Kg.
GTIN/EAN: 052303405808

Whistler XTR-190 Radarwarner

Whistler entwickelt innovative Radarwarngeräte und bietet überzeugende Vorwarnzeiten zu bezahlbaren Preisen. Der Whistler XTR-190 besticht durch gute Empfindlichkeiten und einem schnurlosen Batteriebetrieb. Die präzise Frequenzbtastung des XTR190 ermöglicht überzeugende Reaktionszeiten gegen mobile Radarfallen und Laser.

Der schnurlose Whistler XTR 190 verfügt über eine effiziente Laserortung mit 360° Rundumschutz. Lasermessung wie LTI 20-20 Laser, Ultra Lyte Laser, ProLaser und ProLaser III werden detektiert und vorgewarnt.

Whistlers kompakter XTR-190 bietet viele Features und überzeugt durch seinen schnurlosen und einfachen Betrieb. Die im Lieferumfang enthalteten Akkus ermöglichen ca. 15 Stunden Betrieb. Neben den Batterien wird ebenfalls ein 12V Stromkabel zu Kabelgebundenen Stromversorgung mitgeliefert. Die Akkus können per 12V Stromkabel schnell wieder aufgeladen werden. Die Empfindlichkeiten des XTR-190 können zwischen Autobahn und drei City-Modes individuell angepasst werden. Alle Frequenzbänder können zudem mittels Firmware aktiviert oder deaktiviert werden.

Das kontrastreich Display bietet eine 3-stufige Signalstärkeanzeige mit Information über das entdeckte Frequenzband. Die Displayhelligkeit lässt sich individuell konfigurieren. Ein Dim/Dark Modus ermöglicht diskrete Nachtfahrten. Die Auto-Quiet Funktion unterdrückt die akkustischen Warnmeldungen automatisch, wobei Displayanzeigen weiterhin aktiv bleiben. Kein VG-2 Radarwarner Detektor (RDD) kann den Whistler XTR-190 orten.

Besonderheiten
- Schnurloser Radarwarner
- ortet mobile Radarmessungen und Laser
- 12V Betrieb per Kabel möglich
- Extrem schnelle Montage
- Kompakte Baugröße
- ortet mobile Radarmessungen und Laser
- 360° Laserortung (vorne,hinten,links,rechts)
- Kinderleichte Bedienung
- Tutorial/Lern Modus
- Auto-Stumm Modus
- Automatische Abschaltung
- POP-Mode Ortung
- Fehlalarmunterdrückung
- individuelle Einstellmöglichkeiten
- 3x City + 1x Highway Mode
- 3 stufige Anzeige der Signalstärke
- digitale Tonausgabe bei Alarm
- Lautstärkeregelung
- Anzeige mit dimmbaren Nachtmodus
- Anschluss über einen Zigarettenanzünder
- Langzeitspeicherung ihrer Settings
- schnelle Montage über Saugnapfhalterung
- Automatischer Selbsttest
- nicht ortbar durch VG2

Technische Daten
Radarerkennung

- X Band
- K Band
- Ka-Super-Breitband
- Ka-Band

Lasererkennung
- LTI 20-20 Laser
- Ultra Lyte Laser
- ProLaser
- ProLaser III

Abmessungen
- 13 x 7,5 x 3 cm

Lieferumfang
- Whistler XTR-190 Radarwarner
- Saugnapfhalterung
- 3x AAA Akkus
- 12V Zigarettenanschluss
- Bedienungshandbuch (englisch)

Whistler XTR-190 Radar Warner

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Whistler Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.

Bußgeldrechner

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Radarwarner erlaubt oder nicht? Dein Radar-Ratgeber 2018

 

 

Blitzer sind bei Fahrern nicht gern gesehen. In der Regel kündigt ein urplötzliches Blitzlicht den Bußgeldbescheid an und kann einem gestressten Straßenverkehrsteilnehmer, manchmal den Tag verderben. Dabei dient die Straßenverkehrskontrolle der Sicherheit im Verkehr. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf öffentlichen Strecken sollen die Autofahrer letztendlich nicht ärgern, sondern Verkehrsunfälle vermeiden und die Lärmbelastung für Bewohner senken.

Nichtsdestotrotz ist es für Fahrzeugführer verführerisch, den Blitzern davon zu kommen. Dazu gibt es etwa technische Radarfallenwarner. Ob diese legal oder rechtswidrig sind, werden wir im Anschluss hinterfragen. Dabei wollen wir stets den Wortlaut von Paragraph 23 Abs. 1b der Straßenverkehrs-Ordnung (Straßenverkehrsordnung) bedenken, der lautet so:

Wer ein Gefährt führt, darf ein technisches Gerät nicht benutzen oder funktionstüchtig mitführen, das dafür bestimmt ist, Messungen zu orten oder zu stören. Im besonderen gilt dies für Apparate zur Betriebsstörung oder Anzeige von Messungen (Radar Warner und Laserstörer).

Blitzer-Apps: Gestattet oder untersagt?

Technische Geräte, die Radarfallen signalisieren oder blockieren können, dürfen also keinesfalls mitgeführt werden. Durch diesen Wortlaut wird tatsächlich jedes Handy im Auto auf öffentlichen Verkehrswegen gesetzeswidrig, sobald eine Blitzerkasten-Anwendung darauf installiert sei.

Wohl ist das laden einer Blitzkasten-Applikation legal, doch nicht gestattet ist es, diese dann auch zu verwenden, wenn das Auto angeschaltet sei. Hierzu gibt's ein Urteilsspruch des Oberlandesgerichts (Oberlandesgericht (OLG)) in Celle vom 03. 11.2015 (Aktenzeichen 2 Ss (OWi) 313/15). Darin legt man fest:

Der Verbotstatbestand des § 23 Abs. 1b Satz 1 Straßenverkehrsordnung sei vorliegend, wenn ein Fahrer während der Reise ein Handy betriebsbereit mitführt, auf dem eine sogenannte Blitzer-Applikation aufgespielt und diese App während der Reise aufgerufen ist.

Wie funktioniert eine Blitzer-App überhaupt?

Applikationen sind Computerprogramme, die ganz bestimmte Eigenschaften erfüllen und normalerweise auf Smartphones und Tablets übertragen werden können. Erfüllt diese Software die Funktion, vor Geräten zur Messung der Geschwindigkeit hinzuweisen, dreht es sich um eine Blitzerkasten-App. Solche Applikationen greifen auf eine vielmals in Echtzeit aktualisierte Datenbank zurück, die von ihren Anwendern gefüttert wird. Hat ein Kraftfahrer also einen Blitzer aufgespürt, berichtet er dies der Blitzer-Anwendung. Gestattet ist solch eine einzig, solange Sie kein KFZ lenken.

Eine rechtliche Übergangszone gibt es, wenn  nicht der Fahrzeuglenker des Vehikels, sondern etwa sein Beifahrer eine Blitzer-App installiert und einschaltet. Dieser darf den Fahrzeugführer vermutlich eher nicht aktiv auf Starenkästen in der Nähe aufmerksam machen, anscheinend aber darum bitten, “ein kleines bisschen langsamer unterwegs zu sein ”.

Weiterhin geht aus dem Urteil eindeutig hervor, dass die Blitzer-Applikation gestattet ist, solange Sie während dem Fahren vom Fahrzeugführer nicht angeschaltet wird. Verkehrsteilnehmer können sich also völlig legal vor Fahrtbeginn mittels der Radarwarner-Anwendung über Aufstellungsorte der Geschwindigkeitsmeßgeräte aufmerksam machen.

Doch nicht bloß die eingeschaltete Blitzer-Warner-Applikation ist gesetzwidrig, sondern auch das Hantieren mit dem Handy hinterm Lenkrad. Für derartige Ordnungswidrigkeit können ein Verwarngeld von 60 EUR und ein Punkt in der Flensburger Punktekartei ausgesprochen werden.

Radarwarner in der Navigation: zulässig oder gesetzwidrig?

Ausgehend vom oben zitierten Entscheid des OLG Celle lasse sich herleiten, dass zudem ein Navigationssystem mit Radarfallenwarner genehmigt ist, solange die Radarerkennung während der Reise nicht eingeschaltet wird.

Im Navigationssystem arbeitet der Radarfallenwarner zum einen durch eine vorinstallierte Datenbank, die festinstallierte Tempomessgeräte enthält oder ähnlich einer Blitzer-App, bei welcher die Aufstellungsorte auch bewegbarer Blitzkasten in Echtzeit bekannt gemacht werden können.

Natürlich sind derartige Radarfallenwarner nicht erlaubt, wenn der Fahrzeuglenker den Motor startet und öffentliche Straßen befährt.

Mobilfunktelefone und Navigationsgeräte dienen nicht lediglich der Blitzerwarnung, weswegen ein Navigationssystem mit Blitzkasten-Datenbank oder eine Blitzkasten-Anwendung partiell zugelassen sind. Ungleich sieht es mit Apparaturen aus, die für die Echtzeit-Identifizierung oder sogar Störung von Blitzersignalen konzipiert wurden.

Der Besitz von signalerfassenden Radarfallen Warnern ist nicht unzulässig!

Der weiter oben erwähnte Paragraf 23 Abs. 1b StVO wurde ursprünglich für Apparate geschrieben, die einzig den Zweck der Radarerfassung erfüllen. Radar warner sind also gesetzeswidrig, auch wenn der Verkauf solcher Apparate gebilligt wird.

Denken sie daran: Einkäufe, in denen Radar Warner verkauft werden, sind sittenwidrig. Hierdurch entfällt etwa das Rückgaberecht des Käufers (bei Uns aber nicht), wenn die Apparatur nicht mehr läuft (siehe hierzu ein Entscheid des Bundesgerichtshofs vom 23.02.2005, Aktenzeichen VIII ZR 129/04).

Die Hersteller solcher Geräte behaupten, daß diese die Radarwellen von Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen erkennen und deshalb wirkungsvoll vor ihnen Alarm schlagen können. Auch Laserstörer sind auf dem Markt. Beide Gerätschaften dürfen nicht in einem Vehikel mitgeführt werden und werden normalerweise sofort von Ermittlern abgenommen.

Sogar stilllgelegt und im Ablagefach sind solche Radarfallen Warner untersagt. Hier greift die Formulierung von § 23 Abs. 1b Straßenverkehrsordnung, worauf eine solche Gerätschaft nicht “funktionstüchtig mitgeführt” werden darf. Es sind auch Geräte erhältlich, die auf Tastendruck für den Moment absolut wirkungslos gemacht werden können. Erst ein Programm, das zuhause ausgeführt wird, kann die Funktion wieder reaktivieren. Damit soll die Betriebsbereitschaft während der Fahrt erlöschen (wenn der Kraftfahrer etwa in eine Verkehrskontrolle gerät). Ob Amtsgerichte solche Gesetzlücken im Zweifel jedoch durchwinken, bleibt fraglich.

Welche Blitzerwarner sind in der BRD gestattet?

Ein altbewährter Blitzer-Warner ist zulässig: das Radio. Aber warum eigentlich?

Der persönlich mitgeführte Radar Warner ist unzulässig, weil er im Gegensatz zu den Rundfunkmeldungen über die annähernden Standorte von Messanlagen personalisiert ist.

Die Blitzerwarnung im Hörfunk kann durch die Zuhörerschaft nicht geändert werden und geschieht losgelöst von dessen Standort. Ferner werden lediglich ungenaue Informationen über die Lokationen gemacht, an denen Tempokontrollen stattfinden. Der Fahrer ist somit angehalten, sich jedenfalls auf dem vollständigen Fahrbahnabschnitt an das gesetzmäßige Limit zu halten. Hiermit wird die Straßenverkehrssicherheit an Gefahrenlagen erhöht, was insgesamt der Sinn und Zweck von Blitzern ist.

Die individualisierte und genaue Nennung der Lokationen von Radargeräten, Lasermessungen, Lichtschranken oder Induktionskontakten fördert demgegenüber  ordnungswidriges Verhalten von regelmäßigen Rasern, die wiederum einzig an den entsprechenden Standorten für nur paar Meter vom Gashebel gehen.

Aus einem anderen Grund ist das Betätigen der Lichthupe als Radar Warner nicht erlaubt, wenn Sie etwa zufahrende Fahrzeuglenker vor einer Kontrolle “informieren” wollen. Paragraf 16 der Straßenverkehrsordnung gibt vor, dass Lichtzeichen nur gegeben werden dürfen, wenn

- Sie außerhalb der Ortschaft überholen wollen oder
- eine unmittelbare Gefährdung für Sie oder andere besteht.

Da ein Blitzerkasten keine “Gefährdung” ist, müssen Lichthupen-Warner mit einer Geldsanktion von fünf Euro rechnen, wenn ihre Verhaltensweise angezeigt wird.

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