zurück zur letzten Seite
ab 549,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
X-Armor XR-9500 ortet alle Lasermessungen und stört diese aktiv. Schurloses System mit lasergestütztem Parkassistent und legalbetrieb. Mit Anschlussmöglichkeit für bis zu 6 Sensoren.
   drucken
Lieferzeit: sofort
Art.Nr.: 406
Gewicht: 0.900 Kg.
GTIN/EAN: 0715134997187
Hersteller-Artikelnummer: 54308

X-Armor XR9500 Laserstörer

Der X-Armor bietet mit dem XR-9500 einen 100% Schutz gegen Lasermessungen – legal als Parkassistent!

Der neue XR-9500 wurde entwickelt, um Nutzer vor jeder Art der Lasermessung zu schützen. Die Komponenten werden nach Militärstandards gefertigt. Wie militärische Abstandsmesser sowie polizeiliche Lasergeschwindigkeitsmesser, benutzt auch der X-Armor Laser-Jammer spezielle Laser Dioden, welche im Bereich von 905 nm Wellenlänge arbeiten. Verglichen mit gewöhnlichen Infrarot Dioden, die andere Laser Blocker oft nutzen, ist die Störleistung hier hundertmal stärker. Innovativste Technologie: Durch die ausgeklügelte Firmware sind auch Überlagerungen anderer Lichtquelle, wie Sonneneinstrahlung, kein Ding. Auch Fahrzeuge mit LCC (Laser Cruise Control) werden sehr gut gefiltert. Mit X-Armor erhalten Autofahrer einen erschwinglichen und wirksamen Laserschutz, und das weltweit.

Schnurlose Funkverbindung
Die kleinen Sensoren werden mit der zentralen Steuereinheit mit einem Kabel im Motorraum verbunden. Die kabellose Funkschnittstelle zum Steuerelement im Cockpit, ermöglicht eine überaus schnelle und leichte Installation des Systems. In einem speziellen Aufnahme-Modi kann sogar jedes Lasersignal erfasst, gespeichert und zum Hersteller gesandt werden. Die gesicherten Signale werden von X-Armor zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des XR-9500 verwendet.

X-Armor der Einparkassistent gegen Bußgeld
Lasergestützter Parkassistent. Legal als Parkassistent (die Parkhilfe ist an- und ausschaltbar), sendet der neue XR-9500 Lasersignale. Diese werden erkannt, sobald sie von einem Hindernis zurückgeworfen werden. Das Einparken wird so zur Leichtigkeit. Das Gerät erfüllt alle notwendigen Richtlinien der Autobranche für einen sorglosen Betrieb im Fahrzeug.

100% Protektion gegen jede Laserkontrolle und Einparksensor!

- Hochkarätiger aktiver Schutz gegen alle Lasermessungen
- 20% mehr Leistung beim Erfassen von Laserhandgeräten als Konkurrenz
- Dazu bis 100% mehr Leistung beim Stören von Laserhandgeräten
- 45% kleinerer Sensoren als Mitbewerb
- Bis zu 6 Sensoren können integriert werden
- Kabellose Funkschnittstelle für leichteste und schnellste Installation als je zuvor
- Bedienung via miniatur Bedienelement
- Aufnahmefunktion jedes Lasersignals, zur Aktualisierung und Verbesserung der Störleistungsfähigkeit
- Absolut zukunftssicher dank Firmware Upgrades
- Upgrades via Internet und USB Stick
- Bis zu 400% schnellere Prozessoreinheit als Mitbewerber
- Klassenbester Schutz auf Niveau des Antilaser Priority G9 und besser!

X-Armor bietet mit dem XR-9500 eine Weltneuheit: Das Gerät verfügt sogar über eine wirksamere Laserstörung, als eines der wohl bekanntesten Laserstör-Systeme auf dem Markt überhaupt - dem AL Priority. Testergebnisse bei Lasermessverfahren: die schlagkräftigen Testresultate bestätigen zahlreiche User in YT Videos, deren Testergebnisse eindeutig ausfielen und die Leistungsfähigkeit von X-Armor anschaulich belegen. X-Armor konnte wie Antilaser AL Prority alle Versuche einer Lasermessung erfolgreich blockieren.

Hinweis: Um die Fahrzeugfläche komplett abzudecken empfehlen wir für den Einsatz an einem Personenkraftwagen oder Geländewagen die Version mit 2 Sensoren. Möchten Nutzer neben der Fahrzeugfront auch die Fahrzeugrückseite absichern, werden 4 bzw. 6 Sensoren benötigt. Bikes benötigen die einfache Variante mit nur einem Sensor bzw. 2 Sensoren für die Front- und Heckabsicherung.

X-Armor setzt mit dem XR-9500 Laser Jammer weltweit neue Bestmarken!
Der X-Armor XR-9500 Laser Blocker hilft jedoch nicht nur gegen Lasermessverfahren von Laserhandgeräten. Mehr und mehr feste Meßgeräte mit Lasertechnik, wie die Poliscan Speed Säule der Firma Vitronic, machen Jagd auf rasante Fahrer. Auch hier bietet der X-Armor XR-9500 überzeugenden Schutz vor Geldstrafen.

Bestelloptionen mit 1 bis 6 Sensoren:
- 1 Sensor zum Frontschutz von Krafträdern (2 Sensoren für Front und Heck).
- 2 Sensoren an der Fahrzeugfront werden für Kompakt- und Mittelklasse Fahrzeuge empfohlen.
- 2 bis 4 Sensoren frontseitig für große Fahrzeuge wie SUVs.
- 1 bis 3 Sensoren im Heck für heckseitigen Schutz.

X-Armor XR-9500 wurde mit Erfolg getestet gegen:
- LTI – Marksman 20.20, Multalaser, LR 100, LTI – UltraLyte, 100LR, 200, 200LR, Compact, LRB
- Lasercam NT, Redflex – Lasercam, Video-Laveg, Jenoptik – Laveg, Jenoptik – LaserPatrol
- Robot – TraffiPatrol V, Multanova – StarLaser, Sagem – EUROLaser, Sagem – MestaLaser
- Truvelo – Lidar, Kustom – ProLaser I, D-Cam, ProLaser II, ProLaser III
- Kustom – LaserCam II, Kustom – Pro-Lite, Riegl – LR90-235, Riegel VX2/3
- Stalker – LZ-1, Laser Atlanta – SpeedLaser, S, R, Stealth Mode
- Fama – famaShot III, Cleartone – Stealth SpeedLaser, Fama – famaLaser II
- Robot – TraffiPatrol XR, NJL Kft – SCS-101/SCS-102, Traffic Observer – LMS 291/221/04/05
- Riegl – FG21-P, LTI – TruSpeed, LTI – TruSpeed 2, LTI – TruCam
- Vitronic – PoliscanSpeed, Camea – Unicam section control, Unipar – SL700

Abmessungen
- Bedieneinheit: 74 x 35 x 16 mm
- Sensor: 34 x 14 x 52 mm
- Zentraleinheit: 130 x 95 x 25 mm

Lieferumfang
- Bedieneinheit mit Funkschnittstelle
- Zentrale Steuereinheit
- Sensor(en): wahlweise 1 bis 6 Stück
- Kabelsatz
- Sensorhalterung(en)
- 3M Klebehalterung(en)
- 12V Zigarettenanschluss zur Spannungsversorgung des Bedienteils
- USB-Anschlusskabel
- Kunstoffschellen
- Miniatur Wasserwaage zur Sensor Ausrichtung
- Handbuch (englisch + deutsche PDF)

X-Armor XR9500 Laserstörgerät

Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb einesLaserstörers in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.



Laserstörer Test vs. Vitronic Enforcement Trailer mit Laser 
 



Laserstörer Test vs. Vitronic Laser Säule
 




 

Infos rund um die Geschwindigkeitskontrolle

Wenn die Weckuhr nicht gehört wurde und die Zeit knapp wird, dann tritt der eine oder andere Fahrzeuglenker gern mal aufs Gas, um in letzter Minute das Ziel zu erreichen. Wenn man kein Glück hat, dann wird dies schnell zum teuren Amüsement, falls ein Blitzer den Fahrzeuglenker während des Fahrens erwischt. Und hinterher heißt es, auf den Bußgeldbescheid mitsamt den Blitzer-Sanktionen zu warten.

Der folgende Beitrag informiert Sie nicht bloß über Bußgeld, Fahrverbote und Punkte, die Sie entsprechend geltendem Flensburger Katalog bei einem Geschwindigkeitsverstoß erwarten müssen, falls Sie von einem Blitzkasten erwischt wurden. Er stellt Ihnen auch ausführliche Infos in Hinblick auf die Funktionsweise von einer Radarfalle zur Verfügung.

Was für Regelungen sind bezüglich der Geschwindigkeitsüberprüfung in Deutschland vorzufinden? Welche Blitzer- Modelle sind vorzufinden? Wie störungssicher ist wirklich ein Geschwindigkeitskontrollgerät und wann rechnet sich ein „Blitzer-Einspruch beim Blitzer-Jurist“? Ab wieviel schlägt ein Blitzer zu und wie groß ist die Toleranz beim Blitzen? Und abschließend: Was für Blitzer Warner existieren für Geschwindigkeitsüberwachungen und welche von denen sind zulässig und welche illegal?

Folgende Blitzertypen sind verbreitet:

Radarmessgeräte:   

TRAFFIPAX Micro-Speed 09, TRAFFIPAX Speedoguard, Multanova 6F Digital, TRAFFIPAX Speedophot, M5 Radar, Mesta 208

Messungen mit Lichtschranke:

ESO µP80, ESO ES 1.0, ESO ES 3.0

Videofahrzeuge:

VIDIT VKS 3.01, Provida 2000, Provida Vidista, CG P50e (Videostoppuhr), VKS 3.0, Police-Pilot

Geschwindigkeitskontrollen mit Induktionsschleifen:

VDS M5 Speed, TRAFFIPAX TraffiPhot S,  TRAFFIPAX TraffiStar S 330, Truvelo M4², Traffipax TraffiStar S 540

- Section-Control

Laserkontrollen   

Leictec XV3, LTI 20.20 TS/KM, PoliScan Speed, LAVEG, LR90-235/P, Laser Patrol, Riegl FG21-P, Leivtec XV2, TraffiPatrol

Rotlichtkamera   

Multanova, Multastar C

Abstandskontrolle   

VSTP, Brückenabstandsmessung, VAMA

Allgemein

Mobile Blitzer, Stationäre Blitzer, Schwarzlichtblitzer

Besondere Informationen zu Blitzer und Radar:

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt in §3 deutlich vor: „Wer ein Fahrzeug fährt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird“. Die Geschwindigkeitsbestimmung mittels Blitzer soll hier effizient eingreifen. Ziel sei es, die Straßenverkehrsteilnehmer auf das Beachten der höchstzulässigen Geschwindigkeit zu überprüfen und wenn notwendig zu sanktionieren, um auf diese Weise die Sicherheit im Verkehrswesen zu gewähren und eine Verkehrsgefährdung durch eine erhöhte Geschwindigkeit zu reduzieren.

Tatsächlich gehört eine Geschwindigkeitsübertretung in Deutschland gemäß dem Bundesamt für Statistik zu der häufigsten Unfallursache (fünfzig Prozent der Opfer wegen zu hoher Geschwindigkeit kamen auf Bundesstraßen ums Leben) und laut der Unfallstatistik des Kraftfahrbundesamt (KBA) zu der am meisten begangenen Übertretung. Alleine im Jahr 2012 haben Geschwindigkeitskontrollen auf den innerdeutschen Straßen circa 2,9 Mio. Mal aufgeblitzt. Eine imposante Zahl, wenn berücksichtigt wird, dass die Bußgeldregelung für Geschwindigkeitsverstöße auf Grund des hohen Unfallpotentials auch drastische Sanktionsmaßnahmen veranschlagt. In diesem Fall muss berücksichtigt werden, dass gemäß der Punktereform das Flensburger Punktekonto alles in allem auf bis zu 8 Zähler steigen kann und somit jeder Punkt erheblich schwerer zu Buche schlägt.

Blitzen innerhalb einer geschlossenen Ortschaft und außerhalb geschlossener Ortschaft – Diesen „Blitzer-Bußen“ müssen Sie erwarten

Haben Sie einen Starenkasten übersehen oder sind zu schnell gefahren? Regeln ignoriert? Was für eine Sanktionierung für schnelles Fahren müssen Fahrzeughalter auf der Rechnung haben? Ist ein „Autobahn Blitzer“ weniger kostspielig als ein „Blitzer innerorts“?

Erst einmal ist es obligat festzuhalten, dass Bußgeld, Punkte ebenso wie Ausmaß der Fahrverbote infolge von Geschwindigkeitsübertretungen in der Ortschaft rigoroser ausfallen als außerhalb der Ortschaft. Begründet wird dies mit der größeren Gefahr, die innerorts gegeben ist. So gestalten sich die Blitzer Strafen für:

Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb geschlossener Ortschaften

Wer innerhalb von Ortschaften gemessen wurde, dessen Konto im Verkehrszentralregister wie auch das Sparbuch werden schwerwiegender belastet. Innerorts erlaubt die StVO eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometer. Werden Fahrzeuglenker dabei geblitzt, so wird der Ärger nach der Sichtung vom Bescheid extrem groß sein. Sind Sie mit mehr als 20 Stundenkilometern über der zulässigen Geschwindigkeit vom Blitzerkasten geblitzt worden, haben Sie schon mit Blitzer-Kosten von 80  EUR Verwarngeld zu kalkulieren plus einem Punkt. Bei mehr als 30 Stundenkilometer sind es nicht bloß 2 Punkte im Zentralregister, hier wird unter anderem das erste Fahrverbot von einem Monat verhängt. Zu der Maximalstrafe, die die Blitzer-Tabelle veranschlagt, kommt es, falls Sie in der Ortschaft über 70 km/h zu flott unterwegs sind. Das Resultat sind 2 Punkte, 680€ Verwarnungsgeld und ein Fahrverbot von drei Monaten.

Geschwindigkeitsübertretung außerhalb geschlossener Ortschaften

Außerhalb von Ortschaften gilt für ein Wagen gemäß der Straßenverkehrsordnung eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern, auf Schnellstrassen ist eine so genannte Richtgeschwindigkeit von 130 km/h angedacht, wenn Straßenschilder, Wetter- und Straßensituation oder ähnliches dem Fahrzeugführer nichts anderes nahelegen.

Wer hier mit über 20 bis 25 km/h über der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von einem der verschiedenen Blitzer-Bauarten gemessen wird, hat hier bereits mit dem ersten Punkt in Flensburg zu rechnen wie auch einem Verwarngeld von 70€. Bei über 40 Stundenkilometern kommt neben dem Verwarnungsgeld von 160 Euro und zwei Punkten auch das erste Fahrverbot von einem Monat noch dazu. Ein kostenintensives Erlebnis wird es für Raser, die über 70 km/h auf Reise sind. Die Blitzer-Strafen sind in diesem Fall: Zwei Flensburger Punkte, 600€ Verwarngeld und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit ist jederzeit auch von äußerlichen Faktoren abhängig. So heißt es in Absatz 3 der Straßenverkehrsordnung: „Die Fahrzeuggeschwindigkeit ist speziell den Verkehrsweg-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie dem eigenen Vermögen und den Eigenarten von Vehikel und Ladung anzupassen“. Ist z. B. die Sicht bei schlechter Wetterlage nur 50 Meter, so darf der Fahrzeuglenker nicht mehr als 50 km/h fahren. Es darf grundsätzlich nur so ein Tempo gefahren werden, dass der Kraftfahrer fähig ist, innerhalb der übersehbaren Wegstrecke zu bremsen. Auch hier muss anderweitig mit Verwarnungsgeld, Fahrverbote und Punkte In Flensburg gerechnet werden.

Nach der Radarkontrolle: Fahrverbot und Punkte im Einzelnen

Wer zu schnell fährt und gemessen wird, muss mit allerlei Kosten rechnen. Welche das im Detail sind, sehen Sie in unserem kurzen Überblick über alle Blitzer-Sanktionen in Form von Punkten und Fahrverboten infolge von Geschwindigkeitsüberschreitungen:

- 1 Punkt: in einer geschlossenen Ortschaft und außerorts ab 21 Stundenkilometer

- 2 Punkte: Innerorts ab 31 Stundenkilometer und außerhalb der Ortschaft ab 41 km/h

- 1 Monat Fahrverbot: in der Ortschaft ab 31 km/h und außerhalb der Ortschaft ab 41 Stundenkilometer

- 2 monstiges Fahrverbot: innerhalb geschlossener Ortschaften ab 51 Stundenkilometer und außerhalb der Ortschaft ab 61 Stundenkilometer

- 3 Monat Fahrverbot: innerhalb geschlossener Ortschaften ab 61 km/h und außerhalb geschlossener Ortschaften ab 70 km/h

Erste Geschwindigkeitsbegrenzung bei 140 Stundenkilometern

Zwischen den Ortschaften Hannover und Braunschweig auf der Bundesautobahn 2 wurde temporär ein Test gestartet, eine Beschränkung der Fahrgeschwindigkeit auf 140 Stundenkilometer auszusprechen. Diese Reiseroute gilt als die erste Route, die ein Tempolimit vorsah, welches höher als die eigentliche Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern ist.

Geblitzt – Einzelheiten zu Blitzeranlagen in der Bundesrepublik Deutschland

Im Jahr 1959, als in der Bundesrepublik Deutschland erstmals die Geschwindigkeit auf den Verkehrswegen mithilfe von technischen Mitteln überwacht und belangt wurde. Seitdem haben sich vielfältige Blitzer-Bautypen zur Geschwindigkeitskontrolle bewährt. Welches Meßgerät findet sich im Blitzer Repertoire der Polizei? Im weiteren stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Geschwindigkeitsmessgeräte und ihre entsprechende Blitzertechnik vor und verraten Ihnen, was Sie berücksichtigen müssen.

Wissenswertes zu Geschwindigkeitskontrollanlagen im Detail:

Bewegliche Messungen

Bewegliche Blitzer werden in einem Auto verfrachtet und werden gern von den Polizisten für kurzzeitige Kontrollmaßnahmen verwendet. Feste Blitzer haben aber die Schattenseite, dass Verkehrsteilnehmer nur im Messbereich des Geräts die Geschwindigkeit runterbremsen. Ein beweglicher Blitzer soll hier Abhilfe bringen und mit seinem allgegenwärtigen Überwachungspotential einen gesteigerten Druck ausüben. Aus diesem Grund soll der Fahrzeugführer letztlich dazu bewegt werden, das höchstzulässige Tempo nicht nur bei einem Blitzerrisiko einzuhalten, sondern dauerhaft. Unter diesem Aspekt werden bei den Ordnungshütern entsprechend vermehrt auf portable Blitzer verwendet. Diese benutzen die Radar- und Lasermessung oder einer Lichtschranke. Im Zuge des technischen Fortschritts ist es diesen Blitzanlagen möglich, mithilfe der Digitaltechnik als „Blitzer ohne Lichtblitz“ zu fungieren.

Welche Blitzer-Modelle bzw. Geschwindigkeitsmessanlagen mobiler Blitzer gibt es und wie arbeiten Sie? Welche Blitzerwarner können bei welchem Meßsystem dienlich sein? Hier finden sie nachfolgend eine kurze Übersicht:

- Die typische mobile Radarmessung

- Bewegliche Messungen

Kosten für Fahrzeuglenker und Wohltat für Staatskasse: Was können die Blitzergeräte?

Als Deutschland mit der Überwachung der Fahrgeschwindigkeit auf den Strassen anfing, bedienten sich die Behörden der Radar Technologie. Auch in diesen Tagen macht diese Radar-Meßtechnik eine feste Komponente der Blitzer zur Geschwindigkeitsmessung aus. Dabei befinden sich die Geschwindigkeitsmessanlagen entweder in einem portablen KFZ verstaut oder sind an einem Dreibein welcher am Straßenrand positioniert wird. Die beweglichen Radaranlagen stellen in Deutschland die am häufigsten verwendete Technik zur Verkehrsüberwachungsmaßnahme dar.

Arbeitsweise: Ein Blitzer funktioniert mit Hilfe des so genannten Doppler Effekts und ist nach seinem Erfinder, dem steirischen Naturwissenschaftler und Mathematiker Christian Doppler, benannt. Das Geschwindigkeitsmeßgerät sendet Radarstrahlen aus, welche auf das Vehikel auftreffen und wieder reflektiert werden. Diese Radarwellen werden dann vom Meßsystem erfasst und machen die Berechnung der Geschwindigkeit des verkehrenden PKW´s möglich. Ist der Fahrzeugführer zu schnell gefahren, werden Blitzer-Fotos geschossen.

Schwächen: Sind mehrere Kraftfahrzeuge hintereinander unterwegs, die eine geringe Entfernung zueinander aufweisen, ist die Messung nicht verwertbar. Auch ist diese Art der Straßenverkehrsüberwachung nicht vor Messfehlern sicher, zum Beispiel ist der Messwinkel bedeutend. Auch kann das reflektierte Signal das Ergebnis verändern. Deswegen sollten Sie bei Zweifel die Aufnahme von einem Experten überprüfen lassen.

- Entfernung zum Blitzer: Der Wirkungsbereich ist bei diesem Blitzkasten etwa 40 Meter.
- Toleranz vom Blitzerkasten: Die Toleranz ist gewöhnlicherweise 3 %.
- Blitzer-Kosten: Etwa 50 000 EUR
- Blitzer Warner: Schutz mit einem Radarwarner

LIDAR – im Trend

Laserhandgerät, oder auch Laserhandmessgerät bezeichnet, ist ein Blitzer, der zur Messung der Geschwindigkeit Laser verwendet.

Funktionsfähigkeit: Genau so wie bei der Radar-Meßtechnik wird auch in diesem Fall emittiert und zurückgeworfen. Es handelt sich hierbei um Lichtstrahlen, die das KFZ auftreffen und reflektiert werden, womit schließlich die Fahrtgeschwindigkeit des verkehrenden Autos ermittelt werden kann. Die Laserpistole kann indessen von den Polizeibeamten sogar in Anbindung mit einer Kamera verwendet werden. Bei dieser Blitzer-Art wird das Automobil von einem Beamten am Fahrbahnstreifen überprüft.

Unzulänglichkeiten: Auch dieses Meßgerät ist fehlerträchtig. Denn die Zuverlässigkeit des Resultats ist abhängig von dem Standpunkt des Gesetzeshüters. Ist der Winkel der Messung hierbei nicht akkurat oder werden im Zuge der Geschwindigkeitsmessung Verschiebungen gemacht, ist das Resultat bereits unrichtig. Da zumeist keine Blitzer-Aufnahmen gemacht werden, ist der Beleg in diesem Fall anspruchsvoller. In der Regel wird das KFZ nach der Geschwindigkeitsermittlung rausgewunken.

- Abstand vom Blitzer: Der Kontrollbereich ist hier sogar 300 Meter.

- Toleranz vom Blitzerkasten: Die Toleranz ist in der Regel 3 %.

- Blitzer-Kosten: Rund 20 000 EUR

- Blitzer Warner: Schutz mithilfe von Radar Warnern und Laserstörer sowie Laser Jammer

Lichtschranken Messung und Helligkeitssensoren

Auch die Sensormessung erfreut sich in Deutschland einer Verbreitung.

Besonderes Merkmal: Bei der Sensormessung werden am Fahrbahnstreifen je an beiden Seiten der Fahrbahn ein Emitter und ein Signalempfänger aufgestellt, die mittels eines Lichtstrahls miteinander verbunden sind. Passiert ein Fahrzeug diesen Lichtkegel, wird der Lichtkegel unterbrochen. In der Regel durchfährt ein KFZ mehrere Lichtstrahlen und durch eine Weg-Zeit-Berechnung wird schließlich die Fahrtgeschwindigkeit des PKW´s errechnet. Bei den Helligkeitsdetektoren ist hingegen die Montage nur an einer Seite der Fahrbahn notwendig. Hierbei handelt es sich um eine gräuliche flache Box mit fünf Linsensystemen, die am Straßenrand aufgestellt ist. Die verschiedenen Linsensysteme ermitteln dabei die Helligkeitsinformationen eines fahrenden PKW´s und bestimmen mittels dieser Werte die Geschwindigkeit. Bei den Helligkeitssensoren handelt es sich um Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen, welche auf einer digitalen Kontrolle basieren, welche sich insbesondere für Tempomessungen in Kurven eignet. Dabei werden jeweils Blitzer-Bilder angefertigt.

Schwächen: die wirkliche Schwachstelle ist hier die Funkkonnektivität zur Fotokamera. Sie kann mithilfe eines Lichtschrankenstörers Blitzer-Photos abwenden.

- Messtoleranz vom Blitzerkasten: Die Messtoleranz ist normalerweise 3 Prozent

- Blitzer-Kosten: Zirka 171.000 Euro

- Blitzerwarner: Lichtschrankenjammer, Radarfallen Warner sind hier nicht anwendbar

Videofahrzeug als Polizei Blitzer

Es handelt sich dabei um eine Messung mittels eines zivilen Polizeiautos, ein „Polizei-Blitzer“. Diese Verkehrsüberwachungsmaßnahme wird zumeist auf Bundesfernstraßen benutzt.

Funktionsprinzip: Das Police-Pilot-Messgerät wird im Gefährt eingebaut und verfügt über einen justierten Tachometer und einen Camcorder. Das Polizeifahrzeug fährt hierbei dem zu überprüfendem Vehikel auf einer Wegstrecke nach, das Nachfahren wird auf Video erfasst und die Fahrtgeschwindigkeit mittels Tachometer kalkuliert.

Schwächen: Das Oberlandesgericht Lüdinghausen hatte in einem Urteil vom 27.03.2007 festgestellt, dass der Apparat nicht richtig geeicht war.

- Messtoleranz vom Blitzkasten: Der Toleranzabzug ist diesfalls im Allgemeinen 10 Prozent bei einem gleichbleibenden Abstand zum überprüften Automobil. Wird die Entfernung zum Fahrzeug vergrößert, ist die Messtoleranz 5 %.

- Blitzer-Kosten: Es entstehen enorme Kosten durch Investition und Montage des Provida Systems. Außerdem müssen genügend Zivilfahrzeuge vorliegen.

- Blitzer-Warner: Wenn überhaupt am Vehikel erkennbar. Bei Skepsis kann ein Sachverständiger sich das Video überprüfen und ggf. Besonderheiten beispielsweise aufgrund des Abstandes oder denkbarer Einstellfehler bemerken. Ansonsten eine überzeugende Beweiskraft.

Messen mit der Stoppuhr?

Wie ist es eigentlich mit der Verfolgung der Fahrgeschwindigkeit von fahrenden PKW´s mit Hilfe einer Stoppuhr bestellt? Nunmehr, auf Grund des modernen technologischen Fortschritts hört sich die Methode nicht mehr aktuell und inkorrekt an. Doch ist sie juristisch gestattet. Wird sie in der Bundesrepublik entsprechend der Tempokontrolle noch eingesetzt? Die Antwort hierauf: An sich ist diese Methode noch erlaubt. Aber wegen der vergleichsweise fehleranfälligen menschlichen Reaktionszeit, wird diese Praktik kaum noch genutzt.

Fest Installierte Blitzer sind Ortsansässigen meist schnell bekannt.

Die Kiste am Fahrbahnrand, die wie eine Ampelanlage mit zwei Linsensystemen aussieht, kann ein Blitzer Kasten mit Radar sein.

Funktionalität: Der fest installierte Blitzer arbeitet nach der zuvor schon erläuterten Radarmethode, hat jedoch einen Wirkungsbereich von 40 Metern. Übertritt ein Gefährt das erlaubte Tempo, dann werden Blitzer-Fotos vom Meßgerät geschossen.

Unzulänglichkeiten: Auch hier sind die Schwächen von Relevanz, die bei den mobilen Radarmessungen dargestellt wurden . Sind mehrere Fahrzeuge hintereinander im kurzen Abstand am Fahren, ist die Messung haltlos.

- Toleranz vom Blitzkasten:der Toleranzwert beträgt hier rund 3 bis 5 Prozent.

- Blitzer-Kosten: 65.000 Euro

- Blitzer Warner: Sicherheit durch Radarfallenwarner

Kontaktsschleifen

Zwar werden Kontaktsschleifen vor allem im Falle eines Rotlichtverstoßes benutzt, aber das Kontrollgerät kann darüber hinaus zur Straßenverkehrsüberwachung verwendet werden.

Funktionsprinzip: Die Kontaktsschleifen sind einige Zentimeter tief in dem Asphalt angelegte Kontaktstreifen. Durchfährt ein Fahrzeug die Kontaktsschleifen, verändert sich der Magnetismus der einzelnen Piezoschleifen. Aus den dem zeitlichen Versatz der Schleifen kann der stationäre Blitzer schließlich die Fahrzeuggeschwindigkeit auswerten.

Mängel: Gilt als störungssicher. Der Fahrstreifen muss aber gut sein.

- Messtoleranz vom Blitzerkasten: Die Zweifel bei der routinemäßigen Ausrichtung der Länge der Meßstrecke (Abstand der Sensoren) dürfe nicht zum Fehler größer 0,5 % des zutreffenden Wertes zur Folge haben (PTB).

- Blitzer-Warner: Häufig werden die Kontaktsschleifen auf der Fahrbahn zu entdecken. Der Radarfallen Warner signalisiert hier nicht nichts.

Piezo-Sensoren

Diese Blitzertechnik bedient sich der Piezoelektrizität, welche durch Deformation und der Messung der Spannung arbeitet. Die beliebtesten Gerätschaften, welche mit dieser Technik bestückt sind, werden von dem Unternehmen Jenoptik GmbH fabriziert. Ein Musterbeispiel dafür ist der Traffipax TraffiStar S 540.

Funktionalität: Bei diesem Blitzer zur Geschwindigkeitskontrolle werden auf der Fahrbahnspur Piezo-Leiterbahnen untergebracht mit einer Distanz von je einem Meter zueinander. Fährt ein KFZ über diese Kabel, wird beim Auffahren und Runterfahren jedes Mal ein Spannungsimpuls induziert. Anhand aller 3 Kabel kann der feste Blitzer letztlich das Tempo des Vehikels bestimmen.

- Mängel: Gilt als zuverlässig. Lediglich die Trasse muss entsprechend gut sein.

- Toleranz vom Blitzerkasten: