Bußgeldkatalog 2025: Der komplette Überblick über alle Strafen

Z. Martincevic
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Sie wurden geblitzt? Ein kurzer Blick aufs Handy? Zu dicht aufgefahren? Jeden Tag kassieren tausende Autofahrer in Deutschland Bußgelder für Verkehrsverstöße. Doch was kostet Sie welcher Fehler wirklich? Und wann droht Ihnen sogar der Führerschein? In diesem umfassenden Guide zum Bußgeldkatalog 2025 erfahren Sie alles über aktuelle Strafen, das Punktesystem und wie Sie Ihren Führerschein schützen.

Das Wichtigste zum Bußgeldkatalog 2025 auf einen Blick

Der Bußgeldkatalog regelt bundeseinheitlich, welche Sanktionen bei Verkehrsverstößen drohen. Seit der letzten großen Reform im Oktober 2021 gelten verschärfte Strafen, besonders bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer.

Die drei Säulen der Ahndung:

  • Bußgelder: Von 5 Euro (Verwarnungsgeld) bis 800 Euro
  • Punkte in Flensburg: 1 bis 3 Punkte je nach Schwere
  • Fahrverbote: Von 1 bis 3 Monaten

Geschwindigkeitsüberschreitungen: Die teuersten Sekunden Ihres Lebens

Zu schnelles Fahren ist der häufigste Verkehrsverstoß in Deutschland. Die Strafen variieren erheblich je nachdem, ob Sie innerorts, außerorts oder auf der Autobahn geblitzt wurden.

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Innerorts gelten besonders strenge Regeln, da hier die Gefahr für Fußgänger und Radfahrer am höchsten ist.

Zu schnell Bußgeld Punkte Fahrverbot
bis 10 km/h 30 € - -
11-15 km/h 50 € - -
16-20 km/h 70 € - -
21-25 km/h 115 € 1 -
26-30 km/h 180 € 1 (1 Monat)*
31-40 km/h 260 € 2 1 Monat
41-50 km/h 400 € 2 1 Monat
51-60 km/h 560 € 2 2 Monate
61-70 km/h 700 € 2 3 Monate
über 70 km/h 800 € 2 3 Monate

*Fahrverbot droht bei zweiter Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb eines Jahres

Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Außerhalb geschlossener Ortschaften fallen die Strafen etwas milder aus, bleiben aber empfindlich.

Zu schnell Bußgeld Punkte Fahrverbot
bis 10 km/h 20 € -
11-15 km/h 40 € -
16-20 km/h 60 € -
21-25 km/h 100 € 1
26-30 km/h 150 € 1 (1 Monat)*
31-40 km/h 200 € 1 (1 Monat)*
41-50 km/h 320 € 2 1 Monat
51-60 km/h 480 € 2 1 Monat
61-70 km/h 600 € 2 2 Monate
über 70 km/h 700 € 2 3 Monate

*Fahrverbot droht bei zweiter Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb eines Jahres

Wichtig: Bei Geschwindigkeitsmessungen wird ein Toleranzabzug berücksichtigt - 3 km/h bis 100 km/h und 3% ab 100 km/h.

Tempolimit-Verstöße auf der Autobahn

Auch wenn viele Autobahnabschnitte ohne Geschwindigkeitsbegrenzung sind: Wo Limits gelten, wird konsequent geblitzt. Die Strafen entsprechen den Werten für außerorts.

Häufige Fehler auf Autobahnen:

  • Variable Anzeigen ignorieren (z.B. bei Stau oder Baustellen)
  • Überholverbot für LKW missachten
  • Zu geringer Sicherheitsabstand

Rotlichtverstöße: Wenn Sekunden zu Monaten werden

Das Überfahren einer roten Ampel gehört zu den gefährlichsten Verkehrsverstößen und wird entsprechend hart bestraft.

Einfacher Rotlichtverstoß

Ampel war weniger als 1 Sekunde rot:

Verstoß Bußgeld Punkte Fahrverbot
Rotlicht missachtet 90 € 1 -
...mit Gefährdung 200 € 2 1 Monat
...mit Sachbeschädigung 240 € 2

1 Monat

Qualifizierter Rotlichtverstoß

Ampel war länger als 1 Sekunde rot:

Verstoß Bußgeld Punkte Fahrverbot
Rotlicht missachtet 200 € 2 1 Monat
...mit Gefährdung 320 € 2 1 Monat
...mit Sachbeschädigung 360 € 2 1 Monat

Achtung: Bei einem qualifizierten Rotlichtverstoß (über 1 Sekunde) ist das Fahrverbot zwingend - es gibt keine Ausnahmen!

Abstandsverstöße: Die unterschätzte Gefahr

Zu dichtes Auffahren ist eine der Hauptursachen für schwere Unfälle auf deutschen Autobahnen. Die Faustformel lautet: Halber Tacho = Mindestabstand in Metern (bei 100 km/h also mindestens 50 Meter).

Abstandsverstöße bei mehr als 80 km/h

Abstand unterschritten Bußgeld Punkte Fahrverbot
weniger als 5/10 75 € 1 -
weniger als 4/10 100 € 1 -
weniger als 3/10 160 € 1 -
weniger als 2/10 240 € 2 1 Monat
weniger als 1/10 320 € 2 2 Monate

Praxis-Tipp: Nutzen Sie die Leitpfosten am Straßenrand als Orientierung. Diese stehen außerorts alle 50 Meter - zwei Leitpfosten entsprechen bei 100 km/h dem Mindestabstand.

Handy am Steuer: 100 Euro für einen Blick

Die Nutzung elektronischer Geräte während der Fahrt ist strikt verboten und wird konsequent geahndet.

Aktuelle Strafen für Handy-Verstöße 2025

Verstoß Bußgeld Punkte Fahrverbot
Handy in der Hand 100 € 1 -
...mit Gefährdung 150 € 2 1 Monat
...mit Unfall 200 € 2 1 Monat

Was genau ist verboten?

  • Handy in die Hand nehmen oder halten
  • SMS schreiben oder lesen
  • Social Media nutzen
  • Navigation per Hand bedienen
  • E-Mails checken
  • Neu: Auch E-Zigaretten mit Touchdisplay fallen unter das Verbot!

Was ist erlaubt?

  • Freisprecheinrichtung nutzen
  • Sprachsteuerung verwenden
  • Kurze Blickzuwendung bei Halterung (ähnlich Tachoblick)
  • Bedienung bei stehendem Fahrzeug mit ausgeschaltetem Motor

Alkohol und Drogen: Null Toleranz

Alkohol am Steuer wird in Deutschland streng geahndet. Die Grenzen sind klar definiert, die Konsequenzen drastisch.

Promillegrenzen in Deutschland

Für erfahrene Fahrer:

  • 0,5 Promille: Ordnungswidrigkeit (ab hier Bußgeld)
  • 1,1 Promille: Absolute Fahruntüchtigkeit (Straftat)

Für Fahranfänger in der Probezeit und unter 21 Jahren:

  • 0,0 Promille: Absolute Null-Toleranz

Strafen bei Alkohol am Steuer

Promillewert Bußgeld/Strafe Punkte Fahrverbot/Entzug
0,5 - 1,09 Promille (1. Mal) 500 € 2 1 Monat
0,5 - 1,09 Promille (2. Mal) 1.000 € 2 3 Monate
0,5 - 1,09 Promille (3. Mal) 1.500 € 2 3 Monate
Ab 1,1 Promille Geldstrafe oder Freiheitsstrafe 3 Entzug + MPU

Bei Drogen am Steuer:

  • Grundsätzlich Straftat (nicht nur Ordnungswidrigkeit)
  • Mindestens 500 Euro Bußgeld
  • 2 Punkte in Flensburg
  • 1 Monat Fahrverbot (Ersttäter)
  • Bei wiederholten Verstößen: Führerscheinentzug + MPU

Das Punktesystem: So funktioniert Flensburg

Seit der Punktereform 2014 werden nur noch Verstöße geahndet, die die Verkehrssicherheit gefährden. Das System ist einfacher und transparenter geworden.

Punktekategorien

1 Punkt - Schwere Ordnungswidrigkeit

  • Bußgeld ab 60 Euro
  • Beispiele: Handy am Steuer, einfacher Vorfahrtsverstoß
  • Tilgungsfrist: 2,5 Jahre

2 Punkte - Sehr schwere Ordnungswidrigkeit oder Straftat

  • Mit Regelfahrverbot
  • Beispiele: Geschwindigkeitsüberschreitung >30 km/h innerorts, Rotlichtverstoß
  • Tilgungsfrist: 5 Jahre

3 Punkte - Straftaten mit Führerscheinentzug

  • Alkohol/Drogen am Steuer
  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • Schwere Nötigung im Straßenverkehr
  • Tilgungsfrist: 10 Jahre

Punktestand und Maßnahmen

Punktestand Maßnahme
1-3 Punkte Vormerkung (keine weiteren Konsequenzen)
4-5 Punkte Ermahnung + Hinweis auf Fahreignungsseminar (freiwillig)
6-7 Punkte Verwarnung + Hinweis auf Fahreignungsseminar (freiwillig)
8 Punkte Führerscheinentzug (mindestens 6 Monate Sperrfrist)

Wichtig: Sie können durch ein Fahreignungsseminar (FES) einen Punkt abbauen, wenn Sie maximal 5 Punkte haben. Dies ist alle 5 Jahre einmal möglich.

Fahrverbote: Wann müssen Sie den Führerschein abgeben?

Ein Fahrverbot ist eine temporäre Maßnahme und unterscheidet sich grundlegend vom Führerscheinentzug.

Unterschied Fahrverbot vs. Führerscheinentzug

Fahrverbot (1-3 Monate):

  • Ordnungswidrigkeit
  • Befristete Maßnahme
  • Führerschein wird "verwahrt"
  • Keine Neuerteilung nötig
  • Keine MPU erforderlich

Führerscheinentzug:

  • Straftat oder 8 Punkte
  • Sperrfrist (6 Monate bis 5 Jahre)
  • Fahrerlaubnis erlischt komplett
  • Neuerteilung mit Prüfungen nötig
  • Meist MPU erforderlich

Wann droht ein Fahrverbot?

Regelfahrverbot (automatisch) bei:

  • Geschwindigkeitsüberschreitung ab 31 km/h innerorts
  • Geschwindigkeitsüberschreitung ab 41 km/h außerorts
  • Rotlichtverstoß über 1 Sekunde
  • Abstandsverstoß unter 2/10 des halben Tachos
  • Wiederholte Verstöße innerhalb eines Jahres

Praxis-Tipp: In Härtefällen (z.B. berufliche Notwendigkeit) kann ein Fahrverbot manchmal in ein höheres Bußgeld umgewandelt werden. Lassen Sie sich rechtlich beraten!

Parkverstöße: Klein aber teuer

Auch Parkverstöße können ordentlich ins Geld gehen, besonders wenn andere behindert oder gefährdet werden.

Häufige Parkverstöße

Verstoß Bußgeld Punkte
Parken im Halteverbot 25 € -
...mit Behinderung 40 € -
...länger als 1 Stunde 50 € -
Parken auf Geh-/Radweg 55 € -
...mit Behinderung 70-100 € 1
Parken in 2. Reihe 83 € -
...mit Behinderung 100-138 € 1
Parken auf Schwerbehinderten-Parkplatz 55 € -
Parken vor Feuerwehrzufahrt 100 € 1

Wichtig: Seit 2020 wurden die Parkbußgelder deutlich erhöht, um Fuß- und Radverkehr besser zu schützen.

Verstöße in der Probezeit: Doppelt aufpassen!

Fahranfänger müssen besonders vorsichtig sein, denn für sie gelten verschärfte Regeln während der zweijährigen Probezeit.

A-Verstöße (schwerwiegend)

Konsequenzen beim ersten A-Verstoß:

  • Probezeitverlängerung von 2 auf 4 Jahre
  • Anordnung Aufbauseminar (kostenpflichtig, ca. 300-500 €)
  • Zusätzlich: Reguläre Bußgelder und Punkte

Beispiele für A-Verstöße:

  • Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h
  • Rotlichtverstoß
  • Handy am Steuer
  • Alkohol am Steuer (0,0-Promille-Grenze!)
  • Abstandsverstoß

B-Verstöße (weniger schwerwiegend)

Konsequenzen bei zwei B-Verstößen:

  • Probezeitverlängerung + Aufbauseminar

Beispiele für B-Verstöße:

  • Geschwindigkeitsüberschreitung bis 20 km/h
  • Abgefahrene Reifen
  • Defekte Beleuchtung

Besondere Verkehrssituationen

Rettungsgasse

Keine oder zu späte Rettungsgasse gebildet:

  • Bußgeld: 200 €
  • Punkte: 2
  • Fahrverbot: 1 Monat

Rettungsgasse unberechtigt befahren:

  • Bußgeld: 240-320 €
  • Punkte: 2
  • Fahrverbot: 1 Monat

Überholverstöße

Verstoß Bußgeld Punkte Fahrverbot
Rechts überholt 100 € 1 -
...mit Gefährdung 120 € 1 -
Überholen im Überholverbot 70 € 1 -
...mit Gefährdung 250 € 2 1 Monat

Umweltzone

Verstoß Bußgeld
Ohne gültige Plakette 100 €
Falsche Plakette 100 €

So schützen Sie Ihren Führerschein: Präventions-Tipps

1. Tempomat clever nutzen

Stellen Sie den Tempomaten in 30er und 50er Zonen auf 48 bzw. 28 km/h. So haben Sie Puffer für Tacho-Ungenauigkeiten.

2. Apps zur Unterstützung

Nutzen Sie legale Geschwindigkeitswarner wie Google Maps oder Waze, die vor festinstallierten Blitzern warnen dürfen.

3. Abstandskontrolle

Nutzen Sie die "2-Sekunden-Regel": Wenn das vorausfahrende Fahrzeug einen Punkt passiert, zählen Sie "21, 22" - erst dann sollten Sie diesen Punkt passieren.

4. Handy außer Reichweite

Legen Sie Ihr Handy in die Mittelkonsole oder den Kofferraum. Was Sie nicht greifen können, werden Sie nicht nutzen.

5. Punkte im Blick behalten

Fordern Sie kostenlos Ihren aktuellen Punktestand beim Kraftfahrt-Bundesamt an. Bei 4-5 Punkten sollten Sie über ein freiwilliges Fahreignungsseminar nachdenken.

6. In der Probezeit besonders vorsichtig

Fahranfänger sollten strikt die 0,0-Promille-Grenze einhalten und besonders auf Geschwindigkeitslimits achten.

Einspruch gegen Bußgeldbescheid: Ihre Rechte

Ein Bußgeldbescheid ist nicht automatisch rechtens. In vielen Fällen lohnt sich ein Einspruch.

Wann lohnt sich Einspruch?

Formfehler im Bescheid:

  • Unvollständige Daten
  • Fehlende Rechtsbehelfsbelehrung
  • Falsche Fristen

Messfehler:

  • Falsch kalibrierte Messgeräte
  • Bedienungsfehler
  • Unklare Fotos (Fahrer nicht erkennbar)

Verfahrensfehler:

  • Zustellung zu spät
  • Verjährung eingetreten
  • Fehlende Beweise

Einspruchsfrist: 14 Tage!

Sie haben ab Zustellung des Bußgeldbescheids genau 14 Tage Zeit für einen Einspruch. Diese Frist ist absolut und kann nicht verlängert werden.

Wichtig: Ein Einspruch sollte immer schriftlich erfolgen. Begründen können Sie später nach Akteneinsicht.

Bußgeldkatalog 2025: Was hat sich geändert?

Verschärfungen seit 2021

Geschwindigkeitsverstöße:

  • Deutlich höhere Bußgelder (teilweise verdoppelt)
  • Fahrverbote schon bei geringeren Überschreitungen

Park- und Haltverstöße:

  • Erhöhte Strafen zum Schutz von Radfahrern und Fußgängern
  • Punkte bei schweren Behinderungen

Handy am Steuer:

  • Von 60 auf 100 Euro erhöht (seit 2017)
  • Strenge Auslegung (auch E-Zigaretten mit Display!)

Geplante Änderungen 2025/2026

  • Diskussion über automatische Kennzeichenerfassung
  • Verschärfung bei illegalen Autorennen
  • Höhere Strafen für Elektro-Scooter-Verstöße

Internationale Bußgelder: Vorsicht im Ausland!

Deutsche Bußgeldbescheide aus dem EU-Ausland können ab 70 Euro in Deutschland vollstreckt werden.

Bußgelder im europäischen Vergleich

20 km/h zu schnell innerorts:

  • Deutschland: 70 €
  • Schweiz: ab 155 €
  • Italien: ab 170 €
  • Schweden: ab 250 €
  • Norwegen: ab 375 €

Handy am Steuer:

  • Deutschland: 100 €
  • Spanien: ab 200 €
  • Italien: ab 160 €
  • Niederlande: ab 250 €

Häufige Fragen zum Bußgeldkatalog 2025

Wie lange dauert es bis zum Bußgeldbescheid? In der Regel 2-4 Wochen nach dem Verstoß. Die Behörden haben aber bis zu 3 Monate Zeit.

Verfallen Punkte automatisch? Ja, nach den entsprechenden Tilgungsfristen (2,5, 5 oder 10 Jahre je nach Schwere).

Kann ich Punkte vorzeitig abbauen? Nur durch ein Fahreignungsseminar und nur bei maximal 5 Punkten. Abbau: 1 Punkt.

Was kostet ein Fahrverbot meine Versicherung? Das Fahrverbot selbst hat keinen direkten Einfluss. Der zugrundeliegende Verstoß kann aber zu Beitragserhöhungen führen.

Muss ich den Fahrer benennen? Als Halter müssen Sie auf den Anhörungsbogen reagieren, aber Sie haben ein Zeugnisverweigerungsrecht und müssen sich nicht selbst belasten.

Ihr Download: Bußgeldkatalog 2025 als PDF

Für Ihre Unterlagen und als schnelle Referenz können Sie den aktuellen Bußgeldkatalog als PDF herunterladen:

[Bußgeldkatalog 2025 - Vollständige Übersicht (PDF)]

Diese Checkliste enthält:

  • Alle aktuellen Bußgelder auf einen Blick
  • Punktetabelle
  • Fahrverbots-Übersicht
  • Toleranzabzüge bei Messungen
  • Wichtige Fristen und Verjährungszeiten

Fazit: Vorausschauend fahren schützt Führerschein und Geldbeutel

Der Bußgeldkatalog 2025 zeigt deutlich: Die Strafen für Verkehrsverstöße sind empfindlich und können schnell ins Geld gehen. Ein Moment der Unachtsamkeit – sei es ein Blick aufs Handy, 10 km/h zu viel oder zu dichtes Auffahren – kann Sie mehrere hundert Euro und sogar Ihren Führerschein kosten.

Die gute Nachricht: Mit moderner Technik (Tempomat, Assistenzsysteme, legale Warn-Apps) und vorausschauender Fahrweise lassen sich die meisten Verstöße vermeiden. Ihr Führerschein ist wertvoll – schützen Sie ihn!

Bei Unsicherheiten:

  • Prüfen Sie Ihren Punktestand regelmäßig
  • Legen Sie bei berechtigten Zweifeln Einspruch ein
  • Holen Sie sich bei drohenden Fahrverboten rechtlichen Rat
  • Nutzen Sie Fahreignungsseminare zum Punkteabbau

Fahren Sie sicher – und behalten Sie Ihren Führerschein!

Disclaimer: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Bußgelder und Strafen können im Einzelfall abweichen. Stand der Informationen: Dezember 2025.